• Eine mäßige Folge, eindeutig die schlechteste Folge der E-Space-Triologie. Ich mag die Vampirfolge "State of Decay" und "Full Circle" ist zumindest durchschnittlich.


    "Warriors Gate" hat für mich keinen klar erkennbaren roten Faden in der Geschichte, es wird einfach zuviel angedeutet was am Ende nicht aufgelöst wird. K9 nervt wirklich in dieser Folge, seine ständigen Fehlfunktionen wiederholten sich in den letzten Folgen einfach viel zu oft.


    Arme Schauspielerin Lalla Ward, einfach nur lieb- und respektlos wie sie aus der Serie scheidet. Immerhin sagt ihr der Doctor, dass sie die beste Romana war, ein schwacher Trost. Ich finde ihre Entscheidung im E-Space zu bleiben absolut unlogisch, sie hat dafür keinen erkennbaren Grund. Wahrscheinlich ist dies ein nie zu ergründendes Geheimnis des Drehbuchautors. Ansonsten finden in den Nebenrollen keine nennenswerten Schauspiel-Leistungen statt. Einzig die 2 trotteligen Wachen die ständig Karten spielen fallen auf.


    Als Pluspunkt werte ich das surreale Design hinter dem Spiegel in dem der farbige Doctor durch eine schwarz/weiße Welt läuft. Nur das rettet die Folge vor einem schlecht in der Bewertung.


    2/5 Punkten

  • Bei 32°C Zimmertemperatur ist mir unter meinen Federn einfach zu warm, um einen langen und ausführlichen Beitrag zu schreibe. Ist zum Glück aber auch nicht nötig, denn ich kann mich den Ausführungen von Inazea im dritten Posting dieses Threads nur zu 100% anschließen. Habe auch mit SUPER gestimmt.


    Das einzige was mich störte, war dass es hieß, Abschied von Romana und K-9 nehmen zu müssen :baeh:


    Oh, und ein Kompliment an Inazea für ihre Erklärungen in post 5 :thumbup:

  • Ich finde es sehr schade, dass die Folgen zum Ende der Regeneration so abnehmen. Es ist zwar immer noch der 4. Doctor und er ist nach wie vor meine Nummer 1, aber mit diesem Dreiteiler hat man ihm keinen Gefallen getan. Und die Folge ist der absolute Tiefgang.
    ich weiß jetzt, warum Schlaubi sagt, dass Dr. Who trash ist. Wenn man nur diese Folge nimmt, dann kann man das unterschreiben. Es sieht grottig aus, die Effekte sind mies. was sicher der Zeit geschuldet ist, aber das geht einem mit der Zeit auf die Nerven. Das rumgewackel am Anfang nervt ungemein und das hat nichts mit der Zeit zu tun. Wenn fast 10 Minuten das Bild wackelt nervt das immer. Klar, das mag handlungsrelevant sein, aber ich finde, das sollte man seinen Zuschauern nicht zumuten.
    Die Grundidee war ja nicht schlecht. Sie sind in sonem Zwischending und zumindest der Doctor will nach Hause. Aber dann sind da natürlich wieder die Bösen, die die vermeintlich lieben Aliens versklaven. Dass das nicht in total in 0815 Geschichtenerzählung abtrifftet ist nur der Tatsache zu verdanken, dass sich die Löwenaliens als doch nicht so gut entpuppen.
    Auch finde ich das Verhalten unserer 3 Helden, naja gut 2, nicht so pralle. Adric macht mal wieder was er will und Romana geht dann so einfach mal mit Fremden mit. Auch ihr Gebrülle am Ende der 2. Folge war ihrer mal wieder so unwürdig. Auch wie die beiden sich versteckt haben war total Panne. Ich will gar nicht wissen, als welcher Stelle man da geschlampt hat. die Rückblicke auf die vorherige Folge waren mir auch immer etwas sehr lang. Grundsätzlich kann ich mit der Folge einfach nichts anfangen. Die Geschichte ist mir zu banal, weil man das letztendlich doch schon zu oft gesehen hat, es gibt keinen Punkt, wo man mitfiebert. Aber sie ist nicht ganz für die Katz, es gibt ein paar schöne Momente. Als K9 rausgeworfen wird fand ich sehr lustig, weil das einfach so schön skurill war. Der eine versucht den Doctor mit seinem Schal zu erwürgen und Romana verhaut ihn dafür mit nem Plastehefter. Das war doch zu schön.
    Ein schönes Zitat: "Nowhere ist somewhere!"
    Der Abschied von Romana war klasse.
    "Ich bleib hier."
    "Ab in die Tardis!"
    "Nein, ich bleibe."
    "Na gut. Dann hier, nimm noch K9. Tschüss, ich werde dich vermissen."
    Das war so kurz, so knapp, aber doch wundervoll.
    Im "She'll be superb" vom Doctor steckt soviel Zuneigung drin, aber es ist nicht zuviel. Kein Geheule, nichts nervt. Es ist kurz und gut. Und das ist auch der Grund, warum ich der Folge 5 Punkte gebe. Es ist vergleichbar mit einer Folge aus der 5. Staffel New Who. Eine Folge lang passiert nichts und dann kommt das Ende, das die Folge rettet.
    Dennoch bin ich der Meinung, dass man Romana zum Abschied eine bessere Folge hätte schreiben müssen.


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

    Einmal editiert, zuletzt von chandy ()

  • Das Potential dieser Folge war riesig. Die Idee sehr kreativ, einige Fragestellungen echt philosophisch und sie war alles in allem sehr unterhaltsam.
    Gescheitert ist das ganze dann etwas an der Umsetzung. Die gleiche Sache mit heutigem Budget und viel mehr Zeit zur Ausarbeitung der Unstimmigkeiten produziert, könnte ein absolutes Highlight sein. Nicht, dass alles nicht glaubhaft wirkte - aber man erkennt sehr gut, dass mehr drin gewesen wäre.
    Der Doctor und Romana harmonierten wieder wunderbar, ich bin fast etwas sauer, dass man sie verabschiedet hat. Die Art und Weise war zwar etwas kalt und gehetzt, doch man merkte, dass vor allem beim Doctor ganz große Emotionen dahintersteckten, auch, wenn er sie nicht aussprechen konnte.
    Adric war ganz erträglich (zumindest kein Verrat wie in der letzten Folge) und auch die anderen Nebencharaktere (allen voran die beiden Arbeiter, die durchaus die Vorlage für das Piraten-Duo aus Fluch der Karibik gewesen sein könnten), waren nett. Keiner herausragend, aber alles in allem hat es Spaß gemacht, ihnen zuzusehen.


    Auf jeden Fall werde ich mir schnellstmöglich alle restlichen Folgen mit dem 4. Doctor und Romana II kaufen (City of Death habe ich natürlich schon), die beiden muss ich einfach öfter sehen.


    Zur Bewertung: Ein "gut" ist denke ich angebracht, das ist dann die Mitte zwischen Idee und Umsetzung.


    Zum Box-Set: Für unter £12 bei den Amazonen eindeutig eine Kaufempfehlung. Zwei gute, eine sehr gute Folge und sehr viel Bonus-Material; es lohnt sich.

  • Der schlechteste Teil der E-Space-Trilogie ist definitiv "Warriors' Gate". Alleine der Anfang, wo nichts passiert, außer dass ein Countdown herutner gezählt wird und man durch das Raumschiff der Bösen fährt. Dann diese Time-Rings, wir kennen Time-Rings bereits als ein Gerät der Time Lords, aber was sollen diese Zeitrinige jetzt gewesen sein? Erschütterungen in der Zeit? Und was wollte dieser Biroc eigentlich vom Doctor, warum hat er ihn gewarnt, in die Zukunft konnte diese Dinge ja anscheinend nicht sehen, oder jetzt doch? Allgemein ist das ganze sehr verwirrend: Woher stammten nun die Menschen, N-Space oder E-Space? Ich würde zwar auf E-Space tippen, weil die Tharil auch aus dem E-Space stammen, aber man weiß es auch nicht. Und die ganze Sache mit dem Void, wie soll man sich gefälligst im Nichts normal bewegen können und wer baut im Nichts eine Burg oder was war das? Außerdem, wenn es der Void ist, wie kann diese Welt auch gleichzeitig E-Space sein? Und der Void bzw. dieser weiße Raum im E-Space machen die ganze Sache auch sehr surreal, natürlich im Zusammenspiel mit den Zeireisen durch die Tharil, aber leider sind die Special Effects meistens kein bisschen überzeugend oder, in Bezug auf dieses Bewegen im Void im ersten Teil, einfach nur nervig. Romana war toll, die beiden Mechaniker fand ich eigentlich auch gut, der Rest der Crew, bis auf den unsymapthischen Captain, war nichts sagend, was eigentlich auch auf Adric, K-9 und den Doctor zutrifft.


    Was diese Folge umbringt ist der Fakt, dass sehr stark auf wissenschaftlichen Theorien besteht und mathematischen und phsychischen Gedankenspielen basiert, die teilweise schwer zu verstehen sind und selbst Personen, die sich bereits mit Theorien, die in diese Richtung gehen, wie ich, verwirren. Ein weiterer großer Negativpunkt ist der Abschied von Romana: Zu kurz, es hat sich nicht wirklich abgezeichnet, dass Romana nun hier bleibt. Klar sie wollte nicht zurück nach Gallifrey, aber das war schon ein wenig verwunderlich. Ein "why" vom Doctor oder so hätte ich gerne noch gehabt; was an der Szene gut fand, war das Fehlen von Trauer oder ähnlichem, der Doctor zeigt dann bei seinem kurzen Gespräch mit Adric, dass er schon traurig darüber ist, dass Romana nicht mitkommt, aber auch sein Vertrauen in sie. Genauso umgekehrt im letzten Gespräch von Romana mit K-9. Und das finde ich eigentlich am schlimmsten: K-9 ist nicht mehr dabei! ich bin dafür, dass er in der neuen Serie irgendwann noch einmal als Dauer-Companion herbei kommt.


    FAZIT: Eine vollkommen verwirrende Episode, mit einer 08/15-Handlung, die nicht wirklich mitreißt und daher eher schwach ist. Man hätte so viel darauß machen können, auch aus dem Konzept des Voids, aber man hätte es besser erklären sollen, aber typisch für diese Staffel: Hauptsache in der Realität verankertes Technobabble, egal ob es die Zuschauer verstehen. Daher gibt es nur 3 Punkte, immer noch besser als "The Leisure Hive" und dass liegt nur daran, dass K-9 hier nicht die ganze Folge komplett kaputt ist und der Doctor nicht so schlecht ist, das war es aber schon.

  • Eine wirklich schöne Folge. Die Sklavenhändler mit ihrem stereotypisch bösen Kapitän, ok, aber die hatten schließlich auch diese beiden faulen Lagerarbeiter, die die Sache dann wieder witzig gemacht. Die ganze Atmosphäre ist ziemlich düster und die surrealen Welt ist ziemlich beeindrucken. Letztendlich ist auch der Plot etwas, was nicht sehr oft in der Serie vorkommt, als Zuschauer ist man von Anfang bis Ende verwirrt, weil man die Situation so rein gar nicht abschätzen kann und sich bis zum Ende nichts vorhersagen lässt. Dadurch entsteht eine spannende Unterhaltung. Das beste Serial der 18. Staffel bisher und deshalb ein ganz klares "super".

  • Ich hab jetzt drei Mal versucht, die Folge zu Ende zu schauen, aber so ab der Hälfte der letzten Episode, verlier ich immer das interesse. Die Idee ist toll und die Sets wirklich atmosphärisch, aber leider bleibts dann auch dabei. In der dritten Folge kam noch Spannung auf, weil auf dem Papier doch viele Rätsel waren (Romanas Flucht, die Gefangenschaft in der anderen Dimension, die Überlappung der verschiedenen Ebenen), aber es führt leider zu nichts. Ich hab mich immer wieder dabei ertappt, dass ich mich gegen Ende mit etwas anderem beschäftigt habe.
    Es ist eine schöne Folge, mit ein paar interessanten Ansätzen, aber über Durchschnitt kommt sie leider nicht hinaus.
    Und schade, dass das Baker Ende naht. Ich hab mich richtig an ihn gewöhnt, aber man merkt leider doch, dass Baker zunehmend das Interesse an seiner Figur verliert. Die Nuancen aus seinen früheren Folgen fehlen.

  • Keine Gefühsduselei, kein Humor und ob es den Zuschauern gefällt ist auch egal.
    JNT hatte eine Mission, wichtige ernsthafte Geschichten ohne Spaß oder Gefühle dafür Uniformen und ein inkompetenter Doktor.


    ... und körperliche Gewalt. Der Doctor bekommt in dieser Folge ganz schön Schläge.


    Diese Handgreiflichkeiten sind auch etwas, mit dem man in früheren Folgen gut ohne ausgekommen ist.
    Obwohl diese Folge eigentlich thematisch ganz gut war, mag mir das Konzept gar nicht mehr gefallen.
    Kaum noch lockere Sprüche vom Doktor...


    Und das ist ist also jetzt die Folge wo Romana sich verabschiedet.
    Aha.... und K9 wirft man ihr gleich hinterher.
    Statt dessen darf man sich nun mit Adric rum ärgern....
    Ok... rum ärgern ist das falsche Wort. Mich nervt er nicht aber ich kann auch so nichts mit ihm anfangen.
    Er ist unnötig in der Serie einfach und absolut kein Ersatz für Romana 2.

  • Ihr motiviert einen ja echt zum weiter schauen. :ninja:


    Ich sagte doch bereits bei The Leisure Hive, mit John Nathan Turner geht die Serie bergab und wird auch lange Zeit nicht mehr besser (erst mit Sylvester McCoy wieder, aber da war die Karre schon zu sehr im Dreck).

  • Ich habe mit "Durchschnitt" abgestimmt. Weil über alles gesehen die Folge nicht richtig funktioniert hat. Es gab immer wieder Längen (vor allem am Anfang), dann unlogische Passagen und dann wieder richtig spannende Abschnitte. Nachdem ich die Extras gesehen hatte war mir auch klar, warum das Ganze so inkonsistent war.


    Die Story war auch recht kompliziert, aber unter den Restriktionen noch passabel umgesetzt. Mich haben allerdings von jeher so symbolische theaterhafte Settings wie z.B. hier der Bankettsaal gestört. Das kann ja wohl kaum die gesamte Basis der Tharils gewesen sein!


    Insgesamt lässt mich die Folge etwas ratlos zurück. Und mit dem gruseligen Gefühl, dass es nur noch zwei weitere Tom Baker-Folgen gibt. Those were the days my friend ..


    Ach ja: das Extra über Romanas Kostüme war ein Highlight, schön dass man auch darüber mal was erfahren hat.

    Things that try to look like things often do look more like things than things.