1x07 - The Sensorites

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    THE SENSORITES


    The Sensorites war die siebte Folge von Doctor Who und bestand aus sechs Einzelepisoden, die zwischen dem 20. Juni und 01. August 1964 erstmals ausgestrahlt wurden


    Der Doctor, Ian, Barbara und Susan landen mit der TARDIS an Bord eines irdischenRaumschiffes des 28. jahrhunderts im Orbit um den Planeten Sense-Sphere, der Heimatwelt der Sensorites. Ihre anfängliche Sorge gilt der menschlichen Mannschaft des Schiffs, Captain Maitland, Carol und John,die unter der telepathischen Beeinflussung der Sensorites leidet, aber Susan (bei der auf einmal telepathische Fähigkeiten zum Vorschein kommen) kommuniziert mit dem Sensorites und findet, heraus, dass diese einen Angriff der Menschen fürchten und sich eigentlich nur verteidigen. Den Sensorites gelingt es, das Schloss der TARDIS zu stehlen und so ist man mehr oder weniger in ihrer Gewalt. Auf Sense-Sphere bemüht der Doctor sich dann, die Ursache für eine mysteriöse Krankheit zu finden, an der ein Großteil der Sensorites leidet und an der auch Ian erkrankt. Er findet heraus, dass die Krankheit durch ein dem Wasser zugefügtes Gift hervorgerufen wird und ist so in der Lage, ein Heilmittel zu entwickeln. Seine Untersuchungen werden allerdings durch die umstürzlerischen Tätigkeiten des Stadtverwalters behindert, aber schließlich deckt er drei verstörte menschliche Überlebende von einer früheren Expedition auf, die Tollkirschen zur Wasserversorgung hinzugefügt haben.



    Eine sehr schöne Folge, an der eigentlich nichts stört. Die einzige Logikschwäche für mich war, dass die gesammelte Wissenschaft der Sensorites über einen längeren zeitraum nicht inder Lage war, die vergiftung des wassers festzustellen und dem Doctor dies inner halb einiger Stunden gelingt. Etwas seltsam mutet es auchan, dass die Sensorites, die auf Dunkelheit reagieren wie Menschen auf extreme Helligkeit, mit der Begründung, es sei dunkel, sich weigern, die unterirdischen Aquedukte zu betreten - Lampen kennen sie ja.


    Susan schreit diesmal fast gar nicht, sondern übernimmt im Gegentei Verantwortung, als sie sich bereit erklärt. als Geisel nach Sense-Sphere zu gehen, was aber vom Doctor unerbunden wird. Darüber kommt es dann zun ersten Streit, seit die beiden zusammen reisen ... und Barbara erklärt dem Doctor, dass seine Emkelin erwachsen wird ...

  • Die drei Wesen auf dem Bild erinnern mich an die versklavten Telepathen beim 10. Doctor am Rand des schwarzen Lochs. Zufall?

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ood-Sphere / Sense-Sphere :)


    Diese war die einzige Folge, die auf die ursprüngliche Idee einging, Susan habe telepathische Fähigkeiten. Zu wenig für Carole-Ann Ford, die kurz danach ausstieg.

  • Ist irgendetwas über eine (künftige) DVD-Fassung dieser Folge bekannt?


    - State your name, rank and intention!
    - "The Doctor". Doctor. Fun.
    (The Waters Of Mars)
    :thumbsup:

  • Ist irgendetwas über eine (künftige) DVD-Fassung dieser Folge bekannt?


    Nein, bislang gab es dazu wohl noch keine Ankündigung....


    Siehe u.a. hier auf dem Tardis Index File...


    Da ihnen aber so langsam die noch zu veröffentlichenden Titel ausgehen und sie bei fast einer DVD bzw Box pro Monat angekommen sind beim Tempo dürfte es sich auch hier nur noch um 1 1/2 bis 2 Jahre handeln, bis etwas genaueres bekannt werden MUSS. Wenn man dann noch bedenkt, dass zB für die zwei letzten bis jetzt nicht angekündigten Peter Davison Folgen (The Awakening und Frontios) schon mehr oder weniger sicher feststeht, dass sie 2012 als 2 DVD Set erscheinen sollen, werden aus den letzten paar Episoden sicher auch noch einige Boxen geschnürt werden und wenn's mit der Mythmakers Begründung "kauft sonst ja keiner ausser den Sammlern" geschehen sollte ;)

  • Also ich würde mich freuen, noch was von 1stdoc zu sehen. Vor allem, wenn dann auch noch meine Susan :love: dabei ist.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ich vergebe ein gut für diese schöne Folge:

    • Es ist ein schöner gruseliger Moment, als die Sensorites das erste mal am Raumschifffenster auftauchen.
    • Susan ist erfreulich ruhig und nervt nicht wie zu Beginn der Serie.
    • Die Sensorites gefallen durch ihre "außerirdische" Art und Optik. Auch ist der Trick, den der Bösewicht anwendet (Scherpentausch), ein logischer.

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • Ist schon ein bißchen her, seit ich diese Folge gesehen habe aber ich habe sie als positiv in Erinnerung. Wohl auch, weil Susan nicht so genervt hat ;) , doch was Susan angeht, bin ich wohl nicht die einzige hier im Forum, die sie unerträglich findet ;) .


    Das Aussehen der Sensorites hat mir auch gut gefallen, bedenkt man die Zeit, geben sie richtige schöne Aliens ab.


    Schön fand ich es auch, dass erst einmal alles auf die typische Schiene Mensch ist in Gefahr und muß vor Aliens gerettet werden, hinauszulaufen schien und sich das ganze später doch als ein wenig komplizierter darstellte.

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Ich hatte letztens die Gelegenheit die Folge zu sehen und war angesichts des Images der Folge und was man in Sekundärliteratur so über sie lesen kann, sehr angenehm überrascht. Wobei ich selbst ohnehin davon ausging, daß die Folge an sich vielleicht gar nicht so schlecht war, sondern bei der Erstausstrahlung nur ein Opfer des Zeitgeists, so wie später War Games mit dem 2. Doctor in noch viel ausgeprägterem Umfang.


    Die Folge präsentierte nicht nur Susan auf angenehm andere Weise. Bei Kulissen und Beleuchtung spielte die Film-Crew die Möglichkeiten des S/W-Films voll aus und schuf vor allem am Anfang eine durchaus starke Atmosphäre, die heutige Mystery- und Grusel-Serien nur mit viel Aufwand zu erzeugen verstehen.


    Das der Doctor und Susan nicht von der Erde sind, sondern ihre Besonderheiten aufweisen (telephatische Begabung usw.) spielt hier erstmals und im Fall von Susan leider auch letztmals eine für die Handlung mitentscheidende Rolle und kommt überzeugend rüber. Der Drehbuchautor Newman war m. E. der erste und lange wohl auch einzige, der seit "An Unearthly Child" überhaupt auf das Thema einging. Die wenigen Sätze, die Susan über ihre Heimatwelt verliert, wurden so prägend für das Image von Gallifrey, daß noch die Visualisierung von Gallifrey in NewWho (orangefarbener Himmel, silberne Blätter usw.) ein direktes Zitat dieser Schilderung wurde. Auf RTD schien "The Sensorites" ohnehin einen starken Eindruck gemacht zu haben. Da sind ja auch noch die Ood, die als Verwandte der Sensorites in NewWho eingeführt wurden.


    Insofern ist es m. E. Schade, daß diese Episode wohl erst als eine der letzten von ClassicWho auf DVD erscheinen wird. Das es nicht für ein sehr gut reicht, hat vor allem drei Gründe. Stellenweise zog sich die Handlung doch etwas, das Oberhaupt der Sensorites ist für ein Politiker erstaunlich naiv und in den ersten Folgen schleichen sich zwei Sensorites im Halbdunkel an das Raumschiff im Weltraum an, ohne einen Raumanzug zu tragen. Allerdings könnte die kritisierte Szene aus einem guten Gruselfilm jener Zeit stammen. Sie funktioniert hervorragend, solange man nicht über sie nachdenkt oder gar diskutiert.

    Hamburger Science Fiction-Stammtisch


    Jeweils am zweiten Freitag eines Monats freffen sich ab 19 Uhr im Studentenlokal Roxie in der Renzelstraße 6 / Ecke Grindelalle Fans aus Hamburg und Umgebung, um sich über Doctor Who & Co. zu unterhalten. Teilnehmen darf jeder, der an Science Fiction seine Freude hat und sich über diese und andere Dinge mit Gleichgesinnten austauschen möchte...

  • Ach echt, die Ood sind Nachfahren der Sensorites?

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Zitat

    Stellenweise zog sich die Handlung doch etwas, das Oberhaupt der Sensorites ist für ein Politiker erstaunlich naiv und in den ersten Folgen schleichen sich zwei Sensorites im Halbdunkel an das Raumschiff im Weltraum an, ohne einen Raumanzug zu tragen. Allerdings könnte die kritisierte Szene aus einem guten Gruselfilm jener Zeit stammen. Sie funktioniert hervorragend, solange man nicht über sie nachdenkt oder gar diskutiert.


    Und beim gemeinsamen Ansehen hatte Tyce dann ja auch gleich eine brilliante Erklärung: Die Sensorites tragen unsichtbare Raumanzüge. :)

  • Wie habt ihr denn die Folge angesehen? Aus dem Netz gezogen, oder gibts die jetzt auf DVD? Wenn ja, muss ich die nächsten Monat gleich bestellen, mein Kontingent für Januar ist extrem ausgereizt (2 DVDs, einen Dalek für meinen Sohn und einen Sonic Screwdriver).

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Zitat

    Und beim gemeinsamen Ansehen hatte Tyce dann ja auch gleich eine brilliante Erklärung: Die Sensorites tragen unsichtbare Raumanzüge. :)

    Oder einen Überlebensgürtel wie die Besatzung der ENTERPRISE in der Animated Series :D

  • So. Endlich habe ich diese Folge durch. Nachdem die letzten Beiden Episoden klasse waren, fällt diese wieder etwas ab. Bloß Teil 2 war sehr unheimlich. Aber sobald man von der Station runter kommt und auf dem Planeten der Senorites landet, flacht die Handlung ab. 08/15 Intrigenspiel mit hübschen Außerirdischen, die sich allerdings sehr naiv verhalten. Meinetwegen brauchen die Sensorites nicht noch einmal auftauchen. Das Aussehen war klasse, der Rest aber nur Einheitsbrei.


    Statt Korridorgerenne sehen wir hier immerhin einige Räume, in denen überlange Monologe gehalten werden, die inhaltlich immer dasselbe sind.


    Gefallen hat mir dann aber wieder die Auflösung. Das war sehr interessant und zeigt mal wieder. wozu Missverständnisse führen können.


    Susan war auch ein Lichtblick. Ich mag sie ja, im Gegensatz zu vielen, recht gerne.


    Fazit: Mittelmaß. Kann man sehen, muss man aber nicht.


    "Man sollte sämtliche Pennen anzünden! Jeden Tag eine andere Katastrophe!


    (Pepe Nietnagel alias Hansi Kraus)

  • Also, mich haben die niedlichen Weißbärte satt an die Ood eher an "Emm wie Meikel" erinnert, aber das ist wohl generationsbedingt. Sehr schön entworfene Außerirdische mit sympathischen Schwächen (der Angst vor der Dunkelheit und lauten Geräuschen, sowie zu große Vertrauensseligkeit). Schwächen hat allerdings auch die Story. Die ersten drei Teile schleppten sich zäh dahin, wenn man sich im Raumschiff von einer Tür bis zur nächsten bewegt oder später der Doktor sich mit dem Ältesten auf ein Täßchen Tee trifft und ein Schwätzchen hält. Erst mit der Bekämpfung der Krankheit im 4.Teil wurde es spannend. Am Schluß wurde es plötzlich so hektisch abgewügt, als hätte man plötzlich festgestellt: o Schreck, dies ist schon der 6.Teil, lass einfach alle schnell ins nächste Raumschiff steigen und verschwinden. Welche Monster hatte eigentlich im Keller herumgebrüllt und den Doktor angegriffen? Gut umgegangen wurde diesmal mit Susan, die ihre geistigen Fähigkeiten einsetzt, mal widersprechen darf und einen wunderschönen Moment hat, in dem sie sich an Gallifrey erinnert. Der Doktor beeindruckt, wenn er sich energisch um die Lösung kümmert. Ian und Barbara haben eher wenig zu tun. Insgesamt habe ich mit 'Durchschnitt' abgestimmt.

  • Am Anfang etwas lahm, aber ich weiß wenigstens jetzt, woher die Ood
    kommen. Der zweite Teil auf dem Planeten mit den diplomatischen
    Verwicklungen, der Intrige und der Bekämpfung der Seuche hingegen war
    klasse. Deshalb


    Gesamtnote: 2