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    Endlich hat es der fünfte Doctor zurück nach Heathrow geschafft, Tegan kann in ihr altes Leben zurückkehren. Vorher aber gilt es noch das Rätsel eines verschwundenen Flugzeuges zu lösen. Bei ihrer Suche nach Antworten verschlägt es die Tardis-Crew in prähistorische Zeiten, Nyssa entdeckt ihre übersinnlichen Fähigkeiten und ein alter Gegner kehrt zurück.


    Eine so la la Folge. Irgendwo zwischen den Pappfelsen, den schauderhaften Sets und Kostümen und mittelprächtigen Schauspielern lag eine ganz nette Geschichte versteckt. Ein paar Ideen (Entführung einer Concorde durch ein Zeitloch ins Jura, die Yin Yang Thematik bei den Xeraphins, die aufgezwungenen Halluzinationen) fand ich nicht schlecht. Auch die Flugzeugcrew, insbesondere Captain Stapley, war eigentlich ganz sympathisch, die entwickelten sich ja immer mehr zu wahrhaftigen Doctor-Cheerleadern. :)


    Aber leider dümpelte alles recht uninteressant vor sich hin, es fehlte einfach an Spannungsaufbau und Höhepunkten. Professor Hayter war keine schlecht geschriebene Figur, aber ist trotzdem als Charakter nie so recht zum Leben erwacht. Und dass mal wieder der Master als Bösewicht herhalten musste, hat mich auch nicht unbedingt gefreut. Warum sich der komische Kerl in ein dämliches Kostüm warf und dann noch dazu eigenartige fremdsprachige Reime von sich gab - sogar wenn er unbeobachtet war! - , weiß wohl auch nur er selbst. :rolleyes:


    Dass beide Concordes so locker im zerklüfteten Dino-Boden landen konnten, war auch ziemlich großes Glück. 8)


    Und Nyssa hat offensichtlich einen bislang verborgenen Spinnensinn - ununterbrochen fühlt sie Gefahr und dies und das. Keine Ahnung, woher das alles kam. Tegan durfte dafür endlich mal ihrer wahren Berufung nachkommen und die gestrandeten Passagiere höflich zum Boarding auffordern und sich für die Zeitverzögerung entschuldigen. Das war glaub ich so ziemlich die allerdümmste Szene, die ich je bei Classic Who gesehen habe. Vielleicht hat sich der Doctor auch dafür geschämt und Tegan deshalb am Ende der Folge auf Heathrow sitzen lassen. :P


    Am Besten hat mir noch der Anfang gefallen, als Tegan und Nyssa vom Doctor verlangten, in der Zeit zurückzureisen, um Adric zu retten. (Was für eine wahnwitzige Idee.... :P ).


    Gut ist die Folge also definitiv nicht, aber all zu schrecklich fand ich´s auch wieder nicht. Hat mich ganz anständig unterhalten, daher gibt´s ein "Durchschnittlich".

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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    3 Mal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

  • Auch die Flugzeugcrew, insbesondere Captain Stapley, war eigentlich ganz sympathisch, die entwickelten sich ja immer mehr zu wahrhaftigen Doctor-Cheerleadern. :)


    DAS! Genau DAS!
    Ich fand die irre sympathisch. XD


    Der Rest der Folge sieht leider nicht so positiv aus.
    Ich mochte das Konzept hinter den Aliens und das Schwarz/weiß-Design war auch recht nett anzuschauen (auch wenn ich da immer an die Star Trek Folge "Bele jagt Lokai" denken muss ...)


    Was ich auch noch sehr mochte war der Beginn der Folge. Einschließlich der Tatsache, dass der Doktor mal kurz verschwindet um eine Sportzeitung zu kaufen (MÄNNER! :rolleyes::D ) und dann mal eben kurz UNIT anruft, um nicht verhaftet zu werden. Danach ging's leider bergab. Die Concordes, die Blasenmonster, Nyssas Kopfschmerzen, überhaupt der ganze Plan des Masters ... zum Haareraufen! Es gibt noch weitaus schlimmere Folgen (Four to Doomsday fällt mir da spontan ein), aber Time Flight würd ich trotzdem nur ungerne Freunden zeigen. Oh, gegen Ende, das Austauschen der TARDISteile fand ich noch niedlich. Dass der Master dem Doktor ein funktionierendes Teil gibt, während der Doktor den Master im Gegenzug hintergeht. Sehr schön. :D


    Warum sich der komische Kerl in ein dämliches Kostüm warf und dann noch dazu eigenartige fremdsprachige Reime von sich gab - sogar wenn er unbeobachtet war! - , weiß wohl auch nur er selbst. :rolleyes:


    So die letzten Jahre als halb verrottete Leiche und der Transfer in einen Nicht-Timelord Körper sind ihm einfach nicht gut bekommen. *g*

  • "Four to Doomsday" nicht Dein Fall? Wundert mich, ich find die Folge wesentlich besser als "Time Flight". Care to elaborate? :)

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  • Ööh, also um da wirklich ins Detail gehen zu können, müsste ich Four to Doomsday nochmal anschauen für, und dazu fühle ich mich momentan nicht bereit XD


    Es gab auch Dinge an der Folge, die ich mochte (Es wird anschaulich gezeigt, dass Tegan die ganze Sache mit "Reisen durch Raum und Zeit" ziemlich ungeheuer ist, Tegan schlägt Adric :thumbsup: , und der Doktor ist unheimlich gut drauf. Vorallem das Ende ist unglaublich toll, als ihm endlich der Geduldsfaden reißt und er mit dem verbliebenen Froschkönig kurzen Prozess macht. Und da sagen die Leute Davison wäre der "nette" Doktor. pff :rolleyes: ), aber die verblassen im Angesicht der wirklich, wirklich unangenehmen Dinge, dank derer ich mich durch diese Folge qirklich quälen sollte. Die schlimmsten Untäter, neben den furchtbar hässlich froschkostümen, den einfach nur merkwürdigen Raumhelmen, sind da auf jedenfall schonmal die tanzenden Androiden. Und die tanzen nicht nur einmal sondern ständig. Über Minuten hinweg. Und dann Tegan mit ihren plötzlich entwickelten Superfähigkeiten: die plötzlich innerhalb von einer halben Minute Zeichnungen erstellt, die ein Modemagazin unbedenklich abdrucken könnte, oder als Australierin natürlich ausgereichnet den einen, von vielen Hunderten, Aboriginee-Dialekten spricht, wie der Aboriginee-Androide an Board. Dann wäre danach des Doktors kleiner Weltraumspaziergang. Oder Adric! Adric erreicht mit dieser Folge bisher unbekannte Nervensägenlevel. Was hab ich gejubelt als Tegan ihn ausgeknockt hat. Nach dieser Folge frag ich mich einfach nur, wieso der Doktor darauf besteht ihn weiter mit sich rumzuschleppen (vermutlich, damit er alleine nicht noch mehr schaden anrichtet) oder ihn nicht wenigstens mal übers Knie legt.

  • Ich habe gevotet mit "gut" als aufgerundetem Mittelwert: die ersten beiden Folgen sind wirklich gut, die letzten beiden eher Durchschnitt (IMHO).


    Es fängt originell und witzig an. Vermutlich in Anlehnung an die damals angesagten "Flugzeuge in Schwierigkeiten"-Filme wie "Airport '80: die Concorde" spürt der Doktor einem verschwundenen Flieger nach und findet dabei einen Magier, dessen Stimme ein bißchen nach Osterhase klingt, aber das ist bloß Tarnung :D
    In der 3. und 4. Folge läßt es deswegen ein bißchen nach, weil die fehlenden Passagiere gefunden sind und es eigentlich nur noch darum geht, mit dem Master Ersatzteile zu tauschen. Aber insgesamt hat "Time-Flight" auf jeden Fall Spaß gemacht zu gucken, zumal man nie vor Überraschungen gefeit ist, z.B. Adric zu sehen oder am Flughafen vergessen zu werden, stimmt's Tegan?

  • Es hat Dir Spaß gemacht, Adric wieder zu sehen? Masochist! ;)


    Ich für meinen Teil fürchte mich schon vor der E-Space-Trilogie, die das Time Team jetzt ausgewählt hat. Da sieht man den kleinen Nervsack endlich abkratzen, und dann muss man doch noch seine Anfänge "bewundern". Es rächt sich einfach, wenn man kreuz und quer schaut. :)

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  • "Guck mal, da steht Adric!" ...und alle laufen schreiend weg :D


    Kreuz und quer gucken ist an sich gut. Bei einer Serie, wo ständig in der Zeit hin- und hergereist wird, ist die richtige Reihenfolge ohnehin obsolet, und abwechselnd Hartnell und Davison gucken finde ich besser als wochenlang nur schwarzweiß oder wochenlang nur einen jungen Doktor zu sehen.

  • Stimmt schon, ich switche ja auch mit Vergnügen hin und her, macht auch Spaß, weil man die Unterschiede zwischen den einzelnen Doctoren stärker mitkriegt. Beim Doctor selbst ist die Wechslerei ja auch kein Problem, weil ich zumindest innerhalb der einzelnen Inkarnationen chronoloigsch unterwegs bin. Meistens jedenfalls.


    Bei den Companions ist´s aber irgendwie merkwürdig, erst ihren Abschied oder - im Fall von Adric noch besser :P - deren Tod mitzukriegen und dann die Einführung des Charakters zu sehen. Steht mir jetzt bei Sarah Jane mit dem bald mal anstehenden "Time Warrior" auch bevor.


    Für obsolet halte ich die Reihenfolge also nicht, da bestimmte Szenen ganz anders wirken, wenn man die Charaktere "kennt". Auch einer der Gründe, warum ich mich zum Beispiel zwinge, mit "Caves of Androzani" zu warten, bis ich alles andere von Davison gesehen habe.

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  • Mir hat die Folge wirklich gut gefallen und bis auf zwei winzig kleine Kleinigkeitem habe ich auch nichts gefunden, was fehlerhaft oder unverständlich wäre.
    1) Wie kann es sein, dass jemand um Adric trauert? (Nyssa und Tegan zu Beginn der Folge)
    2) Wie schaffte es die Concorde auf dem unebenen Boden zu landen und zu starten?


    Oh, und vor kurzem wurde ich ja von michael who dazu aufgefordert, das Verhalten des Masters in dieser Folge zu erklären:
    Also, bei seinem letzten Auftauchen in CASTROVALVA musste der Master ja eine ziemlich herbe Niederlage einstecken. Nun verfügt der Master ja über ein sehr ausgeprägtes Ego (wenn man schon Master heißt, kann das ja nicht ohne Folgen bleiben) und dieses erlitt durch diese Niederlage einen dermaßen herben Schlag, dass es zu einer Flucht in eine andere Identität kam. Soll heißen, da die Niederlage nicht zu verkraften war, hörte der Master auf, als master zu existieren und war fortan tatsächlich dieser pseudo-arabische Zauberknilch. Das erklärt dann ja, warum er sich auch als solcher benahm, wenn er unbeobachtet war. Als er dann durch tegans und Nyssans Wirken außer Gefecht gesetzt wurde, konnte die ursprüngliche Identität des masters wieder in den Vordrgrund rücken, denn nun wurde der Master benötigt, damit dieser den Paln des "Aliens" (sorry, aber der Name ist meinem Kopf entschwunden) retten und so seine Überlegenheit beweisen konnte.
    Ist doch ganz einfach, oder?

  • Naja ... einen Kreativitätspreis kann ich Dir leider nicht verleihen, immerhin könnte man so alle "out of character"-Momente als plötzlich auftretende und ebenso plötzlich wieder verschwindende Schizophrenie wegerklären. ;)


    Außerdem ist das Ego des Masters völlig unkaputtbar, keine einzige seiner (ständigen) Niederlagen hat ihn jemals an seinem - subjektiv gesehen - überragenden Intellekt zweifeln lassen. Nein nein, schon rein psychologisch kann ich diese Erklärung nicht akzeptieren - für den Master kommt es gar nicht erst in Frage jemand anderer sein zu wollen (nicht mal unterbewusst). :08: (Und bitte jetzt kein Utopia-Argument, da konnte er nicht anders. ;))


    Das war einfach ein billiger zu gewollter Überraschungseffekt (sieht man ja auch an den Credits, wo Ainley zunächst nur als Anagramm auftaucht), Sinn und Zweck lässt sich da nicht reininterpretieren. Völlig bizarr, noch mehr hat mich nur Tegans Rausschmiss verblüfft. Ja, sie war in dieser Staffel nicht immer ganz nett zum Doctor aber dass er sich nicht mal verabschiedet ist schon äußerst merkwürdig.

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  • Genau, deshalb freut er sich auch so unglaublich am Ende von Arc of Infinity, als sie sich wieder in die TARDIS einlädt. :rolleyes:


    Ich würde wirklich gern wissen, warum das so komisch geschrieben wurde. Die Momente in diesen beiden Folgen wirken so, als ob der Doctor Tegan nicht ausstehen könnte und es ihm selbst viel wichtiger als ihr war, sie (endilch) wieder zurück zu bringen und (ohen Worte) rauswerfen zu können. Er entschuldigt sich später ja nicht mal dafür, auch Nyssa nicht, und Tegan scheint es ihm nicht übel zu nehmen. :10:


    Völlig uncharakteristisch für 5thdoc, und ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Eindruck entstehen sollte.

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  • Gerade mit diesem gezwungenen, kalten Lächeln vom Ende von Arc of Infinity wirkt es aber wirklich so, als könne der Doctor Tegan kein Stück ausstehen... :pinch:


    Ich fürchte eher, die Autoren hat das nicht gekümmert. Denen schien nun wirklich nicht viel an Charakterisierungen zu liegen. Wie sonst lässt sich das erklären, dass vor allem Nyssa und Turlough eigentlich so durchweg blass bleiben? Und gerade Nyssa... ihre ganze Heimatgalaxie wird vernichtet und das wird nie wieder erwähnt. Sie begegnet ständig dem Master, der noch im Körper ihres Vaters rumhüpft und auch das kommt nie zur Sprache.


    Da wundert mich diese Gleichgültigkeit gegenüber Tegan auch kein Stück.

  • Dass die Autoren und Scripteditoren da Mäusedreck gemacht haben, ist ja keine Frage. Mit Nyssa ist das natürlich noch schlimmer (wobei ich mir einbilde, dass sie zumindest einmal den Master anfährt), da wurde in Logopolis - in einer dort auch schon merkwürdig beiläufigen Szene - der Grundstein für eine tragische Figur gelegt, aber dann wurde das von allen (inklusive Nyssa) wieder vergessen. Aber sie ist eine Trakenerin, vielleicht leiden die halt sehr zurückhaltend. :)


    Ich hätte halt gerne eine Erklärung, die sich aus den Geschichten selbst ergibt (und nicht nur aus der miesen Arbeit der Autoren), aber ich fürchte niemand hier ist kreativ genug um so einigen Murks aus dieser Ära halbwegs schlüssig gerade zu rücken. ;)

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  • Ich hätte halt gerne eine Erklärung, die sich aus den Geschichten selbst ergibt (und nicht nur aus der miesen Arbeit der Autoren), aber ich fürchte niemand hier ist kreativ genug um so einigen Murks aus dieser Ära halbwegs schlüssig gerade zu rücken. ;)


    Die hätte ich nicht nur für diese zwei Punkte (Nyssas fehlende Trauer/Wut und Tegans "Wackelkontakt" beim Heimweh) gerne gehabt, nahezu keine der Handlungen der Companions dieser Zeit ist ja irgendwie nachvollziehbar begründet worden.
    Gerade die Abschiedsfolgen sind IMO da besonders schwere Fälle von Charaktervernachlässigung... meist läuft es auf ein "So ich geh dann mal" hinaus. (ZB auch mit Turlough), bei Tegan ja sogar zweimal!
    Schlimmer hat's eigentlich nur noch Peri erwischt, die bekam ja sogar den direkten Abschied verweigert, wurde erst kahl geschoren, dann umgebracht und schliesslich Folgen später in einem Halbsatz mit König Vultan von den Hawkmen verkuppelt :(


    In diesen Staffeln habe ich mich echt manchmal gefragt WOZU der Doc überhaupt Companions mit sich rumgeschleppt hat.. er mochte sie augenscheinlich nicht besonders, sie waren so gut wie nie zu was nütze und nervten die ganze Zeit fürchterlich... kann man als Ausgestoßener seiner Zivilisation wirklich SO einsam sein, dass man sich quasi all jene als zeitweilige Gefährten aus dem zeitstrom angelt, die niemand irgendwo irgendwie vermissen würde? ;)

  • Äh, und ich finde, gerade bei Nyssa und dem Doctor hätte man doch vermuten können, dass sie mehr miteinander verbunden sind, sind sie doch beide auf ihre Weise die Letzten ihrer Art ...

  • @Herr Duck:


    Damals noch nicht, da wimmelte es nur so vor lauter Timelords. Das mit dem "Letzten seiner Art" hat erst die neue Serie eingeführt - guter Zug, wie ich finde, nachdem die Timelords allmählich nur mehr eine Horde von komischen kindischen alten Kerlen waren.


    Infinity:


    So hart wie Du sehe ich´s nicht, aus mir selbst nicht ganz begreiflichen Gründen gehört die Davison-Ära (und nicht nur 5thdoc selbst ) zu meinen Lieblingen. Ich weiß, es krankt an allen Ecken und Enden und es gibt auch sehr wenige wirklich überragende Folgen, aber mir macht´s viel Spaß. Kann das nicht mal genau begründen, vielleicht ist es die vielgescholtene Continuitylastigkeit, vielleicht doch nur meine besondere Vorliebe für den fünften Doctor und Tegan. Irgendwie hat die frühe JNT-Ära ein bisschen was von einem Comic, und ich mag das.


    Die Abschiedsszenen finde ich allerdings nicht so übel. Nyssas Entscheidung, auf Terminus zu bleiben, passte zu ihrem Charakter und ich fand ihre Verabschiedung sehr gelungen. Dasselbe bei Tegan, die einzige die der Doctor nicht gehen lassen wollte. (Turloughs Abgang kenne ich noch nicht.) Aber ich bin ja auch ein Resurrection of the Daleks-Fan, unsere Geschmäcker sind da eh nicht sehr deckungsgleich. ;)


    Zustimmung allerdings bei Peri, das hat sich das hübsche Fräulein nicht verdient. :)

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  • Ich will ja gar nichts gegen die Ära an sich sagen... bis jetzt habe ich noch keinen Doctor gehasst nachdem ich ihn "durch" hatte (5, 6, 8, 9) und Fivey ist sogar ein ganz besonders lieber Kerl und all das... nur die Companions, also da harre ich noch des einen, der mir mal den Ausruf entlockt "Hah, ja... so muss ein Companion sein". Gerade Eccleston hatte da IMO kein gutes Händchen mit Rose, Adam und Captain Jack. Ich steh also einfach nur auf die Doctoren und ignoriere mehr oder weniger ihre Dilettanten-WG die sie da im Telefonhäusken aufgezogen haben :D Wenn überhaupt, dann war Dr Grace Holloway "ideal", allerdings hatte die wenig Chancen um sich unbeliebt zu machen :D


    Und ich finde schon, dass PD ein paar herausragende Stories zu bieten hatte... bloß sind das wenn ich die Threads hier im Forum in Erinnerung habe nicht unbedingt die gleichen wie bei der mehrheit der anderen Fans :D
    Ich liebe zB Castrovalva und the King's Demon, während die hier besprochene "Dicker Chinese verflucht die Concorde" Folge und die danach folgende mit dem schimmelnden PD Klon Ω meine absoluten Hassfolgen sind, dicht verfolgt vom Mara-Duett.

  • Hmm... also irgendwie würde ich beiden gerne zustimmen. Einerseits mag ich die Ära, andererseits lassen doch Sotries hin- und wieder, und die Companions eigentlich ständig was zu wünschen übrig. Aber das ist ja nicht eine Krankheit des fünften Doktors allein. Schäbige Companions gab es schon in den Schwarz-Weiß-Folgen, nur, dass es seit der Übernahme von JNT dann auch fast keine Beispiele für gute Companions mehr gab. (Und sonderlich sympathisch fand ich die Ärtzin aus dem TV-Film auch nicht wirklich, aber das gehört in einen anderen Thread. *g*)


    "Dicker Chinese verflucht die Concorde" .


    Wieso klingt das wie eine schlechte BILD Schlagzeile? :D

  • Also das "schlecht" will ich in dem Zusammenhang nicht gehört haben :D Es klingt wie eine BILD Schlagzeile, weil die auch gerne Kleinigkeiten unterschlagen, um reisserische Inhaltszusammenfassungen als Titel zu verwenden...


    Über die Companions kann ich ja nur soweit urteilen, wie ich die auch kenne, also hab ich's nur auf die genanntenCompanions bezogen.