2x07 - The Space Museum

  • Bewertung der Folge 32

    1. Super (8) 25%
    2. Gut (15) 47%
    3. Durchschnitt (6) 19%
    4. Ausreichend (3) 9%
    5. Schlecht (0) 0%

    An Bord der TARDIS kommt es zu einigen verwirenden Vorfällen. So tragen der Erste Doctor, Ian, Barbara und Vicki plötzlich anstelle der Gewänder aus dem 12. Jahrhundert plötzlich wieder ihre normale Alltagskleidung. Bei der Erkundung der näheren Umgebung stellen der Doctor und seine Begleiter fest, dass man offenbar in der Nähe eines Raumfahrt-Museums gelandet ist. Verblüfft stellen sie außerdem fest, dass sie von den Bewohnern des Planeten - den Moroks, die offenbar das Kommando haben und den eingeborenen Xerons - nicht wahrgenommem werden. Bei der Erkundung des Museums findet man u.a. auch die Hülle eines Daleks, die TARDIS - und sich selbst, präpariert und hinter Glas ... Der Doctor und Vicki erkennen, dass sie in einer zeitschleife stecken und nun versuchen müssen, den lauf der zukünftigen Ereignisse zu ändern, wenn sie nicht als Ausstellungsstücke ändern wollen.
    Unterdessen kommen die Moroks ihnen auf die Spur und der Doctor wird gefangen genommen und soll schon präpariert werden, was Ian gerade noch aufhalten kann. Vicki zettelt unter den Xerons eine Teeanage Revolution an und die Moroks werden vertrieben.
    Der doctor nimmt noch einen Raum-Zeit-Visualisierer als "Souvenier" mit, dann brechen sie auf - was von den Daleks beobachtet wird ...


    Die vier Einzelepisoden The Space Museum, The Dimensions of Time, The Search und The Final Phase wurden zwischen dem 24. April und 15. Mai 1964 erstmals gesendet und hatten dabei zwischen 8,5 und 10,5 Mio Zuschauer


    Eine wirklich gute Episode, an der Schwelle zum Super


    Schöne Dialoge:

    • Als Ian zu beginn nach einer Erklärung für die merkwürdigen Vorkommnisse fragt, erkärt der Doctor es mit drei Worten: "Time and relativity!", oder frei übersetzt: "ich hab auch keine Ahnung, aber das werde ich niezugeben!"
    • Im Museum findet man unter den Ausstellungsstücken eine Dalekhülle und Vicki, die im Geschichtsunterricht natürlich von der Invasion der Daleks im 22. Jahrhundert gehört hatte, findet er sieht "friendly" aus und kann sich gar nicht vorstellen, wie gefährlich die Daleks waren (ging uns das nicht allen so?)

    Bei den Moroks und den Xerons standen Vergangenheit und damalige gegenwart Pate: Während die Moroks in ihrer dekadenten Art den alten Römern glichen, waren die Xerons eindeutig von den Beatniks inspiriert, inklusive Turnschuhen.


    Und Vicki, im netten Schulmädchen-Look inclusive Kniestrümpfe als Anführerin der Teenage Revolution - man muss es gesehen haben um es glauben zu können ...

  • Wie ich heute (sorry, gestern) beim Stöbern gesehen habe, wird The Space Museum am 1.März auf DVD erscheinen zusammen mit The Chase, aber das wisst ihr vermutlich schon alle...

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Die DVD-Extras, ich hab' mich weggeschmissen: Ida Barr, ("innit!"), kommentiert die Abwesenheit der Schauspieler während ganzer Episoden.


    Die Geschichte selbst hat mich auch diesmal , jetzt auf DVD, nicht wirklich überzeugt. Ich vergebe ein "Durchschnitt"


    "One has no wish to be devoured by some alien monstrosity, Kalik. Even in the cause of political progress." Orum --> Kalik in 'Carnival Of Monsters'

  • Bei dem Ida Barr Extra war ich lang nicht sicher, ob es mir gefällt oder nicht doch zu blöd ist, aber jedenfalls am Ende, als die gute "Mrs." Barr nach der "Don´t Blink"-Warnung mit schockgeweiteten, verzweifelt steifen Augen dasass, um in der allerletzten Einstellung schicksalsergeben die Augen zu schließen, hatte sie mich. :)


    Bei dem kleinen Featurette, in dem Hartnells Enkelin ein wenig über ihren Opa erzählt, ist mir aufgefallen, dass sie eigentlich nie sagte, dass sie ihn mochte. ;)


    Zur eigentlichen Geschichte vergebe ich als alter Diplomat zwischen Kater und Herrn Duck ein gemäßigtes "Gut". Der erste Teil war wirklich saustark, einer der besten Eröffnungsfolgen der Hartnell-Ära. Wunderbare "Häääääääääääää?"-Momente, von Anfang bis Ende kommt man aus dem Rätseln nicht raus. Woher kommen die neuen Klamotten? Wie und warum hüpft das zerbrochene Glas wieder - vollständig gekittet - in Vickis Hand? Warum keine Fußspuren im Sand? Warum wird die TARDIS-Crew von niemandem gesehen oder gehört? ("I highly doubt they are both deaf." :)) Warum können sie keine Gegenstände berühren? Und was für ein Cliffhanger, als sich Ian, Barbara, Vicki und der Doctor als Ausstellungsstücke entdecken!


    Dann geht´s leider doch ziemlich bergab. Die ziemlich unfähigen Moroks und die noch planloseren Xerons sind einfach schrecklich uninteressant, und auch die Handlung selbst besteht wieder mal aus einem großen freudigen "Wir rennen hin und her, hin und her, hin und her". Rob Shearman meint in einem Extra ja, dass das ganze eine clevere Parodie auf frühere Folgen sei. Mag sein, aber man hätte es dann doch etwas spannender gestalten können. :)


    Aber ich hatte trotzdem viel Spaß mit der Stammbesatzung. Der Doctor mmhmt zwar bis hart an die Nervgrenze gehend, hat aber auch einige tolle Momente, etwa als er sich vergnügt in der Dalekrüstung versteckt oder die Gedankenmaschine sofort damit konkterkariert, indem er an Seelöwen denkt. :D Auch Vicki macht Spaß als Revolutionsführerin. Und der gute alte Ian schlägert sich wieder mal mit herrlich ernster Miene durch Dutzende von Moroks, bis er in waschechter Heldenmanier sogar den Doctor vorm ewigen Tiefkühlschicksal rettet.


    Insofern fühlte ich mich trotz ziemlicher Handlungsschwächen noch gut unterhalten, auch wenn ich es schade finde, dass der fantastischen Eröffnungsfolge ein derart drastischer qualitativer Abstieg folgte.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Bei dem kleinen Featurette, in dem Hartnells Enkelin ein wenig über ihren Opa erzählt, ist mir aufgefallen, dass sie eigentlich nie sagte, dass sie ihn mochte. ;)


    Das war mir auch aufgefallen. Überhaupt hört man das recht selten Leute sagen die mit ihm gearbeitet oder zu tun hatten. Und selbst die die mit ihm gut auskamen, räumen ein, dass mit ihm nicht immer gut kirschen essen war.


    Das Ida Barr-Special habe ich nach ein paar Minuten abgebrochen, diese unlustigen Sketche die manchmal auf die DVDs gepresst werden könnten sie sich langsam mal sparen. Robert Shearman hat mir dagegen grossen Spass gemacht, dem Kerl höre ich immer wieder gerne zu. :D Ausserdem fand ich es cool wie sie die Raumschiff Orion-Titelmelodie im Vorspann gespielt haben. :D


    Mit der Geschichte selbst gehe ich dann doch ein bisschen härter ins Gericht. Sobald mich etwas langweilit kenn ich keine Gnade. Und Himmel, was wird das Ding hier nach einer Weile einschläfernd...


    Wie bereits gesagt ist die erste Folge sehr, sehr gut... spannend und rätselhaft. Die zweite Episode ist dann schon ein Abstieg, aber immer noch ganz okay, da die Chemie zwischen den Hauptdarstellern so gut ist. Ausserdem gibt's ihn ihr nen tollen Hartnell-Line Fluff, in dem ihm eine Dialogzeile einfach nicht einfallen will bis ihm Maureen auf die Sprünge hilft und alle Schauspieler Mühe haben ihr Lachen zu verbergen und es deswegen in die Szene einbauen indem sie über den ach so schrulligen Doctor lachen. Solche Stellen sind immer wieder grossartig. :D


    Episode drei und vier empfand ich dann nur noch als bessere Quälerei. Was wohl hauptsächlich daran liegt, dass die Hauptdarsteller alle getrennt werden und mit den ganzen flachen Schauspielern interagieren müssen statt mit ihren Partnern. Insbesondere dieser Haupt-Moroks ist einfach nur mies. So ausdruckslos wie der seine Sätze runterrattert bekommt man den Eindruck dass er sie alle einfach nur irgendwo abliest.


    Ich glaube, es sagt schon eine Menge aus wenn man den Audiokommentar wesentlich interessanter findet als die Folgen selber...


    Jener Kommentar hat mir übrigens am Anfang noch ganz schön Angst und Bange gemacht... und zwar um William Russell. Er ist kaum zu hören, sagt ausser "Yes", "No" und "I can't remember that." kaum ein Wort und lacht nur hin und wieder mal... und klingt generell etwas senil. Aber seine Stummheit schien dann eher die Schuld der anderen zu sein, denn als sie ihn gegen Ende auch mal richtig zu Wort kommen lassen, erzählt er auch ne Menge und macht dann auch den Anschein geistig noch völlig fit zu sein.


    Sorgen mache ich mir um ihn trotzdem. :(

  • Episode drei und vier empfand ich dann nur noch als bessere Quälerei. Was wohl hauptsächlich daran liegt, dass die Hauptdarsteller alle getrennt werden und mit den ganzen flachen Schauspielern interagieren müssen statt mit ihren Partnern.

    Stimmt schon. Zwischen der TARDIS-Besatzung hat sich mittlerweile diese gewisse Chemie entwickelt, als Team sind sie unschlagbar! Die "Gastdarsteller" waren für mich auch der Grund, warum es "nur" ein GUT gab. Ein wenig Charisma ihrerseits und die Folge wäre super gewesen.

  • Heute kam die Lieferung, und sofort geguckt!


    Im Gegensatz zu anderen Folgen, die durch ihre skurril-abstrusen Aliens und unfreiwillige Komik gut sind, war diese wirklich gut. Wenn man etwas kritisieren will, dann die Anfangssequenz mit den Raumschiffsmodellen, das war schon irgendwie Augsburger Puppenkiste.


    1stdoc in Hochform, so liebe ich ihn. Die Krönung war wirklich die Dalek-Szene! Mir hat er auch nicht zuviel gehm-hm-hmt. Der Dialog mit Lobos in dem Gedankensessel, klasse, würde heute kein Protagonist mehr machen, dermaßen arrogant seine vermeintliche Überlegenheit raushängen lassen, ich fands gut, kann man direkt noch was lernen... :thumbup:


    Ian nicht nur ein Actiontyp, sondern auch noch mit coolen Sprüchen (zum Beispiel sinngemäß bei Lobos: "Lobos: Wenn Sie mich töten, bringt Sie das auch nicht weiter. Ian: Möglich, aber es könnte Spaß machen.")


    Und wenn ich früher über Vicki hergezogen habe, nehme ich jetzt das Eine oder Andere zurück. Vor allem im Vergleich mit ihrer Namensverwandten Vic (Victoria) "Come join the revolution, get yourself a constitution ..." war zwar später, fiel mir aber spontan ein als sie die Jungs zur Revolution angestachelt hat. Brillant auch wie sie den Fragen-/Lügendetektor umprogrammiert hat, das hätte der Doctor nicht besser gekonnt :thumbsup:


    Mir haben auch diese total abgeluschten "Soldaten" gefallen. Wie 1stdoc es gesagt hat: Spätrömische Dekadenz. Die konnte sogar ein gut trainierter Lehrer besiegen.


    Wegen all dieser Einzelheiten und weil es einfach nie zu lang oder langweilig wurde, alle Figuren Top waren, habe ich mit Super gestimmt.


    So, The Chase kommt morgen dran, dann werde ich mit einer Träne im Knopfloch von der Hartnell-Ära Abschied nehmen, weil alle verfügbaren DVDs MEIN sind.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Also dieser Anfang: Ich zitterte nach dem grandiosen Cliffhanger vor Spannung, aber die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten: Schleppende Dialoge, uninteressante Planetsgeschichten und richtig dämlich aussehende Moroks und Xerons (Irgendwas hatten die mit den Haaren^^), die nur durch einige briliante Momente von Ian und dem Doctor ausgeglichen werden können. (Ok, war jetzt etwas übertrieben, so schlimm wars dann auch wieder nicht. Aber im Vergleich zur ersten Episode schon)
    Zähl mal das Positive und negative auf:
    +++Total spannende Einleitung mit super Effekten
    +++Geniale Cliffhanger
    +++Ian, der sich als blutrünstiger Alien ausgibt
    ++Der Doctor, als er den Gedankenlesemonitor austrickst
    ++Die Szene, als der Doctor sich in dem Dalek versteckt und dann die "Fools" auslacht und draussen dann von den Moroks gefangen genommen wird^^
    +Vicky mit ihrer Revolution
    +/-Der Dalek am Schluss sagt doch alle Ernstes "Our greatest Enemies", obwohl der Doctor erst einmal (gemäß Zeitlinie) auf sie getroffen ist... Könnte natürlich auch die Eitelkeit der Daleks symbolisieren, deswegen ist dieser Punkt neutral.
    -Schauspielerische Leistung der Nebendarsteller war mittelmäßig bis nicht gut
    -Der Planet hat keine vernünftige Geschichte: Moroks greifen an, Xerons sind jetzt die Sklaven.
    --Das Museum wurde von den Moroks erbaut, um ihre Schlachten darzustellen. Die haben doch kaum gegen die Daleks gewonnen?

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Für mich eine der schlechtesten Folgen überhaupt. Die Exposition am Anfang des zweiten Teils ist so amateurhaft wie nur möglich, die Gastschauspieler aus Holz geschnitten, der dünne Rebell mit so viel Körperkontrolle wie ein Grundschulkind im Weihnachtsbühnenshow, die ach so mächtigen Moroks, die offenbar nie auf die Idee von Kameras und Funk gekommen sind...


    Brillant auch wie sie den Fragen-/Lügendetektor umprogrammiert hat, das hätte der Doctor nicht besser gekonnt


    Ich vermute allerdings schwer, dass er es trotzdem gemacht hätte, wäre der Hauptdarsteller nicht in Urlaub gewesen...


    Als Ian zu beginn nach einer Erklärung für die merkwürdigen Vorkommnisse fragt, erkärt der Doctor es mit drei Worten: "Time and relativity!", oder frei übersetzt: "ich hab auch keine Ahnung, aber das werde ich niezugeben!"


    Timey-wimey, anyone?


    Im Museum findet man unter den Ausstellungsstücken eine Dalekhülle und Vicki, die im Geschichtsunterricht natürlich von der Invasion der Daleks im 22. Jahrhundert gehört hatte, findet er sieht "friendly" aus und kann sich gar nicht vorstellen, wie gefährlich die Daleks waren


    Sie sagt auch, dass sie sich die Daleks irgendwie anders vorgestellt hatte. Gibt es im 22. Jahrhundert keine Bilder mehr?

  • Es gibt ein paar schlechtere und wesentlich mehr bessere Folgen. Ein "Ausreichend" reicht da völlig.


    Die erste Folge ist zugegeben nicht schlecht und baut zumindest die Spannung für die nächsten Folgen auf, wissen zu wollen wir die Tardis Crew aus der Misère als Schauobjekt zu enden, wieder raus kommen.
    Aber der Rest ist leidet eindeutig unter dem Edikt der Skripeditoren - ob das ganze nun wie geplant als Eigen-Satire funktioniert hätte, können wir ja niemals erfahren.
    Bis auf wenige gute Moment - z.B. das Verhör vom Doktor und tatsächlich das Verstecken im Dalek - ist die Story sehr mau.


    Das Museum wurde von den Moroks erbaut, um ihre Schlachten darzustellen. Die haben doch kaum gegen die Daleks gewonnen?


    Wie der Doktor sagt " Aufstieg und Fall des Römischen Reichs" - die Moroks sind halt dekadent und faul nach all den Eroberungszügen geworden. Kann ja durchaus sein, dass sie gegen die Daleks mal überlegen waren. Außerdem war es ja auch chronologisch gesehen der 2 1/2 Auftritt der Zinnsoldaten vor "The Chase".

    Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
    - Charlie Brooker (frei nach)



    25. Mai ist Towel Day

  • Sie sagt auch, dass sie sich die Daleks irgendwie anders vorgestellt hatte. Gibt es im 22. Jahrhundert keine Bilder mehr?


    ich vermute, dass wohl das Bildmaterial über die Daleks verlorengegangen ist. Sowas kann ja vorkommen.

    --Das Museum wurde von den Moroks erbaut, um ihre Schlachten darzustellen. Die haben doch kaum gegen die Daleks gewonnen?


    Ohne jetzt ketzerisch kingen zu wollen - aber soooo schwer ist es nicht, gegen die Daleks zu gewinnen ...


    -Der Planet hat keine vernünftige Geschichte: Moroks greifen an, Xerons sind jetzt die Sklaven.


    ich weiß nicht wa du mit "vernünftiger Geschichte" meinst. Den aktuelle Status hast du ja gut dargestellt: Nachdem die Moroks den Planeten erobert hatten, machten sie die Xerons zu Sklaven. Reicht doch völlig aus für die Folge.

  • Eine der wenigen Folgen, die ich auch schon gesehen habe :) .
    Ich fand sie jetzt nicht gerade überragend, würde sie aber schon als eine der besseren Folgen mit dem ersten Doctors werten. Sehr gefallen hat mir die Einleitung, in der viele Dinge passieren, die so nicht hätten sein dürfen, wie die falsche Kleidung etc. Das ganze gipfelte dann darin, dass sich dann Barbara, Ian, Vicky und der Doctor als Ausstellungsstücke bewundern konnte. Mit der zweiten Episode flachte das ganze dann leider etwas ab, den Konflikt zwischen den Xerons und Moroks fand ich eher langweilig und auch nicht sehr durchdacht. Von daher war es ganz nett, dass es zwischen diesen Streitereien immer wieder nette Abwechslung gab, wie den Doctor, der den Computer, der seine Gedanken lesen soll einfach mal austrickst :thumbsup: oder Vicky als Revolutionsführerin, ohne sie, hätte es für die Rebellen wohl schlecht ausgesehen.
    Apropos Rebellen, für mich als Star Wars Fan, war es natürlich ein Highlight, dass in dieser Folge ein sehr, sehr junger Jeremy Bulloch mitspielte, der ja bekanntermassen später in der Low Budget Produktion Star Wars den Kopfgeldjäger Boba Fett mimte :D .

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Apropos Rebellen, für mich als Star Wars Fan, war es natürlich ein Highlight, dass in dieser Folge ein sehr, sehr junger Jeremy Bulloch mitspielte, der ja bekanntermassen später in der Low Budget Produktion Star Wars den Kopfgeldjäger Boba Fett mimte :D .


    Ehrlich? Das wusste ich noch gar nicht. Ist das jetzt ein Auf- oder Abstieg karrieremäßig? ;)


  • Ehrlich? Das wusste ich noch gar nicht. Ist das jetzt ein Auf- oder Abstieg karrieremäßig? ;)


    Nun ja, ich habe es ja auch nur mehr oder weniger zufällig enddeckt, da im Serienab-/vorspann sein Name auftauchte und dann habe ich mal gegoogelt. Er hat wohl auch noch in einer anderen Doctor Who Folge eine kleine Rolle gehabt, allerdings weiß ich jetzt nicht mehr in welcher.


    Ob das nun karrieremäßig ein Auf- oder Abstieg war..., keine Ahnung aber als Kopfgeldjäger Boba Fett fand ich ihn cooler :D

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Ob das nun karrieremäßig ein Auf- oder Abstieg war..., keine Ahnung aber als Kopfgeldjäger Boba Fett fand ich ihn cooler


    Na da sieh dir noch "The Time Warrior" an - nicht nur, weil es Sarah Janes erster Auftritt ist, sondern weil "Boba" als Bogenschütze dessen Name mir gerade nicht einfallen will, eine größere Rolle hat. ;)

    Modern technology is so wonderful - If you would show Sir Walter Raleigh your IPhone... You would have either a terrible boring dream or a really exciting day gravedigging,
    - Charlie Brooker (frei nach)



    25. Mai ist Towel Day

  • Na da sieh dir noch "The Time Warrior" an - nicht nur, weil es Sarah Janes erster Auftritt ist, sondern weil "Boba" als Bogenschütze dessen Name mir gerade nicht einfallen will, eine größere Rolle hat. ;)


    Okay, ich werde mir die Folge mal vormerken ;) , ich meine mich sogar dunkel daran zu erinnern, dass Jeremy Bulloch auf irgendeiner Convention mal etwas über diese Rolle erzählt hat. Zumindest ging es da um einen Bogenschützen und er hat das mit dem Pfeil und Bogen nicht so richtig gebacken gekriegt, so dass es wohl länger dauerte, bis sie die Szene im Kasten hatten.

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Ich vergebe ein gut:

    • Nicht zu lang, sondern spannend und kurzweilig erzählt.
    • Ein schönes, unverbrauchtes Setting, welches die Rückkehr der Dales elegant vorbereitet. Hihi! Was habe ich gelacht, als der Doktor sich im Dalek versteckt! :06::D
    • Sehr gut hat mir gefallen, dass die Gruppe getrennt wurde und jeder Companion eine eigene Geschichte erlebte.
    • Ganz groß natürlich auch wieder Hartnell als Doktor - einfach schön zu sehen! :love:
    • Ein wenig musste ich schmunzeln, als Vicky am Ende dem Teenager-Chef schöne Augen, wie in der schon zuvor in der Folge selbst erwähnte "Dalek Invasion of Earth" Susan. Tja, erfolgreiche Revolutzer waren damals sowas wie Popstars heute. :D
    • Und zum Schluss legen sie noch einen wunderschönen Cliffhanger mit den zuvor erwähnten Daleks drauf! Ich bin echt auf die nächste Folge gespannt.


    So macht DW Spaß!

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • Zitat

    Tja, erfolgreiche Revolutzer waren damals sowas wie Popstars heute.

    Stimmt, Ernesto "Che" Guevara hing als rot-schwarze Tontrennung an unheimlich vielen Teenager-Zimmerwänden. Die wenigsten wussten, wer das wirklich ist (war).

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Stimmt, Ernesto "Che" Guevara hing als rot-schwarze Tontrennung an unheimlich vielen Teenager-Zimmerwänden. Die wenigsten wussten, wer das wirklich ist (war).


    Ein besonders unschönes Kapitel von unpolitischer und unreflektierter Merchandise-Rezeption ereignete sich in den 90er Jahren, als R.A.T.M. dieses Che-Shirt rausbrachte und viel zu viele Fans dachten, das Konterfei wäre der Sänger von R.A.T.M.... ?(

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx