• Bewertung der Folge 19

    1. Super (0) 0%
    2. Gut (7) 37%
    3. Durchschnitt (9) 47%
    4. Ausreichend (3) 16%
    5. Schlecht (0) 0%














    [center]Tegan ist zu Recht misstrauisch, der neue Companion führt nichts Gutes im Schilde. Nach wie vor steht Turlough im Dienst des Black Guardian, der den fünften Doctor tot sehen will. Durch einen Sabotageakt muss Nyssa auf ein düsteres, seuchengeplagtes Raumschiff flüchten. Bei ihrer Rettungsaktion muss die TARDIS-Crew bald erkennen, dass viel mehr auf dem Spiel steht als nur das Leben der kleinen Traken-Lady: Die Existenz des ganzen Universums ist bedroht.[/center]





    Hm, hm, hm. Eine Folge, die viel besser sein könnte. "Terminus" hat eine ganze Menge guter Ansätze und Ideen. Ein Schiff voller Pestkranker, die auf Heilung hoffen. Eine Mannschaft, die aufgrund ihrer Medikamentenabhängigkeit völlig versklavt ist. Eine mysteriöse Figur namens Garm. Eine völlig neue Erklärung für den Urknall.


    Leider wird daraus aber nicht allzu viel gemacht. Die "Lazar"-Opfer haben nicht mal Sprechparts, sodass natürlich kein Mitgefühl für sie aufkommen kann. Die Crew der Terminus ist derart austauschbar und unsympathisch, dass jede Szene mit den Typen in ihren eigenartigen Rüstungen eher nervt. Warum dann auch noch die zwei Piraten Kari und Olvir mit ihren hässlichen Uniformen in die Geschichte reingezwängt wurden, ist mir schleierhaft: Sie haben kein Charisma und fungieren nur als Stichwortgeber für den Doctor bzw. Nyssa. Ihre Parts hätten sehr viel organischer von Tegan und Turlough übernommen werden können. Aber nein, die kriechen lieber gefühlte drei Teile lang durch irgendwelche Lüftungsschächte. Und der Neue nervt ohnehin definitiv. Die Szenen von Turlough mit dem Black Guardian sind ausschließlich störend. Ich hoffe stark, dass dieser künstliche "Ich muss den Doctor töten"-Unsinn bald ein Ende findet. So halbgar funktioniert das jedenfalls überhaupt nicht. Bitte Turlough, bring den Doctor endlich um, aber hör auf darüber rumzujammern. ;)


    Optisch ist "Terminus" auch kein Bringer. Ich fand die Rüstungen der Vanir noch ganz in Ordnung, auch Garm sah ganz nett aus (wenn auch etwas zu dick. :) ) Aber das Set war ein langweiliges eintöniges Grau in Grau, das den ziemlich zähen Handlungsfluss nicht gerade aufgepeppt hat. "Handlungsfluss" im weitesten Sinne, großteils besteht die Folge aus "Wir laufen hin, wir laufen her, wir laufen hin, wir laufen her." Vieles bleibt auch ziemlich unbeantwortet: Wie kommen die ganzen Kranken auf die Terminus? Wie funktioniert die Heilung und was genau hat Garm damit zu tun? Was passiert mit den Geheilten? Was soll die "Sterilisation", die offenbar tödlich ist? Warum infiziert sich Nyssa und die anderen nicht? Wenn wir schon dabei sind: Warum zieht Nyssa ihren Rock aus und läuft fortan in Unterwäsche rum? ;) Wie kann der kleine Knirps Olvir einen ausgewachsenen Typen IN EINER RÜSTUNG mit bloßen Händen verprügeln?


    Ich habe nicht gerade die höchsten Ansprüche, aber in dieser Folge wurde schreiberisch einfach zu viel vermurkst. Miese Schauspieler und eine fade Optik tragen auch nicht gerade zu meiner enden wollenden Begeisterung bei. Gott sei Dank gibt es Tegan und den Doctor, die die "Terminus"-Karre zumindest etwas aus dem Dreck ziehen. Fräulein Jovanka mag ich einfach mit ihrer unbeirrbaren Sturheit, und auch der Titelheld überzeugt hier auf allen Linien. Ich schätze den Davison-Doctor wegen seiner ruhigen Sanftheit, die hier mehrfach super zur Geltung kommt. Ein Satz wie "Will you put the guns away? Please? - Thanks." funktioniert nur bei ihm, und Fragen wie "Do you know anything about engines?" würde wohl keine andere Inkarnation mit "A little" beantworten. (Der zehnte würde wohl mit: "Anything? I know EVERYTHING about engines. There is not a tiny winy little engine in the universe I do not understand completely. Yes, I´m THAT clever!" reagieren. Oder so ähnlich. :P )


    Auch das Ende hat mir ganz gut gefallen, Nyssas Abschied zählt zu den besseren Companion-Abgängen. Sie entscheidet sich selbstlos, ihre Fähigkeiten auf der Terminus einzusetzen und den Kranken dort zu helfen. Obwohl sie nicht gerade mein größter Liebling ist, war ihre Verabschiedung emotional. Einer ihrer positiveren Aspekte war immer die gute Chemie mit Tegan, die die Trauer der beiden umso stärker ausfallen ließ. "She will die here." - "No, Tegan. Like you, I´m indestructable." :baeh: Auch dem Doctor war klar anzusehen, wie weh ihm Nyssas Abgang tat, auch wenn er ihr zu ihrem Mut gratulierte. Einmal war er aber offensichtlich kurz davor, ihr das noch einmal ausreden zu wollen, der schnelle, leicht verzagte Blick zurück war schön gespielt.


    Ändert aber alles nichts daran, dass für "Terminus" bestenfalls ein "Durchschnitt" rausschaut.


    P.S.: Weil ich mal wissen will, wie das aussieht, mach ich die Umfrage öffentlich. Also Achtung an alle sicherlich furchtbar zahlreichen Voter, durch Eure Stimme outet ihr euch. :20:

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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    2 Mal editiert, zuletzt von michael_who ()

  • Ich mochte Nyssas Abschiedsszene. Sehr schön, sehr süß, einfach gut. Zumindest macht ihre Motivation die TARDIS zu verlassen einigermaßen Sinn. Der Rest? Dümpelt so ein wenig vor sich hin.


    Gerade in ihrer letzten Folge hätte ich mir gewünscht, dass man Nyssa etwas mehr hätte zu tun geben können, als todkrank durch Korridore zu laufen. Aber, keine Überraschung, da man auch so nie was mit dem Companion anzufangen wusste, wird auch hier nur mal ein wenig Technobabble als Problemlösung für sie aus dem Hut gezaubert.


    Die Idee mit den drogenabhängigen Rüstungsträgern, die für ihre Droge arbeiten fand ich gut. Die Station, die die todkranken einfammelt fand ich gut. Überhaupt, ne Folge über ne Krankheit find ich gut. Auch die Idee hinter den Piloten ist gut. Leider mangelt es bei allen Punkten an der Ausführung. Und was ich gar nicht verstanden hab, ist, wie der Garm (ganz furchtbares Kostüm übrigens) in die ganze Sache reinpasst. Oh und was haben Turlough und Tegan in dieser Folge gemacht, außer durch Schächte zu kriechen?




    Nein, Terminus ist keine gute Folge. Hier muss ich michael_who zustimmen: Es hätte mal wieder soooo viel besser sein können.

  • Gerade in ihrer letzten Folge hätte ich mir gewünscht, dass man Nyssa etwas mehr hätte zu tun geben können, als todkrank durch Korridore zu laufen.


    Wobei diese furchtbare tödliche Krankheit offenbar gewaltige Schübe hatte. Einmal bricht Nyssa zusammen und kann fast nicht mehr laufen, wenig später verdrischt sie mit Links ausgewachsene Kerle in Rüstungen. Noch dazu in Unterwäsche, was laut den Featurettes bei der Erstausstrahlung für ziemlichen Wirbel gesorgt hat. Sarah Sutton hat in einem Interview dazu gemeint, sie wollte halt den Fans eine Freude machen und hat deshalb ihr Röckchen ausgezogen. :)



    Und was ich gar nicht verstanden hab, ist, wie der Garm (ganz furchtbares Kostüm übrigens) in die ganze Sache reinpasst.


    Das kann ich Dir nicht mal nach den Extras sagen. Jedenfalls ist die Figur - wie auch die Vanir - durch die nordische Mythologie inspiriert, dort ist Garm der Höllenhund. Laut Autor Gallagher kam ihm hier eine ähnliche Funktion zu, aber was das komische Viech eigentlich ist und was und warum es so treibt, habe ich nach diesem Featurette auch nicht verstanden. Offenbar hatte der Schreiberling auch nur zwei leuchtende rote Augen in der Finsternis für Garm vorgesehen, von der ... beleibten, gut beleuchteten Umsetzung war er dann ziemlich überrascht. Gallagher hat übrigens auch "Warrior´s Gate" geschrieben. Gewisse Ähnlichkeiten sind definitiv da: Gute, interessante Ideen, aber zu wenig Auge für´s Detail. Wobei "Warrior´s Gate" zumindest um Welten besser aussieht, "Terminus" hatte offenbar mit Streiks und einer eher angewiderten Regisseurin zu kämpfen. Was man deutlich merkt. :P

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  • Das kann ich Dir nicht mal nach den Extras sagen. Jedenfalls ist die Figur - wie auch die Vanir - durch die nordische Mythologie inspiriert, dort ist Garm der Höllenhund. Laut Autor Gallagher kam ihm hier eine ähnliche Funktion zu, aber was das komische Viech eigentlich ist und was und warum es so treibt, habe ich nach diesem Featurette auch nicht verstanden. Offenbar hatte der Schreiberling auch nur zwei leuchtende rote Augen in der Finsternis für Garm vorgesehen, von der ... beleibten, gut beleuchteten Umsetzung war er dann ziemlich überrascht. Gallagher hat übrigens auch "Warrior´s Gate" geschrieben. Gewisse Ähnlichkeiten sind definitiv da: Gute, interessante Ideen, aber zu wenig Auge für´s Detail. Wobei "Warrior´s Gate" zumindest um Welten besser aussieht, "Terminus" hatte offenbar mit Streiks und einer eher angewiderten Regisseurin zu kämpfen. Was man deutlich merkt. :P


    Den Audiokommentar zur Folge hab ich schon gehört. :) (ich hatte Hoffnung gehabt Peter Davison würde mir helfen zu verwinden, dass Andrew Burt den Oberjunkie spielt, wegen Campion und so, aber er hat es nicht. aaahhh *g*) Wobei, wie der Garm in dieser Rolle vergleichbar mit dem Höllenhund aus der nordischen Mythologie ist, ist mir auch ein wenig schleierhaft. Ich geb zu, dass es etwas her ist, seit ich das letzte Mal in die Edda geschaut hab, aber geklingelt hat da bei mir nichts. :D Sah auch hier mehr aus wie ein Waschbar ... oder vielleicht ein Zeichentrick-Dachs. *g* Der Schattenumriss mit den roten Augen hätte mir wesentlich besser gefallen. Aber das ist ja generell das Problem dieser Who-Ära, dass man möglichst nichts auf dem Schirm im Dunkeln lassen wolllte. :(


    Warrior's Gate hoffe ich demnächst zu sehen. E-Space Trilogy stünde für mich als nächstes an *g*.

  • Den Audiokommentar zur Folge hab ich schon gehört. (ich hatte Hoffnung gehabt Peter Davison würde mir helfen zu verwinden, dass Andrew Burt den Oberjunkie spielt, wegen Campion und so, aber er hat es nicht. aaahhh *g*)


    Das sind wieder die Momente, wo ich mich ein bisschen vor Dir fürchte, weil ich nicht die leiseste Ahnung habe, wovon Du sprichst. Aber nach Deinem "aaahhh" zu schließen, scheint es Dich zu belasten. ;)


    Wobei, wie der Garm in dieser Rolle vergleichbar mit dem Höllenhund aus der nordischen Mythologie ist, ist mir auch ein wenig schleierhaft. Ich geb zu, dass es etwas her ist, seit ich das letzte Mal in die Edda geschaut hab, aber geklingelt hat da bei mir nichts.


    Garm hat Hel, die nordische Hölle bewacht, Waschbär-Garm die Verbotene Zone. Wobei ich nicht mal verstanden habe, warum die eigentlich so verboten ist. Warum die "Vanir" so hießen, wurde ja auch nicht erklärt. In der Mythologie ist das ein ganzer Götterstamm, hauptsächlich für Fruchtbarkeit zuständig. Den Konnex zu den Junkie-Sklaven in ihren unnützen Skelettrüstungen sehe ich auch nicht wirklich. Ich glaub, Gallagher fand einfach die Namen gut und hat sich sonst nicht viel weitere Gedanken darüber gemacht. :)

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  • hmm... also Teile von Hel wurden ja auch als das große Lazarett angesehen, da wo Menschen hinkamen, die an Krankheit gestorben sind (im Gegensatz zu den Kriegern, die ja nach Walhalla kommen), wenn ich mich nicht ganz irre. Also kann man da schon irgendwo nen Hospizfaktor für Todkranke sehen, wie in der Folge ... wenn man sich sehr anstrengt :D Warum die Zone überhaupt verboten war, erklärt das aber natürlich auch nicht. :D


    Das sind wieder die Momente, wo ich mich ein bisschen vor Dir fürchte, [...]


    Ach warum sagen das immer nur alle ... ? :(


    Andrew Burt war einer der wenigen regulären Schauspieler von Campion, bei dem Peter Davison die Hauptrolle spielt. Seit ich Terminus jetzt wieder gesehen hab, hab ich noch nicht wieder meine Campion DVDs eingelegt, aber ich hatte etwas Angst, dass das eine mich für das andere schädigt. So bereits schon gesehen bei "Attack of the Cybermen", das ich kaum noch ohne Lachanfälle schaun kann, dank einem der Schauspieler. *g*

  • Ich dachte, in Hel werden die armen Seelen auch nur gequält, geknechtet und gefoltert, so wie bei den guten alten Griechen? (Muss allerdings zugeben, dass ein guter Teil meiner Nordmythologie-"Kenntnisse" aus den Walt Simonson Comics von "The Mighty Thor" stammt. ;) )


    "Campion" hab ich grad nachgegoogelt und bin nicht ganz schlau draus geworden. Krimi oder Mystery? Gut?


    Und keine Mundwinkelnachuntenhäng-Smileys, junge Dame, meine - eh nur ganz kleine - Furcht hast Du Dir mitt deinen Mordgelüsten im Two Doctors-Thread selbst eingebrockt. ;)

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  • Nö. Die nordische Unterwelt ist da recht zahm und nicht mit unserer Hölle, da wird niemand gequält. Du kommst halt nur nicht mehr raus, wenn du mal drin bist, und kommst nicht zu den schönen Trinkgelagen nach Walhalla :D


    Campion basiert auf den Büchern von Margery Allingham: reinrassiges Murder Mystery. So wie Agatha Christiem nur nicht ganz so pseudo-clever. Ich bin vielleicht nicht die Person, die man objektiv fragen sollte ob es gut ist (allein die Tatsache dass Peter mitspielt dürfte mich schon sehr blenden). Ich bin kein riesen Krimikenner und genieße größtenteils einfach die Optik: Wunderschöne Kostüme (England der 30er Jahre halt), ganz bezaubernde Sets und Locations (richtig schöne alte Häuser, düstere Moore, neblige Straßen), super chice Autos, besonders das von Campion ... oh und die Charaktere sind halt recht sympathisch. Hab schon alle Folgen mehrmals gesehen und den Kauf der DVDs definitiv nicht bereut (zumal es auf play.com ziemlich günstig ist), aber die Serie ist definitiv Geschmackssache. Ist jetzt ja auch schon wieder 20 Jahre alt, aber was daran so reizvoll ist, ist halt weniger die Machart (die Bücher sind wie so oft besser als die Filme, da charakterlastiger), als die Optik.


    Oh und Mordgelüste nach The Two Doctors sollten doch wohl allgemein verständlich sein :redface: .

  • Ist halt wie im richtigen Leben gewesen, nur was die Lords und Krieger machten war interessant, von den Bauern und Tagelöhnern wollte niemand was wissen, also ist deren Nachleben auch nicht so wirklich tief beleuchtet worden, Hölle in unserem Sinn ist es daher auch nicht, einfach nur das Jenseits so wie bei den Griechen auch alle möglichen Stufen existierten und nicht wirklich was mit Foltern und Quälen zu tun hatten.


    Einen Höllenhund kannte ich von den Skandinaviern bisher übrigens noch nicht :D Man lernt nie aus.
    (Ich würde vermuten, dass sein Status einzig auf der "unpassierbarkeit" des verstrahlten Maschinenbereiches herrührt, niemand weiss, was genau er macht, er kümmert sich nur darum die Kranekn "verschwinden" zu lassen, ist also so gesehen ein "Menschenfresser", unheimlich, unnahbar und mit nicht gerade freundlichem Äußeren [naja hätten sie jedenfalls gerne gehabt, sieht aber dch ganz knuffig aus :D], das passt schon ein bisschen zu unserer Vorstellung von Zerberus.)



    Lustige Folge. Nicht wahnsinnig ernst zu nehmen vom Gehalt des Drehbuches her und die Dialoge kann man überwiegend in der Pfeife rauchen, aber von der Sache mit dem Big Bang und der Angst vor seinem großen Bruder mal abgesehen (wenn der erste Knall NUR so groß war, weil das Schiff gerade zeitgereist ist, wieso sollte es still da liegend einen vergleichbaren Rumms machen? Geschweige denn eine einzige Treibstoffkapsel ein ganzes Universum erschaffen oder zerstören können, aber das ist eben Who-Physik... "klingt gut, dann nehmen wir's auch" ;)) fand ich die Folge richtig gut gemacht. schicke Rüstungen, ein ordentlich desillusionierter alter Kämpe und der scheinbar so sinnlose Krankenpflege-Hund wird auf einmal zum Deus-Ex-Machina der die ganze Sache erst retten kann. Leider wie so oft fast vollkommen eine Doctor Show, die Companions irren nur so ein wenig in der Gegend herum, lassen sich in den Kabelkanälen festtrampeln und haben ansonsten Angst vor der Seuche... Nyssas Kostümwechsel wirkte etwas arg unmotiviert, aber wenigstens war es mal ein anderes Kostüm, nachdem sie vorher Monate in ihrem Traken'schen Outfit rumgelaufen zu sein schien ;)


    Geschichten in denen böse Firmenmoloche Leute schamlos ausnutzen und man mit ein wenig Dreistigkeit und viel Ideenreichtum ihrem Treiben nützlicherweise ein Ende setzen kann, gefallen mir sowieso.


    Bleibt am Ende nur die Frage: wieso gab es in Folge 4 aufeinmal ein Rückkehrshuttle? Vorher hiess es immer, dass Terminus naja ein Terminaler Bahnhof wäre, Endstation für die, die dorthin geschickt werden... da hätte vielleicht ein wenig Aufklärung Not getan, selbst wenn "nur" die Geheilten die Station verlassen dürfen, hatte man 3 Folgen lang so getan als ob Rückkehr unmöglich wäre und selbst bei erbärmlich geringen Heilungsaussichten in Dr Garms Strahlenheilbad sollten ab und zu EINIGE Kranke als Genesene wieder nach Hause zurückkommen, wenn es so ein Raumschiff gibt. Naja, sei's drum, gegenüber der Universumsknallbatterie ist das ein vernachlässigbarer Logikfehler.


    Alles in allem gut, auch wenn Nyssa mir später mehr fehlen wird wie Tegan oder Adric... Sie war stets nur halbwegs nutzlos und hatte ein paar schöne Dialoge ohne immer penentrant das Wunderkind ohne Fehl und Tadel sein zu wollen...

  • Terminus sah ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite reagieren die meisten auf die Folge eher lauwarm, die Begeisterung hält sich in Grenzen, also habe ich nicht viel erwartet. Auf der anderen Seite hat das Noel Gallagher geschrieben, und Warrior´s Gate fand ich richtig gut, also war ich auch richtig neugierig, was mich erwartet.


    Nun, meine Reaktion ist eher lauwarm, und meine Begeisterung hält sich in Grenzen.


    Optisch machte die Folge gar nichts her, triste Kulissen, die in (vermutlich gnädiges) Halbdunkel getaucht wurden, mit einigen bizarren Zeichnungen an den Wänden. Dunkle Gänge, durch die zwei Protagonisten kriechen mussten (immerhin dachte ich da für einige Zeit an die berühmten Jeffries-Röhren). Auch akustisch machte die Folge nichts her, die Musik hat mich genervt, allerdings nicht so sehr wie das Klappern der Ritterrüstungen (manchmal dummerweise dann, wenn die armen Schauspieler was sagen mussten). Und der Garm, der Höllenhund, wurde der von der Augsburger Puppenkiste ausgeliehen?


    Und die Geschichte selbst? Die Ideen als solche finde ich faszinierend, ein zweiter Urknall, eine Erklärung, wie es zum ersten Urknall gekommen ist, nordische Mythologie, wieder ein fliegender Holländer (diesmal ein Totenschiff, was an den realen Ursprung der Legende erinnert), eine profitgierige Firma, die eine gute Idee schlecht ausführt, drogensüchtige Söldner. Es war eine Menge dring


    Aber vieles hat mich dann doch zu sehr an Warrior´s Gate erinnert, nur dass ich die Ausführung schlechter finder als bei Warrior´s Gate. Bei Warrior´s Gate waren die Mitglieder der eigensüchtige Schiffsbesatzung doch wenigstens halbwegs individualisiert, hier waren es nur austauschbare drogensüchtige Söldner, die sich gegenseitig verabscheuten. und bei Warrior´s Gate gelang es doch wenigstens teilweise, eine faszinierende Bilderwelt zu schaffen, während hier (s.o.).


    Die Kranken hatten wenigstens mein Mitgefühl, einfach weil die krank waren. Aber da hätte man auch etwas mehr gestalten können.


    Die Piraten, da stimme ich michael who zu, waren ganz einfach überflüssig.


    Und es dauerte einfach zu lange, bis die Geschichte zum Punkt kam, das war ganz einfach langweilig und Zeitverschwendung (ich habe angefangen, meine Sachen zu bügeln, bei einer Doctor Who Folge, das will was heißen...)


    Nyssa war hier wieder die Jungfrau in Nöten, inklusive schwerer Krankheit und Entführung. Schade, dass man aus der Figur nicht mehr gemacht hat. Ihr Abgang war aber hier noch mit der Höhepunkt, emotional umgerissen hat es mich hier aber auch nicht.


    Was den Subplot angeht, so habe ich ja nun auf ein anständiges Attentat auf den Doctor gehofft, aber nichts, gar nichts geschah. Was mich beim Black Guardian wundert (abgesehen davon, dass er ein Huhn auf dem Kopf hat): Warum bringt er diesen Idioten Turlough nicht um und erledigt den Doctor-Mord selbst?


    Turlough selbst löst in mir die Aggressionen aus, die andere wohl bei Adric hatten. Mir kann doch keiner erzählen, dass der Marc Strickson durch schauspielerisches Übertalent auffällt? Und die Figur selbst ist so nichtssagend, dass ich weder Mitleid noch Abneigung empfinde. Und seine Versuche, den Doctor zu killen, haben fast schon etwas Rührendes. Und immerhin hat er diesmal dabei fast das Universum vernichtet, war also dem Ziel doch schon recht nahe. Aber der Subplot wird sich ja wohl in der nächsten Folge erledigt haben.


    Fazit: Durchschnitt, beim besten Willen nur Durchschnitt. Viele schöne Ideen, aber eine derartig triste und öde Umsetzung, dass die vier Folgen sehr, sehr zäh waren. Und kein Brigadier weit und breit, der hier etwas retten konnte.

  • Mir kann doch keiner erzählen, dass der Marc Strickson durch schauspielerisches Übertalent auffällt?


    Ich finde auch, dass er einen sehr ... eigenwilligen Stil hat. ;) Ich weiß außerdem nicht, was mit seinen Augen los ist, er sieht immer sehr merkwürdig aus. Obwohl ich Mark Strickson auf den Featurettes sehr sympathisch finde - ich muss auch sagen, dass ihn schauspielerisch recht wenig vom guten Matthew "Adric" Waterhouse trennt. :P


    Aber halte durch, Inazea, das Highlight dieser Box wartet ja noch auf Dich. :)

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  • Das stimmt, im Bonusmaterial kommt Marc Strickson sehr nett rüber. Das gilt aber auch für Matthew Waterhouse, der sein Schicksal, der bestgehasste Companion aller Zeiten zu sein, mit sehr viel Würde und Selbstironie trägt.


    Die dritte Folge kommt dieses Wochenende für mich an die Reihe, und ich bleibe ja auch tapfer!

  • Hm...mein Adric-Hass ist perfekt, ich mag auch Waterhouse nicht. Er ist mir in den Audio-Kommentaren und Interviews irgendwie ... unangenehm, definitiv kein Mensch, mit dem ich gern mal was trinken gehen würde. Mit Strickson könnte ich mir das gut vorstellen. :)


    Wenn man sich übrigens das hier durchliest, dann dürfte der Schauspieler zumindest als Kind doch auch einiges an ... Personality in die Rolle eingebracht haben. :P

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  • Ich finde auch, dass er einen sehr ... eigenwilligen Stil hat. ;) Ich weiß außerdem nicht, was mit seinen Augen los ist, er sieht immer sehr merkwürdig aus.


    Mit den Augen tut er mir fast leid. Er hat nunmal sehr große, sehr blasse Augen. Da hat man schon manchmal den Eindruck, er würde nur starren (ich meine auch, er würd kaum blinzeln). Auf einem der DVD-Featurettest erzählt er, dass er bei den Dreharbeiten zu was anderes mal von dem Produzenten darauf angesprochen wurde: "wäre uns das früher aufgefallen, hätten wir dich nicht gecastet". Nett. Aber man kann verstehen wo's herkommt. Es ist ein Stück weit entrückend (aber er soll ja auch nen Alien spielen, hmm...)




    Was den Subplot angeht, so habe ich ja nun auf ein anständiges Attentat auf den Doctor gehofft, aber nichts, gar nichts geschah. Was mich beim Black Guardian wundert (abgesehen davon, dass er ein Huhn auf dem Kopf hat): Warum bringt er diesen Idioten Turlough nicht um und erledigt den Doctor-Mord selbst?


    Ich verstehe die Guardians so, dass sie selbst nichts tun können. Sie können nur versuchen Leute zu beeinflussen Dinge für sie zu tun. Warum? Keine Ahnung, vielleicht müssen sie sich an kosmische Spielregeln halten und sonst hätte der jeweils andere Guardian nen Vorteil, oder es ist einfach für sie physisch nicht möglich. Ich finde, das sieht man ja in der direkt anschließenden Folge recht nett: Die scheinen ja ein großes Spiel gegeneinander zu spielen ;)


    Warum er sich ausgerechnet so einen Hansel wie Turlough aussucht, werden wir wohl nie verstehen. Dann wiederum, trägt der Mann einen toten Vogel auf den Kopf. Kann so jemand überhaupt zurechnungsfähig sein? Ich finde das eine schöne Erklärung für diese Fehlentscheidung. :D


    Zitat

    Turlough selbst löst in mir die Aggressionen aus, die andere wohl bei Adric hatten. Mir kann doch keiner erzählen, dass der Marc Strickson durch schauspielerisches Übertalent auffällt? Und die Figur selbst ist so nichtssagend, dass ich weder Mitleid noch Abneigung empfinde. Und seine Versuche, den Doctor zu killen, haben fast schon etwas Rührendes. Und immerhin hat er diesmal dabei fast das Universum vernichtet, war also dem Ziel doch schon recht nahe. Aber der Subplot wird sich ja wohl in der nächsten Folge erledigt haben.


    Das ist wirklich schön formuliert, und trifft in etwa das was ich auch empfinde. Ich hasse ihn nicht, wie Adric, aber er lässt mich einfach kalt. Er ist mir vollkommen gleichgültig. Weder mag ich ihn, noch hasse ich ihn. Er konnte in einem Erdrutsch verschwinden und mir würd nichts auffallen. ;(

  • Turlough selbst löst in mir die Aggressionen aus, die andere wohl bei Adric hatten. Mir kann doch keiner erzählen, dass der Marc Strickson durch schauspielerisches Übertalent auffällt? Und die Figur selbst ist so nichtssagend, dass ich weder Mitleid noch Abneigung empfinde. Und seine Versuche, den Doctor zu killen, haben fast schon etwas Rührendes. Und immerhin hat er diesmal dabei fast das Universum vernichtet, war also dem Ziel doch schon recht nahe. Aber der Subplot wird sich ja wohl in der nächsten Folge erledigt haben.


    Oh da gehen wir sogar konform, Turlough ist irgendwie in jeder Hinsicht eine Nichtexistenz. Also wirklich wichtig für die Folge sind vielleicht zwei Szenen aus allen Serials in denen er mitspielt, selbst in DER Folge aber die ihm auf den Leib geschrieben wirkte (Planet of Fire) ist er blass und wenig hilfreich durch sein ständiges geheimniskrämern. Und er spielt eigentlich nicht schlecht sondern eher ... gar nicht. Höchst minimalistisch das Ganze, nirgendwo mitreissend, niemals emotional bewegend.
    Als Attentäter ist er - egal mit wem er sich gerade mal wieder gegen seine "Freunde" bzw den Doctor verschworen (was ja wohl DAS Turlough Motiv ist... jedes Serial ein anderer Verrat (/°)(/°)) hat - stets absolut nutzlos und merkwürdig inaktiv, das fängt hier nur an und zieht sich als roter Faden durch all seine Auftritte und an pfiffige, merkenswerte Dialoge mit ihm erinnere ich mich auch schon nicht mehr. Eigentlich hätte man statt seiner auch den Hutständer zum Companion machen können und es hätte sich nahezu nichts an den Folgen geändert...
    Hassen kann ich die Figur dafür aber nicht, sie ist halt nur "überflüssig".




    Zitat von Moogie

    (aber er soll ja auch nen Alien spielen, hmm...)


    Seltsamerweise sind die Kolonial-Trionesen aber irgendwie menschlicher, emotionaler und nachvollziehbarer ;) Nur Turlough hat diesen "geht mich alles nichts an" Effekt....


    Zu den Guardians stimme ich dir aber zu. Die sind wohl aus irgendeinem Grund so eingeschränkt, ähnlich wie Picards alter Freund Q...;)

  • Ich hab mir die Folge heute morgen zum Kaffee angesehen... und boah... das Ding geht nicht. Es geht ganz und gar nicht. Ich bin ja einer dieser Leute der schlechte Folgen lieber als langweilige hat, und mit ihnen gnädig ist, solange sie immerhin kurzweilig sind und einen gewissen Unterhaltungswert haben. Aber Grundgütiger... "Terminus" ist nicht nur schlecht, es ist schrecklich schrecklich langweilig. Es ist nicht nur die langweiligste Story der 80er... sondern eine der langweiligsten überhaupt. Unerträglicher finde ich da vielleicht höchstens noch "Underworld". Oder "The Web Planet". Gerade mit letzterer Geschichte hat "Terminus" den Nervpegel vom Sound her gemein. Das ewige Geklapper der Rüstungen! Diese schrecklich einfältige und ewig präsente Musik!


    Und danke euch Leute hier für die Aufzählung der Storylöcher. Ich dachte schon es läge an mir, dass ich (jetzt wo ich die Geschichte nun schon zum ca dritten Mal gesehen habe), immer noch nicht begriffen habe was genau da eigentlich vor sich geht. Woher kommt denn bitte der Garrn und warum muss ER die Leute heilen? Warum hatte das Schiff die Möglichkeit zur Zeitreise und warum war das nötig? Und wenn es wirklich für die Entstehung des Universums verantwortlich war, befand es sich dann all die milliarden Jahre an diesem Platz? Oder ist es danach nochmal durch die Zeit gereist oder... oder... ich... ich versteh das alles nicht. :/


    Tegan und Turlough kriechen in einer unmotivierten Nebenhandlung in dem Schiff herum ohne dass sie jemals auf einen Punkt kommt. Wenn die Kamera grad nicht zufällig auf sie draufhält, vergisst man komplett, dass sie sich eigentlich in der Story befinden.


    Und... joah, die Inszenierung ist wirklich ein Grauen. Niemals kommt hier auch nur ein einziges Mal das Gefühl für Gefahr, Dringlichkeit oder sonstwas auf. Jedes Ereignis zieht sich hin wie Kaugummi. Jede Bewegung, jede Geste fast jeden Schauspielers wirkt so als wären sie unter Valium gespielt worden. Allein schon die Fortbewegung des Garrn! Diese dickbäuchige Riesenmarionette trippelt im Zeitlupentempo fortwährend durchs Schiff (warum tut er das überhaupt?), diese eigenartigen Robotor die hin und wieder auftauchen stehen einfach nur im Flur rum, zappeln ein wenig mit den Armen rum und machen sonst nichts... usw usw.


    Aber die mit Abstand am schlechtesten eingefangene Szene ist wohl in Teil 4... in der der Pirat mit dem Schiffbesatzungstypen kämpft, während im Hintergrund der Garrn gaaaaaanz laaaaaangsam Nyssa entfesselt und sie dann abholt. Erstens: man kann zur Hälfte noch nicht mal sehen was der Garrn überhaupt macht, da Nyssa überhaupt nicht im Bild zu sehen ist (man hört sie nur schreien!), und zweitens: wenn der Pirat sich endlich umdreht und merkt dass Nyssa weg ist, schlägt er die Hände über den Kopf und ist verzweifelt... während man oben am Bildrand immer noch den Garrn rumtrippeln sieht, und das nur zwei Meter links vom Piraten!


    Neinneinnein... das ist alles ganz ganz übel und kaum zu ertragen. Ich erkenne keinen Grund wegen irgendeinem Element gnädig zu sein (ich kann nämlich keins finden welches mich gnädig stimmen sollte) und vergebe deswegen pauschal die schlechteste Note! "Terminus" ist einfach eine Zumutung, so sieht's doch aus! X(


    Ah, ein Wort zu Turlough aber noch! :D Ja, Mark Strickson neigt zum Overacting... und ja, der Charakter ist nicht wirklich durchdacht. Aber letzteres zieht sich ja praktisch durch die gesamte JNT-Ära. ;) Interessante (wenn nicht sogar mutige) Ideen hat der Knilch ja durchaus haufenweise gehabt. Aber das Problem war einfach immer die Ausführung derselben. Und so verhält es sich halt auch mit Turlough. Die Figur an SICH finde ich an sich wirklich interessant... aber die Ausführung...! :rolleyes: Wobei mich ein paar Dinge an Stricksons Schauspiel dann doch wieder faszinieren und manches an der Figur wettmachen. Da wäre halt einmal die entrückte Erscheinung an sich (ja, damit meine ich die Augen! :P Und die Haare, Kleidung, etc)... und dann noch die teilweise völlig irren Gesten und Handbewegungen die manchmal in den absurdesten Positionen verharren. Im Audiokommentar von "Mawdryn Undead" wird da auch nochmal kurz Bezug drauf genommen. ;) Was halt nur völlig irritiert ist der Background... der nur rudimentär ausgearbeitet ist, welcher dann auch genauso präsentiert wird. Ich weiss nicht, aber mich stört es derbe, dass die TARDIS-Crew es akzeptiert, dass Turlough nicht von der Erde kommt und es auch hin und wieder mal erwähnt... aber warum fragt ihn den keiner wie er auf sie gekommen ist, wie seine Heimat heisst, etc? Was spricht dagegen es einfach mal im Drehbuch zu erwähnen? Ganz schön halbgar entwickelt, das Ganze...

  • Zitat

    .Oder "The Web Planet". Gerade mit letzterer Geschichte hat "Terminus" den Nervpegel vom Sound her gemein. Das ewige Geklapper der Rüstungen! Diese schrecklich einfältige und ewig präsente Musik!


    Das ist aber eine ziemlich brutale Aussage. :P Kann mich an den Sound von Terminus kaum erinnern, aber bitte: Nichts - und wirklich nichts auf der Welt - kann schlimmer oder auch nur ansatzweise ähnlich schlimm sein wie das penetrante Beep-beep-beep aus The Web Planet. Reine Folter, die kein Mensch aushalten kann, ohne den Verstand zu verlieren. 8)


    Zitat

    ...und dann noch die teilweise völlig irren Gesten und Handbewegungen die manchmal in den absurdesten Positionen verharren.


    Die finde ich teilweise auch ganz witzig. Vor allem seit dem Audio-Kommentar zu Resurrection of the Daleks, wo Davison und Fielding ununterbrochen darüber lästern, dass Strickson - wenn er sich von der Kamera wegbewegen soll - ununterbrochen nach hinten schaut, damit seine Visage schön im Bild ist. Und es stimmt! Wenn man darauf achtet, scheint Turlough nix anderes zu tun. :)


    Und ich bin bei Dir, eine bemerkenswert verschenkte Figur. Mir ist schlicht unbegreiflich, wie man einen Charakter handwerklich derart mies einführen kann. Mich hat vor allem die Dummheit des Doctors geärgert, den kleinen Unsympathling einfach so mitzunehmen. (Und mir das für mich so zurechtgebogen, dass er Turlough natürlich von Anfang an durchschaut, aber ein gewisses Potential in ihm gesehen hat. :) ) Aber unbegreifliches Verhalten der Charaktere ist wohl ein kleines Markenzeichen dieser Ära, wenn ich etwa an Nyssas Nichtreaktionen auf die Vernichtung ihrer Welt oder den fast schon bizarren Rauswurf von Tegan in Timeflight denke.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Das ist aber eine ziemlich brutale Aussage. :P Kann mich an den Sound von Terminus kaum erinnern, aber bitte: Nichts - und wirklich nichts auf der Welt - kann schlimmer oder auch nur ansatzweise ähnlich schlimm sein wie das penetrante Beep-beep-beep aus The Web Planet. Reine Folter, die kein Mensch aushalten kann, ohne den Verstand zu verlieren. 8)


    Aberhalloaberdoch! Weil es zu dem Zeitpunkt noch 8 Uhr Morgens war, habe ich mir zur allgemeinen Nachbarschonung Kopfhörer aufgesetzt und mir die Folgen auf diese Art und Weise angesehen. Gut möglich, dass die Musik "im freien Raum" nicht so bemerkbar ist und sich eher im Hintergrund bewegt, aber so wird man von ihr bis zur Totalpenetrierung dauerbeschallt. Konsequent drückt da jemand mit einem einzigen Finger wahllos die ewig gleichen vier Tasten auf dem Synthesizer, ohne Melodie, ohne Logik. Und es hört und hört einfach nicht auf... Spätestens nach Teil 2 wurde ich kirre! :06:


    Zitat

    Die finde ich teilweise auch ganz witzig. Vor allem seit dem Audio-Kommentar zu Resurrection of the Daleks, wo Davison und Fielding ununterbrochen darüber lästern, dass Strickson - wenn er sich von der Kamera wegbewegen soll - ununterbrochen nach hinten schaut, damit seine Visage schön im Bild ist. Und es stimmt! Wenn man darauf achtet, scheint Turlough nix anderes zu tun. :)


    Ah! Ja, ich erinnere mich! :D Und das sind auch genau die Sachen die ich meine. ;) Wobei ich das in jener Geschichte nicht als Eitelkeit oder so empfunden habe... sondern mir es eher so schien als ob der Regisseur ganz einfach nur effektiv Gebrauch von seinem Gesicht gemacht hat. Und das lässt sich zweifellos super in Szene setzen.


    Da "Resurrection" eine meiner ersten Turlough-Folgen war (zumindest nach "The Five Doctors" auf VOX ein paar Jahre zuvor), habe ich auch einen ganz anderen Eindruck von dieser Figur bekommen. Oder sagen wir mal zumindest einen besseren. Diese hypnotische Sogwirkung von Stricksons war halt was ganz eigenes. *lol* Anstatt der Trottel der es nicht auf die Reihe bekommt den Doctor zu töten, war er halt dieser leicht unheimliche Knirps von dem ich gerne wissen wollte was es mit ihm auf sich hat. *g* Abgesehen davon fängt sich Strickson nach der Black Guardian-Trilogy und sein Schauspiel wird dann auch wesentlich kontrollierter (einen gewissen Moment in "Frontios" mal ausgenommen ;) ).


    Jedenfalls ist es schade, dass auch bei ihm das Charakterpotential (welches ja wirklich vorhanden ist) nicht genutzt wurde. Bei den Big Finish-Audios haben sie es ja geschafft bei der ähnlich unterentwickelten Nyssa einiges herauszuholen und sie über die Jahre hinweg zu einer interessanten Figur aufzubauen. Bei Turlough haben sie es bisher nicht so wirklich geschafft... was aber auch daran liegt, dass es mit ihm nur eine kleine Mini-Anzahl von Folgen gibt, die über die Jahre hinweg verstreut wurden und man deswegen nie so eine rechte Kontinuität aufbauen konnte. Deswegen freue ich mich auch sehr auf die Davison/Tegan/Turlough-Audios die neulich angekündigt wurden. Aus diesem Charakterteam lässt sich bestimmt eine ganze Menge schöpfen. :)

  • . Deswegen freue ich mich auch sehr auf die Davison/Tegan/Turlough-Audios die neulich angekündigt wurden. Aus diesem Charakterteam lässt sich bestimmt eine ganze Menge schöpfen. :)


    leider ist das ja laut den News auf der Big Finish Seite kein Davison/Tegan/Turlough-Team, sondern ein Davison/Nyssa/Tegan/Turlough-Team. Ich seh's jetzt schon den Bach runter gehen. Eindeutig zu viele Hauptcharaktere. :thumbdown:

  • Das Problem bei dieser Combo ist auch, dass Turlough dann zwingend noch der Black Guardian-"Attentäter" sein muss. Weiß nicht, wie sie da herumschreiben wollen. Freue mich trotzdem drauf.


    Mir ging´s mit Turlough übrigens wie Kaoru, ich war in Warriors of the Deep schon neugierig, was es mit diesem aalglatten Typen auf sich hat. Manchmal ist es besser, wenn man die Antworten nicht erfährt... ;)


    Bin übrigens gespannt, ob Nyssa in den Audios wirklich besser wird. Ich hör gerade The Land of the Dead, und da ist sie 1:1 wie in den Fernsehfolgen. Will heißen, nett aber laaaaaangweilig. (Das Audio übrigens auch. )

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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