2x09 - The Time Meddler

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    2. 2. Gut (23) 55%
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    Die TARDIS bringt den ersten Doctor, Vicki und den neuen – und etwas skeptischen – Companion Steven wieder mal nach England. Man schreibt das 12. Jahrhundert, eine Zeit in der einfallende Wikinger die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. Als wäre das nicht schon genug Stoff für Probleme – wie kann es sein, dass der merkwürdige Mönch eine Armbanduhr trägt? Wer verbirgt sich wirklich hinter der Kutte?


    Die letzte Folge der zweiten Staffel – und die erste, in der die TARDIS-Besatzung einem anderen Time Lord begegnet ist (obwohl es den Begriff noch nicht gab). The Time Meddler war auch die erste der sogenannten "Pseudo-Historicals" – Folgen, die sich in der Geschichte abspielen aber die auch Science-Fiction Elementen beinhalten. Danach waren die Tage des "Pure Historicals" gezählt.


    Der Meddling Monk (Mortimus, wie man später lernte) wurde von Peter Butterworth gespielt, der den britischen Zuschauer sehr bekannt war aufgrund seiner Mitwirkung an den Carry On... Filmen.


    Die vier Episoden wurden zwischen dem 3. und 24. Juli, 1965, ausgestrahlt. Die Zuschauerzahl pendelte zwischen 8,9 und 7,7 Millionen.


    Sonst zu dieser Zeit: Der Mont-Blanc-Tunnel, mit 11,6 km der längste Straßentunnel der Welt, wird eröffnet; das amerikanische Raumschiff Mariner liefert die erste Bilder von Mars.
    Nummer Eins in Deutschland war Nino Rossi, mit Il Silenzio; in Großbritannien die Hollies, mit I'm Alive, und die Byrds, mit Mr Tambourine Man.

  • Geniale klassiche Folge!
    Mit 4 Teilen auch in einer idealen Länge, Hartnell wie immer wunderbar, ein nicht ganz so historisches Historical und eine zweite TARDIS!!! :ohm:
    Damals konnte man sich noch nicht über das Internet spoilern. :D Von daher war die Entdeckung des Monk'schen Consolerooms sicher eine Sensation. Darauf basierend simpel, lustig, aber irgendwie logisch und clever die Auflösung wie der Monk am weiterreisen gehindert wird.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Meiner Meinung nach eine richtig geniale Episode. Die Story ist kurzweilig und vor allem sehr interessant angelegt.
    Bisher das Beste was ich von Hartnell als Doctor gesehen habe. Dazu kommt noch, das hier einige witzige Elemente
    eingefügt wurden. Ich bin absolut positiv überrascht.

  • Die Folge hat mir auch sehr gut gefallen.
    Generell gefallen mir die Sechziger und Siebziger Folgen meistens wesentlich besser, als die aus den Achtzigern. Irgendwie kann ich mich mit der Atmosphäre der alten Folgen eher anfreunden. Vorallem die Kulissen und Kostüme wirken besser. Liegt vielleicht an der fehlenden Farbe. :03:
    Die Idee, wie der Doctor den Meddler aufgehalten wird ist wirklich witzig.


    Wenn ich bedenke, daß ich mir am Anfang gesagt habe, keine s/w Folgen...
    Das habe ich schnell über Bord geworfen. Als nächstes werde ich mir wohl noch "The Aztecs" und "The War Machines" besorgen. So alte Sachen lassen sich herrlich bei Herbstwetter auf der Couch, mit einem heißen Kakao genießen. :20:

  • Als nächstes werde ich mir wohl noch "The Aztecs" und "The War Machines" besorgen. So alte Sachen lassen sich herrlich bei Herbstwetter auf der Couch, mit einem heißen Kakao genießen. :20:


    So sieht's aus. Wobei meine Lieblingsherbstfolgen immer noch Battlefield und Horror of Fang Rock sind.
    The Aztecs gehört nach wie vor zu meinen generellen Lieblingsfolgen. War aber auch die erste Hartnell Episode, die ich je gesehen habe.

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  • Von mir ein starkes, solides "Gut".


    Das größte Plus der Folge war natürlich ganz eindeutig der Monk. Wunderbar witzig gespielt und ein exzellenter Gegenpart zum Hartnell-Doctor, mindestens so unterhaltsam wie der Delgado-Master. Vor allem, als er - leicht entnervt - den Mönch "spielen" musste. Und was für ein Cliffhanger, als Vicki und Steven plötzlich in einer zweiten TARDIS stehen. Große Klasse! 8) Besonders gut gefallen hat mir die "Progress chart". Auch die gefundene Uhr und der Plattenspieler mit den Chorälen waren nette Hinweise auf die wahre Identität des Time Meddlers.


    Der war auch insofern ein guter Bösewicht, als er kein richtiger Schurke war. Sein Ziel war ja schließlich, die Lage der Menschheit zu verbessern. Hauptsächlich ging´s ihm aber wohl doch einfach um den Spaß, etwas in der Geschichte rumzupfuschen. "It´s more fun my way", wie er so schön sagte. Seine Versuche, den Doctor zu überzeugen, waren ein Schrei: "Shakespeare would be able to play Hamlet on television." :D


    Hartnell hat in dieser Folge wieder mal groß aufgespielt, mochte neben seinen Szenen mit dem Monk besonders das Geplänkel mit Steven. ("Don´t ever call me Doc." Später: "Isn´t that right, Doc" - "HMM?" - "Tor" 8) ). Der war zumindest lernfähig. Auf Vickis Erklärung zur TARDIS meinte er erst noch IDBI (sehr gelungene Szene :) ), fand sich dann aber doch sehr schnell mit der neuen Situation ab. Am Anfang hat seine Skepsis den Doctor noch eher verärgert, als er ihm einen Wikingerhelm unter die Nase hielt. "What do you think this is, a space helmet for a cow?")


    Für ein Super war´s mir aber doch streckenweise zu langatmig. Die Einheimischen und die Wkinger haben mich nicht sonderlich interessiert. (Ich mochte aber ihr Schiff, das mich schwer an ... hm....hm...*nasereib*...*ich hab´s*... das Gefährt der starken Männer aus Flake erinnert hat. ;)) Und Vicki und Steven sind zwar ein charmantes Paar, aber in den ersten drei Teilen auch nur recht sinnlos hin- und hergerannt bzw. gekrochen.


    Und auch wenn ich Steven ganz gut finde - ich vermisse Ian und Barbara, es ist wirklich eigenartig, wenn sie in Hartnell-Folgen nicht vorkommen. Immerhin haben der Doctor und Vicki den Abgang der beiden am Anfang gebührend gewürdigt. :)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

    2 Mal editiert, zuletzt von michael_who ()

  • Fand die Folge gut, nur hatte ich nach einer Weile das Gefühl, dass da viel unnötig rumgerannt wurde. Dieses ständige hin und her laufen war irgendwie etwas zäh. Die Story an sich fand ich schon durchdachter, als das meiste, was ich bisher gesehen habe, doch war schon sehr schnell klar, wie der Hase läuft. Dass der Mönch ein Zeitreisender ist sollte man spätestens dann merken, wenn er mit dem Toaster Frühstück macht.


    Den Doctor fand ich in der Folge toll. Der war so richtig knuffig. Nicht mehr so mürrisch, wie aus der ersten Folge. Das gefiel mir gut. Die beiden Companions sind etwas farblos (nein, hier meine ich nicht die fehlende Farbe ;) ), auch wenn ich die Vicky gar nicht mal so nervig fand, wie die anderen weiblichen Begleiterinnen. Aber neben dem Doktor kamen weder sie, noch Steven für mich richtig zur Geltung.


    Außerdem fand ich die Darstellung des Dorfchefes sehr angenehm. Kein dumpfer Hohlkopf, der mit der Waffe um sich schlägt, wie man es so oft sieht, sondern ein ruhiger Mann.


    Lustig fand ich die Bestraffung des Mönchs durch den Doktor. Das wird wohl schwer werden, wieder wegzukommen. Nu hat er ne schöne Puppenstube im Tardisstile.


    Wären nicht die schon erwähnten Längen und das man die Sache so schnell durchschaut wäre die Folge sehr gut, so habe ich ihr ein gut gegeben.


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

    2 Mal editiert, zuletzt von chandy ()

  • Fand die Folge gut, nur hatte ich nach einer Weile das Gefühl, dass da viel unnötig rumgerannt wurde. Dieses ständige hin und her laufen war irgendwie etwas zäh.


    Das ist leider etwas, was mir auch an vielen älteren Episoden nicht so gut gefällt.
    Und nein, das liegt nicht daran, dass ich ein Mitglied der MTV Generation wäre.


    Zitat


    Dass der Mönch ein Zeitreisender ist sollte man spätestens dann merken, wenn er mit dem Toaster Frühstück macht.


    In der Hinsicht ist meine Lieblingsszene, als er auf sein linkes Handgelenk schaut, um auf die Uhr zu blicken, die er aber nicht trägt.
    Erst im zweiten Moment ist mir aufgefallen, dass es zu dieser Zeit ja keine Armbanduhren gab.
    Als Zeitreisender würde ich mich durch solche Details sicher schnell verraten.

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    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Ich finde die Geschichte gut, aber Susan fehlt mir doch schon arg. Auf Barbara und Ian kann ich durchaus verzichten, aber ohne Susan ... :(


    Genial finde ich, dass das ergänzte Filmmaterial den winzigkleinen Unterschied von Rudern aufweist - keine Ruder, Ruder, keine Ruder. Herrlich! :D


    (Ich dachte schon, der Monk sei der erste Auftritt des Masters - so oft, wie von einem Masterplan die Rede war. ;))

  • Das hat mal Spaß gemacht!


    Zwar ist die ganze Geschichte etwas zähflüssig, und die 2. Episode eigentlich komplett überflüssig, weil nichts wirklich voranging. Dafür wird man aber mit so vielen liebevollen Einzelheiten entschädigt und bekommt so viele schöne und komische Momente geschenkt, dass dieser Mangel (wenn es denn einer ist) mehr als wettgemacht wird.


    Was die Optik angeht, so hätte ich ohne besseres Wissen gedacht, dass hier Außenaufnahmen gemacht wurden. Die Illusion, dass man hier am Meer ist, wurde fast perfekt rübergebracht, weniger durch die Bauten, aber eben durch die geschickte Montage von Möwenaufnahmen und von der Steilküste. Auch das Kloster sieht wirklich gut aus. Was das Dorf angeht, so sieht man nicht viel, eigentlich immer nur den Eingang von Ediths Haus.


    Ein bißchen ärgerlich sind die beiden Wikinger, die als Spione vorgeschickt werden. Sie bekommen die Stallorder, kein Aufsehen zu erregen, sie gehen an Land, und was passiert dann:


    Als erstes überfallen sie Edith, die Frau des Dorfobersten (es wird angedeutet, dass sie Edith vergewaltigen, ganz schön starker Tobak für ein Kinderprogramm) und sie benehmen sich auch ansonsten extrem auffällig. Dann kommen sie dahinter, das diese Idee doch nicht so gut war, und suchen ihr Heil darin, sich noch auffälliger zu benehmen, indem sie das Kloster überfallen.


    Dass die Wikinger hier keine Sympathieträger sondern gefürchtete Eroberer sind, ist natürlich klar. Besser wäre es aber gewesen, sie wären böse und clever gewesen. Es kann aber natürlich auch sein, dass der Wikingeranführer die beiden schon immer loswerden wollte, und genau wusste, dass sie sich so blöd benehmen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Sachsen die beiden totschlagen.


    Die Sachsen sind hier Sympathieträger, allen voran Edith, die gastfreundliche Frau des Dorfobersten, die dem Doctor Met zu trinken gibt. Das war eine besonders schöne Szene. Die anderen Dorfbewohner blieben etwas blass.


    Die Kampfszenen zwischen den Wikingern und den Sachsen sahen etwas lächerlich aus. Ein echter Barbar aus dem 11. Jahrhundert hätte darüber nur vermutlich gelacht.


    Vicky und Steven haben mir hier gut gefallen, als Team funktionieren sie gut, auch wenn Steven in dieser Folge etwas sehr harmlos und naiv daherkommt,z.B. als er sich einfach auf Eldred stürzt, der ihn dann natürlich vermöbelt. Das kommt davon, wenn man nicht glaubt, dass man im 11. Jahrhundert ist und es mit kampferprobten Sachsen zu tun hat. Vicky hat in dieser Folge definitv die Oberhand, jedenfalls in einer Szene sagt sie "Mir nach" und Steven geht hinterher, auch wenn er in sich hineingrummelt.


    Allerdings haben die beiden in dieser Folge leider nicht viel zu tun. Von der Tardis gehen sie in den Wald, dann werden sie ins Dorf gebracht, dann geht es auf zum Kloster, dann wieder in den Wald, dann zur Tardis, dann wieder zum Kloster und dann schlussendlich zur Tardis. Und die ganze Wanderung brachte nicht viel, weil nur der Doctor die Geschichte vorantrieb.


    Der Doctor ist hier super, besonders in der ersten Folge, als er sich mit Vicky über Barbara und Ian unterhält und seine kleine Panda-Rede hält. Auch die bereits erwähnte Szene mit Edith wird eine meiner Lieblingsszenen werden. Bei einer anderen Lieblingsszene ist der Doctor gar nicht im Bild: Der Mönch stellt den Doctor das liebevoll bereitete Frühstück in die Zelle (ok, der Toast ist angebrannt) und fordert den Doctor zum Aufstehen auf. Der Doctor schüttet den Mönch darauf den Tee ins Gesicht.


    Überhaupt sind Doctor und Mönch zusammen nur großartig. Beiden sind völlig ernsthaft, und trotzdem ist es unheimlich lustig, den beiden zuzusehen.


    Mit dem Mönch habe ich definitiv Mitgefühl, wie er allein im Kloster, gestrandet im 11. Jahrhundert, zurückbleibt. In der letzten Szene hat man ihn von oben gefilmt, und er sieht aus wie ein kleiner Junge. Das hat schon etwas Tragisches an sich. Natürlich war das nicht schön vom Mönch, so in der Geschichte rumzuhudeln, aber das ist ja schon ein bißchen hart gewesen vom Doctor. Immerhin haben die Briten dem Mönch Stonehenge zu verdanken.


    Das Bild von der Tardis, die nun von innen kleiner ist als von außen, ist ein schöner Gag.


    Insgesamt ist das ein Gut. Ohne die Längen wären es ein Super geworden.


    EDIT: Es waren übrigens 3 Wikinger, nicht 2.

  • Was die Optik angeht, so hätte ich ohne besseres Wissen gedacht, dass hier Außenaufnahmen gemacht wurden. Die Illusion, dass man hier am Meer ist, wurde fast perfekt rübergebracht, weniger durch die Bauten, aber eben durch die geschickte Montage von Möwenaufnahmen und von der Steilküste.


    Siehst Du, ich hatte Dein "besseres Wissen" nicht und wäre gar nicht auf die Idee gekommen, dass man nicht am Meer gedreht hätte.


    (es wird angedeutet, dass sie Edith vergewaltigen, ganz schön starker Tobak für ein Kinderprogramm)


    Hier kann ich mich zwar nicht daran erinnern, aber das gab´s zu Hartnell-Zeiten zu meiner Überraschung öfter. In The Romans ist es ein seeehr präsentes Handlungselement, es ist ziemlich eindeutig, was Nero von Barbara will. Und auch in The Crusade droht meiner Lieblingscompanion dieses Schicksal.


    Vicky hat in dieser Folge definitv die Oberhand, jedenfalls in einer Szene sagt sie "Mir nach" und Steven geht hinterher, auch wenn er in sich hineingrummelt.


    b
    Das hat mir auch gefallen, Vicki/Steven war eine völlig andere Dynamik als mit Ian und Barbara, wo sie eigentlich nur Susans Funktion 1:1 übernahm. (In der sie besser als das Original funktionierte. ). Schade, dass von dieser Companionkonstellation keine anderen Folgen mehr da sind. :( Sie heißt übrigens Vicki. ;)


    Mit dem Mönch habe ich definitiv Mitgefühl, wie er allein im Kloster, gestrandet im 11. Jahrhundert, zurückbleibt. In der letzten Szene hat man ihn von oben gefilmt, und er sieht aus wie ein kleiner Junge. Das hat schon etwas Tragisches an sich. Natürlich war das nicht schön vom Mönch, so in der Geschichte rumzuhudeln, aber das ist ja schon ein bißchen hart gewesen vom Doctor. Immerhin haben die Briten dem Mönch Stonehenge zu verdanken.


    Ja, schon gemein vom ersten Doctor, aber der Monk hat´s ja natürlich wieder weggeschafft - siehe The Daleks´Masterplan.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Hier kann ich mich zwar nicht daran erinnern, aber das gab´s zu Hartnell-Zeiten zu meiner Überraschung öfter.

    Ganz eindeutig wird es auch nicht, und ich habe auch lange überlegt, ob ich es überhaupt erwähnen sollte. Aber im Audiokommentar wird es eindeutig angesprochen, und zwar von Verity Lambert höchstpersönlich. Ich jedenfalls habe diesen Überfall gesehen und gedacht: "Huch, was wird das denn?"


    Vicki (danke für den Hinweis :) ) habe ich in bisher 2 Folgen gesehen, und zwar in The Rescue und The Time Meddler, und sie gefällt mir wesentlich besser als Susan. Hoffentlich hält sich das, dass die Macher die Figuren dumm schreiben, hat es ja auch schon oft genug gegeben.


    Ah, übrigens... The Romans kommt bei mir als nächstes dran. Gestern ist die Box bei mir eingetrudelt...

  • Mein Lieblings-Hartnell. :)


    Wünsche viel Spaß damit und lass Dich nicht von den negativen Stimmen im Netz abschrecken - schlichtweg genial! ;)


    Vicki ist einfach ein frisches Mädel, das man gern ansieht. Durch ihren Status als Waisenkind, das niemanden mehr hat, funktioniert ihre Enkelinnen-Rolle auch überraschend gut, und Ian und Barbara sind ja auch so was wie zumindest ältere Geschwister für sie. Diese TARDIS-Family ist meine absolute Lieblingskonstellation. Und erfreulicherweise sind ja noch einige Folgen ausständig. Und The Web Planet habe ich gottlob schon überstanden.


    Die s/w-Folgen sind überhaupt teilweise recht "erwachsen", zumindest was Brutalität betrifft. Ich denk da nur an Aztecs, ganz besonders The Crusade oder auch schon 10.000 BC. Nach heutigen Maßstäben wäre das sicher kein Kinderfernsehen mehr.

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  • Ein GUT von mir.


    Highlight der Folge war eindeutig der Mönch. Schon als man ihn zum ersten mal sieht, wird einem klar, dass er kein gewöhnlicher Mönch sein kann, denn ein solcher wäre im Jahr 1066 (okay, das Jahr erfährt man erst später) beim Anblick der materialisierenden TARDIS entweder den teufel fürchtend davon gerannt, oder betend auf die Knie gefallen, wenn er sie für etwas himmlisches gehalten hätte. Auch der Ring, der dem des Doctors gleicht, bringt einen auf die Spur. Und in seiner ganzen Art muss man ihn einfach gern haben, er kommt sehr sympathisch rüber und fast tut es einem leid, dass er in seinem Vorhaben scheitert.


    Die gemeinsamen Szenen zwischen dem Doctor und dem Mönch sind einfach nur herrlich.


    Und der Mönch scheint ein Feund von Antiquitäten zu sein, so spielt er die Mönchs-Gesänge auf einem GRAMMOPHON ab.
    (Okay, 1965 gab es noch keine Musik-Casetten oder gar CDs ... Es ist immer wieder interessant, in älterer SF "moderne" Technik zu sehen, die heute schon wieder veraltet ist, zB Computer mit Lochstreifen in PR, Kippschalter und mechanische Uhren in ST, ...)


    Auch die Sachsen waren gut dargestellt, sie wirkten recht authentisch ...


    ... im Gegensatz zu den Wikingern, aber dazu wurde bereits in den vorigen Posts alles gesagt.


    Wer mir fehlte, waren Ian und Barbara. Vicki und Steven sind bislang kein adäquater Ersatz. Man hat sich zwar Mühe gegeben, mit dem "Zweifler" Steven einen Charakter einzuführen, mit dem sich der Doctor reiben kann, mich hat er mit seiner Art aber etwas genervt.


    Und eines schien mir unlogisch: Die TARDIS des Mönchs war doch der des Doctors insoweit überlegen, als dass sie sich zielgenau steuern ließ - warum also setzt der Doctor seine Reisen nicht mit der TARDIS des Mönchs fort???

  • Naja, man darf natürlich den Sentimentalitätsfaktor nicht unterschätzen. Von seinem ersten Auto trennt man sich ja auch nur unter großen Qualen, auch wenn es nur mehr ein Schrotthaufen ist. ;)


    Zitat

    Wer mir fehlte, waren Ian und Barbara. Vicki und Steven sind bislang kein adäquater Ersatz. Man hat sich zwar Mühe gegeben, mit dem "Zweifler" Steven einen Charakter einzuführen, mit dem sich der Doctor reiben kann, mich hat er mit seiner Art aber etwas genervt.


    Ich mag Steven nicht ungern, aber für mich wird er leider auch immer der schlechtere Ian bleiben. Das Rumgemotze mit dem Doctor finde ich aber recht witzig, und auch die Chemie mit Vicki haut ganz gut hin. Leider ist halt auch sehr, sehr wenig von ihm noch erhalten.

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  • Zur Verteidigung von Steve kann man noch mal sagen, dass er es in dieser Folge nicht leicht hatte. Abgesehen von der schönen ersten Szene in der Tardis hatte er nicht viel mehr zu tun, als auf Vicki zu hören und das Offenkundige zu ignorieren. Aber die beiden sind auch sehr nett, besonders Vicki ist mehr als nur ein Ersatz für Susan.


    Ansonsten geht es mir durchaus wie Dir. Barbara fehlt mir da schon sehr.

  • Die Folge hat von mir ein "Super" bekommen. Da stimmt alles, und es war so spannend und gut inszeniert, dass mir meine Susan :love: kaum gefehlt hat. Allerdings muss ich denen Recht geben, die die Folge als für Kinder nicht wirklich geeignet ansehen, jedenfalls nicht zum Zeitpunkt ihrer Erstausstrahlung.


    Wo kam eigentlich dieser nervige Steven her? Die Erklärung für sein Erscheinen hab ich entweder nicht verstanden oder es gab keine. Ich war jedesmal froh, dass keiner auf seine Vorschläge eingegangen ist. Als Römer wäre sein Name wohl Schlagdraufundschlus. Versteht mich n icht falsch, er passte schon gut in die Handlung auch um Vicki besser in Szene zu setzen, genervt hat er weniger mich als (innerhalb der Handlung) seine Mitmenschen / -timelords.


    Die DVD war mehr als nur ein Ersatz für die vergriffene VHS vom 8. Doctor.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Endlich sind bei mir The Time Meddler und das Lost in Time Boxset angekommen (auf dem dofferweise nur zwei Sekunden von Galxy 4 drauf sind :pinch: ) Und den Time Meddler hab ich mir natürlich sofort angesehen. Ich gebe ihm ein gut, da wirklich guter Humor drinnen sind, aber nach Barbara und Ian, meinen Lieblingscompanion kommt jetzt Steven, der mich noch nicht so sehr begeistern konnte... Aber das erste mal ein anderer Timelord, das ist ja cool^^
    (An die anderen Classic-Who Seher: Wann kommt denn auf, das der Doctor ein Timelord ist? Muss ja beim 2. sein, da der ja soviel ich weiß bei seiner Regeneration von den Timelords auf die Erde verbannt wird...) Doof finde ich, dass bei Checkmate diese 12 Sekunden fehlen, in denen die Wikinger getötet werden^^
    So jetzt geht's wohl an die 3. Staffel. Wie war die für euch, ich meine, eine ganze Staffel fast nur Scripte lesen, wird das nicht etwas zäh?


    Achja: Total gute szenen zwischen dem Doctor und Steven:
    Steven: What's that? und der Doctor erzählt ihm dann, dass das ein Stuhl ist^^
    Und:
    Doctor: Just don't call me Doc again!
    Steven: Ok, Doc... TOR!
    :D

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos