1x01 - Wie alles begann (Everything Changes)

  • Ich muss sagen, dass ich jetzt nicht soo begeistert war. Hatte etwas mehr erwartet.
    Gab schon ein paar gute und witzige Stellen, aber der Plot, der alles zusammenhält, war recht schwach. Und ein paar Szenen machten auch den Eindruck, nur dafür da zu sein, das ganze klar als Erwachsenen-Serie darzustellen.
    Aber schöne Ansichten von Cardiff, und gut gefallen hat mir die Anhalter-Anspielung mit den Drogen im Trinkwasser. (Wobei, bei dem Cardiffer Leitungswasser würde mich ja nichts wundern - rausschmecken tut man aber vor allem das Chlor.)


    Habe die Folge zusammen mit anderen Leuten aus der Sci-Fi Society der Uni Cardiff geschaut, eine Waliserin hat die ganze Zeit sich diskriminiert gefühlt und lautstark beschwert, wenn ein Waliser Akzent übertrieben war oder mal wieder einer der Scherze über Wales kam. Ich fand die entsprechenden Stellen eigentlich ganz lustig :)


    Muss die Folge aber noch mal in Ruhe anschauen, bevor ich eine richtige und ausführlichere Bewertung abgeben kann. Habe leider auch die ersten paar Minuten verpasst.


    Aber es hat mich jetzt nicht so mitgerissen, dass ich kaum auf nächste Woche warten kann. Da gefällt mir Doctor Who selbst dann doch besser.

  • Ich bin in die Serie gegangen, mit der Vorstellung, das es eine Kopie der US Serie SU2 ist und das hab ich eigentlich auch bekommen, nur das mir dummwerweise SU2 immer noch besser gefällt.
    Nun ja, ich hoffe, das es im lauf der Zeit besser wird, aber der eigentliche Zweck der Episode ist es wohl gewesen, Gwen vorzustellen und das ist ihnen gelungen.
    Dummerweise macht man sowas in einer Pilotepisode normal nicht, sondern setzt hier voll auf die Story und die Aktion und vernachlässigt die Charaktere.

  • Hab jetzt ein Durchschnitt vergeben. Hatte eigentlich schon gar keine Lust mehr weiterzuschauen, als ich es jetzt zum zweiten Mal gesehen habe. Okay, Pilot-Episode, aber so mitreißend wars nun nicht. Und wirklich Handlung auch nicht.
    Und dieses sinnlose auf Gebäuden stehen... ich weiß ja nicht. Also, dass sie am Ende auf dem Millenium Centre stehen ist ja schon überraschend, während Jack auf diesem Hochhaus eigentlich überhaupt keinen Sinn ergibt.
    Und beeindruckend, dass Gwen innerhalb kürzester Zeit die paar Kilometer von Cardiff Bay in die Innenstadt (Unterführung) läuft. :tongue:

  • Ich hatte eine andere Erwartung.
    Gerechnet hatte ich mit irgendwas womit man mich durch die ganze 28.te Staffel durch genervt hat und worin man Captain Jack reingeklebt hat.
    Bekommen habe ich dann was anderes. Irgendwie "The Empire strikes back".
    Nachdem es irgendwie Tradition hat, daß die Amis einigermaßen erfolgreiche Serien aus UK entweder vernichten (z.B. Space 1999) oder kopieren (Cracker, Life on Mars) haben wirs jetzt mal umgekehrt.
    "Men in Black" auf der Insel.
    Eine Geheimorganisation die macht was sie will, schwarze Mäntel anhat, und Zeugen das Gedächtnis nimmt.
    Eine völlig ahnungslose Person stolpert hinein und macht alles verkehrt, aber die Guten gewinnen immer, und sie hat völlige Narrenfreiheit. Voll parallel das.
    Nee doch nicht. Die Vorbilder standen nicht dauernd dekorativ auf Dächern rum.


    Fazit: Ein netter Übergangspausenfüller in der Doctor-Pause, mehr nicht. Und irgendwie hab ich den Verdacht, RTD will hier einfach Stories abladen, die er in der echten Serie nicht bringen darf.


    LG
    Helmut

    ObexI1U1I-5cxI-01234501234.gif1.4thdoc 2.11thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc 5.5thdoc 6.6thdoc 7.3rddoc 8.1stdoc 9.8thdoc 10.Wardoc 11.12thdoc 12.9thdoc 13.10thdoc 14...keine Ahnung was da noch kam

  • Dieses auf Gebäuden rum stehen hat mich persönlich gar nicht gestört, hat mich sehr an "Dead Like Me" erinnert, wo das auch öfters und genauso sinnlos war. :)


    Stimmt aber, dass dies wie ein Lückenfüller zwichen den Dcototr Who Staffeln erscheint, sehe das auch so.

  • Das hat man davon, wenn man alle Reviews liest und seine Erwartungen viel zu hoch schraubt.
    Hat es mir gefallen? Ja, allerdings. Es war lustig, düster, spannend (irgendwie) und die Charakter und Schauspieler sind ziemlich gut. Aber ich habe halt mehr erwartet. Gut dass das nur die Pilotfolge war, die zweite hat mir nämlich schon sehr viel besser gefallen. Von mir gespannte 4/5 Punkten. Ich bin mir sicher dass es noch besser wird.

  • Ich fand's auch eher durchschnittlich.
    "MIB" trifft es ganz gut, an was es mich erinnerte.


    Die Serie sieht wirklich ziemlich amerikanisch aus: Tolle Bilder (auf Häusern rumgestehe), viel Action, wenig Inhalt.


    Was ich aber sehr schön finde, sind die Hinweise auf den Doctor.
    "Empty Child", wo er ja von der Erde verschwand (wobei es ja auch nicht seine Zeit war. Interessant, weil er sich ja auch in der Zeit eigentlich eingeschlichten hat)


    "Bad Wolf", da hat Rose/Tardis ihn ja wiederbelebt, wahrscheinlich kann er deshalb nicht sterben. Allerdings weiß er ja gar nicht, dass es Rose war. Schließlich hatte der Doctor ihm ja gesagt, dass er sie nach Hause geschickt hat.


    "Chrismas Invasion": Ganz klar, das ich die Hand vom Doctor!


    Und dann hat er ja noch ein paar Folgen erwähnt. "World War Three", "Chrismas Invasion" und "Doomsday", wenn ich alles richtig verstanden hatte.


    Auf Hinweise bezüglich "Boom Town" hab ich sehr genau geachtet, ist ja schließlich der selbe Ort, hab aber nichts dementsprechendes gehört.


    Kurzer Nachtrag:
    Vorallem die Charaktere mit ihren Problemen waren hier besser als in der 2. Folge. Das alle (bis auf Jack) Torchwood für den eigenen Vorteil missbrauchen. Erinnert sehr an das "alte" erste Torchwood. Naja, so hat ja auch die Pfeife in Dalek/Longest Game gehandelt.


    Wo mir auch noch eine andere Sache in den Sinn kommt ... Jack sagt, dass dies das 3. Torchwood ist, das 1. wäre in London (Doomsday) gewesen, und das 2. leitete ein komischer Mann?? Wer soll das sein? Taucht der irgendwann mal auf?

  • Ich gebe auch mal ein wenig Senf ab.


    ALso ich habe wohl den grossen Vorteil, niemals in meinem Leben aucn nur eine einzige Folge US2, Buffy, Angel, oder MIB gesehen zu haben. Von daher konnte ich das alles vielleicht besser geniessen als manch anderer, der ständig Parallelen und Kopien von Ideen entdeckt.


    Und die ersten 30 Minuten habe ich auch wirklich sehr genossen. Schöne "Einführungsgeschichte" voller Überraschungen, sehr gut aus der Sicht der Ahnungslosen Gwen erzählt.


    Doch dann...leider, leider, nach 30 Minuten fing es an langsam abzudriften. <<ACHTUNG SPOILER>>>
    Dass einer der Top-Torchwood Mitglieder anfängt, Menschen zu töten, nur um die Wirkunsgweise eines ausserirdischen Handschuhs auszutesten war einfach der größte Schwachsinn aller Zeiten, so etwas hirniges gab es selbst in den peinlichsten Doctor Who Folgen nicht.


    Gegen Serienhelden die absolut unverwundbar sind habe ich immer schon was gehabt, und nun frage ich mich: Wo ist die Spannung wenn man weiss, daß Jack sowieso niemals sterben kann? Superman lässt grüßen!


    Und was sollte es bitteschön, die Geschichte um das Alien einfach in der Luft hängen zu lassen? Ok, es taucht in späteren Folgen nochmal auf, aber irgendwie war das Ende dieser Folge angesichts der blutigen Szene mit dem Alien total unbefriedigend.


    Immerhin, die ersten 30 Minuten waren gelungen, und ich muss sagen dass für mich Gwen ein echter Hingucker ist, das Mädel ist wirklich klasse. Komisch, in der Doctor Who Folge wo sie mitgespielt hat ist sie mir gar nicht so positiv aufgefallen, aber hier ist sie wirklich verdammt gut! Schade, daß Gwen nicht der neue Companion des Doctors geworden ist statt "Martha" / Freema Agyeman.


    Bis jetzt war ich alles in allem nicht beeindruckt, aber hoffnungsvoll. Leider war Folge 2 dann für mich wirklich katastrophal schlecht, aber das gehört nicht in diesen Thread...

  • Und das 4. Torchwood ist verschwunden und das finden sie bestimmt irgendwann wieder? lol, wenn das mal keine Babylon 5 Anspielung war.^^


    Also ich mag die Serie. Guter Humor, netter Score, gute Charaktere und fügt sich gut ins Whoniversum ein. In den ersten paar Minuten hab ich es auch für nen Lückenfüller zur nächsten Who Staffel gesehn, aber da könnte echt noch mehr draus werden.


    Schön ist auch, wie sie diesen Mythos um Jack machen. Warum er unsterblich ist und wie er zurückgekommen ist und so. Alles schön im dunkeln lassen.

  • Also ich fand das richtig gut, dass die eine so versessen war darauf, zu erfahren wie dieser auserirdische Handschuh funktioniert und aus Forscherdrang Menschen tötet.
    Ist ja auch so ein typisch verrückter Wissenschaftler, der gut zu dieser Torchwood-Truppe passt.
    Das sie jedoch die Morde begangen hat, kam für mich völlig überraschend, aber glaubhaft und das fand ich auch gut. Es gab mal etwas mehr tiefe in einem Charakter, nicht ein einfaches Gut-Böse.

  • Nachdem ich im Dr.Who Forum schon etwas länger Mitleser bin, habe ich mich jetzt nach Torchwood auch mal angemeldet.


    Die erste Folge hat mich auch noch nicht überzeugt. Aber ich war auch nicht gleich enttäuscht. Für mich ist das schon eine völlig eigenständige Serie, die im Dr.Who-Universum angesiedelt ist. In der Handlung aber völlig autonom.
    Die Bilder von Cardiff fand ich klasse!!!
    Klar, werden in Filmen Wegstrecken gerne mal verkürzt oder Orte verwechselt. Aber selbst die DW-Crew hat ja viel in Cardiff gedreht und dann behauptet, das wäre London. Was soll´s.


    Jacks Unsterblichkeit finde ich, ist eine gute Erklärung dafür, was mit ihm passiert ist, nachdem Rose ihn zurückgeholt hat. Eigentlich ziemlich konsequent, schließlich war er bereits tot. Also ist er jetzt weder richtig tot noch richtig lebendig. Rose hat ihn zurückgeholt und damit wahrscheinlich gegen universelle Regeln verstoßen. Da kann schon mal etwas verändert werden.


    Ich finde es gut, dass hier kein klassisches Gut gegen Böse herrscht, wie es doch sonst sehr oft der Fall ist. Menschen sind eben eine sehr komplizierte Spezies.


    Ich mag Torchwood.

  • So. Jetzt hab ich mir auch Torchwood angesehen.
    Ich find die Serie ganz gut. Auch wenn ich mir was anderes vorgestellt hab. In der ersten Folge passiert halt nich sooo viel. Ich schließ mich da auch ein bissel der Meinung der beiden Podcaster an, das ein ordentlicher Zweiteiler zu Beginn ganz gut gewesen wäre.
    Es tut aber auf jeden Fall gut Captain Jack wiederzusehen. Der ist ja schon bekannt und man weiss ungefähr was man so von ihm zu halten und erwarten hat. Das mit der Unsterblichkeit stört mich nich ganz so. Das lässt immerhin noch einige ziemlich interessante Entwicklungen und Erklärungen erwarten.
    Die Hand und die Anspielung von Jack, dass er auf "the right kind of doctor" wartet gefallen auch. Kontinuität ist meines Erachtens sehr wichtig bei Serien.
    Was die anderen Charaktere betrifft muss man halt ein paar Folgen abwarten, wie die sich so entwickeln. Kann man nach der ersten Folge nicht wirklich viel dazu sagen, da ja jeder erstmal kurz vorgestellt werden musste.
    Das einzige was mich ein bisschen stört ist, das Torchwood eher wie eine kleine Hacker- oder Verschwörungstruppe wirkt, und nicht wie eine geheime Regierungseinrichtung. Selbst die MIB, mit denen Torchwood ja öfters verglichen wird, waren größer aufgezogen und hatten viel mehr Leute dabei, die dann zum Beispiel nach einer Alienjagt aufräumten. Diese art von Leuten, die ja auch zum Beispiel Verstärkung bei schweren Fällen sein könnten fehlen mir irgendwie.
    Aber ansonsten ist die Serie gut. Ich bleib auf jeden Fall bis zum Ende dabei und hoffe auf Verlängerung.


    Kenny

    "Well, there you are, young man. What do you think of that now, eh? A Viking helmet."
    "Oh, maybe."
    "What do you mean, maybe? What do you think it is? A space helmet for a cow?"


    The Time Meddler 1stdoc

  • So, jetzt gebe ich auch mal meine Meinung zu Torchwood ab.


    Ich bin an diese Serie rangegangen ohne irgendeinen Mib, Angel, wasdannauch Hintergrund. Zugegeben, selbst Doctor Who habe ich irgendwie immer verpasst wenn man mal von 2-3 asbachuralten Teilen in tiefer Vergangenheit im deutschen Fernsehen absieht. Verschwende sowieso schon viel zu viel Zeit an den verschiedensten BBC-Krimis, die ich hier auf sicher 3 verschiedenen Kanaelen mehrmals pro Woche sehen kann (ausrede? naja...)


    Also Torchwood. Als ich den Trailer auf BBC sah wusste ich also nicht wirklich was ich davon halten soll. Trotzdem mal in meinen Terminkalender geschrieben und (und da sowieso gerade digital TV bekommen) angesehen. Ich finde die Serie, warscheinlich weil ich den ganzen Hintergrund wie ihr nicht habe eigentlich ganz gut. Ganz serioes nehme ich sie allerdings auch nicht. Gwen mit ihren grossen Augen kommt mir eher vor wie eine Comicfigur, und so sind eigentlich alle Charaktaere total uebertrieben dargestelt. Das nicht alles haarklein erklaert wird finde ich an sich nicht schlecht. Wo kommen all die lustigen 'Spielzeuge' her, warum fliegt ein Pterodactyloid (oder was es auch war) durch den Hub, gibt es in Cardif ueberhaupt etwas im Utergrund was nach einem altes Tubestation aussieht, usw... Ernsthaft: finde ich ueberhaupt nicht wichtig, und besser als manche amerikanischen Erguesse wo alles haarklein erklaert wird finde ich dieses allemal. Ich werde auf jeden Fall weiterschauen


    Lemon

  • Zitat

    Original von TheFool
    Auf Hinweise bezüglich "Boom Town" hab ich sehr genau geachtet, ist ja schließlich der selbe Ort, hab aber nichts dementsprechendes gehört.


    Was ist denn mit der ganzen Aussage, "I'd guess that a spacecraft with a chameleon circuit landed on top of a rift in space and time" (oder so) von Captain Jack?


    Ich fand die kleine Links zu DW gut, aber nicht übertrieben.


    Captain Jack scheint irgendwie ein bisschen Charme eingebüsst zu haben seit seinem wiederwecken. Und wie ist Arztin Sato mittlerweile "computer genius" geworden?


    Das gegossene Blut war ein klares "wir sind hier erwachsene" Zeichnis, wie auch die verschiedene Schimpfwörter. Letzteren kamen mir aber ein bisschen forciert vor. Das Männer im Fernsehen leidenschaflich küssen können, wissen wir von RTDs Queer As Folk.


    Die Folge hat mir Spaß gemacht, aber zu keinem Zeitpunkt lief es mir kalt den Rücken hinunter, wie sie es gerne mal (z.B. mit de Waffe) gehabt hätten.


    Ich freue mich auf die "richtige" Abenteuer die noch bevorstehen.

  • So, ich hab nun endlich die erste Folge gesehen. Lang hat's gedauert, aber was soll's. Das Warten war es wert.


    Ich weiß nicht, wie sich die Serie entwickeln wird, man hört ja so manches nicht so positives, aber diese erste Folge hat mir jedenfalls super gefallen.


    Viele schöne Ideen. Gute Umsetzung.
    Atmosphärisch und gute Darsteller.


    Der Handschuh ist ja eine teuflische Erfindung. Weiterentwickelt könnte er vielleicht wirklich helfen, aber wie er in dieser Folge eingesetzt wurde, hatte es eher was von der Infiniten Todesstrafe der Arkoniden.
    Ich hatte schön befürchtet, dass das Opfer auf Jacks Frage, was er denn gesehen habe "ein weißes Licht, alles wird gut" antwortet.
    Zum Glück kam das nicht. Das war schon mal der erste Pluspunkt.
    Dass Jack ausgerechnet diese Frage stellt hängt wohl damit zusammen, dass er selbst mal tot war.


    Mir gefällt auch, dass es drastischer ist als DW. Kopfschuss von unten, sowas kann man von DW nicht erwarten.


    Ich bin gespannt wie es weitergeht.


    Zitat

    Original von Demnos
    Gegen Serienhelden die absolut unverwundbar sind habe ich immer schon was gehabt, und nun frage ich mich: Wo ist die Spannung wenn man weiss, daß Jack sowieso niemals sterben kann? Superman lässt grüßen!


    Nunja, Superman ist ja schon mal gestorben.
    Aber Hand auf's Herz, dass die Hauptperson in Todesgefahr gerät dürfte doch in so ziemlich keiner Serie irgendeine Spannung erzeugen.
    Sei es der Doctor, Batman, Perry Rhodan... Keiner von denen wird jemals sterben, es sei denn es ist der dramatische Abschluss der Serie, eine Regeneration oder es inhaltliche Gründe mit Wiederkehr wie bei Buffy oder eben Superman.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Zitat

    Original von Atlan
    Aber Hand auf's Herz, dass die Hauptperson in Todesgefahr gerät dürfte doch in so ziemlich keiner Serie irgendeine Spannung erzeugen.
    Sei es der Doctor, Batman, Perry Rhodan... Keiner von denen wird jemals sterben, es sei denn es ist der dramatische Abschluss der Serie, eine Regeneration oder es inhaltliche Gründe mit Wiederkehr wie bei Buffy oder eben Superman.


    Ja, aber es besteht da ein großer Unterschied in der Rolle. Wir als Zuschauer wissen zwar dass der Held der Serie nicht sterben wird, aber die Story wird so aufgebaut, dass es rein theoretisch passieren KÖNNTE...aber dann eben nicht passiert. Der Held selber muss sich aber in seiner Rolle so verhalten, als ob er wirklich in Lebensgefahr ist. Das heisst, nur wenn ich die Ebene des Filmes verlasse und in die "wirkliche Welt" gehe, kann ich wissen das dem Held nichts passiert.


    Wenn aber der Held auch in der Story an sich generell unverwundbar ist und dieses selber auch weiss, dann verhält er sich eben auch so: "Hey, Leute, ihr könnt ruhig auf mich schiessen, wirklich, kein Problem" Das ist für mich der Supermann-Effekt, jemand der so viel besser, stärker etc als alle anderen ist, dass es kaum noch Spannung gibt.


    Bei Superman wurde diese Superkraft dann ja durch Kryptonit wieder ausgeschaltet, aber bislang scheint es nichts zu geben, was Jack in Gefahr bringen kann. "I cannot die...."

  • Zitat

    Original von Demnos
    ... aber bislang scheint es nichts zu geben, was Jack in Gefahr bringen kann. "I cannot die...."


    Bislang, aber an Jacks Stelle wär ich da trotzdem vorsichtig.
    Einmal falsch gelegen und das war's...


    Ich finde es sogar interessanter, wenn der Held sich nicht scheuen muss, hinter dem Monster herzurennen weil er nicht um sein Leben fürchten muss.
    Btw. wahrscheinlich wird Jack Kopfschüsse und ähnliches dennoch gerne vermeiden, denn die Schmerzen dürften die gleichen sein.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Kann ich mir nicht vorstellen, würde der ganzen Sache etwas den Reiz nehmen. Das sollte die Aufgabe des Doctors sein, schließlich hat er es ja mehr oder weniger verbockt. Und ja, wenn man die Bücher ins Canon einbezieht hatte er nach dem Kopfschuss ziemlich lange Kopfschmerzen gehabt. Aber er heilt wohl auch insgesamt schneller als normale Menschen, er erzählt Gwen zwischendurch davon wie ihm mal ein Hemd in eine Wunde eingewachsen ist. 8o