15x05 - Underworld

  • Bewertung der Folge 16

    1. Super (0) 0%
    2. Gut (3) 19%
    3. Durchschnitt (4) 25%
    4. Ausreichend (4) 25%
    5. Schlecht (5) 31%


    Der vierte Doctor und Leela landen auf dem letzten Raumschiff der Minyans, die sich als die letzten ihrer Art auf einer verzweifelten Suche durch die unendlichen Weiten des Kosmos quälen: Sie müssen die lang verschollene Datenbank ihrer Rasse finden, um die Hoffnung auf eine neue Existenz ihres Volks am Leben zu erhalten.


    Angeblich eine der schlechtesten Tom Baker-Folgen überhaupt, jedenfalls auch nach der letztjährigen Umfrage des Doctor Who Magazines, wo die Geschichte auf der unrühmlichen Position Nr. 197 landet. Und ja, ziemlich viel Elemente der Handlung sind ziemlich sinnfrei und unlogisch, das Orakel ist einfach nur dämlich, Pseudo"held" Herrick eine ganz furchtbare Figur und die Höhlenszenen, die großteils im CSO-Stil produziert wurden, sind alles andere als überzeugend.


    Aber mir hat das alles gar nicht schlecht gefallen. Die Grundidee der Minyans, die verzweifelt und schicksalsergeben in einem nie enden wollenden Regenerationszyklus ihre ewige Suche nach dem Goldenen Vlies, äh der Rassendatenbank führen, hatte fast was elegisches. Und die meisten Schauspieler haben ihren Job gut gemacht, außerdem konnte ich mich gut über die "dezenten" goldenen Uniformen amüsieren. Die Modellaufnahmen des Raumschiffs fand ich ziemlich gut, und auch die Gravitationsfalle des Planeten fand ich spannend und überzeugend. Die Rumrennerei in den Höhlen hätte man natürlich drastisch kürzen können (und müssen), aber aus irgendeinem mir selbst nicht ganz nachvollziehbaren Grund habe ich eigentlich die ganze Zeit gerne zugeschaut. Hatte irgendwie was sehr ... gemütliches, außerdem mochte ich das Zusammenspiel von Leela und dem Doctor. Besonders schön das "Don´t worry. He has saved many fathers." Außerdem haben mir die absolut unverhohlenen Anspielungen auf die griechische Mythologie einfach Spaß gemacht.


    Und deshalb schaut sogar noch ein knappes "Gut" raus.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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    Einmal editiert, zuletzt von Pascal ()

  • Nur um vorzuwarnen: Erwarte Dir mal nicht zu viel. ;)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


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  • Angeblich eine der schlechtesten Tom Baker-Folgen überhaupt, jedenfalls auch nach der letztjährigen Umfrage des Doctor Who Magazines, wo die Geschichte auf der unrühmlichen Position Nr. 197 landet.


    :O ... diese Ergebis kann ich nun absolut und überhaupt gar nicht nachvollziehen!!! Ich habe die Folge mit SUPER bewertet! Aber ich bin ja auch bekannt dafür, dass mein Geschmack manchmal nicht "massenkomptibel" ist ...


    Sicherlich gibt es die eine oder andere Kleinigkeit, die man kritisieren könnte (besonders der "soft planet" hat bei mir im ersten Moment zum Aufrollen der Zehennägel geführt, aber andererseits bin ich ja durch "Star Trek" abgehärtet, was "pseudo-wissenschaftliche" Erklärungen angeht). Aber die positiven Aspekte überwiegegen: Das Zusammenspiel von Doctor, Leela und K-9. Die durchaus überzeugenden und interessanten Gastcharaktere. Die Minyans, die im Schnitt bereits jeweils 1000 Regenerationen hinter sich haben und nur für ihre Mission leben. Die Tatsache, dass es eigentlich keinen "Bösewicht" als Gegner gab. Die "befriedete" Leela und ihre spätere Reaktion darauf. Die "Schildwaffen" der Minyans, die mal wirklich gut konzipiert waren.


    Insgesamt eine interessante Kombination aus mythologisch inspirierter SF und leichten Trash-Elementen mit einer guten Portion DW-Feeling :thumbsup:

  • Ja, ich habe mir die Folge gestern angesehen und ich schließe mich dem Umfrageurteil des Doctor Who Magazins an. Nach so vielen spektakulären Folgen wie "Genesis of the Dalek", "The Talons of Wheng Chiang" oder "The Horror of Fang Rock" fällt die Folge mal so richtig ab, selbst gegenüber schwächeren oder durchschnittlichen Folgen wie 'The Mask of Madragora' oder 'Seeds of doom' ist diese Episode noch um einiges schlechter.
    Ich fand die Handlung schwankte zwischen wirr und nicht nachvollziehbar, das ständige Rumgerenne in den Höhlen war hier wirklich des guten zu viel. Durch die Gegend rennen gehört zum Doctor aber bitte nicht gefühlte 3/4 der Folge, da hätte man kürzen müssen!
    Einzig allein die Interaktion zwischen Leela, dem Doctor und K9 hat mir wie immer gefallen und es gab ein paar nette Sprüche aber das war es auch schon.
    Nee, mit dieser Folge konnte ich mich gar nicht anfreunden, von daher gerade noch ausreichend aber nur wegen dem Doctor und seiner Companions!

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Noch 'Durchschnitt'. Die Geschichte mit den immer wieder regenerierenden Raumfahrern auf ihrer "Quest" war nicht schlecht, griechische Mythologie hin oder her, denn die Verbindung von alten Mythen und einer fernen Zukunft sorgte kaum für Brüche, am ehesten noch in der etwas befremdlichen Szene mit dem Damokles-Schwert. Bei den Charakteren und ihren Darstellern war niemand dabei, der nervte, um einen wichtigen Unterschied zu eher für die Bottom 10 in Frage kommenden Who-Episoden zu benennen. Der Doktor konnte sich gut in Szene setzen, als er a) durchschaute, dass das Orakel zu plötzlich und bereitwillig die goldenen Röhrchen rausrückte, und b) gegen den Widerstand der Raumschiffbesatzung die Flüchtlinge aus den Höhlen an Bord schaffte. Die Höhlen, zugegeben, hätten nicht so oft durchlaufen werden müssen, zumal die Bluescreentechnik es nötig machte, sie jedes Mal im exakt selben Winkel zu zeigen, was den wiederholten Gebrauch derselben Strecke noch offensichtlicher machte als sonst. Optisch ist das Abenteuer aber sonst gelungen, auch die Raumschiffe sehen relativ gut aus. "Underworld" ist recht ernst und düster insgesamt, nur kleine humorvolle Auflockerungen kommen vor, z.B. wenn Leela "pacified" wird. Während ich mir sonst eine DVD oft auf 2 Abende aufteile, konnte ich diese gut in einem Rutsch durchgucken; ist zwar auch nur ein Vierteiler, aber eben nie langweilig. Besonders interessant ist das Special auf der DVD, das die Dreharbeiten zeigt - mutig stürzen sich alle in die noch ungewohnte Bluescreen-Technik.

  • Puuuh, während ich gerade "The Green Death" quasi in einem Rutsch durchgekuckt habe, habe ich für Underworld mehrere Wochen, ja sogar Monate gebraucht. Es war einfach keine Motivation da, diese langweilige Folge durchzustehen.
    Die erste Episode war noch ganz okay und wenn man einen Zweiteiler gedreht hätte, wäre das ganze sicher nicht schlecht gewesen. Aber für 4 Folgen war schlicht und ergreifend nicht genügend Handlung da.
    Die Spezialeffekte waren gar nicht übel. Die Bluescreen-Höhlen waren recht gut gemacht. Wenn doch nur mehr passiert wäre, als hin und her zu laufen.


    Einziger Lichtblick war Leela. Nicht mal der Doctor konnte hier noch was ausrichten.


    Aber ich weiß jetzt, warum es die Myths & Monsters Box gab. Die darin versammelten Folgen gehören zum ödesten, was Who zu bieten hat. Man wollte sich nicht zu niedrige Verkaufszahlen für die einzelnen DVDs riskieren und hoffte so, dass Fans einer der drei Folgen die anderen beiden gleich mitkaufen würden.

    "We eat Gods for breakfast!" - Egon Spengler - Ghostbusters, the Video-Game


    "People shouldn't be afraid of their government. Governments should be afraid of their people."
    — Alan Moore (V for Vendetta)

  • Ah... naja. Nett. Wie in "nett, die kleine Schwester von scheisse".


    Irgendwie gibt es über diese Folge kaum etwas zu sagen, so durchschnittlich ist sie. Mittelmässige Story, mittelmässige Charaktere, mittelmässige Ideen, und ganz, ganz schlechte Special Effects.


    Die meiste Zeit über habe ich mich ziemlich gelangweilt.


    Wer positiv herausstach, war - man höre und staune! - Leela. Die Gute fand ich in anderen Folgen ja immer etwas flach, aber hier gefiel sie mir gut, besonders in der Interaktion mit K9.


    Aber sonst gibt die Folge leider so gar nichts her. Schade.

  • Was soll ich zu diesem Serial sagen? Nicht gut...
    Langweilige Geschichte, langweilige Charaktere, ein ziemliches Herumgeeiere... The Sun Makers war als Satire wenigstens noch lustig und unterhaltsam. Das hier hingegen zum Gähnen langweilig.
    Dabei werden viele gute Ansätze geboten: allein die ganzen Parallelen zur griechischen Mythologie und Literatur war schon eine gute Idee:
    - Die "Queste" ist eine 100.000 Jahre dauernde Odyssee
    - Der Doctor schlägt die Wächter mit einer Taktik, die schon ein gewisser Ulixes angewendet hat
    - Am Ende vergleicht der Doctor Käpitän Jackson und seine Crew mit Jason und den Argonauten, die schließlich das goldene Vlies am Ende der Welt fanden.
    - Die Herkunft Minios erinnert an die Minoer, die alte Hochkultur Kretas.
    - Die Folge heißt "Unterwelt" und erinnert von daher ein wenig an die griechische Vorstellung vom Jenseits, dem Hades.
    Aber gute Ideen machen leider, leider noch keine gute Geschichte. Insbesondere, wenn wie hier eine Reihe von beliebigen Einzelereignissen aneinander gereiht werden, anstatt ein großes Ganzes zu ergeben.
    Da ich aber als bis heute unerreichten Maßstab für schlecht Doctor-Who-Serial The Web Planet angesetzt habe und diese Folge dem gegenüber deutlich besser war (kein albernes Gefiepe und deutlich mehr Handlung), reicht es auf jeden Fall noch für ein "ausreichend". Mehr ist aber auch bei bei bestem Willen nicht drin.

  • Nikioko: Würde ich ungefähr so unterschreiben. Es ist jedenfalls kein besonders gutes Zeichen für die Folge, dass ich sie seit dem Schauen schon fast wieder vergessen habe.

    I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
    It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
    Home... The long way 'round


    1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 2_1Doc

  • Uffz! So sehr hab ich mich ja schon lange nicht mehr durch eine Folge quälen müssen. Sowas von totlangweilig und belanglos. Selbst Tom Baker schien keine Lust gehabt zu habe. So lustlos hab ich ihn selten durch die Gegend rennen sehen. Underworld nimmt bei mir jetzt zusammen mit The Web Planet und The King's Demons den hintersten Platz ein.


    "Die Welt ist echt voll von Arschlöchern, rechtlich abgesicherten Arschlöchern."*
    *Das ist die Meinung des Kängurus und nicht notwendigerweise die Meinung des Autors. (Anm. des Autors)

  • Uffz! So sehr hab ich mich ja schon lange nicht mehr durch eine Folge quälen müssen. Sowas von totlangweilig und belanglos. Selbst Tom Baker schien keine Lust gehabt zu habe. So lustlos hab ich ihn selten durch die Gegend rennen sehen.


    Wenn man das Making-Of gesehen hat, kann man das gut verstehen. Praktisch im leeren Raum zu stehen, ständig sich neu positionieren und hineindenken müssen... naja. Dazu noch die irrwitzig schlechte Story mit diesem pseudo-griechischen Gehabe. Wer kanns ihm da verübeln?


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Ich habe mir die Folge angeschaut, nachdem ich die Postings hier gelesen hatte und somit langweilige Story, langweilige Charaktere, Herumgeeiere und eine Aneinanderreihung beliebiger Einzelergeignisse erwartet.


    Nichts davon fand ich jetzt besonders unterdurchschnittlich. Ich fand das Serial sogar kurzweiliger als so manche hochgelobte Episode aus der vorangegangenen Staffel. Leiden tut diese Folge eigentlich nur an den üblichen Problemen, die außerst billig wirkende Umsetzung der Sci-Fi Standards (Strahlwaffen, Raumschiffe, etc.).


    Aufgestoßen hat mir dieser physikalische Nonsens mit dem Soft-Planet und der Gravitation (die so stark wie Magnetismus war und mal "an" und mal "aus" (Schacht) war). Aber alles in allem für mich klarer Durchschnitt.


    Da ich mir die Folgen der Tom Baker Ära chronologisch anschaue und nicht weiß was als nächstes kommt, hoffe ich, dass die nächste Staffel wieder etwas besser wird...

  • Meine Güte, was für eine furchtbare Folge! Am Anfang dachte ich noch "Ach was, so schlimm ist das doch gar nicht!", aber mit jeder weiteren Episode wurde es dann schlimmer!Was haben die damals bei der BBC gemacht: eine Horde Schimpansen an Schreibmaschinen das Script schreiben lassen!?
    Und die selben Schimpansen dann noch Regie führen lassen?
    Unterirdisch, die ganze Folge! Ein so schlechtes script, so schlechte Dialoge und so schlechte Schauspieler habe ich schon seit einiger zeit nicht in der Classic Serie gesehen - und alles das zusammen wahrscheinlich schon sehr lange nicht mehr!
    Die Folge ist definitiv der Tiefpunkt der Staffel, wenn nicht vielleicht sogar der ganzen -Ära. (Obwohl, die war lang, und da waren so einige Klöpse dabei... )


    Die Blue-Box-Effekt waren zwar nicht schlechter als man aus den 80ern gewohnt war, nur die Schauspieler haben sich darin bewegt wie Holzfiguren! Man hat deutlich gemerkt, dass damals keiner, weder Schauspieler noch Crew besonders große Erfahrung damit hatten, wie man vor einem Bluescreen agieren muss, damit es später gut aussieht.


    Einzig die Außen-Effekte im Weltall sahen gut aus - so gut im Vergleich, dass ich mich unwillkürlich gefragt habe, ob ich nicht versehentlich eine remastered version gesehen habe! ;)


    Kurz gesagt, mein vernichtendes Urteil: :cursing::thumbdown: Underworld - unterirdisch!

  • Ich fand die Handlung schwankte zwischen wirr und nicht nachvollziehbar,


    Und ich dachte schon, das liegt an meinen mangelnden Englischkenntnissen :D


    Davon abgesehen habe ich nach all dem was ich im Vorfeld hörte mit dem schlimmsten gerechnet.
    Fand die Folge aber überraschend gut. Sie hatte alle Elemente die eine typische Doctor Folge ausmacht.
    Zwar war das Spiel des Doctors in dieser Folge abfallend und das Team Leela / K9 nicht so gut in Szene gesetzt,
    Aber ich fand es durchweg spannend.
    Was immer ich da nun auch gesehen habe. :)

  • Du meinst Underworld im Gegensatz zu Underworld?!

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Musste mir an einigen Stellen echt die Hand vor Augen halten.
    Wenn sich die Leute über das teilweise sinnlose Herumgerenne in den NewWho-Folgen beschweren, wären sie hier auf die Barrikaden gegangen.
    Ich weiß, ich weiß, man muss wegen der filmischen Möglichkeiten Abstriche bei der Umsetzung machen. Aber das Herumgerenne in einem Blue-Box-Tunnelsystem war wirklich unglücklich gelöst.



    Sorry aber für mich war dies eine eher schlechte "Spar"-folge.