8x03 - The Claws of Axos

  • Es war die erste Pertwee-Folge, die ich mir angeschaut habe,

    Einige machen immer noch den Fehler, nicht den Whoshopping Europe vorher anzuhören. ;) The Claws of Axos ist definitiv keine Einstiegsfolge mit Pertwee. Spearhead from Space bleibt immer noch die Nummero Uno.

    Als nächstes werde ich mir "The green Death" anschauen,

    Fang lieber mit Carnival of Monsters, The Daemons oder The Curse of Peladon (gerade wegen EU und Brexit interessant) an. Die Pertwee-Folgen sind überwiegend durchschnittlich und manche sind auch sehr politisch gehalten. Dennoch mag ich Pertwee's Doctor noch am liebsten.

  • Daemons war meine erste Pertwee-Folge und ich bin damals fast eingepennt. Den Rest unterschreibe ich. Green Death gewinnt keinen Originalitätspreis, ist aber auch okay.

    Echt? Also das war auch meine erste Pertwee-Folge (nach The Five Doctors) und ich fand sie genial.

    "That's it! Now I understand: Everyone in the universe is the Doctor. Everyone … except me."

  • Axos ist bunt und kurzweilig. Ein schöner Happen Pertwee für zwischendurch. Nichts besonderes halt, aber wunderbar wenn man einfach mal eine schöne Folge sehen will.

  • Daemons war meine erste Pertwee-Folge und ich bin damals fast eingepennt. Den Rest unterschreibe ich. Green Death gewinnt keinen Originalitätspreis, ist aber auch okay.

    Aber immer noch deutlich besser als Claws of Axos. Die besten Pertwee-Folgen sind eigentlich Invasion of the Dinosaurs sowie The Mind of Evil. Aber Spearhead from Space ist und bleibt natürlich die Einstiegsfolge. Ich verstehe echt nicht, wie man die Folgen so kreuz und quer durcheinander sehen kann, anstatt von vorn anzufangen.

  • Du hast heute mal wieder einen komischen Tag, oder? ;)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Der Grund für die seltsame Reihenfolge ist der Ausverkauf des BBC-Shops vor einiger Zeit.
    Da habe ich die beiden Folgen jeweils für weit unter 5 Euro abgestaubt und jetzt werden sie halt geschaut.


    Den Whoshopping Europe habe ich natürlich schon vor einiger Zeit gehört aber für mich macht es mehr Sinn, eben erst die Folgen zu schauen, die ich auch da habe ;)


    Ich bin jetzt auch nicht abschreckt sondern werde weiter, Schritt für Schritt, die Classics nachholen.

  • Claws of Axos ist im Grunde genommen eigentlich eine ziemlich mittelmäßige Invasionsfolge, die ich aber wegen ein paar echt coolen Ideen, dem Master und seiner Kooperation mit dem Doktor doch recht gerne mag.


    Die Axons, Axonite, ihr Raumschiff, die Spaghetti-Monster und die schlußendliche Auflösung, dass das alles das gleiche ist, finde ich ziemlich cool. Das Master war hier wieder richtig gut, vorallem als er dann am Ende mit dem Doktor zusammenarbeiten musste, war eigentlich jeder Dialog zwischen den beiden einfach genial. Chinn hat mich ziemlich gestört, vorallem da seine Motivation so vollkommen unrealistisch und hingebogen wirkte. Zuerst will er die Aliens noch abschießen und in der nächsten Sekunde will er Axonite einfach weltweit einsetzen, ohne es groß zu hinterfragen.


    Insgesamt würde ich der Geschichte wohl 7/10 Punkte geben. Nicht wirklich herausragend, aber einfach eine sehr solide Pertwee-Folge.

    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

  • Ich empfinde die Folge durchaus als Steigerung zu The Mind of Evil. Das liegt besonders an der Länge. Es gibt keine unnötigen Nebenplots wie die Rakete im vorherigen Serial. Alles ist sehr straight foward und unterhaltsam, was besonders an den Charakteren liegt. Jon Pertwee als Doctor macht seine Sache richtig gut und hat ein sehr gutes Gespür für die Rolle. Auch die UNIT Charaktere und der Master sind wieder sehr gut in Szene gesetzt. Bill Filer hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Auch die Axos haben als Gegenspieler super funktioniert.


    Und es sind auch die Charaktere, die dafür sorgen, dass das Serial als gute, kurzweilig Unterhaltung dient. Die Axons funktionieren so gut, weil sie anders wirken als die normalen Alieninvasoren, auch dank des Twists, dass sie, ihr Raumschiff und das Axonite ein und dasselbe sind, und dass sie im Endeffekt die Energie der Erde brauchen um zu überleben. Dies macht sie aber auch so gefährlich, sie müssen Energie "abgrasen" und wollen daher vom Doctor erfahren, wie sie durch die Zeit reisen können. Warum sie vorher den Master nicht dazu gebracht haben, ihnen genau dies zu verraten, ist dann aber wieder so eine Ungreimtheit im Plot, über die man nicht all zu lange nachdenken sollte.


    Der Master ist auch wieder großartig. Gerade die Dialoge mit dem Doctor sind top notch. Aber auch die Interaktion mit Benton und dem Brigadier als er ihnen helfen muss zu verhindern, dass der Reaktor in die Luft fliegt, war wirklich gut geschrieben und gut inszeniert. Man merkt hier, warum von der "UNIT Family" die Rede ist. Und wo ich bei den Charakteren bin, Bill Filer hat mir zwar gut gefallen, aber er war unnötig. Entweder hätte die Rolle weiter ausgebaut werden müssen oder gestrichten. Ein bekannter Charakter, Benton oder Yates, der von den Axons gefangen genommen und geklont wird, hätte genauso gut wenn nicht noch besser funktioniert.


    Um noch einmal etwas zum Doctor zu schreiben: Wieso wusste er eigentlich so schnell, dass da etwas mit den Axons nicht stimmt und ist daher dieses Risiko eingangen, mit dem Axonite herumzuexperimentieren? Womit er im Übrigen den Tod von Wiser verursacht hat. Lag es wirklich nur daran, dass er Jo geglaubt hat? Oder hatte er selbst vorher bereits seinen Verdacht bezüglich den Aliens? Denn so verhielt er sich zunächst nicht. Und als er den Master austrickst, benimmt er sich eher wie McCoy indem er so tut, als würde er die Erde im Stich lassen und wollte die Axons dazu benutzen um sich an den Time Lords zu rächen. Gerade Pertwees Doctor nimmt man das nicht ab. Trotzdem führt dies zu der tollen Auflösung mit dem Timeloop. Wobei man hier anmerken muss, dass es doch seltsam anmutet, dass der Light Accelerator genügend Energie liefert, um Zeitreisen zu ermöglichen. Die Time Lords mussten eine Sonne in eine Supernova verwandeln, um dies zu meistern.


    FAZIT: Die Folge hat durchaus ihre Schwächen, gerade die Regie wirkt inzwischen ziemlich out-dated bzw. sehr dated. Der Charakter von Chinn war unnötig und diente nur dazu, dass der Doctor jemanden hat, über den er sich aufregen kann. Es gibt noch mehr, aber an sich macht die Folge Spaß, ist kurzweilig und hat genügend sympathische Charaktere sowie wirklich gut geschriebene Dialoge um es auf 7/10 Punkten zu bringen.

  • Irgendwie fühle ich mich fast wie damals bei den Snowmen in Season 5 als ich das vor 1einhalb Jahren sah. Doctor WHO stresst mich grad. Ich liebe DW Classics und genieße alles, aber irgendwie sind Season 7-8 bisher echt stark am Nerven zerren.


    Was um Gottes Willen ist mit den Leuten aus der Music Department los? Dieses ekelhafte und nervende Electronische Score im Hintergrund geht ja mal unter keine Kuh Haut mehr. Das zerstört für mich so viele schöne Momente für mich, die mich weiter machen lassen wollen. Ist ja eine Zumutung!


    Zum Serial selber gibt es nicht viel zu sagen. Alle wirkten fast unsympathisch bis auf der Brigadier und der Master.


    Man hatte eine gute Idee, aber an der Umsetzung ist man gescheitert. Es war irgendwie zu chaotisch und hektisch. Lediglich Folge 4 hat mich zurückgewonnen mir das nächste Serial anzuschauen.


    Das die Tardis in diesem Serial so stark in Szene gesetzt wurde und der Master sich damit absetzen wollte war mein Highlight. Besonders hervorragend fand ich auch das Zusammenspiel vom Master und dem 3.Doctor.

    Eigentlich hat für mich nur der Master, der Brigadier und der Doc 3 in Folge 4 das Ganze gerettet.


    Ich bin leider kein Fan von Zeitreise/Syfy Shows die unsere Helden etwas eingrenzen wie den Doctor und seiner Tardis. Das hat mich damals schon bei Sliders genervt, als Quinn und die Sliders mit dem neuen Timer auf Kalifornien beschränkt waren. Mag ich nicht. Hoffe der Music Score beruhigt sich bald und es wird mehr gereist, sonst pausiere ich leider erstmal. :(

  • Dieses ekelhafte und nervende Electronische Score im Hintergrund geht ja mal unter keine Kuh Haut mehr.

    70er halt. Und wenn dich das jetzt schon stört, will ich gar nicht wissen, was du über die Töne aus The Sea Devils zu sagen haben wirst.:P

  • Zum Serial selber gibt es nicht viel zu sagen. Alle wirkten fast unsympathisch bis auf der Brigadier und der Master.


    Man hatte eine gute Idee, aber an der Umsetzung ist man gescheitert. Es war irgendwie zu chaotisch und hektisch. Lediglich Folge 4 hat mich zurückgewonnen mir das nächste Serial anzuschauen.

    Sicher, dass du verstanden hast, worum es ging? Dass die Leute unsympathisch sind, ist absicht und Barry Letts hat Doctor seinerzeit dazu benutzt, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und alles alles ausgepackt, was es an niederen Instinkten gibt. Im Grunde ist das Verhalten des Ministers typisch auch für die heutige Zeit der Trumps mit ihrem America first. Ich erinnere mich noch, wie Trump darauf aus war, einen potentiellen Corona-Impfstoff zuerst in die Finger zu kriegen. Das hier ist im Grunde dasselbe, nur schon 50 Jahre früher. Außerdem ein wichtiger Aspekt: Gier frisst Hirn auf. Der Doctor ist im Grunde der Einzige, der bei dem Angebot der Aliens, freiwillig etwas zu teilen, skeptisch ist, der Rest hat schon die Dollarzeichen in den Augen.

    Zitat

    Das die Tardis in diesem Serial so stark in Szene gesetzt wurde und der Master sich damit absetzen wollte war mein Highlight. Besonders hervorragend fand ich auch das Zusammenspiel vom Master und dem 3.Doctor.

    Eigentlich hat für mich nur der Master, der Brigadier und der Doc 3 in Folge 4 das Ganze gerettet.


    Ich bin leider kein Fan von Zeitreise/Syfy Shows die unsere Helden etwas eingrenzen wie den Doctor und seiner Tardis. Das hat mich damals schon bei Sliders genervt, als Quinn und die Sliders mit dem neuen Timer auf Kalifornien beschränkt waren. Mag ich nicht. Hoffe der Music Score beruhigt sich bald und es wird mehr gereist, sonst pausiere ich leider erstmal. :(

    Tja, die Reisen sind zu der Zeit etwas eingeschränkt, kommen aber wieder in der nächsten Folge und danach in Staffel 9. Ist aber ehrlich gesagt auch nicht wichtig bei diesen Geschichten, bei denen der Schwerpunkt auf etwas ganz anderem liegt: dem Doctor als Beobachter des Verhaltens der Menschheit, der das Ganze dann rational kommentiert und immer wieder mahnt, dass dieses Verhalten zu Unglück führen wird.

  • Ich kann mich erinnern, dass ich beim ersten Ansehen von The Claws of Axos nicht wirklich begeistert war (war damals meine erste Folge aus dieser Ära). Vor einiger Zeit habe ich sie wieder gesehen und finde sie mittlerweile gut. Ähnlich ging es mir mit dem 3. Doctor, denn ich zuerst eher mittelgut fand, aber mittlerweile sehr mag.

  • 70er halt. Und wenn dich das jetzt schon stört, will ich gar nicht wissen, was du über die Töne aus The Sea Devils zu sagen haben wirst.:P

    Ich hab schon einige 70er Jahre Serien gesehen und nirgends ist mir das so dermaßen aufgefallen wie hier. Vielleicht liegt es auch einfach an mir. Ich persönlich fand die Musik aus den 60er Serials angenehmer. Da gab es auch mal etwas verrücktere Cores, aber das hier ist mir zu direkt in mein Ohr gedrückt. Naja ich werde nicht mehr ganz so kritisch damit sein.


    Sicher, dass du verstanden hast, worum es ging? Dass die Leute unsympathisch sind, ist absicht und Barry Letts hat Doctor seinerzeit dazu benutzt, den Menschen den Spiegel vorzuhalten und alles alles ausgepackt, was es an niederen Instinkten gibt. Im Grunde ist das Verhalten des Ministers typisch auch für die heutige Zeit der Trumps mit ihrem America first. Ich erinnere mich noch, wie Trump darauf aus war, einen potentiellen Corona-Impfstoff zuerst in die Finger zu kriegen. Das hier ist im Grunde dasselbe, nur schon 50 Jahre früher. Außerdem ein wichtiger Aspekt: Gier frisst Hirn auf. Der Doctor ist im Grunde der Einzige, der bei dem Angebot der Aliens, freiwillig etwas zu teilen, skeptisch ist, der Rest hat schon die Dollarzeichen in den Augen.

    Tja, die Reisen sind zu der Zeit etwas eingeschränkt, kommen aber wieder in der nächsten Folge und danach in Staffel 9. Ist aber ehrlich gesagt auch nicht wichtig bei diesen Geschichten, bei denen der Schwerpunkt auf etwas ganz anderem liegt: dem Doctor als Beobachter des Verhaltens der Menschheit, der das Ganze dann rational kommentiert und immer wieder mahnt, dass dieses Verhalten zu Unglück führen wird.

    Doch ich hab die Thematik schon verstanden und ich verstehe auch die Situation hier. Ich fand es etwas zu chaotisch, hektisch und durcheinander. Ich fand ja durch den Doctor in Folge 4 und die Entwicklung durch das Serial schon recht gut. Hab auch mit gut abgestimmt.



    Und ja gut ich räume ein das man ja in den 60ern jetzt auch nicht in jedem Serial die Tardid sah oder doll gereist ist. Aber vielleicht bin ich verwöhnt davon, dass wenn immer irgendwas erledigt ist, der Doctor und seine Freunde in die Tardis Düsen und auf zum nächsten Abenteuer reisen.


    Mir fehlen auch irgendwie historische Serials zur Zeit. Aber schon bevor Season 6

  • Mir fehlen auch irgendwie historische Serials zur Zeit. Aber schon bevor Season 6

    Auf die kannst du noch ein wenig länger warten. Die kommen eh kaum noch vor, da die Macher in der letzten Hartnell-Staffel festgestellt haben, dass im Vergleich zu den Sci-Fi-Serials es fast immer einen Quotenrückgang gab und die Historicals daher in die Mottenkiste verbannt haben.

  • Auf die kannst du noch ein wenig länger warten. Die kommen eh kaum noch vor, da die Macher in der letzten Hartnell-Staffel festgestellt haben, dass im Vergleich zu den Sci-Fi-Serials es fast immer einen Quotenrückgang gab und die Historicals daher in die Mottenkiste verbannt haben.

    Ich kann gar nicht verstehen, warum die Quoten bei den Historicals schlechter waren. Die waren doch eigentlich immer ziemlich gut oder zumindest lustig. Naja, in den 80ern gab es ja doch noch einige sehr sehenswerte Folgen mit historischem Setting.

  • Auf die kannst du noch ein wenig länger warten. Die kommen eh kaum noch vor, da die Macher in der letzten Hartnell-Staffel festgestellt haben, dass im Vergleich zu den Sci-Fi-Serials es fast immer einen Quotenrückgang gab und die Historicals daher in die Mottenkiste verbannt haben.

    Jopp, letztes reines Historical ist The Highlanders und wird es bis Black Orchid bleiben. Ich hätte auch gern mal wieder mehr davon. Demons of Punjab hätte ohne die genannten Dämonen und mit einem besseren Scriptwriter und Showrunner sowas werden können.