1x09 - Das sechste Auge (Random Shoes)

  • Weil sie gut war. Also war sie im Mirrorverse natürlich schlecht.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ja, du würdest das.

    Und Du? Damit zur Abwechslung mal ein halbwegs konstruktiver Beitrag kommt...


    Staffel 3? Schlecht? Wie bitte? Warum? ?(

    Naja, weil Torchwood auf einmal das A-Team in unlustig ist? Zentrale zerstört und auf der Flucht? Torchwood war am besten, als es das Problem der Woche gab und sich danach alle wieder der Routine widmeten.

  • Nein. Torchwood war gerade in Staffel 3 am besten, weil die Serie endlich genau das war, als was sie beworben worden war: Eine echte erwachsene Serie und keine 08/15 Serie, die eigentlich keine Existenzberechtigung hätte, wenn Captain Jack nicht die Hauptfigur wäre.

  • Nein. Torchwood war gerade in Staffel 3 am besten, weil die Serie endlich genau das war, als was sie beworben worden war: Eine echte erwachsene Serie und keine 08/15 Serie, die eigentlich keine Existenzberechtigung hätte, wenn Captain Jack nicht die Hauptfigur wäre.

    Naja, jedem wie er will. Mir gefiel das Setting ab Staffel 3 nicht mehr. In den ersten beiden Staffeln als von der Regierung (oder besser: von der Krone) finanzierte Spezialeinheit, von der keiner genau weiß, was sie macht, gefiel mir deutlich besser als der spätere Renegatenstatus. Dass da durchaus noch Luft nach oben war, ist unbestritten.
    Aber noch schlimmer war Staffel 4, als die Amis ihre Finger mit im Spiel hatten. Das hatte dann was von Doctor Who - The Movie.

  • Zitat von Nikioko

    als von der Regierung (oder besser: von der Krone) finanzierte Spezialeinheit, von der keiner genau weiß, was sie macht

    Bis auf jede alte Oma in Cardiff...

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Ich fand ja auch schon immer, dass die dritte Staffel ein wenig überbewertet wird. Der Kinder-Horror ist doch recht überzogen und so ganz ohne Längen und Füllmaterial kommen die Folgen auch nicht aus. Trotzdem: Schreiberisch ist das definitiv die beste Staffel der Serie. Sie ist in sich schlüssig, arbeitet durchweg mit den selben Figuren - mit anderen Worten: Sie funktioniert als Staffel - und erzählt eine ziemlich gute Handlung.


    Staffel 1 (und ja, auch bzw. vor allem Staffel 4) dagegen sind Rotz. Die vierte Staffel kann gar nichts, obwohl das Konzept hätte nett werden können und die erste hat neben ein paar guten Folgen, die aber meistens auch schon Potential verschenken und wenigen, die ich im Mittelfeld ansiedeln würde, nur Nonsens.


    Die zweite Staffel blieb mir aber - fällt mir gerade auf - auch recht positiv im Gedächtnis. Da wurden schon ein paar nette Ideen verwertet und das auch ganz ordentlich. Zudem wirkt das ganze Ding einfach fertiger. Wahrscheinlich hat sich RTD da zeitlich mehr engagieren können, als bei der ersten Staffel.

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • Ich fand ja auch schon immer, dass die dritte Staffel ein wenig überbewertet wird. Der Kinder-Horror ist doch recht überzogen und so ganz ohne Längen und Füllmaterial kommen die Folgen auch nicht aus. Trotzdem: Schreiberisch ist das definitiv die beste Staffel der Serie. Sie ist in sich schlüssig, arbeitet durchweg mit den selben Figuren - mit anderen Worten: Sie funktioniert als Staffel - und erzählt eine ziemlich gute Handlung.

    Muss denn eine Staffel einen übergeordneten Handlungsbogen haben, um als Staffel zu funktionieren? Ich denke nicht. Eine Aneinanderreihung unabhängiger Einzelepisoden hat auch seine Daseinsberechtigung als Staffel. Und lieber keinen Handlungsbogen als einen schlechten, denke ich. Und als Aneinanderreihung von Einzelfolgen funktioniert Staffel 1 ganz gut. Es gibt schlechte und gute Folgen, und jede funktioniert für sich.

  • Habe mich hier den Schlechtfindern dieser Episode wie michael_who und happy angeschlossen ohne zu zögern. Das wirkte nicht wie Torchwood - zumindest dem, was die ersten Episoden aufbauten, weiß ja nicht, was noch kommt, und wenn, würde es nicht in diesen Thread gehören - sondern eher wie eine Folge von "Ghost Whisperer". Das ist diese Serie, in der irgendwer seines Lebens verlustig geht, hartnäckigerweise trotzdem noch nicht gehen mag und Jennifer Love Hewitt irgendwas tun muss, um ihn dazu zu bringen, endlich in das "Licht" zu treten. In diesem Fall wird ein junger Mann vom Auto überfahren. He is deceased, he is no more, he is an EX human being. Weil er aber eine blaue Murmel gefunden hat, läuft sein Geist weiter herum und wundert sich. Diese Murmel ist nämlich ein Auge, das ein Außerirdischer auf der Straße liegen gelassen hat. Ist das nicht schon mal jedem von uns passiert, irgendwo ein Auge zu vergessen? Ohne sinnvolle Erklärung, wie es dahin kommt und warum es diese Eigenschaft hat, ist nur eins klar: der Geist kann nichts physisch anfassen. Trotzdem kann er Gwen aus dem Weg schubsen, als sie vom Auto überfahren werden soll. Alle können ihn nochmal sehen - boah, guck mal, da isser! - und Ende. Unbefriedigend wäre hier milde geurteilt, das war billige Geister-Kitschfantasy, die mir 45 min meiner Lebenszeit gestohlen hat. Wer wie ich die frühen Torchwood-Folgen nachträglich aufholt, dem kann ich nur empfehlen, diese zu überspringen.

  • Diese Folge machte auf mich den Eindruck, als wäre sie so etwas wie die "Sparepisode" (ähnlich wie bei Doctor Who) dieser Staffel. Gibt es das bei Torchwood also auch? Würde mich nicht wundern, denn nur Gwen war vom Hauptcast so wirklich dabei und Jacks Auftritte, ähnlich des Doctors, sehr begrenzt.


    Außerdem erinnerte mich diese Geschichte sehr an die Serie "Beau Sejour", in der es darum ging, wie ein totes Mädchen als Geist seinen eigenen Mord aufklärte. War dem Prinzip von hier sehr ähnlich, allerdings gab es Torchwood lange vor dieser Serie. Dennoch musste ich sofort daran denken, denn ich hatte sie erst im März gesehen.


    Irgendwie war es nach diesen krassen Mord- und Blutstorys ganz angenehm mal einer normalen Krimigeschichte zu folgen und Gwen bei ihren Ermittlungen zuzusehen. Diesem Eugene Jones hatte das Leben ja ganz schön übel mitgespielt bzw. Er war so ziemlich neben der Spur all die Jahre und hing einem Traum nach. Dafür wirkte er nach seinem Tod aber noch recht gefasst und tatkräftig. Das Ende wiederrum, als er sichtbar wurde und Gwen das Leben rettete, fand ich recht kitschig.


    Alles in allem unterhielt mich diese Episode jedoch ganz "Gut".

  • Eine ungewöhnliche Episode, die mich vom Stil her ein wenig an Love and Monsters erinnert hat.

    Während ich bei Love and Monsters bis heute nicht weis, ob ich die Folge gut oder schlecht finde, fand ich diese hier eigentlich ziemlich gut.

    Der Erzählstil und die Handlung an sich haben mir gefallen. Der Charakter von Eugene passte sehr gut zu dieser Geschichte und Gwen fand ich auch absolut überzeugend. Über das Ende der Folge kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber mir hat es gefallen.

    Alles in allem gebe ich der Folge ein Gut. Für ein Super reicht es nicht, da es durchaus ein paar Schwächen gab, die ich aber auch nicht so schlimm fand.