15x06 - The Invasion of Time

  • Bewertung der Folge 28

    1. Super (3) 11%
    2. Gut (10) 36%
    3. Durchschnitt (12) 43%
    4. Ausreichend (2) 7%
    5. Schlecht (1) 4%














    [center]Ein sehr merkwürdig agierender vierter Doctor (in Begleitung von Leela) sucht seinen Heimatplaneten Gallifrey auf, wo er - unter cholerischen Wutausbrüchen - die Präsidentschaft des High Councils fordert - und auch bekommt. Als Chef der Timelords verbannt er erst mal Leela, um dann auch noch den Weg für eine Invasion von mysteriösen Aliens frei zu machen, mit denen er im Bunde zu stecken scheint.[/center]





    Ganz konfuse Folge, die einen - trotz vieler guter Elemente - doch recht enttäuscht zurücklässt.


    Irgendwas hab ich wohl nicht gerafft, aber warum bringt der Doctor die Vardaner überhaupt nach Gallifrey und lässt sie dort die Macht ergreifen? Warum verbündet er sich am Anfang mit ihnen? Und wie genau wird er sie dann wieder los? (Wurde zwar alles irgendwie erklärt, aber ich bin aus dieser geballten Ladung Technobablle nicht wirklich schlau geworden.) Wer oder was die Vardaner eigentlich sind, wurde auch offen gelassen, erst treiben sie als silbrige Silhouetten ihren Unfug, dann scheinen sie ganz normale Humanoiden zu sein? Hä?!?! (Die Sprecher der Vardaner waren nebenbei mit enden wollender Begeisterung bei der Sache.)


    Dass dann plötzlich die Sontarans hinter allem steckten, hat mich auch nicht wahnsinnig gefreut. Ich kann mit den Kartoffelköpfen nicht allzu viel anfangen, und das hat sich auch hier nicht geändert. Schon vom Grundsatz her hat es mich gestört, dass die nicht gerade übercleveren Kriegsfanatiker in der Lage sind, auf Gallifrey einzudringen. Nimmt den Timelords irgendwie etwas von ihrer Überposition im All, sonst werden sie ja eher als eine unglaublich mächtige Rasse präsentiert.


    Hier wundert man sich eher, wie die Dummköpfe so lange überleben konnten. Gegen die Invasion gibt´s nicht mal ernst zu nehmende Gegenwehr. Und was sollte dieser eigenartige Subplot mit den "ausgestiegenen" Gallifreyanern außerhalb der Zitadelle? War für rein gar nix gut, und es ist auch ziemlich schleierhaft geblieben, was außerhalb der Stadt so schrecklich sein soll, dass man dort keine drei Minuten überleben kann.


    Dann noch der ganze Stuss um die Matrix und den SuperwunderSchlüssel, der eine eigenartige Superstrahlenpistole aktivieren kann. Mit dem der Doctor scheinbar das Universum erobern könnte. Langweilig und schon eher in Richtung stark dämlich gehend. :thumbdown:


    Das Ende war schlicht und einfach schrecklich. Der Doctor hat plötzlich Amnesie (warum auch immer), und Leela beschließt aus völlig heiterem Himmel, auf Gallifrey zu bleiben um mit dem schmucken Commander der Wache rumzumachen. Sehr glaubwürdig :18: , irgendwas Besseres hätte man sich doch wirklich einfallen lassen können, um Louise Jameson rauszuschreiben.


    Auch der unterkühlte Abschied hat mir nicht wirklich gefallen. Doctor Nr. 4 ist ein seltsamer Kerl, klar, aber ist es wirklich notwendig, dass er Leela ohne ein Abschiedswort angrinst (sie fast auslacht), als sie sich von ihm verabschiedet? Sein "I´ll miss you too, savage" im Inneren der TARDIS macht´s ein bisschen besser, aber das war einer der unsympathischsten Doctor-Momente, die ich bisher gesehen habe, Exzentrik hin oder her.


    Es gab natürlich auch einiges Positives:


    Der Castellan war ein derart schleimiger und devoter Arschkriecher, dass ich mich über jede einzelne Szene mit ihm schwer amüsiert habe. :)


    Chancellor Borusa war ein Charakter mit viel Präsenz, dem man seine wichtige Stellung voll und ganz abkaufte. All seine Szenen mit Tom Baker (der insbesondere in seinen gefakten Wutausbrüchen ganz toll war) waren beeindruckend und verliehen dieser eigenartigen Folge wesentlich mehr Tiefe, als sonst da gewesen wäre.


    Rogan und Commander Andred waren sympathische Figuren, und auch Leela hat mir in ihrem letzten Auftritt wieder viel Spaß gemacht. Ein oder zweimal wurde sie etwas zu unterbelichtet rübergebracht, aber insgesamt hatte sie ganz starke Szenen als "Wilde mit Köpfchen". Schön zu sehen, dass der Doctor ihr so bedingungslos vertraute, dass er ihr sogar den Überschlüssel anvertraute. Und auch, wie konsequent und unbeirrbar sie hinter ihm stand:


    "Reason suggests that the Doctor is a liar." -"Then reason is a liar!" 8)


    Umso unverständlicher, dass der Abschied dieses Gespanns dann so abrupt und kalt ausfiel. :07:


    Ganz großer Pluspunkt war noch die Irrgarten-mäßige Verfolgunsjagd durch die TARDIS, wo uns ein Hallenbad, ein Garten (mit Sontaranfressenden Orchideen :P ), eine Werkstatt, eine Krankenstation uvm gezeigt wurde. Bitte bitte bitte, lieber Mr. Moffat, dürfen wir das auch mal in New Who sehen? :14:


    Bewertung fällt mir heute ziemlich schwer, ich geb dem Ganzen mal ein seeeehr knappes "Gut".

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

    3 Mal editiert, zuletzt von Pascal ()

  • Geschichten mit "Time" im Titel sind ja notorisch mit Vorsicht zu genießen (erwähnenswerte Ausnahme, die mir gerade einfällt: "The Time Warrior")
    Ich hab's als "verworren & zu lang" in Erinnerung. Andrerseits spielt Leela mit.
    Bevor ich abstimme, muß ich's nochmal sehen.


    Als Hintergrundtrivialtät vielleicht ganz interessant:
    "David Agnew" taucht wie bei "City Of Death" in den Credits auf. Hier verbirgt sich neben Graham Williams Anthony Read auf einer Grundlage von David Weir (der auch für Space:1999 geschrieben hat, manchmal auch ohne eigenen Credit) dahinter. Entsprechend heftig wurde das Drehbuch überarbeitet.
    Da funktioniert das gut, hier nicht ganz so nahtlos.


    Die Innereien der Tardis sehen deshalb so aus, wie sie aussehen, weil ein Bühnenbildnerstreik die üblichen Kulissen verhindert hat.


    "One has no wish to be devoured by some alien monstrosity, Kalik. Even in the cause of political progress." Orum --> Kalik in 'Carnival Of Monsters'

  • Zwiespältige Angelegenheit. Vom Konzept her war die Idee natürlich gut - der Doctor benimmt sich seltsam, stellenweise sogar ziemlich böse und macht den Weg frei für die Invasion, nur damit dann später enthüllt wird, daß er ein doppeltes Spiel spielt und er nur ab und zu mal laut werden mußte, damit sein Plan auch funktioniert. Was fehlt sind aber wirklich nachvollziehbare Erklärungen. All die Barrieren, die der Doctor beseitigen muß, damit die Invasion glücken kann, zeigen eigentlich recht deutlich, daß Gallifrey sich hätte keinerlei Sorgen machen müssen, erobert zu werden. Der Doctor hätte einfach nur bescheid sagen brauchen, daß ein Feind auf diese Weise die Macht ergreifen will, und schon wären die Sontaraner chancenlos gewesen. Stattdessen reißt der Doctor sämtliche Schutzvorrichtungen ein, nimmt den Tod / bzw. möglichen Tod mehrerer Gallifreyaner hin und gefährdet die Sicherheit des gesamten Universums, und das nur in der Hoffnung, die Angreifer zu identifizieren und zu besiegen ? - das ist schon verdammt hoch gepokert. Nunja, und die Auflösung war ja dann auch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ich fand den gesamten letzten Teil hauptsächlich nur albern - ich habe als Kind Kurzfilme mit der Videokamera gedreht, die der TARDIS-Begehung optisch wie auch inhaltlich doch ziemlich ähneln. Das will ich in der Art dann doch nicht in dieser Serie sehen, auch wenn zumindest streckenweise eine gewisse Humorigkeit nicht von der Hand zu weisen ist.


    Um noch etwas Positives zu sagen: Trotz der Schwächen ist die Geschichte relativ kurzweilig ausgefallen, und die Schauspieler sind wie schon erwähnt wirklich gut. Das hebt die Geschichte auf eine durchschnittliche Bewertung. Aber mehr ist wirklich nicht drin.

  • Tom Baker konnte natürlich auch Bösewichter darstellen, wie man weiß, wenn man z.B. "The Golden Voyage of Sinbad" gesehen hat. Hier spielt er von Anfang an einen Schurken, der die Macht auf Gallifrey an sich reißt, heimlich gemeinsame Sache mit dem Feind macht und ihm die Welt der Timelords ausliefert. Doch - es ist nicht alles so, wie es scheint. Da es jedoch seeehr lange dauert, bis das klar wird, ist der Zuschauer unheimlich belastet damit, dass Dr.Who der Böse zu sein scheint ("I'm privileged to introduce to you... your new masters. Resistance is useless").


    An sich eine geniale Konstruktion - so kann man in der fuffzehnten Saison immer noch fesseln! Als ich das vor längerer Zeit zum ersten Mal gesehen habe, fiel ich auch drauf rein und sagte mir: "Das kann er doch nicht wirklich tun!" Nur Leela glaubt trotz allem Anschein fest an den Doktor - aber ihre so betonte, fast schon fanatische Treue ("you keep your Lord President, I keep my Doctor! He always has a plan") wird zur Verärgerung des Zuschauers ad absurdum geführt, als sie sich am Ende entschließt, den Doktor sausen zu lassen und mit dem erstbesten Typ, den sie gerade erst kennen gelernt hat, zusammen zu bleiben. In dem Moment, wo sie ihm plötzlich die Hand reicht, wird beim Zuschauer nur ein großes "Hä?" ausgelöst :thumbdown:
    Der zweite große Downer ist das Auftreten der Gegner, die mit wackelnder Plastikfolie dargestellt werden - selbst in der Minibudget-Historie der früheren Jahre ein unvergleichlicher Tiefpunkt. Dagegen ist Kermit der Frosch bedrohlicher.
    Zum dritten haben wir das unmotivierte Auftauchen der Sontaraner, fast als hätte der Autor gemerkt, dass ihm die Plastiktüten allein keiner abkauft. Er wusste wohl auch, warum er ein Pseudonym verwendete ;)
    Sehenswert? Ja! Für Baker, Jameson und den herrlich unterwürfigen Darsteller des Kastellan.
    Gut? Nicht wirklich. Zumindest nicht durchgehend. Schade.

  • Ich bin der Meinung, das war super, Super, SUPER!


    Eine interessante Story, gute Gastcharaktere und Darsteller, gute Effekte, ein Einblick in die Gesellschaft von Gallifrey, ein Blick auf den bathroom und andere Räumlickeiten der Tardis, ein 4thdoc in Hochform - was will man mehr?

    Irgendwas hab ich wohl nicht gerafft, aber warum bringt der Doctor die Vardaner überhaupt nach Gallifrey und lässt sie dort die Macht ergreifen?

    Er wusste selber nicht genau, wer sie waren und wo sie herkamen und wollte mit Hilfe der Matrix ihren heimatplaneten herausfinden


    Und wie genau wird er sie dann wieder los?


    Als sie materialisierten, konnte K-9 an Bord der Tardis ihren Heimatplaneten lokalisieren. Dhin wurden sie dann zurückgeschickt und der Planet kam unter einen Timme Loop

    Dass dann plötzlich die Sontarans hinter allem steckten, hat mich auch nicht wahnsinnig gefreut.


    Sie steckten nicht dahinter, sie nutzten nur die Gelegenheit, als eine Lücke im Schild um Gallifrey war


    Gegen die Invasion gibt´s nicht mal ernst zu nehmende Gegenwehr. Und was sollte dieser eigenartige Subplot mit den "ausgestiegenen" Gallifreyanern außerhalb der Zitadelle? War für rein gar nix gut, und es ist auch ziemlich schleierhaft geblieben, was außerhalb der Stadt so schrecklich sein soll, dass man dort keine drei Minuten überleben kann.


    Die Timelord-Gesellschaft zeigt Zeichen der Degeneration, die "Aussteiger" wollten "zurück zur Natur" und sich aus der Abhängigkeit von der Technik befreien. Die "normalen" Timelords konnten außerhalb der Zitadelle nicht lange überleben, weil sie einfach nicht wussten wie.


    Das war einer der Punkte, die mich begeisterten, die Leute von Gallifrey sind eben nicht die perfekten Überwesen


    Und das erklärt auch, warum der Doctor Leela verbannte: Er wusste, dass sie sich mit den "Aussteigern§ verbünden würde und dass durch die "Wiedervereinigung" von "Aussteigern" und "Degenerierten" das Volk von Gallifrey insgesamt wieder lebensfähiger werden würde.

    Das Ende war schlicht und einfach schrecklich. Der Doctor hat plötzlich Amnesie (warum auch immer), und Leela beschließt aus völlig heiterem Himmel, auf Gallifrey zu bleiben um mit dem schmucken Commander der Wache rumzumachen. Sehr glaubwürdig :18: , irgendwas Besseres hätte man sich doch wirklich einfallen lassen können, um Louise Jameson rauszuschreiben.

    Kam auf jeden Fall unerwartet (und von mir unerwünscht! L-e-e-l-a :love: ), aber so konnte man als Zuschauer mit dem Doctor mitfühlen
    Und gegen die macht der Liebe ist auch die stärkste Kriegerin machtlos ...


    Auch der unterkühlte Abschied hat mir nicht wirklich gefallen. Doctor Nr. 4 ist ein seltsamer Kerl, klar, aber ist es wirklich notwendig, dass er Leela ohne ein Abschiedswort angrinst (sie fast auslacht), als sie sich von ihm verabschiedet? Sein "I´ll miss you too, savage" im Inneren der TARDIS macht´s ein bisschen besser, aber das war einer der unsympathischsten Doctor-Momente, die ich bisher gesehen habe, Exzentrik hin oder her.


    Im gegenteil, die Szene machte ihn sehr sympathisch: Sicher, zum Teil wollte er sich seine Betroffenheit einfach nicht anmerken lassen, aber er wollte es auch für Leela einfacher machen. Wenn er ihr jetzt gesagt hätte, es macht ihn traurig, dass sie ihn verlässt, wie hätte sie reagiert? Sich das Ganze vielleicht noch einmal überlegt oder ihre Entscheidung im Nachhinein mehr bedauert als es für ihre Beziehung gut wäre. Da war es doch besse, ihr zu zeigen, das "alles gut" ist.


    Ganz großer Pluspunkt war noch die Irrgarten-mäßige Verfolgunsjagd durch die TARDIS, wo uns ein Hallenbad, ein Garten (mit Sontaranfressenden Orchideen :P ), eine Werkstatt, eine Krankenstation uvm gezeigt wurde.



    Das sehe ich genauso! :thumbsup:



    Der zweite große Downer ist das Auftreten der Gegner, die mit wackelnder Plastikfolie dargestellt werden - selbst in der Minibudget-Historie der früheren Jahre ein unvergleichlicher Tiefpunkt.

    Ich fand den Effekt sehr gelungen. Immerhin ohne CGI entstanden, da musste man sich noch was einfallen lassen. Besser jedenfalls als die Masken der Sontaraner, die sahen doch anders aus als bisher, oder?

    Geschichten mit "Time" im Titel sind ja notorisch mit Vorsicht zu genießen (erwähnenswerte Ausnahme, die mir gerade einfällt: "The Time Warrior")

    Ich wüsste noch drei hervorragende Geschichten mit "Time" im Titel: "The Time Meddler", "The Time Monster" und "End of Time".



    Die Innereien der Tardis sehen deshalb so aus, wie sie aussehen, weil ein Bühnenbildnerstreik die üblichen Kulissen verhindert hat.

    Da kann mal sehen, wozu so ein Streik gut sein kann. Das Innere der Tadis, so wie es zu sehen war, war so herrlich ... "falsch"/"schräg"/"unpassend" - mir fehlt irgendwie das richtige Wort - dass es schon wieder gepasst hat wie die Faust aufs Auge.

  • Erkennt man die Qualität einer Folge daran, wie lange man braucht, um sie zu Ende zu gucken? Bei uns dauerte es ewig und die Folge war nicht wirklich so dolle.
    An sich habe ich nicht wirklich viele Kritikpunkte an der Folge, aber sie braucht ewig, bis sie in Gang kommt, ist Anfangs total konfus und nachher zu lang. Es wurde an zu vielen Enden gestrickt und es kam nachher nichts ordentliches bei raus. In der Mitte bekommt die Folge mehr Schwung, doch bricht es zum Ende wieder total. Die letzte Folge besteht nur daraus, dass man durch die Tardis rennt und das völlig ohne Sinn und verstand. Auch finde ich den Abgang von Leela sehr schwach. Das kam dann doch irgendwie zu gewollt.
    Der Doctor und Leela sind leider auch nicht so gut drauf in der Folge, so dass die Folge alles in allem eher zu den schwachen Folgen gehört.
    Doch es gibt auch gute Punkte. Der eingeschnappte K9 ist schön, die Konsole ist toll, mit den Tischtennisbällen, ein hüpfender Doctor. Und es ist doch schön, wie aufmerksam die Architekten des Gebäudes waren, indem sie extra für K9 Rampen eingebaut haben. Wir haben gelernt, dass der Hund der 2. beste Freund des Doctors und dass der Doctor es nicht mag wenn man ihn umbringen will, wenn er beschäftigt ist. Schön war auch seine Reaktion auf SSS, es kommt ihm bekannt vor. Ganz nebenbei killt Leela eine Sontaren, die doch sehr albern aussehen, als sie die Tür aufbrechen wollen. Und es ist sehr toll, wenn man versucht rumzuschleichen und K9 Krach für 10 macht.
    Meine Lieblingsstelle in der Folge war jedoch, als der eine Timelord erzählt, er wäre in der 10. Regeneration und kann nicht mehr so schnell. Das scheint sich ja später geändert zu haben. Da werden die ja imme jünger ;)
    Aber auch viele nette Kleinigkeiten helfen der Folge diesmal nicht wirklich. Ich gebe der Folge 5 Punkte. Wirklich nur Durchschnitt.

  • Ich bin der Meinung, das war super, Super, SUPER!


    Gibt es tatsächlich Menschen, die völlig anspruchslos und naiv durch das Leben gehen?


    Jedenfalls war The Invasion of Time mit Abstand die schlechteste Folge mit dem 4. Doctor, die ich gesehen habe. Die lustigen Momente mit Tom Baker und natürlich Leela konnten nicht viel retten. Die Folge dümpelte ab der Hälfte vor sich hin und die vielen Räume in der TARDIS waren auch nicht das Gelbe vom Ei. Der größte Minuspunkt dürfte die "Abschiedsszene" sein. Was haben sich die Autoren damals nur dabei gedacht?? :cursing: Leider nur Durchschnitt mit Tendenz zu Ausreichend.

  • Okay, das war also meine erste Folge mit Leela. Sie hat einen außerordentlich positiven Eindruck hinterlassen. (Nicht die Folge; Leela.)


    Die Folge war eher durchwachsen. Ein paar gute Momente (die vielen Toten, der Sonataran in der Pflanze, der sehr coole Borusa) werden leider ziemlich kaputt gemacht durch den vielen Schwachsinn, der stattfindet. Das meiste wurde ja schon genannt, aber über den Companion-Abschied kann man gar nicht genug schimpfen. Deswegen auch von mir nochmal: Was war das denn bitte für ein Mist? Die beiden Charaktere haben die ganze Folge über kein Wort mit einander gewechselt und sollen sich verliebt haben? Hä? Dreck!
    (Vielleicht bin ich auch nur etwas sauer, weil ich Leela so toll fand und sie gehen zu sehen gleich nach der ersten Folge, die ich von ihr angesehen habe, irgendwo doof ist. Aber es gibt ja mehr, bei der nächsten Bestellung werden ein paar Geschichten mit ihr dabei sein. Hat jemand Empfehlungen?)


    Ansonsten war die Folge wirklich das, was man als "Durchschnitt" bezeichnen könnte.

  • Hat jemand Empfehlungen?


    Horror of Fang-Rock, The Talons of Weng-Chiang oder The Robots of Death.
    Image of Fendahl würde zwar auch noch gehen, aber da hat Leela eine schreckliche Frisur verpasst bekommen. ;)


    Außer ein paar bezaubernde 4. Doctor-Momente ist die Folge wirklich Mist.

  • Horror of Fang-Rock, The Talons of Weng-Chiang oder The Robots of Death.

    Oha, mein Gehirn. "Talons" war vor einem Jahr eine meiner ersten Classic-Folgen und ich habe gerade nochmal im Thread nachgeschaut- ich fand Leela gut. Wie konnte ich nur vergessen, dass sie dabei war? ?(


    Aber die anderen beiden Folgen werde ich mir definitiv auch noch kaufen, Danke.

  • Hrrrmpf... Fing ganz gut an, wurde jedoch immer konfuser und unglaubwürdiger.
    Man konnte nicht wirklich einen klaren Handlungsstrang ausmachen, die Time Lords außerhalb der Zitadelle waren wohl nur da, damit Leela was zu tun hat, und der Doctor wird in seiner eigenen Tardis von zwei Sontarans verfolgt, nachdem er die brutal mit der Über-Waffe getötet hat, sind auf einmal alle Sontarans tot?
    Und für einen so tollen Companion wie Leela kann man sich nix bessres einfallen lassen als das alte "Hey in der Story ist ein Typ in ihrem Alter, wieso bleibt sie nicht einfach wegen ihm da, obwohl es vorher keine Anzeichen einer aufbauenden Beziehung gibt und sie ihn eigentlich gar nicht kennt?", mit dem auch die gute Jo schon abtreten musste.


    Da fällt einem erst auf, wie gut man Sarah Jane eigentlich rausgeschrieben hat, aber die war eh immer viel zu feministisch, als dass sie mit einem wildfremden abhauen würde :)


    Alles in allem grad mal Durchschnitt, denn der Doctor enttäuschte in der Folge dermaßen, dass er nichts besseres hätte rausholen können.
    Und die Tardis: Die sieht ja potthässlich aus in den Korridoren und die letzte Folge bestand nur aus 5 Räumen, durch die der Doctor, Leela und Rodan in Dauerschleife liefen. Das war wirklich nichts. :thumbdown:

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • ich muss ehrlich sagen, auc für mich definiert diese folge das mittelmaß von DR. WHO. die folge krankt einfach an allen ecken und enden an dem minimalen budget. die "räume" der tardis, die "zufälligerweise" aussehen wie kellerräume(und das sind dann auch nur 3 stück). ein sehr seltsamer storyaufbau und dann auch noch ein sehr unglaubwürdiger abschied(fast so unglaubwürdig wie von susan). insgesamt nicht wirklich schlecht, aber wirklich nicht besonders gut und gallifrey hatte man ja schon in"deadly assassin" gesehen.




    [align=center]

    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • die folge krankt einfach an allen ecken und enden an dem minimalen budget. die "räume" der tardis, die "zufälligerweise" aussehen wie kellerräume(und das sind dann auch nur 3 stück). ein sehr seltsamer storyaufbau und dann auch noch ein sehr unglaubwürdiger abschied


    Also, zwei deiner drei Begründungen haben mit minimalem Budget nichts zu tun. In dem Zusammenhang muss man eher das Plastikfolie-Alien aufführen.


    Ich stelle fest, dass ich dafür, dass ich die Folge vor 2 1/2 Jahren das letzte Mal gesehen habe, ich mich noch gut daran erinnern kann, während andere Folgen aus meinem Gedächtnis entschwunden sind. Das ist doch ein Beleg dafür, dass "Invasion of Time" zu den originelleren Beiträgen zählte, wenngleich nicht unbedingt zu den gelungensten.

  • Oh, es sind nicht nur die guten Folgen, die mir im Gedächtnis bleiben.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Pacifico
    das sind ja auch unterschiedliche punkte. ums mal genauer auszuführen, was ich unter dem budgetpunkt zusammengefasst habe:


    -die alten sets aus deadly assassin
    -die plastik-folien aliens
    -die keller-tardisräume
    -die "invasionsarmee" aus 3 sontarans


    auf andere bin ich dann ja noch speziell eingegangen.




    [align=center]

    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • Auch wirkt es unrealistisch, dass zur Angelobung des Präsidenten gerade mal 20 Leute kommen und dass bei der Suche nach potentiellen Unruhestiftern gerade mal zwei Timelords verbannt werden.

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • genau das mein ich. die serie hatte nunmal nicht so ein hohes budget, um so eine folge gut umzusetzen(dasselbe problem habe ich mit armaggedon factor). ich denke schon, dass sie da versucht haben das optimum rauszuholen. allerdings, ändert das leider nichts an der tatsache, dass die folge sehr billig rüberkommt(zumindest billiger als sonst ;) )




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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • Auch wirkt es unrealistisch, dass zur Angelobung des Präsidenten gerade mal 20 Leute kommen und dass bei der Suche nach potentiellen Unruhestiftern gerade mal zwei Timelords verbannt werden.


    Ist das die Szene wo nur einige Statisten mehrfach aufgenommen und dann zusammengesetzt wurden, um eine größere Menge zu simulieren und die dann entsprechend mehrfach bezahlt werden wollten?

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Was für eine seltsame Folge.


    Über die vielen Kritikpunkte hinaus, die ja schon genannt wurden, hatte ich vor allem die ganze Zeit das Gefühl, den falschen Doctor zu sehen. Mc Coy hätte da viel besser gepasst, dem hätte sowohl abgenommen, dass er sich plötzlich grössenwahnsinnig verhält, als auch, dass er den Masterplan hat, um die Vardans zu besiegen. So bleibt aber nur ein 4. Doctor, dem ich keine Sekunde lang geglaubt habe, und zwar weder sein Diktator-Gehabe, noch seinen Super-Plan.


    Dass er sich dann allerdings tatsächlich in eine Abschaltung sämtlicher Sicherheitssysteme von Gallifrey hat reinquatschen lassen, so dass die Sontaraner eine Invasion starten können, war tatsächlich unerwartet dumm. Wie schon einer meiner Vorschreiber sagte: wozu der ganze Quatsch? Gallifrey scheint gut geschützt zu sein, wozu dann der ganze Aufriss und das Risiko? Wegen ein paar blöder Vardans, die am Ende doch nur Menschen sind? Völlig sinnlos, das Ganze...


    Völlig bescheuert auch die Art und Weise, Leela rauszuschreiben. Klar sind schon andere Companions wegen irgendwelcher Männer abgehauen, aber das hat man wenigstens kommen sehen (z.B. bei Jo). So kam das ganze aber reichlich unmotiviert rüber.


    Ein positiver Punkt sind immerhin die Nebendarsteller. K9 ist super, und auch Borusa und den Castellan fand ich sehr überzeugend.


    Insgesamt hat mich die Folge aber sehr unbefriedigt zurückgelassen.


    Mit etwas gutem Willen kann ich mich zu "Durchschnitt" durchringen. Mehr als 4 Punkte sind aber leider nicht drin.