8x03 - The Claws of Axos

  • Bewertung der Folge 24

    1. Super (0) 0%
    2. Gut (9) 38%
    3. Durchschnitt (12) 50%
    4. Ausreichend (2) 8%
    5. Schlecht (1) 4%

    [center]Doctor Nr. 3 untersucht mit seinen U.N.I.T.-Freunden (inklusive Jo Grant) ein auf der Erde gelandetes Ufo. Dessen Passagiere, freundlich wirkende goldene Männchen, erzählen, dass sie nur auf der Erde ein bisschen Energie auftanken wollen und bieten den Menschlingen als Gastgeschenk "Axonite" an. Das ist ua. ein Vergrößerungsmittel, womit alle Hungerprobleme gelöst werden könnten. (Offensichtlich indem man alle Viecher auf Dinogröße aufpumpt) Aber selbstverständlich geht es den Aliens in Wahrheit um nix anderes als die Vernichtung unserer guten alten Erde, und auch der Master hat seine Hände im Spiel.[/center]


    Seltsame Folge, die für mich nicht funktioniert hat. Die Goldmännchen und ihr Ufo sahen ganz anständig aus, auch die Idee, dass der Feind in Wirklichkeit nur ein Organismus war, der sich beliebig teilen und verschiedenste Formen annehmen konnte, war gut.


    Aber was hatten die Kerle davon, die Erde "dry" zu "sucken"? Taten sie das nur aus Freude am Garstigsein? :)
    Mir jedenfalls hat sich ihr Motiv nicht erschlossen, immer großer Minuspunkt für einen Bösewicht. (Noch minusmäßiger: Die Plüschmonster, die sich über den Jeep des armen Benton stürzten. Aber fast schon wieder gut vor lauter schlecht. ;) ) Und bitte - dass alle Regierungen der Welt so dämlich sind, ein von gerade gelandeten Aliens "geschenktes" Wundermittel weltweit zu verbreiten, ohne das zumindest fünf Jahre lang zu untersuchen, will mir auch nicht so recht einleuchten.


    Die Handlung an sich bestand großteils eigentlich nur aus Technobabble, dauernd haben der Doctor und seine Kollegen irgendwelche Energien hin- und hergeleitet. Das war nicht gerade spannend. Für die Auseinandersetzung zwischen UNIT und der englischen Regierung konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen, das war sterbenslangweilig und der idiotische Mr. Chinn hat einfach nur genervt. Wass dieser Filler-Charakter sollte, hab ich nicht begriffen. War eigentlich für nix gut, außer dass er von den Axons mal repliziert wurde. (Wofür auch immer, der Faustkampf Filler vs. Filler war nebenbei bemerkt äußerst schlecht umgesetzt.)


    Companion Jo (die ich in "Carnival of Monsters" super fand) hat mich hier eher genervt. Viel zu tun hatte sie eh nicht, außer in ihrem verboten kurzen Röckchen rumzulaufen, aber ihre Schreierei hat mich unangenehm an Susan erinnert. Und wo wir schon bei akkustischen Belästigungen sind - den eigenartigen elektrosoundlastigen Score empfand ich schon fast als penetrant.


    Auch der Doctor wollte mir nicht so recht gefallen. Über alle vier Teile weg kam da eigentlich nix alienmäßiges rüber, er hätte genau so gut ein etwas ungeduldiger, harscher Erdenmenschling sein können. Das Positive daran: In Teil 4 konnte man deshalb sogar (natürlich nur fast) glauben, dass er tatsächlich vorhatte, die Erde ihrem Untergang zu überlassen und gemeinsam mit dem Master das Weite zu suchen.


    Der hat mir die Folge noch etwas versüßt. War zwar verschwendet in dieser eigenartigen Geschichte und auch der unmittelbare Konflikt zum Doctor hat mir gefehlt. Prinzipiell finde ich Roger Delgados Master aber um einiges überzeugender als die doch etwas zu karikaturhafte Ainley-Version. Auch der Brigadier hat mir viel Spass gemacht, und der Cliffhanger von Teil 3, als der Brig dem Master erlaubte, Jo und den Doctor zu opfern, war wirklich gut.


    Weil´s meine erste Begegnung mit dem Delgado-Master ist, gibt´s ein paar Bonuspunkte, daher noch ein knappes "Durchschnitt" für diese Folge.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

    6 Mal editiert, zuletzt von Pascal ()

  • Ganz, ganz schlechte und langweilige Episode.
    Die negativen Punkte wurden, soweit ich mich erinnern kann, bereits genannt.
    Diese Folge kommt für mich gleich nach Leisure Hive.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Durchschnitt. Wieder einmal landen komische Aliens auf der Erde und kriegen auf die Mütze. Der beste Dreh der Story war, den Doktor und den Master zum Schein gemeinsame Sache machen zu lassen ("schließlich sind wir beide Timelords"). Aber abhauen war dann doch nicht die Lösung :rolleyes:

  • Plötzlich taucht ein seltsames Raumschiff im britischen Luftraum auf, weshalb erstmal versucht wird, es mit einer Rakete zu zerstören. Glücklicherweise konnte sie dann vorher gesprengt werden, bevor sie auf dem Boden fiel und detonierte. So konnte sich doch ein Kontakt zu einer fremden Alien-Art anbahnen (Sehr interessant fand ich die Erklärung für die verschiedenen Wetterzustände, die aufgrund der engen Zeitplanung der Aufnahme auftraten :) ).


    Der Rest der Story entwickelt sich eigentlich recht flüssig. Die scheinbar harmlosen Gold-Glubsch-Lebewesen wollen kurz auftanken und bieten der Menschheit ein Wundermaterial, das Energie in verschiedenste Formen manipulieren kann. Natürlich will Chinn es für Großbritannien einbehalten und von dort aus die Menschheit beglücken. Nur widerwillig willigt er ein, es weltweit zu verteilen. Da der Doctor etwas vermutet, setzt er alles daran (auch gegen Widerstände der anderen Wissenschaftler), das Axonite grundlegend zu erforschen.


    Im Hintergrund kommt heraus, dass der Master von dem einzelnen, sich teilenden Wesen gefangen genommen und von seiner Tardis ferngehalten wurde. Dennoch benutzt er das Wesen dazu, gleichzeitig die Erde und den Doctor zu zerstören, um gleichzeitg seine Tardis wiederzubekommen-> sehr teuflischer Plan. Es kommt auch heraus, dass das Axonite über die Erde verteilt werden sollte, um anscheinend darüber Energie einzusaugen und dem Nutrition Circle zu starten. Das erinnert ein wenig an Galaktus, dem Planetenfresser, der aus reinem Eigeninteresse, nicht aus irgendeiner Wut, etc.. Planeten zerstört. Als Motiv hat es mir gereicht. Nachdem Filler (eine imo unnötige Person in dieser Geschichte) geklont wurde und der Beschleuniger aus dem Axonite ein Betttuch-Spaghetti-Monster machte, wurde es dem anderen auch klar, dass etwas nicht stimmte. Überall erschienen immer mehr dieser Monster, die mit ihren Tentakeln Eplosionen auslösen können. Ich habe dabei herzlich gelacht, aber ich konnte keine sonderliche Bedrohung erkennen. Vielleicht hätte sie mir als Kind wesentlich mehr Schrecken eingeflößt, zumindestens Ekel. Dies führte dazu, dass dem geflohenen Master, der sich eigentlich die Tardis des Doktors klauen wollte, vertraut werden musste, um eine große Menge Energie zu dem Raumschiff zu senden und es zu zerstören. Natürlich klappte es nicht. Jetzt kam die große Zeit des Doktors, der sich die ersten drei Folgen eher im Hintergrund aufhielt und rumnölte. Erst legte er den Master herein, um die Tardis zu reparieren (er konnte es nicht, da die Time Lords Teile des Gedächtnisses blockiert haben). Alle vermuteten, das der Doctor jetzt die Welt allein lassen wollte-> aber NÄTÜÜÜRLICH macht er es nicht. Er will versuchen, mittels einer Verbindung von Tardis und Alienraumschiff es in einem Timeloop gefangen zu halten, notfalls mit dem Risiko, sich zu opfern. Hierbei habe ich aber nicht verstanden, wieso der Doctor dann fliehen konnte, obwohl seine Tardis ja mit dem Raumschiff verknüpft war.


    Zum Schluss musste ich dann doch etwas schmunzeln, als ich das verknitterte entäuschte Gesicht sah, dass sich über seinen Zustand als kosmischer Jo-Jo beschwerte :)



    Insgesamt eine Bewertung von 6 von 10 Glubschaugen, also leicht über Durchschnitt aber auch nicht vollständig gut.

  • Das Positive zuerst. Ich fand die Monster oder das Monster super. Die was auch immer. Die sahen so schön künstlich aus und das ist gut so. Aus heutiger sicht würden die sicher total matschig und eklig aussehen, so fand ich die einfach nur lustig. In der Version der Gold-gelben Männchen waren die ja schon wieder langweilig, aber diese roten Tentakelmänner waren doch super. Und ich fand die Szene mit dem Auto super lustig. Wie die dicken Kerlchen umgekegelt wurden hatte was.


    Das Negative: den 3. Doktor außerhalb der Doktorencrossover finde ich irgendwie nicht so gut, kann aber auch an der Folge liegen. Obwohl die letzte Folge des 4teilers super war. Und das ist auch das gute an der ganzen Geschichte. Wie der Doktor gemeinsame Sache mit dem Master macht, weil er ja anscheinend doch irgendwie weg will von der Erde und Axos besiegen will, fand ich viel interessanter, als die ganze erste Stunde. Dieses rein in das Stausaugermonster, raus aus dem Dinge und wieder rein und wieder raus. Irgendwie rennen die da mal wieder viel hin und her. Dit nervt etwas. Und mal wieder eine Frau, die nichts anderes zu tun hat, als hysterisch rumzubrüllen. Aber die Jo wirkt auf mich eh wie so ein Weibchen, dass das ganze eher als Singlebörse ansieht, als eine Stelle, die Gefahren mit sich bringt. Ich finde, dass die Folge schon ein gewisses Potenzial hatte, aber es wurde viel verschenkt. Ich habe bis jetzt auch noch keine wirklich gute Masterfolge gesehen. Bis jetzt war er nur irgendwie ein Anhängsel und auch hier war es wieder so, dass er für mich nicht wirklich notwenidig war. Gut, bis auf das Ende vielleicht, aber das hätte man auch anders regeln können. Schade fand ich auch, dass der Konflikt des Doktors in die letzten 20 Minuten gequetscht wurde, anstatt das über die Folg etwas besser aufzubauen.


    Alles in allem 5 von 10 Punkten. Und bin ich die einzige, die der 3. Doktor an Beatrice Arthur erinnert? Nur halt in männlich.

  • Das hättest Du nicht sagen sollen. Jetzt werde ich bei allen Pertwee-Folgen Angst haben, dass der Doctor plötzlich von seiner Mutter Sofia aus dem Hintergrund angekeift wird. Die Ähnlichkeit ist erschreckenderweise ja tatsächlich da, vor allem beim Auftritt des Doctors als Putzfrau in "Green Death". :)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Das hättest Du nicht sagen sollen. Jetzt werde ich bei allen Pertwee-Folgen Angst haben, dass der Doctor plötzlich von seiner Mutter Sofia aus dem Hintergrund angekeift wird. Die Ähnlichkeit ist erschreckenderweise ja tatsächlich da, vor allem beim Auftritt des Doctors als Putzfrau in "Green Death". :)

    Eigentlich sollte ich jetzt sagen "Tut mir leid!" aber im inneren denke ich nur "Hehe" Es würde aber nicht jeglicher Komik entbehren, wenn da Estelle Getty aus dem Hintergrund schimpfen würde.

  • :zzz:
    Ein UFO taucht im britischen Luftraum auf und obwohl eigentlich UNIT zuständig ist, reißt der ebenso übergewichtige wie seine eigene Wichtigkeit zu ernst nehmende MP Chinn die Kompetenzen an sich, um es abschießen zu lassen (Und da fragt man sich, warum die Erde so einen schlechten Ruf hat ...). DAs mit dem Abschießen haut nicht hin und als nächstes begeben sich der Brigadier, der Doctor, Chinn und wer sonst noch wichtig ist, an Bord des gelandeten UFOs, wo Chinn - auf einmal voll des Vertrauens - dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, sondern das Geschenk des Axonites gierig entgegen nimmt ... :18:


    Also wirklich, die ganze Geschichte ist so was von in sich nicht schlüssig und überhaupt sucht de verwirrte Betrachter nach einem Sinn in dem ganzen Geschehen ...


    Delgados Master ist zwar wie immer sehr präsent und überzeugend, aber so langsam verkommt er zum Standard-Bösewicht, er tauchte jetzt zum dritten Mal in Folge auf und verlor zum dritten Mal in Folge, das schadet dem Ruf ... man hätte ihn nicht so oft hintereinander bringen sollen


    Oh, etwas hat mir an der Folge doch gefallen: Der knappe Rock von Jo ... :snoozer05:


    Ein AUSREICHEND von mir

  • Hallo!


    Das Positive zuerst. Ich fand die Monster oder das Monster super. Die was auch immer. Die sahen so schön künstlich aus und das ist gut so. Aus heutiger sicht würden die sicher total matschig und eklig aussehen, so fand ich die einfach nur lustig. In der Version der Gold-gelben Männchen waren die ja schon wieder langweilig, aber diese roten Tentakelmänner waren doch super. Und ich fand die Szene mit dem Auto super lustig. Wie die dicken Kerlchen umgekegelt wurden hatte was.


    Dies und die Tatsache eine DVD vor sich haben, wo die ganze UNIT-Familie (vom 3. Doctor, Brigadier, Benton, Jo Grant) und dem allseits beliebten Delgardo-Master vertreten sind rettet für mich die Folge. Achja, die Ausstattung des Raumschiffs-Innenleben hat mir auch sehr gefallen. Das ist Doctor Who! Nur das Raumschiff von außen erinnert mich an einem Staubsauger von Vorwerk - nur in gelb! :rolleyes:


    Trotz der schwachen Handlung (Grundgedanke finde allerdings gut) und der doch nervigen Musik (leider gab es 1971 noch keine richtigen polyphonen Synthesizer) gebe ich der Folge großzügige Weise ein schwaches "Gut", aber auch nur, weil mir die 70er UNIT-Phase von Doctor Who meine liebsten sind. Die DVD habe ich auch nur zufällig beim Händler meines Vertrauens entdeckt und gleich mitgekauft.


    PRO:
    + UNIT (Brigadier, Benton, Jo und natürlich der Doctor)
    + der Master
    + Innenleben des Raumschiffs und die Axos-Aliens (Spaghetti-Monster und Goldmännchen)
    + nur 4 Episioden - zum Glück! :D
    + nette DVD-Extras


    CONTRA:
    - konfuse und langweilige Story
    - Mr. Chinn's Motivation
    - monophones Synthie-Gedudel und das noch zuviel des guten


    Torian

  • Wirklich nicht überragend, die Folge. Einige der besten Momente waren die unfreiwillig komischen Szenen mit den Spaghetti-Monstern (wie die dicken Kerlchen umgekegelt wurden). Obwohl man auch sagen muss, dass die Idee mit dem organischen Raumschiff-Wesen für die Zeit schon noch was besonderes war.


    Mich hat das Synthie-Gedudel auch extrem genervt.

    Zitat

    von Herrn Duck: Oh, etwas hat mir an der Folge doch gefallen: Der knappe Rock von Jo ...


    Ja, schon eine ansehnliche junge Frau ... allerdings hatte ich den Eindruck, dass sie hautfarbene Strumpfhosen oder so was trug, zumindest in manchen Szenen, da hatte sie so komische Falten oberhalb der Knie und die "Haut" glänzte so merkwürdig.


    Mein Votum: "Durchschnitt"

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ach hm. Diese Folge bekommt recht häufig immer wieder mal eine über den Detz gezogen... aber so schlecht finde ich sie bei weitem nicht. Sie ist mit Sicherheit nicht die stärkste Folge aus Staffel 8, aber auch bei weitem nicht die schwächste. "Claws of Axos" ist einfach nur ein kurzweiliger Vierteiler der die Serie vielleicht nicht unbedingt in höchste Originalitätssphären führt, aber meiner Meinung nach seine Geschichte sehr viel knackiger erzählt als so manch anderes Pertwee-Abenteuer.


    Mein Wahlspruch für diese Folge lautet jedenfalls "Hauptsache bunt!". Über weite Strecken ist "Claws of Axos" ein psychedelischer Kifferrausch mit vielen eigentümlichen Formen und Farben die sich gern auch mal eigentümlich bewegen. Allein schon für das Setdesign und die Kostüme lohnt es sich das Ding mal anzuschauen. :D


    Ich mag's zumindest... und find's "gut". :)

  • Ja, das schließ ich mich Kaoru doch mal an. Auch von mir ein gut, denn kurzweilig ist sie allemal.
    Allerdings bleibt sie mir auch für die enorm schlechten CSO-Szenen im Gedächtnis - vor allem die vergessenen während der Fahrt mit dem Jeep. Aber wie wir gesehen haben (Vampires of Venice) passiert das selbst heute noch :)



    R:

  • Meine Erste Classic-Folge seit Oktober- das macht mich ziemlich gnädig und ich gebe ein "gut".


    "The Claws of Axos" ist eine kurzweilige Episode, die so vor sich in plätschert und gute Unterhaltung für einen gemütlichen Abend liefert. Der sehr gute dritte Doctor in Kombination mit dem besten Master aller Zeiten, der tollen Jo und dem ganzen Unit-Anhang - was will man mehr?
    Dass die Story etwas dünn und manchmal etwas technobabbelig war, ist da schnell verziehen.

  • Also, ich habe mich mal zu einem "durchschnittlich" durchgerungen. Die Folge gefiel mir nicht so. Einzig das Geplänkel zwischen den Doctor und dem Master war noch interessant. Und dass das Zeug, was die Wesen da hergeben, ein Trojanisches Pferd sein würde, war ja von Anfang an klar. Niemand rückt eine derartige Kostbarkeit raus, ohne dabei Hintergedanken zu haben. Der Staatssekretär, der der Brigadier und die UNIT-Leute festsetzen lässt, ist auch einfach nur dämlich. Zu schade, dass andere wie der Kraftwerksbetreiber dafür sterben müssen und nicht er. Der Ami-Agent mit der Günter-Netzer-Gedächtnis-Frisur war auch ganz sympatisch; an dem erkennt man wenigstens, wann die Folgen gedreht wurden.
    Ach übrigens, anders als es in der Einleitung lautet, hat der Master seine Finger nicht mit im Spiel, sondern ist selber nur Spielball und versucht, seine Tardis und seine eigene Haut zu retten. Die Möglichkeit, dabei den Doctor aus dem Weg zu räumen, nimmt er natürlich gerne mit, aber wie so oft muss er auch hier einsehen, dass er nur aus der Sache rauskommt, wenn er mit dem Doctor kooperiert.
    Aber wie gesagt, relativ seichte Kost, bei der es gerade noch für eine 3 reicht.

    Zitat

    Aber was hatten die Kerle davon, die Erde "dry" zu "sucken"? Taten sie das nur aus Freude am Garstigsein? :)


    Mir jedenfalls hat sich ihr Motiv nicht erschlossen, immer großer Minuspunkt für einen Bösewicht.

    Was ist daran nicht zu verstehen? Axon ist ein Parasit, der einem gesamten Planeten die Lebensenergie entzieht und sich danach einen neuen Wirt sucht. Beispiele für diese Art Parasitismus gibt es doch genug.

  • Nette Idee, schlecht umgesetzt.
    Keine Ahnung ob das an den fehlenden technischen Möglichkeiten lag.
    Aber diese Plüschmonster waren ja mal echt lächerlich und auch sonst hats mich nicht gefesselt.


    Ich krieg auch bald ne Aversion gegen den Master.
    kommt noch mal eine Folge wo der nicht auftaucht?


    Habe ein Ausreichend gegeben wegen der avantgardistischen Idee des organischen Raumschiffs.
    Gruss an die Vorlonen. :)

  • In der Folge ist Jon Pertwee der Doctor vorher hatte ich immer ein bisschen das Gefühl gehabt das ich mir eine Spin Off Serie von einem Time Lord ansehe der mist gebaut hat und in den Exil geschickt wurde. Der 3rddoc gehört in die Tardis und auch auf fremde Planeten, wo der Konsolenraum von der Tardis endlich in Farbe zu sehen war habe ich innerlich gejubelt und ich habe das berühmte geräuch von der Tardis in der classic Serie vermisst. Ich hoffe das der Doctor jetzt öfteres wieder rum fliegt, das der Master es wieder schafft abzuhauen war klar, jedesmal wenn diese Axos ihr wahres aussehen verschleiert haben, musste ich dann an die Weihnachtsengel aus der Folge Voyage of the Damned denken. Die Folge fand ich seh gut sie war spannend, sie war auch nicht langatmig und sie hat mich gut unterhalten.
    UNIT hat in dieser Folge auch nicht so sehr genervt.


    Von mir bekommt die Folge ein gut, für Super hat es eben nicht gereicht.
    Bevor ich es vergesse dieser Filer hat mir gefallen, schade das er kein Companion vom Doctor wurde er hätte sich wirklich gut gemacht in der Rolle.

  • Es gab produktionstechnische Gründe, warum der Doctor ins Exil geschickt wurde und gerade das Entkommen aus diesem Exil und wieder frei und ohne Kontrolle durch die Timelords mit der Tardis reisen zu können, ist das zentrale Motiv der ersten drei Staffeln des 3. Doctors. Die Kooperation mit UNIT ist ungewollt und zweckorientiert um an das entsprechende Equipment zu kommen, um die Parkkralle von seiner Tardis loszubekommen. Er fährt also mehrere Ansätze parallel: einerseits, die Sperre der Timelords technisch zu überlisten, aber andererseits auch, durch sein Verhalten die Timelords zu bewegen, das Exil zu beenden.
    Klar reist der Doctor ab und an mal mit der Tardis, aber nur im Auftrag und mit Willen der Timelords. Frei bewegen kann er sich nicht.

  • An und für sich eine eher durchschnittliche Folge, aber schon allein das Zusammenspiel zwischen Doctor und Master wertet die Folge enorm auf.
    Dass der Doctor mit dem Master zusammen den Planet zum Untergang verurteilt zurück lassen will, mit der Begründung "schließlich sind wir beide Timelords", klingt zwar unglaubwürdig, wenn man es so hinschreibt, Jon Pertwees Darstellung war allerdings so gut, dass man ihm diese krasse Entscheidung sogar fast abgenommen hat.
    Zumindest hat er es sehr glaubwürdig gemacht, dass der Doctor für seine Flucht aus seinem Exil bereit gewesen wäre, sogar Jo zurück zu lassen (auch wenn er sie nicht hätte sterben lassen.) Wie er am Ende der 4. Folge kleinlaut zugibt, dass er nur deshalb wieder zurück ist, weil die Timelords eine Rückruf-Funktion in die Tardis eingebaut haben, die es ihm unmöglich macht, die Erde zu verlassen, das war einer der stärksten Momente, auch wenn er ganz zum Schluss und nur ganz ruhig und unscheinbar daher kam. Aber da zeigte sich halt wieder das schauspielerische Talent von Pertwee.


    Übrigens ist mir gerade in den Szenen, in denen der Doctor auf der Axos gefoltert wird, wieder die unglaubliche Ähnlichkeit zwischen Jon Pertwee und seinem Sohn Sean Pertwee aufgefallen! Abgesehen von der Nase, die bei Sean etwas kleiner ausgefallen ist (zum Glück für ihn, möchte man meinen! ;) ), ist die Ähnlichkeit enorm! Allein die Augen und die Mund-Partie sind fast identisch!
    Was wäre das für ein Fest, wenn Sean Pertwee tatsächlich mal den 3. Doctor spielen würde!


    ...oder noch besser: eine Multi-Doctor-Folge mit dem 3., dem 8. und... wer auch immer dann gerade der aktuelle Doctor ist! ;)

  • Von mir bekommt die Folge leider auch nur ein ausreichend.
    Es war die erste Pertwee-Folge, die ich mir angeschaut habe, und nachdem ich bisher viel von Hartnell gesehen habe, dass mir sehr gut gefallen hat, war ich hier von der Qualität der Story enttäuscht. Viel unmotiviertes Hin und Her.
    Ihr steht jetzt unter Arrest, Nein doch nicht, oder doch, ja wer hat denn jetzt hier eigentlich das Sagen?
    Das Innere des Raumschiffs war net anzusehen, das Auge gut gemacht.
    Insgesammt kommt aber keine rechte Spannung auf.


    Ich geh aber mal davon aus, Pertwee hat mehr zu bieten. Als nächstes werde ich mir "The green Death" anschauen, mal sehen, was mich da erwartet.