• Bewertung der Folge 19

    1. Super (7) 37%
    2. Gut (10) 53%
    3. Durchschnitt (2) 11%
    4. Ausreichend (0) 0%
    5. Schlecht (0) 0%













    Der White Guardian schickt den fünften Doctor (begleitet von Tegan und Turlough) auf eine besondere Mission: Die Eternals, nahezu allmächtige Wesen, die außerhalb der Zeit existieren, bestreiten ein Wettrennen um den einzigartigen Preis, absolute und vollständige Erleuchtung zu erfahren. Es ist die Aufgabe des Doctors, einen Sieg zu verhindern - denn wieder mal steht nicht weniger als das Universum selbst auf dem Spiel.





    Absolut großartige und faszinierende Folge. Vielleicht bin ich heute auch nur sehr großzügig, aber das hat mir so gut gefallen, dass ich schwerstens darüber nachgrübele, ob ich nicht gerade meinen neuen Classic-Favoriten gefunden habe. Handlung, Dialoge, Thema, Musik, Optik, Gaststars und die Hauptfiguren - alles hat hier perfekt funktioniert.


    Ich liebe Geschichten, wo man rätselt, was zur Hölle überhaupt los ist. Teil 1 von "Enlightenment" war in dieser Hinsicht extrem effektiv. Wo genau ist die TARDIS-Crew hier gelandet? Was will der White Guardian von ihnen? Was ist mit der Schiffsbesatzung los? Und was hat es mit diesen gespenstisch höflichen Marine-Offizieren auf sich? Woher wissen die, wer und was der Doctor ist? Und welches Wettrennen fahren die Herrschaften da? Hier wurde ganz toll Spannung aufgebaut, ich bin quasi auf Nadeln gesessen, weil ich unbedingt wissen wollte, was hinter allem steckt.


    Und die (schon in Teil 2 kommende) Auflösung hat nicht enttäuscht. Die Eternals sind absolut faszinierende Aliens. Fast schon gottgleich in ihren Fähigkeiten, zeitlos existieren sie dahin - und langweilen sich dabei. Menschen - und selbst ein Timelord wie der Doctor - sind nur "Ephemerals" für sie, flüchtige, vergängliche Absurditäten, denen sie als Individuen ungefähr so viel Wertigkeit gegenüber bringen wie wir einer Eintagesfliege. Dennoch brauchen sie Humanoiden, um aus ihren Gedanken und Vorstellungen Unterhaltungsrealitäten zu spinnen. Wie der Doctor richtig feststellt, sind sie im Endeffekt Parasiten, die ihre von der Erde entführten Gefangenen mental ausbeuten. Ohne auch nur den Anflug eines schlechten Gewissens, denn sie behandeln die Entführten ja "very kind", letztendlich sind sie ja auch nur "Spielzeug" für sie. Wenn mal einer draufgeht, kümmert das die Eternals auch nicht weiter: "But ephemerals have such a short life anyway." In ihrer eigenen Moral sind die Eternals keineswegs "böse", sie wollen sich hauptsächlich unterhalten, und warum sollen sie das nicht mit Wesen tun, die für sie nicht einmal Ameisen sind? Jedenfalls ganz toll umgesetzt, wieder mal eine Spezies, die ich wahnsinnig gerne auch in der neuen Serie mal sehen würde.


    Dass die Eternals im Weltall ein Wettrennen mit alten Segelfregatten aus der Vergangenheit der Menschheit bestreiten, ist eine herrlich absurde Idee. Übrigens mit strengen selbstauferlegten Regeln, sie dürfen nur die Ressourcen ihrer Boote nützen. Dem Sieger winkt die absolute Erleuchtung, und damit auch absolute Allmacht.


    Alle drei Haupteternals haben mir super gefallen. Captain Striker und sein erster Offizier Marriner sind jederzeit perfekt höflich, und wirken nicht zuletzt aufgrund ihrer völligen Ruhe und Gelassenheit völlig fremdartig. Ihre Rivalin Captain Wrack hat einen anderen Weg gefunden, die Vorstellungen und Gedanken der Menschen für ihre Unterhaltung zu nutzen. Sie erfreut sich an Folterspielchen, Plankenexekutionen und dergleichen. Auch sie sucht die Allmacht, und zwar aus einer primären Motivation heraus: "I desire to be amused." :)


    Am interessantesten war Marriner, der von Tegan zusehends mehr und mehr fasziniert war. Am Anfang fand ich ihn extrem gruselig ("Fascinating. I shall put you into irons."), in seinem "I don´t want to hurt you - I want to please you" schwang von der Inszenierung her auch ein sexueller Unterton mit. Man mag sich zwar mit Recht fragen, was genau an Tegan so extrem speziell ist, aber es wird wohl ihr ausgeprägter Sturschädel sein. :) Als Marriner ihre Gedankenwelt erforscht, "tötet" sie ihre eigenen Gedanken und verwehrt ihm so Zugriff - was ihn umso neugieriger macht. "Resistance is futile" ist übrigens auch ein guter Spruch, irgendwo ein paar Jahre später gab´s den glaub ich auch mal. ;)


    Das Verhältnis der beiden entwickelt sich jedenfalls wie eine sehr bizarre Liebesgeschichte, jede Szene zwischen den beiden fand ich interessant, leicht grauslig und spannend. Besonders schön war, als er ihre Gedanken las und sie glaubte, dass der Doctor tot wäre. "The sparkle has gone from your mind. Only grey shadows there. Grief. I see. What is it?" Zur Abwechslung jedenfalls mal ein starker und überzeugender Handlungsfaden für Mrs. Jovanka, die übrigens in ihrem historischen Kleid atemberaubend ausgesehen hat.


    Turlough war nur insofern der Schwachpunkt der Geschichte, weil Mark Strickson teilweise ziemlich erbärmlich gespielt hat. Geschrieben waren seine Sachen aber alle gut, der opportunistische kleine Wendehals hat ununterbrochen die Fronten gewechselt. Und obwohl der Doctor wieder mal zu optimistisch war und mehr von Turlough erwartet hat, als das kleine Aas geben konnte und wollte, war er zumindest nicht mehr ganz naiv: "Never ever disobey my instructions again", donnert er ihn anfangs an, nur um dann gleich auch noch unmissverständlich klar zu machen, dass er ihm nicht vertraut. Der verächtliche, enttäuschte Blick von Peter Davison, als Turlough den Matrosen Jackson verrät, ist übrigens weltklasse. Und dennoch scheint sich der Optimismus des Doctors am Ende noch auszuzahlen, Turloughs Entscheidung macht die Pläne des Guardian zunichte. Wenn der fünfte Doctor noch nicht meine Lieblingsinkarnation gewesen wäre - nach dieser Geschichte hätte ich ihn jedenfalls auf den Spitzenplatz befördert. Wunderbar ruhig, freundlich, mitfühlsam, aber auch bestimmt, beherzt und empört. Und von Peter Davison super gespielt. Mein Lieblingszitat: "What if the White Guardian tells me something important? - Thank him politely." :) Der Selleriewechsel ist natürlich auch super.


    Beeindruckend ist an der Folge die Optik. Bis in jede Kleinigkeit sah jedes Set ganz toll aus, sogar das Deck zwischen den Sternen und auch die Segelschiffe selbst haben mich voll und ganz überzeugt. Die Kostüme waren nahezu opulent, außerdem war alles sehr geschmackvoll beleuchtet. Schöne Schwankungen zwischen düster und hell, was ja auch ein Thema der Folge ist. Besonders beeindruckt hat mich die Anfangssequenz in der TARDIS, als die orange-schimmrig-schummrige Einstellung ein völlig neues Licht auf dieses so gewohnte Set geworfen hat.


    Die grundsätzliche Yin-Yang-Stimmung mit den beiden Guardians, die Schlussreden über Chaos und Order, und die Weigerung des Doctors, die ihm zustehende Erleuchtung anzunehmen, waren natürlich auch schön.


    Natürlich hat auch "Enlightenment" einige Schwachpunkte (beispielsweise die offscreen-Entsorgung der Domina-Kapitänin, die dafür wohl auch zu mächtig sein dürfte, oder das "Huayiyahhuauauauaua" beim Verbrutzeln des Black Guardians), aber in Summe hat mich diese Geschichte mit originellen Ideen, guten schauspielerischen Leistungen, toller Regie und Produktion und einer fantasievollen Handlung absolut begeistert.


    Daher ein "Super+".

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

    4 Mal editiert, zuletzt von michael_who ()

  • Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. Hab dich Folge vor etwa 2 Wochen, das erste mal gesehen, seit dem dann noch zweimal. Einmal mit Audiokommentar und einmal die Special Edition (die ich eher eine Verschlimmbesserung finde ...), und sie wird sich definitiv zu einer meiner absoluten Lieblingsfolgen entwickeln, hab ich so im Gefühl.


    Hier stimmt (fast) alles. Super interessante Geschichte, auf allen Ebenen: Die Eternals sind eine tolle Idee. So alt, dass sie keinen kreativen Gedanken mehr fassen können und zur Unterhaltung auf "niedere" Lebensformen angewisen sind. Dann natürlich Enlightenment selbst. Wer ist schon bereit für die totale Erleuchtung? Auf gerader Linie hat man dann halt das Rennen mit dem typischen Bösewicht, aber auch das ist einfach schön und spannend umgesetzt. Oh und dass endlich die Geschichte von Turlough mit dem Blind Guardian beendet wird, darf man natürlich auch nicht vergessen.


    Dazu gibt es traumhafte Sets und Kostüme (ich will Tegans Kleid. Sofort. :D), außerdem steh ich auf große Segelschiffe. Ich mag es, dass die Folge sich endlich mal etwas mehr mit ihren Charakteren beschäftigt, und sogar mal die Persönlichkeiten der Companions berücksichtigt und mit einbezieht. Das ist ja bei der Serie leider selten, dass ein Autor für seine Story selbständig Dinge aufgreift, die ein anderer Who-Autor vorher eingestreut hat (hier eben Tegans Erfahrungen mit der Mara). Auch der Doktor hatte ein paar sehr, sehr gute Szene. Spontan fallen mir da die Auseinandersetzungen mit dem Captain ein. Hey, und ja, man merkt vielleicht doch, dass das ganze von einer Frau geschrieben wurde.


    Als Minuspunkte würde ich einmal die schon angesprochene "Todes"szene der Piratin und ihrem ersten Maat nehmen. Das konnte doch niemand glauben. Ich verstehe, warum es so gemacht wurde, aber zufrieden bin ich damit nicht. *g* Etwas gestört hat mich auch, dass das große Rennen, das die Eternals da vorbereitet haben, doch recht kurz wirkte. Klar, man hat nur einen Vierteiler und das Erzähltempo ist so schon perfekt und da hätte man nicht zu viel strecken dürfen, aber es wirkt einfach so, als würd das Rennen nur knapp 2 Stunden dauern.


    Dennoch: Bin wirklich ganz begeistert. Klares "super" von mir. :)



    Zitat

    Der verächtliche, enttäuschte Blick von Peter Davison, als Turlough den Matrosen Jackson verrät, ist übrigens weltklasse.


    Das fand ich jetzt nicht verächtlich, sondern mehr angewidert. Aber es stimmt: ganz großes Kino und es ärgert mich unendlich, dass die Verratsequenz aus der Special Edition komplett gestrichen wurde. :(

  • Oh und dass endlich die Geschichte von Turlough mit dem Blind Guardian beendet wird, darf man natürlich auch nicht vergessen.


    Gut, dass das endlich vorbei ist, es war einer meiner wenigen Minuspunkte. Der Black Guardian mit seinen "You will die, silly boy. Huahuahuahuahua" ist doch etwas kindisch missgünstig für so ein Überwesen. ;)


    Hey, und ja, man merkt vielleicht doch, dass das ganze von einer Frau geschrieben wurde.


    "Enlightenment" ist von einem WEIB?!? Kann nicht sein, muss gleich meine Bewertung ändern. :P Ist mir gar nicht aufgefallen. Sehr wohl aber, dass die Folge im Unterton etwas ... sexueller als gewöhnlich war.


    die ich eher eine Verschlimmbesserung finde


    Inwiefern?

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Gut, dass das endlich vorbei ist, es war einer meiner wenigen Minuspunkte. Der Black Guardian mit seinen "You will die, silly boy. Huahuahuahuahua" ist doch etwas kindisch missgünstig für so ein Überwesen. ;)


    Dass und die Vögel auf dem Kopf. Hat mich auch beim White Guardian gestört. Klar, verständlich, dass man die ähnlich angezogen hat, aber so Überwesen sollten einfach nicht mit Möwen auf dem Kopf rumlaufen :D
    Die Anime-Lache hatte ich schon verdrängt. :D (das war einer der guten Schnitten auf der Special Edition)


    "Enlightenment" ist von einem WEIB?!? Kann nicht sein, muss gleich meine Bewertung ändern. :P Ist mir gar nicht aufgefallen. Sehr wohl aber, dass die Folge im Unterton etwas ... sexueller als gewöhnlich war.


    Frauen sind Lustmolche? :D (hey, okay, ich sollte nicht zu laut schreien, denn ich konnte mich während der Folge absolut nicht beklagen. *g*). Ich bezog mich da eher darauf, dass die Folge verglichen mit anderen Serials doch recht charakterlastig und nicht wenig gefühlsbetont (gerade Marriners Quest for Emotions *g*) war.


    Zitat

    Inwiefern?


    Etwas hab ich ja schon angesprochen, dass man diesen Verrat an dem Seemann rausgenommen hat. Damit hat man der Folge ein kleines Stück ihrer Seele abgeschnitten. Im großen und ganzen konnte ich alles nachvollziehen, was sie gemacht haben, aber solche Sachen haben mich echt gestört.


    Ich hätte mir da von den Special Features der DVD etwas mehr Erläuterungen zu gewünscht. Ich hab auf der DVD verzweifelt nach Erklärungen gesucht ... die besprechung zwischen Fiona Cumming und den drei Typen ist ja wirklich schön und toll und interessant, und gut zu wissen, wie die Besprochen haben wie die überarbeiteten Shots aussehen sollen usw. aber was mich viel mehr interessiert hätte, wäre gewesen, wie und WARUM die Entscheidungen gefallen sind, welche Szenen komplett raus mussten.


    Ausführlich: Größtenteils haben sie das gemacht, was ich erwartet hatte: Szenenenden sind gekürzt damit die Schnitter flotter wirken. Klappt an den meisten Stellen auch so, dass ich nicht merke, dass da was fehlt, die Übergänge sind flüssig. Aber so zwei, drei mal hab ich schon gedacht, da hätten sie ruhig noch ne halbe oder ganze Sekunde dran lassen können, denn das hat schon wieder die feine Linie zwischen gut getrimmt und zu kurz für eine Reaktion verfehlt. Und das ist sehr schade, und hat mich beim Schauen ganz schön angenagt.


    Dann gab's natürlich auch intelligente Schnitte, wie das wegfallen lassen dieser furchtbaren Anime Lache des Black Guardians nachdem er Turlough würgt, oder ne extreme Beschneidung des Endes der dritten Episode (diese "TOTAL DESTRUCTION" Szene war zwar herrlich over the top, funktioniert aber ohne Cliffhanger nicht mehr).


    Wo ich halt nunmal eben wirklich, wirklich gerne ne Erklärung zu gehabt hätte, war das komplette Weglassen von Turloughs Verrat an diesem Seemann. Das springt also von "hier zieh das an" zu "hey, wir wissen schon längst, dass du den Schlüssel hast". Damit beraubt man der Folge ein großes Stück Persönlichkeit. Was mich an der Folge so gefreut hat, war unter anderem diese Szene und die Arbeit an und mit den Persönlichkeiten der Companions. Da hätte ich nun wirklich gern ne Erklärung für warum diese Szene gehen musste.


    Nicht mehr ganz so schlimm vielleicht für den normalen Zuseher, aber sehr schlimm für mich ist das Fehlen der ganzen Sequenz als der Doktor aus der Vakuum-Kammer kommt und von den Piraten aufgegriffen wird. Ich fand diese Szene toll. Einfach nur lustig. Das war so ein schöner "dumm gelaufen" Moment, und das mag ich den Verantwortlichen nicht verzeihen, dass sie mir das nehmen wollen. *g*


    Ich trauere auch, offen zugegeben, dem VACUUM SHIELD OFF - Schild nach. Ja ich weiß es hatte keinen Sinn, aber es sah soooooo schön trashig aus. Das ist doch was jeder Mensch braucht: Keine Möglichkeit das Kraftfeld von innen wieder anzuschalten, aber ein riesiges, wirklich überdimensioniertes, disco
    -mäßig blinkendes Schild, dass einen über nicht selbst beeinflussbare Vorgänge warnt, die einen garantiert umbringen werden. :D


    Danach sind das Auffälligste erstmal die ausgetauschten Special Effects: Ich bin da sicher nicht alleine, aber mir waren die teilweise recht in der (Kamera)bewegung eingeschränkten Modelle lieber als die recht Texturarmen CGI Schiffe. Mit denen hat man zwar ein paar tolle Einstellungen hinbekommen, aber sie sehen einfach nicht gut aus.


    Gute ausgetauschte Effekte waren das Erscheinen/Verschwinden der Guardians, Turloughs Kristall, die dunkle Energie, das Fokusdingens in der Vakuumkammer und Enlightenment. Das neue Enlightenment sieht richtig hübsch aus in dieser See/Hafen Optik. :) Es glitzert so schön.


    Oh und kleinere gute Schnittdinge, waren die verkürzten und flotter geschnittenen Gedankenleseszenen (Verstecken und Wiederbringen der TARDIS), die stark gekürzte "Guardian würgt Turlough Szene" und so Kleinigkeiten, wie, dass man die Szene in der das Glas kippt gespiegelt hat, damit es besser zur Kamerabewegung in der vorangegangenen Szene passt.




    eh, also ich mag die Special Edition jetzt nicht mit "unnötig, überflüssig" titulieren, weil es an sich ein lobenswertes Gedankenspiel war, so etwas neu zu schneiden, aber es gäbe so, so, so viele andere Serials, die von einem neuen Schnitt mehr profitiert hätten. Enlightenment ist auch in der normalen Fassung flott genug und hält mit modernen Produktionen mit. Da hätte es den Re-Cut nicht gebraucht. (und das Original find ich einfach - aus genannten Gründen - charmanter).

  • Ich halte wesentlich mehr von der Special Edition als Du. Sehr gut geschnitten, mir sind keine abrupten Brüche aufgefallen. Abgesehen von der Szene, wo Turlough den alten Seebär verraten hat, hat mir auch nichts Wichtiges gefehlt. Diese Auslassung war allerdings wirklich unbegreiflich, weil das meines Erachtens einer der stärksten Momente der Folge ist. Insgesamt wirkte die Folge durch das leicht höhere Tempo etwas "moderner", ohne an Stimmung zu verlieren. Den Verlust der "Erwischt"-Szene und das Weglassen des "Vacuum Shield Off" konnte ich gut verkraften.


    Die CGI-Effekte fand ich wirklich gut. Die Original-Modelle sind zwar eine Spur charmanter, aber als texturarm habe ich die Schiffe nicht empfunden. Besonders gut fand ich die feurige Umrundung der Venus, die flatternden Segel und ganz besonders den nur aus Licht bestehenden Zielhafen. Auch Turloughs Selbstmordversuch und seine Ankunft auf dem Piratenschiff war hier wesentlich besser, das ist im Original zwar ganz lustig anzuschauen, aber halt doch extremst billig. Die übrigen positiven Sachen hast Du eh schon aufgezählt.


    Obwohl ich diese gekürzte Fassung ziemlich gelungen finde, muss ich allerdings auch sagen, dass es nicht nötig gewesen wäre. Mich hat auch das Original bestens unterhalten, das war mir schon "special" genug. Folgen wie "Inferno" könnte so eine Frischzellenkur hingegen ganz gut gebrauchen, und es gibt sicher noch andere heiße Anwärter.


    War jetzt übrigens das erste Mal, dass ich mir eine Classic-Folge ein zweites Mal - wenn auch in leicht veränderter Form - angeschaut habe. Mein Ersteindruck hat mich jedenfalls nicht getäuscht, "Enlightenment" gehört ab sofort jedenfalls zu meinen persönlichen Top 5.


    Zwei kleine Szenen, die mir in der Wiederholung erst so richtig aufgefallen sind: Der Doctor mustert interessiert Tegans Koala-Teddybär. Der Doctor wirft eine Münze, wohin er gehen soll, ist mit dem Ergebnis offensichtlich nicht zufrieden und wirft noch mal. Zwei richtig schöne Doctor-Momente. :)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Hallo, eine kleine Zwischenfrage:


    Ich habe mir die Black Guardian Box bestellt und wartet jetzt darauf, dass sie bei mir eintrudelt. Wie muss ich das jetzt mit dem "herausgeschnitteten Verrat an dem Seemann" verstehen? Sind 2 Fassungen dieser Folge auf der DVD?

  • Da hat sich das Durchhalten wirklich gelohnt... Nach Terminus, das mich wirklich enttäuscht hat, nun eine wirklich schöne Geschichte, ausgewogen und schnell erzählt. Bügeln oder Abwaschen war diesmal nicht drin.


    Und der Subplot kommt zur Auflösung, das wäre nun also ausgestanden.


    Zunächst war es ein Augenschmaus, die Modellboote im Weltraum sahen schön unwirklich (was nicht heißt: unecht) aus (die aufgemotzte Version mit dem CGI-Effekten habe ich noch nicht gesehen), die Interieurs der Schiffe waren liebevoll und voller Einzelheiten. Zuerst habe ich übrigens tatsächlich gedacht, dass auf dem Foto in Tegans Kabine Adric drauf war, aber das hat sich ja aufgeklärt.


    Die Bösewichte erfüllten nicht das übliche Klischee, sondern wollten sich lediglich das ewige Leben spannend machen. Und das machten sie mit einer Regatta mit Rollenspiel durch das Sonnensystem, mit engen Spielregeln (und Mogeln bei jeder sich bietenden Gelegenheit). Dass dabei dann Menschenleben draufgingen, hat sie schlicht nicht gekümmert. Mir kommt so ein Verhalten zwar zutiefst menschlich vor, aber da die Eternals ja keine eigene Ideen haben, haben sie dieses Verhalten wohl auch übernommen.


    Der fünfte Doctor hat mir diesmal auch gut gefallen. Aber "einfühlsam, freundlich, sanft, nett" ? Widerspruch von meiner Seite an michael who. ich habe den fünften Doctor noch nie so unnett, so gereizt und und so ungeduldig gesehen. Aber dafür auch mal bestimmt und sehr klar. Und er hat doch eine Menge Zeit in dieser Folge damit zugebracht, seine Companions anzufauchen (nicht, dass er keinen Grund hatte)? Allerdings war es nicht angebracht, Tegan anzufahren, als sie die Tardis verließ, um die Botschaft vom White Guardian zu überbringen. Was hätte sie denn sonst machen sollen? Das Münzenwerfen hat mich übrigens an Warrior´s Gate erinnert - I Ching und so...


    Turlough erschien mir hier zum ersten Mal etwas nachvollziehbar. Der Black Guardian hat sich von ihm losgesagt, ihm gesagt, dass er sterben wird, und nun schob Turlough Panik. Das Augenaufreißen und Wimmern hat mich zwar immer noch genervt, aber immerhin war es angebracht. Turlough hatte sogar richtig gute Momente. Der erste, als der Doctor erkannte, dass er als Schiffskoch arbeiten soll: Turlough lachte schadenfroh los. Den zweiten Moment hatte er in der Tat beim Verrat des Matrosen (oh, was für ein Frettchen er doch ist!) und die Szenen mit Captain Wrack waren auch gut anzusehen.


    Tegans Kleid war wirklich wunderbar, und ein Anlass für einen wunderbaren Moment: Tegan kam aus der Kabine raus, sie sah zauberhaft aus (und wusste es auch) und sie (und auch ich) erwartete ein Lob vom Doctor: Und was macht der: Kein Blick für die arme Tegan hatte er, sondern marschierte einfach drauflos. Eine Erwartung aufbauen und dann wieder einstürzen lassen, das muss einem erstmal einfallen!


    Die Schiffsbesatzung der Yacht mit ihre noblen Höflichkeit war an Gruseligkeit kaum zu überbieten. Und Mr. Marriner, der nichts machte, außer Tegan anzuhimmeln, war gerade dadurch unheimlich. Und Tegans Verstocktheit war hier köstlich...Die Piratenkapitänin war zwar absolut "over the Top", aber das hat hier gepasst und es hat mir Spaß gemacht.


    EDIT: Vergessen möchte ich aber hier nicht, dass die Eternals die Gedanken der anderen durchschnüffelten, was ein absoluter Übergriff ist. Das hat definitiv zum umheimlichen Eindruck beigetragen.


    Wieder eine Variation des fliegenden Holländers - diesmal die extrem hedonistische Variante. Eine spannende Geschichte, ein tolles Gastensemble. Diesmal ein Super.

  • Der fünfte Doctor hat mir diesmal auch gut gefallen. Aber "einfühlsam, freundlich, sanft, nett" ? Widerspruch von meiner Seite an michael who.


    Widerspruch wird nicht geduldet. ;) Aber genau genommen schrieb ich "Wunderbar ruhig, freundlich, mitfühlsam, aber auch bestimmt, beherzt und empört." Also nix von sanft und nett. :) Und ich finde schon, dass all diese Aspekte da waren. Mir hat insbesondere gefallen, dass der Doctor bei Turloughs Entscheidung am Ende so still geblieben ist und einfach darauf vertraut hat, dass das "Frettchen" (sehr treffend) ausnahmsweise mal das Richtige tun wird. Stimmt schon, dass er manchmal - und in Tegans Fall nicht immer zu Recht - ziemlich ungehalten auf das Verhalten seiner Companions reagierte, aber ich finde schon, dass insbesondere seine Sorge und Zuneigung zu Tegan immer ganz klar rüber kommt. Die Nichtreaktion - wobei ich ein "Hrm" in Erinnerung habe - auf Tegans Kleid ist super, er wiederholt das ja später noch mal völlig unbeteiligt. ("Your Companion is a very beautiful woman. - Is she?").


    Zitat

    Dass dabei dann Menschenleben draufgingen, hat sie schlicht nicht gekümmert. Mir kommt so ein Verhalten zwar zutiefst menschlich vor, aber da die Eternals ja keine eigene Ideen haben, haben sie dieses Verhalten wohl auch übernommen.


    Im schlechten Sinne vielleicht menschlich. Aber die Eternals sind nicht mal in der Lage zu verstehen, dass so ein Verhalten "schlecht" ist, und gerade das ist eine wesentliche Facette ihrer Fremdartigkeit, die mir so gut gefallen hat.

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  • Erst mal sorry für das in der Tat nicht ganz korrekte Zitat von mir... :04::04:


    Und auch volle Zustimmung, was die verhaltene Reaktion des Doctors auf Turlough angeht: Während der Folge geht der Doctor auf keinen einzigen Vorschlag Turloughs ein, er macht immer das genaue Gegenteil. Am Ende überlässt er Turlough den Preis und die Entscheidung (was Turlough in die Lage versetzt, den Vertrag mit dem Black Guardian zu erfüllen), und legt sein Leben in die Hände des Frettchens. Und währenddessen wird kaum etwas gesagt... Ich frage mich, ob der Doctor sowieso nicht schon alles wusste über das Attentat, ob er nicht zumindest eine starke Vermutung hatte.


    Du hast an anderer Stelle einmal ausgeführt, was der 10. Doctor anstelle des 5. Doctors gemacht hätte - besser nicht darüber nachdenken, was hier passiert wäre: Ein 10-minütiger Monolog über Allmacht und Erleuchtung, vorgetragen mit tiefer, eindringlicher Stimme, die Stimmlage etwas über Flüstern; ohne zusammengezogene Augenbrauen und aufgerissenen Augen (hypnotischer Blick) wäre es auch nicht gegangen. urgs... ich kann es mir gerade direkt vorstellen, Gott steh mir bei.... 8|


    Ja, die Verhaltenheit des 5. Doctors ist gerade seine Stärke. Und sicher hat er sich um seinen Kindergarten Sorgen gemacht, er kam mir diesmal trotzdem definitiv genervt vor. ;)


    Das mit den Eternals hast du schön auf den Punkt gebracht. Meine Vermutung ist, dass sie tatsächlich vollkommen hohl sind, wirklich keinen einzigen Gedanken selbst fassen können, und praktisch Ideenschmarotzer sind. So gesehen ist ihr Bösesein letztlich menschlich, von den Menschen haben sie das aufgeschnappt, mit allem was dazugehört.

  • Erst mal sorry für das in der Tat nicht ganz korrekte Zitat von mir... :04::04:


    De rien, Mademoiselle. Und danke für die Blumen. :)


    Zitat

    Ich frage mich, ob der Doctor sowieso nicht schon alles wusste über das Attentat, ob er nicht zumindest eine starke Vermutung hatte.


    Eine schöne Idee, an die ich schrecklich gerne glauben würde. Es stellt sich nur die unangenehme Frage - woher soll er das gewusst haben? Vielleicht kann er ab dem Auftauchen des White Guardians seine Vermutungen gehabt haben (der Black Guardian kann ja nicht fern sein...), aber vorher? :whistling:


    Zitat

    Du hast an anderer Stelle einmal ausgeführt, was der 10. Doctor anstelle des 5. Doctors gemacht hätte - besser nicht darüber nachdenken, was hier passiert wäre: Ein 10-minütiger Monolog über Allmacht und Erleuchtung, vorgetragen mit tiefer, eindringlicher Stimme; ohne zusammengezogene Augenbrauen und aufgerissenen Augen (hypnotischer Blick) wäre es auch nicht gegangen. urgs...


    Und er hätte die Erleuchtung wohl auch angenommen. Wer, wenn nicht er... ; (Aber ich mag ihn trotzdem :P )


    Zitat

    Meine Vermutung ist, dass sie tatsächlich vollkommen hohl sind, wirklich keinen einzigen Gedanken selbst fassen können, und praktisch Ideenschmarotzer sind. So gesehen ist ihr Bösesein letztlich menschlich, von den Menschen haben sie das aufgeschnappt, mit allem was dazugehört.


    Hm...irgendwas "eigenes" müssen die Eternals ja doch haben, sonst können sie ja gar nicht auf die Idee kommen, Ideen zu klauen. Allein schon das Bedürfnis dazu müssen sie ja selbst haben.

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  • Der 10. Doctor hätte abgelehnt, weil er sich bereits für erleuchtet hält (I know everything about enlightenment). Und dann wird Turlough zugetextet. Und Turlough hätte abgelehnt, nur damit endlich der Doctor aufhört...


    Die Eternals haben sich ja einfach nur gelangweilt, daher wohl die Motivation. Vielleicht haben sie auch die Detailverliebtheit als eigenes, die waren bei den Schiffen sehr genau im Kopieren.

  • Ich fall wieder mal aus dem Rahmen, denn ich kann mich nur zu einem DURCHSCHNITT durchringen ...


    Die Folge fängt wirklich klasse an. Die geheimnisvolle Warnung des White Guardians, die Atmosphäre an Bord des Schiffes, die Freude der Matrosen über das Auftauchen des langesehnten "Doctors" (hahaha ...) und die gesamte Atmosphäre in der ersetn Episode.


    Aber nachdem das Rätsel einmal gelöst ist und die Eternals sich als solche geoutet haben, ist irgendwie die Luft raus. Und ich muss gestehen, die Eternals in ihrer gesamtheit haben mich ziemlich genervt, besonders die Piratenbraut mit ihrem hämischen Lachen. Kann aber auch daran liegen, dass mir solch allmächtige und hochnäsige Charaktere eigentlich immer und überall auf den Keks gehen (obwohl mir zB die TOS-Folge "The Squire of Gothos" sehr gefällt, geht der Sqire selbst mir gehärig auf den Senkel).


    Erfreulich ist, dass der Plot um den Mordauftrag des Black Gurdians endlich vorüber ist. Sowohl den Black Guardian, als auch Turlough und die ganze geschichte konnte ich nie ganz ernst nehmen. Und der Abgang des BG war ja wohl ... naja ...


    Eine große Enttäuschung war der misslungene Suizid.versuch von Turlough (sorry, dass das jetzt so fies klingt), ich dachte, er wäre endlich weg - da wird er gerettet ...
    Ich muss gestehen, mit Turlough kann ich so gar nichts anfangen. Adric - möge er in Frieden ruhen* - nervte wenigstens, ich war in der Lage, mich über ihn aufzuregen. Aber Turlough geht irgendwie an mir vorbei ... (erinnert mich ein wenig daran, wie es mir mit einem gewissen Doctor geht)


    Oh, und eine Frage noch: Warum zogen sich die leutchen diese Taucher-/Weltraumanzüge an, wenn an Deck doch eine Atmosphäre vorhnaden war?


    *

  • Ich fand Enlightenment richtig klasse. Allerdings habe ich auch "nur" die Special Edition gesehen und noch nicht die Einzelepisoden. Die Special Edition fand ich trotz (oder wegen) der Kürzungen auf jeden Fall sehr gelungen. Ich hatte jedenfalls nicht das Gefühl, dass da irgendwas essentielles fehlte. Die Episoden haben sich auch regelrecht angeboten für eine Überarbeitung und die neuen Effekte geben der Story auf jeden Fall mehr Wumms.


    Enlightment fand ich als Abschluss der Black Guardian Storyline auf jeden Fall gelungen. Tourlough ging mir auch nicht mehr so sehr auf die nerven. Allerdings stimme ich auch zu, dass der Charakter nicht so gelungen ist. Dies kann aber auch am Overacting des Darstellers liegen. Ich nehme ihm das in den seltesten Fällen ab und das bei einer Classic-Who Episode.


    Ich vergebe mal 5 von 6 Sternen.

  • Zitat


    Oh, und eine Frage noch: Warum zogen sich die leutchen diese Taucher-/Weltraumanzüge an, wenn an Deck doch eine Atmosphäre vorhnaden war?


    Hört ihr eigentlich nie zu, wenn die Leute da im Fernseher reden?


    Das Schiff umgibt ein Kraftfeld, das eine künstliche Atmosphäre aufrecht erhält, weswegen man an Deck ganz normal atmen kann. Die Anzüge sind eine Vorstichtsmaßnahme, falls das Kraftfeld mal ausfällt (wenn man von Weltraumpiraten angegriffen wird ;) )


    Zitat

    Die Episoden haben sich auch regelrecht angeboten für eine Überarbeitung und die neuen Effekte geben der Story auf jeden Fall mehr Wumms


    Dann guck dir mal die vierteilige Version an. So viel anders sahen die Effekte da nämlich nicht aus ;). Das einzige, was sich gelohnt hat, waren die spektakuläreren Einstellungen von den Schiffen - die aber wirklich nicht viel spektakulärer sind, weil die neuen CG-Modelle derart detaillos und texturarm sind, dass man das nicht wirklich besonders hübsch nennen kann.

  • Hört ihr eigentlich nie zu, wenn die Leute da im Fernseher reden?


    Das Schiff umgibt ein Kraftfeld, das eine künstliche Atmosphäre aufrecht erhält, weswegen man an Deck ganz normal atmen kann. Die Anzüge sind eine Vorstichtsmaßnahme, falls das Kraftfeld mal ausfällt (wenn man von Weltraumpiraten angegriffen wird ;) )


    Oder wenn man SO tappsig ist dass man über Bord geht und droht aus dem Atemluftbereich rauszutreiben ;)
    Obwohl, war Turlough nicht sogar suizidwillig in der Szene und ist gar nicht "aus Versehen" über Bord gegangen...? Blödes Kraftfeld ;)



    (und es muss eine interessante Konstruktion sein, wenn das Kraftfeld "oben" am Schiff hunderte von Metern ins Vakuum des Alls hinausreicht, am Bauch aber eine Kammer total entlüftet werden kann :D Wer da wohl wieder die Planung gemacht hatte ;))


  • Dann guck dir mal die vierteilige Version an. So viel anders sahen die Effekte da nämlich nicht aus ;). Das einzige, was sich gelohnt hat, waren die spektakuläreren Einstellungen von den Schiffen - die aber wirklich nicht viel spektakulärer sind, weil die neuen CG-Modelle derart detaillos und texturarm sind, dass man das nicht wirklich besonders hübsch nennen kann.

    Ich meinte damit auch vor allem die Schiffsaufnahmen und die Details bzw. Texturen fand ich jetzt nicht so schlecht. Aber ich hab das auch auf meinem tragbaren DVD-Player geschaut und da sieht alles immer etwas pixeliger aus. Ich mochte vor allem, dass man mit den neuen visuellen Effekten eine größere Dynamik in den Aufnahmen erreichen kann. Aber ich schaue mir bei Gelegenheit mal die Originalversion an.

  • Ja, diese Dynamik ist ja auch toll. Vor allem bei dem ersten Blick über die Flotte. Da hab ich beim ersten Sehen auch ein ziemlich gestaunt, nachdem ich die normale Version voher kannte. Nur wird das meiner Meinung nach dadurch wieder völlig zu nichte gemacht, dass die Modelle selbst einfach nicht wirklich toll aussehen.


    Zitat

    Und ich muss gestehen, die Eternals in ihrer gesamtheit haben mich ziemlich genervt, besonders die Piratenbraut mit ihrem hämischen Lachen


    Ich fand die Eternals ziemlich gut umgesetzt. Das sind ja keine Menschen, sondern Wesen, die hier zum Zeitvertreib Menschen spielen, obwohl sie nur vage Vorstellungen davon haben, wie Menschen denken, fühlen, sich verhalten. Striker und Marriner sind absolut emotionslos, steif, fast schon unheimlich (vor allem: Der Marriner Schauspieler blinzelt nicht. In keiner Szene. creepy). Da passt die over-actende Piratin hervorragend rein. Die hat auch keine Ahnung davon, wie man einen Menschen überzeugend spielt, aber hat offensichtlich Vergnügen daran, alle Klischees möglichst überzogen heraushängen zu lassen. Und in dem Zusammenhang stört es mich nicht mal, dass ihr ersten Maat keinen Deut schauspielern kann (soweit ich was war das eh nur ein Musiker, den man als Star Gast gecastet hat, weil man den anderen, den man eigentlich haben wollte, und den man vielleicht auch heute noch gekannt hätte, nicht bekommen hat. Stunt Casting halt): Er ist halt ein Eternal, der einen Menschen schlecht schauspielert. Passt. :D

  • Ja, diese Dynamik ist ja auch toll. Vor allem bei dem ersten Blick über die Flotte. Da hab ich beim ersten Sehen auch ein ziemlich gestaunt, nachdem ich die normale Version voher kannte. Nur wird das meiner Meinung nach dadurch wieder völlig zu nichte gemacht, dass die Modelle selbst einfach nicht wirklich toll aussehen.

    Da bin ich wohl einfach nicht so empfindlich und die werden auch nicht soviel Kapital für die Überarbeitung haben. Von daher fand ich das voll in Ordnung und es gibt ja auch beide Versionen auf den DVDs. Egal ob jetzt detailarm oder nicht: So "plump" wie die alten Effekte wirkt es bei weitem nicht. Aber ich kann auch gut mit den alten Effekten leben. :)

  • das ist aber mein Problem mit diesen ganzen Special Editions. Man kann mit den alten Folgen und Effekten sehr gut leben, hat auch nicht das Geld, um alles "richtig" aufzublasen. Wieso fasst man es dann überhaupt an? Okay, so Veränderungen wie Szenen kürzen, oder geschnittenes Material wieder rein, da steige ich hinter. Aber die Effekte auf der SE würd ich auch so heute keinem Neueinsteiger zeigen, weil's immer noch nicht gut aussieht. Da lieber gleich das Original.