• Ich habe das Serial gestern Abend beendet und bin immer noch völlig begeistert . Wenig lässt sich sagen , was noch nicht von meinen Vorrednern erwähnt wurde .
    Interessanterweise hat mich das Ende vollkommen emotional mitgenommen und das, obwohl ich mit Seeds of Death und Tomb of the Cybermen zwar zwei Highlights, aber eben doch erst wenig der Troughton-Ära gesehen habe.
    Dies spricht für eine starke Figuren- und Charakterzeichnung und diese ist insgesamt die große Stärke der War Games . Wie hier gekonnt Figur um Figur eingewoben wird, die allesamt ihre jeweiligen Epochen repräsentieren und dazu noch den Plot bedienen und sich in ihm und an ihm entlang miteinander verweben, ist schon ganz hohe Schule des Drehbuchschreibens.
    Damit einher geht auch, dass die Serie selten so starke Bösewichte zu bieten hatte. Steve Jobs und sein War Chief, der sich als finsterer TImelord entpuppt , sind nur schwer zu überbieten . Gerade der War Chief liefert eine grandiose Schauspielleistung ab.
    Dass das Serial den Zuschauer emotional so mitnimmt , liegt auch daran , dass sich der Plot im guten Tempo entwickelt und gleichzeitig den Figuren genug Raum gibt sich zu entfalten , ohne sie mit seiner Epik zu erdrücken, da könnte sich NewWho eine Scheibe abschneiden .
    War Games bekommt klar und verdient ein Super und wird in Bälde erneut im Player landen.

    DON'T DO THAT!! You'll frighten the fish!

    Einmal editiert, zuletzt von Bassen Tai (4. November 2016 um 09:58)

  • Ich freue mich so, dass The War Games als nächstes bei meinem chronologischen Re-watch dran ist. Zuerst muss ich aber noch das unglaublich zähe Recon von The Space Pirates hinter mich bringen. ;)

  • Habe die Episode gestern zum ersten mal gesehen und fand sie richtig richtig toll. Eine tolle Story, die sich toll aufbaut mit interessanten Charakteren und tollen Schauspielern. Die Bösen waren echt gut gespielt, vor allem "von Weich", "General Smythe" und der "Security Chef" waren so richtig zum "hassen".
    Throughton liefert eine seiner besten Leistungen ab, was jetzt nicht heissen soll das die anderen Leistungen schlecht waren, ganz im Gegenteil.

    Das einzige was mich ein wenig gestört hat war diese von einer Gefangenschaft zur nächsten Gefangenschaft stolpern, da haben sie es in meinen Augen ein wenig mit übertrieben.

    Hear the music coming, loud as you can stand,
    You will never be the same again,
    Let the beat into you, let it turn you 'round,
    Let it be your best friend,

  • Von dem habe ich schon viel gehört aber noch nie was gesehen. Wie ist der denn so?


    Ich mag Troughton sehr gerne, ist bei mir bei den klassischen Doctoren auf Platz 3 nach Baker und Pertwee. Ich finde er hat den Doctor recht locker und sympathisch dargestellt, manchmal wirkt sein Doctor sogar etwas verwirrt, er kann aber auch ernst sein.

    Hear the music coming, loud as you can stand,
    You will never be the same again,
    Let the beat into you, let it turn you 'round,
    Let it be your best friend,

  • Ja, den mögen wir alle sehr gerne.

    Japp, Pat Troughton, der Cosmic Hobo. Wobei ich ihn lieber als Doctor Columbo bezeichne: hat aber einen messerscharfen Verstand und weiß genau was vorgeht, wird aber durch sein recht ungepflegten Äußerliches und seine ziemlich schnodderige Art von seinen Gegnern als harmloser Trottel eingestuft, was ein riesiger Fehler ist.


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  • Ja, den mögen wir alle sehr gerne. Wir fragen uns nur, wer dieser Throughton sein soll.

    ja, leider hat sich da der Fehlerteufel bei mir eingeschlichen und irgendwie stand ich bei der Anspielung auf dem Schlauch, na ja kann nicht jeder Tag ein Sonntag sein.

    Hear the music coming, loud as you can stand,
    You will never be the same again,
    Let the beat into you, let it turn you 'round,
    Let it be your best friend,

    Einmal editiert, zuletzt von holgrim (12. Februar 2019 um 23:44)

  • ja, leider hat sich da der Fehlerteufel bei mir eingeschlichen und irgendwie stand ich bei der Anspielung auf dem Schlauch, na ja kann nicht jeder Tag ein Sonntag sein.

    Es ist ja nicht so, dass ich den Namen Throughton hier zum ersten Mal läse. :D


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  • *lese ;)
    Wenn wir schon bei Fehlerteufeln sind...

    Und wenn das doch in irgendeinem anderen Bundesland als richtig gilt, dann entschuldige ich mich... :)

    Nein, Coniunctivus Irrealis ist schon richtig. ;) Es ist ja nicht so, dass er der erste wäre, der "Throughton" statt "Troughton" schreibt.

    Aber es ist auch nicht so, dass Grammatik hier das Thema wäre.


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  • Schaue gerade Teil 6 und muss lachen, wie gut man bei von Weich das Pflaster über dem Auge sehen kann, um das hängende Augenlid zu immitieren. Tja, bei den Fernsehern von vor 50 Jahren ist das nicht aufgefallen.


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  • Hätte ich ja nicht gedacht, aber man kann tatsächlich mit 10-teiligen Schwarz-Weiß-Geschichten Leute von der Klassikserie überzeugen. 8|

    Injustice is the rule, but I want justice. Suffering is the rule, but I want to end it. Despair accords with reality, but I insist on hope. I don't accept it because it is unacceptable. I say no.

    - der achte Doctor, Camera Obscura

  • Hätte ich ja nicht gedacht, aber man kann tatsächlich mit 10-teiligen Schwarz-Weiß-Geschichten Leute von der Klassikserie überzeugen. 8|

    Ich habe es einem Freund gleichzeitig mit Black Orchid ausgeliehen. Letzteres fand er nicht so gut, aber von War Games war er trotz schwarz-weiß (und Ablehnung der Hartnell-Folgen) überzeugt. Spricht für die Geschichte.


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  • Wow! Ich verstehe nun wieso viele dieses Serial Lieben und als eins der Besten der Troughton Ära ansehen. Ich hab es eben zu Ende geschaut und bin noch komplett überwältigt und emotional mitgerissen! Das Ende einer Ära!

    Alle 10-Teile waren mehr als spannend. Es gab so gut wie keine ziehende oder gar gähnende Länge und hat die 6.Staffel gerettet und dieses Ende perfekt abgerundet!

    Über den Plot brauch man nicht viel sagen.. Man hat einen super Schurken, der auch noch ein Timelord ist. Dann werden die Timelords eingeführt. Viele Twist und Turns über 10 Folgen gestreckt mit einem großen Finale!

    Ich finde die komplette 9./10.Folge waren mir das Beste aus 6 Jahren Doctor WHO Classics! Der große Showdown, die Verhandlung, der Abschied..

    Mein Herz ist gebrochen.. Die letzte Folge hatte eine komplett atemberaubende und düstere Stimmung. Es war ziemlich tragisch aber auch mystisch gehalten.. Das große Ende von Jamie und Zoe! Jamie als ältester Companion und längster Freund versucht sogar den Doctor zu überreden doch noch zu fliehen.

    Der Twist das die Timelords die in ihre Welt und ihr Jahr zurück bringen würde war mir schon klar, aber das alle Erinnerungen gelöscht werden bis auf deren 1.Abenteuer mit dem Doctor kam als ein ganz großer Schock.

    Ich entschuldige mich auch, da ich Doctor WHO Classics erst seit 4 Jahren gucke und versucht habe mich nicht zu Spoilern. Es ist also

    mein 1.mal das ich das alles bis hier her komplett gesehen habe!

    Die letzte Szene mit Troughton.. Ich hatte richtig Gänstehaut. Was ein spektakuläres Ende dieser Ära. Ich finde Hartnell teilweise besser als Troughton aber Troughton hatte das bessere Ende.. Ich mag aber Beide sehr gerne!

    Ich glaube ich brauch erstmal eine Pause bevor ich mich an den 3. Doctor mache. Bin sehr nervös

  • Schaue die Folge gerade wieder und bin bei Teil 4. Und wer sind die guten im amerikanischen Bürgerkrieg? Die Südstaatler, die für die Sklaverei gekämpft haben. :bad: Ernsthaft, was haben sich Dicks und Hulke dabei gedacht?

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 12thdoc 4. 1stdoc 5. 2nddoc 6. 8thdoc 7. 9thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 14thdoc 12. 5thdoc 13. 15thdoc 14.Wardoc 15. 10thdoc 16. 13thdoc

  • Schaue die Folge gerade wieder und bin bei Teil 4. Und wer sind die guten im amerikanischen Bürgerkrieg? Die Südstaatler, die für die Sklaverei gekämpft haben. :bad: Ernsthaft, was haben sich Dicks und Hulke dabei gedacht?

    Eigentlich kämpften die Südstaaten um ihr wirtschaftliches Überleben. Dazu waren sie auf die Erhaltung der Sklaverei angewiesen. Ebenso kämpften die Nordstaaten nicht für die Abschaffung der Sklaverei an sich. Leider wird der Sezessionskrieg immer wieder auf das Thema Sklaverei reduziert.

    Und warum sollen Südstaaten-Soldaten nicht mal die Guten sein? Das finde ich sogar gut. Die meisten haben einfach für ihre Heimat gekämpft, und waren bestimmt nicht alle böse, blutrünstige Sklaventreiber. Die meisten der Südstaaten-Soldaten waren auch selber keine Sklavenbesitzer.

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