3x04 - The Daleks' Masterplan


  • [b]
    Apropos Comedy: Folge 5 enthält die witzigste Dalek-Szene aller Zeiten (behaupte ich mal ganz großspurig): Sie treffen im Dschungel auf ein "Molecular Dissemination"-Dings, mit dem der Doctor und Konsorten gerade quer durch´s Universum gebeamt wurden. In diesem Wunderding sind ein paar Labormäuse drin...


    "There are small white creatures inside." - "They may be hostile." - EXTERMINATE! :D


    :D


    Ja, hab's gerade komplett durchgesehen, die überlebenden Folgen und die Reconstructions von Loose Cannon. Ganz schön episch das ganze und vom Storytelling bis auf ein paar Ausnahmen sehr modern. Klar, Füllermaterial gibt es auch ohne Ende, aber all dies ist dennoch so unterhaltsam, dass ich dieses Abenteuer als eines der besten der Ära des ersten Doctors anrechne und eine der besten Dalek-Episoden.


    Sara Kingdoms Mord an ihren Bruder empfand ich als zu konstruiert. Schön, dass man es erst im Nachhinein erfährt und so der Schockmoment größer ist, doch dass sie nicht mal mit der Wimper gezuckt hat bevor sie ihn umbrachte macht das Ganze dann unglaubwürdig.


    Auch wenn Sara nicht als offizieller Companion gedacht war (nach Aussage der Schauspielerin selbst), so ist der 12-Teiler episch genug als das sie sich wie ein Companion "anfühlt". Somit gibt es hier gleich zwei schreckliche Tode zu sehen, eigentlich drei wenn man Bret Vyron hinzuzählt. Den fand ich interessanter als Steven, aber dafür bekommen wir ihn ja später als Brigadier zu sehen!


    Insgesamt: Klasse! :thumbsup:

  • So, jetzt bin ich komplett durch. Die letzten beiden Folgen haben mir wirklich sehr gut gefallen.
    Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir von den ganz alten Dalek Folgen The Dalek Invasion of Earth und The Evil of the Daleks noch besser gefallen haben. Vor allem den Teil mit dem Monk fand ich streckenweise absolut überflüssig. Insgesamt nur ein Gut und kein Super von mir, auch wenn der Bodycount erfrischend hoch war. ;)


    "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
    *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)

  • So, jetzt bin ich komplett durch. Die letzten beiden Folgen haben mir wirklich sehr gut gefallen.
    Insgesamt muss ich aber sagen, dass mir von den ganz alten Dalek Folgen The Dalek Invasion of Earth und The Evil of the Daleks noch besser gefallen haben. Vor allem den Teil mit dem Monk fand ich streckenweise absolut überflüssig. Insgesamt nur ein Gut und kein Super von mir, auch wenn der Bodycount erfrischend hoch war. ;)


    Nun ja, da ich chronologisch geschaut habe, hat es noch einen besseren Eindruck gemacht, da Evil noch kein Thema war und es bisher alle Dalek-Stories in den Schatten gestellt hat. Daleks Invasion Earth fand ich zwar gut, aber nicht Super. Fand am Masterplan auch die epische Bandbreite toll, die vielen Planeten, Tode von gleich mehreren liebgewonnen Charakteren und eine tolle Sara Kingdom.

  • Von Sara Kingdom war ich anfangs nicht so begeistert ("Something... touched me!" :D ), im Verlauf der Handlung wurde sie aber etwas besser und hat als Teilzeit-Companion durchaus gepasst.


    Mehr überrascht hat mich hier eigentlich Steven, den ich bisher immer als sehr blassen Ian Ersatz wahrgenommen hatte. Hier hat er mir aber sehr gut gefallen.


    "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
    *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)

  • Ich hab mich auch vor längerem durchgerungen und den Zwölfteiler mit den Loose Canon Rekonstruktionen angesehen!
    Wirklich ein episches Abenteuer, dass mich wirklich zum schaudern brachte. Das traurigste war für mich das Ende von
    Katherina und Sara! Die Dalek Folgen mit dem ersten Doctor haben mir bisher immer gefallen und diese macht keine
    Ausnahme. Schade, dass die reingemogelte Weihnachtsepisode wirklich sehr unpassend wirkte. Jedoch gab es tolle
    Momente, erstaunlich viel Gejage und tolle Doctor-Companion-Momente, wie sie schon ausgeführt wurden in dem Thread.
    Falls sich mal ein Animationsstudio durchringt die Folge für BBC zu animieren, würde ich sie mir GANZ bestimmt kaufen -
    sogar mit Aufpreis. Ein SUPER - Minuspunkte gibt es nur für den Mönch. :P So stelle ich mir ein Jubiläumsspecial vor^^

  • Minuspunkte gibt es nur für den Mönch.


    Das möcht ich jetzt aber näher wissen^^
    Gerade die Rückehr des Meddling Monks als Vorläufer des Masters fand ich toll. War wohl einer der ersten wiederkehrenden Charaktere der Serie (Betonung auf CHARAKTER, kommt mir nicht mit den Daleks ;))

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Den Mönch ansich fand ich wie schon bei seinem ersten Auftauchen super. Nur die Art und weise wie er hier eingesetzt wurde, wollte sich finde ich nicht so recht in die Stimmung der Folge einreihen. Vor allem der Weg zu ihm in Form der Weihnachtsfolge war, um es einfach zu sagen, einfach nur blöd. Da hätte man besser eine eigene Story draus stricken sollen


    "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
    *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)

  • Was soll ich sagen? Ich habe insgesamt mit super gestimmt, weil ich das Serial trotz Rekonstruktion zum größten Teil klasse fand und mehr oder weniger in einem Rutsch durchgesehen habe. Mavic Chen war ein genialer Bösewicht, der aber am Ende nur in Paranoia verfallen und scheitern konnte. Der Bodycount ist ziemlich hoch, wie es sich für eine zünftige Dalek-Folge gehört, nur war der Verlust diesmal auch bei der Tardis-Besatzung ziemlich groß: Katarina, Bret, Sara - die Companions starben wie die Fliegen auf teilweise tragische Weise. Apropos Bret: ich musste mich bei dieser Stimme permanent bemühen, nicht an den Brig zu denken. Das hatte ich bei anderen Schauspielern, die mehrfach in verschiedenen Rollen auftraten, bisher nicht, außer vielleicht bei Colin Baker. Gut, das liegt wahrscheinlich daran, dass die anderen sich auf Einzelauftritte beschränken.
    Was das Wässerchen etwas trübt, ist The Feast of Steven. Die Folge ist bestimmt nicht schlecht und hätte mir in einem anderen Kontext sicher gefallen, nur hier passt sie überhaupt nicht hin und zerschneidet die Story wie ein Werbeblock. Gefreut habe ich mich über die Wiederkehr des Mönchs (dem miesen kleinen ...), vor allem, wie er vor den Daleks auf einmal buckelt. Und nach seiner Landung auf dem Eisplanet Rache schwört. Schade, dass man nie wieder etwas von ihm gesehen hat, schließlich hätte er das Potential gehabt, sich zu einem ähnichen Erzfeind des Doktors entwickeln zu können wie der Meister. Zumal seine manipulative Art und die Intention, nicht die Weltherrschaft anzustreben, sondern reiner Vandalismus aus Spaß an der Freude herrlich erfrischend ist.
    Also, wie gesagt, insgesamt sehr gut.



    stevmof:


    Douglas Adams war übrigens auch mein erster Gedanke, als ich die Mäuseszene sah. Paradoxerweise kam mir das sogar irgendwie von ihm geklaut vor, obwohl ich natürlich weiß, wer chronologisch früher dran ist. Aber was man zuerst kennt, hält man halt immer für das Original.


    Interessanterweise musste ich viel mehr an Douglas Adams denken, als die Tardis auf dem Cricketfeld gelandet ist und sich die beiden Kommentatoren darüber unterhalten. Aber ganz sicher hat Adams die alten Werke seines Arbeitgebers als Inspirationsquee verwendet.

  • Super! Aber muss zugeben,dass dieses Abenteuer doch etwas zu lange ging. Aber nichts desto trotz hat es sich gelohnt mich durch zu kämpfen und hatte eine Menge Spaß mit diesem Abenteuer. Es hatte so viele Turns und Twists die dermaßen unerwartet kamen und auch etwas schockend aber immer wieder Lust auf die nächste Folge gemacht haben.


    Der komplette Plot der 12 Folgen mit dem Plan und den Twists und Turns empfand ich als sehr gut.


    Katarina war ja nicht so mein Fall aber wie sie sich für die Crew geopfert hat... Das war doch arg überraschend und heftig.
    Saras Einführung fand ich dagegen schon sehr stark und mochte ihr zusammenspiel mit Steven ganz besonders aber auch die Crew hat Spaß gemacht. Umso geschockter und trauriger war ich als auch Sara starb. Das war ein richter WTF-Moment für mich.
    Die Daleks empfand ich weiterhin als sehr stark und richtig gefährlich dargestellt.
    Chen war auch gut aber ich hatte eigentlich die ganze Zeit damit gerechnet, dass die Daleks ihn töten aber das man dahin bis zum Finale gewartet hat war überraschend. Hatte früher damit gerechnet.
    Der Meddling Monk kehrt zurück um sich am Doctor zu rächen. War witzig und hat dem Plot sehr geholfen nicht langweillig zu werden.
    Und ich hab es jetzt endlich über die 100er Marke geschafft.


    Aber der Doctor und seine Crew hatten wirklich alle Hände voll zu tun ums Überleben zu kämpfen und gegen zig Gegner. Einfach gigantisch. Aber bin etwas unschlüssig ob Daleks Master Plan das BESTE Abenteuer war bisher.. Fand The Chase vielleicht sogar ein tuck besser und Dalek Invasion on Earth

  • So habe mir gerade die Folge angesehen ich fand sie auch Super nur hätte man auch den 12 Teilen ruhig 6 machen können.
    War das damals ein besondere Special Folge oder warum haben die aus der Folge 12 Teile gemacht?


    Katarinas tod fand ich schon was heftig, ganz besonderes wo man dann die zwei Körper sieht die im All rumfliegen.
    Sara fand ich besser als dieser Brett auch, wenn sie am Anfang ein bisschen dumm ist aber das zusammen spiel mit ihr und Steven war großartig. Und ich war auch ein bischen traurig wo Sara gestorben ist, ich hätte sie gerne als festen Companion gehabt.


    Am sonsten war die Story der Folge Daleks wollen die Weltherschaft der Doctor und co. Klauen was wertvolles Daleks wollen es wieder haben und das war ein hin und her.


    Wo der Mönch aufgetaucht ich hatte ich kurz die Theorie gehabt das der Mönch später mal der Master ist was aber nicht sein kann.

  • Sie haben es auf 12 Folgen aufgeblasen, weil die Daleks wahnsinnig populär waren (Stichwort "Dalekmania"). So populär, dass sie auch der Frau des BBC-Direktors aufgefallen waren, auf dessen "Vorschlag" die ganze Sache gewachsen ist.