3x10 - The War Machines

  • Bewertung der Folge 29

    1. Super (1) 3%
    2. Gut (9) 31%
    3. Durchschnittlich (14) 48%
    4. Ausreichend (5) 17%
    5. Schlecht (0) 0%















    Doctor Nr. 1 und Companion Dodo treffen im London der 60er auf Prof. Brett, der den selbständig denkenden Supercomputer WOTAN entwickelt hat. Das Wundermaschinchen beschließt nach eingehender Analyse, dass die Entwicklung der Erde mit der Menschheit an der Macht in einer Sackgasse steckt. Maschinen könnten das doch viel besser...










    Eher enttäuschend. Die Prämisse ist ja ganz nett (und war damals wahrscheinlich auch noch nicht so ausgelutscht), aber nach einem recht ansprechenden ersten Teil wird die Folge immer langweiliger und langweiliger. Und ist auch völlig frei von jeglichen Überraschungen. Auch die "Auflösung" ist fad. Der Doctor programmiert einfach eines der Killermaschinchen um und das darf dann seinen Schöpfer erledigen. *gähn*


    Die "War Machines" selber sind ja ganz nett, aber tödliche unaufhaltbar Killermaschinen gibt´s doch irgendwie schon bei Doctor Who, wenn ich mich nicht sehr täusche. ;) Und die Daleks machen wesentlich mehr Spaß als die hier vertretenen klobigen Minipanzer. Eigenartig war´s irgendwie, so viele Soldaten rumrennen zu sehen, ohne dass der Brig auftaucht oder zumindest der Name UNIT fällt. Aber die armen Kerle waren ja noch nicht erfunden. ;)


    Von den Gastfiguren her kann die Folge auch nicht gerade glänzen. Professor Bretts wäre zwar durch einen richtig guten Schauspieler verkörpert, aber was nützt´s, wenn die Figur nix tun darf? Und der Rest ist austauschbar und recht fade. ;(


    Auch die Companions können nicht wirklich überzeugen. Zumindest zwei davon. Ich freu mich zwar immer, wenn ich neue TARDIS-Gesichter "kennen lernen" darf, aber auf Dodo und Seemann Ben kann ich gut und gerne verzichten. Erstere hat den Charme eines Kartoffelsackes, zweiterer ist dafür dumm wie Brot. Und anstrengend gespielt. Immerhin langweilt Dodo nur in den ersten zwei Teilen, dann muss sie auf Hypnoseentspannung gehen und darf sich glücklicherweise nicht mal mehr vom Doctor verabschieden. Angemessenes Ende für eine wirklich schnarchlangweilige Figur. :P Wahrscheinlich ödet sie mich so an, weil man nicht das geringste Bild von ihr bekommt. Sie ist einfach nur ... da.


    Polly ist da schon deutlich ansprechender, einer der Pluspunkte der Folge. Sie ist natürlich etwas ein "Swinging Sixties"-Klischee, aber sie hat jedenfalls Ausstrahlung und ihre Szenen sind unterhaltsam.


    Sonstige Pluspunkte: 1stdoc , der hier wieder mal groß aufspielt und wirklich gelungene Außenaufnahmen von London, die Folge sieht überhaupt sehr gut aus.


    Sehr eigenartig fand ich, wie der Doctor hier von WOTAN bezeichnet wird. "Doctor ... WHO ... is required." ?(


    Wunderbar bizarr (aus heutiger Sicht) übrigens, wie der grandiose Intellekt von WOTAN präsentiert wird: Das Ding kann doch tatsächlich innerhalb von einigen Sekunden die Wurzel aus 17.422 ausrechnen. Was den Doctor in tiefe Ehrfurcht und Begeisterung über diese unglaubliche hochentwickelte Fähigkeit versetzt. :rolleyes:


    Insgesamt jedenfalls leider nur "durchschnittlich".

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

    3 Mal editiert, zuletzt von michael_who ()

  • Kurz nach den Dreharbeiten sind meine Eltern mal in dem Turm gewesen, der hier so auffallend oft ins Bild gerückt wird, und haben mir (Jahre später bei meinem ersten England-Aufenthalt) davon erzählt, wie spektakulär die Aussicht in dem sich drehenden Restaurant ist *neidisch bin*, das es heute nicht mehr gibt. Das Bonusmaterial zum Turm auf der DVD fand ich fast spannender als die Folgen selber, denn die sind nicht gut gealtert.


    Dafür, dass der Supercomputer weniger kann als heute jeder Taschenrechner, können die Macher nichts, trotzdem wirkt es wie ein Witz. Die langsam herumwackelnden Blechkästen können keine Kinder mehr erschrecken, geschweige denn die Weltherrschaft übernehmen (wie Leslie Nielsen bremsen sie nicht für Mülltonnen!). Bei den Companions herrscht Konfusion - eigentlich kann jeder in die Telefonzelle springen, der nichts Besseres vorhat. Und die psychische Kontrolle von WOTAN, Anruf genügt, kurz an den Kopf gefasst und dann Befehle ausgeführt, das hat man in anderen Filmen über böse Computer eleganter gesehen, und das gilt genau so für die Auflösung. Erinnert sich jemand an die geniale Folge von "The Prisoner", als Nummer 6 den superschlauen Computer einfach fragt "why"? Das ist ein Klassiker, "The War Machines" leider nicht, obwohl Hartnell souverän Autorität ausstrahlt und viel mehr Durchblick beweist als in einigen anderen Episoden seinerzeit, ich sage bloß "Web Planet"...

  • Wie ich hier schon eimal schrieb, hat mich die Folge nicht gerade um den Schlaf gebracht. ;)
    Ich mag den ersten Doctor zwar wirklich sehr gern, aber diese (aus heutiger Sicht) wirklich sehr veraltet wirkende Story, kann auch er nicht rausreißen. Bei den Companions muß ich für jung Ben allerdings mal ein gutes Wort einlegen... er war der Teil der Folge, der mir gefallen hat. :)


    Die Folge bekommt von mir ein "Ausreichend".


  • Ich mag den ersten Doctor zwar wirklich sehr gern, aber diese (aus heutiger Sicht) wirklich sehr veraltet wirkende Story, kann auch er nicht rausreißen. Bei den Companions muß ich für jung Ben allerdings mal ein gutes Wort einlegen... er war der Teil der Folge, der mir gefallen hat. :)


    Ben, das ist doch so eine Art PräAdric, überflüssig, aber beim ersten Doktor mußte nun mal auch ein männlicher Held her.
    Ian ist aber in der Rolle einfach besser.
    Polly, ok. Schade finde ich, daß sie Dodo so sang und klanglos entsorgt haben aber so richtig hat die nur mit Steven funktioniert.
    Historisch ist die Folge aber wichtig. Es ist das erste Mal, daß das Unitkonzept ausprobiert wurde.

  • Ben, das ist doch so eine Art PräAdric, überflüssig, aber beim ersten Doktor mußte nun mal auch ein männlicher Held her.


    Ich kenn ihn bislang nur aus dieser Folge - inwiefern er also in den künftigen Abenteuern überflüssig ist, kann ich noch nicht beurteilen. Aber in dieser Folge war er einer der wenigen Lichtblicke für mich. Meinetwegen nenn mich oberflächlich, aber ein bißchen Eyecandy ist doch so verkehrt nicht. :D

  • Meine Lieblingsszenen sind von Hartnell und wunderbar gespielt.
    Zum einen, als er am Telefon hypnotisiert werden soll und dann der Cliffhanger, als die War Machine auf ihn zufährt und er alleingelassen und hochaufgerichtet dasteht und wartet.
    Das ist DER Doctor! 1stdoc:love:

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Eine durchschnittliche Folge.


    Höhepunkte sind die Szenen mit 1stdoc .


    Der Super-Computer WOTAN, der imstande ist, innerhalb weniger Sekunden die Wurzel aus 17.422 zu berechen, ist aus heutiger Sicht natürlich ein Witz, aber 1966 war das schon beeindruckend (der erste elektronische Taschenrechner wurde von "Texas Intruments" im Jahr 1967 herausgebracht, wog 1,5 kg und konnte sechsstellige Zahlen addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren). Beeindruckend, dass der Doctor die Wurzel im Kopf fast schneller berechnen konnte als WOTAN!

    der Cliffhanger, als die War Machine auf ihn zufährt und er alleingelassen und hochaufgerichtet dasteht und wartet.


    Das ist DER Doctor

    Dem kann ich mich nur anschließen!


    Ich hatte auch den Eindruck, der Doctor fühlte sich von Dodo im Stich gelassen, die ihm zwar "her love" sendet, aber ich hatte den Eindruck, er dachte so bei sich "her love? Was zum Teufel soll ich denn damit, wenn sie mich einfach so im Stich lässt?"


    Die War Machines selber machten auf mich den Eindruck von Dalek-Prototypen, und als Bedrohung konnte ich sie irgendwie nicht ernst nehmen. Um Wally West (The Flash) zu ziteieren (er sprach über den alten frankenstein-Film): "Warum haben die Leute Angst und rennen vor etwas weg, das so langsam ist?"

  • Aha. Das war nun ein Hartnell. Alles was ein alter Mann so braucht. Sprechprobleme (Ähm... Ähmm... Hmm), seine manchmal arrogante Haltung (hält sich an seinem Mantel fest) und natürlich ein Monokol zur genaueren Begutachtung. Ich kann es immer noch nicht fassen das dieser Doctor-Charakter eines Tages mal in seiner zehnten Inkarnation ein junger Flummiball ohne Hirn und Verstand werden wird. ;) Kurz und gut: Der Hartnell-Doctor hat es etwas, was die anderen Doctoren einfach nicht haben. Gerne würde ich mir noch eine oder zwei Folgen mit ihm ansehen.


    The War Machines an sich fängt interessant an, aber dümpelt ab der 3. Episiode vorsich hin (das schwache Ende gibt den Rest). Dodo hat mich nicht gestört, aber solche "Abschiede" hätte auch bei einigen Companions in der Neuen Serie gut getan. :D Positiv erfand ich auch die Stimme von WOTAN und "Doctor Who is required." hat eindeutig Kultcharakter. Die War Machines äh War Machine war unnötig. Ich hätte lieber eine direkt Konfrontation gewünscht. Vielleicht eine Art Gehirnwäsche oder Psychoterror mit dem Doctor und seine Companions, so wie bei The Mind Robber.


    Leider nur ein "Ausreichend" (Gründe: Langsames Rumdümpeln, schlechte Kampfszenen, ein und derselbe War Machine mit unterschiedl. Nummerierung u.e.m.). Pluspunkte bringen der Doctor, hübsche Polly, WOTAN's Sprechgesang und ... achja ... am Anfang der 1. Episiode: Manchmal ist Schweigen wirklich Goldwert. ;)

  • Sehr seltsame Folge. Irgendwie schwankt sie so unentschlossen hin und her zwischen Action und Psychodrama. Dazu noch diese überflüssigen Disco-Szenen, die scheinbar nur als Plattform für diesen Matrosen eingebaut wurden.


    Nur der Doctor ist gut wie immer und wie er mir gefällt. Einen auf souverän machen und dabei eigentlich immer nur einen Schritt den anderen vorausimprovisiert. So arbeite ich meistens auch.


    Eins ist jedenfalls klar: Dodo ist mit Abstand die schwächste von den Companions die ich bisher kenne. Die kreischt ja nicht mal! Wie ein billiger Wein fade, kontur- und charakterlos und total schwach im Abgang.


    Ich will meine Susan :love: zurück!


    @ Torian: Richtig gute Folgen mit William Hartnell sind für mich The Romans und The Edge of Destruction. Da kann er groß aufspielen. Bei anderen guten Folgen (Dalek Invasion) sind meistens die Companions Handlungsträger (Barbara und Ian), obwohl er auch in The Aztecs seine Momente hat.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Die Statisten die die Army in Kapitel 3 spielen geben einen recht tapferen Versuch zum besten so zu tun als hätten sie tatsächlich Waffen in der Hand. Leider wirkt das ganze doch recht lächerlich wenn beim MG nicht nur der Munitionsstreifen nicht abläuft sondern ein anderer auch die Hand auf dem Munitionsstreifen hat.


    Ich finde die Episode auch nicht herausragend... ambitionierte Idee, aber es geht relativ schnell die Luft raus.


    Der Abschied von Dodo war sehr knapp, trotzdem kommt durch den beleidigten Kommentar vom Doctor rüber wie sehr er es jedesmal hasst wenn ein Companion geht. Allerdings muss ich es gestehen daß ich es auf die Art lieber mag als den doch recht kitschigen Abschied von Rose.

  • William Hartnell wie immer top, die Geschichte eine Flop. Okay, ganz so schlimm ist's dann doch nicht, aber trotz grossartiger Momente mit dem Doctor komm' ich über ein "ausreichend" insgesamt nicht hinaus. Da gibt's Besseres, sehr viel Besseres!


    Ps. Der erste Doctor in einem Londoner Club mit dem einladenden Namen INFERNO - herrlich! ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von Sankt Nimmerlein ()

  • Jaja die Folge war ganz gut. Vor allem endlich mal eine Folge, wie es sie bei New Who beinahe jedes mal gibt: Das London der (damaligen) Gegenwart wird Opfer von Ausserirdischen Attacken^^
    Die WAr Machine war dann eher lahm, denn wozu mit Schaum besprühen, wenn man doch auch einfach dieses Signal hätte aussenden können, um alle zu hypnotisieren?
    Die ersten beiden fand ich Super, die beiden letzten eher Durchschnitt.
    Dodos Abschied kam sehr überraschend, aber sie hatte mit 4 Folgen einfach nicht genug Auftritte, um mir ans Herz wachsen zu können. Ich kann nur sagen: Ich will Vicki, Barbara, Ian und Steven wieder!


    Polly war auch ganz nett, könnte ich mir gut als Companion vorstellen, Ben hat man zu wenig oft gesehen.
    So jetzt kommen noch zwei Folgen und ich hab Hartnell geschafft und darf 3 Staffeln lang Troughton lesen :D

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Naja, das war nicht wirklich was.


    Hartnell liefert hier einen tollen Doctor ab, Polly ist nett, aber das war's dann auch schon mit den Positiv-Punkten dieser Folge. Der Rest ist einfach nur todlangweilig. OK, es mag ein frühes Experiment mit dem später so prominent gewordenen Konzept "Künstliche Intelligenz übernimmt die Weltherrschaft" und damit recht innovativ gewesen sein, aber selbst das reisst's nicht raus. Das grosse Problem ist, dass die Bedrohung absolut nicht rüberkommt. Es mag daran liegen, dass man offensichtlich nur eine "War Machine" hatte, der man pro Szene unterschiedliche Nummern aufgeklebt hat, was verzeihlich ist, oder aber auch daran, dass die gesamte Truppe für den drohenden Weltuntergang doch ziemlich gechillt rüberkommt.


    Die Auflösung war auch relativ preisgünstig, und der Companionabschied eigentlich eine Frechheit. Immerhin hatte ich mich an Dodo noch nicht gewöhnt, weil das meine erste Folge mit ihr war und ich sie sowieso ziemlich nichtssagend fand. Von daher fiel das weniger ins Gewicht, als wenn es ein liebgewonnener Companion gewesen wäre. Trotzdem, ihr Ausstieg bleibt sehr seltsam.


    Ansonsten gibt's über die Folge nicht viel zu sagen, sie ist so öde, dass ich mich nichtmal über irgendwas aufregen könnte.


    Daher nur ein völlig emotionsloses "ausreichend" mit 4 Punkten.

  • Im Gegensatz zu vielen anderen hier fand ich die Folge wirklich gut.
    Eine der ersten Folgen, in denen sich der Doctor den englischen Behörden
    als Berater zur Verfügung stellt, um ein außer Kontrolle geratenes
    Experiment wieder einzufangen. Die Idee der künstlichen Intelligenz, die
    ein Bewusstsein entwickelt und die Welt erobern und die Menshcheit
    vernichten will, ist nicht neu, aber man muss hier sagen, dass diese
    Rebellion der Maschinen 20 Jahre vor Terminator stattfindet. Insgesamt
    erinnert das mit der Hypnose auch an die Folge The Dalek Invasion of
    Earth, allerdings spielt die Folge nicht in der fernen Zukunft, sondern
    in der damaligen Gegenwart und dürfte damit ähnlichen Einfluss haben,
    wie Orson Welles, als dieser eine Hörspielversion von The War of the
    Worlds über den Äther schickte und Menschen in Panik versetzte. Was noch
    auffällt ist, dass die Folgen jetzt einen folgenspezifischen Vorspann
    und Abspann besitzen. Außerdem werden die Begleiter komplett
    ausgetauscht: Für Dodo kommen Polly und Ben an Bord der Tardis. Die
    Folge stellt also in vielerlei Hinsicht eine Zäsur dar. Einzig die
    Tatsache, dass William Hartnell noch zwei Serials den Doctor spielt,
    stellt ein Bindeglied zu den alten Folgen dar.


    Gesamtnote: 2


    Was mir sofort aufgefallen ist, ist die Ähnlichkeit des "Auges" von Wotan mit dem von HAL aus 2001. Wie gesagt, rebellierende Maschinen gab es schon früher, ich erinnere mich noch an die Maschinenstadt aus Captain Future (Ja, die Serie ist neuer als Doctor Who, aber die Bücher sind älter). Der Konflikt der aus der Fehlbarkeit der Menschen und der Unfehlbarkeit der Maschinen entsteht, ist schon früh erkannt worden; deshalb hat Asimov in I, Robot ja auch die Robotergesetze eingeführt, die einen Roboter daran hindern soll, gegen die Menschen aufzubegehren. Diese Robotergesetze wurde auch in einer Folge von Raumpatrouille thematisiert, die ja zur selben Zeit entstanden ist wie diese Doctor-Who-Folge. Insofern hat man einen guten Vergleich.


    Mal eine Frage an die alten Hasen: kommt das nach dieser Folge öfters vor, dass der Doctor wie von Wotan als "Doctor Who" bezeichnet wird? Ich meine, er selbst hat diesen Namen ja nie benutzt, sondern redet von sich immer als "der Doctor".

    Zitat

    Wieso?




    Ein "Super-Computer", vernetzt mit den anderen Computern auf Erden, also
    quasi sowas wie das Internet, strebt die Weltherrschaft an (hmm, ich
    glaube, so ähnlich ist es irgendwie tatsächlich gekommen ...).

    Echt, ich dachte, Skynet gibt es nur im Film. ;-)


    Sag ich doch, diese Folge stellt eine Zäsur dar zu dem, was man später so von Doctor Who kennt: das Empire in Not.
    Die War Machines hatten übrigens immerhin die Möglichkeit, das Kriegsgerät des Militärs zu jammen. Das war damals sehr fortschrittlich.
    Dodos Abschied ist sicherlich schmerzlich, aber anscheinend war sie eh nur ein Lückenbüßer. Polly und Ben hingegen werden als neue Companions gut eingeführt. Natürlich kein Vergleich zu Ian und Barbara, aber das ist auch schwer.
    Was mich an der Folge stört und was ich mich immer noch Frage ist, wie sich der Doctor so einfach Zugang zu einem wahrscheinlichen Geheimlabor und anschließend auch zu der Pressekonferenz verschaffen kann und vor allem auf Anhieb das Vertrauen eines hohen Regierungsvertreters genießt. Damals hat er sein Psychic Paper schließlich noch nicht gehabt.

    Zitat


    Naja, ich denke da gibt es eine gesunden Mittelweg ;)



    Das sich "Nachts, Offscreen rausschleichen" fand ich schon SEHR befremdlich ;)

    Da Dodo auf einmal überhaupt nicht mehr gesehen wurde, vermute ich, dass es für dieses abrupte Ausscheiden einen personalpolitischen Grund gab.

  • Mal eine Frage an die alten Hasen: kommt das nach dieser Folge öfters vor, dass der Doctor wie von Wotan als "Doctor Who" bezeichnet wird? Ich meine, er selbst hat diesen Namen ja nie benutzt, sondern redet von sich immer als "der Doctor".


    Es werden zwar gerne Wortspiele gemacht (zu meinem Leidwesen), aber so genannt wurde er dann zum Glück nie wieder.
    Siehe auch hier unter Story Notes.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Zitat


    Es werden zwar gerne Wortspiele gemacht (zu meinem Leidwesen), aber so genannt wurde er dann zum Glück nie wieder.
    Siehe auch hier unter Story Notes.


    Kleine, aber durchaus wichtige Korrektur: In den Cushing Filmen hieß der Charakter "Doctor Who"

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"