7x03 - Ambassadors Of Death

  • Endlich fertig, das war ja wohl die langweiligste Dr. Who Folge aller Zeiten.
    Hab lange gebraucht mich durch alle Sieben Teile zu quälen, weil ich null motiviert war die weiter zu sehen.


    Ich würde gern mal Dein Whometer sehen. Hast Du schon The Web Planet aka The Planet of Ödnis gesehen?

  • ich schau Chronologisch, ja das war ja wohl die schlechteste Folge Ever.
    Wenn das die mit den Menschen in Bienekostüm war und den Ameisen wo die Menschenfüsse unten raus ragen
    und immer dieses nervige Piep geräusch und die geschwollente Sprache der Bienen.
    Das war echt anstrengend auch wenns künstlerisch gemeint war

  • Man war die Folge zäh die ganze Storys mit den Aliens die dann doch nicht böse waren hätte man echt in 4 Folgen packen können.
    Natürlich gab es auch paar gute Szenen z.B war es sehr spannend wenn jedesmal die Aliens aufgetaucht sind, und einfach alle umgebracht haben auch die Maske der Aliens sahen gut aus. Aber am sonsten war es nur ein hin und her gerenne die bösen buben kommen sabotieren
    irgendwas und der Doctor muss wieder alles richten.
    Der Brigadier muss sich langsam mal dämlich vorkommen, er bekommt nichts geregelt aber dafür der Doctor.
    Die eine Szene wo der Brigadier mit seinen Leuten in der Bessie sitzt fand ich schon lustig ganz besonderes die Musik dabei, die erinnert mich total an diese Computerspiele wo man mit einer Figur so rumlaufen musste und dämliche Rätsel lösen musste.
    von mir bekommt die ein Geht so.
    Was mir zum schluss extrem aufgefallen war ist das der 3rddoc zu ernst ist. Wo der General Carrington dem Doctor von seinem Plan erzählt hätte der 2nddoc irgendeinen coolen Spruch gebracht.


  • Die eine Szene wo der Brigadier mit seinen Leuten in der Bessie sitzt fand ich schon lustig ganz besonderes die Musik dabei, die erinnert mich total an diese Computerspiele wo man mit einer Figur so rumlaufen musste und dämliche Rätsel lösen musste.

    Adventures? ;)

  • Oha. Da stand die DVD lange Zeit im Regal und ich habe sie noch einmal angesehen. Ich habe sie auch noch doppelt gekauft. 8| Nun denn, ich bin bei Episode 5 angelangt und ich möchte einige Worte darüber verlieren. Barry Letts wollte damals viel Action in Doctor Who reinbringen. Ich habe aber das dumpfe Gefühl, dass die BBC dafür keine "Experten" engagiert hatte. Sehr stümperhaft wirkt das Ganze, hilft aber den Trashfaktor bei Doctor Who. Die Schießerei zwischen UNIT und den Gangstern in der Fabrikhalle fand ich doch ziemlich albern.


    Eine schöne Szene: Der Doctor, der die Entführer auf der Straße austrickst. Da scheint Pertwee wirklich alle Stunts selbst gemacht zu haben. :P


    Staffel 7 gehört zu den wenigen Staffeln, die ich komplett habe. Meine Top-Reihenfolge daher:
    1. Spearhead from Space (wer hätte es gedacht)
    2. Inferno (das Paralleluniversum finde ich unnötig)
    3. The Ambassadors of Death (könnte noch auf Platz 2 landen)
    4. Doctor Who and the Silurians (sehr träge, aber dafür die richtigen Silurians)

  • Ambassadors of Death ist ein für Doctor Who eigentlich sehr untypischer Spionage-Thriller, der aber trotzdem mit vielen überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren überzeugt.


    Die ganze Geschichte baut das Mysterium um Recovery 7 sehr gut auf und hat auch ein paar richtig tolle Ideen wie z.B. die self-sustaining radiation oder die 3 Astronauten, die denken, dass sie in Quarantäne wären, während sie eigentlich als Geiseln gefangen gehalten werden. Auch wie die verschiedenen Charaktere die Botschafter für ihre eigenen Zwecke nutzen wollten hat mir richtig gut gefallen.
    Unit ist ziemlich unfähig, dafür gefällt mir Liz hier aber umso besser. Irgendwie schon sehr schade, dass sie nach einer Staffel so plump rausgeschrieben wurde. Die Musik ist hier zwar mindestens genauso merkwürdig wie in der letzten Folge, gefällt mir dafür aber richtig gut.


    Sehr gut gefällt mir auch, dass man hier dadurch, dass man in der ersten Folge die Ereignisse mit den Silurians und deren Konsequenzen nochmal erwähnt und thematisiert, eine gewisse Kontinuität in die Folgen reinbringt.


    Alles in allem, ein richtiger guter Spionage-Thriller, der durch abwechslungsreiche und überraschende Wendungen eigentlich immer spannend bleibt und beweist, dass abgedunkelte Raumanzüge auch schon 48 Jahre vor Silence in the Library gruselig sein konnten: 8/10

  • Die Folge fängt gut an, baut dann rapide ab und wird am Ende wieder besser. In den ersten beiden Teilen wird super ein Mysterium aufgebaut und die Spannung ist fast schon greifbar. Es ist wunderbar wie der Doctor und Liz interagieren und man merkt, dass der Doctor dem Brigadier immer noch nicht verziehen hat, dass dieser die Silurians in die Luft gejagt hat. Eine absolut realistische Darstellung, auch wenn der Doctor ihm natürlich im Laufe des Serials vergibt und ihre Beziehung wieder diese unterkühlte Freundschaft annimmt, die man von vorher kannte.


    Das erste große Highlight des Serials ist die Entführung der Raumkapsel durch Carringtons Leuten. Ich habe mich beim Schauen schon gewundert, wie sie das alles mit ihrem Budget geschafft haben umzusetzen - und in den Extras dann die wenig überraschende Antwort bekommen: Man hat das Budget mit dieser Aktion-Sequenz gesprengt. Das war es aber definitiv wert. Danach kam die Rückholaktion des Doctors, die einfach typisch Pertwee war. Nachdem die Kapsel geöffnet wurde, war ich wirklich gespannt worauf das noch alles hinauslaufen wird. Und dann wird Carrington vorgestellt. Von Anfang an war klar, dass mehr hinter der Sache steckte, nur was?


    Und damit komme ich zum größten Problem der Folge, die sie für mich kaputt macht: Dieses ständige Hin und Her, was oftmals ganz schön planlos wirkte. Dies wird besonders deutlich an den Charakteren Bruno Taltalian und Sir Quinlan. Es ist fast schon so, als ob die Autoren nicht wussten, ob die jetzt wirklich zu der Verschwörung gehören oder nicht, und wenn ja, wie viel sie eigentlich wissen. Aber wenn vier Autoren an einem Serial schreiben und es am Ende nur einem von ihnen zugeschrieben wird, dann ist es nicht wirklich überraschend, dass der Erzählfluss manchmal stockt.


    Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist Lizs Flucht, die ganz schnell darin endet, dass sie wieder gefangen genommen wird. Wenn dies nicht passiert wäre, hätten wir womöglich auch nur sechs anstatt sieben Episoden gehabt, was vielleicht gar nicht so schlecht gewesen wäre. Denn so gut der Plot ist, auf sieben Episoden ist er schon sehr dünn gestreckt. Wobei ich sagen muss, dass ich Lennox ziemlich gut fand und auch Reegan als Bösewicht passend war. Ein normaler Krimineller, der die Aliens dazu nutzen will Fort Knox auszurauben? Warum nicht. Wäre mal was anderes gewesen, aber dann kam die Auflösung um die Verschwörung und damit Carrington dazwischen.


    Carrington war also auf einer vorherigen Mars Mission, die den ersten Kontakt mit diesen Aliens hergestellt hat. Und weil sie so radioaktiv sind, sind leider alle anderen Astronauten auf dieser Mission gestorben. Klar ist er daher paranoid, aber was er hier so abzieht? Und dann spielen auch noch alle mit? Gab es da wirklich niemanden in seinem Kommando, der zu Sir Quinlan gegangen ist? Oder nachdem dieser tot war, vielleicht den Brigadier gewarnt hätte? Und wie konnte Carrington eine Bombe ins UNIT Hauptquariter schmuggeln? Muss man eben alles so hinnehmen, hinterlässt bei mir aber trotzdem einen etwas faden Beigeschmack.


    Auch wie einfach am Ende alles aufgelöst wird. Klar, der Kontakt vom Doctor mit den Aliens war gut gemacht und natürlich konnte er die Aliens davon überzeugen, dass er dafür sorgen würde, dass ihre Botschafte heile zurückkehren würden, aber dann wird da so eine aussichtslose Situation herbeigeführt mit der TV-Übertragung, die kurz bevorsteht und alle UNIT Kräfte verhaftet, und dann kommen der Doctor, Liz, der Brig, zwei oder drei weitere UNIT Soldaten sowie die drei Aliens und innerhalb vielleicht einer Minute sind die anderen befreit und die Basis unter ihrer Kontrolle. Ziemlich anti-klimatisch.


    Ebenfalls negativ bemerken möchte, dass hier für mich das erste Mal, die Datierung der UNIT Folgen nicht mehr ganz funktioniert. Bis hier hin ist eigentlich klar, es muss etwa das Jahr 1980 sein, dank der Angaben in Web of Fear und The Invasion. Und ich kann durchaus damit leben, dass die Designer keine Vorhersagen darüber gemacht haben, wie die Mode in ein paar Jahren aussehen würde, aber eine Mars-Mission? Oder gar mehr als eine? Das war dann doch ein wenig übertrieben.



    Um das Review aber mit einer positiven Note enden zu lassen: Prof. Cornish ist noch positiv zu erwähnen. Normalerweise sind die Leiter der wissenschaftlichen Stationen, die der Doctor für UNIT aufsucht, arrogante Versager, die sich gegen den Doctor stellen, weil sie sich für die klügsten im Raum halten und nicht damit umgehen können, dass es jemanden gibt, der mehr weiß als sie selbst. Cornish ist da eine löbliche Ausnahme. Ebenfalls positiv erwähnen möchte ich die Rückkehr von Sergeant Benton, der von nun an die UNIT Familie erweitert.



    FAZIT: Die Folge hätte besser sein können. Ich tendiere zu einem "gut", kann mich aber irgendwie nicht dazu durchringen und geben so erst einmal 6/10 Punkten, mit einer Tendenz zu 7.

  • Beim erneuten Anschauen nach einigen Jahren ändere ich meine Wertung von "gut" auf "Durchschnitt" ab. Zu viele Dinge haben mich gestört. Teilweise dudelt einer für den Soundtrack auf seiner elektronischen Orgel, als habe er mit dem Film nichts zu tun. Der alberne "Verschwindibus"-Zaubertrick des Doktors. UNIT-Soldaten - immerhin Spezialeinsatzkräfte - lassen sich wie die Hasen abschießen; das erwähnte schon der Threadstarter. Am Ende von ep.3 als Cliffhanger für ep.4: der Beinahesturz vom 1 m hohen Damm - hätte man dafür nicht eine richtige Talsperre finden können? Einige behindern so offensichtlich die Untersuchungen des Doktors, dass sie genau so gut ein großes Schild mit der Aufschrift "Ich gehöre zur Gegenseite" vorm Bauch tragen könnten, z.B. General Carrington. Die "Enttarnung" wirkt schließlich gar nicht als Überraschung. Dennoch ist es trotz 7 Teilen eine Geschichte, die lange undurchschaubar bleibt, weil es keine typische Invasion ist.

  • Ich gebe dem ganzen ein gut!

    Das Serial hat mir gut gefallen und habe mich gut unterhalten gefühlt.


    Der Verzicht der Tardis tut mir immer noch weh. Wobei ich aber sagen muss, dass ich es interessant finde wie man das umgeht.


    Auch wenn der Doctor nicht reisen kann und auf der Erde im Exile gefangen ist, versucht man trotzdem etwas Syfy and Spacige Elemente mit einzuführen. Wie z.B. neue Alien Rassen oder der Doctor, der mit einer Rakete hochfliegt zu dem Raumschiff der Astronauten.


    Der Plot selber war interessant. Ich fand Jon Pertwees Doctor in diesem Serial zum ersten Mal wirklich toll. Das er irgendwie so eine Art Weltfrieden und auskommen mit anderen Aliens/Lebensformen will macht ihn total sympathisch.Also es wird mit ihm. Er ist mir schon mal sympathischer als J.W. (Doc13)!

    Liz selber war auch in Ordnung in diesem Serial. Wobei ich sie leider etwas zu fad finde. Keine Ahnung woran das liegt.

    Brigadier macht seinen Job in dem Serial wieder sehr gut und hier hat er mir auch besser gefallen als ins den letzten zwei Serials.


    Habe gehört das The Ambassadors of Death noch für Doctor2, Jamie und Zoe geplant war. ?

    Ich hab das zwischen Folge 4/5 erfahren und konnte nicht aufhören mir dieses Serial mit ihnen vorzustellen. Das Setting mit dem Space Centre, das Zusammenspiel in Gefangenschaft als der Doctor zu Liz gebracht wurde, hätte mit Doc2/Zoe Millionen Fach besser hingehauen.

    Unit wäre nicht geplant gewesen. Da würde mich interessieren wie man Jamie hier eingebaut hätte.

    Schade das die dieses furchtbare Space Pirates Serial anstelle von Ambassadors gemacht haben ?


    Aber alles in allem trotzdem ein gutes Serial mit J.P.!

  • Der Plot selber war interessant. Ich fand Jon Pertwees Doctor in diesem Serial zum ersten Mal wirklich toll. Das er irgendwie so eine Art Weltfrieden und auskommen mit anderen Aliens/Lebensformen will macht ihn total sympathisch.Also es wird mit ihm.

    Das Konzept der Serie dieser Zeit orientiert sich stark an der Serie Quatermass: https://en.wikipedia.org/wiki/Bernard_Quatermass#Doctor_Who

    Und es wäre schön, wenn sich die Serie wieder auf diese Referenz zurück besinnen würde. Oder auf den Gothic Horror der Hinchcliffe-Ära.