3x06 - The Ark

  • Bewertung der Folge 21

    1. Super (3) 14%
    2. Gut (16) 76%
    3. Durchschnitt (0) 0%
    4. Ausreichend (2) 10%
    5. Schlecht (0) 0%

    Der erste Doctor, Steven und Dodo landen mit der TARDIS in etwas, das von Dodo zunächst für einen Park in London gehalten wird. Schnell merken sie jedoch, dass sie sich an Bor deines gewaltigen Raumschiffes befinden. Während der Doctor und Steven noch versuchen, Dodo zu erläutern, wie die Reisen mit der Tardis verlaufen, machen sich bei dieser die Symptome einer Erkältung bemerkbar. Unterdessen wurden sie auch von der Besatzung des Raumschiffes bemerkt, die zum einen aus Menschen, zum anderen aus den humanoiden Monoids besteht. Beide Gruppen leben in friedlicher Koexistenz zusammen, allerdings fallen die minderen Arbeiten den Monoids zu. Der Doctor und seine Begleiter werden in die Kommandozentrale des Schiffes gebracht, wo sie erfahren, dass sie sich rund 10 millionen Jahre in der Zukunft an Bord einer Art Arche befinden. Die Erde wurde durch die Ausdehnung der Sonne zerstört, und an Bord der Arche sind die menschen zusammen mit Flora und fauna der erde auf dem Weg zum Planeten Refusis II. Die Reise wird aber noch etwa 700 Jahre dauern. Der größte Teil der Menschheit existiert solange nur in Form von Mikrozellen, die für den Bordbetrieb zuständigen Menschen nennen sich selbst Guardians.
    Die Lage für den Doctor und seine Begleiter wird ernst, als sowohl Guardians als auch Monoids an der von Dodo eingeschleppten Erältung erkranken, gegen die sie keine Abwehrkräfte haben. Als die ersten Todesfälle auftretet und auch der Commander erkrankt, klagt dessen Stellvertreter Zentos, der von Anfang an misstrauisch gegen sie war, den Doctor und seine begleiter an, sie seien von Refusis und hätten die Krankheit absichtlich an Bord gebracht. Im Laufe der Verhandlung werden sie dazu vrurteilt, ins All geschmissen zu werden, aber dem Commander befiehlt von seinem Krankenbett aus, dass sie statt dessen nach einer Heilung suchen sollen. Unterdesen ist auch Steven erkrankt und bricht zusammen. Dem Doctor gelingt es dann ziemlich schnell, ein Heilmittel zu finden und auch Zentos sieht ein, dass er sich geirrt hat. Der Doctor und seine Begleiter kehren zur TARDIS zurück und setzen ihre Reise fort ...
    ... um wieder an der gelichen Stell zu landen. Sie erkunden die Arche und stellen fest, dass sie sich 700 jahre in die Zukunft bewegt haben. Allerdings scheinen die Monoids jetzt die herrschende rasse zu sein, eine gewaltige Statue, an der die Guardians arbeiteten, stellt keinen Menschen dar, sondern einen Monoid. Tatsächlich gab es einen Aufstand der Monoids (die jetzt durch um den Hals getragene Apparate auch in der Lage sind zu sprechen) und die Menschen sind nur noch Sklaven, zu denen Eins, der Anführer der Monoids auch den Doctor, Dodo und Steven schickt. Als das Zeil der Arche, der Planet Refusis II erreicht wird, schickt Eins einen Erkundungstrupp, bestehend aus dem Monoid Zwei, einem kollaborierendem Guardian namens Yendom, dem Doctor und Dodo runter. Steven bleibt als Geisel zurück. Auf Refusis scheint es zunächst keine Eingeborenen zu geben, doch das stellt sich bald als Irrtum heraus. Tatsächlich sind die Refusianer eine durch Sonnenfleckenaktivitäten unsichtbar gewordene Lebensform von immenser Größe, die nur bereit sind, ihren Planeten mit friedvollen Wesen zu teilen. Monoid Zwei versucht seinen Anführer zu warnen, woraufhin die landefähre von dem Refusianer zerstört wird.
    Monoid Eins erklärt einem Untergebenen seine Pläne, die Arche mitsamt den Menschen zu sprengen, nachdem die Monoids auf Refusis gelandet sind, nicht ahnend, dass er von einem der Kollaborateure belausch wird, der daraufhin die Guardians warnt. Die Monoids landen auf Refusis, unterdessen übernehmen die Guardians wieder die Führung auf der Arche. Unter den Monoids auf Refusis kommt es zu einer kiregerischen Auseinandersetzung, als Monoid Vier sich unzufrieden mit der handlungsweise von Eins zeigt. Eins kommt im verlauf diser Auseinandersetung ums Leben. Mit Hilfe des Refusianers kann die Statue, in der sich die Bombe befindet, gerade noch rechtzeitig von Bord gebracht werden. Menschen und Monoids werden in Zukunft friedlich zusammen mit den Refusianern leben.
    Der Doctor, Steven und Dodo setzen ihre Reise mit der TARDIS fort - als der Doctor plötzlich unsichtbar wird ...


    Ein Monoid trägt Dodo auf Händen

    Die vier Einzelepisoden The Steel Sky, The Plague, The Return und The Bomb wueden zwischen dem 05. und dem 26. März 1966 ertsmals ausgestrahlt und von 5.5 Mio bis 7.3 Mio Zuschauern verfolgt.


    ***

    Eine solide foge mit herrlich trashigen Außerirdischen - den Monoids - und einer nicht immer vorhersehbaren Handlung. Nach dem Ende der zweiten Episode konnte man eigentlich annehmen, dass die Erlebnisse auf der Arche nun beendet seien, aber man wurde eines besseren belehrt.


    Interessant dann, dass die TARDIS zweimal hinterienander am selben Ort landete (nu eben 700 Jahre später), gerade als Hilfe vonn öten war ...


    Die Darsteller der Monoids fatten übrigens einen Ping Pong-Ball im Mund, der das Auge dartsellte, dazu trugen sie dann eine stylishe Pilzkopf-Perücke - die Beatles sind also auch in 10 Mio jahren noch "in" ...


    Was mich etwas störte war, dass zweimal ein Klischee verbraten wurde. Zunächst war es bei den Menschen der übliche machtgierige Stellvertreter, der aber dieses mal wenigstens eines besseren belehrt wurde. Dann der ruchlose Anführer der Monoids, das kommt so viel zu oft vor ...


    Von mir ein GUT.

  • Ich fand die Folge nicht schlecht. Der erste Teil war recht spannend, erinnerte mich an den Teil von Keys of Marinus, in dem damals Ian statt Steven verhört wurde^^
    Und der Cliffhanger am Ende war ja genial^^ Die Statue ist fertig, aber sie hat den Kopf eines Monoids, nicht den eines Menschen.
    Der zweite Teil war auch ganz gut, allerdings wurde mir das Ende in Episode 4 doch etwas zu schnell durchgezogen, hätte man ruhig besser über die Episoden verteilen können. Denn innerhalb einer Minute finden der Doctor und Steven heraus, wo die Bombe ist, vernichten die Statue mithilfe des Unsichtbaren und reisen sogleich wieder ab.
    Der Cliffhanger ganz am Ende war auch schön. Der Doctor wird doch wirklich auf einmal unsichtbar^^
    Und Dodo find ich ganz niedlich, ist irgendwie ne nicht so oft schreiende Version Susans. Aber das Ritter-Outfit steht ihr um einiges besser als der Straßenmädchenlook^^
    Und ich freu mich jetzt auf The Celestial Toymaker, der letzten Folge auf meiner Hartnell-Disc vom Lost in Time Boxset und bewerte The Ark mit einem guten Gut.

    Interessant dann, dass die TARDIS zweimal hinterienander am selben Ort landete (nu eben 700 Jahre später), gerade als Hilfe vonn öten war ...

    Sie ist ja nicht wirklich am selben Ort gelandet, die Arche hat sich ja bewegt ;) Also von demher war der Zufall noch größer (Oder kleiner?^^)

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Ich vergebe ein super, da für mich in dieser Folge alles passte:


    • Ein wundervoller Zeitreiseplot, der sich mit dem interessanten Thema der "Vireneinfuhr" durch Zeitreisenden beschäftigt und außerdem die Wiederkehr nach 7oo Jahren beinhaltet - beides Punkte, die so noch nicht behandelt und meiner Meinung nach sehr schön umgesetzt wurden.
    • Glaubwürdige "Aliens" mit relativ hübschen Kostümen in einem spannenden Spiel um Herrschafft.
    • Ein richtig guter Cliffganger: Die Statue in der Zukunft ist fertig, aber die langsame Kamerafahrt offenbart das Monoid-Gesicht - zusammen mit der musikalischen Untermalung erzeugte die Szene bei mir richtig Gänsehaut.
    • Die Companions gefalen mir obendrein auch.


    Alles in allem ist dies also eine Folge, die genau die richtige Länge hat und mich auf ganzer Linie überzeugte. :)

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • Endlich mal wieder eine Folge mit 1stdoc ! Jetzt merke ich wie mir die Hmhms gefehlt haben. Mein Votum war auch "gut". Ging straff durch als Vierteiler. Die Specials auf der DVD sind allerdings etwas dürftig. Niedlich finde ich das Special "One Hit Wonder". Ja, das Watscheln der Monoids hat ihnen viel von ihrer Bedrohlichkeit genommen, wenn sie sowas überhaupt hatten. Das zieht sich durch viele frühe Folgen, bei The Rescue hat ja Koquillion auch so komische Fußmasken. Oder die Schwimmflossen der Typen aus "Keys of Marinus".


    Zitat

    von AL333: Und Dodo find ich ganz niedlich, ist irgendwie ne nicht so oft schreiende Version Susans. Aber das Ritter-Outfit steht ihr um einiges besser

    Okay, jedem das Seine, aber WENN sie schreit ... und wie erst Susan :love: in dem Ritter-Outfit ausgesehen hätte!

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Ich glaube ich weiß was du meinst, Entenmann. Aber ein Ritter vom alten Kodex hat eben Pflichten ("Sein Mund spricht stets die Wahrheit"). Auch wenn es zwei sind. :thumbup:

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Auf jeden Fall GUT. Ich wunderte mich doch sehr am Ende des 2.Teils, als die Verabschiedung lief. Wie - ich denke, das ist ein Vierteiler? Und dann die Rückkehr, der Sprung in die Zukunft, die offenbart, dass es nicht so lief wie geplant. :ohm: Hervorragende Konstruktion einer besonders spannenden Geschichte. Schade, dass die nicht gerade bedrohlich wirkenden Monoids ein bißchen den Effekt verringerten.

  • Das war doch mal sehr unterhaltsam. Die Folge ist kurzweilig, originell, nicht immer vorhersehbar und gut durchdacht.


    Die Idee, dass das Tardis-Team die Besatzung der Arche mit einem für sie harmlosen Erkältungs-Virus in grosse Gefahr bringt, ist super und ja auch gar nicht mal unrealistisch - ich fühlte mich an die amerikanischen Indianer erinnert. Dass die Guardias darauf natürlich nicht begeistert reagieren, ist klar. Schön fand ich, dass es unter den Guardians unterschiedliche Charaktere gab und nicht alle gleich reagiert haben. Die Lösung des Problems war durchaus glaubwürdig und gut inszeniert.


    Glücklicherweise hat dieser Teil des Plots aber nicht die ganzen vier Folgen ausgefüllt - ich hatte schon befürchtet, nun noch zwei Folgen lang dabei zuschauen zu müssen, wie der Doctor das Gegenmittel sucht, es glaubt zu finden, doch scheitert, bedroht wird, doch das richtige Mittel findet und sich die Guardians bei ihm entschuldigen. Das wäre dann doch etwas langatmig gewesen.


    Stattdessen besucht man die Arche 700 Jahre später wieder. Sehr clever gemacht. Die Monoids waren als Gegner zwar etwas albern, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie diese Pilzköpfe die Herrschaft an sich gerissen haben wollen, und den Zusammenhang mit dem Virus fand ich auch sehr weit hergeholt. Aber egal, war trotzdem OK. Wäre man nie in Refusis angekommen, wäre das Ganze vermutlich übermässig klischeebeladen geworden, doch die unsichtbaren Refusians, die tatsächlich die Fremden einladen, auf ihrem Planeten zu siedeln, wenn sie in der Lage sind, Frieden zu halten, gaben dem Ganzen nochmal einen netten Dreh.


    Der Doctor wirkte hier angenehm souverän und nicht so irre wie in manch anderer Folge. Steven gibt für mich als Companion zwar noch nicht wirklich viel her, aber vielleicht wird das ja noch. An Ian musste ich mich auch erst gewöhnen. Bei Dodo hingegen bin ich mir relativ sicher, dass ich sie nicht mehr wirklich mögen werde.


    Alles in Allem also eine sehr zufriedenstellende Folge, ein starkes "gut" und 7.5 Punkte.

  • Die Tardis landet in eier Art Zoo auf einem Generationenschiff der
    Menschheit in ferner Zukunft. Die Menschen haben sich auf den Weg
    gemacht, einen neuen Planeten zu erobern und werden dabei von den
    stummen Monoids, die ihnen dienen, begleitet. Die neue Begleiterin Dodo,
    die der Doktor dauernd für ihre Sprache tadelt, ist erkältet und steckt
    dabei einige Menschen an, was für diese fatal ist, da die Krankheit
    schon lange ausgerotttet war und sie kein Immunsystem dagegen haben.
    Schnell werden


    sie für Spione vom Planeten Refusis, dem Ziel der Reise gehalten und aus
    dem Schiff geworden werden, doch der durch Krankheit stark geschwächte
    Kommandant glaubt dem Doctor und erlaubt ihm, ein Heilmittel zu
    entwickeln. Nachdem dieses anschlägt, werden alle freigelassen und
    dürfen mit der Tardis abreisen. Diese landet an derselben Stelle wieder,
    in der 700 Jahre entfernten Zukunft. Das Schiff erscheint menschenleer,
    und die Statue, die gebaut wurde, hat den Kopf eines Monoid und nicht
    eines Menschen, wie ursprünglich geplant. Es stellt sich heraus, dass
    die Monoids die Möglichkeit zu kommunizieren entwickelt und rebelliert
    haben; die Menschen werden jetzt als Sklaven gehalten. Der Führer den
    Monoids zeichnet sich durch ein sehr brutales Verhalten aus: er will
    Refusis mit Gewalt einnehmen und zur neuen Heimat der Monoids machen.
    Das Generationenschiff soll mit allen Menschen an Bord gesprengt werden.
    Die Tardisbesatzung wird als Vorhut vorausgeschickt, um die
    Feindseligkeit der Refusianer zu testen. Diese entpuppen sich allerdings
    als ziemlich freundlich gesinnt und haben für die Neuankömmlinge
    bereits Unterkünfte gebaut, da sie in ihrer körperlosen Form so etwas
    nicht mehr brauchen. Von der Brutalität der Monoids sind sie allerdings
    angewidert, weshalb sie den Menschen helfen, die in der Statue
    versteckte Bombe aus dem Schiff zu werfen. Nach einem kurzen Kampf, in
    dem die Menschen gegen die Monoids siegen, gewähren die Refusianer den
    Menschen den Aufenthalt auf ihrem Planeten unter der Bedingung, dass
    alle Reisende des Schiffes, auch die Monoids, sich dort niederlassen
    dürfen. Insgesamt eine sehr kurzweilige Geschichte am Rand zu sehr gut.


    Gesamtnote: 2


    Was ich hier schön finde ist, dass viel Wells'scher Science Fiction, vornehmlich "The Time Machine" und "The War of the Worlds" verwurstet wird. Wobei das mit den tödlichen Bakterien natürlich auch auf die Ureinwohner der Karibik anwendbar ist, die von den durch die Eroberer eingeschleppten Krankheiten dahin gerafft wurden.
    Die Statue erinnerte mich zudem auch etwas an Lost.

  • Eine originelle Grundidee und sehr viel Potenzial - das war gegeben.


    Nur war dann die Umsetzung doch sehr schleppend und schlecht durchdacht. Die Monoids sind völlig lächerlich und wirken nie wirklich bedrohlich. Die Handlung plätschert vor sich hin und die Charaktere sind alle nichtssagend.


    Dodo gehört von nun an zu den nervigsten Begleiterinnen! Boah, ich möchte dieses Weib wieder loswerden. Nur Hartnell ist immer brillanter in seiner Rolle! Wenn man chronologisch schaut, fällt einem richtig auf, dass er von Folge zu Folge besser wird.


    Ein "ausreichend" von mir.

  • Nur Hartnell ist immer brillanter in seiner Rolle! Wenn man chronologisch schaut, fällt einem richtig auf, dass er von Folge zu Folge besser wird.


    Vor allem klargeistiger. Das hat mich auch überrascht. Ich hatte zuletzt Web Planet gesehen, und da wirkte er ja teilweise wie ein Demenzkranker. Aber in der Folge ist er voll da. Seltsam.


    Ja, The Ark...
    Dschungel. Ein Echse steht bewegungslos da, als plötzlich ein Tukan auf sie springt. Die Kamera fährt an einer Person hinauf und als die sich herumdreht, handelt es sich um einen Einäugigen mit Beatlesfrisur... - Ja, die ersten Sekunden der Folge erwecken den Anschein, dass man diesmal den Drehbuchautor direkt aus der Klapse rekrutiert hat. Aber nein, The Ark kommt dann doch erstaunlich konventionell daher, vom Zeitsprung mal abgesehen. Und der rettet die Folge, denn die Fiebergeschichte allein wäre doch arg(k) langweilig gewesen, wie auch der Versklavungs-Plot weniger interessant gewesen wäre, wenn man als Zuschauer nicht zuvor die Vorgeschichte erzählt bekommen hätte. So ist die Szene mit der fertigen Statue tatsächlich sehr effizient und wirkt für die Story wie ein Katalysator, nachdem die mit der ja doch sehr langweiligen Gerichtsverhandlung in Teil 2 schon ziemlich an Geschwindigkeit verloren hatte. Alles in allem also eine mittel-nette Geschichte, die aber nicht länger hätte dauern dürfen, und die voraussetzt, dass man sich nicht allzu sehr von Dodo nerven lässt. Ein durchaus schwieriges Unterfangen, da Steven nun auch nicht gerade ein Knaller-Companion ist, wie ich feststellte.
    Aber apropos, in der Wikipedia steht über den Schauspieler:

    Zitat

    Peter Purves originally auditioned for the part of a giant insect in The Web Planet, but failed.


    Wie hat er denn DAS geschafft ?
    "Okay Peter, wir beginnen mit dem Vorsprechen. Du musst eigentlich nur laut dreimal >ZAR-BI !< rufen, dann hast Du den Job. Also bitte..."
    - "Nagut...*räusper*...HARPY ! HARPY ! HARPY !"
    "Nein nein, es heißt >ZAR-BI< ! Los, nochmal..."
    - "Achso...also...*hüstel*...BARBIE ! WORKING BEE !...ähh...Bourgeoisie ?"
    - "Hmm...DER NÄCHSTE !"

  • Also ich hab mich gut unterhalten gefühlt von dem Abenteuer aber es reicht nicht für ein Super. Stimme für ein Gut.
    Dodos Einstand war sehr Amüsant als sie erkältet ist und mit der Tardis Crew auf der Ark landet und erstmal eine Epedimie aus die einige Leben kostet und der Doctor muss es ausbaden. :D
    Die Story hat sich sehr schön entwickelt mit der zerstörten Erde und der Reise der Ark zu dem neuen Planeten was aber noch 700 Jahre dauert. Nachdem alles geklärt war und die Tardis abhauen will.. Tja, da landen sie auf der selben Ark. Doch dieses mal in der Zukunft und die Minoids die immer für die Menschen arbeiteten haben nun die Menschen zu ihren Sklaven gemacht und sich als wirklich gute Gegner gemacht in meinen Augen.
    Ich fand den Plot weiterhin sehr stark um die Minoids die die Menschen sterben lassen wollen und sich alleine auf dem neuen Planeten absetzen wollen. Lediglich albern und lächerlich empfand ich dann das sich die Minoids untereinander bekriegt haben und nen Kampf angezettelt haben.
    Auch das mit der Suche nach der Bombe startete gut wurde dann aber zu schnell beendet.


    Alles in allem aber ein dennoch gutes Abenteuer und hat mir Dodo etwas näher gebracht und eine gute Story gehabt. Gefiel mir besser als das letzte Abenteuer.

  • Ich muss zugeben, dass ich ein großer Fan von Dodo bin und sehr viel von Endzeitgeschichten bin. Deshalb kommt die Geschichte bei mir um einiges besser weg als bei anderen. Ich finde sie einfach großartig! Ich würde sogar soweit gehen sie meine Lieblings-Hartnell-Ära-Folge zu nennen. Den Twist zwischen Folge 3 und 4 hat mich beim ersten Sehen total überrascht damals und ich mag solche Richtungswechsel. So bekommt man gleich 2 Geschichten geliefert. Den ersten Handlungsstrang um die Erkältung kann man heutzutage zwar als Klischee oder Altbekannt bezeichnen, aber für mich, der 13 Jahre alt war und gerade erst in den Sciencefiction-Bereich eingetaucht ist, war das neu und wirklich interessant zu verfolgen, wie der Doctor versehentlich eine Krankheitswelle verursacht und eindämmen muss, bevor sie die ganze Menschheit auslöscht. Die zweite Hälfte ist zwar schwächer als die erste, aber von der Idee her hervorragend. Schade, dass sie den Machtwechsel so auf die Spitze treiben mussten, damit man im Nachhinein sagen konnte: "Die Menschen haben aber nie die Monoids so gequält!" Aber der Planet mit den "unsichtbaren" Wesen fand ich schön und zeigt, dass es auch Planeten mit Einwohnern gibt, die offen für ein Miteinander sind. Ich würde dem Paket insgesamt daher gefühlte 9/10 geben.

  • Eine wirklich schöne Folge, hat mir sehr gut gefallen. Die Settings waren für die Zeit ziemlich gut, fand ich. Dass in den "Dschungel"-Szenen am Anfang auch tatsächlich echte, lebende Tiere vorkamen, macht die Folge direkt von Anfang an reizvoll. Ein echter Elefant in Doctor Who - das hat die Serie bis heute nicht wieder gebracht! ;)
    Die Story war interessant, wenn auch zT. etwas simpel gehalten - wie das zu der Zeit aber nicht unüblich war. Dafür war es eigentlich eine ziemlich anspruchsvolle Geschichte. Lediglichg, dass die Mutation, die die kurierte Erkältungskrankheit später auslöst, nur mit einem Satz abgetan wird, finde ich schade. Ein, zwei Sätze mehr, die diese Mutation und deren Auswirkungen etwas besser verdeutlichen, wären schön gewesen.


    Und die Monoids - so lächerlich sie auch sein mögen - sind Aliens, die mir so richtig gut gefallen. Ich habe ja eine große Schwäche für alberne Aliens aus der alten Schwarzweiß-Ära der Serie. Wenn man die Monoids aber mit anderen Aliens vergleicht (ich denke da z.B. an die ehemaligen Unterwasserwesen, die in The Chase den Wüstenplaneten bevölkern), sind sie doch überraschend gut gemacht. Ich war im ersten Moment wirklich ziemlich verblüfft, als ich das bewegliche Auge des ersten Monoids gesehen hatte. Ich hatte mich schon gefragt, ob sie in der Maske etwa schon kleine Motoren eingebaut hatten (wie man sie heute bei solchen Gelegenheiten verwendet) - bis ich in den Production Subtitlkes gelesen habe, dass das Auge ein bemalter PingPong-Ball war, den der jeweilige Monoid-Schauspieler im Mund hatte und mit der Zunge bewegte! (Nicht umsonst sahen die Augenlider wie Lippen aus! ;) ) Einfach, aber genial!


    Auf der DVD sind wieder ein paar schöne Extras. Eines davon habe ich (allerdings nur ausschnittsweise) auf dem BBCClassicDoctorWho-Youtube-Channel wieder gefunden: ein Special über die Monoids, die es trotz der Hofungen ihrer Schöpfer nie geschafft haben, einen zweiten Auftritt in der Serie zu bekommen. Schade eigentlich. ;)


    [Externes Medium: https://youtu.be/WwUdOIs4ncE]

  • Ein wirklich gutes Serial. Wie in dem DVD Extra über HG Wells dargestellt, gab es eindeutige Einflüsse von dessen Arbeit, besonders The Time Machine, auf The Ark. Daher auch die Aufteilung in eigentlich zwei Serials mit je zwei Teilen. Das hat dem Serial auch sehr gut getan, da aus der ersten Handlung - dem eingeschleppten, mutierenden Virus - kein Vierteiler hätte gemacht werden können, ohne auf das altbekannte und zu diesem Zeitpunkt in Doctor Who bereits mehr als ausgelutschte Konzept der politischen Intriegen und des Verrats zu setzen. Stattdessen wurde eine straight forward Handlung geboten, ohne viele Wendungen, die es aber doch schafft Spannung aufzubauen, die Charaktere in Szene zu setzen und die nächsten beiden Teile vorzubreiten.


    Die beiden zweiten Teilen hätten vielleicht für einen Dreiteiler gereicht, ob es für einen Vierteiler gereicht hätte, da bin ich mir nicht ganz so sicher. Auch hier ist die Handlung ziemlich stromlinienförmig, da die Zeit für zu viele Ausschweifungen fehlt. Dies tut bei dem eher langsam Erzählstil der Hartnell-Ära mal wirklich ganz gut. Nichts gegen lange Serials, aber nicht alles muss immer lang und episch sein, auserzählt bis ins letzte Detail. Man erinnere sich nur an so etwas wie The Web Planet, was ganz gut davon hätte profitieren können, wenn es auf drei Teile zusammen geschnitten worden wäre.


    Die zweite Hälfte ist dann aber trotzdem wieder eher typisches Doctor Who als die erste, da es darum geht, dass der Doctor den Unterdrückten hilft, sich von den Unterdrückern zu befreien. Auch hier zeigt sich natürlich wieder der Einfluss von Wells und die Monoids nehmen dabei den Platz der Morlocks ein. Einst die Diener der Guardians (Eloi) nehmen sie den Platz der eigentlichen Herrscher bzw. Unterdrücker ein, nachdem die Guardians geschwächt waren und diese Funktion nicht mehr selbst erfüllen konnten. Und es funktioniert in beiden Fällen, auch wenn ich es schade finde, dass in The Ark, angedeutet wird, dass dies kein Prozess war, der Jahrhunderte andauerte, sondern eher von jetzt auf gleich geschah.


    Ein weiteres Lob gibt es auch für die Monoids an sich, die genau den richtigen Grad an gaga erreichten, um unterhaltsam zu sein, aber nicht lächerlich zu wirken. Ebenfalls gut gefallen haben mir der Doctor und Steven. Wer mir aber nicht gut gefallen hat, war Dodo. Ganz ehrlich gesagt, hat sie mich fast das gesamte Serial lang nur genervt.


    Der größte Negativaspekt der Folge ist wohl, dass sie zwar gut ist, aber nichts hat, was sie besonders macht, daher gebe ich 8/10 Punkten.

    1. 4thdoc 2. 11thdoc 3. 2nddoc 4. 1stdoc 5. 8thdoc 6. 9thdoc 7. 6thdoc 8. 3rddoc 9. 12thdoc 10. 7thdoc 11. 5thdoc 12. Wardoc 13. 10thdoc

    Einmal editiert, zuletzt von Mario ()