15x04 - The Sun Makers

  • Bewertung der Folge 14

    1. Super (5) 36%
    2. Gut (4) 29%
    3. Durchschnitt (2) 14%
    4. Ausreichend (2) 14%
    5. Schlecht (1) 7%

    Der vierte Doctor, Leela und K-9 landen in einer zukünftigen Epoche auf dem Planeten Pluto, der zu diesem Zeitpunkt durch sechs Kunstsonnen und eine künstliche Atmosphäre für Menschen bewohnbar gemacht worden ist und können gerade noch verhindern, dass Cordo, ein Angestellter der alles beherrschenden Company, sich in den Tod stürzt, nachdem ererfahren hatte, dass er die Todessteuer für seinen vater nicht zahlen kann (besagte Steuer war willkürlich erhöht worden). Gemeinsam machen sich der Doctor, Leela und Cordo auf den Weg in den Untergrund, wo Cordo sich einer Gruppe von Steuerverbrechern/-flüchtlingen, genannt "The Others" anschließen will. Dort finden die drei aber auch nicht die freundlichste Aufnahme, der Doctor wird mehr oder weniger zur Mitarbeit gezwungen, andernfalls man Leela töten würde. Beim Versuch, Geldmittel für die "Others" zu besorgen wird der Doctor zunächst gefangengenommen und soll einer Gehirnwäsche unterzogen werden, dann allerdings freigelassen, weil man durch ihn das Versteck der Gesetzosen aufstöbern will. Leela hat unterdessen gemeinsam mit Cordo eine rettungsaktion für den Doctor gestartet, wird dabei aber selber gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Dem Doctor gelingt es schließlich, das Vertrauen der "Others" zu gewinnen und eine Revolution zu starten ...


    The Sun Makers war die vierte Fplge der 15. Doctor Who-Staffel und besteht aus vier Einzel-Episoden, die zwischen dem 26. November und dem 17. Dezember 1977 erstmals ausgestrahlt wurden und dabei von 8.4 Mio und 9.5 Mio Zuschauern gesehen wurden.


    ***


    Eine eher enttäuschende Folge, die aber durchaus ihre guten Momente hatte.


    Von den Gast-Charakteren konten lediglich Cordo und der Collector überzeugen.
    Cordo war zwar ... leicht naiv, aber eine Seele von Mensch, ein dreidimensionaler, echter Charakter.
    Der Collector, der Chef der Company auf Pluto entpuppte sich am Ende als Angehöriger der Rasse der Usurians. Ihm zuzusehen, machte wirklich Spaß, eine Mischung aus Onkel Dagobert (oder einem Ferengi) und Mini-Me
    Der Collector in seiner vorgetäuschten menschlichen und in seiner wahren Gestalt.
    Der menschliche Assistent des Collectors, Gatherer Hade, und die anderen Angehörigen der Company waren leider ebnsolche Klischee-gestalten wie die Mitglieder der Untergrundorganistaion.


    Der Doctor hatte seine Momente, aber die meisten der Beteiligten ließen mich kalt, auch war die Geschichte - mit Ausnahme der wahren Identität des Collectors - zu vorhersehbar, so dass auch er die Folge nicht retten konnte.


    Ich gebe ein kanppes, aber wirklich knappes DURCHSCHNITT.

  • "The Sun Makers" ist eine vergnügliche Geschichte, die das Unwesen überhöhter Besteuerung aufs Korn nimmt. Die satirische Art und Weise ist ziemlich untypisch für Tom Bakers 4thdoc 15.Season (mit "Horror of Fang Rock" usw.), hat eher etwas gemein mit dem schrägen "Paradise Towers" vom 7.Doktor 7thdoc , das ebenfalls in einem großen Gebäudekomplex spielt, in dem man als Normalbürger nicht aufs Dach darf. "The Sun Makers" ist einer der effektivsten Einsätze von Leela, die sich hier durch die Trennung vom Doktor viel allein durchkämpfen muss und dies sehr energisch tut. Unter den Rebellen der Unterstadt erkannte ich ein vertrautes Gesicht aus "Blake's 7", Michael Keating, der allerdings keine sehr dolle Rolle erwischt hat. Die haben eher Richard Leech als Gatherer Hade, der sich richtig blasiert gehen lassen darf, und Roy Macready als ängstlicher Cordo, der sich zu Anfang wegen seiner Steuerschulden verzweifelnd vom Dach stürzen will, aber dann immer mehr Mut fasst und schließlich begeistert in der Revolution mitmischt.


    "The Sun Makers" hat leider ein paar Minuspunkte aufzuführen. Der Schluß enttäuschte etwas, wenn die Auflösung etwas zu leicht herbeigeführt und die beiden Oberschurken zu schnell beseitigt werden. Unter dem Titel hatte man sich auch mehr versprochen, doch statt der angekündigten 6 Sonnen gab es gerade mal etwas trüb-grauen Bristoler Himmel zu sehen. Zwischendurch ist auch ein bißchen gestreckt worden nach Schema F (einmal wird der Doktor gefangen genommen und muss befreit werden, einmal muss er Leela aus "auswegloser" Lage retten). Der quäkige glatzköpfige Collector war mir etwas zu übertrieben (Geschmacksfrage). Insgesamt konnte mich nicht aufraffen, mit etwas Höherem als "Durchschnitt" abzustimmen.

  • Die aufgeworfenen Fragen der Geschichte sind durchaus interessant, werden aber weder gut dargestellt noch annähernd zufriedenstellend gelöst. Gerade diese Überbetonung rein (staats)kapitalistischer Sichtweise in Form der Überbesteuerung hätte man ausbauen können, wirkt aber in der gegebenen Darstellung unfreiwillig komisch, teilweise unterstrichen durch unmögliche musikalische Untermalung. Auch diese Untergrundsbewegung ist leider weder glaubwürdig dargestellt noch irgendwie interessant. Große Eindrücke von der Welt bekommen wir auch nicht, außer dass man dort gefallen an laaaaaaangen Gängen, hohen Gebäuden und komischen Fahrzeugen hat.


    Leelas Rolle ist durchaus ein guter Punkt, endlich mal bisschen mehr Wildheit und Aggressivität. Endlich mal eine sinnvolle Verwendung von Leelas Brotmesser... Auch K-9 macht seine Rolle gut. Die Idee mit dem Public Steamer war durchaus mal was Neues und hat der Geschichte endlich mal etwas Würze gegeben, auch wenn die Lösung des Doctors hier wieder zu leicht war und keine intellektuelle Leistung darstellte. Der Hauptbösewicht hatte durchaus ein paar interessante Ansätze, wovon freilich keiner auch irgendwie weitergeführt wurde. Die Auflösung des Bösen passt zur simplen Schreibe der Folge... Cordo fand ich als angemessen als Figur, aber es fehlt die Tiefe wie auch sämtlich den anderen Figuren der Arbeiterschaft. Man merkt die Produktionsschwierigkeiten hier in Sachen Plot (Robert Holmes) und hinsichtlich des Budgets schon deutlich an.


    Mangels echtem Spannungsbogen verläuft die Geschichte wirklich sehr monoton ab. Sie plätschert wirklich nur so dahin, das Worldbuilding ist grauenhaft, die Kulissen sind einfallslos. Ich hab die Geschichte daher mit ausreichend bewertet. Sie passt von der Wertung übrigens auch zum anschließenden Underworld, was sicherlich einen weiteren Tiefpunkt der Tom Baker-Ära darstellt. Louise Jameson betrachtet die Geschichte übrigens als eins ihres Lieblings-Serial... naja.


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

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  • Also, ich fand sie deutlich besser als so manch andere Folge dieser Staffel. Hier hatte ich wenigstens was zu lachen und fühlte mich unterhalten.


    Die Staffel war doch recht durchwachsen. Invasion of Time ist zwar immer noch eine meiner Lieblings Classic Folgen überhaupt, aber Underworld ist meiner Meinung nach dagegen die schlechteste Geschichte des 4. Doctors überhaupt *schüttel*. Der Rest der Staffel is "so lala". Horror of Fang Rock hingegen ist durch und durch mittelmäßig, außer im Anspruch wirklich fast jeden Charakter dort tödlich zu verletzen ;) Verglichen mit der 14. Staffel wirklich ein Abstieg...


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • So unterhaltsam skurril die Schurken der Episode sind (und das Geschwafel des Gatherers hat mir wirklich Spaß gemacht!), so schlecht ist die Folge an sich.
    Die Handlung ist undurchdacht, die Nebendarsteller und Komparsen spielen meist lustlos und unmotiviert, die Action-Szenen sind ein Witz, Leela ist ein zum Verblöden nervtötendes Klischee, der Doctor schwankt zwischen Trottel und Revoluzzer hin und her - und ganz ehrlich, hier finde ich, übertreibt er es ganz gewaltig mit seiner Einmischung!


    Eine der wirklich lausigeren Folgen des 4. Doctors!

  • Dann warte mal Underworld ab. Im Gegensatz dazu war Sun Makers wenigstens lustig. Aber die Staffel krankt generell an guten Folgen, von Horror at Fang Rock mal abgesehen.

  • Also ich fand die Folge Super. :D
    Sie war spannend und lustig und K9 ist mir richtig ans Herz gewachsen.
    Allein seine Anwesenheit macht jede Folge interessanter und im Team,mit Leela kann eigentlich nichts mehr schief gehen.


    Die letzte Folge habe ich sogar zwei mal geschaut, da mir das Englisch zu schwer war.
    Mit allen verpassten Erklärungen wäre sie sicher noch besser gewesen.

  • Fand die Thematik der Folge genial. Erinnerte sehr an die Profitgier der Ferengis im Star Trek-Universum. Die thematik der Folge ließe sich auch gut in das newWho-Universum verlagern.


    Und bis jetzt der beste Dialog der Staffel (mit einem Augenzwinkern):



    LEELA: These taxes, they are like sacrifices to tribal gods?
    DOCTOR: Well, roughly speaking, but paying tax is more painful.

  • Dass so was überhaupt mal möglich war! Eine Folge mit einem glasklaren Klassenstandpunkt!


    Ich habe die Folge wirklich gefeiert! Oh, ja sehr viele Ausrufezeichen ... Da seh ich jedenfalls gern über ein paar Mängel hinweg, die den üblichen Umständen geschuldet sind (zeitdruck, Budget etc.). K-9 und Leela hatten echte Aufgaben und waren nicht nur Staffage ohne dass sie wie z.B. Clara als Companion bestimmen wollen was der Doctor macht.


    Dazu der tiefe Einblick in die Denke des mittleren Managements und der Konzernspitze (natürlich satirisch überzeichnet, aber trotzdem wahr), die geistige Verfasstheit der "Others", also des Lumpenproletariats, das ohne Bildung das gleiche asoziale Verhalten zeigt wie die Oberschicht (stehlen und nur an sich selbst denken), ein echtes Lehrstück.


    Ich denke, dass die Kommentare in den Extras entweder von tiefer Ahnungslosigkeit geprägt sind oder absichtlich in die Irre führen sollen. Es geht in der Folge nicht um den Hass auf ein staatliches Steuersystem, sondern auf die perfide Ausbeutung, dass das System, das für die Hungerlöhne verantwortlich ist, den Arbeitern davon noch möglichst viel wieder abzunehmen versucht. Es sind ja keine staatliche Abgaben, sondern "Steuern", die die Company beansprucht wie z.B. Bearbeitungsgebühren für ein Girokonto, das einem aufgezwungen wird, um überhaupt seinen Lohn zu bekommen.


    Also für mich ein klares "Super".


    Venceremos! :thumbup:

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Großartiges Serial. Ist es realistisch? Nur bedingt. Aber darum geht es ja nicht. Es ist eine satirische Darstellung von dem Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und wie erster den letzteren zu seinem eigenen Vorteil ausnützt. Und dabei wird noch im Endeffekt darauf eingegangen, wie die Interesse des Großkapitals und des Staates miteinander verschmelzen indem der einzige noch existente Arbeitgeber auch gleich mal die Funktion des Staates übernommen hat. Also haben wir es hier mit Korporatismus zu tun, nicht mehr nur mit Kapitalismus. Und das ist auch das Hauptaugenmerk der Folge. Es geht nicht darum einen realistischen Aufstand zu zeigen - wie auch. Dies ist Doctor Who. In einem realistischen Aufstand hätte eine Figur wie der Doctor nichts zu suchen. Wobei auch angemerkt werden muss, dass mich der Aufstand an die Novemberrevolution von 1918 erinnerte.


    Da ging es zwar erst von den Marinesoldaten aus und sprang dann auf die Arbeiter und andere Bereiche des Militär und Staatssicherheitsappartes über, aber es verbreitete sich wie ein Lauffeuer, die Regierung wurde mit so gut wie keinem Blutvergießen gestürtzt. Natürlich gab es danach mehr als genug Blutvergießen, aber das Nachleben der Revolution auf Pluto wird in der Folge auch nicht behandelt. Hier sind es nur erst die Arbeiter die sich erheben und danach schließen sich auch Soldaten und Mitglieder des Managements an, auch um ihre eigene Haut zu retten. In dem Sinne ist die Folge vielleicht dann doch realistischer, als sie zunächst scheint.


    Aber noch einmal: Es geht nicht darum, einen realistischen Aufstand darzustellen. Es geht darum, Kritik an einem System zu üben, welches die Massen unterdrückt und ausbeutet, zum Wohle einer kleinen Minderheit. Und wie sich eine andere kleine Gruppe dazu ausnützen lässt, dieser noch kleineren Gruppe ganz oben genau dabei zu helfen. Es ist also eine Kritik an der kapitalistischen Hierarchie. Kritik die satirisch durch Übertreibung dargestellt wird.


    Dabei hilft es sogar, dass Cordo nicht als jemand herüberkommt, der sich wirklich einer Untergrundsbewegung anschließen würde. Oder dass Mandrel im Endeffekt ein eher ineffektiver Anführer eben jener Bewegung war. Damit wird nur noch einmal die Machtungleichheit zwischen den Arbeitern und der Company unterstrichen, denn deren Repräsentation geschieht in erster Linie ebenfalls durch zwei Lachnummern - Gatherer Hade und den Collector. Beide kann man nicht wirklich ernstnehmen, da sie eben eine satirische Darstellung von middle mangement und corporate leadership sind. Damit wir überhaupt glauben können, dass diese Leute 300 Millionen Menschen einfach so unterdrücken können, muss die Gegenseitig ähnlich ineffektiv herüberkommen. Und auch erst dadurch kann eine Intervention des Doctors überhaupt gerechtfertigt werden. Ansonsten bekommen wir ein Planet of the Ood, welches genauso abgelaufen wäre, wenn der Doctor und Donna nicht dabei gewesen wäre. The Sun Makers funktioniert nur mit dem Doctor, Leela und K-9. Ohne sie gibt es keine Revolution.


    Und der Hauptcast war wirklich großartig hier. Leela kam in den beiden vorherigen Serials nicht so gut weg, mMn, und K-9 durfte in Image of the Fendahl gar nicht erst teilnehmen. Man merkt, dass Holmes die Geschichte geschrieben hat. Der Doctor ist wieder auf einem Level mit seinen ersten drei Staffeln, denn auch Baker hatte irgendwie einen Durchhänger mit Image. Und gerade Tom Baker macht dieses Serial sehenswert. Selbst wenn man der politische Message nichts abgewinnen kann, macht er die vier Folgen ertragbar.


    Damit komme ich zum großen Unterschied zwischen dieser Folge und Chibnalls Who, eigentlich fast allen politischen Doctor Who Folgen vor Chibnall und dem was er macht. Nicht nur gibt es ein gutes Doctor-Companion-Gespann, anders als mit Jodie und ihrer Fam, sondern die Kritik geht tiefer als ein oberflächliches "Das ist nicht gut". Am besten kann man diese Folge mit Kerblam! vergleichen.


    Beide spielen im Inneren einer Firma, die ihre Mitarbeiter ausspioniert, ausbeutet und unterdrückt, fast das gesamte Leben wird vom Arbeitgeber geregelt. Aber während diese Folge hier eine klare Stellung einnimmt und für Demokratie und Selbstbestimmung eintritt und damit eben auch gegen kapitalistische Hierarchien, die eben zumeist wenig mit diesen Konzepten zu tun haben, was ist die politische Einstellung von Kerblam!? Der Böse ist nicht der CEO der Firma oder das mittlere Management sondern der Angestellte, der sich dagegen aufgelehnt hat. Die gesamte Folge über wird im Endeffekt Kritik an Amazon geübt, nur um Ende zu sagen, dass es so schlimm ja gar nicht ist und man den Leuten, die das Sagen haben, schon vertrauen könne, am Ende das Richtige zu tun.


    Es wird keine echte systematische Kritik geübt und keine Position wirklich ernsthaft vertreten oder bis zum Ende gedacht. Und dieses Problem kann auf alle politischen Folgen der Chibnall-Ära übertragen. Rosa? Rassismus ist böse, aber wie sich struktureller Rassismus darstellt und wie organisiert der Kampf dagegen in Wirklichkeit war, wird kein bisschen gezeigt. Orphan 55? Klimawandel ist gefährlich, aber was löst es aus? Wer ist verantwortlich? Anscheinend wir als normale Verbraucher und Zuschauer, die ja nicht auf die tollen Wissenschaftler hören, auch wenn gut 70% aller Emissionen von knapp 100 Firmen kommen und nicht von Individuen. Praxeus? Ja, wir verwenden zu viel Plastik, aber erneut, der Verbraucher hat oftmals nicht einmal die Wahl ob er etwas mit oder ohne Plastik kaufen will. Die Liste ließe sich fortsetzen.


    Chibnalls Kritik bleibt immer an der Oberfläche und geht niemals auf tiefergehende Ursachen ein. Dadurch wirkt es so, als wolle er die Zuschauer mit erhobenen Zeigefinger zu besseren Verhalten erziehen bzw. durch Maßreglungen zu zwingen. Damit fühlen sich Zuschauer aber persönlich angegriffen - und es fehlt an den interessanten Geschichten und Charakteren um darüber hinwegzutäuschen.


    FAZIT: 9/10 Punkte

  • Tja, von Robert Holmes können die heutigen Schreiber eine ganze Menge lernen. Ich habe mir letztens mal das Behind the Sofa von Carnival of Monsters angesehen. Und da diskutieren Joy Wilkinson, Phil Collinson und Pete McTighe darüber, ob die Story heutzutage auch noch funktionieren könnte. Und ich dachte nur: "Ihr Idioten! Hier habt ihr eine perfekte Vorlage, wie eine gute Doctor-Who-Story funktioniert. Vielleicht solltet ihr, anstatt euren üblichen Müll zu schreiben, einfach mal von Robert Holmes lernen, wie man es richtig macht."

    Natürlich ist The Sun Makers großartig. Nach Horror of Fang Rock die beste Story in Staffel 15 und eine der besten der Williams-Ära.