11x03 - Death to the Daleks

  • Warum nicht? Ein frommer Wunsch, der sich leider nicht erfüllt.
    Warum Day of the Daleks? Warum Evil of the Daleks? Vielleicht ging es einfach nur darum, jede Folge mit "xyz of the Daleks" zu bezeichnen.

    Weil es so klingt, als ginge es darum, dass jemand den Daleks an stählerne Leder will. Und das ist ja nun gar nicht Thema der Folge. Die anderen beiden habe ich noch nicht gesehen. Aber "Genesis of the Daleks" und "Rememberance ..." haben ja durchaus gepasst. "Destiny ..." habe ich heute morgen begonnen.

  • Na ja bei Power of the Daleks hat es ja noch gepasst und dann hat es sich halt verselbstständigt.

    Ja, eine Tradition, die mit Troughton begann und sich dann durch die gesamte klassische Serie zieht. Und fast hätte man fürchten können, dass es mit Asylum of the Daleks in der neuen Serie wieder anfängt.

    Weil es so klingt, als ginge es darum, dass jemand den Daleks an stählerne Leder will. Und das ist ja nun gar nicht Thema der Folge. Die anderen beiden habe ich noch nicht gesehen. Aber "Genesis of the Daleks" und "Rememberance ..." haben ja durchaus gepasst. "Destiny ..." habe ich heute morgen begonnen.

    Letztlich sind die Daleks die Geißel des Universums, und sie loszuwerden wäre eine Wohltat, an der bisher jeder gescheitert ist. Letzlich sollten die Daleks mit Evil ja für immer verschwinden, hat aber nicht geklappt.
    Die Daleks sind eben wie das Zeug, das du die Toilette runterspülen willst, das aber immer wieder hoch kommt.

  • Das Serial beginnt sehr interessant. Die TARDIS wird mal wieder von ihrem Kurs abgebracht und die Energie wird langsam abgezogen, was auch die Lebenserhaltungssysteme betrifft. Was auch mal wieder aufzeigt, dass bis zur Baker-Ära die TARDIS nicht diese beinahe uneinnehmbare Festung war wie sie inzwischen beinahe immer dargestellt wird.


    Der Doctor und Sarah Jane erkunden den Planeten, werden dabei natürlich getrennt. Der Doctor trifft auf Marines von der Erde während Sarah in die heilige Stadt der Einheimischen eindringt und daher gefangen genommen wird. Und dann tauchen auf einmal die Daleks auf. Dies hätte tatsächlich schief gehen können, aber Terry Nation hat dann doch etwas Neues mit seinen Pepper Pots gemacht indem er sie entwaffnete. Die Daleks sind im Endeffekt wehrlos und müssen sich auf eine Allianz mit den Menschen und dem Doctor einlassen. Dies hätte sehr interessant werden können - nur wird schnell gezeigt, dass sie an Ersatzwaffen arbeiten, die wie Gewehre und nicht Laserkanonen funktionieren. Außerdem sollte man nicht zu sehr hinterfragen, wie die Daleks generell auf diesem Planeten überleben können, wenn keine Technologie funktioniert. Was daran aber witzig ist, ist die Spielzeug-TARDIS mit der sie ihre Schießübungen verrichten.


    Während Teil 1 also durch einen durchaus interessanten und atmosphärischen Aufbau lebt, lebt Teil 2 durch das Kuriosum, dass die Daleks wehrlos sind und mit dem Doctor zusammenarbeiten müssen. Ab Teil 3 beginnt dann aber die normale, 08/15 Dalek-Folge mit den Daleks, die nun wieder bewaffnet sind, die ihre Verbündeten belügen und ausnützen, die Ureinwohner des Planetes ausbeuten und versklaven und den Doctor jagen. Dies führt in die heilige Stadt - und damit zum großen Schwachpuntk der Folge. Angeblich sollen dies Rätsel sein, für die man super intelligent sein muss, um sie zu lösen, aber so kommen die meisten nicht herüber. Hier haben wir ein ähnliches Problem wie später in Pyramids of Mars mit den Rätseln in der Pyramide: Wie schreibt man als normaler Mensch Rätsel für Wesen, die angeblich um ein vielfaches intelligenter sind als wir?


    Außerdem sind wir auf einmal wieder auf einem sehr bekannten Terrain für eine Dalek-Episode: Es gibt eine Stadt, in die man herein muss und die man irgendwie zerstören muss, und die Daleks planen alle zu zerstören, mal wieder mit einem Virus. Hatten wir das Ganze nicht so schon eine Staffel zuvor bei Planet of the Daleks? Und das war im Endeffekt ein Remake von The Daleks. Ganz so schlimm ist es hier nicht, aber Nation scheint so bestimmte Grundideen zu haben, die immer wieder auftauchen und hier ist mir das das erste Mal wirklich aufgefallen.


    Die Daleks selbst haben mir hier aber durchaus gefallen, auch dank der guten Arbeit von Michael Wisher. Ebenfalls gut gefallen hat mir Elisabeth Sladen, während Jon Pertwee für mich hier eher blass wirkte und mich stellenweise sehr stark an seine Performance in Staffel 7 erinnerte, in der mir sein Pomp noch ziemlich auf den Sack ging. Geholfen hat es auch nicht, dass ich Bellal, der ab Teil 3 die eigentliche Rolle des Companion als des Doctors Sidekick übernahm, nicht wirklich mochte und ihn oftmals eher nervig fand. Und dazu kamen die Marines, die allesamt nichtssagend waren und wie cardboard-cutouts wirkten.


    FAZIT: 5/10 Punkte. Eine absolute 08/15-Folge, die dadurch enttäuscht, dass die Ideen zu mehr hätte führen können.