16x03 - The Stones Of Blood

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    1. 1. Super (8) 32%
    2. 2. Gut (13) 52%
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    Die Suche nach dem dritten Fragment des Keys führt den vierten Doctor und Romana I auf die gute alte Erde. Nicht nur eine Horde von verrückten Kultisten, auch vermeintliche Unterstützung macht ihnen das Leben schwer. Lebende Steine, unheimliche Vögel, alte Göttinen, reale theoretische Absurditäten und erleuchtete Richter tun ihr übriges, um den Doctor zu erledigen. Was natürlich nicht gelingt. :)


    Der dritte Teil der Suche nach dem Schlüssel der Zeit war auch die 100. Folge der Serie insgesamt. Dementsprechend wurde eine Szene gedreht, in der des Doctors 751. Geburtstag in der TARDIS mit Kuchen und neuem Schal gefeiert wird. Der Produzent, Graham Williams, empfand das Ganze jedoch als zu albern und ließ die Szene streichen. Die vier Episoden wurden zwischen dem 28. Oktober und dem 18. November, 1978 ausgestrahlt.


    Sonst zu dieser Zeit: Der Präsident von Ägypten, Anwar Sadat, und der Prime Minister Isräels, Menachim Begin, bekommen den Nobel-Preis für Frieden. Numme rEins in Deutschland waren Clout ("Subsitute") und Luv' ("You're the Greatest Lover"); in Großbritannien waren es weiterhin John Travolta und Olivia Newton-John, mit "Summer Nights".

  • Der dritte Teil der Suche nach dem Schlüssel der Zeit war auch die 100. Folge der Serie insgesamt. Dementsprechend wurde eine Szene gedreht, in der des Doctors 751. Geburtstag in der TARDIS mit Kuchen und neuem Schal gefeiert wird. Der Produzent, Graham Williams, empfand das Ganze jedoch als zu albern und ließ die Szene streichen.


    Wenn die Szene aber trotzdem schon gedreht wurde, gibt es die zufällig auf der DVD zu finden? :D Weil das wär doch mal was. Klar wär das für die Serie ein sich ein bisschen zu metatextuell gewesen, aber man hätte das doch vielleicht so als Teaser vor die Folge packen können. Sowas in der Art gab's doch schon bei Terror of the Zygons (ich glaub die war's), in der der vierte Doktor UNIT mal wieder zur Hilfe eilt? (ich erinnere mich an einen Tom Baker im Theater ... oder so ...)

  • Von der Folge war ich beim Schauen positiv überrascht. Die wird ja eher selten genannt, wenn es um das Thema "gute Episoden" geht, aber sie war dann doch so interessant und gut, wie die Beschreibung davon klang.
    Die herumwandelten Steine sind natürlich etwas albern und als Gegner nur mäßig geeignet. Aber dafür gibt es ja noch Vivien, sowie die sehr hübsch gemachten Lichter-Richter, die den Doctor auf Trapp halten. Außerdem sei noch die Professorin erwähnt, die den erfolgreichen Beweis antritt, daß auch alte Frauen einen prima Companion abgeben können. Also alles, bis vielleicht Romanas Schuhproblemen, durchaus unterhaltsam und dank der verschiedenen Handlungsorte nie langweilig.
    Positiv ist mir glaube ich außerdem noch die Musik aufgefallen. (wenn ich das jetzt nicht mit einer anderen Folge verwechsle, aber ich mir recht sicher, daß es die Folge war). Auf jeden Fall eine Folge, die man auch mal Leuten zeigen kann, die mit Who nicht viel anfangen können.

  • Nach "The Pirate Planet" hatte ich irgendwie die Lust an dieser Staffel verloren. Der übergreifende Handlungsbogen gibt nicht viel her, stilistisch war´s mir etwas zu abstrus, Bakers Doctor zu ... entrückt und mit Mary Tamms Romana konnte ich auch nicht die Welt anfangen. Also bin ich nicht gerade mit den größten Erwartungen an diese Folge rangegangen.


    Aber ich bin mehr als positiv überrascht, "The Stones of Blood" ist eine wunderbare kleine Doctor Who-Perle. Ein richtiger Geheimtipp, wie Solus schon schrieb, taucht die Folge nie in den Lieblingslisten auf, auch hier im Forum hat sie glaub ich noch nie jemand erwähnt.


    Dabei überzeugt sie auf ganzer Linie: Gute Gaststars, schöne Außenaufnahmen, imposante britische Landsitze mit düsteren Geheimgängen, clevere Dialoge, herrlich "andere" Aliens, ein ganz starker Titelheld, schwer in Ordnung gehende Sets und wohl die beste Musik, die ich bislang bei einer Classic-Folge gehört habe. Wunderbar. Vielleicht nicht unbedingt eine meiner absoluten Favoriten, aber mit so Krachern wie beispielsweise "Pyramids of Mars" kann diese Geschichte ganz locker mithalten.


    Professor Emilia Rumford ist eine der liebenswertesten Einmal-Companions überhaupt, ihre Begeisterung über dieses Abenteuer war geradezu ansteckend. Und dabei ist sie clever genug, dass sie diese Erlebnisse wohl immer für sich behalten wird. "I have to think of my academic reputation." :) Vivien Fay alias Kriegsgöttin Cailleach alias fahnenflüchtige Kriminelle Cessair of Diplos ist eine toll gespielte Bösewichtin, die schön gewieft und gemein rüberkommt. Ich mochte, dass sie trotz all ihrer Fiesitäten trotzdem etwas für ihre Kameradin Emily empfand und diese nicht töten wollte. Ihr Krähenkostüm war ganz in Ordnung, ihr anschließender Silberlook im Raumschiff ganz große Klasse, das hatte viel Stil.


    Ihre Ogri-Schergen, die lebenden Steine, fand ich ganz ok umgesetzt. Die Idee war jedenfalls gut, hier wurden mal wieder so richtige Alien-Aliens gezeigt. Und die Dinger waren ganz schön brutal, der Mord an den Campern war keine nette Szene. ;) Überhaupt ist die Folge angenehm dunkel und brutal, würde ausgezeichnet in die Hinchcliffe-Äre passen. 8) Manche Szenen, wie der Rabe in Großaufnahme, der Steinkreis, das ausgeschüttete Blut und die Aufnahmen der Druidenkultisten (die mich in der ersten Einstellung stark an den Grauen Rat aus "Babylon 5" erinnert haben) waren regelrecht unheimlich.


    Aufgelockert wurde das Ganze mit viel Humor, tollen Doctor-Sprüchen ("I hope that knife´s properly sterilized."), Romanas Naivität ("I used to be a Brown Owl. - REALLY?!?") und auch K9 haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Das Hündchen sorgte sogar für etwas Drama, sein aufopfernder Kampf mit den Ogri hätte ihn fast das Leben gekostet. Obwohl ich das Vieh nicht sonderlich mag, sein "Advice: Cannibalization of reusable parts" nach seiner Beinahe-Zerstörung war doch irgendwie rührend.


    Der Schwenk in den Hyperspace war dann ein großer Stilbruch, aber die Megara haben mir so viel Spass gemacht, dass mich das nicht im geringsten gestört hat. Schizophrene Irrlichter, die gleichzeitig höchstgefährliche Richter sind. :thumbup: Der Prozess gegen den Doctor war mehr als amüsant, es war schön ihn zu beobachten, wie er sich letztendlich rausreden konnte. Tolle Aliens, die ich auch gern wieder sehen würde.


    Ganz klares "Super" für diese Folge, "one to show to friends". Allein schon wegen dem einzigartigen Kliffhänger in Teil 1 (nein, kein Rechtschreibfehler. ;) )

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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    Einmal editiert, zuletzt von Der tanzende Arzt ()

  • Wenn die Szene aber trotzdem schon gedreht wurde, gibt es die zufällig auf der DVD zu finden? Weil das wär doch mal was. Klar wär das für die Serie ein sich ein bisschen zu metatextuell gewesen, aber man hätte das doch vielleicht so als Teaser vor die Folge packen können.


    Ich muss Dich leider enttäuschen und den Tanzenden Arzt ausnahmsweise korrigieren: Die Geburtstagsszene wurde laut Featurettes nie gedreht, Graham Williams Veto erstickte die Idee im Keim. Der Kuchen war allerdings schon bestellt, und den ließen sich die Darsteller halt so schmecken.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Schade um die Geburtstagsszene und sorry der Nachzügelei, aber ich hole auf :)


    Eine etwas durchwachsene Folge finde ich. Vivien wäre eine gute Rani gewesen, vielleicht war sie ja auch die Vorlage/Inspiration für dieselbe knapp 10 Jahre später.


    Susan Engels Spiel, ihre Lust am beherrschen, betrügen, vernichten ist herrlich anzuschauen. Eine tolle Schauspielerin, die wie ich nachlesen konnte nebenbei noch Regisseurin, Produzentin, Drehbuchschreiberin und und und ist und in der Welt des Theaters und des Films/TV zuhause ist. In der VERVOIDS-Folge des sechsten Doktors spielt sie auch mit, muss mal schauen, wann ich mir die nochmal anschaue, sonderlich aufgefallen ist sie mir in diesem Serial nicht.


    (aus der Folge, leider noch nicht silber angemalt)



    (so sieht sie heute mit Mitte 70 aus)


    Beim Streit zwischen dem Anwalt des Doktors und seinem Richter musste ich einmal ich die zahlzeichen Monty Python-Gerichtsverhandlungen denken.


    Als Tom Baker dann auch noch eine Anwaltsperrücke aus dem Sakko zauberte hab ich mich fast weggeschmissen vor lachen.


    Die Ogres als fahrende (?) Silikonmonster waren als Idee ganz nett und auch schick umgesetzt, erinnerten mich aber stark an das Star Trek Silikonmonster


    Zähle ich eher Details und Gimmicks auf? Ja. Warum mache ich das? Weil die Handlung meiner Meinung nach nicht sonderlich beeindruckend war.


    s/tnd

  • Ein dickes Gut, von der Höchstwertung haben mich eigentlich nur die herumrollenden blinkenden Steine abgehalten. Nach dem holperigen "Pirate Planet" fiel besonders auf, wie atmosphärisch dicht dieser dritte Beitrag zu "Key to Time" wirkt und wie gelungen die Darstellerleistungen sind (allen voran die alte Professorin). Die Geschichte entfaltet sich viel subtiler. Statt von irgendwelchen Wächtern beschossen zu werden, wird er nett auf ein Glas Sherry eingeladen - und es es ist bloß eine Kleinigkeit, nämlich das Fehlen von Bildern an der Wand, die den Doktor irritiert... Im doppelten Sinne "back on Earth" verträgt "Stones of Blood" auch die skurrile Idee des Schiffes im Hyperraum, in dem intelligente Lichtfunken Gerichtssitzungen abhalten.

  • "The Stone of Blood": Was soll ich sagen? Ich fand die Folge durchweg richtig gut. Die Episode war von Beginn an sehr mysteriös und dadurch hielt sich die Spannung auch über alle vier Teile auf einem sehr konstanten Niveau. Es gab einige klasse Momente (K9 der jeden Eintrag zum Thema Tennis löscht weil er Romanas "Forget about tennis" natürlich als Befehl interpretiert, der Doktor der mit der alten Frau (die m.M.n. sehr gut dargestellt wurde) über Einstein unterhalten oder die Szene mit dem Stier häh Steinkampf am Kliff. Es gab noch einige weitere Szenen die mich köstlich amüsiert haben. Ansonsten war die Geschichte grundsolide. Es gab nur einen Punkt den ich nicht wirklich nachvollziehen konnte: Woher wußte dieser Typ am Anfang den Namen vom Doktor? Wenn das erklärt wurde dann habe ich das irgendwie nicht mitbekommen.


    Sehr amüsant war auch die Gerichtsverhandlung am Ende. Hier war Tom Baker einfach zu köstlich und als er diese Blicklichter einfach nach Hause geschickt hab ich auf dem Boden gelegen.


    Auf jeden Fall war es eine Doktor Who Episode die genau nach meinem Geschmack war: Spannend, skuril, lustig und sie nimmt sich nicht so ernst.


    Noch eine kleine Annekdote nach dem Schauen:


    Ich hab mir die Folge heute Abend mit einem Kumpel angeschaut und direkt danach hab ich ihn noch zum Bus gebracht. Unterwegs haben wir uns u.a. über die Steinmonster unterhalten und dabei wurde ich von irgendeinem Mädel angesprochen weil die Zigaretten schnorren wollte. Als mein Kumpel seine Ansicht zu den glühenden Steinmonstern fortsetzte kam von ihr nur der Kommentar "Seid ihr auf Drogen?" Jaja, die Jugend von heute denkt also sofort, dass man Drogen nimmt, wenn man sich über rollende glühende Steinmonster unterhält. Wieder etwas gelernt. :thumbsup:

  • Eigenartige Folge. Fängt irgendwo in einem modrigen Pseudo-Stonehenge an um dann irgendwie in einer ausgedehnten Gerichtsverhandlung auf einem Raumschiff zu enden... ohne dass einem klar wird wie genau das jetzt eigentlich passiert ist. Eher willkürlich wird zwischen Comedy- und Horrorszenen hin und hergeschnitten, so dass man das Gefühl bekommt mal eine Minute eine Hinchcliffe- und dann eine Williams-Folge zu sehen. Irgendwie will sich das stillistisch nicht so recht zusammenfügen.


    Das selbe lässt sich auch über die Handlung an sich sagen. Was genau hat die mir jetzt eigentlich erzählen wollen? Da ist jetzt halt diese unsterbliche Trulla (die irritierenderweise genau wie meine Grosstante aussieht) die inkognito halt diesen Kult führt und in Wirklichkeit ein Verbrecheralien ist... und dann? Der Sinn des Ganzen ist...?


    Dann werden noch lauter Sachen angerissen auf die nie wieder eingegangen wird. Warum wusste denn nun der Typ den Namen vom Doctor? Wer hat denn nun Romana die Klippe runtergeschuppst... und wieso sah er aus und klang wie der Doctor? (Da waren noch mehr offene Fäden, ich weiss die aus dem Kopf nur nicht mehr alle) Oder wurde das alles irgendwann angesprochen und ich habe es nur nicht gerafft?


    Verwirrt/verworrenes Ding. Unterhaltsam und kurzweilig zwar schon... aber trotzdem irritierend.

  • Wer hat denn nun Romana die Klippe runtergeschuppst... und wieso sah er aus und klang wie der Doctor? (Da waren noch mehr offene Fäden, ich weiss die aus dem Kopf nur nicht mehr alle)


    Ähnlich wie The End of Time muss man solche Logikfehler sich zurecht spinnen, damit es Sinn ergibt. Aber wo Du es jetzt sagst. Die Folge sah ich letzte Woche und irgendwie ist mir diese Szene abhanden gekommen.

  • Eine Folge, die ich nicht anders als mit SUPER bewerten kann.


    Gute Story, Charaktere, gute Effekte, gute Schauspieler.


    Frau Professor Amelia Rumford, diese couragierte und äußerst liebenswürdige ältere Archäologin, würde ich gerne wiedersehen. Sie war in ihrer Art so glaubwürdig.


    Vivien aka Cessair of Diplos ... gut, es war relativ früh klar, dass sie die "Böse" sein muss, aber egal - sie hat einfach Spaß gemacht. Besonders in des Doctors Gerichtverhandlung, als sie die ganze Zeit so überlegen war, von sich überzeugt, und dann in dem Moment als ihr klar wurde, dass sie verloren hat, so verzweifelt.


    Es hat auch wieder großen Spaß gemacht, 4thdoc zuzusehen. Wie er immer wieder einen Dreh fand, um die Verhandlung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Aber auch seine Sprüche die ganze Zeit. Wobei er den für mich besten Spruch schon ziemlich zu Anfang brachte: "I'm no fashion expert." Ach was, wirklich?


    Die Megara waren gut getrickst und sorgten sowohl für Dramatik (in ihrem Beharren darauf, den Doctor zu exekutieren), als auch für Humor (der Anwalt des Doctors, der sich für einen schnellen und schmerzlosen Tod einsetzt und dann meint, dass Gerechtigkeit auch barmherzig sein kann).


    Die Ogres als fahrende (?) Silikonmonster waren als Idee ganz nett und auch schick umgesetzt, erinnerten mich aber stark an das Star Trek Silikonmonster

    Mich erinnerten sie mehr an die "Monolith Monsters" aus "Das Geheimnis des steinernen Monsters":

  • Ich finde die Geschichte der Folge eigentlich total Banane und das Ende ist ganz schrecklich konstruiert und eigentlich besteht das ganze aus 3 Teilen, die mit ach und krach irgendwie zusammen passen, aber ich finde sie trotzdem ziemlich gut. Ich würde zwar von super absehen, aber mir hat die Folge unheimlich Spaß gemacht.
    Was mir nicht gefällt ist, dass man es schon wieder mit einem irgendwie gearteten Kult zu tun hat. Ich finde das ist innerhalb der Serie, ob nun alt oder neu, ein ziemlich ausgelutschtes Motiv.
    Außerdem finde ich Romanas 5 Minuten Misstrauen irgendwie blöd. Zum einen, warum sollte der Doctor sie umbringen und sie als Timelady sollte doch wissen, was es für Mächte im Universum gibt. Und warum wehrt sie sich nicht, als man sie wegbeamt? Sie steht einfach nur da ohne jegliche Regung. Über ihre Augenbrauen hätte mal auch jemand drüber sehen sollen, die sahen zum Teil sehr schlimm geschminkt aus. Aber das nur so nebenbei. Dass die gute Vivien irgendwas damit zu tun hat oder sogar selbst das böse dahinter ist, ist keine Überraschung, weil man schnell merkt, dass mit ihr was nicht stimmt. Und ihr Vogelkostüm ist ganz schlimm.
    Ich finde auch diese Monstersteine total lächerlich. Der Stein der Vollsteckung, der sich von Blut ernährt. Ja ich weiß, es sollen ja fremde Wesen von einer anderen Welt sein, aber sie sollen dann ja auch wieder wie Steine wirken. Das ist mir einfach zu blöd. Und auch wenn ich die Szene, als der Doctor als Torero dem Stein über die Klippe hilft, sehr lustig fand, das ganze an sich war eher suboptimal. Und wie sie am Ende des Stein bekommen wirkte sehr gewollt. So als ob dann noch eingefallen wäre, dass man ja noch den 3. Stein benötigt und das ins Drehbuch bringen muss. Aber das war es dann auch mit meiner Kritik, ansonsten habe ich nur noch positive Punkte.
    Die Szene, als der Doctor erwacht, kurz bevor er geopfert werden soll ist herrlich. Zudem sieht es in der einen Szene so aus, als würde er Mund zu Mund Beatmung bei K9 machen. Toll! Aber auch schon, als er am Anfang einfach den Schirm in die Botanik wirft hat mir gefallen. Das Gerät, das er gezimmert hat ist super und ich finde die Dialoge zwischen ihm und Emilia sehr schön. Die alte Dame fand ich eh sehr sympatisch und hatte schon Angst, dass sie hopps gehen wird.
    Sehr schön war auch:
    Emila:" Ich verstehe das mit dem Hyperraum nicht."
    Doctor: "Wer tut das schon."
    K9: "Ich!"
    Doctor: "Sei ruhig!"
    Der Zauberstab wurde mal wunderbar genutzt. Er hat damit wirklich die Tür aufgebrochen. Ne super Idee, das könnte man heute auch mal machen.
    Die ganze Szene, als der Doctor mit seiner Strickperücke versucht hat die Megara zu einer Verhandlung zu überreden fand ich toll, auch wenn ich das Ende an sich nicht wirklich mag. Und gekrönt wird das ganze mit einem super Blick vom Doctor auf Romana, als er das mit dem Puzzle nicht hinbekommt.
    Und die Raumstation war ja nun wirklich großartig. Star Wars lässt Grüßen. Wir nehmen was wir finden und basteln was. Eine herrliche Zeit.
    Von mir gibt es für die Folge 7 Punkte. (habe meine Bewertung etwas nach unten korrigiert)


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

    Einmal editiert, zuletzt von chandy ()

  • Na, das war doch mal äusserst erfreulich. An dieser Folge mochte ich so gut wie alles. Angefangen schon beim Setting: ich liebe dieses leicht verregnete, südenglische Flair, die Landschaft, den Steinkreis. Das war alles schonmal ganz prima. Dann die höchsterfreuliche Besetzung. Professor Rumford war wirklich eine schöne Ergänzung zum Doctor, Romana und K9. Vivien mochte ich am Anfang weniger, aber als sich abzeichnete, dass sie die Böse ist, war sie schon wieder OK.


    Die Story... hm. An sich nicht gerade der Bringer, aber so schön umgesetzt, dass es auch so sehr viel Spass gemacht hat. Dazu kamen ganz viel schöner Kleinkram, der die Folge besonders unterhaltsam gemacht hat. Z.B., dass der Doctor K9 die Augen zuhält, als sie die Leichen von Mr. De Vries und seiner Frau (?) finden. Die Szene mit den Gerichtsmaschinen war zum Brüllen komisch, die Auflösung zwar vorhersehbar, aber trotzdem nett.


    Abzüge gibt's nur wenige, vor allem für die Kelten-Göttin-Referenzen, die mich leider ziemlich an das Niveau von "Die Nebel von Avalon" erinnert haben, das ich ganz grausig finde. Und für die etwas dünne Story.


    Ansonsten aber grosse Zufriedenheit und 8 Punkte.

  • Nach der doch leicht hinter den Erwartungen zurückbleibenden letzten Folge, gab es mit dieser mal wieder eine richtig überzeugende Geschichte, die von Anfang bis zum Ende Spaß machte.


    Die beeindruckende Atmosphäre lässt sich eigentlich in der Szene zusammenfassen, in der Romana aus der Tardis kommt, auf der die Raben sitzen. Absolutes Gänsehautfeeling.
    Generell waren alle Sets absolut stimmig, vom Steinkreis über das alte Haus bis zur Klippe, an der unsere liebe Timelady hängen darf.


    Die (erstaunlich wenigen) Charaktere funktionieren allesamt sehr gut.
    Tom Baker ist in Höchstform mit seinen Sprüchen und zeigt ab und zu so liebenswürdig außerirdisches Verhalten, dass es eine wahre Freude ist.
    Mary Tamm gefiel mir als Romana hier auch wieder sehr gut, sie entwickelt sich zu einem äußerst angenehmen Companion. Vor allem zeigt dieser Charakter genau, wie man dem Doctor "auch mal Contra geben" kann. Während ja auch Companions wie Donna Noble diese Eigenschaft angedichtet wurde, es sich bei ihr aber eher in lautem Verhalten und Rumgemaule äußerte, reicht bei Romana ein kleiner Blick, damit der Doctor weiß, dass sie ihm gerade überlegen ist. So muss das sein.
    Die Archäologin war herrlich. Sehr schön fand ich beispielsweise die Stelle, an der sie vorschlägt, dass sie ja mit dem Schlagstock auf das Steinmonster losgehen könnte.
    Vivien war unangenehm, aber das sollte ja auch so sein- demnach einfach gut gespielt.


    Handlungsmäßig bin ich absolut überzeugt, auch wenn einige Logiklöcher da sind, die man sich selbst füllen muss. Aber da man dies ohne große Anstrengung kann, war es in Ordnung. So würde ich davon ausgehen, dass beispielsweise die Raben über irgendeinen Umweg dem Druiden des Doctors Namen mitgeteilt haben.
    Besonders gut gefallen hat mir die Idee mit den Gerichtsmaschinen, die auch noch super umgesetzt waren und zu einem spannenden Handlungsstrang im Raumschiff führten.



    Insgesamt ein eindeutiges "sehr gut" und eine Folge, die man tatsächlich auch mal jemandem zeigen könnte, wie es hier ja schon gesagt wurde.

  • Und wieder eine Folge, die von Anfang bis zum Ende Spaß macht! Eine wirklich gute Staffel bisher!


    Ob Romanas Probleme mit ihren Schuhen, die schrullige Professorin, die herrlich skurillen Megara-Juristen, die juristischen Fertigkeiten des Doctors (incl. Perücke!), die wirklich ziemlich beeindruckenden Ogri als Monsters-of-the-week, bis hin zu Romanas kompletten Kostümwechsel, nur um ein paar festere Schuhe anzuziehen (diese Timelady legt scheinbar etwas mehr Wert auf ihr modisches Erscheinungsbild als später ihre Nachfolgerin!) - alles trug dazu bei, die ohnehin schon handfeste Story noch sehenswerter zu machen. Hat mir sehr gefallen! Volle Punktzahl.

  • Eine wirklich schöne Episode, genauso wie die beiden davor. Um gleich mal zu dem größten Unterschied zu kommen: Die ersten beiden Episoden hätten dirkte aus der Philip Hinchliff-Ära stammen können, die Handlung hätte auch aus Tom Bakers erster Staffel sein können. Sehr düster und mysteriös. Das verliert sich ab der dritten Episode, als der Doctor und Romana auf dem Raumschiff der Bösen sind. Das macht aber gar nichts, besonders wegen den beiden Justice Machines, die einfach so herrlich absurd by the book waren, dass sie alleine schon unterhalten haben, aber in Interaktion mit Tom Baker, der beste Gag hier war auf jeden Fall, wie er die Parücke aus der Tasche geholt hatte, waren sie noch besser. Allgemein muss man wieder sagen, dass der Doctor und auch Romana, die sich nur um die Schuhe zu wechseln einfach mal komplett umzieht, wie auch zuvor Pluspunkte sind. Romana I ist zwar ganz sicher kein Lieblingscharakter, aber in Interaktion mit dem vierten Doctor macht es doch schon Spaß, ihr zu zusehen. Weitere Positivpunkte sind noch Prof. Rumford, K-9, die Überraschung, wer wirklich die Böse ist und das es bis zum Ende wirklich spannend war. Es gibt trotzdem nicht die volle Punktzahl und kein "super" und das ist, dass es doch diesen großen Bruch in der Mitte gab und ich die Hammer Horror Atmosphäre der ersten beiden Teile bevorzugt habe sowie ein paar Fragen, die unbeantwortet blieben. Warum stehen die Raben anscheinend unter Kontrolle von Megara? Wieso trägt diese, wenn sie komplett alleine in den Steinkreisen ist, dieses dumme Kostüm? Warum hält sie sich eigentlich seit 4.000 Jahren auf der Erde auf? Aber, das macht eigentlich nichts, bisher immer noch das Staffel-Highlight.


    FAZIT: Tolle Episode, es gibt 8,5/10 Punkte.

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 4. 1stdoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 12thdoc 8. 6thdoc 9. 3rddoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc

    Einmal editiert, zuletzt von Mario ()

  • WTF..... ?(
    Stonehenge. Sekte. Lebende wandernde Steine. Hyperspace. Alienfrau und Blinkende Richter-Lichter.....
    Was auch immer das für einen Mix ergibt, er war nicht schlecht (glaube ich).
    Allerdings hätte ich von der Staffelhandlung her wohl eher die besten Folgen erwartet.
    Aber Absurd ist auch nicht immer schlecht. :D

  • Stones of Blood hat sich zu meiner bisherigen Lieblingsepisode entwickelt. Während nach dem ersten Schauen noch ein zartes "WZF bin ich sehend" meine Lippen zierte, freue ich mich inzwischen jedesmal wie Bolle, wenn die Folge ihren Weg in den DVD Player findet.
    K9s Tennis-Erasing, die Cheesiness der lebenden Steine, die großartige Beatrix Lehmann mit einem der besten Once-In-A-Lifetime Auftritte der Seriengeschichte.
    Was die Folge besonders auszeichnet, sind die kleinen Momente, besonders um K9, der mal die Klappe halten muss, weil er den Hyperraum versteht, dem dafür aber nicht zuzutrauen ist Leichen mit anzusehen.
    Die Idee der Rechtsprechenden Ziny-Geschwister, die den Doktor zum Archie Leach Auftritt nötigen, ist herrlich bescheuert und auch dementsprechend umgesetzt. Ich glaub ich hätte gerne eine Spinoff Gerichtsshow mit den Megara, in der sie die einzelnen Who-Bösewichte vor Gericht stellen. Make it happen.
    Ansonsten Comedy Pur in den Wortgefechten, die Mutter aller Cliffhanger und Druiden. Wer das nicht mag ist bei Tom Baker an der falschen Adresse.

  • Nachdem ich anlässlich meines Key To Time Rewatches bereits etwas zu Ribos Operation und Pirat Planet geschrieben habe, ist nun auch Stones of Blood dran. Eine wirklich gute Story, in welcher wir (vor allem in den ersten beiden Episoden) mal wieder den Einfluss von Hammer Horror auf Doctor Who erleben dürfen. Die Story ist interessant und das Serial macht spaß, doch ist nicht so gut, wie die beiden Serials davor. Trotzdem reicht es locker zu einem "gut", so wie ich das Serial bisher auch schon bewertet hatte. Die Ogri sind seltsame doch irgendwie auch interessante Gegner und die Magara, dessen Name mich stark an die Macra und die Mara erinnert sind zwar fragwürdig, doch irgendwie auch unterhaltsam.