BiFi 006 - The Marian Conspiracy

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    Buch:
    Jacqueline Rayner


    Regie:
    Gary Russell


    Inhalt:
    Auf der Suche nach einem Knotenpunkt in den Zeitlinien trifft der Doctor auf Dr Evelyn Smythe, eine Geschichtsdozentin deren eigene Geschichte nach und nach verschwindet.


    Der Doctor muss zurück in die Tudorzeit reisen um den Knotenpunkt zu stabilieren und Evelyns Leben zu retten. Doch dort trifft er auf die Königen von England und muss all seine diplomatischen Fähigkeiten einsetzen um zu verhindern dass sein Kopf von der Axt des Henkers abgeschlagen wird...


    Sprecher:
    The Doctor - Colin Baker
    Dr. Evelyn Smythe - Maggie Stables
    Reverend Thomas Smith - Nicholas Pegg
    The Queen - Anah Ruddin
    Lady Sarah - Jo Castleton
    Francois de Noailles - Barnaby Edwards
    George Crow - Sean Jackson
    John Wilson - Gary Russell
    William Leaf - Jez Fielder
    Royal Guard - Alistair Lock


    Erschienen März 2000

  • Der erste Auftriff von Evelyn. Kein Wunder, dass das Hörspiel nichts anderes als gut ist :) Evelyn ist ein klasse Companion und passt einfach Wundervoll zum sechsten Doktor. Als gestandene Frau lässt sich sich von ihm einfach nicht einschüchtern oder zu irgendwas bequatschen. Herrlich wie sich (gleich zweimal) bestimmt, dass sie einfach mitkommt. Das ist genau was dieser Doktor braucht. Ist ja nicht so, dass er nichts dafür kriegen würde. Immerhin macht Evelyn den besten Schokokuchen der Welt *g*


    Von der Handlung bin ich auch recht begeistert. Darüber wie das mit dem nexus-punkt nun wirklich funktioniert hat, mag ich nicht wirklich nachdenken, aber ich find die Idee einfach passend, dass der Doktor auszieht um solche Sachen zu korrigieren. Das Setting zu Queen Marys Zeiten find ich auch sehr spannend. Überhaupt mag ich es, wenn sich Doctor Who, ob nun im Fernsehen oder als Hörspiel mit der Geschichte auseinandersetzt. In diesem Fall den religiösen Wahnsinn im 16. Jahrhundert. Als ich das Hörspiel das erste Mal gehört hatte, hatten wir in einem Seminar passenderweise gerade über die Tudors gesprochen. Umso interessanter fand ich es, wie es den Schreibern hier gelungen ist, "Bloody Mary" doch recht neutral darzustellen (und Elizabeth natürlich extrem positiv, aber das sei ihnen verziehen), und spätestens am Ende ist es, denke ich, unmöglich, zumindest in Bezug auf die Scheinschwangerschaft, nicht mit ihr mitzufühlen.

  • Evelyn ist ein faszinierender Charakter. Warum denn nicht eine, die schon älter ist. Außerdem haben die beiden eine gute Chemie.


    Die Story ist schon von der ersten Minute witzig und spannend.
    Das war eine von diesen genialen Zeitreise-Geschichten, bei denen die Zukunft erst durch die Reise geschaffen wurde.

  • Ich habe viel Gutes über The Marian Conspiracy gelesen und fand es auch beim ersten Hören ziemlich gut, aber dieses Mal hat es mich eher genervt. Den Ansatz finde ich richtig toll: endlich wieder eine reine historische Folge und dann auch eine, die nicht den Klischees folgt. Jacqueline Rayner hat sich echt Mühe gemacht, die religiöse Überzeugung von Mary nachzuvollziehen und glaubwürdig darzustellen – und das ist ihr auch gelungen. Das schafft sie nicht nur über Marys eigenes Dialog, sondern auch über die Aussagen von William Leaf und George Crowe, sie hielten es auch für richtig, Ketzer zu brennen – bloß nicht Protestanten.


    Beim ersten Hören hat mich die ungeschickte Art, Charaktere einzuführen – "Another beer, William Leaf?, "I reckon so, George Crowe" usw. – etwas genervt; dieses Mal ging mir eine viel gravierende Sache auf den Keks: Evelyn. Wenn eine Doctor Who Autorin sich die Mühe machen kann, das leben und das Glauben von Queen Mary nachzuforschen, warum kann denn eine sogenannte "Expertin" dies nicht tun? Evelyn gibt sich als Spezialistin der Tudor-Ära aus, aber die Vorlesung, die sie am Anfang der Folge hält, ist ungefähr so tief wie die Geschichts-Bücher, die ich als Kind gelesen habe. Dann kramt sie eine ganze Reihe Vorurteilen und Verallgemeinungen über Mary heraus, die eines Historikers nicht mal ansatzweise würdig sind. Und letztendlich verhaltet sie sich auf einer solchen naiven Art und Weise, die nur als dämlich beschrieben werden kann. Kein Wunder eigentlich, dass sie sich später in 100 so daneben benahm...

  • Eigenlicht mag ich ja keine Historicals (nicht mal pseudo-historicals mit Aliens), entsprechend widerwillig bin ich auch hier ein zweites Mal rangegangen. Als kleines Lockmittel gab es scheinbares Zeitparadoxon, dennoch hab ich eine Weile gebraucht.
    Doch ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut.
    Die Königin ist sehr schön charakterisiert, die Verschwörungen und Einstellungen der restlichen Personen interessant ("verbrennen ist okay, solange es die Ketzer von der anderen Religion sind").
    Am besten ist allerdings Evelyn Smythe. Und natürlich ihr Zusammenspiel mit dem (ausgerechnet) sechsten Doctor.
    Ich will nicht sagen, dass er seine Meisterin gefunden hat, aber es großartig ihren Dialogen zuzuhören und wie sie ihn immer wieder unterbricht und ihren Willen durchzusetzen vermag. Toll geschrieben und erstklassig gespielt.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Mein 9. Big Finish Hörspiel und 1. mit Doctor 6.


    Hat mir ausgezeichnet gefallen.


    Evelyn und der Sixth Doctor geben ein herrliches Gespann ab, welches sich in dem Historical exzellent entfalten kann.


    Die Dialoge sind schnittig und auch sonst kann ich handwerklich nicht viel aussetzen.


    :D quater

  • Was soll ich sagen: Ein hervorragendes Hörspiel, meiner Meinung nach das Beste bis hierhin. Und das liegt nicht nur an der spannenden Geschichte um ein Zeitparadoxon, sondern vor allem an der super Chemie zwischen dem Doctor und der 55 jährigen Geschichtsexpertin (mehr oder minder) Evelyn Smythe. Dabei hatte ich übrigens komischer Weise immer Professor Minerva McGonagall (Harry Potter) vor Augen, wenn ich sie hörte. Sie ist einfach nur sympatisch und es ist herrlich, wenn sie den Doctor nicht zu Wort kommen lässt (wenn er mal wieder mit Namen historischer Persönlichkeiten um sich wirft) oder sich ihm aufdrängt, dass er sie doch gefälligst mitnehmen soll, wenn er sie schon retten will. Auf ihre geliebte Schokolade darf natürlich nicht verzichtet werden und wenn der Doctor "good" ist, dann backt sie ihm auch einen Schokoladenkuchen *g* Wirklich ein wunderbarer Charakter. Allerdings hat mich ziemlich genervt, dass sie - obwohl sie es doch als Historikerin sicherlich besser wissen müsste - in der Vergangenheit so unvorsichtig vorgeht und den einfachen Leuten nen Reisverschluss, Schokolade und Kopfschmerztabletten zeigt. Das grenzt fast schon an Dummheit, aber gut, sie ist ansonsten ein so toller Charakter und ihre Beziehung mit dem Doctor macht so viel Spass, dass ich ihr das gerne verzeihe.


    Ich mag ja historicals, vor allem wenn keine Außerirdischen beteiligt sind und diese Geschichte macht keine Ausnahme. Gut, ich kenne mich bei den Tudors nicht wirklich aus, von daher hat mich der Vortrag von Evelyn auch nicht gestört. Sehr interessant fand ich vor allem den Punkt, dass die Protestanten ja nicht wirklich gegen das Verbrennen von Menschen ging, sondern nur darum, dass sie sich unter Queen Mary halt auf der falschen Seite befanden... "An execution is always a good day out. Take the kids..." "Me and the misses went to this lovely hanging..." Jaja, Hinrichtungen waren halt gesellschaftliche Ereignisse...


    Die Cliffhanger sind mir auch positiv aufgefallen (meist beachte ich sie kaum), vor allem der 2. war gut, wo sie anfängt zu verschwinden, als sie ihre Tasche vergessen hat. Noch genialer fand ich aber den dritten, wosich herausstellte, dass der Doctor vielleicht ein Vorfahre von Evelyn sein könnte. Herrlich. DA hätte ich gerne das Gesicht des Doctors gesehen *g* Sehr schön fand ich den Moment, in dem der Doctor aufzählt, was er bereits alles getan hat (Rasse ausgelöscht, Kriege verursacht, Tode von Freunden mit verantwortet) - und das alles in bester Absicht, weil er dachte, das richtige zu tun. Kein Wunder also, dass er anfängt, Mary zu verstehen (insgesamt hat der Doctor in dieser Folge ein paar sehr gute, selbstkritische Momente). Mit ihrem Phantom-Baby kann sie einem aber auch wirklich leid tun...




    Doctor: "I have a great respect for those who go against the established believes of their time"


    Evelyn: "I am a historian, this is a time machine: You can take me anywhere and I'll still be home in time for tea."


    Evelyn: "You've killed people for what you believe in?"
    Doctor: "I've cause people to die ... I don't know if this is the same thing. I like to believe it isn't..."



    Auf jeden Fall tolle Folge :)

    "All that is necessary for the triumph of evil is that good men do nothing." Edmund Berg

  • Von mir ein "Gut". Ich mag Evelyn und beginne allmählich auch zu verstehen, warum BiFi-Fans Colin Baker so mögen. Es ist eigenartig, er ist nicht mal wesentlich anders als in den Fernsehfolgen, aber seine (mich dort schwer nervende) Überheblichkeit kommt im Audio mehr als liebenswerte Exzentrik rüber. Liegt vielleicht auch am amüsanten Companion, die ihn gut einzubremsen versteht. Wie schon angesprochen, sind einige ihrer Dummheiten für eine Geschichts-Professorin recht befremdlich, aber da die Sprecherin Evelyn Smythe so liebenswert verkörpert, sieht man gern darüber hinweg.


    Positiv auch die sehr differenzierte Darstellung von "Bloody Mary", die nach ihrer persönlichen Moral und religiösen Überzeugung tatsächlich Gutes tun wollte. Aus heutiger Sicht natürlich religiöser Fanatismus, aber in dieser Epoche lang vor der Aufklärung war sie diesbezüglich wohl nichts Besonderes. Wie die Folge klargestellt hat, waren die Protestanten ja keinen Deut besser.


    Das historische Setting und die Charaktere haben mir alle sehr gefallen, aber irgendwie plätschert die Geschichte doch etwas zu gemütlich vor sich hin, wirkliche Spannung kommt nicht auf.


    Die Cliffhanger haben mich eher geärgert. In ihrer Tasche hat Evelyn das Einzige, was sie am Leben erhält. Klar, die lässt sie dann versehentlich liegen...Nein, das war nicht sehr glaubwürdig und ziemlich dumm. Die Vermutung einen Teil später, dass der Doctor ihr Vorfahre sein könnte, war dann wirklich anstrengend, das glaubt kein Mensch. Und dass beim Doctor und Evelyn in Teil 4 erst gefühlte 20 Minuten nach der Erwähnung des Namens "Thomas Smith" der Groschen gefallen ist... :thumbdown:


    Trotzdem eine sehr nette Geschichte, wenn auch kein Überknaller.


    Was ich nicht verstehe: Laut Wikipedia spielt das Ganze nach dem Trial. Wo ist dann Mel?

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Ah ok, diese ganze Mel-Sache hat mich im Trial chronologisch ohnehin schwerst verwirrt. Kommt die Erstbegegnung dann irgendwann in den Audios?

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Also ist die Mel in den ersten Folgen mit dem siebten Doktor, nicht die Mel vom Ende von "The Ultimate Foe", sondern eine Mel, die der Doktor regulär abgeholt und dann eine Zeitlang mit ihr gereist ist, und für sie spielt "Time and the Rani" und so dann vor dem Ende des Trials? :07:

  • Also für Mel war das so:


    1) Sie lernt "normale" den 6. Doctor kennen und geht mir ihm auf Reisen --------> 2) Sie wird von den Timelords für den Trials "abgeholt --------> 3) Der Doctor vom Trial, der sie noch nicht kennt, liefert sie nach dem Trial wieder bei seinem zukünfitgen Ich ab
    ------> 4) das Zukünftige Ich fällt in einem späteren Abenteuer hin und regeneriert ;)


    R:

  • Also ist es möglich, für einen Timelord sich selbst in derselben Inkarnation zu treffen? Also der frühe sechste Doktor trifft nen späten sechsten Doktor? Ist ja interessant. O.O Gibt es da auch ein Buch zu? Und geschieht da Schweinkram drin?


    (und ich dachte, der sechste Doktor wäre regeneriert, weil er einen Stein auf den Kopf bekommen hat und sich dann als siebter wieder daran erinnern konnte, dass er more than just another Timelord ist? ;) ... Knochen aus Glas ...)

  • Schade. Das wär ja mal interessant zu sehen, was dann passiert. Vorallem mit diesem sogenannten Blinovitch-Limitation-Effekt (a.k.a. don't touch yourself), von dem Timelords eigentlich ausgenommen sind? Da dachte ich nämlich, das hinge dann damit zusammen, dass sich unterschiedliche Regenerationen begegnen können (auch wenn sie es nicht sollen ...)

  • Hm...so ganz leuchtet mir das mit Mel immer noch nicht ein. So wie es der Engelskrieger - für Who-Begriffe sehr nachvollziehbar ;) - erklärt hat, dürfte der Doctor Mel in The Ultimate Foe überhaupt nicht persönlich kennen, sondern nur vom ihm vorgespielten Vervoids-Video. Den Eindruck hatte ich aber keineswegs, er ging sehr vertraut mit ihr um. Und am Ende wirkte das auch nicht unbedingt, als ob er sie wieder abliefern wollte, sonst hätte ihn ihr Diät-Vorschlag ("Carrot Juice?!?") wohl nicht so entsetzt. Aber gut, das war halt der Trial, da ergab sowieso relativ wenig irgendeinen Sinn. :P

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Hm...so ganz leuchtet mir das mit Mel immer noch nicht ein. So wie es der Engelskrieger - für Who-Begriffe sehr nachvollziehbar ;) - erklärt hat, dürfte der Doctor Mel in The Ultimate Foe überhaupt nicht persönlich kennen, sondern nur vom ihm vorgespielten Vervoids-Video. Den Eindruck hatte ich aber keineswegs, er ging sehr vertraut mit ihr um. Und am Ende wirkte das auch nicht unbedingt, als ob er sie wieder abliefern wollte, sonst hätte ihn ihr Diät-Vorschlag ("Carrot Juice?!?") wohl nicht so entsetzt. Aber gut, das war halt der Trial, da ergab sowieso relativ wenig irgendeinen Sinn. :P

    Das dürfte eher auf schlechtes Drehbuchschreiben zurückzuführen sein, als daß man dafür nun eine sinnvolle Begründung suchen müßte.


    Der Krieger hat es schon, recht übersichtlich, korrekt dargestellt. Natürlich steht das Verhalten des sechsten Doctors der "Realität" konträr gegenüber, jedoch ist die Situation nunmal wie sie ist. Nach dem Trial liefert der Baker-Doctor Mel wieder "in seiner Zukunft" ab und reist alleine (bzw. mit Audiocompanions) weiter, bis er dann später Mel erneut (für sie dann jedoch zum ersten Mal) trifft. Dann erleben die beiden noch Abenteuer, bis der sechste Doctor hinfällt und deswegen regeneriert.

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de


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    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Hm...so ganz leuchtet mir das mit Mel immer noch nicht ein. So wie es der Engelskrieger - für Who-Begriffe sehr nachvollziehbar ;) - erklärt hat, dürfte der Doctor Mel in The Ultimate Foe überhaupt nicht persönlich kennen, sondern nur vom ihm vorgespielten Vervoids-Video. Den Eindruck hatte ich aber keineswegs, er ging sehr vertraut mit ihr um. Und am Ende wirkte das auch nicht unbedingt, als ob er sie wieder abliefern wollte, sonst hätte ihn ihr Diät-Vorschlag ("Carrot Juice?!?") wohl nicht so entsetzt. Aber gut, das war halt der Trial, da ergab sowieso relativ wenig irgendeinen Sinn. :P

    Nun auf der Ebene der Serie würde ich es so erklären, daß der 6th Doctor die Zukunftsepisode in "Terror of the Vervoids" nicht vom Valeyard vorgespielt bekam, sondern sich nach längerer Recherche selbst aus der Matrix rausgesucht hatte als Beispiel für seine guten Taten. Er kannte Mel also bis ins Detail aus den Aufzeichnungen aus der Matrix und sie ihn ohnehin aus der Zukunft selbst.


    Auf der Meta-Ebene ist es so, daß die erste Epsiode von "Ultimate Voe" noch von Robert Holmes stammt, die zweite und abschließende Episode dagegen von Pip and Jane Baker, die jedoch keine Informationen darüber erhielten, was der kurz zuvor verstorbene Holms als Abschluss seiner Story geplant hat und sie bekamen selbst von der ersten Episode nur eine kurze mündliche Zusammenfassung, weil der Script Editor Eric Saward sich kurz zuvor mit JNT zerstritten hatte. Man könnte das ganze auch als Doppelblind-Experiment bezeichnen.


    Was die Vorgeschichte von Mel angeht, wie sie auf die Tardis kam, da hatten sich Saward, JNT und Pip and Jane Baker durchaus Gedanken darüber gemacht. Eine Zusammenfassung ist sogar in den Datenblättern des Drehbuchs zu "Terror of the Vervoids" enthalten und ein kurzer Auszug wird im Making of auf einer der DVDs gezeigt. Die Episode, mit der die nächste Staffel hätte starten sollen, hätte eigentlich die Vorgeschichte von Mel schildern sollen. Doch noch vor Drehbeginn der 24. Staffel wurde Colin Baker von der BBC gefeuert und durch Sylvester McCoy ersetzt, damit waren alle bis zu diesem Zeitpunkt erarbeiteten Pläne hinfällig und ein paar weitere Drehbücher wanderten unverfilmt ins Archiv. Als Ersatz bekamen wir dann solche unvergesslichen Episoden wie "Time and the Rani".

    Hamburger Science Fiction-Stammtisch


    Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...