25x01 - Die Hand des Omega (Remembrance Of The Daleks)

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    Der siebte Doctor und Ace kehren auf die Erde des Jahres 1963 zurück – dorthin, wo sich der erste Doctor vor seinem Treffen mit Ian und Barbara vor langer Zeit monatelang aufgehalten hatte. Verfeindete Fraktionen der Daleks und auch Davros höchstpersönlich sind sehr interessiert an einer Waffe, die er dort zurückgelassen hat – die Hand des Omega!


    Die erste Folge der 25. Staffel und der Anfang einer neuen Zeitalter für den Doctor: Hier spurt man zum ersten Mal die Auswirkung des "Masterplans", den Script Editor Andrew Cartmel zusammen mit den Autoren Marc Platt und Ben Aaronovitch entworfen hatte. Wie der Doctor selber in einer herausgeschnittenen Szene betonen sollte, er ist doch "far more than just a Time Lord".


    Jetzt, zum silbernen Jubiläum, lernen wir endlich was der Doctor 1963 in London vor hatte, bevor er wegen Ian und Barbara schnell fluchten musste... Wir lernen auch die Vorgänger-Gruppe zu U.N.I.T. kennen. Die British Rocket Group, die von der RAF Counter-Measures Truppe hier geholfen wird, spielte in The Christmas Invasion eine wichtige Rolle.


    Dem Produzent, Jon Nathan-Turner, ist es auch sehr wichtig gewesen, ein Dalek beim Treppensteigen zu zeigen, um mit den 25 Jahren-lange Witzen aufzuräumen. Die vier Episoden wurden zwischen dem 5. und 26. October, 1988, von jeweils 5,5, 5,8, 5,1 und 5,0 Millionen Zuschauer gesehen – in dem undankbaren Zeitfenster gegenüber Coronation Street.


    Sonst zu dieser Zeit: Die Olympische Sommerspiele in Seoul gehen zu Ende und Super Mario Bros. 3 kommt auf den Markt. Nummer Eins in Deutschland waren Koreana, mit Hand in Hand, und Whitney Houston mit One Moment In Time; Whitney hatte auch auf der Insel mit ihrem olympischen Hymne die Ehre.

  • Eine der kann-ich-fast-auswendig-Episoden. Als ich die noch von RTL auf Video hatte hab ich das Band regelmäßig durchgenudelt.
    Inzwischen hab ich die Original DVD und es ist nach wie vor ein Genuss.
    Ace und der siebte Doctor werden ohnehin immer mein Dreamteam sein. Allein die Szene als sie die Fahrerplätze wechseln. Köstlich. :D
    Dazu eine sehr gute Dalek Story und ein Kurzauftritt von Davros, den der Doctor gekonnt aushebelt. DAS ist und wird immer MEIN Doctor Who sein.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Dem Produzent, Jon Nathan-Turner, ist es auch sehr wichtig gewesen, ein Dalek beim Treppensteigen zu zeigen, um mit den 25 Jahren-lange Witzen aufzuräumen.

    Wobei dann der Doctor so seine Probleme beim Treppensteigen hat :D


    Da der 7. Doctor ja auch mein erster war, hab ich mich umso mehr auf die Episode gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. 2 Dalek-Fraktionen (auch Spezial-Daleks und Davros), ein deswegen überraschter Doctor, Ace in Topform und insgesamt eine gute Story (auch das "Geheimnis" am Anfang um das Mädel und den Kampfcomputer).


    Leider kenne ich die Vorgeschichte nicht, also den Teil mit Ian und Barbara (vermutlich spielt darauf der Priester an, als er meinte, die Stimme des Doctors klinge anderst als früher?). Gibt es die Folge noch/wieder bzw. welche, damit ich mein Wissen erweitern kann?

  • Die Folge ist eifach genial !
    Eine der wohl besten den Dalek Folgen der Serie .
    Die Geschichte ist ziehmlich spannend und der Doctor und Ace arbeiten gut zusammen .
    Der Special Weapons Dalek ist einfach nur cool und das kleine Mädchen wirkt die ganze Zeit über mysteriös .


    P.S. "Fünf, sechs, sieben, acht... was der Doctor hier wohl macht ."

    *+* Was ich das letzte Mal gesehen habe: *+*
    6thdoc No. 138 Attack of the Cybermen (1985)


    Zuletzt gehört: Dust Breeding, Episode 2 (hammer Cliffhanger!)

  • Meine erst 3. Folge mit Sylvester McCoy und die hat es mir richtig angetan. Den Doctor mag ich sowieso, aber hier ist er on Top und die Spielchen die er hinter den Rücken der anderen treibt sind schön mit anzusehen. Ace ist mal eine Knaller-Begleiterin (kannte bisher nur Screaming Mel). Sie in Action zu sehen macht richtig Laune. Die Dalek-Story ist super. Die Szenen mit dem Mädchen sind klasse, die Auflösung was sie überhaupt mit allem zu tuen hat ebenfalls. Ok, der Motorradhelm war wirklich sehr, sehr billig. Die Daleks kommen die Treppe besser hoch als der Doctor :-P Überhaupt gibt es viele richtig schöne Szenen (im schwarz-weiß Fernsehen wird eine alte Folge Doctor Who angekündigt) und Dialoge (Es ist nicht einfach ein Transmitter zu sein). Die Folge hat bei mir richtig Bock auf mehr vom 7. Doctor gemacht. Mehr von mir, wenn ich sie noch einmal gesehen habe.

    "Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellektsentführen, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren." David Lynch


    "Don’t watch films on your fucking telephone!" David Lynch

    2 Mal editiert, zuletzt von Feenfleisch ()

  • Die Folge spielt in London mit viel sinnloser Ballerei, ein gruseliges Kind und sexy Jungspunt in Uniform treiben ihr Unwesen, und außerdem gibt es einen machtgeilen Menschen, der mit den Bösewichtern kooperiert, um dann hintergangen zu werden, sowie ein explodierendes Raumschiff am Ende, aus dem eine Rettungskapsel fliegt. - ich glaube genau DAS Script käme auch heraus, würden RTD, Steven Moffat, und Helen Raynor mal was zusammen schreiben. Entsprechend kann ich die Euphorie für diese Folge natürlich nachvollziehen, denn keine Andere ist wahrscheinlich derartig wegweisend für die neue Serie gewesen.


    Abzüge muß ich aber für die Requisiten geben. Gut, Plasmalampen gab in den Achtzigern vielleicht noch nicht in jedem Supermarkt zu kaufen, aber Eine gesehen hatte bestimmt jeder schon mal. Und dann so ein Ding als Time-Controller...keine gute Idee. Ähnlich verhält es sich mit Glasfaser, was für die Zuschauer damals sicherlich auch schon keine Glaubwürdige Darstellung von außerirdischem Kabelsalat war. Da ist weniger eben manchmal mehr.


    Und einen weiteren Kritikpunkt muß sich die Episode gefallen lassen; denn es nie eine gute Idee für eine Serie oder Film, einfach mal so seine mühsam aufgebaute Realität aufzubrechen - so geschehen mit dem Fernseher, in dem die Serie Doc(tor Who) gerade losgeht, aber auch die fast schon malcolmmittendrineske Szene am Ende von Teil 3, in der der Doctor in die Kamera blickt und feststellt, daß er sich wohl verrechnet hat. Sowas macht man einfach nicht !


    Andere Albernheiten waren dagegen aber schon weitaus besser. Der bereits erwähnte Fahrerwechsel war prima, wie auch der eine oder andere flotte Spruch des Doctors. Und was mir persönlich gefiel war der Postbote, der den Raketenwerfer vorbeibringt. Erinnerte mich an den tollen Animationsfilm "Lucky Luke - sein größter Trick", in dem ständig ein Händler auftaucht und immer das verkauft, was die Daltons gerade in dem Moment benötigen. Ob der Autor den Film kannte ? Hmm...


    Zur Story...naja, die hinterließ bei mir einen zwispältigen Eindruck. Was ich gar nicht mochte war die Herangehensweise des Doctors, dieses "Ah, Daleks, kenne ich. Alter Hut ! Business as usual.". Auf der einen Seite werden die Daleks erklärt, man ist also schon davon ausgegangen, daß neue Zuschauer zuschauen, aber gibt denen nie die Chance, sich zusammen mit dem Doctor vor den Daleks zu fürchten. Das kann die neue Serie wesentlich besser.


    Ein anderes Problem war die Geheimniskrämerei in den ersten zwei Teilen. Ansich erst einmal mutig von den Machern, die Zuschauer über zwei Wochen hinweg auf den Schlauch stehen zu lassen, und daß man als Companion den (klassischen) Doctoren jede Schnulli-Information aus der Nase ziehen muß, ist auch nichts Neues, nur kam auf Grund diverser Anspielungen auf frühere Ereignisse eher das Gefühl auf, daß man, um die Geschichte zu verstehen, ein paar frühere Episoden hätte sehen müssen. Letztendlich ist dem ja gar nicht so, also war es dann doch einfach nur vom Autor etwas...unglücklich geschrieben.


    Immerhin gibt es ein paar Überraschungen. Anstatt wie erwartet Davros sitzt also das Mädchen im Sessel, und Davros, mit dem man dann ja nicht mehr rechnet, taucht doch noch auf. Die Idee, daß der Doctor seinen Feinden die Waffe eigentlich zuspielen will, war auch recht nett. Nur hätte ich mir dann doch gewünscht, daß Davros das wiederum schon ahnt, und nicht auf den uuuuuuralten Trick Marke "Bestrafe mich, wie Du willst, aber DRÜCKE AUF KEINEN FALL AUF DEN ROTEN KNOPF ! Hörst Du ? Nicht auf DEN ROTEN KNOPF DRÜCKEN ! " hereinfällt. Zwei, drei dumpfe Actionszenen weniger, und dafür am Ende mehr Zeit für Davros, der gesagt hätte "Oh doch, Doctor, ich aktiviere jetzt die Hand, denn ich habe Deine Programmierung natürlich entdeckt und rückgängig gemacht." hätten der Folge gut getan, vorallem weil der Fragezeichenfetischist dann wirklich mal gemerkt hätte, wo so eine "Business as usual"-Mentatlität hinführt. Stattdessen ist die Gefahr mit einem Knall vollständig gebannt. Hat der allwissende Doctor also tatsächlich von anfang an gewußt, wie er das Dalek-Problem löst. Super !


    Aber ein -Super- als Bewertung gibt es deshalb von mir nicht, stattdessen bewegt sich die Episode eher zwischen mittel und gut, und auch wenn der Companion tendenziell knuffig (aber leider ein paar Kilo zuviel und pubertär) ist...nein, mehr als -mittelmäßig- ist die Folge nicht. Gibt es Besseres.

  • Ziemlich gute Folge, für ein "Sehr gut" hat es bei mir aber nicht ganz gereicht. Mich hat gestört, dass der Doctor sofort ohne große Fragerei von allen als der Boss akzeptiert wird, ohne dass sie auch nur eine Ahnung haben, wer der Kerl überhaupt ist. Ich weiß schon, das gibt´s auch in vielen anderen Folgen, aber hier war es mir etwas zu übertrieben.


    Die Story ist ok, insbesondere das kleine Mädchen und die Idee der rivalisierenden Daleks haben mir gut gefallen, außerdem war ich ziemlich gespannt, was es denn nun mit der komischen fliegenden und dann begrabenen Kiste auf sich hat. Die Daleks selbst wirkten mir etwas zu ungefährlich, der Doctor nahm sie ja auch nicht sonderlich ernst. Die ganze Militärcrew ist gut gelungen, insbesonders die erstaunlich gelassene wissenschaftliche Beraterin und der Captain - eine Hommage an den Brigadier(?) - haben mir gut gefallen.


    Großer Pluspunkt sind die ziemlich witzigen Dialoge und viele kleine gelungene Gags (der Fahrerwechsel, die "neue" Science-Fiction-Serie im Fernsehen etc.), richtig schön abstrus. 8)


    Ace ist in ihrem Hardcore-outfit natürlich ein klares Kind der 80er (wie auch die streckenweise etwas nervende Synthie-Musik), gefällt mir als Companion aber trotzdem ziemlich gut. Ein sehr cleveres und mutiges Mädchen, außerdem funktioniert das Zusammenspiel mit dem Doctor sehr gut. Aber warum nennt sie ihn "Professor"?


    Sylverster McCoy finde ich als Doctor super. Es gibt wohl nicht viele Schauspieler, die so einen ?-Look überzeugend rüberbringen können, aber bei ihm sieht das wirklich gut aus. Erinnert ein wenig an den Riddler aus Batman. Mir gefällt, dass der Doctor so klar die Zügel in der Hand hat und ununterbrochen plant, trickst und werkelt. Ein wohltuender Kontrast zur dilletantischen Colin Baker-Variante. Mir scheint, die Begeisterung des Doctors für uns Menschlinge hat etwas nachgelassen, seine Sprüche wirken teilweise etwas bitter.


    Und ich liebe das wunderbar schottische rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr von McCoy. :25:


    Freue mich jedenfalls auf mehr Folgen mit dem siebten Doctor. 7thdoc

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Die hier ist meine LIEBLINGSfolge aller Zeiten!!! Ich hab' auch das Buch gelesen, und das Buch geht mehr ins Detail, z.B.: die Tension zwischen Group Captain Gilmore und Rachel ist wegen einer ehmaligen Beziehung...


    Kann man die DVD/das Buch auf Deutsch kaufen?

  • Ist mir nicht bekannt, dass Remembrance of the Daleks auch dabei ist.


    Ich kenne (und besitze) sechs Goldmann-Bücher:


    Von 1989 bis 1990:


    Doctor Who...


    ...und die Invasion der Daleks (Dr. Who and the Daleks)
    ...und das Komplott der Daleks (Dr. Who and the Dalek Invasion of Earth)


    ...und der Planet der Daleks (Planet of the Daleks)
    Tod den Daleks! (Death to the Daleks)


    ...und der Schöpfer der Daleks (Destiny of the Daleks)
    ...und das Kind von den Sternen (An unearthly Child)

  • Hat sich sicher nicht gelohnt für den Verlag...


    Aber wenn jemand noch mehr weiß kann er die Liste ergänzen. Kann ja an anderer Stelle mal gesammelt und / oder als Info für die Website aufbereitet werden. Vielleicht können wir ja mal im Forum oder du auf der Seite eine Rubrik a la "Deutsches Doctor Who Material" einrichten, in der wir einfach mal alles deutsche sammeln (oder gibt es das schon?!).


    Damit es nicht weiter Offtopic ist, ziehe ich mich mal schnell zurück aus dem Beitrag :o)

  • Vielleicht sollte ich selbst versuchen, es ins Deutsch zu übersetzen :P


    Zitat

    Ich weiß auch nicht welches es ist, die deutschen Bücher von Goldmann haben andere Titel.


    Ja, sie haben auch einen Name der englischen Folge (oder vielleicht des Buchs der Folge) geändert, wegen des deutschen Name oder? 'The Revelation of the Daleks' war es, oder? 'Planet der Toten' auf Deutsch?

  • Zitat

    Die Folge spielt in London mit viel sinnloser Ballerei, ein gruseliges Kind und sexy Jungspunt in Uniform treiben ihr Unwesen, und außerdem gibt es einen machtgeilen Menschen, der mit den Bösewichtern kooperiert, um dann hintergangen zu werden, sowie ein explodierendes Raumschiff am Ende, aus dem eine Rettungskapsel fliegt. - ich glaube genau DAS Script käme auch heraus, würden RTD, Steven Moffat, und Helen Raynor mal was zusammen schreiben. Entsprechend kann ich die Euphorie für diese Folge natürlich nachvollziehen, denn keine Andere ist wahrscheinlich derartig wegweisend für die neue Serie gewesen.

    Deinen Zusammenfassung von der Episode ist aber oberflächlich schon richtig, zeigt aber gar nicht die vielen kleinen Sachen, die das ganze in meinen Augen so klasse machen. Außerdem die Aussage das das wegweißend für die neue Serie war, nicht richtig, denn von dem Mist was teilweise in der neuen Serien verzapft wurde, vor allen von RTD, ist das hier meilenweit entfernthttp://www.drwho.de/forum/doct…emembrance-of-the-daleks/

    Und einen weiteren Kritikpunkt muß sich die Episode gefallen lassen; denn es nie eine gute Idee für eine Serie oder Film, einfach mal so seine mühsam aufgebaute Realität aufzubrechen - so geschehen mit dem Fernseher, in dem die Serie Doc(tor Who) gerade losgeht

    Ich kann deine Kritik überhaupt nicht verstehen. Wäre Doctor Who eine bitter ernste Drama Serie ok, dann wollte ich das auch nicht, aber diese kleine Selbstrefernz muss man einfach mit einem Augenzwinkern sehen. Ich fand es sehr lustig, außerdem würde es nicht mit dem Holzhammer gebracht.

    Zitat

    Was ich gar nicht mochte war die Herangehensweise des Doctors, dieses "Ah, Daleks, kenne ich. Alter Hut ! Business as usual.". Auf der einen Seite werden die Daleks erklärt, man ist also schon davon ausgegangen, daß neue Zuschauer zuschauen, aber gibt denen nie die Chance, sich zusammen mit dem Doctor vor den Daleks zu fürchten. Das kann die neue Serie wesentlich besser.

    Diese Herangehensweise ist eigentlich typisch der McCoy Doctor. Von daher passt das jedoch ziemlich gut.

    "Das Kino kann die Zuschauer in eine Welt jenseits des Intellektsentführen, in der sie sich ganz und gar ihrer eigenen Intuition anvertrauen müssen. Es geht nicht darum, etwas zu verstehen, sondern darum, etwas zu erfahren." David Lynch


    "Don’t watch films on your fucking telephone!" David Lynch

  • Deinen Zusammenfassung von der Episode ist aber oberflächlich schon richtig, zeigt aber gar nicht die vielen kleinen Sachen, die das ganze in meinen Augen so klasse machen. Außerdem die Aussage das das wegweißend für die neue Serie war, nicht richtig, denn von dem Mist was teilweise in der neuen Serien verzapft wurde, vor allen von RTD, ist das hier meilenweit entfernt


    Das war natürlich schon eher als etwas überspitzter Saitenhieb auf die Classic-Fans gedacht, die, natürlich meistens sogar zurecht, die neue Serie für irgendliche Dinge kritisieren, aber eben dann doch verschweigen, daß die alten Folgen ganz ähnliche Kritikpunkte aufweisen. Dabei heißt es andererseits ja auch immer "Die alten Folgen sind gar nicht soviel anders als die Neuen" - und das stimmt auch. Denn wie ich schon andeutete, fühlte ich mich bei dem seltsamen Mädchen am Anfang an Empty Child erinnert und dachte sofort "Gar nicht mal schlecht, das könnte auch Moffat geschrieben haben.", aber als sich da die Daleks ihre Todesstrahlen um die Ohren ballerten, ohne daß es zu irgendetwas führte, fühlte ich mich eben auch z.B. an "Doomsday" erinnert. Und man kommt dann eben auch ins Grübeln, wieviel von dem Mist, den RTD verzapft hat, nicht von seinem eigenen Haufen stammt, sondern einfach nur eine Reproduktion von dem ist, was er aus der klassischen Serie kennt.
    Ich zumindest werde mit jeder weiteren klassischen Folge, die ich schaue, immer vorsichtiger mit der Kritik an Herrn Davies. Ich habe ja z.B. erst neulich "Destiny of the Daleks" gesehen, und als da am Anfang Romana 2 nach ihrer Regeneration erstmal mehrere Körper durchprobierte, war ich schon etwas...überrascht. Im Grunde wurde da für eine total unlustige und viel zu lange Szene einfach mal die Serien-Mythologie über den Haufen geworfen. Wie ich laß, haben sich seitdem unzählige Menschen Erklärungen aus der Nasel gepopelt, um diese Szene irgendwie noch in den Kanon reinzukloppen. Da muß man immerhin sagen, daß RTD etwas Derartiges noch nicht fabriziert hat. Und man muß eben auch sagen, daß wenn er kleine Unstimmigkeiten in seine Geschichten einbaut, nur weil daraus "hübsche" Szenen entstehen, macht er es nicht anders als die Schreiberlinge damals. Das kann und sollte man natürlich trotzdem kritisch beäugen, aber eben eher unter dem Gesichtspunkt, daß sich RTD nicht die Mühe gibt, die Fehler, die seine Vorgänger gemacht haben, gekonnt zu umgehen.
    Remembrance jedenfalls ist für mich nur Mittelmaß. Müßte ich ein Ranking aller bisher gesehenden Dalek-Folgen aufstellen, wäre Genesis ganz oben, Resurrection ganz unten, und die Folge hier in der Mitte. Mehr ist nicht drin ! Punkt-aus-MickyMaus ! Klappe zu, Affe tot ! Basta !

  • Remembrance jedenfalls ist für mich nur Mittelmaß.


    Sehe ich genauso. Als ich gestern diese Folge zum ersten Mal gesehen habe und auch die erste mit McCoy, wusste ich manchmal nicht, ob es Doctor Who war oder nicht. Ich habe mich zu sehr an Pertwee-Baker-Ära der 70er festorientiert und diese Folge kam völlig überraschend. 1. Der Ton in STEREO!!!! 2. Anderes Opening-Thema und Musik 2. Natürlich andere Doctor und Companion und 4. Andere Athmosphäre. Mit gemischten Gefühlen saß ich danach da und wusste nicht weiter und mir wurde bewusst, das die Trennung von Classic und New Doctor Who für mich totaler
    Müll
    ist!! Man kann wirklich dazwischen noch mehr Unterscheidungen betrachten. Der TV-Film mit McGann ist ja wiederrum auch ein wenig anders.


    Zur Story kann ich noch wenig sagen, weil es wieder so eine typische Du-musst-sie-erst-nochmal-dreimal-sehen-damit-Du-sie-verstehts-Folge. ;)

  • Ein weiteres höchst unterhaltsames Dalek-Abenteuer. Ace stellt mit ihrem Outfit und dem Ghetto-Blaster einen Anachronismus in den 60ern dar, stört sich aber herzlich wenig daran. Gute Dialoge und überdurchschnittlich viele witzige Momente, z.B. als der Doktor Ace bremst mit dem Argument "you have not been born yet" oder wenn Ace die Explosivwaffen kommentiert mit "unsophisticated, but impressive". Als Basis, um Schrecken zu verbreiten, suchen sich die Daleks eine Schule aus - wer könnte das nicht nachvollziehen. Mit ziemlich viel Knallerei keiner der anspruchsvolleren Beiträge zur Serie, aber was will man sagen, wenn's doch Spaß macht :)