19.6 Earthshock / Erdstoß

  • Familienkrach in der TARDIS, weil sich ein Mitglied vernachlässigt fühlt - nett gemacht, irgendwie benehmen sich in so einer Situation alle Humanoiden gleich. Die Versöhnung später war irgendwie niedlich, was das Ende natürlich noch fieser macht.
    Dazwischen müssen erst noch Androiden gejagt werden, deren Waffe organischen Matsch und Klamottenreste hinterlässt - finde ich etwas heftig für eine Familiensendung, aber okay. Die Bombenentschärfung hat mir gut gefallen, und auch, dass erstmal alle in die TARDIS evakuiert werden - wofür hat man schließlich so ein praktisches Schiffchen.


    Cybermen, die sich unbedingt am Doktor rächen wollen, aus "rein wisssenschaftlichen" Gründen Menschen zwingen, die Zerstörung ihres Planeten zu beobachten, oder einfach mal so beschließen, einen Begleiter auf dem Schiff zu behalten - ne, irgendwie passt das nicht. Das ist eindeutig zu emotional, schon allein der Tonfall des Anführers. Aber die Idee, den Frachter als Reserve-Bombe durch die gesicherte Zone durch zu mogeln, hat was.
    Wie das Dino-Sterben in der ersten Folge angesprochen wurde, und auch dass der Frachter der Meteorit war, fand ich nicht schlecht - nur wie und warum das zustande kommt, war ein bisschen holperig, denn wieso sollte das Ding plötzlich durch die Zeit hüpfen, nur weil Cyber-Technologie an die Navigation angestöpselt wurde.


    Dass jemand gegen diese Chefin rebelliert, kann man zu einem gewissen Grad nachvollziehen - wen interessieren schon tote Crewmitglieder und gekaperte Schiffsysteme, solange sie ihren Bonus behält. Dafür war ihre Stellvertreterin recht sympathisch.
    Bei der Wissenschaftlerin, die bei Nyssa geblieben ist, ist mir dagegen richtig aufgefallen, wie kalt mich ihr Tod gelassen hat - abgesehen von der Suchmission am Anfang schien sie nur noch gebraucht zu werden, um Tegan den Overall zu leihen.


    Dass die Gefahr in Wirklichkeit schon behoben war, als alle in die Rettungskapsel gestiegen sind, ist irgendwie gemein - natürlich konnte das keiner auf dem Frachter wissen, aber im Grunde bedeutet das ja, dass Adric völlig umsonst gestorben ist.
    Interessant zu sehen, wie brutal der Doktor unter manchen Bedingungen werden kann. Klar, bei bestimmten Gegnern sollte man auf Nummer sicher gehen, aber irgendwie wirkt das übertrieben. Scheint ja ganz so, als wäre er wegen irgendwas sauer...


    Nun ja. Ich fands tatsächlich etwas traurig, dass Adric gestorben ist, obwohl ich längst wusste, was passieren wird und dass man ihn laut Internetmeinung hassen muss. Kann auch daran liegen, dass ich noch nicht genug Folgen mit ihm gesehen habe, um den entsprechenden Hass zu entwickeln. Aber er hat eben zu der Reisetruppe dazugehört, also ist es automatisch schade, wenn einem von denen etwas zustößt.



    Bei der Bewertung bin ich mir nicht ganz sicher - besonders vom Hocker gehauen hat mich die Folge nicht, aber ernsthafte Fehler fallen mir nicht auf. Abgesehen von schadenfrohen Cybermen, selbstverständlich. Nette Kleinigkeiten gibts natürlich immer, etwa hier, wie der Doktor vor den Überwachungskameras herumstolziert, um eine Reaktion zu provozieren... Ich denke mal, es läuft noch auf ein "gut" hinaus.

    "I've been meaning to do this for centuries." (Fourth Doctor, "Logopolis")

  • Zu Beginn meiner Kritik will ich gleich mal etwas sagen: ich weiß, dass ich vor ein paar Monaten eine sehr kindische Reaktion gezeigt habe, nachdem ich für Wochen, in denen ich sehr gereizt war und dies an den anderen Usern ausgelassen habe, aufgrund dessen eigentlich nur etwas auf den Deckel bekommen habe, angefangen zu schmollen und sogar eine Umfrage ins Forum gestellt, ob man mich hier überhaupt noch sehen will. Ich weiß, sehr kindisch und das erste Mal seit der sechsten Klasse, also gut seit fünf Jahren, dass ich so etwas getan habe. Was Adric in dieser Folge ist um keinen Deut besser und nervt mich wirklich, um mal ehrlich zu sein, hat es mir die Augen geöffnet, wie kindisch, bescheuert und auch nervend von damals war, daher noch einmal eine Entschuldigung an alle, denen ich auf irgendeine Art und Weise damals auf die Füße oder den Schlips getreten bin.


    Und damit gleich zur Kritik: Adric ging so was von gar nicht. Ich mochte ihn in "State of Decay" schon nicht, in "Full Circle" ging er ja nocht, aber in besagter Vampier-Folge war ja ja sowas von arrogant und teilweise gefühlskalt, dass er mich angewidert hat. Hier ist er einfach nur ein nerviges Balk, etwa in meinem Alter, das so reagiert wie ein zehnjähriger, der ein Spielzeug nicht bekommt oder der gesagt bekommt, dass Erwachsene auch mal unter sich sein wollen (letzteres finde ich meistens auch nervig, gerade da man mich eh in fast alles einbindet, wenn es um Aktivitäten geht, aber sobald es um Konversation geht, wird man ausgeschlossen). Wahrscheinlich mag ihn deswegen niemand an Bord der TARDIS. Um vom größten zum zweitgrößten Negativpunkt zu springen: Die Cybermen. Es war zwar meine erste klassische Cybermen-Folge, "Five Doctors" zähle ich einfach mal nicht, aber das hier war doch wohl eine Verasche oder? Der Doctor und der Cyberleader selbst hacken die ganze Zeit darauf rum, dass die Cybermen keine Gefühle haben, dann zeigen sie aber Gehässigkeit, Schadenfreude und Rachegelüste. Alles Dinge, die man ohne Emotionen nicht haben dürfte, aber die Cybermen haben sie. Letzteres ist auf das Drehbuch von Eric Sawarad zurückzuführen, die ersten auf den Schauspieler, die ihre Stimme nicht kontrollieren konnten.


    Was soll man sonst zu der Episode sagen? Wenn man eh noch nicht wusste, dass man am Ende der Folge 65 Mio. Jahre in die Vergangenheit reist, dann hätte man darauf kommen können, weil am Anfang so sehr auf den Dinosauriern herum gehackt wurde. Der Verdachte würde gar nicht aufkommen, wenn der Doctor gesagt hätte, dass sie von einem Meteroriten ausgelöscht wurden. Aber nein, er sagt "something", das schreit doch schon förmlich nach einer Behandlung in dieser Episode oder danach, dass wir eine Lückenfüller-Diskussion brauchten. Die Frachter-Crew war ähnlich, weil vollkommen unsympathisch, das hätte mich kein bisschen gejukt wenn die zusammen mit Adric drauf gegangen wären.


    FAZIT: Es gibt zwar einige Negativpunkte, die Story an sich ist aber eigentlich gut, auch wenn sie einen nicht vom Hocker haut, und viele Fehler gibt es nicht. Und natürlich der große Pluspunkt: Adric stirbt. Daher gibt es 7,5/10 Punkten.

  • Was du da sagst, stimmt schon.
    Es wird oft übersehen, Adric ist der klassische Teenager in der typischen Zwickmühlensituation: noch nicht alt genug, um als erwachsen zu gelten, aber zu alt, um sich wie ein Kind behandeln lassen zu wollen.
    Seine Reaktionen, wenn er sich ausgeschlossen fühlt, sind wirklich eher typisch als unpassend.
    Zumal er auch noch der einzige Teenager unter lauter Erwachsenen ist. Solange er noch mit dem 4. Doctor alleine unterwegs war, war seine Position noch erträglich (für ihn zumindest), da sie gewissermaßen etwas von einem (wenn auch stetig gereizten) Schüler-Meister-Verhältnis hatte. Allein gestellt gegen drei Erwachsene (von denen zwei klare Konkurrenz um die Gunst "seines" Doctors darstellen), reagiert er zunehmend wie ein ganz typischer, aufsässiger Teenager.
    Wahrscheinlich wird er deswegen so gehasst, weil es zum versäumt wurde (scripttechnisch oder schauspielerisch), Sypathie für ihn in dieser für ihn schwierigen Situation zu wecken.
    Und zum anderen: Weil wahrscheinlich jeder diese Situation kennt, und damit nur unangenehmes verbindet, egal, ob man das noch aus der eigenen Teenagerzeit kennt, das Gefühl, ausgeschlosen zu werden (egal, wie kurz oder lang das zurück liegen mag. Solche Erfahrungen von Zurückweisung sind meist so prägend, dass die Erinnerung daran lange anhält. Mir geht es heute noch so, dass ich mich im Nachhinein beschämt dabei ertappe, wie unschön ich gerade auf eine Zurückweisung reagiert habe - und meine 6. Klasse liegt deutlich länger zurück! ;) Manche Dinge bleiben einem eben erhalten!), oder man es aus der Sicht des genervten Erwachsenen erlebt hat (Neffen, Nichten, die eigenen Kinder, Schülerpraktikanten etc. jeder Erwachsene hat wohl schon mal so eine Situation erlebt, wo man einen zu aufdringlichen Teenager gerne mal loswerden und "unter sich bleiben" möchte.)
    Und egal, aus welcher Perspektive man es sieht, die Empfindung, die man mit solchen Situationen verbindet, sind meinst so negativ, dass es schon großer Überwindung bedarf, da aus dem Stand heraus (und dauerhaft - hier über zwei Staffeln!) genug Mitgefühl aufzubringen, um so einen Charakter sympatisch zu finden! Und hier haben mMn die Autoren, Schauspieler und Regisseure der Serie versagt, sie haben sich nicht genug Mühe gegeben, um für einen der Hauptdarsteller genug Mitgefühl zu erwecken (denn der Hass-faktor war ja wohl kaum beabsichtigt. Vielmehr hat man wohl mit Adric beabsichtigt, eine Sypathie-Figur zu schaffen, mit der sich gerade Zuschauer in seinem seiner Altersgruppe identifizieren können (sollten!))


    ...dass sie damit erst kurz vor seinem Serien-Tod rüberkommen, ist halt einfach zu spät gewesen, das hat dann auch kein großes, allgemeines "Och, der Arme! Eigentlich war er doch ganz okay!" mehr unter den fans ausgelöst, sondern nur das uns seitdem allen altbekannte "Ha! Endlich ist er abgekratzt!"

  • Ich hab' gerade mal nachgesehen: Adric stirbt beim Timecode 1:35:48. Wenn man also die Folge so timen will, dass das Schiff zum Jahreswechsel explodiert, so muss man um 22 : 24 : 12 starten. (Zumindest theoretisch, ein paar Sekunden kann der Player beim Starten und dem Wechsel zwischen den Teilen verlieren.)


    Edit: Das kommt davon, wenn man Dinge mit Tapatalk macht. Das Forum baut einen in die Uhrzeit ein paar Saufnasen-Smileys ein. (Was allerdings zu Silvester passt. :) ) Mit den Leerzeichen zwischen den Doppelpunkten sollte das jetzt ok sein.


    Edit2: Lag drei Sekunden daneben, so lange brauchte der Player um anzulaufen. Frohes Neues Jahr!

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

    3 Mal editiert, zuletzt von Emma Junkie ()

  • So we meet again.



    Eine tolle Geschichte! Ich bin ja nun wirklich kein Fan vom 5. Doctor und seiner Art, aber da hat wirklich alles gepasst bei ihm. Es beginnt bereits mit einer seltsamen Handlung mit Adric und bei der Umstrittenheit von Adric ist das ja fast schon eine witzige Anspielung. Dann natürlich die Cybermen-Überraschung und vor allem eine intelligente Cybermen-Geschichte! Nicht die Wiederholung, sonder pure Rachgelüste und ein dreckiger Plan. Cybermen gone nasty! Die Idee, einen Frachter als Bombe zu nutzen, mag vielleicht etwas problematisch gewesen sein, aber ansonsten funktioniert es ganz gut. Insbesondere die Kampfszene waren doch realistisch-glaubwürdig gespielt. Die Idee des Sammelns auf der Brücke mit den ganzen Interaktionen würde man heute auch nicht anders machen; wenn doch nur jede andere Folge so modern aufgenommen wäre worden.... hach.


    Die Einblendung der vergangenen Doctor-Szenen war auch toll und laut den Specials wohl das erste Mal. Heute sehen wir das fast schon ständig, zumindest in der Moffat-Ära. Realistisch war zudem das Nichterkennen des Doctors und das Schlussfolgern auf ihn. Der Cyber-Leader in der TARDIS war auch nett gemacht, wobei mir seine Überwältigung irgendwie nicht gut gefiel. Würde zudem ein Cyber-Leader alleine mit 3 Feinden in die TARDIS steigen? Etwas viel Selbstvertrauen, oder?


    Das Ende von Adric war auch interessant und gut gemacht. Mal abgesehen vom seltsamen "Anfassen" der Tastatur ;) Es war schon irgendwie brutal und ich kann mir vor allem die damaligen Kinder sehr traurig vorstellen. Auch wenn wir Adric heute als Belastung oftmals sehen, hat er ja viele Kinder mit in die TARDIS genommen und vor allem auf die kindliche Position hingewiesen. Insoweit war auch die Anfangsszene recht gut erdacht, weil damit der Identifikationsgrad der kindlichen Zuschauer sehr gut ausgedrückt wurde.


    Sehr interessant sind auch die Special Features. Im ersten nehmen nicht nur die Beteiligten Stellung, sondern auch Fans und andere Gestalten wie Moffat oder Gatiss. Dass am Ende keine Theme Music gespielt wird (im Special aber schon ;) ), ist ja offenbar recht umstritten gewesen, Davison hat sich klar für die Theme Music ausgesprochen, Moffat hat auf das Dilemma hingewiesen, dass wohl jede Lösung schlecht gewesen wäre ("naff"). Persönlich fand ich das Weglassen durchaus angemessen, hätte aber auch mit dem normalen Theme ohne traurige Untermalung gut leben können. Aber das ist halt eine Sache, die wir aus heutige Sicht kaum nachvollziehen können, denn die heutigen Companions verschwinden ja viel "natürlicher" als es vermutlich damals akzeptiert war.


    Auf der DVD ist noch ein netter mit Who-Theme untermalter Trailer fürs 40 Jahr Anniversary drauf, der mir auch gut gefallen hat. Und vor allem gibt es noch "Episode 5", in der Adric lebendig auf der Erde ankommt und dann vom T-Rex verfrühstückt wird während ein Cyberman-Kopf (Hallo Handles? *g*) genüsslich einen Kommentar abgibt. :D



    Insgesamt eine Folge, der ich guten Gewissens ein "super" verpassen kann :)


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

    Einmal editiert, zuletzt von Zghuk ()

  • Fangen wir mit den positiven Dingen an: Die Cybermen sind wieder da und Adric ist raus. Und dabei ist er völlig umsonst gestorben. Alles wäre so passiert, wie es passiert ist, auch wenn er nicht aus der Rettungskapsel gesprungen wäre. Und Tegan macht eine sehr positive Entwicklung, auch wenn es zu Sigourney Weaver noch nicht reicht. Aber immerhin hat sie dieses hysterische Gekreische abgestellt.
    Insgesamt wieder ein sehr interessantes Serial, was von der Wendung her ein Super verdient hat. Wer hätte gedacht, dass die Bemerkung am Anfang über das Aussterben der Dinosaurier einen Impact auf das Ende hat? Selbst der Doctor hat erst ganz zum Schluss realisiert, dass gerade genau das passiert, was passieren muss. Und es tut gut, ihn nach langer Zeit mal wieder so hilflos zu sehen.
    Und nun zum negativen Punkt: Dem Abschied von Adric mit dem Abspann ohne Musik und dem zerbrochenen Stern im Bild räumt der Figur einen viel zu großen Stellenwert ein. Wir sollten eher froh sein, dass dieses Generve jetzt ein Ende hat.
    Ach ja, und ich frage micht, warum nicht mehr Waffen von den Cybermen eingesammelt wurden, um diese zu bekämpfen. Dass dies ein gangbarer Weg ist, hat ja Tegan gezeigt.


    Zitat

    Was du da sagst, stimmt schon.
    Es wird oft übersehen, Adric ist der klassische Teenager in der typischen Zwickmühlensituation: noch nicht alt genug, um als erwachsen zu gelten, aber zu alt, um sich wie ein Kind behandeln lassen zu wollen.
    Seine Reaktionen, wenn er sich ausgeschlossen fühlt, sind wirklich eher typisch als unpassend.
    Zumal er auch noch der einzige Teenager unter lauter Erwachsenen ist.


    Äh, und was ist mit Nyssa? Die ist dasselbe Alter und zeigt nicht diese infantilen Neigungen, die Adric zeigt. Außerdem ist Adric nicht der erste Teenager an Bord der Tardis. Was ist mit Susan, Vicky oder Victoria? Die haben sich nicht so dämlich angestellt.

  • Nyssa stammt aus einer Gesellschaft, wo Vernunft herrscht und alles unfassbar nett zueinander sind. Victoria stammt aus dem 19. Jahrhundert, als es Teenagers überhaupt noch nicht gab. Vicky hat schon sehr schnell wachsen müssen, als ihr ganzes Unfeld zerstört wurde. Adric stammt zwar nicht von der Erde aber schon aus einer Erd-ähnlichen Gesellschaft, wo rebellische Jugendlichen ganz klar vorhanden sind ( die Outlers).

  • aus dem 19. Jahrhundert, als es Teenagers überhaupt noch nicht gab.


    Dem möchte ich insofern widersprechen, dass es damals schon Teenager gab, aber die waren halt nicht so rebellisch oder allgemeiner gesprochen so drauf wie die Teenager/Jugendlichen heutzutage.

  • Obwohl die meisten Menschen direkt von der Kindheit ins Erwachsensein übergetreten sind. Das konzept des "Teenagers" als Jugendlicher mit eigene Identität, Bedürfnissen, Launen und Freizeit (d. H. Nicht nur vom Alter her) gibt es eigentlich erst seit Mitte der 50er Jahren. Damals wurde das Wort ja erst geprägt.

  • Okay, ich habe mich eher aufs Alter konzentriert, wobei es schon noch eine kleine Übergangszeit von Kind (für mich bis max. 12 Jahren) zum Erwachsenen (damals ab so etwa 14 oder 15 Jahren) gab, wenn auch nur ein bis maximal 3 Jahre, aber dass die Jugend, als sozialer Begriff, so erst in den 1950ern aufkam und damals auch erst so geprägt wurde, wie wir es heute verstehen, sollte aber klar sein.

  • Auch diese Folge fand ich eher mässig.
    Es wollte sich einfach kein richtiges Feeling einstellen.
    Die erste Folge war noch ganz Ok, aber dann wurde es etwas unübersichtlich.
    Nich zuletzt habe ich auch mal wieder nicht mit bekommen, was die da machen.
    Aufgrund meiner mangelnden Englischkenntnisse.


    Ich fand Adric gar nicht nervig sondern einfach nur überflüssig.
    Den hätte die Serie nicht gebraucht. Aber sein Abgang war nun wirklich unnötig.
    Ich finde man hätte ihn auch anders aus der Serie schreiben können als mit der Exitus-Methode.
    Das war einfach überzogen....

  • Man hätte ihn vorher noch Nitroglyzerin trinken lassen können.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Schwache Handlung, aber dafür gibt es den besten Abgang eines beliebten Companion. :D;)


    Pro:
    * Lebe wohl, Adric.
    * Die Doctor Who Melodie wurde innerhalb von Episode 1 angespielt.
    * Peter Davison war aktiver unterwegs. Fast schon doctorisch und machte auch "Fehler".
    * Die Soldatin war süß.
    * Tegan hat kaum geschrien. Sie durfte auch weinen.


    Contra:
    * Lächerliche Cybermen.
    * Der Captain ist eine alte Frau und ihr "Sohn" ist Unteroffizier?!
    * Tegan und Lyssa waren anwesend.
    * Geschrieben wurde das Ganze von Eric Saward. Mehr brauche ich nicht hinzuzufügen.

  • * Der Captain ist eine alte Frau und ihr "Sohn" ist Unteroffizier?!

    Wieso "Sohn"? Ringway nennt Captain Briggs Ma'am ... nicht Mum ...

    "Alles, was je in Raum und Zeit geschehen ist, oder jemals geschehen wird... Wo würden Sie gerne anfangen?"


    Falls wem die Bonus-DVD bei "Die Rache der Cybermen" Standard-Blu-ray fehlt: Infos dazu stehen HIER

    Einmal editiert, zuletzt von Ina-Cherstin (Iltu) ()

  • Wer ist Lyssa?