RTD vergrault Fans in Interview (enthält Spoiler Staffel 3)

  • Hallo

    Hier der Artikel den ich eben gefunden habe:
    http://ausiellofiles.ew.com/2009/07/backla…vid-lloyds.html

    Ich bin mir nicht sicher ob RTD weiß, das er nicht wirklich großes Kino schreibt, sondern eine TV Serie die von Einschaltquoten und Fans lebt.

    Spoiler anzeigen

    Drama ist ja schön und gut aber wenn ich von 5 Hauptdarstellern 3 sterben lasse, dann bin ich mir nicht so sicher ob das einer doch recht erfolgreichen Serie gut tut.

    Und ebenfalls solche Äusserungen über die Fans, die ihm ja sein schönes Leben ermöglichen, halte ich auch nicht gerade für angebracht.

    Was denkt Ihr?


    Whatever

    Link anklickbar gemacht, Gen

  • Ich sehe jetzt eigentlich nirgendwo in diesem Interview, dass er Fans basht. Da bin ich (gerade von ihm) schon ganz andere Schoten gewohnt.

    Eigentlich ist dies sogar eines der wenigen RTD-Interviews in denen ich ihm ausnahmsweise sogar mal recht geben muss. ;)

  • Zitat

    Eigentlich ist dies sogar eines der wenigen RTD-Interviews in denen ich ihm ausnahmsweise sogar mal recht geben muss. ;)


    Geht mir auch so. TW ist halt ne Serie, bei der man spätestens seit dem Ende von Season 2 mit allem rechnen muss.

    Ich fand die Szene mit Ianto genau richtig und auch dramaturgisch perfekt gemacht.

    Klar ist man als Fan der Serie danach erstmal geklatscht, aber wie RTD gesagt hat, genau das ist es ja was TW ausmacht, daß man die Charaktere lieben lernt.

    Übrigens, in dem Thread zu Season 3 hier haben wir das auch ziemlich ausführlich diskutiert. Wenn Du die Season schon gesehen hast, dann schau doch da mal rein.

  • Zitat

    Eigentlich ist dies sogar eines der wenigen RTD-Interviews in denen ich ihm ausnahmsweise sogar mal recht geben muss. ;)

    Ja dem kann ich mich nur anschließen. Hab das vorhin in der Uni gelesen und war echt überrascht. Normalerweise klingt RTD in seine Aussagen (auch über das Fandom und die Rezeption seiner Werke) immer ein wenig realitätsferner als dieses mal.
    Ich denke er ist sich durchaus bewusst, dass die heulende und drohende Meute nur eine sehr, sehr kleinen)(wenn auch im Moment sehr lauten) Teil von den Leuten ausmachen, die die Show gucken (und ihm -um die Überlegung mal aufzugreifen- ein schönes Leben ermöglichen).

    R:


  • Ich fand die Szene mit Ianto genau richtig und auch dramaturgisch perfekt gemacht.


    Naja, ich musste da eigentlich eher lachen, weil ich die Überdramatik der Szene gepaart mit der melodramatischen Musik unfreiwillig komisch statt traurig fand. *g* Irgendwie habe ich mich an Trinitys Tod aus "Matrix Revolutions" erinnert gefühlt. Die brauchte ja auch gefühlte mehrere Minuten bis sie endlich tot war.

    Ja dem kann ich mich nur anschließen. Hab das vorhin in der Uni gelesen und war echt überrascht. Normalerweise klingt RTD in seine Aussagen (auch über das Fandom und die Rezeption seiner Werke) immer ein wenig realitätsferner als dieses mal.
    Ich denke er ist sich durchaus bewusst, dass die heulende und drohende Meute nur eine sehr, sehr kleinen)(wenn auch im Moment sehr lauten) Teil von den Leuten ausmachen, die die Show gucken (und ihm -um die Überlegung mal aufzugreifen- ein schönes Leben ermöglichen).


    Naja, im Prinzip hat er rein inhaltlich auch nichts anderes gesagt als sonst. Die selbe Aussage kam ja in ähnlicher Form schon als es um einige Dinge in "Doctor Who" (und auch "Torchwood") ging, die nicht gerade populär waren. Nur ist das meiner Beobachtung nach das erste Mal, dass er nicht in Beschimpfungen ausfällt, sondern auch sowas wie Verständnis dafür zeigt woher der Unmut kommt.

    Ist ein Novum RTDs geistigen Universum. Gut möglich, dass er endlich mal dazugelernt hat. ;)

  • Hallo
    Ich muss sagen, ich komme nicht aus dem Whoniversum und bin mit meinen 30something auch nicht mehr in der Gruppe der pubertierenden. Aber um es mal in Iantos Worten zu sagen: Torchwood "made my day" in den letzten Monaten.

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    Und zwar nicht nur Ianto allein, sondern der ganze Haufen zusammen. Ich bin bei der letzten Staffel erst bei Tag 2, aber da ich mich sehr viel im englischen Sprachraum aufhalte, war es kaum zu überhören was am 4. Tag passieren wird.

    Ich kenne also nicht viele Aussagen die RTD in der vergangenen Zeit gemacht hat, aber ich fühle mich schon etwas "angepisst", da ich sicher nicht Supernatural schauen werde.....

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    Ich weiß sehr wohl ein gutes Kinodrama zu schätzen und fühle mich meistens auch recht wohl, wenn am Ende ein Hauptdarsteller stirbt. Bin halt ne Frau und ne halbe Stunde heulen ist auch mal ganz schön... ;)

    Aber in dem ganzen Einheitsbrei der US Serien war Torchwood sehr erfrischend. Ich liebe den Akzent und den Humor.
    Tag 2 fand ich schon sehr amerikanisch angehaucht, bin gespannt wie es weiter geht,
    aber ich glaube nicht das eine weiter Staffel mich so faszinieren wird wie die ersten Beiden.

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    Und ich bin ehrlich gesagt auch nicht wieder bereit mich auf neue Charaktere einzulassen.

    Die Heulereien die man jetzt auf so manchen Seiten zu lesen findet, mögen zwar von pubertierenden Mädels stammen, aber es gibt sicher auch viele Erwachsene die Unverständnis für diesem Handlungsstrang haben und es nicht im Internet kundtuen.
    Für mich war diese Serie irgendwie eine "Feel good" Geschichte die ich schon lange bei keiner Anderen hatte.

    Whatever...

  • Ich würde mich ja nicht so sicher fühlen, irgendwann macht es bei einem psychisch labilen Fan *klick* und dann geht der/die ab wie bei Misery. ^^;

    Wobei ich das Interview nicht bemerkend negativ fand.
    Irritierend höchstens da die Andeutungen in Richtung das er auf Twincest bei SPN steht ^^;
    Nun und vielleicht hat er SPN nicht nur genommen weil die Jungs da hot aussehen, sondern auch weil die nicht tot bleiben, wenn sie mal tot sind. Habe ich gehört.

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    Nu und es scheint wohl gesichert das Jack wieder kommen wird.


    Ich glaube das die Charaktere bei Torchwood größtenteils so leider schlecht geschrieben sind das es nichts aus machen würde wenn er noch mehr der Hauptcast um die Ecke schreiben würde. Obwohl ich Gwen und Rhys nu mag; die sind auch nicht unersetzlich.

    "Fahren wir mit dem Zweisitzer oder dem Combi?"
    "Ach Schatz, nehmen wir doch das General Utility Non-Discontinuity Augmented Maneuvering System."

    .. Virtuelle Ameisen züchten ..

  • Naja, ich musste da eigentlich eher lachen, weil ich die Überdramatik der Szene gepaart mit der melodramatischen Musik unfreiwillig komisch statt traurig fand. *g* Irgendwie habe ich mich an Trinitys Tod aus "Matrix Revolutions" erinnert gefühlt. Die brauchte ja auch gefühlte mehrere Minuten bis sie endlich tot war.

    Ich fand Iantos Sterben erstaunlich kurz, kam mir vor wie maximal ne Minute. Wenn man bedenkt, daß Owen ne halbe Season braucht bis er wirklich tot ist, dann ging das sogar ratzfatz. Matrix Revolutions habe ich mir nur auf dem PC angeschaut und nebenbei dann irgendwann angefangen Solitär zu spielen, deswegen sage ich : TRINITY IST TOT?!? WANN DENN?!? WIE DENN???

    Einprägender als Iantos Tod fand ich ihn da tot liegen so sehen. Habe lange nicht mehr eine Fernsehleiche gesehen, die so leblos daherkam, deren Anblick so zum Steineerweichen daherkam als Iantos Corpse. Diese eindeutige Kieferhaltung. Das haben die echt gut gemacht. Ernsthaft ein Bild des Jammers für mich.

    Aber in dem ganzen Einheitsbrei der US Serien war Torchwood sehr erfrischend. Ich liebe den Akzent und den Humor.

    Das geht den meisten hier so :)

    Tag 2 fand ich schon sehr amerikanisch angehaucht, bin gespannt wie es weiter geht,

    Noch besser und weniger amerikanisch fand ich.

  • In der Todesszene an sich fand ich eher Barrowmans Schauspiel peinlich. Nein, das Melodrama liegt ihm nicht :D
    Umso beeindrucker dafür, die schon erwähnte Szene, in der man dann die Leichen sieht und Ianto aufgedeckt wird (und wunderbar blau angelaufen und geschwollen aussieht. Das ist ja bei Leichen von Fanlieblingen auch eher selten, dass sich Macher trauen, die etwas "realistischer" zu verschandeln :) ). Da fand ich dann auch Barrowman wieder toll, wie er Gwen tröstet.

    Was das Interview angeht, seh ich das zwie gespalten: Ich möchte RTD in soweit Recht geben, dass es für die Handlung von Children of Earth als Einheit, unabhängig vom Rest der Serie, die absolut perfekte Entscheidung war. Alles hat gepasst, vor allem die Sinnlosigkeit und Willkürlichkeit von Iantos Hinscheiden unterstreicht herrlich die ganze Thematik der Staffel. Im Gesamtkonzept der Serie, muss sich der Herr RTD vorwerfen lassen, dass von dem Geplatsche in Season 1 & 2 ein ganz schöner Bruch mit bekannten Konventionen war. Ich halte diese Veränderung zwar für einen Umschwang in die absolut richtige Richtung, aber es ist nunmal abzusehen, dass Fans des Geplänkels in den ersten beiden Staffeln, die wie Whatever das sagt, die Serie als "leichtherzig" und eben nicht als einen "düsteren, erwachseneren Bruder" zur Hauptserie gesehen haben (was er effektiv zwar immer sein sollte, und dann aber erst mit der dritten Staffel war), gemocht haben, davon vergrault werden und enttäuscht sind (und da haben sie alles Recht zu ... natürlich nicht zu Drohbriefen und Rumgestänker sowie Hetze im Internet, aber wenn man nach Season 3 keinen Bock mehr auf Torchwood hab kann ich das verstehen.)

  • Was Torchwood angeht - die dritte Staffel war das, was ich mir auch schon von der erste und der zweiten Staffel gewünscht habe. Das ist Doctor Who für Erwachsene. Und wenn es bei Doctor Who gute Tradition ist, die Kinder hinters Sofa zu scheuchen, dann habe ich auch gar nichts dagegen, wenn bei Torchwood die Erwachsenen hinter das Sofa gescheucht wurden. Und das ist voll und ganz gelungen, bei mir jedenfalls.

    Wenn die Sterberate von Anfang an auch so hoch gewesen wäre, dann wäre es allerdings eine Mini-Mini-Serie geworden, oder man hätte irgendwann den Überblick verloren, weil ständig neue Hauptdarsteller auftauchen.

    Das Interview fand ich nun nicht schlimm- sowas lässt Russel T. Davies eigentlich immer vom Stapel. Ich vermute, der hat insgeheim einen Heidenspaß, wenn sich alle aufregen (solange die Aufgeregtheit sich im zivilisierten Rahmen abspielt).

    Einmal editiert, zuletzt von Inazea (25. Juli 2009 um 00:40)

  • Also ich find den Verlust schade, ich mochte den Charakter sehr.

    Allerdings freu ich mich auch schon drauf, wenn Gwen Mitte der 4.Season stirbt, und Torchwood in "the captain Jack Harness adventures" umbenannt wird.... :whistling: Den zu töten wird zumindest schwieriger...

    Einmal editiert, zuletzt von Yerodin (25. Juli 2009 um 01:16)

  • Also ich persönlich freu mich auf 3-4 neue Leute in einem neuen Team.

    Geht mir auch so. Hoffentlich werden es nicht diese komischen Spezial Forces aus Season 3, die haben einfach zu viel Dreck am Stecken.

    Ich wäre ja für eine Reaktivierung von Alice Guppy

    Die war ein Hottie und herrlich fies.

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    Wobei natürlich ja der Hub zerstört wurde und daher auch die ganzen eingefrorenen TW-Agenten jetzt auch Matsch sein müssten...

  • Für mich war diese Serie irgendwie eine "Feel good" Geschichte die ich schon lange bei keiner Anderen hatte.

    Ich denke, daß hier daß zentrale Mißverständnis liegt. Torchwood wurde ja von der BBC und RTD als alles mögliche oder unmögliche beworben, aber eine "Feel good"-Story sollte es nie sein, eher so eine Art "Die Dunkle Seite von Doctor Who". Und es gab ja durchaus schon Kritik (z. B. von Johnny hier im Forum, wenn ich mich recht erinnere), denen die Serie bereits in der ersten Staffel ein zu depressives und negatives Weltbild fröhnte.

    RTD scheint zudem kein Fan des klassischen Hollywood-Popcorn-Kinos zu sein. Happy Ends sind ihm nicht so wichtig. Charaktere und Handlung sind der Botschaft der Story untergeordnet. Er will nicht nur einfach Unterhalten, sondern vor allem auch belehren. - Fast wie im guten alten Deutschen Autorenkino/Theater von Brecht bis Fassbänder - RTD will immer auch eine Botschaft überbringen - man denke nur an die Gaywood-Diskussionen, während Staffel 1&2 und da leidet der Spaß-Faktor schnell drunter. CoE ist davon übrigens auch nicht gerade frei. Die Wirkung ist nur deshalb eine andere, weil er seine Botschaft in eine spannende Polit-Thriller-Handlung verpackte und eine ungewöhnliche handwerkliche Sorgfallt an den Tag legte.

    Hamburger Science Fiction-Stammtisch

    Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab ca. 18 Uhr im Vo Uu, ehemals Arkadasch, Grindelhof 17 in Hamburg, Science-Fiction-Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

  • Die Reaktionen jüngerer Fans ist bezeichnend und unreif ...aber ebenso vorhersehbar ...Kinder reagieren so wenn ihnen ihr "Spielzeug" weggenommen wird. :)


    Whatever: I'm fortysomething ! ;)

    um es kurz zu machen zitiere ich RTD

    Zitat

    But if you can’t handle drama you shouldn’t watch it. Find something else. Go look at poetry. Poetry’s wonderful.


    Die Aussaagen im Interview sind völlig ok und ich kann mit allem was sie in CoE geschrieben haben leben, die Absicht war ja schließlich TW in der bestehenden Form zu "töten" (dies haben wir aber im CoE -Thread alles ausführlicher)

    Wenn! Wenn man RTD noch irgendwas glauben kann/will und irgendwas an der Aussage für eine ev. Season 4 dran ist so ist das die Aussagen im Interview die mich zumindest ein wenig optimistish stimmt dass zumindest versucht werden soll etwas wie TW auf intelligente Weise weiterzuführen
    ...ich würd's begrüßen.

    sry
    gehört hier nicht ganz her

    Zitat

    In der Todesszene an sich fand ich eher Barrowmans Schauspiel peinlich. Nein, das Melodrama liegt ihm nicht


    Melodramatisch über alles und jedes heulen kann der schon...aber spiel mal eine Todesszene wie diese und dein eigenes Sterben noch dazu...machts nicht gerade leicht da noch viel Drama reinzulegen.

    aber dies zu erörtern ist sowieso müßig ... die show ist gelaufen :)

    When we remember we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained.M.Twain

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    Wobei natürlich ja der Hub zerstört wurde und daher auch die ganzen eingefrorenen TW-Agenten jetzt auch Matsch sein müssten...

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    Nun ja. Die Leichenhalle im HUB befindet sich in einer großen separaten Halle, wie man z. B. am Ende der letzten Folge der ersten Staffel sehen konnte. Und diese Halle scheint wie ein Tresor abgesichert zu sein. Die offizielle Begründung dafür, daß Jack in Staffel 2 Owen wiederbelebte, war ja, daß er den Code für die Bunkertür zur Leichenhalle vergessen hatte.

    Insofern könnte die Leichenhalle samt Inhalt noch unversehrt unter den Trümmern des übrigen HUB liegen.

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  • ahahaha wie geil :D

    "It’s just a few people posting online."
    ob der diese bescheuert LJ community kennt, wo alle die wildesten und wahnwitzigsten theorien und ideen aufbringen, "um ianto zurückzukriegen"? ;)

    Spoiler anzeigen

    da ist das schon mal homophob, dass clem riechen konnte, dass ianto schwul ist. hätt eingesperrt gehört, der alte, aber leider haben die 456 ihn vorher gekillt... so ein pech...

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