22x02 - Revolte auf Varos (Vengeance On Varos)

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    1. 1. Super (11) 30%
    2. 2. Gut (20) 54%
    3. 3. Durchschnittlich (4) 11%
    4. 4. Mäßig (2) 5%
    5. 5. Schwach (0) 0%


    Der sechste Doctor und Peri machen sich auf den Weg nach Varos, um wichtige Ersatzteile für die TARDIS zu beschaffen. Auf diesem Minen-Planeten gibt es wenig Vergnügliches zu bieten, und das wenige ist Brutalität pur: Um die Bevölkerung bei Laune zu halten, werden von der Regierung Liveübertragungen von Folterungen und Exekutionen gezeigt – im Extremfall sogar des Präsidenten. Und auch die TARDIS-Crew muss bald als Unterhaltungsobjekt der Zuschauer herhalten…


    Die zweite Folge der 22. Staffel – und insbesondere das Verhalten des Doctors – wurde damals für eine der härtesten aller Zeiten gehalten, in der die Grenzen zur Gewalt deutlich überschritten wurden.


    Die zwei Episoden wurden am 19. und 26. Januar, 1985 ausgestrahlt, mit jeweils 7,2 und 7,0 Mio. Zuschauer.


    Sonst zu dieser Zeit: Sat 1 erlebt seinen ersten Monat, Ronald Reagan wird als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt, We Are The World wird aufgenommen und British Telecom kündigt das Einstellen der roten Telefonzellen an. Nummer Eins in Deutschland ist Murray Head, mit One Night In Bangkok; in Großbritannien hat I Want To Know What Love Is von Foreigner Do They Know It's Christmas ablösen können.

  • Eine meiner Lieblings Colin Baker Folgen.
    Etwas viel des üblichen Korridorgerennes, aber ansonsten große Klasse.
    Vor allem die Story weiß mit ihrer mehr oder weniger hintergründigen Kritik an Gesellschaft und Medien zu überzeugen.
    Den Cliffhanger als der Doctor gehängt werden soll empfinde ich als einen der spannendsten aber auch abstossendsten überhaupt. Es wirkt irgendwie zu realistisch.


    Genial wie die Bürger über eine weitere Amtszeit ihres politischen Herrschers abstimmen können/müssen und wie das Ehepaar stellvertretend für die unterschiedlichen Meinungen im Volk fungiert.


    Kann mich spontan an keine großen Fehler erinnern, von daher von mir ein Super.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Bin ganz perplex. Das war ja gut. Richtig gut sogar.


    Nach meiner ersten Begegnung mit Colin Baker (Mark of the Rani) war mein Bedürfnis, mir weitere Folgen mit dem sechsten Doctor anzutun, ziemlich gleich Null. Ich fand ihn auch hier nicht wirklich toll, seine Art zu sprechen und sich zu bewegen hat für mich irgendwie was gockelhaftes. Und das Kostüm ist sowieso entsetzlich. Aber er hat mich hier zumindest nicht genervt, manche seiner Sprüche fand ich sogar recht lustig. Insbesondere seine Lamentiererei, dass Peri ja nur einmal stirbt und es dann hinter sich hat. Er aber muss immer wieder und wieder abkratzen, bis er alle Regenerationen durch hat. :)


    Peri ist zwar ein scharfes Gerät (man verzeihe mir den Sexismus 8) ), aber mehr eine Stichwortgeberin denn ein richtiger Charakter. Immerhin durfte sie sich über das Set lustig machen. ("All these corridors look the same.")


    Von den beiden Hauptfiguren bin ich also nach wie vor nicht sonderlich überzeugt.


    Aber die Geschichte an sich war weltklasse. Das Varos-System, eine Mischung aus Schweizer Demokratie mit ziemlich üblen Folgen für die Chefs und einer überspitzten Big Brother/Ich bin ein Star-Version, war verteufelt überzeugend. Ich mochte insbesondere das zänkische Ehepaar, das gebannt vorm Bildschirm hockte und den Exekutionen und Rumrennereien des Doctors samt Konsorten folgte. Ziemlich drastische Brot und Spiele für die Massen. Manche Szenen im Punishment Dome waren recht brutal, insbesondre die Folterszene von Jondar zu Beginn, das Säurebad und der Galgen. (Die betenden Mönche mit ihrem "In the Name of the great Video" waren übrigens ein Schrei.) Auch die Idee mit den todbringenden Halluzinationen und das Transmutieren war nicht ohne. Nur die etwas übergewichtigen kanniballistischen Gefangenen in Unterhosen waren nicht so wirklich überzeugend. ;)


    Dann gab´s noch viele gute Nebencharaktere, Chief Bax und der Wissenschaftler haben mir gut gefallen. Das Rebellenehepaar war zwar nicht so wirklich toll, insbesondere die Frau hat ihre Sprüchlein mit der Begeisterung und Überzeugungskraft eines Steinblocks runtergeleiert. Ihren Retter Rondel aber fand ich wieder ganz gut. Dessen Opfer wurde von seinen "Freunden" allerdings nicht wirklich gewürdigt, der Arme kratzt ab und niemand scheint´s zu kümmern. Naja, Undank ist der Welten Lohn. :rolleyes:


    Sil war das beste und unterhaltsamste Alienmonster, das ich je bei Doctor Who gesehen habe. Sah interessant aus, die Sprechweise war herrlich over the top ("You lying liar. Tschhhhhhhhhhh....") und war einfach in jeder Szene ein Vergnügen. Bei der Befeuchtungsszene ("Water me. Gently. Must look my best!") habe ich mich weggelacht. Hat mich sehr an Cassandra erinnert. Aber Sil ist viel cooler. Dieses blanke Entsetzen am Schluss, als er 20 Credits pro Mineral zahlen muss. Fantastisch! :D


    Der größte Pluspunkt der Geschichte aber war für mich eindeutig der Governor. Herrlicher Schauspieler, dessen Figur der Folge den nötigen Ernst verliehen hat. Er war natürlich der "good guy", aber auch ihn hat das System schon entsprechend dehumanisiert, wie man aus seiner Bereitschaft zur Durchführung massentauglicher Exekutionen gut gesehen hat. Auch seine Unterhaltung mit Peri ("Oh, you grieve. I forgot that people do.") hat das gut rübergebracht.


    Die allerstärkste Szene war für mich seine letzte "Rede an die Nation." Ich hatte ja fast Gänsehaut, als der Governor den Wärter bat, ihn und Peri gehen zu lassen. Und als er ihn dann ersuchte, Peri wenigstens den Gnadenschuss zu verpassen, um ihr dieses grausige Ende zu ersparen, hatte ich die Gänsehaut endgültig. Bei dieser Überzeugungskraft war ja klar, dass der Wärter seinen Tod dann doch nicht mitansehen kann und zur Rettung schreitet. :rolleyes:


    Jedenfalls eine ganz gar großartige Figur, die ich kaum genug loben kann. :thumbsup:


    Insgesamt ist "Vengeance on Varos" eine fantastische Geschichte, der ich (trotz Colin Baker) ein klares Super gebe.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • "Vengeance on Varos" ist wohl auch tatsächlich einer meiner liebsten "Doctor Who"-Episoden - zwar nicht unter den zehn besten, wohl aber recht weit oben. Eigentlich stimmt hier (fast) alles. Ein herausragender und neuer(!) Bösewicht; gerade das "neu" war für die Ära ja nicht wirklich typisch. Die alles durchziehende Kritik an der Verrohung der Fernsehgesellschaft ist heute gültiger denn je und ich denke, daß im Endeffekt das heutige Fernsehprogramm zeigt, daß die Macher von "Vengeance" es sich als gar nicht so schlimm ausgemalt hatten wie es denn tatsächlich geworden ist.


    Der Doctor leidet natürlich am Anfang dramatisch überzogen, jedoch beginnt er sich allmählich zu stabilisieren. Man erkennt den großen Storybogen um des Doctors Instabilität immer besser. Nur zu schade, daß diese Geschichte dann doch nicht weiter verfolgt wurde bzw. verfolgt werden konnte. Peri ist natürlich Eye Candy, spektakuläres Eye Candy würde ich immer noch sagen, aber auch wird hier versucht, ihrem Charakter etwas mehr Tiefe zu geben. Sie sieht sich also als ein Vogel, der frei sein möchte...


    Tja, alles in allem eine extremst stimmige Story, die zwar auch ein paar kleinere Kritikpunkte hat, weswegen es dann zwar nur zu einem "gut" gerreicht hat, aber doch eher zu einem "gut +". Ich war sehr zufrieden und "Vengeance on Varos" wird immer mal wieder gerne in den Videorecorder geschoben.

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Ich habe mit "durchschnittlich" abgestimmt. Es gab einiges Positive, aber auch einiges an Negativem. Als politische Satire ist es zu plump. Die Idee, dass sich ein Governor jedesmal dem guten Willen des Volkes (auf Leben und Tod) ausliefern muss, wenn eine Entscheidung ansteht, verliert dadurch an Wirkung, dass hier sowieso ständig Leute umgebracht werden; von der ersten Szene in einer Folterkammer mit einem zum Tode Verurteilten bis hin zu zwei Männer, die in ein Säurebecken stürzen, was dem gleichgültigen Doctor gerade mal ein kurzes Augenzwinkern entlockt ("sorry, can't join you"). Varos ist eine vom Bergbau abhängige Welt, deren Bewohner außer schlechten Fernsehprogrammen nichts haben, doch dann gibt es diesen weit fortgeschrittenen Mutationsapparat, der Peri in einen Vogel verwandeln kann - solche HiTech passt nicht ins relativ primitive Bild von Varos. Herrlich fand ich Sil, das kleine, böswillige Alien, das alle beim Erzhandel über den Tisch ziehen will. Eine ungewöhnliche und sehr gelungene Figur. Allerdings zogen sich manche Dialoge etwas in die Länge, und da die Actionszenen sich meistens auch auf Verfolgung entlang eines Korridors beschränkten, war das Ganze nicht besonders spannend. Das Albernste war die Galgenszene, eine Art Parodie auf das Pathos ähnlicher Szenen im Mantel-und-Degen-Genre. Ja - also insgesamt konnte es mich nicht begeistern.

  • Ich mag die folge. Kurzweilig und unterhaltsam, dazu ein ordentlicher Schuss Gesellschaftskritik. Man könnte sich natürlich etwas über den Doctor wundern, der einfach mal so einen Laserstrahl aktiviert, in den auch prompt eine Wache hineinläuft, oder der mit zwei Wachen am Säurebad herumkappelt, und deren Abgang auch noch mit einem coolen Spruch kommentiert. Oder am Anfang - nur weil die TARDIS (mal wieder) nicht will, verfällt er in Hoffnungslosigkeit und jammert herum, daß er im Gegensatz zu Peri ja noch sehr lange am Leben bleiben wird. Etwas befremdlich, aber fand ich persönlich alles sehr sympathisch. Sein Companion macht diesmal auch eine gute Figur. Gerade wenn ich da an Caves of Androzani denke, scheint ja Peri gern mal ziemlich heulsusig zu werden, wenn sie zum Tode verurteilt wird, aber in der Folge ist sie ganz erträglich. Lässt sich tapfer erhängen und bestrahlen.
    Die Idee mit den beiden Zuschauern ist natürlich auch nett und ganz große Klasse natürlich Giftzwerg Sil, der den restlichen Charakteren meistens die Show stielt. Und damit während wir auch gleich bei den Minuspunkten; während der Präsident und sein Möchte-Gern-Nachfolger noch halbwegs durchgehen, sind mir die beiden Rebellen und der Masken-"Wissenschaftler" in der Geschichte zu wenig herausgearbeitet. Hätte man mehr draus machen können. Gleiches gilt für die Galgen-Nummer und die Auflösung der Mutations-Nebenhandlung. Einfach so von Mutant auf Normal überblenden ist doof; da wäre es doch viel schöner gewesen, Peri noch ein bißchen im Vogel-Kostüm herumlaufen zu lassen, was erst nach und nach wieder verschwindet. Das hätte sicherlich auch ein paar schöne Dialogzeilen ermöglicht, wie z.B. "Mach die Flatter, Peri !" oder "Wenn ich wieder in der TARDIS bin, muß ich erstmal Einen zwitschern."
    Etwas mager und auch verwirrend dann die Auflösung des Ganzen - die Invasion findet nicht statt, weil man das geliebte Erz auch auf einem anderen Planeten entdeckt hat, gleichzeitig soll Sil aber das Erz nun um jeden Preis aufkaufen. Hä ? Oder sind das verschiedene Erze ? Auf jeden Fall suboptimal, die Auflösung.
    Das alles, und die vielleicht etwas zu ausschweifenden Gänge-Herumlaufereien drücken die Bewertung der Folge, aber nicht viel. Ich finde die Folge trotzdem >sehr gut< und durchaus eine der Folgen, die man auch Leuten zeigen kann, die mit dem Doctor sonst nicht sehr viel anzufangen wissen.

  • Von mir gibt es ein gerundedes "gut". Ich fühlte mich sehr unterhalten. Gute Story und auch der Doctor ist nicht so schlimm wie es immer viele behaupten. Das der Doctor ein wenig gefühlskalt ist (siere Säurebad) kann man verschmerzen, aber ein arroganter Doctor könnte ruhig wieder kommen. Das Matt Smith so sein wird, glaube ich nicht. Schade eigentlich. :(

    Genial wie die Bürger über eine weitere Amtszeit ihres politischen Herrschers abstimmen können/müssen und wie das Ehepaar stellvertretend für die unterschiedlichen Meinungen im Volk fungiert.

    Da frage ich mich, warum wir sowas nicht praktizieren. Der/die Kanzler/in kriegt die Stromschläge ab. :D

    Und das Kostüm ist sowieso entsetzlich.

    Das wird wohl dem 6. Doctor immer ein Markel sein. Danke JNT, du Sack! :(
    Oder wie es die nette Zuschauerin gesagt hatte: "Funny clothes."

    Bei der Befeuchtungsszene ("Water me. Gently. Must look my best!") habe ich mich weggelacht.

    Ein gewisser RTD hat dies wieder aufgegriffen: Die lebende Matte Cassandra! :ohm: ;) (nur das sie FEUCHT sein musst, um nicht zu platzen)


    ---


    Enttäuscht bin ich allerdings von den DVD-Extras. Da hätte ruhig mehr sein können.

  • Ich mag das überaus exzentrische Kostüm des sechsten Doctors irgendwie.
    Allerdings muss ich zugeben, dass es im Comic wesentlich besser rüberkommt.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


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    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Vergessen noch erwähnen => Sil, das lustige Wabbelmonsterchen mit dem dicken Wurmschwänzchen und sein Zungen-Gelächter. Das ist doch mal ein Alienmonster wie im Buche steht. Schade das davon so wenige gibt's. Mehr davon in Zukunft bitte lieber Moffat. :D

  • Varos ist eine vom Bergbau abhängige Welt, deren Bewohner außer schlechten Fernsehprogrammen nichts haben, doch dann gibt es diesen weit fortgeschrittenen Mutationsapparat, der Peri in einen Vogel verwandeln kann - solche HiTech passt nicht ins relativ primitive Bild von Varos.


    Welches primitve Bild? Die Bergbaumethoden sieht man ja überhaupt nicht, aber der gesamte Hinrichtungsapparat (samt des Todesstuhls für den Governor) war auch für Who Verhältnisse relativ hochwertige Technologie, wirklich primitive Bergbauwelten sehen anders aus (Frontios).
    Und dass die beiden Hanseln da "ununterbrochen" vor dem TV sitzen wird durch die 2-Klassengesellschaft erklärt... Nachkommen der Wachmannschaft bzw Offiziere leben "im Luxus" (naja gut, TV, Wahlknopf drücken und Whisky aus großen Bechern schlabbern ist nicht ganz der Luxus den wir uns vorstellen :D) einfache Gefangene bzw deren Nachfahren leben vom und mit dem Bergbau... Da sie die gleichen Insignien wie die Oberoffiziere tragen und nicht zu arbeiten scheinen werden es wohl Upperclass Leute ohne Aufgabe im Unterdrückungsapparat gewesen sein...


    Etwas mager und auch verwirrend dann die Auflösung des Ganzen - die Invasion findet nicht statt, weil man das geliebte Erz auch auf einem anderen Planeten entdeckt hat, gleichzeitig soll Sil aber das Erz nun um jeden Preis aufkaufen. Hä ? Oder sind das verschiedene Erze ? Auf jeden Fall suboptimal, die Auflösung.


    Weshalb die Invasion abgesagt wurde hab ich auch nicht wirklich verstanden, aber der andere Planet gehört wohl zu einem der von Sil vorher schon gefürchteten anderen Konsortien, man hat also Konkurrenz und wenn man den Markt nicht bedienen kann, verliert man das Geschäft.
    Das könnte natürlich bedeuten, dass man fürchtet mit der Invasion anderswo benötigte Mittel zu binden (Flotte, Sicherheitskräfte) oder die Minen gar zu beschädigen, jetzt wo auch andere Anspruch auf das vorherige Monopolgut haben.
    Letztlich aber wohl wirklich eine schwache Auflösung. So wie die ganze "Ich habe euch in der Hand und bezahle euch so schlecht wie ich will" Situation dieser Hundehaufen-förmigen Sabbermade vorher halt auch schon.



    Gerettet haben die Folge IMO die letzten fünfzehn bis zwanzig Minuten, vorher war es arge Durchschnittskost mit nur wenigen originellen (oder zumindest länger nicht gesehenen) Elementen, ab dem Moment aber wo man mit dem Governor mitfühlen konnte, weil er in diesem Geflecht aus Regulations gefangen ist wie alle anderen Varosianer auch, wurde es in meinen Augen wirklich überzeugend. Dass die Comicbuchbösewichte (Chief Officer, Maniac Research Guy und Henchmen) umkommen und nicht mehr nerven können half natürlich auch :D Dass am Ende die beiden Fernsehsüchtigen völlig verdattert von ihrer neuen Situation waren, hat für mich auch noch einen Hauch von Realismus hinzugefügt. Insgesamt über alle vier Folgen betrachtet eine überraschend gut durchdachte Welt mit ausreichend guten Figuren um die herum sich anfangs die übliche "der Doktor soll aus einem Missverständnis heraus hingerichtet werden" Story erzählt wird, die hinterher einen mehrfachen Twist bekam.
    Ich habe Sil die ganze Zeit für seine eklige Art gehasst, umso schöner der Moment als er - den Triumpf schon in Sicht - alles was er sich zusammengelogen, erpresst und betrogen hatte wieder verliert :D Armes Hundehäufchen... Der Chief Officer war hingegen am Anfang relativ sympathisch, nur um später zum absoluten Kotzbrocken zu werden, auch das eine nicht allzu oft anzutreffende Charakterwandlung, die insgesamt gut gefiel.


    Bonus natürlich "Robin Hood" Jason Connery in einer frühen Rolle. weibliche Zuschauer haben von solchem Fanservice (also nacktem Oberkörper und Heldenmuskeln) sicherlich mehr, aber ich fands zumindest okay dass er den "Rebell" spielen durfte ;) Und es gab schon schlechtere Gastdarsteller bei DW.


    Achja und die ach-so-schlimme Szene mit dem Säurebad fand ich jeztt nichts was man dem Colin-Doktor anlasten darf, dass die Kerle so tapsig und ungeschickt sind, wirft IMO eher ein Licht auf die "Elite" von Varos ;) Bewusst gekillt hat er mal ganz sicher keinen der zwei Kerle, wer beim Ringen mit der Plastiktrage so panisch schaut will niemandem ein Haar krümmen. Und das mit dem Laser... der Kerl hätte ja nicht in eine so offensichtliche Falle laufen müssen, als Wegsperre war das Ding aber schon eine vernünftige Überlegung. Sixth gefällt mir hier, weil er Emotionen hat, Emotionen zeigt (gerade die letzten Davison Folgen sahen aus, als hätte man ihn unter Drogen gesetzt, ständig das gleiche ausdruckslose Gesicht, schlimm!) und seine Mimik einfach Spaß macht anzuschauen... über das Kostüm schweige ich lieber, aber der sechste Doktor ist für mich ein sehr sympathischer Mistkerl. Wenn schon nicht lieb und nett, so ist er wenigstens "interessant"... Man weiss nie was als nächstes kommt (okay, außer dass die Tardis kaputt gehen wird oder dort landet wo er nicht hinwollte und dass er nicht glücklich damit sein wird ;)) das ist doch wunderbar!

  • Achja und die ach-so-schlimme Szene mit dem Säurebad fand ich jeztt nichts was man dem Colin-Doktor anlasten darf, dass die Kerle so tapsig und ungeschickt sind, wirft IMO eher ein Licht auf die "Elite" von Varos Bewusst gekillt hat er mal ganz sicher keinen der zwei Kerle, wer beim Ringen mit der Plastiktrage so panisch schaut will niemandem ein Haar krümmen.


    Dass der Doctor die beiden Burschen ins Säurebad warf, fand ich nicht schlimm, das war eindeutig keine Absicht. Aber seine flapsige Bemerkung zu diesem ziemlich unangenehmen Abkratzen war schon ziemlich fies. Kann mich nicht mehr genau erinnern, aber war wohl so was wie "Bon Voyage". Aber als den großen Skandal empfinde ich das auch nicht, auch seine Vorgänger haben getötet, ohne dass ihr Gewissen deshalb allzu belastet gewesen wäre.



    Zitat

    ... über das Kostüm schweige ich lieber, aber der sechste Doktor ist für mich ein sehr sympathischer Mistkerl.


    Streich das "sympathisch", und ich stimme Dir zu. :P Ich bin kein Colin Baker-Fan, aber das ist für mich nicht das Hauptproblem seiner Geschichten. Die sehen großteils extremst trashig aus, die meisten Geschichten sind schlecht geschrieben und irgendwie scheint es immer ewig zu dauern, bis die Handlung endlich losgeht. Außerdem halte ich dieses ständige Gezänk mit Peri einfach für eine schlechte Idee der damaligen Schreiberlinge, mich hat das jedenfalls immer genervt. Folgen wie "Revelations of the Daleks" und "The Mysterious Planet" haben mir bewiesen, dass ich mich vielleicht mit dem sechsten Doctor hätte anfreunden können, aber dann kam der Trial... :pinch:


    Auch das Kostüm ist natürlich ein extremer Griff ins Klo. Zwischen exzentrisch und "ab mit dem armen Irren in die Anstalt" gibt´s bei der Kleiderwahl halt doch noch einen kleinen Unterschied. :)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Dass der Doctor die beiden Burschen ins Säurebad warf, fand ich nicht schlimm, das war eindeutig keine Absicht. Aber seine flapsige Bemerkung zu diesem ziemlich unangenehmen Abkratzen war schon ziemlich fies. Kann mich nicht mehr genau erinnern, aber war wohl so was wie "Bon Voyage". Aber als den großen Skandal empfinde ich das auch nicht, auch seine Vorgänger haben getötet, ohne dass ihr Gewissen deshalb allzu belastet gewesen wäre.


    Also erstmal sagt er gar nichts sondern schaut ziemlich angeekelt, dann räumt er die Kammer auf, holt seinen Mantel und erst dann sagt er "Forgive me, if i don't join you!" (evtl auch "won't")
    Fand ich jetzt nicht gerade fies den Kerlen gegenüber, immerhin wollten die iHN auflösen, während er bewusstlos in der Kammer lag noch dazu und der eine hat es ihm sehr schwer gemacht bei dem Ringkampf mit der Trage.
    So wenig verätzt wie der eine beim Reinziehen des anderen aussah, hätten sie sich aber eigentlich trotzdem noch retten können müssen. Naja das war wohl Rücksicht auf die Sendezeit oder so... war sicher eine furchtbar schlimme Säure...



    Tut mir leid, es ist für mich nur der ganz normale Sixth Sarkasmus (wenn ich mich nicht täusche ist das eine ziemlich normale Ablehnung einer Einladung, also "stilvoll" und höflich...) aber ich kann da keine Monstrosität drin sehen, monströs sind die Jungs die da Gladiatorenspiele zum Beschwichtigen des unterarbeiteten Plebs abziehen oder ihren "gewählten" Anführer für Fehlentscheidungen live im Fernsehen zu Staub zerblasen...
    Und es nervt michb ei weitem nicht so wie in Mark of the Rani die Zitate die er so schmettert und von denen die Hälfte irgendwie unpassend zur Situation zu sein scheint.


    Zitat

    Streich das "sympathisch", und ich stimme Dir zu. :P Ich bin kein Colin Baker-Fan, aber das ist für mich nicht das Hauptproblem seiner Geschichten. Die sehen großteils extremst trashig aus, die meisten Geschichten sind schlecht geschrieben und irgendwie scheint es immer ewig zu dauern, bis die Handlung endlich losgeht. Außerdem halte ich dieses ständige Gezänk mit Peri einfach für eine schlechte Idee der damaligen Schreiberlinge, mich hat das jedenfalls immer genervt. Folgen wie "Revelations of the Daleks" und "The Mysterious Planet" haben mir bewiesen, dass ich mich vielleicht mit dem sechsten Doctor hätte anfreunden können, aber dann kam der Trial... :pinch:


    Ehhh fängt das im Mysterious Planet nicht schon an? Hab ich alles aber noch vor mir :D
    Naja, ich finde bislang Sixth trotzdem "sympathisch", auch wenn er ein wenig arg enthemmt rüberkommt, das ist aber wohl vor allem "Überkompensation" für den sehr sanftmütig/wohlerzogen rüberkommenden Fifth Doctor. Gerade das Gekabbel mit Peri (die immer ziemlich genau dann zickt, wenn ich auch wenig Geduld mit Sixths Macken hätte :D also so ein bisschen als Stellvertreter für die Zuschauer agieren muss) find ich nur natürlich und als einen guten Ausgleich zu seinen sonstigen Exzentrizitäten (die mir generell noch weiter ausgeprägt zu sein scheinen als bei seinem Vorgänger).


    Zitat

    Auch das Kostüm ist natürlich ein extremer Griff ins Klo. Zwischen exzentrisch und "ab mit dem armen Irren in die Anstalt" gibt´s bei der Kleiderwahl halt doch noch einen kleinen Unterschied. :)


    Kein Widerspruch :D Steht allerdings IMO durchaus auf vergleichbarer Stufe mit dem gruselig-hässlichen Fourth-Schal oder Silvester McCoys Outfit... geschmacklich haben die alle was von Körperverletzung.

  • Zitat

    Tut mir leid, es ist für mich nur der ganz normale Sixth Sarkasmus (wenn ich mich nicht täusche ist das eine ziemlich normale Ablehnung einer Einladung, also "stilvoll" und höflich...) aber ich kann da keine Monstrosität drin sehen


    Wie gesagt regt es mich auch nicht wirklich auf, aber es passt nicht so ganz zur sonstigen Pazifismus-Einstellung, die der Doctor normalerweise zumindest Menschen gegenüberbringt. (Bei Aliens sind da ja auch andere Inkarnationen teilweise recht unaufgeregt.)


    Zitat

    Und es nervt mich bei weitem nicht so wie in Mark of the Rani die Zitate die er so schmettert und von denen die Hälfte irgendwie unpassend zur Situation zu sein scheint.


    Volle Zustimmung. Wenige Folgen haben so erbärmlich unglaubwürdige und gestelzte Dialoge wie "Mark of the Rani". Mal ganz abgesehen von anderen Problemchen. :)


    Zitat

    Ehhh fängt das im Mysterious Planet nicht schon an? Hab ich alles aber noch vor mir


    Richtig, ich hätte schreiben sollen: "Und kam der Rest des "Trials"... Fürchte Dich, wenn Du das alles noch vor Dir hast. ;)


    Zitat

    Steht allerdings IMO durchaus auf vergleichbarer Stufe mit dem gruselig-hässlichen Fourth-Schal oder Silvester McCoys Outfit... geschmacklich haben die alle was von Körperverletzung.


    Da muss ich widersprechen. Bakers Schal finde ich super, man muss allein schon seine Fähigkeit bewundern, mit diesem ewig langen Ding rumzurennen, ohne dauernd auf die Fresse zu fliegen. Außerdem verwendet er ihn immer wieder mal recht nutzbringend, das Teil macht beim vierten Doctor also durchaus Sinn. Wie gesagt - exzentrisch, aber nicht geistesgestört. 8) McCoys Outfit leidet zwar auch unter den ???-Overkill, aber bei ihm geht das irgendwie noch halbwegs durch.

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  • Ich habe ein "Mäßig" gegeben.


    Die Idee der gesellscaftsform auf Varos ist ja recht interessant, aber leider zu "aufgesetzt" umgesetzt. Besonders das "Paar am Bildschirm" wirkt sehr künstlich.


    Die gefahren, denen der Doctor und die anderen sich gegenüber sehen, sind auch nicht gerade sehr bedrohlich.


    Der Doctor selber ist gegenüber dem mitfühlenden Wesen aus der vorherigen Episode wider recht großßzügig was die Sterbquote seiner Gegner angeht und zeigtsich auch recht unberührt von deren Ableben ...


    Amüsant fand ich die "Führungsrige", die irgendwie den Eindruck machte, als hätte man sie in einem S/M-Studio rekrutiert.


    Das beste an der Folge war Sil, ein Alien, das mal schön und glaubwürdig gestaltet war (vom Äußeren). Charakterlich scheint er ja ein kleiner sadist gewesen zu sein, dem der geifer bei den diversen Folterungen und Tötungen förmlich aus dem Mund floss und der sich dann auch artikulierte, als stände er kurz vor dem Orgasmus - wozu auch das zuckende Schwanzende passte ...


    Irgenwie erinnert mich "Vengeance On varos" an die diversen Vesuche von Star Trek, anspruchsvolle SF mit einer Botschaft zu kreieren: Die sind auch mehr oder weniger alle gescheitert.

  • Jetzt habe ich mit "Vengeance on Varos" tatsächlich meine erste (und eventuell auch letzte) Colin-Baker-Folge gesehen. Und irgendwie hat mir die Folge meine Vorurteile gegenüber Mitte-80er-Jahre-Who und JNT wieder bestätigt.


    Die Satire über Medien und Gewalt mag nett gemeint sein, aber sie ist halt extrem dick aufgetragen und irgendwie nur ein Anhängsel an einen grellen Plot mit ständigem Gerenne durch low-budget-sets. Ich habe meine Satire lieber subtiler in atmosphärischen Stories oder eingebettet in eine Handlung, bei der man auch Sympathie für die Charaktere empfindet. Der Vergleich mag inhaltlich hinken, aber zum Medienthema fällt mir spontan Pertwees "Carnival of Monsters" ein, die hier weit besser war.


    Es ist halt auch immer schwierig, wenn man Mediengewalt satirisch betrachten will, das Ganze aber in einem Rahmen macht, dessen Unterhaltungswert auf eben genau dieser Gewalt aufbaut. Das ist das Running-Man-Syndrom ;) . Irgendwie habe ich bei den Folgen in der Mitte der 80er den Eindruck, es sollte möglichst viel Gewalt und Bodycount geben, siehe auch "Ressurection of the Daleks". Da fällt mir immer irgendwie das Wort "Effekthascherei" ein, und das sollte Who auf diese Art nicht nötig haben.


    Negativ fielen mir vor allem der 6. Doktor und Companion Peri auf, beide haben irgendwie die Chemie oder die Ausstrahlung einer Doppelpackung Knäckebrot. Der Doktor ist ein gestelzter Gockel in der kunterbunten JNT-Uniform und Ausschnittgirl Peri ein reiner Stichwortgeber und plumpes eye-candy. Warum wirft man eigentlich den 70ern vor, sexistisch zu sein, wenn die Mid-80s mit solchen Rollen für den Companion daherkommen? Ich mag meinen Doktor ja gerne mit Ecken und Kanten (z.B. bei Troughton die dezente Feigheit oder bei Pertwee die weniger dezente Arroganz) und Davison ist mir fast ein wenig zu nett, aber wie kam man nur auf die Idee, aus dem nächsten Doktor eine solche Papageien-Gurke zu machen? Trotz aller Ecken und Kanten sollte der Kern des Doktors immer der galaktische Humanismus sein (okay, eine etwas seltsame Wortkombination).


    Die satirische Absicht der Folge ist wie gesagt lobenswert und hat nette Ideen, inklusive des dunkleren Schlusses, als die Freiheit da ist, und die Befreiten mit Blick auf das leere Fernsehbild nicht wissen, was sie damit anfangen sollen. Aber ein solch gutes Bild zum Schluss hätte IMO eine weit komplexere Folge verdient. Der Governor ist eine interessante Figur, vielleicht die interessanteste der Folge, da er im Grunde einen "good guy" darstellt, der sich einer verrohten Welt anpassen muß und ihren Regeln dient. Auch das wurmartige Alien ist vom Design und den schrägen Dialogen her nett gelungen. Die Folge hätte Potential gehabt, aber wirklich anfreunden kann ich mich nicht damit.


    Chris

  • Ich fand die erste Hälfte dieser Folge ziemlich langweilig ,aber dies holte die zweite Hälfte eindeutig wieder raus,und daher habe ich mit "gut" abgestimmt.


    Das Kostüm des 6thdoc stört mich nicht so sehr,solange er den Mantel trägt,die Fragezeichen am Kragen sind ja noch okay,aber dann auch noch Hosenträger mit lauter Fragezeichen,finde auch ich zuviel des Guten.

  • Also ich fand die Folge wirklich gut, vor allem da ich mit ganz anderen Erwartungen herangegangen bin, da ich von den Colin Baker-Folgen bisher nur gehört hatte, dass sie sehr trashig, blöd und nicht wirklich gut seien. Aber entgegen meine Erwartungen, eine mittelmäßige Story zu bekommen, habe ich eine interessante Story bekommen, natürlich mit einigen Logiklöchern, und einen, ebenfalls entgegen meinen Erwartungen, einen recht guten Doctor.


    Allgemein lässt sisch wohl sagen, dass die Kritik am Fernsehen, wie abhängig sowohl die Leute als auch die Regierung davon ist, sehr gut war und man sie nicht übersehen konnte, genauso wie die Kritik, dass nur noch Hinrichtungen die Leute wirklich unterhalten, während früher Folter gereicht hatte, womit eindeutig darauf abgezielt wird, dass man immer etwas noch größeres erwartet als man vor einiger Zeit erwartet hatte. Sehr gut, dass gibt gleich einmal mehrere Pluspunkte, wobei man dabei ja auch merkt, wo RTD seine Idee für "Bad Wolf" zumindest teilweise hergenommen hat, was diese Folge natürlich nicht schlechter macht. Ein weiter Pluspunkt ist auch Sil als Bösewicht, auch wenn ich mir manche seiner Szenen zweimal ansehen musste, um zu verstehen was er gesagt hatte (Kleine Anmerkung: Ich musste bei ihm die ganze Zeit an Cassandra denken). Er war ein wirklich guter Bösewicht, mit dem in dieser Folge der kaltherzige Kapitalismus kritisiert wurde, wurde zwar auch schon oft gemacht, aber hier hat es mir auf jeden Fall gefallen. Und last but not least fehlen natürlich der Doctor und Peri bei den Pluspunkten, denn ich fand Peri, klar Eye-Candy, sympathisch und als Eye-Candy wesentlich besser Amy, wobei beide mir als Charaktere gefallen, letztere natürlich ein wenig mehr, da sie einen echten Charakter hat; und der Doctor war wirklich gut, bis auf zwei Szenen: Als er zwei Wachen tötet und einfach einen Spruch macht (dreimal gesehen, das letzte Wort habe ich immer noch nicht ganz verstanden), der eher zu Roger Moores James Bond gepasst hätte und natürlich die Szenen als er auf die Konsole schießt, die wirkt fast genauso albern wie die Szene, in der der zehnte Doctor mit einer Pistole herumfuchtelt. Ansonsten fand ich ihn super.


    Um mal zum Negativen zu kommen: Es hat zwanzig Minuten gedauert bis der Doctor und Peri auf Varos angekommen waren, was viel zu lange war; klar war dieses Ehepaar representant für das gesamte Volk von Varos, aber die haben mich gernevt, weil sie eigentlich nichts zur Handlung beigetragen hatten; beim ersten Voting dauert es noch bis zum Ergebniss des Voting, bei denen danach ging es verdammt schnell; die Auflösung war viel zu schnell, als auf einmal eine andere Quelle für Zeiton 7 entdeckt wurde und Sil von seiner Kooperation gezwungen wurde, die ganze Sache sein zu lassen; und natürlich der Governour, der war viel zu ambivalent, aber eigentlich doch recht sympathisch. Ach ja, fast vergessen, der entstellte Wissenschaftler, nicht nur Klischee sondern von dessen ersten Szene an sowas von vorhersehbar, dass es keinen großen Schock gab, als der Doctor ihm die Maske heruntergerissen wurde.


    Fazit: Trotz dem vielen in den Gänge Herumgerenne, ist es eine gute Folge, mit ein paar Schwachstellen, aber dies schmälert den Spaß nur ein wenig. Es gibt allerdings einiges besseres im Whonivers, deshalb gibt es nur 8/10 Punkten.

  • John Smith


    schonmal den 7. doctor gesehen? die hosenträger sind doch gar nichts


    zur folge:


    ich fand sie bis zu einem gewissen punkt eigentlich ziemlich langweilig. erst in der 2. hälfte nimmt si wirklich fahrt auf, aber das ende fand ich ziemlich cool. zu schade, dass es durch die 4. trial episode zerstört wurde...




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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • alahdammit,


    hast recht. kommt davon, wenn man zuviele tabs öffnet. allerdings trifft es auch auf die folge zu^^ ich mag diese nacktschnecken-aliens einfach nicht.




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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!