3x08 - The Gunfighters

  • Bewertung der Episode 22

    1. Super (4) 18%
    2. Gut (8) 36%
    3. Durchschnitt (5) 23%
    4. Ausreichend (3) 14%
    5. Schlecht (2) 9%

    Tombstone, 1879. Ike, Phineas und Billy Clanton suchen Doc Holliday, um sich für den Tod ihres Bruders Reuben zu rächen. Im Last Chance Saloon treffen sie sich mit Seth Harper, der ihnen Haltung und kleidung von Doc Holliday beschreibt, werden dabei aber von der Barsängerin Kate, der geliebten von Holliday belauscht, die diesen warnt. Kurz darauf landet die TARDIS im Hinterhof eines Stalls. Der Doctor leidet nach dem genuss vonCyrill's Süßigkeiten unter höllischen Zahnschmerzen und ist von der Tatsache, dass sie sich im Wilden Westen befinden weit weniger begeistert als Steven und Dodo, die sich gleich "passend" anziehen ... Wenig später machen sie auch schon die Bekanntschaft des Marshalls Wyatt Earp, der sie mehr oder weniger unter seine Fittiche nimmt. Der Doctor begibt sich zum Zahnarzt - Doc Holliday, während Steven und Dodo im Hotel Zimmer belegen, wobei sie von den Clantons für freunde von Doc Holliday gehalten werden. Nachdem Holliday dem Doctor den schmerzenden Zahn gezogen hat, wird dieser von Harper mit Holliday verwechselt und aufgefordert, in fünf Minuten zun last Chance Saloon zu kommen. Holliday hatte zunächst vor, den Doctor an seiner Stelle erschießen zu lassen, Kate redet ihm jedoch ins Gewissen und so greift er un bemerkt ein, als die lage brenzlig wird, er schießt so, dass es den Anschein hat, der Doctor sei Holliday. Daraufhin nehmen Wyatt Earp und Sheriff Bat Masterson den Doctor - der von den Clantons immer noch für Holliday gehalten wird - in "Schutzhaft". Steven wird von den Clantons dazu gezwungen, dem Doctor einen Colt in die zelle zu werfen, er Doctor fühlt sich i gefängnis aber ganz wohl und gint sie an Earp weiter. Die Clantons stellen daraufhin einen Lynch-Mob zusammen und drohen Steven aufzuhängen , wenn Earp ihnen "Holiday" nicht ausliefert, aber dem Marshall gelingt es, die Situation zu entschärfen und Phineas Clanton einzusperren, womit er dessen restliche Brüder zum Stillhalten zwingen will. Der Doctor und seine Begleiter sollen die Satdt so schnell wie möglich verlassen. Dodo ist unterdessen in die Gewalt von Holiday und Kate geraten, nachdem sie Holidays Aktion (der heimliche Schuss) beobachtet hatte. Im lauf der Ereignisse wird harper von Holiday erschossen, kurz darauf trifft Johnny Ringo in der Stadt ein, der auch hinter Holiday her ist und verbündet sich mit den Clantons. Aber auch Earp erhält Verstärkung, seine Brüder Warren und Virgil treffen ein. Alerdings wird Warren kurz darauf von Phineas Clanton erschossen, als dieser von seinen Brüdern aus dem Gefängnis befreit wird. Daraufhin schwört Wyatt Earp Rache und es kommt zum Showdown am OK Corral, den die Earps und Holiday für sich entscheiden und die drei Clanton.Brüder erschießen. Der Doctor, Steven und Dodo setzen ihre Reise fort und bei ihrer Landung meint der Doctor, sie seien an einem Ort des Friedens angekommen ... wobei ihnen aber der fellbekleidete Mann mit dem Speer entgeht, der vor der TARDIS lauert ...


    Die vier Einzelepisoden A Holiday For The Doctor, Don't Shoot The Pianist, Johnny Ringo und The OK Corral wurden zwischen dem 30. April und dem 21. Mai 1966 erstmals ausgestrahlt und hatten zwischen 5.7 und 6.6 mio Zuschauer


    ***


    Aua, das tat weh. Nicht so schlimm wie The Web Planet - aber fast.


    Die Art wie Steven und Dodo sich kostümieren ...


    Die eigentlich als Höhepunkt gedachte finale Schießerei: Die Earps gehen ohne Deckung die Hauptstraße entlang, die Clantons schießen und schießen und schießen - nur treffen tun sie nicht. Die Earps dagegen treffen umso besser.


    Diese elende "Ballad of teh last Chance Saloon", von weiblicher Stimme immer wieder vorgetrgen und die bisherigen Ereignisse zusammenfassend.


    Und überhaupt, die Schießerei am OK Corral ist ja ein historisches Ereignis, aber die Tatsachen wurden hier vollkommen verdreht. Aber auch als "fiktive Western-Geschichte" funktioniert die Folge nicht.


    Nur wegen der Szene in der Doc Holiday den Doctor zahnärztlich behandelt noch ein "Ausreichend" von mir.


  • Ich fand die Folge gut, und sie hat ja wohl eine der besten Momente:
    Earp: So what's your Name then?
    Doctor: Doctor Calligary
    Earp: Doctor Who?
    Doctor: Quite right, hmm.
    ^^


    Am schlimmsten fand ich diese Kate, denn deren Akzent war so ungläubig gespielt, ich hätt sie jedes mal hauen können.
    Das Lied fand ich gut, es hat geholfen eine richtige Atmosphäre zu schaffen


    Dodo sah in dem Kostüm auch ziemlich toll aus, aber das von Steven war blöd...

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Hab mir die Folge heute noch einmal angesehen und im Gegensatz zum ersten Sehen hat sie mir heute richtig GUT gefallen. Ob es wohl daran liegt, dass ich beim ersten mal mich durch diverse youtube-Schnipsel kämpfte, ich sie heute aber in voller VHS-Qualität geniessen konnte?
    Der Doctor selber und die ganzen Missverständnisse und Verwechslungen in die er gerät waren ein komödiantisches Highlight. Und dass er nicht so ganz den Durchblick hatte ... naja erst hatte er Zahnschmerzen, dann wurde er von Doc Holiday "behandelt", das kann schon Nachwirkungen haben :D
    Mein Leblings-Gastcharakter war Doc Holiday, sehr sympathisch, der Mann :thumbup:
    Ich freu mich schon auf die DVD-Veröffentlichung :)


    Oh, ich würde gerne meine Stimme im Eingangsthread ändern, hab beim Erstellen der Abstimmung die Option die Stimme zu ändern nicht eingefügt. kann man da noch was dran machen, so von Moderatorenseite? :whistling:

  • Als diese Story in den 60ern lief, muss sie den Leuten schon altmodisch vorgekommen sein. Sie orientiert sich mehr an den alten B-Pictures und Serials der 30er und 40er als den aktuellen Edel-Western der 60er. "Gunfight at OK Corral" mit Burt Lancaster und Kirk Douglas, die bekannteste Umsetzung derselben Geschichte, war zudem bereits in Farbe gewesen - ein Jahrzehnt zuvor. Die Story von "The Gunfighters" macht immerhin Sinn - die Grundidee, dass der Doktor mit Doc Holliday verwechselt werden könnte, funktioniert -, und die optische Umsetzung macht für einen billigen Studiodreh sogar einen sehr guten Eindruck. Die Idee mit dem Song, der die Handlung kommentiert, ist vielleicht an die Komödie "Cat Ballou" mit Jane Fonda und Lee Marvin angelehnt, die ein Jahr zuvor in den Kinos lief. Sie wird etwas zu oft benutzt und hat offenbar viele Zuschauer begonnen zu nerven, aber mich persönlich weniger. Westernklischees, wie Dodo und Steven (das Outfit!) sie offensichtlich erwarten, werden teils erfüllt, teils widerlegt. Der Tatsache eingedenk, dass ein Wildwest-Who schwer als düsteres Drama umzusetzen gewesen wäre, wird viel parodiert und mit der Erwartungshaltung des Zuschauers gespielt. Dies mißglückt nur selten. Am ehesten störte mich die Erschießung des Barkeepers durch Ringo - nachdem der Dialog zwischen den beiden so witzig arrangiert war ("ich habe viel von Ihnen gehört" - "was denn?" - "nichts, überhaupt nichts"), gab das einen schockierenden Bruch. Der lakonische Stil des Westerns wurde hingegen ab und zu prima eingesetzt ("Ringo war hinter euch" - "und jetzt?" - "jetzt nicht mehr").


    Mit "The Gunfighters" hat man sich an etwas Schwieriges und Ungewöhnliches gewagt und die Chose insgesamt GUT gelöst, gewiss erheblich besser, als ich erwartet hätte!

  • Ich fand die Folge Super. Sie hatte alles was ich mir unter Dr. Who im Wilden Westen vorgestellt hatte. Irgendwie wurde ich an meine Kindheit erinnert (Karl May - Schwarzweiss Western). Vor allen das Ende mit den letzten Clanton fand ich richtig gut. Drei Man (Holliday und die beiden Earps) erschiessen denletzten Clanton der keine Munition mehr hat. Fand ich richtig gut. Auch das Ende von Johnny Ringo ("Beim nächsten mal") war gekonnt umgesetzt.

  • Mir hat die Folge sehr viel Spass gemacht. Zumindest aus heutiger Sicht wirkt sie wie eine einzige grosse Parodie auf Wildwest-Filme, und als solche gesehen funktioniert sie auch ganz wunderbar. Klar wird ganz, ganz tief in die Klischeekiste gegriffen, aber das finde ich gerade gut. Steven und Dodo verkörpern diese Klischee-Erwartungen am Anfang auch ganz toll, mit ihren lächerlichen Kostümen und Stevens Gebrabbel vom "Fastest Gunman" des Wilden Westens.


    So gesehen wird natürlich auch die Handlungslogik vernachlässigbar, im Vordergrund steht Cowboy-Fun.


    Und das bekommt man hier definitiv.


    Daher gibt es starke 8.5 Punkte.

  • The Gunfighters:


    Die Tardis landet in Tombstone, Arizona anno 1881. Der Doctor wird dabei
    von den Clantons für Doc Holliday gehalten und zum Duell
    herausgefordert. Begleitet wird diese mit sämtlichen Westernklischees
    gespickte Verwechslungskomödie von der Ballade des Last Chance Saloons,
    welche die Ereignisse zusammenfasst. Trotz einiger Glanzleistungen des
    Doctors ("And I am... Doctor Caligari" - "Doctor who?" - "Yes, quite
    right.") und der Tatsache, dass ich die am Stück gesehen habe, kann ich
    mit dieser Folge nicht warm werden. Das mag in erster Linie daran
    liegen, dass die Schießerei vom O.K. Corral völlig falsch dargestellt
    wird. Das war bei früheren Historicals (Nero zündet ROm an) zwar auch
    schon, wirkt sich hier aber äußerst störend aus. Wegen der positive
    Momente insgesamt aber befriedigend.


    Gesamtnote: 3

  • Durchschnitt, fast schon eher gut. Irgendwie so schön "anders", dass es wieder Spaß macht, doch das täuscht nicht darüber hinweg, dass der Doctor größtenteils hilflos in der Ecke steht, Steven nervt und Dodo ins Zimmer gesperrt wird. Dazu dann dieser Endlos-Song, der zwischen nett, witzig und wahnsinnig hin und her pendelt. Auf jeden Fall war die Story besser als in der New Series mit Matt Smith!


    Und da die Reconstruction von "The Savages" noch nicht angekommen ist, muss ich jetzt erst mal zu "The War Machines" springen.

  • Ich kann nicht anders, als dieser wunderbar schrulligen und gewollt bis ungewollt witzigen Folge die Note "super" zu geben.


    Die Kostüme Stevens und Dodos, der Kommentarsong, die historische Ignoranz und die wunderschön billige Prouktion ergeben einfach ein tolles Gesamtbild mit der leichten Selbstironie und dem verwirrten Hartnell in der Mitte, dass das Gesamtbild echt Spaß macht.
    Dazu kommt dann noch, dass wir es hier wirklich mit einer Fundgrube an Zitaten zu tun haben. ("He was behind you." "And now?" "Now he his no more.") Und dass die Tode allesamt recht brutal waren und kein bisschen ernst genommen wurden, spricht für die Einstellung der BBC zur damaligen Zeit.


    Sicherlich ist "The Gunfighters" nichts, was man jemandem zum Heranführen an die Serie zeigen würde, aber für einen Fan wie mich, der sich an der Aufmachung und den schönen Details erfreuen kann, ist sie super.

  • Auf jeden Fall war die Story besser als in der New Series mit Matt Smith!


    Ich habe mich gerade gefragt, was ich mit dem Satz meinte und bin dann darauf gekommen, dass ich wohl "A Town called Mercy" meinte. Etwas unglücklich ausgefrückt. :sleeping:

  • Die "The Ballad Of The Last Chance Saloon" nervte mich persönlich überhaupt nicht, obwohl ich anfangs befürchtete, dass sie es werden würde! Doch irgendwie wirkte alles stimmig. Steven & Dodo's etwas lächerliche Kostümierung wurde sofort vom Doctor bemängelt und die Handlung langweilte mich nie, sondern hatte so viel Humor:


    Earp: "So what's your Name then?"
    Doctor: "Doctor Calligary"
    Earp: "Doctor Who?"
    Doctor: "Quite right, hmm."


    Clanton: "Doc?"
    Doctor: "Yes?"
    Clanton: "Holiday?"
    Doctor: "I suppose so"


    Holliday: "Let me look. Oh yeah, I see. Well now, if you'll just hold real still, I'll er ...." (nimmt eine Brechzange hervor)
    Doctor: "Oh, just a minute, please! Haven't you any anaesthetic?"
    Holliday: "A ... What?"
    Doctor: "Well er, something to sort of dull the pain, man."
    Holliday: "Well I could give you a rap on the cranium with this six shooter." (zeigt dem Doctor seine Pistole)
    Doctor: "Good gracious, certainly not!"
    Holliday: "You're welcome to a slug o' rattlesnake oil!" (bietet einen Schluck aus seiner Flasche Alkohol an)
    Doctor: "Oh, my dear man, I never touch alcohol."
    Holliday : "Well, I do." (trinkt aus der Flasche vor den Augen des Doctors)
    Doctor: "Well, I must say, this is most unprofessional. I do hope you know what you're doing!"
    Holliday: "I never tolerated any complaints yet, in my whole life. Now then, you just open wide."


    Einziger Mängel sind die schlechten amerikanischen Akzente! Außerdem die Schießerei-Szene, wo ich nicht verstanden habe, warum man nicht wenigstens einen Earp sterben lassen konnte und die Szene im Saloon, wo Dodo und Steven natürlich PERFEKT Klavir spielen können ;) Obwohl Steven toll singt :) Sonst wirkte die Handlung doch stets komplex und ich fühlte mich wohl unterhalten. ^^


    DIE BONUS-DOKUS SIND TOLL^^

  • Puh, die Folge habe ich mir lange aufgehoben, und wie es scheint, mit Recht.


    Ich fange mal bei dem an, was mir gefallen hat:

    • Dodo hat sehr wenig mitgespielt
    • Steven war mir mal wieder sehr sympathisch
    • Doc Holliday war eine coole Sau


    Das war es eigentlich schon an gutem, kommen wir also zum schlechten:

    • Das Gesinge
    • historisch nicht korrekt
    • Das Gesinge
    • ziemlich langeilig
    • Das Gesinge
    • Der schlechte amerikanische Akzent, der die Schauspieler vom Schauspielen abhielt
    • Das Gesinge


    So inaktiv wie der Doctor hier war (das einzige was er wirklich tat war sich gefangen nehmen und einen Zahn ziehen lassen), hätte man die Folge auch gut in der Davison Ära bringen können. Größtenteils hatte ich das Gefühl, dass Donald Cotton eifach mal eine Story über die Schießerei am O. K. Corral schreiben wollte, und der Doctor und seine Begleiter für ihn nur störendes Beiwerk waren.


    "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
    *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)

  • Zitat

    Despite its many notable factors, the serial was one of the worst-received in the series' history. Its poor ratings and low audience appreciation figures strengthened Innes Lloyd's argument that historical stories should be axed. Indeed, it was the final historical to prominently use "celebrity" historical figures until 2005's The Unquiet Dead.


    Quelle: http://tardis.wikia.com/wiki/The_Gunfighters


    Mehr gibt es kaum zu sagen. Eine Geschichte, die so langweilig ist und offenbar von der Western-Hochzeit der 60er stark beeinflusst war. Ich hatte mich bei den Reviews zu A Town Called Mercy immer gefragt, warum es so lange dauerte bis man diese sich aufdrängende Epoche zur Handlung gemacht hat. Nachdem man Gunfighters gesehen hat, ist die Frage schnell beantwortet. Die mit den Western-Classics einhergehende Simplizität der Handlungen passt einfach nicht zu Doctor Who. Es ist gähnend langweilig, so einen albernen Western-Plot zu sehen. Vor allem fehlt es an allem, was DW stark macht: Zuerst den Doctor. Wo ist er und warum seh immer nur Horden von Western-Imitaten im Bild? Die typischen Who-Elemente fehlen auch, die Handlung wird nicht von der Tardis-Crew beeinflusst, nein, sie sind nur Statisten der Rahmenhandlung. Dazu dieses nervtötende Pseudo-Western-Gesinge... das raubt einem wirklich den letzten Mut, die Geschichte zu Ende zu sehen...


    Zitat

    DOCTOR: Oh, my dear Dodo, my dear Dodo. You know you're fast becoming a prey to every cliché-ridden convention in the American West. And it's high time we left. Now, come along.

    Ob das nicht etwas zuviel der Selbstironie war?


    Für mich eine der schlechtesten Geschichten der Hartnell-Ära...


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

    2 Mal editiert, zuletzt von Zghuk ()

  • Großartiges Westernabenteuer nach dem ganzen Daleks und Toymkaker Drama... Mal etwas zum schmunzeln und genießen und trotzdem einer dazugehörigen Action. Der Cast macht eine Perfekte Figur und die Story ist natürlich aus HEUTIGER SICHT etwas Klischeehaft aber funktioniert trotzdem sehr gut in meinen Augen.


    Das Verwechslungsspiel vom Doctor (mit Zahnschmerzen) mit dem Doctor Holiday war Spitze und es gab einen Singenden Steven und eine Dodo die mal nicht nervig wirkte und Cowbody Action und ein Abenteuer was Spaß gemacht hat ohne viel drüber nachzudenken.

  • Großartiges Westernabenteuer nach dem ganzen Daleks und Toymkaker Drama...


    Äh ja, äh nein. Die Schießerei am O.K. Corral stimmt nicht, das Gesinge nervt, die falschen amerikanischen Akzente sind ätzend, das Ganze ist zu klischeehaft. Einzig guter Moment war der Running Gag: "And I am Doctor Caligari." - "Hmm? Doctor who?" - "Yes, quite right."

  • Äh ja, äh nein. Die Schießerei am O.K. Corral stimmt nicht, das Gesinge nervt, die falschen amerikanischen Akzente sind ätzend, das Ganze ist zu klischeehaft. Einzig guter Moment war der Running Gag: "And I am Doctor Caligari." - "Hmm? Doctor who?" - "Yes, quite right."


    Naja gut das es jetzt kein Hollywood Serial war ist wohl uns allen klar. Es war halt leichte Kost sowie das Serial mit einem vollkommen Irren aber lustigen Nero. Ich empfand dieses Serial als sehr entspannend und unterhaltsam nach dem langen Daleks Stuff und dem Toymaker und die Tardis Crew mal wieder in ein etwas kleineres Abenteuer verwickelt zu sehen ohne Todesangst nach allem war für mich vollkommen Inordnung und ich nehme Westernabenteuer und auch die Historischen Serials eh nicht so ganz genau von der Richtigkeit her..


    Naja gut das mit dem gesinge ist halt jedermann selbst überlassen. Ich fands witzig und die Akzente sind mir relativ egal.

  • Ich fand die Folge Klasse Dodo und Stevem freuen sich wie kleine Kinder das sie im Wilden Westen sind der Doctor aber nicht.
    Der Zahnarzt ist Doc Holliday ein berühmter Revolverheld, paar Brüder wollen ihn wegen irgendwas erschießen und alle glauben das der Doctor Doc Holliday ist. Unser Doctor kapiert gar nichts und alles geht mal wieder drunter und drüber.

  • Ich schaffte es kaum über die ersten beiden Teile heraus. Die Musik und die Akzente gehören mit zu dem schlimmsten, was ich je in Doctor Who gehört habe. Das einzige, was die Folge irgendwie rettet sind Hartnell und Peter Perves, der eindeutig seinen Spaß bei den Dreharbeiten hatten. Und das war es auch schon. Die Folge versagt als Historical und sie versagt fast komplett als Komödie. Dabei gab es Potenzial: Die Handlung, so wie sie erzählt wird, hätte funktionieren können, wenn man zwei kleine Dinge verändert hätte, die ich bereits erwähnt habe. Die Musik und die Akzente. Dann wäre es eine recht annehmbare Folge geworden, so aber? Verdammt noch einmal.


    Ein Vergleich mit The Web Planet drängt sich durchaus auf. Beides sind experimentelle Serials, die beim Schauen fast schon körperlich wehtun. The Gunfighters ist eigentlich nur deswegen besser weil es kürzer ist, Hartnells Performance mir hier besser gefällt als im Web Planet, die Musik zwar nervt aber ganz so nervig ist wie das Gelaber der Menopra, die Kostüme sind um Welten besser und man kann sehen, was passiert, da die Linse nicht mit Vaseline beschmiert werden musste.


    FAZIT: Der Doctor, Steven, der "Doctor Caligari" Gag und aufgrund des Potenzials tendiere ich zu 1,5/10 Punkten und einem "ausreichend". Je länger ich aber darüber nachdenke, desto eher denke ich darüber nach doch nur einen 1/10 Punkten gebe und bereue langsam, bereits abgestimmt zu haben, weil ich leider keine Möglichkeit mehr habe auf "schlecht" zu wechseln.

  • Die Musik und die Akzente gehören mit zu dem schlimmsten, was ich je in Doctor Who gehört habe.

    Allerdings! Die ganze Folge ist eine Zumutung. Das gilt auch für Western-Folgen in Sci-Fi-Serien allgemein. Die OK-Corral-Folge bei Star Trek: furchtbar. Bei TNG gibt es auch eine Westernfolge, hab schon vergessen wie die heißt: mies. A Town Called Mercy: eine der schlechtesten Matt Smith Folgen. Auch Zurück in die Zukunft III ist für mich der schwächste Teil, obwohl durchaus erträglich. Die Sujets passen einfach nicht wirklich zusammen außer bei Firefly, das ist aber auch was anderes.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)