Lustige bis hirn-zerstörende Videos

  • Kann mir jemand sagen, wieso die den Film eigentlich fast unverändert noch einmal gedreht haben?

    [Externes Medium: https://youtu.be/sozAQFMi4zM]


    Die Besetzung in den 60ern mit Orson Wells als Le Chiffre (Mr. War of the Worlds) war eh besser.

    Wer weiß schon, wer im neuen Anlauf den Bondbösewicht Le Chiffre gespielt hat.

    Zum Vergleich das Remake.
    [Externes Medium: https://youtu.be/_9GsLPDSfTY]

    Also echt jetzt.

  • Kann mir jemand sagen, wieso die den Film eigentlich fast unverändert noch einmal gedreht haben?

    Also fast unverändert ist doch etwas übertrieben.

    Ok, beides sind mehr oder weniger schlechte Parodien auf die James Bond Filme.


    Aber der erste Film ist auch voll als offensichtliche Parodie ausgelegt. Superhirn David Niven als James Bond in Rente, Catweazle als Q, Peter Sellers portiert den Clouseau auf James Bond 2.0 und Woody Allen (!) als der harmloseste Bösewicht aller Zeiten kann nicht mal Kinder erschrecken. Und das zu einer Zeit Jahre vor Roger Moore, als die Bond-Filme noch versucht haben sich ernst zu nehmen.


    Der zweite Film dagegen entstammt der Ära des übersteigerten Reboot-Irrsinns und versucht, einen primitiven Schlägerfilm als Bond-Film zu verkaufen. Das geht nicht mal mehr wirklich als Parodie durch. Da hätte man auch gleich Rocky als Bond casten können. In dem Machwerk ist die Handlung so egal wie die Besetzung, es geht eh nur darum, möglichst vielen Leuten so aufs Maul zu hauen, dass ordentlich Blut fließt. Aber immerhin, wer dachte schlechter geht es nicht wurde durch den Nachfolger eines Besseren belehrt.


    Wer weiß schon, wer im neuen Anlauf den Bondbösewicht Le Chiffre gespielt hat.

    Der Name - keine Ahnung. Aber ich glaube das war der Typ, der auch in dem einzigen halbwegs brauchbaren Star Wars-Abklatsch von Disney den Vater der Jan Ors Parodie gespielt hat. Und ich glaube in dem Dr. Strange Film mit dem Plumpaquatsch hat er auch mit reichlich Makeup um die Augen mitgezaubert. Immerhin war das mal keine Parodie.

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  • Sag niemals nie...

    Ist doch ein völlig anderer Film,
    bei einem ist der Gegner Nummer 2 beim anderen Nummer 3,
    bei einem ist die Bondine blond, beim anderen brünett,
    und bei einem ging es um gestohlene Atombomben,
    beim anderen um gestohlene Atomraketen.

  • Ist doch ein völlig anderer Film,
    bei einem ist der Gegner Nummer 2 beim anderen Nummer 3,
    bei einem ist die Bondine blond, beim anderen brünett,
    und bei einem ging es um gestohlene Atombomben,
    beim anderen um gestohlene Atomraketen.

    Bei einem wird Baccara gespielt, beim anderen so ein Arcade-Game.

    Beim einen ist Adolfo Celi der Bösewicht, beim anderen Klaus Maria Brandauer.


    Und nicht zu vergessen Rowan Atkinson.

    Als Kind fand ich Sag niemals nie besser, heute Feuerball. Der Celi-Largo ist einfach ein Bösewicht mit Stil, der Brandauer-Largo it mehr ein Lumpenkönig.

    Ach ja, und Brandauer war Nr. 1, nicht Nr. 3 von SPECTRE.

  • Ich muss mich entschuldigen. Mir ist gerade aufgefallen, dass ich in diesem Thread noch nie dieses Video gepostet habe:


    Dabei fällt mir ein; hat Schwarzmaier eigentlich mal 'nen Porno synchronisiert? Ich frage...nur so...

  • Die Nummer 1 ist eigentlich auch in Feuerball Largo. Aber die Filme haben die Buchvorlagen etwas abgeändert. Die Nummern bei Spectre (in den Filmen damals noch "das Phantom" oder "die Gofta") wurden eigentlich rotiert.


    Sag niemals nie wäre ja eigentlich vertraglich verpflichtet gewesen, näher an der Buchvorlage zu bleiben als der ursprüngliche Film, vermutlich liegt die Brandauersche Nummer 1 aber nur am Ego des unerträglichen Darstellers, der sicher nie einen Bond-Roman gelesen hat.

    Es sollte viele Jahre dauern, bis es einen noch schlechteren Bond-Bösewicht geben sollte. Aber das passte auch gut zum absolut lustlosen Sean Connery in diesem Film der sich richtig raushängen ließ, für wie blöd er alle hielt, die ihm soviel Geld hinterherwarfen, nur damit er eine Rolle parodierte, auf die er sowas von keine Lust mehr hatte. So blieb als einziges kleines Highlightchen dieses Machwerks ein früher Rowan Atkinson in einer unbedeutenden Nebenrolle. Selbst in der Musik hätte man besser den ursprünglichen Titelsong beibehalten sollen, anstelle ihn durch dieses Gejammer zu ersetzen.


    Damals in den frühen 60ern waren die Unterschiede Buch/Film auch noch relativ bescheiden, wurden aber schon bald immer gravierender. Man lebt nur zweimal hatte schon nichts mehr mit dem Buch zu tun, aber die filmischen Interpretationen von "der Spion der mich liebte" oder "Mondblitz" waren freie Erfindungen von Eon. Irgendwann gingen ihnen dann auch noch die Titel aus und man beschränkte sich auf Begriffe die irgendwie noch lose mit Fleming zu tun hatten, z.B. "Goldeneye". Inzwischen gibts ja auch eigentlich keine Bond-Filme mehr.

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  • Die Nummer 1 ist eigentlich auch in Feuerball Largo. Aber die Filme haben die Buchvorlagen etwas abgeändert. Die Nummern bei Spectre (in den Filmen damals noch "das Phantom" oder "die Gofta") wurden eigentlich rotiert.

    Phantom ist die deutsche Übersetzung von Spectre und G.O.F.T.E.R. (nicht Gofta) ist die deutsche Übersetzung von S.P.E.C.T.R.E. (Geheim-Organisation Für Terror, Erpressung und Rache = Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion).

  • G.O.F.T.E.R. (nicht Gofta)

    Hoppla, da ist mein fränkisch mal wieder mit mir durchgegangen. :)


    Daß das im Original immer schon Spectre hieß weiß ich. Die Film-Übersetzungen sind ein typisches Beispiel dafür, wie wenig sich deutsche Dialogschreiber oft mit Inhalt und Continuity befassen.


    Ich kann mich noch gut erinnern, wie enttäuscht ich in meiner Jugend war, als ich eine Handvoll Bond-Krimis aus dem Scherz-Verlag am Krabbeltisch erbeutete und dann etwas völlig anderes drin stand als ich erwartet hatte. Ohne Internet war es etwas schwerer herauszufinden wie wenig die Bücher mit den Filmen zu tun haben und auch die Reihenfolge eine völlig andere ist (was ja zu der spaßigen Situation führt, daß in "Im Geheimdienst ihrer Majestät" der Kojak-Blofeld den Lazenby-Bond nicht erkennt obwohl es filmisch ihre zweite Begegnung ist).

    Aber immerhin gab es ja die beiden Bücher von Wood im Goldmann-Verlag.

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  • was ja zu der spaßigen Situation führt, daß in "Im Geheimdienst ihrer Majestät" der Kojak-Blofeld den Lazenby-Bond nicht erkennt obwohl es filmisch ihre zweite Begegnung ist

    aber er hat doch eine Brille auf, bei Clark Kent hat das Jahrzehnte funktioniert

  • aber er hat doch eine Brille auf, bei Clark Kent hat das Jahrzehnte funktioniert

    Ich glaube Joe Hembus hat das damals im James-Bond-Filmbuch damit begründet, daß Blofeld einfach nicht wußte, daß Bond jetzt von einem anderen Schauspieler dargestellt wurde. Bei manchen gehts eben auch ohne Regeneration.

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