1x04 - Cyberwoman (Cyberwoman)

  • Tja, hätte nicht gedacht, dass ich das noch mal schreibe: Diese Episode gefiel mir richtig gut!
    Dabei war ich bisher weder von den Cybermen noch von Torchwood überzeugt, aber vielleicht ergibt hier doch Minus und Minus am Ende Plus - oder es gibt einfach gute und schlechte Drehbücher :D

    Sehr spannend, schlüssige Story, interessante Interaktion der Charaktere - passte alles gut! Am Anfang dachte ich nur "och nö, nicht jetzt der nächste Alleingang eines Torchwood-Mitglieds mit Alien-Technologie", diesmal entwickelte sich die Story dann aber richtig gut.
    Das Ende kommt überraschend, und zum Schluss ist man sich nicht mehr so ganz sicher, was nun gut und böse war - also echt mal was etwas anspruchsvolleres und interessantes.
    Gut, die Knutsch-Szenen waren nicht unbedingt nötig und wirkten etwas krampfhaft ins Script gequetscht, und auch die leicht bekleidete Cyberwoman passt ein bisschen in RTD's Sex-Agenda ;), aber ansonsten echt eine gute Folge.

    Bin jetzt ja doch gespannt auf nächste Woche. Bisher wurde es jede Woche besser.

  • Also ich fand die 4 Folge war die bisher beste Folge der Serie. Was die Knutsch Szene angeht da gebe ich dir recht die hätte mann sich sparen können. Dafür war der Schluss echt klasse... besonderes der Satz lass uns zusammen upgraden *g*
    Hoffentlich bleibt die Qualität weiter so hoch und auch die einschaltquoten soweit in Ordnung das wir auch ne 2 Staffel bekommen im nächsten Jahr.

  • Bin in der Schule, daher nur eine Kurzreview:
    Hammergeil!

    Und ich bin raus. :]

  • Ich kann nur sagen: GENIAL.

    Jetzt hat sie mich richtig gepackt. Auch wenn wieder ein paar Logigfehler drin waren. Aber hey, wer zu viel drüber nachdenkt, versaut sich nur den Spaß.

    Ich finde es gut, dass wir nun auch einmal etwas über die Leichen im Keller der anderen Mitglieder erfahren. Oder hier über die Caybermen im Keller.
    Gut, es war schon etwas veraltet, dass ausgerchnet die alten Feinde wieder aufgewärmt werden mussten, um eine gute Folge zu produzieren. Aber diese Erfahrung hatte man eigentlich schon in der zweiten Season vom Doctor gemacht. Und dann noch die Darleks...
    Diese Cyberwoman war dafür denn auch besser gekleidet. :)

  • ... und ich kann nur sagen: Wieder Durchschnitt, und eben schlechter Durchschnitt.

    Ok, wir haben etwas neues, diesmal hat ausnahmsweise nicht Gwen den Mist gebaut, der dann gefährlich wird. Aber irgendwie ist das ganze "Team" immer mehr ein Kindergarten mit zu gefährlichen Spielzeugen.
    Bei Torchwood arbeiten ist ein wirklich toller Job, denn

    - egal wieviel Mist man baut, man fliegt nicht raus
    - man kann sich absolut alles erlauben, egal wie sinnlos oder gefährlich
    - alles was man findet, kann man als Spielzeug mitnehmen.
    - offensichtlich braucht man keinerlei persönliche oder gar charakterliche Voraussetzungen mitzubringen, um mit derart gefährlichem Zeug spielen zu dürfen.

    Der Schnellleseapparat ist diesmal ein Universaldietrich.
    Gut daß alle rechtzeitig ein bischen Basketball gespielt haben, dann waren sie gut trainiert für ein bischen Alien-Haschmich.
    Die Knutschszenen (beide) waren einfach nur peinlich.

    Langsam frage ich mich, ob die BBC diese Serie nicht in erster Linie für Amerika macht, anders kann ich mir soviel Unsinn nicht erklären.
    Also eine Folge tu ich mir noch an, aber dann geb ichs auf.

    LG
    Helmut

    der garantiert niemals in Cardiff als Pizzabote arbeiten wird.

    ObexI1U1I-5cxI-01234501234.gif1.4thdoc 2.11thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc 5.5thdoc 6.6thdoc 7.3rddoc 8.1stdoc 9.8thdoc 10.Wardoc 11.12thdoc 12.9thdoc 13.10thdoc 14...(alles nach "Twice upon a time" ist nicht wert, gewertet zu werden)

  • Die Folge war besser als die andern, deutlich sogar, aber dennoch weiß ich nicht, ob ich mit "Gut" oder "Super" bewerten soll.... weil wenn das wirklich das beste ist, was die auf Lager haben, wäre ich doch schon enttäuscht.
    Ich werde wohl mit Gut stimmen, in der Hoffnung das die Zeitreise Episode am Ende der Staffel noch besser ist. 8|

    Zum Inhalt... könnte mir bitte jemand erklären, warum die Cybermen auf einmal einen weiblich aussehenden Cyberman bauen wollten, macht doch keinen Sinn.

  • Zitat

    Original von SchlaubiZum Inhalt... könnte mir bitte jemand erklären, warum die Cybermen auf einmal einen weiblich aussehenden Cyberman bauen wollten, macht doch keinen Sinn.


    Na, das ist doch offensichtlich. Die Serie ist doch für Erwachsene, da muss doch zumindest eine leicht bekleidete Frau vorkommen, und die Cyber-Brust-Grapsch-Szene bietet sich ja auch an...

    Eigentlich hätte man noch Ianto und den japanischen Wissenschaftler als schwules Paar darstellen müssen, und vielleicht den Hirn-Transfer am Ende durch einen Cyber-Kuss realisieren...

    Okay, also - ergibt keinen Sinn, aber ich denke obiges sind die Gründe. Auch wie Ianto unauffällig die Cyber-Conversion-Unit im Keller installiert hat ist ja nicht gerade logisch, oder wie der Hirn-Transfer am Ende damit funktionieren soll (ich sags ja, DIE vertane Chance für einen Kuss zwischen Frauen).

    Will sagen: Im großen und ganzen bin ich nun immer noch kein Torchwood-Fan, aber für die Maßstäbe, die diese Serie bisher gesetzt hat, fand ich diese Folge "sehr gut". Immerhin war die Story - wenn auch schon nicht logisch - doch unterhaltsam und spannend.

  • @ micha, oben sagtest du, das alles schlüssig sei, da dachte ich, das mit dem weiblichen Cybermen sei gesagt worden, nur das ich es nicht verstanden hab. Aber so....
    Das mit deinen Gründen in Hinsicht der (US) Quoten war mir schon klar.

  • Zitat

    Original von Schlaubi
    @ micha, oben sagtest du, das alles schlüssig sei, da dachte ich, das mit dem weiblichen Cybermen sei gesagt worden, nur das ich es nicht verstanden hab. Aber so....
    Das mit deinen Gründen in Hinsicht der (US) Quoten war mir schon klar.


    Ja, das alles schlüssig war schon übertrieben, war glaube ich so überwältigt davon, dass mir die Folge gefallen hat, dass ich mich da etwas weit aus dem Fenster gelehnt habe. :tongue: Sorry.

    Also, es wird gesagt, dass die Cybermen aus Zeitmangel die Menschen nicht vollständig umgewandelt haben und irdisische Materialien verwendet haben, was schon erklärt, dass der menschliche Körper übergeblieben ist und sie nicht ins Void gezogen wurde, aber warum sie nun bei der Cyber-Konvertierung so detaillierte geschlechtsspezifische Anpassungen der Rüstung gemacht haben, wird nicht erklärt.

  • Tja, vielleicht wollten die Cybermen auch mal etwas zum Gucken haben. Ist ja sonst auch langweilig alle so im Einheitslook. :D

    Einmal editiert, zuletzt von Toshi (6. November 2006 um 21:28)

  • Ein paar schöne Konflikte zwischen den Torchwood-Mitarbeitern, Jack stirbt mal wieder ein paar Mal, und Ianto erzeugt ein wenig Spannung mit seiner Drohung, Jack irgendwann mal im Stich zu lassen.

    Insgesamt fand ich die Folge spannend und gut geschrieben mit viel Platz für persönliche Dämonen, so wie ich es mag. Ein paar positive und negative Dinge, die ich hervorheben möchte:

    + Jacks Ansprache war klasse 'es fängt auf einer Station an und breitet sich dann über das ganze Universum aus' - denn er hat eigentlich von 'Bad Wolf' gesprochen ...
    + Tja, hat Jack so geliebt, dass er alles stehen und liegen lassen würde? Wäre interessant herauszufinden.
    + Jack kann mit Küssen heilen, also seine überschüssige Energie übertragen - das finde ich nett.
    + Wo der Doctor seinen sonic screwdriver hat, um fehlende Technik zu ersetzen, hat Jack also seine Multi-Fernbedienung. :)
    + Iantos Aussage: "You are the greatest monster of all!"
    + Die Musik (bei der ersten Sichtung von Lisa) von Mogwai ist eines meiner Lieblingslieder. Zuletzt gehört in Miami Vice (2006).

    - Ianto wirkte ein wenig überzeichnet in seiner unabdingbaren Loyalität zu Lisa. Aber vielleicht habe ich auch noch nicht so geliebt wie er. :)
    - Der Kuss zwischen Owen und Gwen war wirklich überflüssig - auch wenn die Begründung ok war. :)

    Irre ich mich, oder war das Basketballspiel mit gemogelten Regeln von Firefly abgeschaut?

    So weit, so gut!

    Harridan

    2 Mal editiert, zuletzt von Harridan (6. November 2006 um 23:03)

  • Ich weiß nicht. Als angekündigt wurde, Torchwood solle "erwachsener" werden als Doctor Who, da hatte ich eigentlich an etwas komplexere Stories gedacht. Stattdessen werden sie immer dümmer und zur Kompensation gibt es peinlich Busengrabsch-Szenen, überflüssige Küsse und ein paar Schimpfworte.

    Na super.

  • Zitat

    Original von micha
    [...]oder wie der Hirn-Transfer am Ende damit funktionieren soll[...]


    Das ist doch der primäre Zweck der Cyber-Conversion-Unit ein Gehirn aus einem Menschen raus zu holen und dann in einen Cybermen wieder einzupflanzen, nur hier jetzt eben anders rum.

  • Hallo zusammen.

    Bin nun auch endlich dazu gekommen, die Folge zu sehen und bin sauer, das ich es nicht schon früher geschafft habe. Denn diese Folge ist auch in meiner Sicht, die Beste der 4 bisherigen Folgen.

    Diesmal haben mich Drehbuch und Charaktere überzeugt. Und beides fand ich um einiges Erwachsener als Doc Who. Beim Doc hätte es so eine Folge nicht gegeben. Der wäre mit seinem Schraubenzieher an die Sache gegangen und hätte es mit nem flotten Spruch auf den Lippen eben erledigt.

    Aber bei Torchwood sieht man endlich mal Menschen, wie sie ohne die 900 Jahre Erfahrung des Doctors mit den Gegebenheiten des Whoniversums umzugehen lernen müssen.

    Der Doc nimmt es mit einer ganzen Armee von denen auf, aber diese 5 werden mit einem kaum fertig. Und das ist eine willkommene Abwechslung.

    Positiv ist mir übrigens auch aufgefallen, das die Folgen fast 50 Minuten gehen, was mehr als 5 Minuten länger als der Durchschnitt bei anderen Serien ist.

    Ich hoffe auf jeden Fall noch mehr solcher Highlights zu sehen zu bekommen.

    Gruß
    DerGendo

    Es gibt nix gutet,
    ausser man tutet.

    *tut tut*

  • Ich fand TORCHWOOD bisher generell ganz gut. Es ist jetzt nicht die Superserie, aber macht Spaß anzuschauen. Allerdings finde ich, daß Jack's Charakter stark von seinen Auftritten in Doctor Who abweicht. Bin mal gespannt, ob das nach der Auflösung, was mit ihm passiert ist, klarer wird.

    Ich würde mir nur wünschen, daß sich die Autoren mehr auf die Charaktere und deren Beziehungen konzentrieren würden. In der Staffel 2005 von Doctor Who hat das ja auch hervoragend geklappt, während die 2006'er Staffel was Kontinuität und Charakterzeichnung anging stark nachgelassen hat.

    "Cyberwoman" wäre um einiges stärker gewesen, wenn man Ianto's Charakter besser kennen würde. Bisher durfte er ja nur im Hintergrund agieren und dadurch war der Kontrast zu seinem Verhalten in der Folge zu seinem normalen Verhalten nicht gut abzuschätzen. Für so eine "persönliche" Folge war es einfach zu früh in der Staffel. Spannender wäre es mit einem Charakter gewesen, mit dem man mitfiebert, weil man ihn "kennt" und mag.

    Auch Jack's Verhalten fand ich total unangemessen. Seine eigenen Mitarbeiter bedrohen? Ich dachte immer, die würden versuchen Probleme im Team zu lösen, zum bedrohen sind doch bösen Aliens da. ;)

    Ist eigentlich jemanden aufgefallen, daß auch das Schuhwerk von Cyberwoman einem Upgrade unterzogen wurde? Der erste Cyber(wo)men in Stöckelschuhen. :25: Aber die Laufgeräusche blieben gleich.

  • Grundidee und Story: Unteres Niveau, mal wieder extrem an den Haaren herbeigezogen, unplausiblel und teilweise peinlich (Busengrabscherei, in den Schritt fassen etc.).

    Aber zugegeben, es war teilweise ordentlich spannend. Besonders in den Szenen, wo das sexy Cybermäuslein nicht zu sehen war. Denn immer wenn sie da mit ihren eng anliegenden Metallteilen vor der Gruppe stand, wirkte sie nicht wirklich bedrohlich sondern eher...naja, lassen wir das (sabber). Aber wenn man nicht wusste, wo sie gerade steckt, nur dass sie wahrscheinlich gleich irgendwo aus dem Dunkel auftaucht um "upzugraden", dann erinnert das an spannende Momente aus Filmen wie "Alien".

    Besonders gelungen war das Finale. Alle sind draussen, in Sicherheit...und Cybergirlie? Ist sie tot? Oder doch nicht? Wer traut sich, nachzuschauen? Und was wird derjenige vorfinden? Das war schon recht gruselig gemacht.

    Ansonsten gab es diesmal ordentlich was für Splatterfreunde zu sehen (worauf ich allerdings überhaupt nicht stehe). Literweise Blut, und der gute Professor dessen Upgrade leider fehlgeschlagen war, der sah ja wirklich nicht sehr appetitlich aus.

    Fazit: guter Durchschnitt. Mir hat Folge 3 besser gefallen, aber immerhin war diese Story besser als die ersten beiden.

    Einmal editiert, zuletzt von Demnos (10. November 2006 um 13:51)

  • Zitat

    Original von little_holly
    "Cyberwoman" wäre um einiges stärker gewesen, wenn man Ianto's Charakter besser kennen würde. Bisher durfte er ja nur im Hintergrund agieren und dadurch war der Kontrast zu seinem Verhalten in der Folge zu seinem normalen Verhalten nicht gut abzuschätzen. Für so eine "persönliche" Folge war es einfach zu früh in der Staffel. Spannender wäre es mit einem Charakter gewesen, mit dem man mitfiebert, weil man ihn "kennt" und mag.

    Ja, das habe ich auch so empfunden. Man hätte Ianto zunächst positiv aufbauen müssen, bevor man ihm so einen Reißer gestattet.
    Und zudem fand ich die schauspielerische Leistung des Darstellers zu undifferenziert - wobei ich eingestehe, dass es nciht leicht ist, zwischen Heulen, Verzweiflung, ultimativer Verzweiflung etc. zu differenzieren.

    Zitat

    Auch Jack's Verhalten fand ich total unangemessen. Seine eigenen Mitarbeiter bedrohen? Ich dachte immer, die würden versuchen Probleme im Team zu lösen, zum bedrohen sind doch bösen Aliens da. ;)

    Nein, seine Reaktion fand ich nicht übertrieben. Ich sehe das als Teil des dunkleren und bitteren Jack Harkness, der aus "Bad Wolf" herausgekommen ist. Ich schätze, wir werden noch erfahren, was ihn so verändert hat. Im Gegenteil fand ich seine Kompromisslosigkeit hier sogar recht fein - ich wünschte nur, wir hätten Ianto vorher näher kennen lernen können (s.o.).

    Übrigens finde ich, dass Torchwood inzwischen einer der feinsten Buffy-Nachfolger (bzw. Angel-Nachfolger) ist, die man sich als Whedon-Fan wünschen kann.

    Viele Grüße,

    Harridan

    Einmal editiert, zuletzt von Harridan (10. November 2006 um 15:04)

  • Definitiv die beste Folge bisher. Spannung pur und fast alles nur in dem Hub eingeschlossen.

    Als Ianto da stand, die Pistole im Gesicht von seiner "neuen" Freundin, habe ich die Kontraktion in meiner eigenen Hand gespürt.

    Ich fand Jacks Reaktion genau angemessen. Alle Sympathie, die man für Ianto hatte, wird nichts gegen die Erklärung, dass genauso fängt alles an. Nur der Captain sieht hie die sogennante "Big Picture": er weißt genau, was aus diesem Anfang kommen kann. Genau wozu Cybermen fähig sind. Wer weißt, was er alles gesehen hat über die Jahren in der Zukunft. Auf jeden Fall wird er sich an Satellit Five erinnert haben.

    Obwohl er nicht sterben kann, man soll nicht vergessen, dass "getötet" zu werden tut trotzdem unheimlich viel Weh!

    Über eins waren wir zum Schluss aber einig: Ianto soll rausfliegen, genau wie damals Captain Yates. Sowas kann man sich einfach nicht erlauben.

    Just this once, everybody lives!

    Einmal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt (18. Januar 2007 um 10:50)

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