11x01 - The Time Warrior

  • RTD steht für Russell T. Davies. Produzent von Doctor Who zwischen 2005 und 2010.


    Falls du wirklich vorhast dir die, The Sarah Jane Adventures Box, zu kaufen, wäre es schön wenn du das über den Shop von DrWho.de machen würdest, ist im Grund auch Amazon, aber ich bekomme ne Vermittlungsprofision.


    Aber falls du dich nur darüber informieren willst. Dann hier: http://www.drwho.de/doctorwho/…he-Sarah-Jane-Adventures/ und da: http://www.drwho.de/forum/inde…he-Sarah-Jane-Adventures/

  • Ok Danke. Lohnt sich das denn?


    ja lohnt sich, der Doktor taucht auch zwei mal auf (sowohl 10thdoc als auch 11thdoc ), nicht zu vergessen der letzte Auftritt des lebenden Alistair Gordon Lethbridge-Stewart. Für alle Slitheen , Judoon und Sontaranerfans sind die Sarah Jane Adventures natürlich ein muss.
    Man erfährt auch was aus ein paar Classic Companions geworden ist.
    Jo (Katy Manning) kehrt sogar live und kicking nach über 30 Jahren ins Whoniversum zurück, gerade so als ob sie niemals weg war.
    Die Doppelfolge "The Stolen Earth/Journey's End" mit 10thdoc ist übrigens ein Crossover von Doctor Who, Torchwood und den Sarah Jane Adventures.

  • Ich fand die Folge ganz gut Linx war ein bisschen gewöhnungsbedürftig ich kannte bis jetzt die Sontaraner nur aus New Who.
    Es gab auch wieder viel hin und her der Doctor wurde paar mal gefangen genommen.
    Zu Sarah Jane kann ich nicht viel sagen, sie scheint aber ein Companion zu sein der nicht schreit und versucht irgendwas zu machen hoffentlich bleibt das so.
    Der Oberbösewicht Irongron war der Typische böse bursche der nichts in der Birne hat und lieber seine Muskeln benutzen will.
    Ach ja das neue Intro gefällt mir nicht.


    Von mir bekommt die Folge ein Gut.

  • Seltsame Story von Robert Holmes. Voller interessanter Ideen und eine sehr gute Einführung für Sarah Jane Smith, aber irgendwie zieht sich dieser 4-Teiler schlimmer als jeder 7-Teiler aus den frühen Pertwee Jahren. Vielleicht liegt es auch nur an der etwas halbgaren Regie, die im Bonusmaterial gerechtfertigterweise von Terrance Dicks und Barry Letts kritisiert wird.


    Bis zum Ende der zweiten Episode fand ich alles noch sehr clever. Aber ab Episode 3 verlor ich immer mehr das Interesse.


    Sarahs Einführung ist aber erfrischend anders und eher wie damals schon bei Ian und Barbara eher skeptisch gegenüber dem Doctor eingestellt. Nach der spannenden Dynamik und der intimen Nähe von Doctor und Jo ist es allerdings etwas befremdlich, dass nun jemand anderes an des Doctors Seite steht. Man merkt auch deutlich, dass die beiden hier noch kein Team bilden, was ich gut finde, denn es zeigt, dass nach dem Weggang von Jo doch erst mal wieder Vertrauen erarbeitet werden muss.


    Insgesamt ein "durchschnittlich".

  • Zitat von Pascal

    irgendwie zieht sich dieser 4-Teiler schlimmer als jeder 7-Teiler aus den frühen Pertwee Jahren

    Findest du? Ich fand die Folge beim ersten Sehen ziemlich kurzweilig. Auf jeden Fall die beste Sontaraner-Folge der Klassik-Serie (gut, die Konkurrenz war jetzt nicht wirklich beeindruckend). Aber ist auch schon ne Weile her. Vielleicht Zeit für nen zweiten Durchgang. Negativ blieb mir auf lange Sicht nur die Zerstörung der Burg im Gedächtnis, die auch in der alternativen CGI-Variante nicht besser aussieht, und die Tatsache, dass es im Nachhinein komisch wirkt, dass der Sontaraner hier augenscheinlich über Zeitreise-Technologie verfügt. Wurde da jemals in den Büchern/Hörspielen drauf Bezug genommen?

    You've got the formula all wrong! No corridors, no monsters and I haven't been imprisoned once!


    -The Doctor, Conundrum

  • An sich keine schlechte Folge, aber es gibt durchaus ein paar Probleme. Das größte zu erst: Die Folge muss etwa zu den Zeiten der Kreuzzüge spielen, also im zwölften oder dreizehnten Jahrhundert, aber das nehme ich denen hier nicht ab. Die Burgen und die Langschwerter passen, aber die Rüstungen passen nicht, die Ausstattung der Burgen ebenfalls nicht. Das passt eher in die Jahrhunderte davor. Eine realistische Wiedergabe des Mittelalters wird hier gar nicht erst versucht. Ähnlich wie in Robot of Sherwood 40 Jahre später geht es hier eher darum ein Klischee wieder zu geben, das Klischee des düsteren, dreckigen Mittelalters. Oder um es mit englischen Begriffen zu sagen: Die Folge spielt zwar in den middle ages, zelebriert aber die Klischees der dark ages.


    Ein Teil dieser Klischees ist Irongron als Raubritter, der eine herrenlose Burg übernommen hat und nun seinen Nachbarn bedroht, den Grafen (?) von Wessex. Mal abgesehen davon, dass die geographische Nähe der beiden Burgen keinen Sinn ergibt, auch die Umgebung ist absoluter Humbug. Nur Wald, keine Felder, keine Dörfer, nichts. Niemand würde in so einer Gegend eine Burg errichtern, besonders keine die als Herrschersitz fungieren soll. Irongron ist dann auch noch das Klischee des simplen mittelalterlichen, drakonischen Herrscher, was ihn zur Lachnummer degradiert. Wir Zuschauer sollen ihn und seine Mannen als Bedrohung wahrnehmen, aber beim Rewatch konnte ich eigentlich die ganze Zeit nur mit den Augen rollen.


    Insgesamt sind alle Gastcharaktere eigentlich ziemlich blass. Professor Rubeish ist noch am unterhaltsamsten, aber auch er dient eigentlich nur dem Comic-Relief - in einer Folge, in der die Bösewichter diese Rolle bereits unfreiwillig übernehmen. Nur Linx funktioniert noch einigermaßen und führt die Rasse der Sontaraner gut in das Whoniversum ein. Und ich glaube zumindest, dass er ein Kriegtreiber ist und dazu bereit wäre, die Menschheit zu seinem eigenen Vergnügen ins Verderben zu stürzen.


    Aber so sehr ich den Charakter von Linx auch schätze, besonders in einer Folge voller ansonsten absolut nichts sagender Charaktere, so sehr finde ich seinen Plan dämlich. Irgendwie schafft er es Leute aus der Zukunft in die Vergangenheit zu bringen - wenn sein Schiff kaputt ist, wie konnte er die Energie dafür aufbringen? Die Technologie der damaligen Zeit kann ihm da ja wohl recht wenig von Nützen gewesen zu sein. Und damit bricht die gesamte Folge in sich zusammen.


    Holmes hatte die Idee für eine Story, die hätte gut werden können, in der der Doctor und sein Companion im Mittelalter landen und ein Alien, welches für eine Gruppe von Raubrittern moderne Waffen herstellt, treffen, welches sie aufhalten müssten. Als vielleicht zweite Folge mit Sarah Jane wäre das nicht schlecht gewesen - aber da es die erste ist, müssen wir irgendwie in der Gegenwart einsteigen und einen Twist erfinden, der den Doctor und Sarah in die Vergangenheit bringt.


    Daraus entwickelt sich aber auch etwas positives: Sarah hält zunächst den Doctor für den Alliierten von Irongron, der diesem die Waffen besorgt. Dies führt zu einigen netten und teilweise witzigen Interaktionen zwischen den beiden und Pertwee und Sladen hatten eindeutig eine gute Chemie, auch wenn ihr Zusammenspiel nicht an das von Pertwee und Manning heranreicht. Pertwees Schauspiel möchte ich, wie eigentlich immer, auch wieder als positiv herausstellen.


    Trotz all ihrer Schwächen macht die Folge gerade wegen des Doctors und Sarah Jane doch irgendwie Spaß, besonders die Vorbereitung auf Irongrons Angriff auf des Grafens Brug war nett. Auch die Interaktion zwischen dem Doctor und Linx war gut geschrieben und gespielt. Die Actionszenen waren zwar 08/15 aber auch hier gibt es wesentlich schlechteres in der Serie, aber leider eben auch sehr viel besseres - besonders gerade in der Pertwee Ära. Am enttäuschensten hier ist die Explosion der Burg am Ende - da muss ich leider an die viel bessere Explosion der Kirche in The Dæmons denken. Wie dem auch sei, zusammenfassend ist die Folge doch recht kurzweilig.


    FAZIT: Nach dem ersten Gucken habe ich noch 7/10 Punkten geben, jetzt gehe ich auf 5/10 herunter.

  • Viele der Schwächen dieser Folge, bspw. die „Explosion“, kann man dem lustlosen Regisseur zuschreiben. Alan Bromly hat angeblich einen sehr ausgeprägten Hang zum „Wird schon reichen“ an den Tag gelegt.