21.5 Planet of Fire / Feuerplanet

  • Wie findest du "Planet of Fire"? 17

    1. super (8) 47%
    2. gut (3) 18%
    3. durchschnittlich (6) 35%
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    5. schlecht (0) 0%

    Durch ein eigenartiges Signal angezogen landet die TARDIS mit dem fünften Doctor und seinen Begleitern auf Lanzerote. Dort rettet Turlough ein amerikanisches Mädchen, Peri, vorm Ertrinken. Unter den Sachen,die Peri bei sich hat, findet sich ein Gegenstand mit einem Symbol. Und genau das gleiche Symbol hat Turlough am Arm. Der Roboter Kamelion gerät unter einen bösen Einfluss und richtet sich gegen die Tardismannschaft. Turlough muss sich seiner eigenen Geschichte stellen, und der Doctor hat es wieder einmal mit einem alten Feind zu tun...


    Dienstausflug auf Lanzerote - viele schöne Außenaufnahmen - Zwei Companions verabschieden sich, ein neuer Companion wird eingeführt.


    Ausgestrahlt wurde die Folge vom 23.02 1984 bis zum 02.03.1984. Zur gleichen Zeit fanden die olympischen Winterspiele in Sarajevo statt. Die DDR hat die meisten Medaillen abgeräumt, unter anderem gewannen die Schlittschuhläuferin Katarina Witt und der Skispringer Jens Weißflog Gold. Für die Westdeutschen und die Österreicher liefen die Winterspiele eher suboptimal.


    Konstantin Tschernenko wurde neuer Generalsekretär der KPdSU, der letzte in einer Reihe von eher scheintoten Generalsekretären, bevor Gorbatschow die Bühne betrat. Und der Macintosh von Apple kam auf den Markt.


    Am 23.02.1984 standen auf Platz 1 der Hitparade...


    ... in UK: Frankie Goes To Hollywood - "Relax"


    ... in Deutschland: Flying Pickets - "Only You"


    ... in Österreich: Masquerade - "Guardian Angel"


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    Mit dieser Folge kann ich nicht recht warm werden. Wahrscheinlich liegt das ganz allein an mir. Ich bin nämlich frustriert: Ich habe immer noch nicht genau verstanden habe, wie viele Teile hier aus der Tardis hier ausgebaut wurden, wer welche Teile vor wem versteckt hat und wie all diese Teile wieder in die Tardis kommen. Und ich bin immer noch überwältigt, weil hier der Master getötet wurde. Dass der Master getötet wurde, das regt mich gar nicht so auf. Aber immerhin taucht der ja wieder quicklebendig in The Trial of A Timelord wieder auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich da noch Lücken auffüllen muss. Aber ein derartig leichtherziger Umgang mit der Kontinuität ist gerade etwas viel für mich. Und dabei ich gebe sonst nichts auf Kontinuität.


    Und in dieser Geschichte wird eine gewaltige Liste abgearbeitet: Es wird ein Weg gefunden, Kamelion loszuwerden. Vislor Turlough verlässt die Tardis. Dafür betritt Peri zum ersten Mal die Tardis.


    Die wirklich spektakulären Außenaufnahmen wurden auf Lanzerote gedreht. Und obwohl das alles wunderbar aussieht, hat es mir in der Geschichte nicht wirklich geholfen. Dafür hat die Vulkanlandschaft einen einfach zu großen Wiedererkennungswert. Und wenn das Haus des Auserwählten auf dem Planeten Sarn so aussieht, als wäre es von Cesar Manrique persönlich entworfen worden, dann ist das für mich erst mal irritierend. Auch wenn das Haus wirklich schön ist. Trotzdem kann ich damit immer noch ganz gut leben. Ich finde mich einfach damit ab, dass Sarn genau wie Lanzerote aussieht, und so kann ich im Kopf schön auf Reise gehen.


    Die Geschichte der Bevölkerung dieses Planeten wurde auch in Doctor Who schon mehrfach erzählt. Eine Schiffsbesatzung strandet auf einem öden Planeten (hier handelt es sich um Verbannte) und überlebt irgendwie. Die Zeit geht ins Land, die Nachfahren kennen die eigene Geschichte nur noch aus Legenden und beten die technischen Artefakte an. Und werden im Lauf der Zeit auf fanatische Art und Weise abergläubisch. Wer nicht der hausgemachten Religion anhängt, wird gegrillt. Praktischerweise sind ja schon die Kamine da.


    Und hier bilden sich zwei Parteien. Die Konservativen bleiben fanatisch religiös und pflegen weiterhin die Tradition des Menschengrillens. Schon, weil man damit die Opposition in Schach halten kann. Die Skeptiker suchen auf welche Weise auch immer einen Fortschritt zu erzielen und ihnen fällt es immer schwerer, dem zwangsverordneten Glauben weiter zu folgen. Diesen Konflikt durchleben auch die Leute von Sarn.


    Das ist zwar ein SF-Standard. Aber hier wurden es nett aufbereitet. Der Anführer der Traditonalisten wird durch einem Schauspieler namens Peter Wyngard ansprechend verkörpert. Er stekkt zumindest die tiefe Gläubigkeit dieser Figur nachvollziehbar dar. Etwas entnervend ist es dennoch, weil diese Figur wirklich einfach alles glaubt, was man ihr vor die Nase setzt, ohne dass sie sich nur den Hauch eines Zweifels erlaubte. Sobald etwas auftaucht und silbern vor sich hinglänzt, dann ist es der "Outsider". Und lustig, wie dieser Mann die Spielregeln seines eigenen Glaubens über Bord wirft, wenn es ihm in den Kram passt. Und Ketzer verbrennen geht sowieso immer...


    Der Master in seinem "finalen Finale" ist eine Karikatur seiner selbst. Es mag sein, dass einige Leute bei seinem "I am the Master and you will obey me" noch entzückt waren. Ich habe da aber nur geächzt (danach habe ich gelacht). Und der Master, genauer der Kamelion-Master, ist in dieser Folge schlicht ein sadistischer Mistkerl.


    Und der Masterplan ist wieder einmal lachhaft: Der Kamelionmaster hätte einfach irgendwie sich den Zwergmaster schnappen können, dann ab in das Herz des Vulkans und danach wird die Gaskur angeschaltet. Mir kann doch keiner erzählen, dass das nicht ohne Folter und Menschenverbrennen geht. Da werde ich geradezu wehmütig, wenn ich an den Delgado-Master denke. Modisch hat mir der Kamelion-Master aber gut gefallen in seinem schwarzen Anzug. Das Einfachste ist meistens eben das Beste.


    Peri hat hier ihren Einstand. Und für mich bleibt der Eindruck etwas zwiespältig. Sie gefällt mir sehr gut, wenn sie dem Kamelionmaster gegen das Schienbein tritt oder ihm später einfach anschnauzt: "So what? I am Perpugiliam Brown and i can shout as loud as you can." Dass sie sich so gar nicht unterkriegen lässt, egal was da kommt, das hat mir gut gefallen. Und das dies trotzdem eine furchterregende Sache für sie ist, wird ja auch klar. Schauspielerisch hätte das aber alles besser sein können, und der Akzent ist ziemlich übel.


    Und was ich nicht verstanden habe: Wenn man schon nach Marokko ausreißen will, dann sollte man das den Erziehungsberechtigten nicht unbedingt auf die Nase binden, jedenfalls nicht, solange nicht mindestens ein paar hundert Kilometer Sicherheitsabstand zwischen den Eltern und einem selber sind. Wie kann Peri nur glauben, dass ihr Stiefvater ihr das durchgehen läßt?


    Turloughs Abgang gefällt mir ausnehmend gut. Seine Geschichte selbst ist zwar mir recht egal, dafür kommt hier wieder einmal gut rüber, dass Turlough es auch hier nicht lassen kann, sein eigenes Süppchen zu kochen. Diesmal ging es zwar nicht direkt gegen den Doctor. Jedoch war der Doctor entnervt genug, Turlough mit der Kündigung der Freundschaft zu drohen, wenn diese Eigenbrötlerei nicht aufhört.


    Der einzige Wermutstropfen: Turlough trägt in dieser Folge kurze Hosen. Ein Anblick, ohne den ich auch sehr gut hätte weiterleben können. Aber jetzt ist es nun einmal passiert. Sein bester Moment: Wie er mit einem wütenden "Earthlings" losstürmt, um Peri zu retten. Und wie er sie aus dem Wasser trägt, was schon mal optisch einen kleinen Vorgeschmack auf Caves of Androzani gibt.


    Und wen hat es eigentlich mehr angestrengt, Peri durch die Gegend zu schleppen, Peter Davison in Caves of Androzani oder Mark Strickson in Planet of Fire ? Während Peter Davison sich im Audiokommentar zu Caves sehr über die Anstrengung ausläßt, verliert Mark Strickson im Audiokommentar zu dieser Folge kein Wort. Allerdings trägt keiner der beiden Peri auf eine Weise, die man in der Rückenschule beigebracht bekommt.


    Es gibt einen verhältnismäßig herzlichen Abschied Turloughs vom Doctor. Genauer: Der Abschied war diesmal keine kalte Dusche. Turlough entscheidet sich nach kurzem Nachdenken, doch lieber bei seinen Leuten zu bleiben. Der Doctor sagt, dass er Turlough vermissen wird. Nur einmal kurz für das Protokoll: Am Anfang der Folge fragt Turlough, ob der Doctor Tegan vermisst, der Doctor bekommt das "Ja" da nicht über die Lippen.


    Der Doctor ist in dieser Folge gar nicht gut aufgelegt. Zuerst hadert er noch über das Dalekabenteuer, und schon geht der Ärger weiter mit Kamelion und dem Master. Diese Tretmühle hört einfach nicht auf, und ich habe den Eindruck, dass der Doctor immer mehr überwältigt ist von der niederdrückenden Macht dieser Ereignisse. Als der Doctor höchstpersönlich den Master grillt (oder ihn eben nicht rettet), macht er ein Gesicht, als ob er selbst nicht glauben kann, was er da gerade tut.


    Peri lädt sich praktisch selbst auf die Tardis ein. So richtig begeistert ist der Doctor im ersten Momet jedenfalls nicht. Jetzt wäre natürlich ein kleiner Kuraufenthalt genau das Richtige, oder vielleicht auch ein Ausflug nach Marokko. Aber nein: Es muss ja unbedingt Androzani Minor sein...


    So richtig überzeugend ist das alles nicht gewesen. Dafür erstickt die Folge vielleicht zu sehr an den eigenen Voraussetzungen, es wirkt alles etwas zusammengeschustert. Aber weil die Geschichte eben auch ihre Momente hat, und weil Lanzerote eine so schöne Insel ist und mich die Aufnahmen in Urlaubsstimmung versetzen, und weil der fünfte Doctor aus dieser unsäglichen Jacke rauskommt, gibt es noch ein Gut.


    Wirklich unterhaltsam auf der DVD ist der Audiokommentar. Die Kombo Peter Davison, Nicole Bryant, Mark Strickson und Fiona Cumming packen eine Menge lustiger Geschichten aus, und das Hören des Kommentars hat mich defnitiv mehr unterhalten als die Folge selbst.

  • Eine okaye Storyline-Episode. Nichts weltbewegendes... und hauptsächlich ist sie dafür gedacht kurz vor der nächsten Regeneration nochmal alles was so beim fünften Doctor liegenblieb aufzuräumen... aber es ist nichts schlimmes wenn man sowas mal macht.


    Dass der Master getötet wurde, das regt mich gar nicht so auf. Aber immerhin taucht der ja wieder quicklebendig in The Trial of A Timelord wieder auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich da noch Lücken auffüllen muss. Aber ein derartig leichtherziger Umgang mit der Kontinuität ist gerade etwas viel für mich. Und dabei ich gebe sonst nichts auf Kontinuität.


    Er taucht sogar noch ein kleines bisschen früher wieder auf... und zwar in "The Mark of the Rani". ;) Aber auch da wird einfach drüber hinweggegangen, dass er in dieser Folge eigentlich gestorben ist. Gut, es wird zwar mit ein paar Dialogzeilen erwähnt... aber keiner scheint sich so recht darüber zu wundern dass er den Spass überlebt hat. Jedenfalls stellt ihm keiner Fragen wie er das eigentlich geschafft hat. D'uh.


    Zitat

    Die wirklich spektakulären Außenaufnahmen wurden auf Lanzerote gedreht. Und obwohl das alles wunderbar aussieht, hat es mir in der Geschichte nicht wirklich geholfen. Dafür hat die Vulkanlandschaft einen einfach zu großen Wiedererkennungswert.


    Vielleicht wenn man schon auf Lanzarote war oder sich zumindest einigermassen mit der Landschaft auf der Insel auskennt. So hat der Schauplatz für mich prima als fremder Planet funktioniert... bzw er hätte NOCH besser funktioniert wenn die Eröffnungsszenen nicht bereits schon ganz offiziell auf Lanzarote gespielt hätten. Schon klar dass man die Insel (wenn man sie schon hat) gleich für beide Schauplätze einsetzen wollte um Geld zu sparen... aber so wie's jetzt ist, kann mein Kopf nur schwer die Insel vom Planeten trennen, weil beide Orte sich halt zu ähnlich sehen und es offensichtlich ist, dass sie nur wenige Kilometer voneinanderweg gedreht wurden. Vielleicht hätte man Peri's Einführungsszenen besser umschreiben und in Studiossets verlegen sollen...


    Zitat

    Turloughs Abgang gefällt mir ausnehmend gut. Seine Geschichte selbst ist zwar mir recht egal,


    Was ich nur halt IMMER noch nicht verstehe... wie zur Hölle KAM er denn nun eigentlich auf die Idee? Wurde das in der Folge irgendwo erklärt oder erwähnt? Wenn ja habe ich diesen Moment verpasst... und ich wüsste langsam gern mal eine Aufklärung. ?(


    Zitat

    Der Doctor ist in dieser Folge gar nicht gut aufgelegt. Zuerst hadert er noch über das Dalekabenteuer, und schon geht der Ärger weiter mit Kamelion und dem Master. Diese Tretmühle hört einfach nicht auf, und ich habe den Eindruck, dass der Doctor immer mehr überwältigt ist von der niederdrückenden Macht dieser Ereignisse. Als der Doctor höchstpersönlich den Master grillt (oder ihn eben nicht rettet), macht er ein Gesicht, als ob er selbst nicht glauben kann, was er da gerade tut.


    Ich glaube so richtig erschliesst sich das einem auch nur wenn man die gesamten Geschichten aus Staffel 21 hintereinanderguckt. Durch die gesamten Folgen zieht sich so ein kleiner Mini-Arc in dem der Doctor immer "gemeineren" Situationen ausgesetzt wird und gezwungen ist dementsprechend zu handeln, auch wenn's ihm in der Seele schmerzt. Das fängt beim "There should have been another way!" in "Warriors from the Deep" an, zieht sich durch "Resurrection of the Daleks" (Tegan verlässt die TARDIS sogar abrupt weil sie den Doctor nicht mehr wiedererkennt) und findet hier schliesslich seinen Höhepunkt. Er tötet Kamelion nachdem ihm dieser darum bittet... greift beim Master nicht ein... Nach dieser ganzen Ereigniskette ist der Doctor einfach nur noch geschafft... und geht direkt danach mit Peri in "The Caves of Androzani" auf eine harmlose und völlig ungefährliche Planetenbesichtigungstour bei der er niemanden retten muss.... ;)


    Zitat

    Wirklich unterhaltsam auf der DVD ist der Audiokommentar. Die Kombo Peter Davison, Nicole Bryant, Mark Strickson und Fiona Cumming packen eine Menge lustiger Geschichten aus, und das Hören des Kommentars hat mich defnitiv mehr unterhalten als die Folge selbst.


    Ah! Wenn dem so ist, dann muss ich wirklich mal Zeit in ihn investieren...


    Ich weiss allerdings nicht, ob ich das auch bei der so genannten Special Edition machen soll. Ich habe schon bei "Enlightenment" den Sinn dieses Experiments nicht begriffen (Um 20 Minuten gekürzt, neue Special Effects, 16:9-Format). Gerade das 16:9-Format ist einfach nur unansehlich. Da schon das Ausgangsmaterial nicht allzuviele Bildinformation hat, sieht man bei diesen aufgeblasenen Breitwandausschnitten nur noch grobkörniges Gewaber. Anstrengend!


    Die sollten das Geld wirklich lieber in Animationen von verlorenen Episoden investieren... Seufz...

  • Eine okaye Storyline-Episode. Nichts weltbewegendes... und hauptsächlich ist sie dafür gedacht kurz vor der nächsten Regeneration nochmal alles was so beim fünften Doctor liegenblieb aufzuräumen... aber es ist nichts schlimmes wenn man sowas mal macht.


    Das hatte etwas von einer Einkaufsliste:


    Peri einführen - erledigt
    Kamelion loswerden - erledigt
    Turlough loswerden - erledigt
    Master pulverisieren - erledigt
    Doctor in depressive und selbsstmörderische Stimmung versetzen - erledigt


    Vielleicht wenn man schon auf Lanzarote war oder sich zumindest einigermassen mit der Landschaft auf der Insel auskennt. So hat der Schauplatz für mich prima als fremder Planet funktioniert... bzw er hätte NOCH besser funktioniert wenn die Eröffnungsszenen nicht bereits schon ganz offiziell auf Lanzarote gespielt hätten. Schon klar dass man die Insel (wenn man sie schon hat) gleich für beide Schauplätze einsetzen wollte um Geld zu sparen... aber so wie's jetzt ist, kann mein Kopf nur schwer die Insel vom Planeten trennen, weil beide Orte sich halt zu ähnlich sehen und es offensichtlich ist, dass sie nur wenige Kilometer voneinanderweg gedreht wurden. Vielleicht hätte man Peri's Einführungsszenen besser umschreiben und in Studiossets verlegen sollen...


    Es war nicht nur die Vulkanlandschaft, sondern auch die Architektur von Cesar Manrique, die man hier als außerirdisch verkaufen wollte. Was ja nicht schlimm ist, weil es toll aussieht. Ich war allerdings wirklich irritiert, wieil mir nicht gleich klar war, dass die Geschichte nicht mehr auf Lanzerote weitergeht, sondern nun auf einem anderen Planeten. Da ging es mir genau wie dir.


    Was ich nur halt IMMER noch nicht verstehe... wie zur Hölle KAM er denn nun eigentlich auf die Idee? Wurde das in der Folge irgendwo erklärt oder erwähnt? Wenn ja habe ich diesen Moment verpasst... und ich wüsste langsam gern mal eine Aufklärung.


    Ich muss erst mal einräumen, ich weiß jetzt nicht, welche Idee du meinst? Die Idee mit dem Doctorattenattentat? Das hat ihm der Black Guardian eingeflüstert. Turlough wurde auf der Erde geparkt, wollte nichts lieber als weg, und der Black Guardian hat ihm genau das als Belohnung versprochen, wenn Turlough den Doctor ermordet. Turlough läßt sich darauf ein, macht sich eher halbherzig ans Werk. Im Verlauf wird ihm dafür vom Black Guardian die Hölle heiß gemacht, aber am Ende wird alles gut: Der Black Guardian wird überwunden, der Doctor vergibt und vergisst, und Turlough reist mit dem Doctor erst mal weiter.


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    Ich glaube so richtig erschliesst sich das einem auch nur wenn man die gesamten Geschichten aus Staffel 21 hintereinanderguckt. Durch die gesamten Folgen zieht sich so ein kleiner Mini-Arc in dem der Doctor immer "gemeineren" Situationen ausgesetzt wird und gezwungen ist dementsprechend zu handeln, auch wenn's ihm in der Seele schmerzt. Das fängt beim "There should have been another way!" in "Warriors from the Deep" an, zieht sich durch "Resurrection of the Daleks" (Tegan verlässt die TARDIS sogar abrupt weil sie den Doctor nicht mehr wiedererkennt) und findet hier schliesslich seinen Höhepunkt. Er tötet Kamelion nachdem ihm dieser darum bittet... greift beim Master nicht ein... Nach dieser ganzen Ereigniskette ist der Doctor einfach nur noch geschafft... und geht direkt danach mit Peri in "The Caves of Androzani" auf eine harmlose und völlig ungefährliche Planetenbesichtigungstour bei der er niemanden retten muss....


    Sehe ich genauso, dieser rote Faden ist gut zu erkennen. Aber ein Trip nach Marokko wäre hier jetzt wirklich die bessere Idee gewesen. Das hätte dem Doctor auch schon klar sein können, als er in der Sandkuhle, die Androzani Minor darstellen sollte, landete.


    Ich weiss allerdings nicht, ob ich das auch bei der so genannten Special Edition machen soll. Ich habe schon bei "Enlightenment" den Sinn dieses Experiments nicht begriffen (Um 20 Minuten gekürzt, neue Special Effects, 16:9-Format). Gerade das 16:9-Format ist einfach nur unansehlich. Da schon das Ausgangsmaterial nicht allzuviele Bildinformation hat, sieht man bei diesen aufgeblasenen Breitwandausschnitten nur noch grobkörniges Gewaber. Anstrengend!


    Ich mag die alte Version auch lieber, wenn ich schon lassic Who ansehe, dann soll es auch wirklich Classic Who sein, mit seinen Überlängen und den unzureichenden Tricks. Wobei her alles sowieso schon recht anständig aussah. Und das 16:9-Format bringt hier nichts, eigentlich verfälscht es hier sogar etwas (ist meine Meinung).


    Die sollten das Geld wirklich lieber in Animationen von verlorenen Episoden investieren... Seufz...


    Jawohl!


  • Das hatte etwas von einer Einkaufsliste:


    Joah, schon. Aber mich hat das jetzt ehrlich gesagt nicht so gestört. In anderen Serien gibt's auch solche "Knotenpunktfolgen" die zwischendurch einfach mal sein müssen damit die Serie sich weiterentwickeln/neuerfinden kann. Da kommen zwar nicht immer Highlights bei raus... aber ich fand jetzt nicht, dass "Planet of Fire" deswegen unter seinem eigenen Gewicht zusammengekracht ist.


    Zitat


    Ich muss erst mal einräumen, ich weiß jetzt nicht, welche Idee du meinst?


    Ergs, da hatte ich mich verschrieben und ein ganz anderes Wort in den Satz gebaut als ich eigentlich wollte! :pinch: Muss dadurch entstanden sein weil ich nebenbei noch das ICQ laufen hatte...


    Gemeint hatte ich jedenfalls: Wie kam er denn nun eigentlich auf die ERDE?

  • Gemeint hatte ich jedenfalls: Wie kam er denn nun eigentlich auf die ERDE?


    Ich wollte das gerade wortreich erklären, die BBC kann es aber besser:


    Zitat

    Turlough is from Trion, and was on the losing side in the planet's civil war. His father and brother Malkon were exiled to Sarn, where the Trions sent occasional prisoners. Such prisoners were branded with the Misos triangle, and the indigenous population heralded them as leaders chosen by Logar, their fire god. Turlough's father died when the spacecraft crashed. The volcanic forces of Sarn were for a while kept in check by Trion scientists.


    Vislor Turlough - his rank is Junior Ensign Commander, identification code VTEC9/12/44 - was sent to public school on Earth, where a Trion agent 'an eccentric solicitor in Chancery Lane' took care of arrangements. Turlough states that the Trions have agents on every civilised planet, including an agrarian commissioner on Vardon and a tax inspector on Darvey. When Turlough makes contact with Trion to enable the people of Sarn to be evacuated he is relieved to find that political prisoners are no longer persecuted.

  • Ihr seid beide Miesepeter, mir hat die Folge sehr gefallen. :P


    Ich bin nämlich frustriert: Ich habe immer noch nicht genau verstanden habe, wie viele Teile hier aus der Tardis hier ausgebaut wurden, wer welche Teile vor wem versteckt hat und wie all diese Teile wieder in die Tardis kommen.


    Ja, das war ein bisschen viel auf einmal. Aber das waren halt klassische künstliche Handlungskrücken, damit alle ein bisschen öfter hin und her rennen können. Hat mich nicht groß gestört.


    Zitat

    Und ich bin immer noch überwältigt, weil hier der Master getötet wurde. Dass der Master getötet wurde, das regt mich gar nicht so auf. Aber immerhin taucht der ja wieder quicklebendig in The Trial of A Timelord wieder auf. Vielleicht liegt es daran, dass ich da noch Lücken auffüllen muss. Aber ein derartig leichtherziger Umgang mit der Kontinuität ist gerade etwas viel für mich. Und dabei ich gebe sonst nichts auf Kontinuität.


    Ich finde auch schade, wie kommentarlos der Master in Mark of the Rani wieder auftauchte. Mich würde interessieren, ob das hier ursprünglich tatsächlich als endgültiger Abgang gedacht war? Wirkte nämlich schon sehr so.


    Die wirklich spektakulären Außenaufnahmen wurden auf Lanzerote gedreht. Und obwohl das alles wunderbar aussieht, hat es mir in der Geschichte nicht wirklich geholfen. Dafür hat die Vulkanlandschaft einen einfach zu großen Wiedererkennungswert. Und wenn das Haus des Auserwählten auf dem Planeten Sarn so aussieht, als wäre es von Cesar Manrique persönlich entworfen worden, dann ist das für mich erst mal irritierend. Auch wenn das Haus wirklich schön ist. Trotzdem kann ich damit immer noch ganz gut leben. Ich finde mich einfach damit ab, dass Sarn genau wie Lanzerote aussieht, und so kann ich im Kopf schön auf Reise gehen.


    Das Problem hatte ich überhaupt nicht. Ich fand die Außenaufnahmen einfach schön und habe mich gefreut, mal wieder eine richtig gut aussehende Classic-Folge zu sehen. Und auch den Alien-Planeten habe ich der Folge voll abgekauft.


    Zitat

    Die Geschichte der Bevölkerung dieses Planeten wurde auch in Doctor Who schon mehrfach erzählt. Eine Schiffsbesatzung strandet auf einem öden Planeten (hier handelt es sich um Verbannte) und überlebt irgendwie. Die Zeit geht ins Land, die Nachfahren kennen die eigene Geschichte nur noch aus Legenden und beten die technischen Artefakte an. Und werden im Lauf der Zeit auf fanatische Art und Weise abergläubisch. Wer nicht der hausgemachten Religion anhängt, wird gegrillt. Praktischerweise sind ja schon die Kamine da.


    Nicht ganz korrekt. Wie Turlough ausdrücklich sagt, sind die meisten auf dem Planeten nicht Häftlinge von Trion, sondern die letzten Reste der eingeborenen ("Indigenous") Bevölkerung.


    Das ist zwar ein SF-Standard. Aber hier wurden es nett aufbereitet. Der Anführer der Traditonalisten wird durch einem Schauspieler namens Peter Wyngard ansprechend verkörpert. Er stekkt zumindest die tiefe Gläubigkeit dieser Figur nachvollziehbar dar. Etwas entnervend ist es dennoch, weil diese Figur wirklich einfach alles glaubt, was man ihr vor die Nase setzt, ohne dass sie sich nur den Hauch eines Zweifels erlaubte. Sobald etwas auftaucht und silbern vor sich hinglänzt, dann ist es der "Outsider". Und lustig, wie dieser Mann die Spielregeln seines eigenen Glaubens über Bord wirft, wenn es ihm in den Kram passt. Und Ketzer verbrennen geht sowieso immer...


    Als Figur wahrlich nicht sehr toll geschrieben, aber wie Du schon schriebst, hat Peter Wyngarde seinen Job klasse gemacht und so aus einem ziemlich unglaubwürdigen Charakter eine Figur gemacht, der man gern zugesehen und vor allem gehört hat. Vor allem diese schön ernsthafte und würdevolle Stimme hat aus Timanov viel, viel mehr gemacht, als da eigentlich im Skript stand. Die anderen ... waren jetzt nicht aufregend, aber trotzdem recht sympathisch.


    Der Master in seinem "finalen Finale" ist eine Karikatur seiner selbst. Es mag sein, dass einige Leute bei seinem "I am the Master and you will obey me" noch entzückt waren. Ich habe da aber nur geächzt (danach habe ich gelacht). Und der Master, genauer der Kamelion-Master, ist in dieser Folge schlicht ein sadistischer Mistkerl. ... Und der Masterplan ist wieder einmal lachhaft: Der Kamelionmaster hätte einfach irgendwie sich den Zwergmaster schnappen können, dann ab in das Herz des Vulkans und danach wird die Gaskur angeschaltet. Mir kann doch keiner erzählen, dass das nicht ohne Folter und Menschenverbrennen geht. Da werde ich geradezu wehmütig, wenn ich an den Delgado-Master denke. Modisch hat mir der Kamelion-Master aber gut gefallen in seinem schwarzen Anzug. Das Einfachste ist meistens eben das Beste.


    Ich bin ja kein großer Fan des Ainley-Masters, aber vielleicht hat er mir gerade deshalb hier viel Spaß gemacht, da ich ihn ohnehin nie ernst nehmen kann. Der Masterplan an sich folgt halt dem bekannt sinnlosen JNT-Schema: Tu irgendwas absurdes, lache superschurkenhaft und beleidige möglichst oft den Doctor. Ist doch alles wie immer. :)


    Aber stimmt, so böse sieht man den Master selten. Will Leute verbrennen, den Doctor erstechen, und und und. Sehr blutrünstig, der Herr. Und kriegt hier absolut das, was er verdient. :)


    Peri hat hier ihren Einstand. Und für mich bleibt der Eindruck etwas zwiespältig. Sie gefällt mir sehr gut, wenn sie dem Kamelionmaster gegen das Schienbein tritt oder ihm später einfach anschnauzt: "So what? I am Perpugiliam Brown and i can shout as loud as you can." Dass sie sich so gar nicht unterkriegen lässt, egal was da kommt, das hat mir gut gefallen. Und das dies trotzdem eine furchterregende Sache für sie ist, wird ja auch klar. Schauspielerisch hätte das aber alles besser sein können, und der Akzent ist ziemlich übel.


    Akzent kann man das nicht einmal nennen, das war schlicht und einfach eine Zumutung. Und eine sehr eigenartige -warum zur Hölle ist es so wichtig, dass Peri Amerikanerin ist. Spätestens beim Vorsprechen hätte doch klar sein müssen, dass das aus Nicola Bryants Mund einfach nur unfreiwillig komisch klang. Naja, die Gründe ihrer Besetzung werden wohl zwei andere gewesen sein als ihr schauspielerisches Talent. ;)


    Ansonsten mochte ich sie aus den von Dir angeführten Gründen hier eigentlich recht gern. Und vor allem die Szenen, in der sie dem Zwerg-Master nachrennt, sind wirklich spaßig. Und ich muss sagen, dass die ganzen Miniatur-Masterszenen eigentlich ziemlich gut gelungen sind.


    Turloughs Abgang gefällt mir ausnehmend gut. Seine Geschichte selbst ist zwar mir recht egal, dafür kommt hier wieder einmal gut rüber, dass Turlough es auch hier nicht lassen kann, sein eigenes Süppchen zu kochen. Diesmal ging es zwar nicht direkt gegen den Doctor. Jedoch war der Doctor entnervt genug, Turlough mit der Kündigung der Freundschaft zu drohen, wenn diese Eigenbrötlerei nicht aufhört.


    Einer meiner Lieblingsmomente. Und ich finde jedenfalls, dass Mark Strickson, der ja ein noch viel schlechterer Schauspieler als Nicola Bryant ist, seinen Job hier durchaus akzeptabel erledigt hat. Ist halt irgendwie schade, dass Turlough erst in seiner Abschiedsfolge einen Hintergrund verpasst bekommt. Aber Charakterzeichnung der Companions ist halt nicht die große Stärke dieser Ära. :)


    Zitat

    Der einzige Wermutstropfen: Turlough trägt in dieser Folge kurze Hosen. Ein Anblick, ohne den ich auch sehr gut hätte weiterleben können. Aber jetzt ist es nun einmal passiert.


    Oh, wenn Dir das so gefallen hat, will ich Dir das hier nicht vorenthalten, damit Du Dich immer daran erfreuen kannst. :)


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    Es gibt einen verhältnismäßig herzlichen Abschied Turloughs vom Doctor. Genauer: Der Abschied war diesmal keine kalte Dusche. Turlough entscheidet sich nach kurzem Nachdenken, doch lieber bei seinen Leuten zu bleiben. Der Doctor sagt, dass er Turlough vermissen wird. Nur einmal kurz für das Protokoll: Am Anfang der Folge fragt Turlough, ob der Doctor Tegan vermisst, der Doctor bekommt das "Ja" da nicht über die Lippen.


    Nun, aber es ist klar, dass ihn ihr Abgang sehr schmerzt. Hat man ja auch am Ende von Resurrection of the Daleks klar gemerkt, auch wenn Du Tegans Abgang nicht mochtest. :)


    Der Doctor ist in dieser Folge gar nicht gut aufgelegt. Zuerst hadert er noch über das Dalekabenteuer, und schon geht der Ärger weiter mit Kamelion und dem Master. Diese Tretmühle hört einfach nicht auf, und ich habe den Eindruck, dass der Doctor immer mehr überwältigt ist von der niederdrückenden Macht dieser Ereignisse. Als der Doctor höchstpersönlich den Master grillt (oder ihn eben nicht rettet), macht er ein Gesicht, als ob er selbst nicht glauben kann, was er da gerade tut.


    Ich fand Peter Davison hier absolut klasse. Sein Doctor hat definitiv im Moment nicht mehr gerade viel Spaß am Leben, die Ereignisse der letzten Monate haben ihn sichtlich gezeichnet. Aber er jammert nicht und ist nach wie vor stets bestrebt, zu helfen, er geht von der Inszenierung her eindeutig in Richtung "tragischer Held". Die schnelle Demontage von Kamelion, der Gesichtsausdruck beim Dahinscheiden des Masters ... das waren tolle Szenen. Der Doctor ist hier nur noch angewidert vom Master und seiner Bösartigkeit, und trotz seiner (nur angedeuteten) Reue scheint es ihm primär eine Befriedigung zu geben, dass dieser Schmutz aus dem Universum gebrannt wurde. Auf Dauer würde ich den Doctor so nicht haben wollen, aber in dieser Staffel und auf diese sehr subtile Art und Weise gefällt mir diese Darbietung sehr.


    Peri lädt sich praktisch selbst auf die Tardis ein. So richtig begeistert ist der Doctor im ersten Momet jedenfalls nicht. Jetzt wäre natürlich ein kleiner Kuraufenthalt genau das Richtige, oder vielleicht auch ein Ausflug nach Marokko. Aber nein: Es muss ja unbedingt Androzani Minor sein...


    Argh, musst Du in meinen Wunden wühlen? :baeh:


    So richtig überzeugend ist das alles nicht gewesen. Dafür erstickt die Folge vielleicht zu sehr an den eigenen Voraussetzungen, es wirkt alles etwas zusammengeschustert. Aber weil die Geschichte eben auch ihre Momente hat, und weil Lanzerote eine so schöne Insel ist und mich die Aufnahmen in Urlaubsstimmung versetzen, und weil der fünfte Doctor aus dieser unsäglichen Jacke rauskommt, gibt es noch ein Gut.


    Ich stimme für Super, ich hatte mir viel weniger von dieser Folge erwartet. Für mich hat aber alles gepasst, schöne Charaktermomente, irrwitzig aber witziger Masterplan, sowas wie eine interessante Entwicklung für Turlough und ein richtig feiner Titelheld. Bin sehr zufrieden. :)


    Wirklich unterhaltsam auf der DVD ist der Audiokommentar. Die Kombo Peter Davison, Nicole Bryant, Mark Strickson und Fiona Cumming packen eine Menge lustiger Geschichten aus, und das Hören des Kommentars hat mich defnitiv mehr unterhalten als die Folge selbst.


    Ah, dann werde ich mir das auch mal wieder geben. Ich hoffe, Peter Davison kann auch ohne Janet Fielding ein bisschen gemein sein. ;)


    Ich weiss allerdings nicht, ob ich das auch bei der so genannten Special Edition machen soll. Ich habe schon bei "Enlightenment" den Sinn dieses Experiments nicht begriffen (Um 20 Minuten gekürzt, neue Special Effects, 16:9-Format). Gerade das 16:9-Format ist einfach nur unansehlich. Da schon das Ausgangsmaterial nicht allzuviele Bildinformation hat, sieht man bei diesen aufgeblasenen Breitwandausschnitten nur noch grobkörniges Gewaber. Anstrengend!


    Hat sich die mittlerweile wer angesehen? Anschauenswert? Gibt´s vielleicht gar zusätzliche Szenen? ;)

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Zitat von Inazea


    Der einzige Wermutstropfen: Turlough trägt in dieser Folge kurze Hosen. Ein Anblick, ohne den ich auch sehr gut hätte weiterleben können.


    Bin ich froh über dieses Forum. Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass einzige weibliche Wesen im Internet zu sein, dass so denkt... stattdessen hab ich aber die Jacke beim Doctor nicht vermisst ;) (für einen Moment ist ja sogar die BRILLE zurückgekehrt!) Oh und Herr Ainley in dem Anzug war ja wohl richtig SCHICK :D


    Zitat

    Der Doctor ist in dieser Folge gar nicht gut aufgelegt. Zuerst hadert er noch über das Dalekabenteuer, und schon geht der Ärger weiter mit Kamelion und dem Master. Diese Tretmühle hört einfach nicht auf, und ich habe den Eindruck, dass der Doctor immer mehr überwältigt ist von der niederdrückenden Macht dieser Ereignisse. Als der Doctor höchstpersönlich den Master grillt (oder ihn eben nicht rettet), macht er ein Gesicht, als ob er selbst nicht glauben kann, was er da gerade tut.


    Ich finde das ganz wunderbar. Wie hier schon mehrfach im Thread erwähnt wurde, passt das einfach ganz wunderbar in die Staffel.


    Ich mag die Folge sehr. Sieht schön aus, die Handlung ist nicht super originell, aber ich find sie ganz gut umgesetzt. Ich hab auch kein Problem mit dem Mini-Master. Irgendwie ist das typisch Doctor Who für mich. Und auch wenn der Rest der Folge eher Recht düster ist, zu sehen, wie Peri Mini Master mit dem Schuh zu Leibe rückt, als wäre er ein besonders ekliges Insekt, macht einfach Spaß (ich bin ja dafür, der Doctor hätte den Minimaster so mitnehmen können. Hamsterkäfig mit Wassertränke und Laufrad dazu, und er hätte sich und dem Universum ne Menge Ärger gespart ;)).


    Außerdem werden wir hier endlich Turlough los. Der war zwar durch akuten Anfall von Hintergrundgeschichte fast mal sowas wie interessant, aber es verschafft einem trotzdem noch Genugtuung, dass der Doctor keinen Moment lang zögert den Typen gehen zu lassen. :P Peri dagegen fand ich in ihrer Einführungsfolge aber Recht gut, wenn man von ihrem Akzent absieht, vor allem in den Szenen mit dem Master.


    Etwas bedenklich fand ich Stiefvater Howard. Was seine Beziehung zu Peri angeht, hab ich da ganz unangenehme Eindrücke bekommen, gerade was Peris Alpträume angeht, die dann den Howard-Kamelion-Master heraufbeschwören. Weird. Mehr als Andeutungen kriegt man aber nicht. Der Umgang am Strand wirkte ja auch recht ungezwungen.



    Die Special Edition schaue ich mir gerade in diesem Moment an. Ich hatte schon bei der neuen Eingangsszene ein paar Lachanfälle ob der verbesserten Effekte, aber ich mochte ja schon die Enlightenment Special Edition nicht wirklich.


    ooh oooh ooooh! Und bei den Szenen mit dem Master und Peri auf dem Vulkan haben sie direkt hinter Peri ne RIESEN Feuerwand eingefügt. hahahahahahaha :lach:


    Ein Extra auf das ich mich aber schon freue, ist der Nachruf für Anthony Ainley, und der Audiokommentar war nach dem etwas Schnarchnasigen zu King's Demons wirklich gold wert.

  • Ihr seid beide Miesepeter, mir hat die Folge sehr gefallen.


    Was heiß hier "Miesepeter" - immerhin habe ich ein "Gut" gegeben. ;)


    Ich finde auch schade, wie kommentarlos der Master in Mark of the Rani wieder auftauchte. Mich würde interessieren, ob das hier ursprünglich tatsächlich als endgültiger Abgang gedacht war? Wirkte nämlich schon sehr so.


    Im Bonusmaterial wird das auch genau so gesagt. Und das Grillen sah auch sehr endgültig aus.


    Das Problem hatte ich überhaupt nicht. Ich fand die Außenaufnahmen einfach schön und habe mich gefreut, mal wieder eine richtig gut aussehende Classic-Folge zu sehen. Und auch den Alien-Planeten habe ich der Folge voll abgekauft.


    Ich hätte den anderen Planeten auch sofort gekauft, wenn die Eingangsszenen nicht auf Lanzerote gespielt hätten, und wenn die Landschaften sich nicht höllisch ähnlich gesehen hätten. Abgesehen davon, dass die Landschaft einfach so prägnant war, habe ich den Ortswechsel auch nicht völlig nachvollziehen können, mir war da wirklich nicht klar, dass ein Teil der Geschichte sich auf einem anderen Planeten abspielte. Was aber - wie Du richtig sagst - nichts macht, weil die Kulisse natürlich ganz wunderbar aussieht.


    Oh, wenn Dir das so gefallen hat, will ich Dir das hier nicht vorenthalten, damit Du Dich immer daran erfreuen kannst.


    Ah... - Ein "Best of Shorts"-Video. Vielen Dank dafür, da wird das optische Trauma gleich mal zementiert.


    Zitat

    Bin ich froh über dieses Forum. Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass einzige weibliche Wesen im Internet zu sein, dass so denkt... stattdessen hab ich aber die Jacke beim Doctor nicht vermisst (für einen Moment ist ja sogar die BRILLE zurückgekehrt!) Oh und Herr Ainley in dem Anzug war ja wohl richtig SCHICK


    Ooooh nein, Du bist nicht allein, ganz und gar nicht. Die anderen trauen sich nur nicht, das zu sagen. Dass die Jacke weg war, ist für mich definitiv ein Pluspunkt dieser Folge. Was sagst Du übrigens zu dieser komischen Weste, in die Peter Davison gesteckt wurde? Die war ja Gott sei Dank nur kurz zu sehen?


    Ich mag die Folge sehr. Sieht schön aus, die Handlung ist nicht super originell, aber ich find sie ganz gut umgesetzt. Ich hab auch kein Problem mit dem Mini-Master. Irgendwie ist das typisch Doctor Who für mich. Und auch wenn der Rest der Folge eher Recht düster ist, zu sehen, wie Peri Mini Master mit dem Schuh zu Leibe rückt, als wäre er ein besonders ekliges Insekt, macht einfach Spaß (ich bin ja dafür, der Doctor hätte den Minimaster so mitnehmen können. Hamsterkäfig mit Wassertränke und Laufrad dazu, und er hätte sich und dem Universum ne Menge Ärger gespart ).


    Das mit dem Hamsterkäfig gefällt mir auch sehr gut, aber laut Story Arc sollte der Doctor nun einmal eher das John-Wayne-Prinzip ausleben, und wenn der dann den Master in einen Käfig steckt wie Gargamel die Schlümpfe, dann läßt sich damit wohl nicht recht in Einklang bringen.


    Etwas bedenklich fand ich Stiefvater Howard. Was seine Beziehung zu Peri angeht, hab ich da ganz unangenehme Eindrücke bekommen, gerade was Peris Alpträume angeht, die dann den Howard-Kamelion-Master heraufbeschwören. Weird. Mehr als Andeutungen kriegt man aber nicht. Der Umgang am Strand wirkte ja auch recht ungezwungen.


    Ich habe nicht einmal gleich begriffen, dass Howard Peris Stiefvater ist. Sehr stiefväterlich wirkte der nicht. Und der Aufzug in Badehose ließ überhaupt keine elterliche Autorität aufkommen. Einen per se unangenehmen Eindruck hatte ich da allerdings nicht, ich war eher verwirrt und konnte das nicht einordnen.


    Nun, aber es ist klar, dass ihn ihr Abgang sehr schmerzt. Hat man ja auch am Ende von Resurrection of the Daleks klar gemerkt, auch wenn Du Tegans Abgang nicht mochtest.


    Ja, es hat dem Doctor so geschmerzt, dass er so schnell es nur ging sich mit der Tardis davonmachte. Und es hat so geschmerzt, dass hier ein schlichtes "ja" zuviel verlangt ist. Nun habe ich mich an anderer Stelle ordentlich für den Abschied von Sarah ins Zeug gelegt, den ich ja ganz wunderbar finde. Und vielleicht gibt es hinsichtlich der Subtilität bei beiden Ausstiegen Ähnlichkeiten, nur dass ich bei Tegan offenbar nicht imstande bin, diese Subtilität zu erkennen. Ich neige allerdings eher dazu, Tegans Ausstieg als schlecht geschrieben zu betrachten, während Sarahs Farewell einfach wunderschön geschrieben ist.


    Ich fand Peter Davison hier absolut klasse. Sein Doctor hat definitiv im Moment nicht mehr gerade viel Spaß am Leben, die Ereignisse der letzten Monate haben ihn sichtlich gezeichnet. Aber er jammert nicht und ist nach wie vor stets bestrebt, zu helfen, er geht von der Inszenierung her eindeutig in Richtung "tragischer Held". Die schnelle Demontage von Kamelion, der Gesichtsausdruck beim Dahinscheiden des Masters ... das waren tolle Szenen. Der Doctor ist hier nur noch angewidert vom Master und seiner Bösartigkeit, und trotz seiner (nur angedeuteten) Reue scheint es ihm primär eine Befriedigung zu geben, dass dieser Schmutz aus dem Universum gebrannt wurde. Auf Dauer würde ich den Doctor so nicht haben wollen, aber in dieser Staffel und auf diese sehr subtile Art und Weise gefällt mir diese Darbietung sehr.


    Einen John-Wayne-Doctor möchte ich auch nicht. Und ich kann es mir auch nicht recht vorstellen, wie der Doctor mit "Ich zähl bis drei, und dann ist Achterbahn" durch das Universum galoppiert und alles tötet, weil er gerade jetzt seine Mittwochsdepression hat. Und ich habe da die Gewichtung übrigens etwas anders wahrgenommen, mehr, dass es dem Doctor auch anekelt, so zu handeln und sein Handeln selbst nicht recht fassen kann. Und genau das hat mir dann sehr gut gefallen.


    ooh oooh ooooh! Und bei den Szenen mit dem Master und Peri auf dem Vulkan haben sie direkt hinter Peri ne RIESEN Feuerwand eingefügt. hahahahahahaha


    Ach, die sind doch verrückt! Wer will in einer Classic-Folge denn Riesenfeuerwände? Ich brauche das jedenfalls nichts... ;)

  • Und auch wenn der Rest der Folge eher Recht düster ist, zu sehen, wie Peri Mini Master mit dem Schuh zu Leibe rückt, als wäre er ein besonders ekliges Insekt, macht einfach Spaß (ich bin ja dafür, der Doctor hätte den Minimaster so mitnehmen können. Hamsterkäfig mit Wassertränke und Laufrad dazu, und er hätte sich und dem Universum ne Menge Ärger gespart ).


    Ganz genau, der Mini-Master ist ein eindeutiges Highlight, ein bisschen wie Nils Holgersson. :)


    Etwas bedenklich fand ich Stiefvater Howard. Was seine Beziehung zu Peri angeht, hab ich da ganz unangenehme Eindrücke bekommen, gerade was Peris Alpträume angeht, die dann den Howard-Kamelion-Master heraufbeschwören. Weird. Mehr als Andeutungen kriegt man aber nicht. Der Umgang am Strand wirkte ja auch recht ungezwungen.


    Mir ging´s eher wie Inazea, ich habe überhaupt nicht mitgekriegt, dass er ihr Stiefvater sein soll. In den Kommentaren war das ja auch großes Thema, ob der Schauspieler zu jung ist oder nicht. Für mich nicht mal so sehr eine Frage des Alters, aber in diesem Baywatch-Outfit denkt man halt nicht sehr an einen Herrn Papa.


    Ein Extra auf das ich mich aber schon freue, ist der Nachruf für Anthony Ainley, und der Audiokommentar war nach dem etwas Schnarchnasigen zu King's Demons wirklich gold wert.


    Audiokommentar war sehr unterhaltsam, aber der Nachruf auf Ainley ist äußerst karg. Und so richtig innig scheint niemand mit ihm gewesen zu sein, sie wissen nicht viel über ihn zu sagen. Außer dass er sportfanatisch und "privat" war.


    Im Bonusmaterial wird das auch genau so gesagt. Und das Grillen sah auch sehr endgültig aus.


    Durch das Bonus-Material weiß ich jetzt auch wenigstens, woher die Bruder-Geschichte her kommt. "Won´t you show mercy to your own ...". Auf die Idee wäre ich nicht mal im Ansatz gekommen, ich habe den Satz gedanklich einfach mit "kind" beendet.


    Ooooh nein, Du bist nicht allein, ganz und gar nicht. Die anderen trauen sich nur nicht, das zu sagen. Dass die Jacke weg war, ist für mich definitiv ein Pluspunkt dieser Folge. Was sagst Du übrigens zu dieser komischen Weste, in die Peter Davison gesteckt wurde? Die war ja Gott sei Dank nur kurz zu sehen?


    War die Jacke nicht schön? Ich fand die gut. :)


    Ja, es hat dem Doctor so geschmerzt, dass er so schnell es nur ging sich mit der Tardis davonmachte. Und es hat so geschmerzt, dass hier ein schlichtes "ja" zuviel verlangt ist. Nun habe ich mich an anderer Stelle ordentlich für den Abschied von Sarah ins Zeug gelegt, den ich ja ganz wunderbar finde. Und vielleicht gibt es hinsichtlich der Subtilität bei beiden Ausstiegen Ähnlichkeiten, nur dass ich bei Tegan offenbar nicht imstande bin, diese Subtilität zu erkennen. Ich neige allerdings eher dazu, Tegans Ausstieg als schlecht geschrieben zu betrachten, während Sarahs Farewell einfach wunderschön geschrieben ist.


    Du bist unfair, er hat ja gemeint "Well, we were together a long time." Ist doch dasselbe wie ein "Ja". :)


    Einen John-Wayne-Doctor möchte ich auch nicht. Und ich kann es mir auch nicht recht vorstellen, wie der Doctor mit "Ich zähl bis drei, und dann ist Achterbahn" durch das Universum galoppiert und alles tötet, weil er gerade jetzt seine Mittwochsdepression hat. Und ich habe da die Gewichtung übrigens etwas anders wahrgenommen, mehr, dass es dem Doctor auch anekelt, so zu handeln und sein Handeln selbst nicht recht fassen kann. Und genau das hat mir dann sehr gut gefallen.


    Ich hab es schon auch so aufgefasst, gerade in dem Moment, als er den Master verbrutzeln sieht. Aber als er dann in die TARDIS reingeht, scheint er seine Entscheidung nicht zu bereuen.


    Die Special Edition schaue ich mir gerade in diesem Moment an. Ich hatte schon bei der neuen Eingangsszene ein paar Lachanfälle ob der verbesserten Effekte, aber ich mochte ja schon die Enlightenment Special Edition nicht wirklich.


    Genau so weit bin ich gekommen, dann hab ich das wieder abgestellt. Was für einen saublöde Idee, die Sache mit Turloughs Bruder im Endeffekt gleich zu verraten.

    "It's more than that! I'm not that man, Klein. The man you want me to be. You can say what you like, even re-write my past, but it doesn't change who I am. If I can save them, I will. I'm the Doctor. That's what I do."


    5thdoc2nddoc8thdoc11thdoc9thdoc4thdoc10thdoc1stdoc6thdoc3rddoc7thdoc

  • Jetzt hätte ich die Special Edition fast nicht mehr bis zum Ende gesehen, weil es wirklich langweilig war. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte man den Plot-Diaglog dringelassen, aber alle Geschwindigkeit rausgeschnitten. Seltsam. Jedenfalls hat sich das beim gucken ganz seltsam angefühle. 8| Und Dann überall dieses Feuer und der rote Farbfilter, na ja. Also ich würde hier mal wieder fast eher von einer Verschlimmbesserung sprechen, vor allem bei den gänzlich "neuen" Szenen, wie der Absturz des Schiffes am Anfang. Positiv zu bemerken ist aber, dass viele Szenen mit Mark Strickson rausgeschnitten wurden...



    Ooooh nein, Du bist nicht allein, ganz und gar nicht. Die anderen trauen sich nur nicht, das zu sagen. Dass die Jacke weg war, ist für mich definitiv ein Pluspunkt dieser Folge. Was sagst Du übrigens zu dieser komischen Weste, in die Peter Davison gesteckt wurde? Die war ja Gott sei Dank nur kurz zu sehen?


    Tatsächlich laufen mir im Internet immer wieder Damen über den Weg, die Turlough GERADE in den Shorts geradzu anhächeln. Gut, es muss ja für jeden Top einen Deckel geben, aber die schiere Anzahl dieser Verehrerin überrascht mich immer wieder auf's neue. Ich dachte schon mit mir stimmt was nicht, weil ich dem dürren Käsemann nichts abgewinnen kann. 8|


    Die Weste war wirklich unansehnlich. Ich glaube, meine Großmutter hatte mal einen Sessel mit so einem Muster. Timelords haben bestimmt auch Großmütter, nur die vom Doctor hat wahrscheinlich keinen intakten Sessel mehr.


    Das mit dem Hamsterkäfig gefällt mir auch sehr gut, aber laut Story Arc sollte der Doctor nun einmal eher das John-Wayne-Prinzip ausleben, und wenn der dann den Master in einen Käfig steckt wie Gargamel die Schlümpfe, dann läßt sich damit wohl nicht recht in Einklang bringen.


    Wie, was John Wayne? Also das hatte ich so aggressiv nicht wahrgenommen? Der Doctor wird halt gehäuft von den Umständen gezwungen Dinge zu tun, die er verabscheut und das verstört ihn zutiefst. So kam das für mich rüber.



    Und ich habe da die Gewichtung übrigens etwas anders wahrgenommen, mehr, dass es dem Doctor auch anekelt, so zu handeln und sein Handeln selbst nicht recht fassen kann. Und genau das hat mir dann sehr gut gefallen.


    genau so.


    Ich habe nicht einmal gleich begriffen, dass Howard Peris Stiefvater ist. Sehr stiefväterlich wirkte der nicht. Und der Aufzug in Badehose ließ überhaupt keine elterliche Autorität aufkommen. Einen per se unangenehmen Eindruck hatte ich da allerdings nicht, ich war eher verwirrt und konnte das nicht einordnen.


    Für mich sah das nach der ersten Folge so aus, als würde er Peri hin und wieder in einen Schrank sperren oder sonst was mit ihr anstellen. O.o Aber dazu passt nicht die Kuschelszene relativ zu Beginn. Sein Outfit wurde aber auch treffend im Audiokommentar beschrieben. Da hat sich Peris Mutter einen Toy-Boy geangelt. :|



    Das Ainley Extra hab ich noch nicht geschaut, und irgendwie hab ich jetzt auch nicht mehr die Lust dazu. ;( Sollte mir vielleicht eher endlich die Dalek-War Box holen, der Nachruf für Roger Delgado soll sehr schön gewesen sein.


    Bruder war auch das letzte was mir bei "you own *!" in den Sinn kam.

  • Jetzt hätte ich die Special Edition fast nicht mehr bis zum Ende gesehen, weil es wirklich langweilig war. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte man den Plot-Diaglog dringelassen, aber alle Geschwindigkeit rausgeschnitten. Seltsam. Jedenfalls hat sich das beim gucken ganz seltsam angefühle. 8| Und Dann überall dieses Feuer und der rote Farbfilter, na ja. Also ich würde hier mal wieder fast eher von einer Verschlimmbesserung sprechen, vor allem bei den gänzlich "neuen" Szenen, wie der Absturz des Schiffes am Anfang. Positiv zu bemerken ist aber, dass viele Szenen mit Mark Strickson rausgeschnitten wurden...


    Ich habe mir das ja gar nicht erst angesehen, und immerhin weiß ich jetzt, dass ich meine Zeit für etwas anderes verwenden kann.


    Tatsächlich laufen mir im Internet immer wieder Damen über den Weg, die Turlough GERADE in den Shorts geradzu anhächeln. Gut, es muss ja für jeden Top einen Deckel geben, aber die schiere Anzahl dieser Verehrerin überrascht mich immer wieder auf's neue. Ich dachte schon mit mir stimmt was nicht, weil ich dem dürren Käsemann nichts abgewinnen kann.


    Wirklich, so viele finden das gut? Sachen gibts... Ich denke aber schon, dass mit dir alles stimmt. Oder mit uns beiden stimmt etwas nicht. ;)


    Wie, was John Wayne? Also das hatte ich so aggressiv nicht wahrgenommen? Der Doctor wird halt gehäuft von den Umständen gezwungen Dinge zu tun, die er verabscheut und das verstört ihn zutiefst. So kam das für mich rüber.


    Mir ging es da eher um dieses "Alles oder Nichts" und "ohne Rücksicht auf Verluste", was beim fünften Doctor auftritt.


    Bruder war auch das letzte was mir bei "you own *!" in den Sinn kam.


    Das mt dem Bruder ist ja auch eine blöde Idee, schon weil jeder sofort an Star Wars denkt und innerlich ächzt. Ich habe da übrigens auch nicht an "Bruder" gedacht. Ich hatte zugegebenermaßen überhaupt keine Idee, was der Master da noch sagen wollte. Ich war viel zu überrascht, dass er wirklich getötet wurde.

  • Von mir ein GUT


    Die Aufnahmen auf Lanzerote und die auf Sam (ja, okay, war auch Lanzerote) wirkten sehr authentisch, auch die gebäude hatten so gar nichts kulissenhaftes.


    Der Doctor hat verständlicherweise viel von seiner ursprünglichen Fröhlichkeit verloren ... von daher ist auch sein "Nichthelfen" beim (vorläufigen) Tod des masters verständlich, schließlich hat er es kurz zuvor nicht geschafft Davros zu beseitigen.


    Trotz der insgesamt ernsteren Stimmung der Folge gab es doch zumindest eine Szene, die mich schmunzeln ließ: Als der Doktor in dem Cafe auf Lanzerote mit außerirdischen Münzen bezahlte


    Turlough hat nochmal Sympathiepunkte gewonnen, als er Peri rettete


    Kamelion musste wohl entsorgt werden, weil der Operateur verstaorben war? ich fand es die letzten Folgen schade, dass er gar nicht mehr erwähnt wordn ist, so ein paar Worte wie "Ist er immer noch funktionslos?" oder so wären doch nicht zuviel verlangt gewesen


    Der Master ... ich muss sagen, das "I am the Master! You will obey me!" hatte der Delgado-Master einfach beser drauf ;( . Aber dass er bei seinem Plan nicht auf Fiesheiten und grausamkeiten nicht verzichten kann, ist doch völlig logisch: Immerhin hat das Schicksal ihm übel mitgespielt, da ist es doch selbstverständlich, dass er da seinen Frust an den "niederen Kreaturen" auslassen muss ...


    Peri hat mir von Anfang an gut gefallen: Nicht nur, dass sie imBikini eine gute Figur macht, sie ist auch eine starke perönlichkeit und weist den Master zeitweise in seine Schranken. Am besten gefiel da die Szene, als sie den Mini-master mit einem Schuh nachjagt, um ihn wie das Ungeziefer das er ist, platt zu machen


    michael_who:
    "Vielen Dank" für das Einstellen des Videos ... zumindest die ersten 9 Sekunden gefallen mir ;)

  • Turlough hat nochmal Sympathiepunkte gewonnen, als er Peri rettete


    Naja... leider ein leidiges Relikt der Zeit als die Companions vor allem hübsch anzuschauende Kreisch-Accessoires der TARDIS Innenausstattung darstellen durften und nicht selbst tough und nicht auf fremde Hilfe angewiesen erscheinen durften. Selbst Ace hat ja später genug Szenen in denen sie so entsetzt oder ohnmächtig ist, dass sie sich hilfeerflehend an den "Professor" wenden muss, dass eine Frau vielleicht auch Turlough hätte aus dem Atlantik ziehen können kam den Leuten damals natürlich nicht in den Sinn... Hätte mir als Szene aber eigentlich besser gefallen als diese ganze schwache Frau Geschichte... schon das mit dem Stiefvater auf dem Boot war ja für Peri eigentlich eine suboptimale Einführung.


    Zitat

    Kamelion musste wohl entsorgt werden, weil der Operateur verstaorben war? ich fand es die letzten Folgen schade, dass er gar nicht mehr erwähnt wordn ist, so ein paar Worte wie "Ist er immer noch funktionslos?" oder so wären doch nicht zuviel verlangt gewesen


    Ich glaub dazu hat ihn die Crew zu sehr gehasst. Wirklich "gut" funktioniert hatte er ja schon in the King's Demon nicht und ohne den Menschen der diese Höllenmaschine erfunden hatte wollte es dann wohl gar nicht mehr gelingen ihn zum Leben zu erwecken...


    Zitat

    Der Master ... ich muss sagen, das "I am the Master! You will obey me!" hatte der Delgado-Master einfach beser drauf ;( . Aber dass er bei seinem Plan nicht auf Fiesheiten und grausamkeiten nicht verzichten kann, ist doch völlig logisch: Immerhin hat das Schicksal ihm übel mitgespielt, da ist es doch selbstverständlich, dass er da seinen Frust an den "niederen Kreaturen" auslassen muss ...


    Ein Teufelskreis :D
    Weil er so fies und unmenschlich handelt, gerät er in diese Problemsituationen, die ihn dann wieder beeinflussen, fies und unmenschlich zu handeln.
    Arm finde ich ihn aber trotzdem nicht. Er hat jedes Schicksal das ihm widerfahren ist vollkommen verdient (gehabt)...
    Ansonsten müsste man ja auch den Doctor verfluchen, der ihn ständig in diese Problemsituationen stößt, weil er unbedingt alle fiesen Pläne des Masters verhindern muss. Und dazu mag ich gerade die Eigenschaft des Doctors zu sehr, sich stets zwischen die Welt und den Master zu stellen wenn der wieder Pläne schmiedet. ;)


    Zitat

    michael_who:
    "Vielen Dank" für das Einstellen des Videos ... zumindest die ersten 9 Sekunden gefallen mir ;)


    Stimmt. Im Rest hätten ein paar wirkliche Einstellungen von Shorts dem Video wirklich gut getan. Kamen ja so gut wie keine haarigen, bleichen, knubbeligen Britenbeine vor in dem Ding :D

  • Den ausgezeichneten eröffnenden Analysen von Inazea und Kaoru habe ich kaum etwas zu entgegnen, nur gefiel mir im Gegensatz zu "Enlightenment" die Special Edition diesmal besser. Wenn die Action komprimierter ist, ohne dass etwas Wichtiges fehlt, fallen einige Schwächen weniger auf (und Längen durch Herumlaufen auf kahlem Gestein weg).

    Die sollten das Geld wirklich lieber in Animationen von verlorenen Episoden investieren... Seufz...


    Das ist auf jeden Fall trotzdem ein wahres Wort!



    "Planet of Fire" wirkt in der Tat wie die große Hausputzaktion vor dem Abschluß Androzani. Und dabei den Master (wie es wohl zu dem Zeitpunkt geplant war) "endgültig" aus der Serie schreiben zu wollen, in dem man ihn *brutzel* *aua!* schnell auf den Bunsenbrenner stellt, war schon arg wenig für einen über Jahre etablierten Charakter, und die Schrumpfnummer gab ihn obendrein der Lächerlichkeit preis.




    Peri (...) gefällt mir sehr gut, wenn sie dem Kamelionmaster gegen das Schienbein tritt oder ihm später einfach anschnauzt: "So what? I am Perpugiliam Brown and i can shout as loud as you can." Dass sie sich so gar nicht unterkriegen lässt, egal was da kommt, das hat mir gut gefallen.


    Ja, sie hatte in der Tat einige schöne Momente zum Einstand und kommt wesentlich besser zur Geltung als in einigen 6th Doctor Episoden.


    Trotz der insgesamt ernsteren Stimmung der Folge gab es doch zumindest eine Szene, die mich schmunzeln ließ: Als der Doktor in dem Cafe auf Lanzerote mit außerirdischen Münzen bezahlte.


    Immer diese Zerstreutheit, typisch Alien - fand ich auch eine schöne kleine Szene :)


    Insgesamt habe ich trotzdem nur mit Durchschnitt abgestimmt. Gerade Peter Wyngarde, den ich aus "Department S" sehr mag, hat man hier eine schreckliche Trottel-Rolle angedreht. Jeder, der gerade aus irgendeiner Zeitmaschine gehüpft kommt, kann hier behaupten, er wäre der neue Chef, und alle Nase lang wird das Gitter aufgemacht, um schnell mal wieder ein kleines Sacrifice zu veranstalten. Wenn dies wirklich eine religiöse Zeremonie wäre, bei der es um Leben und Tod ginge, besäße sie eine große Ernsthaftigkeit, nicht so ein würdeloses Gruppen-Herumschubsen nach dem Motto "wer will noch mal, wer hat noch nicht". :thumbdown:

  • So richtig zufrieden war ich mit dieser Folge nicht.


    Ihr habt Recht, das Ganze wirkt wie eine Aufräumaktion vor "Caves of Androzani". Ausserdem hab ich den Eindruck, dass man noch krampfhaft irgendwas aus Turlough machen will und dann eine Geschichte ranpatscht, die bei 2 Sekunden näherem Nachdenken in sich zusammenfällt. Hatte er nicht noch am Ende von "Enlightenment" vorgeschlagen, nach Trion zu fliegen? Und nun kriegt er Muffensausen, wenn man Signale von Trion-Schiffen empfängt und stellt sich als ehemaliger Gefangener raus? Näää, irgendwie passt das nicht zusammen.


    Den grössten Eindruck hat die Folge tatsächlich - und leider! - in Sachen Klamotten hinterlassen. Etwas wie Turlough in Shorts möchte ich niemals wieder sehen müssen. Und der Doctor und Peri waren auch nicht gerade ansehenlich (ich weiss, letztere für die männlichen Zuschauer schon, aber mir entzieht sich das Verständnis dafür).


    Der Rest der Story war auch nicht besonders fesselnd, das ganze Master-Kamelion-Gedöns hat mich ziemlich kalt gelassen, und die Ureinwohner fand ich auch ziemlich klischeehaft-doof ausgearbeitet.


    Ich klinge jetzt mal wieder negativer, als ich eigentlich möchte, denn es ist im Grunde keine wirklich schlechte Folge. Aber auch keine gute.


    Daher ein ganz einfaches und klares "Durchschnitt".

  • Auch wenn die Folge eindeutig ihre Schwächen hat, so hat sie mich doch zumindest ein bisschen mit Turlough versöhnt. Seine Story wird hier immerhin "abgerundet" und er ist weit weniger nervig als in den vorherigen Episoden. Was Peri angeht bin ich mir noch nicht sicher, vor allem mit ihrem (gefakten) Ami-Akzent werd ich nicht wirklich warm. Andererseits hatte sie schöne Szenen im Umgang mit dem Mini-Master, deshalb bin ich da optimistisch, dass sie ein guter Companion wird. Zum Doctor wurde schon einiges geschrieben, ich fand seine Entwicklung auch recht nachvollziehbar, aber ich würde mir wünschen dass er nicht so "dunkel" bleibt angesichts der letzten Ereignisse. Schließlich ist er den Master jetzt losgeworden und Davros ist fürs Erste auch keine Gefahr mehr, also gibt es keinen Grund sich übertriebene Sorgen zu machen.


    Was mich richtig gestört hat war das ewige Hin und Her mit Kamelion. Nette Idee an sich, aber ich fand sie grausam umgesetzt, es diente eig. nur dazu die Folge zu strecken (wie so manches). Insofern bin ich froh, dass man ihn losgeworden ist, auch wenn man ihn nicht gleich hätte zerstören müssen. Nun, der Rest wurde schon in den anderen Beiträgen ausführlich besprochen, daher...


    FAZIT: Eine solide Folge vor dem "großen Finale" für den 5. Doctor...
    6.5/10 Pkt. - 'GUT'

    I have a new destination. My journey's the same as yours, the same as anyone's.
    It's taken me so many years, so many lifetimes but at last I know where I'm going... Where I've always been going:
    Home... The long way 'round


    1stdoc 2nddoc 3rddoc 4thdoc 5thdoc 6thdoc 7thdoc 8thdoc Wardoc 9thdoc 10thdoc 11thdoc 12thdoc

  • Anfangs war ich ja bei der Geschichte skeptisch, aber sie leistet wirklich einen großen Handlungsschub. Peri wird eingeführt mit der fabulösen Alien-Dildo-Szene, Turlough wirkt zum ersten Mal sympathisch und verschwindet dann endgültig. Gleiches passiert mit Kamelion. Und der Master auch noch dabei. Dazu ein abergläubisches Völkchen gerettet, was jetzt auch noch durch Fortschritt beglückt wird. Puh, das ist schon mal ne Leistung für eine Geschichte.


    Man kann sich jetzt trefflich streiten, ob es jetzt zuviel (sinnlose) Außenaufnahmen gab oder nicht. Ich fand die Menge jetzt ganz hilfreich, denn von engen Studiogängen hat man ja nun wirklich schon viel gesehen, da sind ein paar Verfolgungsszenen im Freien bei so einer menschenfernen Landschaft einfach gut geeignet, das Fremde zu betonen. Die Studioszenen auf dem Planet sind ja dann wieder durch die gewohnte Enge gekennzeichnet.


    Dass man den Master herausschreiben wollte, alleine aus Vertragsgründen, passt zwar zur damaligen Zeit, wäre aber wirklich eine Tragödie gewesen, wenn es das tatsächliche Ende gewesen wäre. Auch muss man froh sein, dass der Master nicht sein letztes Wort geäußert hat, denn das hätte die Geschichte des Doctors wohl ziemlich verändert. Das Ende der Geschichte mit der physischen Vernichtung des Masters ist sowieso etwas seltsam, denn wenn man bedenkt, was der Doctor oft vorher und nachher so gesagt hat über den Doctor, ist das doch ein harsches Ende und kommt einer Exekution nahe. Nungut, der Doctor hat nach dem Ende des 4. Doctors sicherlich einen guten Grund dafür, aber wenn man bedenkt, wie der Doctor - auch zur damaligen Zeit schon - Gewalt skeptisch gegenüberstand, ist dieses Ende für den Master doch extrem bösartig.



    Die Geschichte im Ganzen ist doch recht sinnhaft geschrieben und umgesetzt worden, vielleicht hätte man paar Szenen weglassen können, diese ständigen Versammlungen des doch recht kleinen Stammes wirken schon leicht zwanghaft, aber auch wenn das "Stammesleben" jetzt nicht so wunderbar dargestellt wurde, sind die Konflikte gut ausgearbeitet worden. Was mich aber gewundert hat: Nachdem sie einen Gott in silbergrauen Schutzanzug verehren, warum haben sie das nicht schon bemerkt bei der Vulkanüberwachungszentrale, dass das wenig mit einem Gott zu tun hat? Der hängt doch so schön im Hintergrund.


    Egal, der Doctor hat mich überzeugt und mitgenommen, wie oben bereits angedeutet ist die Auswechslung der TARDIS-Crew gut gelungen und die Geschichte war gut. Insgesamt daher eine gute Folge :)



    Als Special gibts noch ein viel zu kurzes Special über und mit dem Master, am Ende mit einem netten kleinen Interview-Auszug, wo er sich mal schön ausgekotzt hat über die Zeit nach Tom Baker und vor allem die McCoy-Zeit. Achja, da gibts noch eine Movie-Version der Geschichte. Was einer, was damit gemeint ist? Alle Folgen ohne Outtro und Intro?


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

    Einmal editiert, zuletzt von Zghuk ()

  • ok, dann wars wohl richtig, das nicht zu sehen ;)


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Super! Tolle Geschichte, das Geheimnis um Turlough wird gelüftet, Peri kommt dazu und macht mehr als in allen anderen Folgen die noch kommen. Und einer meiner Lieblingsschauspieler hat eine wichtige Rolle: Peter Wyngarde.



    Leider letztes Jahr verstorben.


    Neue Weste für den Doctor, was will man mehr?


    Daher super.

    Things that try to look like things often do look more like things than things.