10x02 - Carnival Of Monsters

  • Die Leute bzw. Wesen in der Miniscope sind Ausstellunsstücke; die Zeitschleife, in der sie sich befinden, stellt eine Art bewegte Tableau dar. De Doctor und Jo sind nicht Teil der Ausstellung, sie sind mit der TARDIS zufällig da gelandet.


    Die Befreieung des Drashigs sollte dem Zweck dienen, die Eröffnungspolitik des Präsidenten Zarb bloßzustellen. Die Beamten sind der Meinung, alle Fremde seien gefährlich und wollen dies plastisch demonstrieren. Dadurch erhoffen sie, den Präsidenten zu blamieren und aus dem Amt zu jagen.


    Ah Ok Danke,
    Jetzt wo du es sagst erinnere ich mich auch, das da was gesagt wurde. :)

  • Carnival of Monster ist bis jetzt die beste Folge von Jon Pertwee die Story war natürlich ziemlich einfach gehalten, aber sie hat total viel spaß gemacht und sie wurde auch keine Minute langweilig.
    Von mir bekommt die Folge ein Super.

  • Was für ein schönes Script! Robert Holmes zeigt hier mal wieder was er drauf hat.
    Dabei ist mir aufgefallen wie "modern" sich die Story entwickelt und wie komplex sie für die damalige Ära war. Ähnlich könnte ich mir auch eine New Who Folge vorstellen. Dabei glänzen die Schauspieler hier mit cleveren Dialogen, so dass man auch über die Alien oder Drashig Kostüme hinwegsehen kann. Gegen Schluss wird es dann etwas seichter, aber insgesamt doch eine tolle Vorstellung!

  • Eigentlich eine recht gute Folge, die das Potenzial hätte, super zu sein, dieses aber aufgrund der damaligen Produktionsgegebenheiten, vor allem dem Budget, nicht erreichen konnte. Was meine ich damit? Die grundlegende Idee, dass der Doctor und Jo in diesem Gerät landen, in dem Wesen von verschiedenen Planeten als geschrumpfte Versionen ihrer selbst gefangen gehalten werden und immer wieder, ohne es zu realisieren, den gleichen kurzen Zeitraum durchleben, ist großartig und gurselig. Allerdings ist das Serial nicht in die Richtung psychologischer Horror gegangen, sondern eher in das typische Monsterabenteuer, denn der Doctor und Jo werden irgendwann von Drashings durch die Maschine gejagt. Auch das ist unterhaltend und zumeist spannend, die Drashings sind sogar relativ gut umgesetzt, aber dadurch wird das Serial zu sehr 08/15.


    Aber das ist ja nur die Story innerhalb des Miniscope. Außerhalb haben wir es mit einem politischen Komplott zu tun, in dem Vog und seine Assistentin unwissentlich eine Rolle spielen sollen. Und damit komme ich eigentlich zur größte Schwäche der Folge. Was ist das politische System auf Inter Minor? Wo sind die normalen Bürger? Wo ist eigentlich irgendjemand außer den drei Mitgliedern des Tribunal? Es ist ziemlich schwer sich für die Konsequenzen solcher Handlungen zu interessieren, wenn man keinen Plan von ihrem Kontext hat.


    Das zweit größte Problem des Serial ist, dass wir im Endeffekt nur die Drashigs und die SS Bernice zu sehen bekommen. Und auf der SS Bernice sehen wir zwei Passagiere und zwei Crewmitglieder. Halt typisch klassisches Doctor Who, aber das fällt in die gleiche Kategorie wie die schlechten Kostüme in The Web Planet, wenn man es nicht ansatzweise überzeugend darstellen kann, weil das Geld nicht da ist, sollte man es vielleicht lassen. In dem Fall dieser Folge bedeutet es, da das Geld um die Geschichte in der Größenordnung aufzuziehen, die das Konzept verdient hätte, einfach nicht da war, hätte man sie vielleicht doch lieber in die Schublade lägen sollen, für den Fall, dass man vielleicht irgendwann das nötige Kleingeld dafür hat.


    Aber ich möchte nicht zu negativ sein, denn die Folge hat am Ende doch Spaß gemacht. Vog und Shirna waren zwar nicht wirklich sympathisch, aber auch keine großen Unsympathen und ihre Interaktion mit dem Tribunal waren doch einigermaßen unterhaltsam. Der Doctor und Jo waren sympathisch wie fast immer und konnten die Episoden daher gut tragen. Und an der Regie von Barry Letts gibt es eigentlich auch nichts auszusetzen.


    FAZIT: Hätte wesentlich besser sein können, aber ist immer noch eine gute, unterhaltsame Folge. Daher 7/10 Punkten.