2x08 - The Chase

  • Bewertung der Folge 28

    1. Super (12) 43%
    2. Gut (10) 36%
    3. Durchschnitt (5) 18%
    4. Aueichend (1) 4%
    5. Schlecht (0) 0%

    An Bord der TARDIS probieren der erste Doctor, Ian, Barbara und Vicki den aus dem Space Museum mitgenommen Time-Space Visualiser aus, um sich Szenen aus der Historie anzusehen. Ian verfolgt Lincolns Gettysburg-Rede, Barbara bbeobachtet wie William Shakespaere am Hofe Elisabeth I. von Francis bacon auf die Idee zu "Hamlet" gebracht wurde und Vicki wählt klassische Musik: Die Beatles - "Ticket to Ride". Schließlich landet die TARDIS auf einem Wüstenplaneten mit zwei Sonnen. Vicki und Ian erkunden die Umgebung, der Doctor und Barbara nutzen die Zeit für ein Sonnenbad. Als barbara den Time-Space Visualiser abschalten will, sieht sie auf dessen Bildschirm, wie die Daleks planen, "ihre größten Feinde", den Doctor und seine begleiter, mit einer Zeitmaschine zu verfolgen und zu vernichten. Unterdesen haben Vicki und Ian eine unterirdische kammer betreten und werden dort von gefaärlichen Tieren bedroht, die irdischen Octopussen gleichen. Der Doctor und Barbara geraten auf der Suche nach ihren Freunden in einen nächtliche Sandsturm. Am nächsten Morgen sehen sie, wie die Daleks sich aus dem Sand graben ...
    Eine weitere Gruppe Daleks hat inzwischen mit Hilfe der eingeborenen Aridians die TARDIS aus dem Sand befreit und wollen diese vernichten, was ihnen aber nicht gelingt. Andere Aridians klären unterdessen den Doctor und Barbara darüber auf, dass Aridius erst zu Wüstenplaneten wurde, als er in eine den Sonnen nähere Umlaufbahn kam, und außer den Aridians nur die greulichen Mire Beasts überlebten - und dass die Daleks ihnen ein Ultimatum gestellt hätten und sie den Doctor und seine Begleiter an diese übergeben werden, sobald die Ältesten zugestimmt haben. In der Stadt der Aridians stoßen dann auch Vicki und Ian wieder zu ihnen und als eine Gruppe von Mire Beasts angreift, gelingt den Vieren in dem Durcheinander die Flucht ...
    Es kommt zu einer Verfolgungsjagd durch Raum und Zeit. Erste Station ist die Aussichtsplattform des Empire State Buildings im Jahre 1966, wo man auf einen Touristen aus Alabama trifft, der den Doctor und seine begleiter und anschließend die daleks für Mitglieder einer Filmcrew hält. Anschließend landet man auf einem Segelschiff, das sich als die "Mary Celeste" herausstellt, und wieder kann man kurz vor dem Eintreffen der Daleks die Flucht fortsetzen. Der urprüngliche Vorsprung von 15 Minuten hat sich aber inzwischen auf acht Minuten reduziert ...
    Nächste Station der jagd ist ein unheimliches Haus, in dem man auf Dracula, Frankensteins Monster und andere "übernatürliche Wesen" trifft. Der Doctor glaubt, man befände sich in der Dimension der menschlichen Träume und ist sicher, dass die Daleks sie hierher nicht verfolgen können. Kurz darauf treffen diese aber eien und man muss die Flucht fortsetzen, vergisst dabei aber Vicki. Was der Doctor und seine Begleiter nie erfahren, sie befanden sich nicht in einer anderen Dimension, sondern in einem mechanischen Spukhaus aus dem jahr 1996 ...
    Der Doctor, Ian und Barbara ergehen sich in Selbstvorwürfen, weil sie gestartet sind, ohne auf Vicki zu achten und beschließen, dass die einzige Möglichkeit, zu ihr zurückzukeheren darin besteht, die Zeitmaschine der Daleks zu benutzen. Nächster Stop der TARDIS ist der Dschungel des Planeten Mechanus. Vicki, die die sich an Bord der Dalek-Zeitmachine geschliche hat, wird dort Zeuge, als die Daleks einen Roboter in Gestalt des Doctors programmiern, zu infiltrieren und zu töten ...
    Auf Mechanus sieht man sich mit gr0ßen pilzähnlichen Pflanzen konfrontiert, die sich fortbewegen können und anscheinend Fleischfresser sind, sich allerdings vor Licht fürchten. Die Daleks schicken den Roboter los. Es kommt zu einem Duell zwischen dem Doctor und dem Roboter, dass der Doctor für sich entscheidet. Auch Vicki stößt wieder zu den anderen. Am nächsten Morgen entdecken sie eine große metallene Stadt und werden von einem Mechanoiden in diese einegladen ...
    In der Stadt trifft man dann auf Steven taylor, einen Astronauten, der vor zwei jahren auf dem Planeten abgestürzt ist und seitdem von den Mechanoiden, die den Planeten für menschliche Kolonisten vorbereiten sollen, nicht mehr fortgelassen wurde. Auch die Daleks stoßen in die Stadt vor und es kommt zu einer Schlacht zwischen ihnen und den mechanoiden, bei der die Stadt vernichtet wird. Kurz zuvor konnten der Doctor und die anderen fliehen. Barbara und ian sehen die Möglichkeit, mit der Zeitmaschine der Daleks nach hause zu reisen, und der Doctor erklärt sich schließlich widereillig bereit, sie bei diesem Vorhaben zu unterstützen. tatsächlich gelingt ihnen die Heimkehr, was vom Doctor und Vicki auf dem Time-Space visualiser beobachtet wird ...


    Die sechs Einzelepisoden The Executioners, The Death of Time, Flight Through Eternity, Journey into Terror, The Death of Doctor Who und Planet of Decision wurden zwischen dem 22. Mai und dem 26. Juni 1965 ausgestrahlt und von 9 bis 10 Mio Zuschauern gesehen.


    ***


    Eine absolut hervorragende Folge, nur das "Horrorhaus" in Journey into Terror hätte man weglassen können.


    Ansonsten gint es jede Menge herrliche Moment zwischen dem Doctor und seinen Begleitern (Barbara und der Doctor beim Sonnenbad. Der Doctor singt vor sich hin, als Barbara sich über den Lärm des Time-Space Visualiser beschwert und der Doctor fragt entrüstet, ob sie seinen Gesang als Lärm bezichnet :D ), eine spannende Verfolgungsjagd durch Raum und Zeit und außerirdische Lebensformen, die recht überzeugend gestaltet wurden.


    Und dann der Schluss: Der Abschied von Barbara und Ian! Nicht nur dem Zuschauer fällt die Trennung schwer, auch der Doctor will sie zunächst nicht ziehen lassen! Zwar führt er Sicherheitsbedenkenals Grund an, aber es ist offensichtlich, dass er die ebiden gern gewonnen hat, ihre Gesellschaft inzwischen genießt und unglücklich darüber ist, dass sie ihn verlassen wollen.


    SUPER!

  • Die Inhaltsangabe klingt völlig gaga, wahnsinnig viel Handlung ...


    ab 1. März auf DVD laut amazon, aber das wisst ihr ja schon :D

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Die Folge ist auch völlig gaga. Aber ... ähem, "gutes gaga", wenn man das so sagen kann. :)


    Ich hatte viel Spaß mit The Chase. Klar, über Logik und so lästige Kleinigkeiten darf man nicht allzu viel nachgrübeln, aber es ist einfach durchgehend netter Unfug, der mich sechs Folgen lang zum Schmunzeln gebracht hat. Etwa wenn Ian auf Vickis Frage, wie er das Buch "Monsters from Outer Space" findet, mit einem lakonischen "A bit far-fetched" antwortet. Die von Herrn Duck schon beschriebene Gesangsszene. Ian, der wunderbar peinlich zu den Beatles und "She´s got a Ticket to Ride" tanzt. Shakespeare, der darüber nachgrübelt, ob "Hamlet, Prince of Denmark" eine gute Idee für ein neues Stück wäre. Stotternde Daleks, die von Graf Dracula und Frankenstein verprügelt werden. (Ja, ich mag auch die Geisterbahn-Folge. ;)) Die billigst aussehnde Wolken-Stadt der SciFi-Geschichte. Der "epische" Schlusskampf mit den Mechanoids. Und, und, und. :)


    Trotz aller absurden und lächerlichen Details wird die Folge aber nicht zur reinen Farce, weil die Stammbesatzung den ganzen Irrsinn ausreichend "erdet". Der erste Doctor, Ian, Barbara und Vicki sind wohl meine Lieblings-TARDIS-Crew, und gerade hier zeigt sich wieder warum. Sie vermitteln das Gefühl einer kleinen Familie, die (mittlerweile) wunderbar miteinander harmoniert. Das und die Ernsthaftigkeit und gleichzeitig Ungerührtheit, mit der sie hier eine wahnwitzige Gefahr nach der anderen überstehen, macht für mich den großen Reiz dieser Ära aus. Der - leider - in der dritten Staffel mit Steven (und gefühlten tausend anderen Companions) in dieser Form einfach nicht mehr da ist.


    Apropos Steven: Er wirkt hier ein klein wenig irre, aber auch kein Wunder, wenn er 2 1/2 Jahre nur die Gesellschaft von wortkargen Riesenrobotern und fleischfressenden Monsterpilzen hatte. :) Und nur gut, dass Peter Purves seinen Steven nicht mit so einem schlechten Ami-Dialekt wie seine andere Figur im dritten Teil (auf dem Empire State Building) sprechen musste, da wirkt sogar Peri überzeugend dagegen. 8)


    Den Abschied von den beiden Lehren finde ich sehr gelungen. Die Erkenntnis "Ian ... we could get back home", der heftige Streit mit dem Doctor, Vickis Eingreifen, der ungezeigte eigentliche Abschied, die sichtliche Trauer des Doctors und die wunderbaren Standbilder der freudestrahlend durch London rennenden Heimkehrer - so soll ein Companion-Abschied aussehen. Abgesehen von Jamies und Zoes Abgang in The War Games fällt mir kein besser gemachter ein.


    Wohl auch, weil Ian und Barbara meine definitiven Lieblings-Companions aller Zeiten sind. Wie auch in den Featurettes entsprechend gewürdigt wird, sind sie halt sehr einzigartig in ihrer Rolle: Vor allem in der ersten Staffel sind sie noch die eigentlichen Helden, die wahren Bezugspersonen und der Doctor ist ein leicht unheimlicher, verschrobener Knülch, der erst im Laufe der Zeit zu einem moralischen "Anker" der Serie wird. Vor allem auch durch seine Begleiter Ian und Barbara. Die nach der zweiten Staffel in dieser Funktion nicht mehr ersetzt werden müssen, da der Doctor mittlerweile selbst der eigentliche Held ist.


    Zu den (wie immer sehr schönen) Extras noch anzumerken: Der gute William Russel hat keine Ahnung. Behauptet doch ernsthaft, dass Ian und Barbara nichts miteinander gehabt hätten.


    Lächerlich. ;)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Habe vorhin die Folge bestellt, weil ich mich ja der Chronologie verschworen habe, und die Tomb of the Cybermen mit dem zweiten Doctor, bin echt gespannt wie ein Flitßebogen (schade, dass Schrift nicht lispeln kann :28: ).


    So, nun hab ich sie endlich komplett angeguckt, und eigentlich den Ausführungen von michael who nichts hinzuzufügen. I will miss them (Barbara und Ian), recht hat er, der Alte. Aber zum Vergnügen kam noch, dass ich auch was gelernt habe. Der Mary-Celeste-Zwischenfall war mir bisher nicht bekannt.


    Schade, jetzt gibts keine Hartnell-Folgen mehr :13:. Kein Hm hm hm, yes yes yes, dear boy und so weiter


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    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

    Einmal editiert, zuletzt von Zaphod B. () aus folgendem Grund: Habs nun endlich gesehen.

  • Also nun habe ich auch d The Chase gesehen. Recht viel Handlung hatte die Folge ja nicht: Der Doctor, Barbara, Ian und Vicki werden von Daleks verfolgt, weil diese sie töten wollen und landen auf vielen verrückten Plätzen juhu!
    Aber die Folgen haben mich durch und durch unterhalten und allein der Titel der Episode "The Death of Doctor Who" ließ mich zittern. Doch Terry Nation stimmt mich etwas fraglich. Warum schreibt er nur Dalekepisoden? Der hat ja mit aller Kraft versucht, sie zum Kultobjekt werden zu lassen^^ Doch in dieser Folge ergaben sich auch einige Fehler: Der gröbste war ja wohl die Besetzung des Robot Doctors. Der hat Hartnell ja nicht einmal im Ansatz ähnlich gesehen... und als dann in den ganzen Schnitten immer Hartnell eingefügt wurde, war auch technisch sehr niedriges Niveau. Im großen und ganzen auch sehr viel Augsburger Puppenkiste, aber die Kulissen waren ganz gelungen. Noch ein Fehler: Der Doctor erwähnt, er hätte die Tardis selbst gebaut, doch werden Tardisse ja gezüchtet.
    Dritter Fehler: Am Ende von Trip of Terror Sieht man ja, dass das ganze nur ein Vergnügungspark war. Wieso haben die Monster dann die Angriffe der Daleks überlebt?
    Aber es gab auch viele tolle Szenen, z.B. als der Doctor und Ian sich kurz angrinsten und dann über die letzte (morsche) Treppenstufe drüberspringen^^ Und das Ende war ja schrecklich... (Nicht jetzt in dem Sinn, es war grandios, aber der Abgang meiner Lieblingscompanions war schrecklich) Ian und Barbara sind weg... Und ich habe es schade gefunden, dass der Doctor keine Gefühle zeigen konnte, und bleibe bei dem Wunschtraum, in der Zeitmaschine der Daleks hat es einen Friede-Freude-Eierkuchenabschied gegeben^^
    Insgesamt: Ein gutes gut.

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Freut mich, dass die Folge einen weiteren Freund gewonnen hat :D

    Der Doctor erwähnt, er hätte die Tardis selbst gebaut, doch werden Tardisse ja gezüchtet.

    Naja, er sagt halt eine menge, wenn der Tag lang ist ... :whistling:


    Aber produktionstechnisch musst du bedenken, dass es den ganzen Hintergrund wie zB das Züchten von Tardissen (ist das der richtige Plural?) und die regenerationsfähigkeit usw. zu dem Zeitpunkt als "The Chase" gedreht wurde noch gar nicht gab. Das kam erst später dazu


    Am Ende von Trip of Terror Sieht man ja, dass das ganze nur ein Vergnügungspark war. Wieso haben die Monster dann die Angriffe der Daleks überlebt?

    Naja ... das war ja ein Vergnügungspark aus der Zukunft (damals), und die Roboter waren eben sehr fortschrittlich und interaktiv und ... hach, ich weiß doch auch nicht ...

    Warum schreibt er nur Dalekepisoden? Der hat ja mit aller Kraft versucht, sie zum Kultobjekt werden zu lassen^^

    Und das mit Erfolg ;)


    Aber zum Vergnügen kam noch, dass ich auch was gelernt habe. Der Mary-Celeste-Zwischenfall war mir bisher nicht bekannt.


    Wie ich schon immer sagte, fernsehen bildet ... "Doctor Who" gehört in die Lehrpläne - oder ins Schulfernsehen :D

  • Noch ein Fehler: Der Doctor erwähnt, er hätte die Tardis selbst gebaut, doch werden Tardisse ja gezüchtet.


    Das ist eher ein "Fehler" des letzten Produktionsteams unter RTD, die solch einen Schwachsinn vermutlich in einer der vielen"Prosecco-Launen" von sich gaben und der Serie damit überflüssigerweise hinzufügten.

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de



    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Zitat von »AL333«
    Noch ein Fehler: Der Doctor erwähnt, er hätte die Tardis selbst gebaut, doch werden Tardisse ja gezüchtet.



    Das ist eher ein "Fehler" des letzten Produktionsteams unter RTD, die solch einen Schwachsinn vermutlich in einer der vielen"Prosecco-Launen" von sich gaben und der Serie damit überflüssigerweise hinzufügten.


    Ich war kurz davor, diesem Beitrag eine negative Wertung zukommen zu lassen, wegen dem netten Wörtchen "Schwachsinn". Aber es würde mich interessieren, werter "most holy", wieso du der Meinung bist, dass der Fakt, dass Tardisse gezüchtet und nicht ebaut werden, "überflüssiger Schwachsinn" sei. Also, nicht, dass du mich verkehrt verstehst, ich habe kein problem damit, dass du diese Meinung hast, ich bin nur an einer Begründung interessiert.

  • Also, nicht, dass du mich verkehrt verstehst, ich habe kein problem damit, dass du diese Meinung hast, ich bin nur an einer Begründung interessiert.


    Die Begründung fiel deswegen weg, da es aus meiner Sicht offensichtlich ist.


    Dann aber auch noch mal für Dich: Das Produktionsteam um RTD hat sich gegenüber den vorhergehenden Jahrzehnten einige "Neuerfindungen" erlaubt, die im gewissen Rahmen sicherlich erlaubt sind und der Serie auch neue Aspekte verleihen - das beste Beispiel mögen hier die "Pre-Hartnell"-Doctoren aus "The Brain of Morbius" sein, die völlig neue Aspekte zeigten, die aber nicht konsequent allem widersprachen, was man bisher wußte (bzw. die manches bisher gesagte in einen neuen Kontext rückten). Die "gewachsenen" TARDISse mögen ja "cool sein" (daher auch meine "Prosecco-Vermutung"), jedoch gibt es tatsächlich aus den vergangenen Jahrzehnten genug Aussagen zur Herstellung eben dieser Zeitmaschinen (im Laufe der Zeitlinie des Doctors), so daß "gewachsen" kein neuer Aspekt, sondern ein kompletter Widerspruch ist. Dementsprechend "Schwachsinn".

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  • Das Züchten von TARDISes entstammt allerdings nicht BBC Wales, sondern den EDAs (u. a.) The Taking Of Planet Five von 10 Jahren her...


    Nun gut, das ist wahr, betrifft "hier" (also "Taking") aber zunächst einmal die "zukünftigen" TARDISse, welche im Time War mitkämpfen. Die BBC-Wales Folgen implizieren jedoch, dass dieses "Wachsen" grundsätzlich statt fand und somit auch des Doctors TARDIS betrifft. Das ist natürlich absoluter Blödsinn.

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    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Die Folge war unterhaltsam - ein spannendes Abenteur, in dem das Team Doktor, Barbara, Vicky und Ian noch einmal zu Hochform auflaufen:


    • Wie die Daleks á la "Zehn kleine Daleklein" ausgeschaltet werden, hat mich vor Freude lachen lassen: besonders die Falle auf dem ausgetrockneten Meeresgrund, die Ian mit den jacken improvisiert! Genial! :thumbsup:
    • Schöne Sprüche - die Chemie stimmt!
    • Auf den letzten Metern verspürte ich dann doch ein wenig Langweile (musste Terry Nation unbedingt eine zweite Roboter-"Rasse" einführen?), doch dann kam auch schon der wunderschöne Abschied von Barbara und Ian, der so herzallerliebst fotographiert ist, dass er die leichten Hänger in der Folge mehr als wettmacht.


    Alles in allem: für mich ein gute Folge, die ohne den Companionabschied allerdings nur ein durchschnitt mit Trend zum gut wäre.


    p.s.:

    Noch ein Fehler: Der Doctor erwähnt, er hätte die Tardis selbst gebaut, doch werden Tardisse ja gezüchtet.


    LOL! Selten habe ich ein so falsch herum aufgezäumtes Pferd gesehen! 8o

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • LOL! Selten habe ich ein so falsch herum aufgezäumtes Pferd gesehen!


    Sorry, ich kann nichts dafür, ich hab zuerst New Who gesehen und bin dadurch auf die Classics gekommen -.-


    Aber schön, dass dir die Folge gefallen hat^^

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  • Gestern habe ich mir The Chase angesehen - und zwar im Kollektiv mit anderen Hamburger Whovians. Wir machen seit geraumer Zeit unser eigenes Time-Team-Projekt und sehen uns die Classic-Folgen der Reihe nach gemeinsam an. Das ist jedesmal ein Riesenspaß, nur dass wir manchmal nicht so ganz bei der Sache sind, weil wir so rumalbern...Und wir trinken dabei Unmengen an Tee.


    The Chase - nun ja... Im Grunde ist ja hier schon alles gesagt. Das ist wirklich ein nett gemachter Unfug. Die Geschichte - also die Jagd durch Zeit und Raum, bildet den Rahmen für viele drollige Einfälle. Darauf eingehen möchte ich nicht mehr, weil Herr Duck ja schon alles eingehen beschrieben hat.


    Gut gefallen hat mir, dass die Daleks hier einen wirklich simplen Plan hatten: Einfach den Doctor töten, endlich. Bei The Dalek Invasion of Earth hatten sie ja vor, die Erde zu entkernen, damit... damit... Da kam bei uns Verwirrung auf. TARDIS fragte ganz verzweifelt: "Ja und? Und was haben sie davon??". Da ist diese Vorhaben doch sympathisch schnörkellos.


    Hier haben wir uns gewundert, dass es beim Zeitfernsehen ohne jedes Suchen und Probieren gelang, sofort die Sternstunden der Menschheit einzuschalten. Schließlich hätte das TARDIS-Team Lincoln ja auch erwischen können, wie er gerade den Einkaufszettel auswendig lernt.


    Die Stelle mit den Beatles haben wir für eine kleine Karaokeeinlage benutzt und fleißig mitgesungen. 1965 waren die Beatles zwar musikalisch das Maß aller Dinge, aber dass sie tatsächlich zu modernen Klassikern werden, konnte da wohl keiner so recht wissen. Insoweit war Doctor Who hier richtig visionär und vorausblickend. Und es war schon drollig, wie Vicki hier ausflippte als Beatles-FAngirl. Während Barbara eher erschüttert wirkte.


    Die Sache mit der Geisterbahn war sehr vorhersehbar. Sehr schön, wie die Daleks von Frankenstein vermöbelt werden.


    Was es mit der Marie Celeste auf sich hatte, habe ich nicht gewusst. Dies wäre an mir völlig vorbeigegangen, hätten mich Goettrik und Tyce nicht aufgeklärt. Aber die Panik auf dem Schiff, die dazu führte, dass Daleks und Matrosen ins Meer sprangen, hatte was für sich.


    Am Ende gab es einen Tumult: Auf dem Bildschirm und auch vor dem Bildschirm:


    Vicki bekommt Höhenangst und gerät in Panik. Sie wird gefesselt und ihr werden die Augen verbunden, und sie gerät noch mehr in Panik. Wir waren völlig baff und fragten uns, wie jetzt das Mädchen heruntergelassen werden soll, mit dem Kopf zuerst? Zur Strafe? Weil sie so feige ist? Und wir waren völlig aus dem Häuschen, weil das Kabel auf einmal sowohl um Barbaras Hals geschlungen wurde und auch um Vickis. Sollten die etwas jetzt erdrosselt werden? Und Ian packte Barbara auf einmal am Hosenbund und zog sie hoch? Und auf einmal war Steven weg! Es wurde zwar in der Folge gesagt, dass er im Kampf mit den Daleks und den runden Robotern steckengeblieben ist. Wir vermuteten aber eher, dass er seinen Pandabären vergessen hatte und deswegen zurück ging. ("Ohne Teddy gehe ich hier nicht weg!")


    Beim Whoing liebe ich diese Momente!


    Pete Purvis hatte den bestimmt miesesten Südstaatendialekt, den es für Geld zu kaufen gibt; das war schon eine Nummer für sich. Ich hätte ihn übrigens nicht erkannt.


    Uns fiel noch auf, dass die Daleks dichterisch begabt sind: Einmal haben sie gereimt: Exterminate! Obliterate! Annihilate! Und mit ihrem stakkatoartigen Attack!Attack!Attack! schienen sie ihre eigene Version des Dadaismus gefunden zu haben. Was uns vor dem Bildschirm zu Äußerungen wie "Tacktacktack!" hinriss. Sie haben sogar eine Alliteration hinbekommen, ich weiß nur nicht mehr, was für eine. Wenn man sich überlegt, was für stumpfsinniges Zeug die Daleks sonst so von sich geben, ist das wirklich beachtlich.


    Für den anstehenden Companionabschied lagen die Taschentücher schon bereit, damit wir alle Rotz und Wasser heulen konnten. Dazu kam es dann nicht. Dafür aber einen erschütterten Doctor, der seine Erschütterung hinter Sicherheitsbedenken versteckte.
    Und wer Ian und Barbara dann durch London tollen sieht und dabei nicht merkt: Die sind für einander bestimmt - ja, dem ist auch nicht zu helfen!


    Also, wirklich ein feine Folge. Und das Whoing ist ein schönes Erlebnis - immer wieder. Insgesamt ist das also ein Super.

  • Ein "Gut" von mir für ein zwar wildes Sammelsurium, das jedoch zu keinem Zeitpunkt langweilt. Die erste Folge beginnt reichlich bräsig, wenn per Zeitfernseher die Beatles geguckt werden. Dafür hätten sie zuhause bleiben können und keine Zeitmaschine gebraucht. Aber schon mit den Fischmenschen, die auf dem Trockenen leben müssen, wird's in der 2.Folge origineller. Dann die 3.Folge mit der wüsten Komödie auf dem Wolkenkratzer und der Mary Celeste (die Daleks kommen, alle Mann von Bord!), und in der 4.Folge wandeln Ian & der Doktor auf den Spuren von Abbott & Costello, wenn sie Frankensteins Monster und Dracula treffen. In der 5., reißerisch "The Death of Doctor Who" betitelt, haut sich der Doktor mit einem Doppelgänger, den die Daleks gebastelt haben ("infiltrate and kill!"). Große Klasse sind die herumschlurfenden Riesenpilze, die hungrig genug sind, um sogar einen Dalek als Snack für zwischendurch anzuknabbern. In der 6.Folge dann der dramatische Abstieg aus der Stelzenstadt und die Rückkehr Ians und Barbaras ins London des Jahres 1965. Ein schöner Abschied für sie, inszeniert mit einer sympathischen, spontanen Standfotoserie, und dass man sich als Companionersatz Steven eingefangen hat, merkt der Doktor erst in "The Time Meddler".

  • Die erste Folge beginnt reichlich bräsig, wenn per Zeitfernseher die Beatles geguckt werden.


    Ich gebe zu, bei dieser Szene rollen sich mir immer die Fussnägel hoch (was aber auch daran liegen könnte, dass ich mit den Beatles so gar nichts anfangen kann), aber andererseits ist der sich der Musik hingebende Ian einfach herrlich.

  • Selten eine sehr gute Folge mit dem 1. Doctor gesehen. Ohne Vorkenntnisse bin ich an die Folge rangegangen, so überrascht war ich als Steven Taylor die Bühne betrat. Aha, hier verabschieden sich bald also Ian und Barbara. Doch ihre Entscheidung wieder nach Hause zu wollen kam leider wie aus dem heiteren Himmel. Nichtsdestotrotz für Who-Eingesessene eine abwechslungsreiche Folge, die auch noch an einigen Stellen sehr lustig ist. Für Einsteiger weniger geeignet, da sie doch manchmal komisch ist. Leider gibt es kaum Folgen aus der Hartnell-Ära, die mich zu 100% überzeugend. Dafür ein "super".


    Torian

  • Aha, hier verabschieden sich bald also Ian und Barbara. Doch ihre Entscheidung wieder nach Hause zu wollen kam leider wie aus dem heiteren Himmel.


    Sie wollten doch von Anfang wieder nach Hause. Als sich die Gelegenheit bietet, ergreifen sie sie. Hat mich nicht überrascht.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)