1x11 - Faustrecht (Combat)

  • Ich hoffe das Hickhack mit Gwen und ihrem Freund hat endlich ein Ende (egal wie).


    Eine echt peinliche Aktion dem Toten noch eine SMS zu schicken wenn man vorher schon den Rest der Nachrichten geloescht hat und den "Verfolgern" noch eine Nachricht darueber zukommen laesst.


    Ein echter Knaller der Klingelton und Jacks Kommentar dazu.


    Ging es euch auch so dass ihr schon gegen Anfang der Folge auf die Idee "Weevil Fight Club" kamt?

  • Fand die Folge auch nicht gut, obwohl ich durch den Guide der BBC etwas Gutes erwartet habe, leider nahm die Episode dann eine völlig andere Richtung als erwartet.
    Hab mit Druchschnitt gestimmt, war aber nur ganz kanpp. Hätte auch mit gutem Gewissen nur Ausreichend stimmen können. ;)
    Story war echt lahm, tauschendmal schon gesehen. Reiche Spinner kidnappen Aliens um einen nervenkitzel zu bekommen, während man mit ihnen kämpft, bzw. man auf den Kampf Wetten abschließt. Ich glaub es gab bisher noch nie eine Sci-Fi Serie, wo das nicht mindestens einmal vorkam. In Star Trek kann ich aus dem Stand sogar 2 Folgen nennen, wo es genau diese Story auch schon gab.
    Selbst in Doctor Who hat's das schon gegeben.

  • Ich bezog mich, oder meinte zumindest damit die Grundidee. Ob nun Mensch -> Alien zum Spaß, oder Alien -> Mensch zum Spaß ist egal.
    TOS: The Gamesters of Triskelion
    Voy: The Killing Game oder Tsunkatse.



    Edit: Im Nachhinein hinkts vielleicht doch etwas, aber zumindest ich werde bei Combat an diese ST Episden erinnert.

  • Hi,


    die Grundstory fand ich auch nicht neu und nicht umwerfend. Was mir gefallen hat, war Owens Charakterentwicklung in dieser Episode. Jetzt weiß man auch, warum mit der letzten Episode getauscht worden ist - durch die Begegnung mit Diane hatte er erst ausreichend Motivation für den Fight Club.


    Die Amnesia-Pill-Sache mit Rhys und Gwen fand ich spannend und bewegend, weil es einem gestattet, in Gwens Kopf zu schauen. Sie will sehen, wie er reagiert, wenn sie ihm die Affäre gesteht, möchte es wenigstens mal ausgesprochen haben, aber dann nicht mit den Konsequenzen leben, wenn er damit nicht umgehen kann. Gleichzeitig ist sie grundeinsam und sucht Nähe.


    Der Trailer für nächste Woche sieht ja eigentlich ganz spannend aus - nur dass Ianto mal wieder tiefe Gefühle zeigen muss, was schon das letzte Mal in die Hose gegangen ist, wie ich fand. :-)


    Harridan

  • Ich fand diese Folge eher schwach, muss ich sagen. Die Story war schon etwas sehr abgedroschen. Weevils Fight Club? Eher langweilig. Mich hat Owen allerdings wieder einmal überrascht. Er schien wirklich sehr in Diane verliebt gewesen zu sein, dass er so viel Hass entwickelt hat.
    Die Sache mit Rhys fand ich auch recht interessant. Und ziemlich fies. Erst ihm alles gestehen und dann die Erinnerung nehmen.
    Aber Gwen scheint sich verzweifelt an ihn zu klammern, weil er ja auch das letzte Stück Normalität in ihrem Leben ist. Einsam sind alle Mitglieder bei Torchwood. Aber es ist ja auch schwer bei dem Job.


    Ich finde die Masken wieder richtig genial. Und die Sache mit dem KLingelton war lustig. Ansonsten nicht für mich.

  • Nicht ganz so gut wie die letzten Folgen, aber immer noch die Bewertung "gut" verdienend.
    Fight Club in Cardiff (mit Weevils).
    Owen steht erstaunlich oft im Mittelpunkt dieser Serie. Man könnte fast meinen, dass er wichtiger ist als Jack (was natürlich dessen geheimnisvolle Aura unterstützen soll).


    Sehr schön wird gezeigt, wie fertig Owen ist und nicht damit zurecht kommt, dass die (wohl einzige) Frau, die er bisher wahrhaft geliebt hat, ihn verlassen hat. Allein, wie er den Frust an den Schlägern in der Kneipe auslässt. Er wollte ja gar nicht mehr aufhören auf den am Boden liegenden einzutreten.
    Als Schurken haben wir wieder einen herrlich widerlichen Typen bekommen. Sehr gut gespielt!
    Und die Weevil Masken sind immer noch erste Sahne.


    Tragikomisch war es, als Gwen über ihr Headset mit Jack sprechen wollte, sie es aber ausnahmsweise gar nicht an hatte...
    Und wie sie Rhys gedopt hat. Wollte sie doch glatt von ihm Vergebung erhalten, ohne die Konsequenzen ausbaden zu müssen, dass er dauerhaft von ihrem Seitensprung mit Owen weiß. Sehr gemein! Wenn auch irgendwie menschlich.
    Habe ich schon erwähnt, dass ich es mag, wenn die Charaktere Fehler und Schwächen haben?



    Eine echt peinliche Aktion dem Toten noch eine SMS zu schicken wenn man vorher schon den Rest der Nachrichten geloescht hat und den "Verfolgern" noch eine Nachricht darueber zukommen laesst.


    Da hat wohl jemand vergessen seinen Verteiler zu aktualisieren. :D
    Man kann ja auch nicht an alles denken.


    Zitat


    Ein echter Knaller der Klingelton und Jacks Kommentar dazu.


    Ja, über den Crazy Frog musste ich auch sehr lassen. Und wieder ein Sympathiepunkt für Jack. :)

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Und die nächste "Wie krank ist doch die Welt."-Folge. Was sollte das sein ??? Fight Club Deluxe ??? Nee, nee, mag ich nicht, brauch' ich nicht. Aber unser Willem Dafoe-Verschnitt durfte sich mal 'n bisschen austoben. :05:

  • Wie fandest du diese Episode? 38

    1. Schlecht (2) 5%
    2. Ausreichend (5) 13%
    3. Gut (14) 37%
    4. Durchschnitt (14) 37%
    5. Super (3) 8%

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    DivX Trailer: http://www.torchwood.de/media/trailer/trailer_1x11.avi
    HD Trailer: http://www.torchwood.de/media/trailer/trailer_1x11_HD.mpg



    Inhalt findest du im Guide: http://www.torchwood.de/torchw…nhalt/003-guide/sta1/1x11



    Schreibt eure Meinung zur elften Episode der ersten Staffel von Torchwood.

  • Eindeutig nichts für mich. Solange das Thema noch "Wer klaut Weevils und warum" lautete, war die Folge eigentlich ganz anständig, weil man gut miträtseln konnte. Auch die kleinen moralischen Implikationen, die Tosh zur Behandlung der Weevils aufwarf, waren ganz interessant. Jedenfalls von Jack werden die garstigen kleinen Bastarde genauso missbraucht wie von den bösen Buben dieser Folge.


    Auch der Handlungsteil um Gwen und Rhys war gut. Letzterer hat für mich eine extrem erdende Funktion in der Serie, seine Auftritte bringen immer wieder etwas wohltuende Normalität in all die Torchwood-Abstrustitäten. Und die süße Gwen hat hier klar gezeigt, dass sie ein egoistisches kleines Miststück ist. :P Will sich ihren Kummer von der Seele reden, nachdem sie abserviert wird und will dann aus dem armen Rhys noch eine Vergebung rausprügeln. Und das ganz ohne Konsequenzen, weil´s die hinterhältigen Amnesiepillen gibt. Gar nicht nett. 8)


    Aber alles andere ... furchtbar. :thumbdown:


    Die Folge hat bei mir natürlich schon von vornherein schlechte Karten, weil ich Owen einfach nicht leiden kann. Er ist mir zutiefst unsympathisch und jede Szene mit ihm geht mir entsetzlich auf die Nerven. Ich muss ihm selbst also beipflichten, Jack hätte ihn nicht retten und zerfleischen lassen sollen.


    Und dann noch diese dämliche "Weevil Fight Club"-Sache. Ich weiß nicht, warum jede SciFi-Serie irgend wann mal eine Ringkampf-Folge bringen muss. Es ist ausnahmslos immer eine schlechte Idee, es funktioniert nie. Wirklich nie.


    In der zweiten Hälfte war mir alles viel zu blöd, durch dieses angestrengte pseudointellektuelle Geschmons konnte ich mich nur mit äußerster Mühe durchquälen.


    Also "ausreichend". Gerade noch.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Ich hatte nach dem Trailer von letzter Woche großen Müll erwartet, das war die Folge zum Glück aber nicht. Sie war einigermaßen spannend und das Fight-Club-Thema war zwar nicht neu, aber brauchbar, da auch auf die Motivation eingegangen wurde. Trotzdem war sie Folge auch nicht wirklich gut, ich habe mit "Durchschnitt" gestimmt.

    Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

  • Unausgelastete Erfolgstypen wissen vor lauter Langeweile nicht mehr weiter und treffen sich in einer Lagerhalle und - vermöbeln einen Weevil (oder der Weevil vermöbelt sie). Wenn man den Weevil abzieht, hat man unterm Strich Fight Club. Mit dem Film konnte ich übrigens nie viel anfangen, trotz des Kultstatus - ist halt ein Kerlefilm. Warum all diese Gewalt, sollen die doch lieber ein gutes Buch lesen...


    Mit der Folge war ich im großen und ganzen zufrieden. Abstriche gibt es, weil die Geschichte dann doch in der zweiten Hälfte etwas vorhersehbar war (natürlich platzen die Torchwoodies in den Showdown rein und verhindern, dass Owen zu Hackepeter verarbeitet wird) Aber im großen und ganzen wurde die Geschichte schön ausgepackt. Und der erste Teil der Geschichte, in dem Torchwood versucht herauszufinden, wer ihnen den Aliens vor der Nase wegklaut, war wirklich interessant und spannend.


    Owen leidet immer noch an gebrochenem Herzen und tritt dementsprechend melancholisch und selbstmitleidig auf. Nun ja, bricht einem das Herz nach einer Woche mit gutem Sex? Aber immerhin sollte man hier zugute halten, dass dem Charakter tatsächlich über eine Woche hinweg etwas Kontinuität spendiert wurde. Und Owen war in seiner Rolle als Undercover-Agent wirklich beeindruckend.


    Hübsch war, dass Tosh mit ihren fingierten Internetseiten brillieren konnte und genau die Internetsuche von Mark vorhersehen konnte. Ihren besten Moment hatte sie, als sie Jack fragte, ob er auch einen Menschen anstelle des Weevils als Lockvogel eingesetzt hätte (im Wissen, dass der Weevil von den Erfolgstypen verprügelt und gefoltert wird).


    Bei Gwen geht die Liebe zu Rhys gerade den Bach runter, weil Gwen nie da ist. Aber das ist gar nichts gegen das, was mit dieser Liebe passiert, wenn Gwen dann doch mal da ist. Sie geht mit Rhys essen und ist gelangweilt - und es hat nicht viel gefehlt und sie hätte Hurra gerufen, als Jack auf der Bildfläche auftauchte. Dann kommt das plumpeste Fremdgehgeständnis der Geschichte: "ich habe mit einem anderen Mann geschlafen - aber er war ein Arschloch und ich mache das auch nie wieder". Vor diesem Geständnis verpasst sie Rhys eine Amnesiepille. Damit hat Gwen wohl das Niveau von Owen erreicht. Anrührend und auch real war dann aber die Szene, in der Gwen allein im Hub vor sich hinweint und eine Pizza isst.


    Was war noch hübsch? Ja, die Anspielung auf "The Eagle has landed"/"The Weevil has landed" Und die Sache mit dem Handyton.


    Also, ich gebe hier ein "Durchschnitt"

  • Genau ! Der gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen und ich bin auch kein Kerl. Ein Mann ja, aber kein Kerl !


    Zur Folge...die fand ich damals grauenhaft. Fängt interessant an, wird aber dann ziemlich Banane, weil sich die Charaktere so seltsam benehmen. Gwen und ihre Amnesie-Nummer, die noch nicht mal ein ernstes Geständnis versucht, und Owen soll den Prügelverein auffliegen lassen und kloppt am Ende selbst kräftig mit. Es gibt da eine feine Linie zwischen "eine Schwäche zeigen" und "generell schwach sein", und gerade in einer ersten Staffel sollten die Helden der Serie stark dastehen und nicht einfach so nachhaltig demontiert werden. Vorallem die Aktion von Gwen bleibt natürlich im Hinterkopf hängen und sorgt in zukünftigen Folgen für einen faden Beigeschmack, sobald es um Rhys und Gwen geht. Hätte man sich wirklich sparen können, diese Episode.

  • Für mich einer der schwächeren Folgen der ersten Season. Wie von anderen hier schon gesagt - hätte es Fight Club nicht 1999 gegeben, dann wäre sie sicher überragend gewesen. Die Idee der reichen Yuppie-Kerle, die alles haben und aus der Lehre heraus beschliessen, richtige Kerle zu werden, ist schon gut und passt auch 10 Jahre nach Fight Club noch. Aber wie gesagt, das gabs halt schon mal.


    Gut hat mir Owens improvisierte Tarnung gefallen, die Homepage
    http://www.harpersjelliedeels.co.uk/ hat letzten Sommer sogar noch funktioniert.


    Toll war auch die Musik, vorneweg "Assassin" von Muse. Auch freut mich, daß der sympatische Noel Clarke, Micky aus DW, die Chance erhielt, ein Drehbuch zu schreiben.


    Owens nunmehr besonderes Verhältnis zu den Weevils wird nochmal aufgegriffen werden. Ansonsten ist die Auflösnung, daß hinter dem Rätsel letztlich vor allem die Bestie Mensch steht ganz gut gelungen.


    Trotzdem nur knapp gut.

  • Durch das geklaute Thema nur ein "gut". Gwen wurde in dieser Folge zum ersten Mal richtig unsympathisch, Owen noch mehr als er es eh schon war und Jacks Umgangsweise mit dem Weevil trägt auch nicht gerade dazu bei, den Chrarakter besser erscheinen zu lassen. :pinch: Wenisgtens hatten Tosh und Ianto diesmal mal wieder ein paar Sätze... ;)


    Eins hat mich im Nachhinein aber noch gewundert, vielleicht kann mir das jemand von euch erklären: Es wurden zwei Weevils gefangen, am Anfang der Folge eins und der Lockvogel von Torchwood. Der Lockvogel ist ja das Weevil, gegen den Owen kämpft und welches später wieder im HUb ist, aber was ist aus dem ersten geworden?

    Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja!
    Beierhund das Oder die Flipperwaldt gersput!

  • Naja, Fight Club habe ich nicht gesehen, weiß nur, um was es geht... (wird bei Gegelegenheit mal nachgeholt, zumindest wollte ich mir mal das Buch vornehmen).
    Die Folge hat mir eigentlich gefallen. Die Szene mit den Klingelton war witzig (und zugegebenermaßen, das einzige woran ich mich erinnerte) und ich fand es gut, daß Ianto und Tosh mal mehr Zeilen bekommen. Alles in allem war die Folge okay.

    This Heart was like a TARDIS
    I went and lost the Key in a Fight


    avatar by saraangel @ LJ