22x03 - Die Rache des Meisters (The Mark of the Rani)

  • Deine Bewertung? 35

    1. Super (4) 11%
    2. Gut (14) 40%
    3. Durchschnitt (8) 23%
    4. Ausreichend (6) 17%
    5. Schlecht (3) 9%


    Der sechste Doctor und Peri müssen sich gleich gegen zwei andere Timelords durchsetzen, nämlich den Master und die Rani, die im England des frühen 19. Jahrhunderts unterschiedliche, aber gleich bösartige Pläne verfolgen. Nicht einmal Bäume sind vor ihnen sicher!


    Schrecklicher Mist, das ganze. :thumbdown:


    Ich pick mir mal die Rosinen aus dieser Folge, viele sind es ja leider nicht:


    Die Rani ist eine fantastische Figur. Herrlich amoralisch, clever und sarkastisch - eine tolle Gegenspielerin, die in dieser Geschichte verschwendet wird. Die Schauspiererin ist eine Wucht, jede einzelne Gesichtsbewegung ein Vergnügen. Hoffe, dass ich die Rani noch mal in einer guten Geschichte sehen kann, wo sie in einem besseren Umfeld lakonische Sprüche wie "Animal matter has metamorphopized into vegetararian matter - so what?" zur Ermordnung von minderwertigen Menschlingen von sich geben kann.


    Mir hat auch gefallen, dass ihr die Erde ziemlich wurscht war und sie diese nur verwendet hat, um chemische Anti-Schlaf-Extrakte für die Regentschaft ihres eigenen Planeten zu gewinnen, auch die Vendetta des Masters gegen den Doctor fand sie offensicht eher kindisch.


    Was mochte ich sonst noch?


    Ravensworth und Stephenson waren sympathische, wenn auch nebensächliche Figuren und wurden von guten Schauspielern verkörpert. Die Musik war nett, außerdem sah die Folge wirklich gut aus (schönes Setting, Kostüme, gutes industrielles Flaire). Und die Tardis der Rani war cool.


    Ansonsten war alles ziemlich mies. Von der groß angekündigten Versammlung der Genies sieht man leider gar nix, da wird einem nur der Mund wässrig gemacht. Sogar das "Genie" Stephenson taucht auch erst im zweiten Teil auf und darf nach einer gut gemachten Einführungssequenz nicht wirklich viel machen. Ziemliche Vergeudung für den Vater der Eisenbahn.


    Der Masterplan des ... äh, Masters war idiotisch. Der Kerl ist ein Timelord, stammt aus der hochentwickeltsten Rasse des Universums und braucht ein paar kluge Köpfe aus der Erde des 19. Jahrhunderts, um seine Pläne zur Eroberung des Alls oder was auch immer umsetzen zu können? Nicht wirklich überzeugend, das ganze.


    Auch die Figur des Masters selbst hat mich eher kalt gelassen. Er hat einen guten "Bösewichtschnauzer", aber das Charisma des Schauspielers hat mich nicht gerade umgehauen. Da lob ich mir John Simm, der zwar furchtbar überdreht, aber extrem unterhaltsam war.


    Peri, die Companion, ist ein hübsches Mädel, aber leider schrecklich langweilig. Passend zu ihrem furchtbaren Outfit scheint sie auch recht hohl zu sein, erst lässt sie den Doctor auf der Bahre ins Verderben sausen, dann fällt sie bei der Rani auf den ältesten Trick der Welt rein.


    Am schlimmsten von allem aber ist - ich fürchte, ich mag Colin Baker überhaupt nicht.


    Da wäre mal sein Kostüm. In diesem ... farbenprächtigen Outfit würden sich nicht mal gestandene Comicsuperhelden wie Captain America, Hawkeye oder Superman erwischen lassen, ohne dass es ihnen die Schamesröte ins Gesicht treiben würde.


    Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das so beabsichtigt ist, Baker verkörpert seinen Charakter so unsympathisch, dass es schon weh tut. Er ist ungeduldig, schroff, lehrerhaft und stolziert wie ein eingebildeter Gockel durch die Gegend. Grund dazu hätte er nicht, denn abgesehen vom Ende läuft er zwei Folgen lang höchst sinn- und planlos durch die Gegend, ohne irgendwas nutzbringendes zu tun. Erst lässt er sich in den Brunnen werfen, dann mit Gas vergiften, dann in einen Brunnen schubsen und dann wieder mit Gas vergiften. Und dann wieder fangen und auf einer Stange durch den Wald tragen. :18:


    Klar, das sind hauptsächlich Scriptschwächen, aber Baker ist einfach nicht sonderlich sympathisch, ihm fehlt die notwendige "Doctorness". Die strahlte sogar bei Stephenson mehr durch, als er sich für das Metall begeisterte, in dem der Doctor gefangen war.


    Die anderen Figuren scheinen meine Einschätzung zu teilen, wie folgende Zitate belegen:


    "He is mean-looking. Wears yellow trousers and a vulgarly coloured coat".


    "Style is hardly the prime characteristic of your new regeneration".


    "Your regenaration is not too attractive, either".


    "Dillettante!"


    Eine ziemliche Enttäuschung, die Folge. Schade. :29:


    Edit: Umfrage eingebaut, von mir gab´s ein Ausreichend.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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    2 Mal editiert, zuletzt von michael_who ()

  • Es gibt noch die Folgen "Time and the Rani" mit dem 7. Doktor - und die Rani tritt auch auf in "Dimensions in Time" - einem "Children in need"-Special.


    (Tippfehler entfernt. "Children" ist bereits Plural)

  • Heißt das tatsächlich, dass die Dame nur zwei Auftritte hatte? Schade.

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  • Heißt das tatsächlich, dass die Dame nur zwei Auftritte hatte? Schade.

    Kleine Korrektur: 3 (wie Hutschi bereits schrieb):

    • Mark of the Rani
    • Time and the Rani
    • Dimensions in Time

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Die Childeren in Need-Sachen sind ja keine "richtigen" Folgen... :P

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das so beabsichtigt ist, Baker verkörpert seinen Charakter so unsympathisch, dass es schon weh tut. Er ist ungeduldig, schroff, lehrerhaft und stolziert wie ein eingebildeter Gockel durch die Gegend.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war das sehr wohl beabsichtigt. Und zwar wollte das Produktionsteam dem Doctor eine Charakterentwicklung verpassen. Er wäre also mit der Zeit anders und ggf. wieder sympathischer geworden. Leider fehlte sowohl der Produktion als auch Colin Baker die Zeit, das zu verwirklichen.
    Und von den genannten Drehbuchschwächen abgesehen, finde ich das eine sehr gute Idee und Colin Baker mag ich sehr. Ich bin froh, dass er in den BiFi Audios endlich richtig glänzen kann, auch wenn man da seine Kleidung (die wohl auch dezenter wird (blau?)) nicht sehen kann.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Die Childeren in Need-Sachen sind ja keine "richtigen" Folgen... :P

    Na, JNT würde Dir da aber was anderes erzählen. Für ihn war "Dimensions in Time" durchaus (heutzutage würde man sagen:) Kanon.

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    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Also insgesamt finde ich die Folge ganz okay.
    Allerdings gibt es da eine Sache, die ich nicht ganz verstehe:
    Als der Doctor gefesselt auf diesem Rolltisch liegt (im freien), was genau
    kickt er da eigentlich weg, um den Master abzulenken?


    And I looked down upon my new dominion as Master of all; and I thought it good.

  • Ich glaub, das war die Ampulle mit den Hirnextrakten, die der Master der Rani geklaut hat.


    Was ich nicht verstanden habe: Warum hat die Rani Menschen mit Landminen in Ents verwandelt? :rolleyes:

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  • Als der Doctor gefesselt auf diesem Rolltisch liegt (im freien), was genau
    kickt er da eigentlich weg, um den Master abzulenken?


    Keine Ahnung, aber hat man schon einen genialeren Plan gesehen, jemanden umzubringen?
    Einer dieser teuflischen Cliffhanger voller Logik und Verstand. :D

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


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    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Trotz eher durchwachsener Meinungen möchte ich sagen, dass ich die Episode
    in allen Belangen hervorragend fand. Reisen in die Vergangenheit haben für mich
    immer ihren besonderen Reiz. Des weiteren sind die Aussenaufnahmen
    bei Mark of the Rani sehr gelungen und dieses trägt zu einer sehr interessanten
    Atmosphere bei.


    Dazu kommen einige nette Jokes, z.B. dass die Rani den Doctor als Dilettant
    bezeichnet.

  • Für mich das Beste, was ich je von Colin Baker gesehen habe. :thumbup: In scharfzüngigen Dialogen mit der Rani und dem Master muss er sich richtig anstrengen, als Timelord zu bestehen, statt sich mit seiner sonst oft gesehenen Krieg-ich-alles-irgendwie-hin- Planlosigkeit durchzuschummeln. "Will you come to my parlour, said the spider to the fly." Überhaupt: Dialoge. Der britische Arbeiterklasse-Slang kollidiert mit Peris Amerikanisch und Lord Ravenhurst's distinguiertem Englisch. Da ist man froh, dass es nur O-Ton auf der DVD gibt und keine deutsche Synchro. Dazu kommt (nach der atmosphärisch armen Studioproduktion "Vengeance on Varos") die greifbare Realität der Sets, statt bemaltem Plastik echten Dreck und Pfützen, Holz und Eisen. Außerdem bekommen wir die moderne Tardis der Rani zu sehen, ein bemerkenswerter Unterschied zum veralteten Modell des Doktors. Die genialste Szene ist, als sich die Männer, die den Doktor als Gefangenen wegtragen, plötzlich in Bäume verwandeln. Wie denkt man sich so etwas aus? :wacko: Die Grundidee der Story mag nicht die beste gewesen sein, nämlich dass sich zwei abtrünnige Timelords, die am liebsten die ganze Galaxis beherrschen würden, mit einem Dörfchen des 19.Jahrhunderts auf dem kleinen Randplaneten Erde abgeben. Aber die Konstellation mit zwei Bösewichtern, die nur unter Druck zusammenarbeiten ("you intellectual microbe!"), ist umso besser.

  • Die genialste Szene ist, als sich die Männer, die den Doktor als Gefangenen wegtragen, plötzlich in Bäume verwandeln. Wie denkt man sich so etwas aus? .


    Indem man sich Herr der Ringe auf LSD ansieht? :rolleyes:


    Ich merke wieder mal: Dein "genial" ist mein "saublöd". ;)

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  • Dazu kommt (nach der atmosphärisch armen Studioproduktion "Vengeance on Varos") die greifbare Realität der Sets, statt bemaltem Plastik echten Dreck und Pfützen, Holz und Eisen.


    Die Sets sind aber auch das Einzige, was an Mark besser ist als an Varos. Alles andere ist hier eher mau, während Varos auf (fast) ganzer Länge zu überzeugen weiß.

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  • Soooo schlimm wie die Folge immer gemacht wird, fand ich sie gar nicht. Ich hab schlimmeres erwartet, wurde dann aber beim Ansehen doch ganz gut unterhalten. Gut, die Folge ist arg bescheuert, den Plot hab ich bereits wieder vergessen (die Rani wollte irgendwelche Hirnextrakte, aber was der Master da zu suchen hatte, ist mir völlig entgangen?), aber wenigstens gabs viel zu lachen. Allein schon dieser Cliff-hanger, das kann niemand ernst gemeint haben (okay, anscheinend war das alles ernst gemeint, aber das möchte ich doch meinem Verstande zuliebe ignorieren und solange man dabei Spaß hat ... ).


    Eine gute Wahl war übrigens Peris Kostüm: Das hat meine Netzhaut so arg geschädigt, dass es schon fast eine Wonne war, den Doktor in seinem bunten Mantel anzusehen.

  • Ich fand die Folge super. Hab sie gestern endlich sehen können.


    Das ganze Ambiente der Folge ist herrlich, nirgendwo wirkte der 6. Doctor so herrlich deplatziert. Peri war wie immer...


    Nur zu meiner persönlichen Hauptfigur der Folge: die Rani. Es ist toll zu sehen, wie ein Time-Lord so gar nichts mit dem Doctor oder dem Master gemeinsam hat. Sie will einfach nur ihre wissenschaftliche Arbeit machen und geht dabei mehr oder weniger moralisch vor. Ich glaube sogar, sie könnte etwas moralisch völlig vertretbaren tun, weil sie gerade Lust dazu hat. Die Rani hat sehr viel Potenzial, ich hätte sie gerne noch öfter gesehen.


    Abschließend hoffe ich, dass sie irgendwie den Weg in die neue Serie findet, natürlich auf eine ihr gebührende Art. :thumbsup:

  • Ich habe mich zu einem DURCHSCHNITT durchgerungen (hab heute anscheinend meinen netten Tag), obwohl die Folge schon sehr unschön beginnt: Peri hochgeschlosen und mit langem Kleid ... Unverschämtheit!!! ;)


    Ich mus agen, die Folge verschenkt wieder mal eine Menge Potenzial: Drei Time Lords, davon zwei "Meister des Bösen", eine Versammlung von Genies des 19. Jahrhunderts ... und was kommt dabei rum? Nicht viel ...


    Die Rückkehr des masters kommt estwas überraschend, schlißlich schien er in "Planet of Fire" ja sein endgültiges Ende gefunden zu haben, und auch da hätte man einiges mehr rausholen können, aber leider war es einer der schwächsten Master-Auftritte überhaupt :13: Und wozu er die Gelehrten des 19. Jahrhunderts benötigt, leuchtet mir auch nicht so ganz ein, von seinem Standpunkt aus gesehen sind das doch unwissende Barbaren. Ebenso habe ich nicht verstanden, wie die Rani mit der menschlichen Schlafchemikalie Gallifrey erobern will ...


    Und die Tretminen, die Menschen in Bäume verwandeln, sind wohl das dämlichste, was ich je gesehen habe (und ich hab schon eine Menge gesehen)


    Dennoch gibt es ein paar Szenen, die wirklich Spaß machten, u.a. die von michael_who bereits erwähnten Zitate:

    Ergänzen sollte man noch Peris Befürchtung den Rest ihres Lebens im 19. Jahrhundert und ein derartig lächerliches Kleid tragend verbringen zu müssen ...


    Die Tardis der Rani hatte eine interessante Innenausstattung.


    Die Atmosphäre, das Setting des 19. Jahrhunderts waren sehr überzeugend umgestzt und die Personen waren alle "echt"


    Das Aufeinandertreffen der verschiedenen Dialekte! (Das in eine dt. Synchro umzusetzen ist wohl absolut unmöglich)


    Und schließlich gelang es dem Doctor ja noch, die beiden in die primitiven Außenbezirke des Universums zu verfrachten ...

  • Von einem Tweet des Whocast inspiriert, habe ich mir heute die Geschichte angeschaut.
    Ich hatte mir auch wirklich vorgenommen, unvoreingenommen zu sein.


    Die Akzente Dialekte sind eigentlich eine Beleidigung für jemand, der aus dem Norden Englands stammt, aber
    im großen und ganzen fühlte ich mich recht gut unterhalten, bis der Master auf "unfortunate" erwidert:
    "fortuitous would be a more apposite epithet"
    da wurde mir schlagartig bewußt, dass es ein Pip & Jane Baker Drehbuch ist, und ebenso schlagartig war meine Unvoreingenommenheit weg.


    Da diese Geschichte mir aber besser gefällt als "The Two Mels" hier ein "Durchschnitt"


    "One has no wish to be devoured by some alien monstrosity, Kalik. Even in the cause of political progress." Orum --> Kalik in 'Carnival Of Monsters'

  • Tja, wo fange ich an... Die Kampfszenen waren irgendwie peinlich, besonders das sanfte Tätscheln mit der Schaufel und Peris Steinwürfe. Ist zwar schön, dass die Schauspieler auf einander Rücksicht nehmen, aber sooo deutlich hätte man das auch nicht erkennen müssen.


    Besser gefallen hat mir dafür, dass sich der "VIP" als verdreckter Arbeiter tarnt, um richtig nachforschen zu können. Nur klappt das offenbar so gut, dass ihn nichtmal die Person wieder erkennt, die gerade noch dem Master erklärt hat, sie hätte den Doktor schon rumlaufen gesehen - trotz gelber Hose und roten Schuhen muss sie erst Herzschläge prüfen und den Dreck aus dem Gesicht putzen. Ah ja... Matsch mit Perception Filter?


    Die Rani an sich war ganz interessant. Dass sie sich in den Epochen rumtreibt, wo die Gewalttätigkeit nicht auffällt, fand ich gut, oder auch dass sie ganz nüchterne Parallelen zur Nutztierhaltung zieht, während ihr die Eroberungspläne erstmal ziemlich egal sind.
    Dass der Master aus der Erde eine Machtbasis machen will, ist als Motivation okay. Klingt ähnlich wie das, was auch ein gewisser Premierminister versuchen wird. Ich verstehe nur nicht, wozu er sich die Maden ausleihen muss - nichts gegen zusätzliche Absicherung, aber dass er sie jemandem verabreicht, der schon hypnotisert ist, wirkt ein bisschen überflüssig.


    Die Baumminen sind so eine Sache - einerseits mag ich ja diese bekloppten Bedrohungen, irgendwie wars auch ein netter Einfall, aber im Grunde war es dämlich. Okay, die Minen wurden von einer Time Lady entwickelt, aber so viel glaubwürdiger macht das die Technologie auch nicht. Und der Angriff des gemeinen Grapscherbaums (aka Lukes heldenhaftes Eingreifen) tut der Sache auch nicht gut.



    Nun ja. Die Story war okay, hier und da waren nette Stellen drin, aber so ganz ist der Funke nicht übergesprungen. Dafür gabs Vieles, das irgendwie unnötig war, wie den Dino zum Schluss, oder dass der Master zweimal den Folgentitel aufsagen muss. Im Endeffekt rutscht die Folge auf ein "ausreichend" ab.

    "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")