Der letzte Film, den ich gesehen habe

  • Trollhunter
    Dieses überraschende Meisterwerk ais Norwegen überzeugt auf der einen Seite mit aüßerst witzigen Dialogen, auf der anderen Seite mit einer überraschenden Authentizität in Bild und Wort.
    Zur erzählten Geschichte: Einige Studenten machen sich mit einer Kamera auf, um dem Mythos der Trolle in Norwegen ein für alle Mal auf den Grund zu gehen. Sie können einen Mitarbeiter der norwegischen Forstbehörde überzeugen, ihn auf seinen Trolljagden - natürlich streng nach Bestandkontrolle organisiert - begleiten zu dürfen.

    Während der Trailer eher ein Horrorszenario á la Blair Witch Project vermuten ließ, überzeugt Trollhunter eher durch schön digital veränderte Kamerabilder und geniale Einfälle (z.B. wie sehr die Trolle in die Kultur eingebunden sind).

    Ich gebe 4 von 5 Punkten für diesen Spaß um die Forstwirtschaft in Norwegen!

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • Habe in den letzten Wochen auch einige Filme gesehen. Eigentlich hatte ich im Kopf, hier hätte schon jemand etwas zu "Der letzte Tempelritter" geschrieben, kann es aber gerade nicht finden.

    Aber egal, trotz einiger negativer Kritiken die ich im Vorfeld mitbekommen habe, fand ich den Film gut. Teilweise hat mich der Film an "Der Hobbit" erinnert, zumindest die Reise durch den Wald. :) Die Idee, die gruselige Atmosphäre und Cage / Perlman als nettes Kumpelgespann waren gute Zutaten für einen kurzweiligen Videoabend. Der Endkampf war kurz und schmerzlos und daher nicht so schlimm wie der in "Solomon Kane". Nur wie so oft ist der deutsche Titel ziemlich sinnlos.

    R.E.D.
    Wieder ein Film, der besser war, als erwartet. Nach der übertriebenen Szene im Trailer, in der Bruce Willis stehend aus einem fahrenden Auto aussteigt und schießt während sich das Auto im Hintergrund dreht, habe ich nicht mit so einem guten Film gerechnet. Die Szene sah zwar im fertigen Film nicht realistischer aus, war aber die Ausnahme. :D Für mich der beste Bruce Willis Film seit "Stirb langsam 4.0". Beeindruckendes Hauptdarstellerensemble, indem John Malkovich teilweise an H.M. Murdock erinnert, das sehr gut aufgelegt war [Was ist Richard Dreyfuss alt geworden :O ]. Coole Action, coole Stars und lustig präsentiert. Ein Kandidat für die Sammlung. :rolleyes:

    Und zu guter letzt kam "The Mechanic" gerade aus dem DVD-Player. Der Film mit Jason Statham, nicht der mit Dolph Lundgren. Obwohl der auch nicht so schlecht ist. :)
    Kein comichafter Actionfilm wie "Transporter", sondern eher ein ernster Vertreter. Schön gefilmter Action-Thriller, mit guter Action, guten Stunts und Jason Statham, der die gleiche Rolle spielt, wie in seinen zehn vorherigen Filmen. :D Simon West führte Regie und schürrt mit dem visuellen Stil in dem Film die Vorfreude auf "Expendables 2". :20:

  • in RED war ich im kino, ziemlich cooler film(und auch teilweise richtig lustig).

    Batman year one
    hatte ein bisschen mehr erwartet, aber trotzdem noch gut.

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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • Die Erfindung des Verderbens (1957, CSSR)
    Mein Vater meinte neulich "Guck den mal an, den hab ich als Kind im Kino gesehen, der ist gut !", also hab ich mir den mal angeschaut. Und zumindest aus rein visueller Sicht ist das tatsächlich ein interessantes Werk, denn der dafür legendär gewordene Regisseur Karel Zeman mischt hier auf eindrucksvolle Weise Realfilm mit Schwarz-Weiß-Zeichungen, was vor allem bei Animationen wie die Dampflok am Anfang duchaus für Verblüffung sorgt, weil das auch schon fast als zeitgenössiges CGI-Experiment durchgehen könnte. Dass der das 1957 so hinbekommen hat - Respekt !
    Inhaltlich hingegen kommt der Film aber leider arg entschleunigt daher, bis auf die letzten 10 Minuten, in denen völlig übereilt wirkend dann schnell die Handlung zuende gebracht wird. Kein rundes Drehbuch also, und wer z.B. schon die amerikanische Kapitän Nemo - Verfilmung aus den 60ern (?) gesehen hat, kennt die Story sowieso schon. Aber wie gesagt, wer mal den Vorfahre von "Sin City" oder dem Albumcover von Thom Yorkes "The Eraser" sehen will, kann durchaus mal einen Blick riskieren...

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  • Sundays at Tifany's

    Jane hat als Kind einen imaginären Freund namens Michael. An ihrem 10. Geburtstag, genau zum Zeitpunkt ihrer Geburt, erklärt dieser ihr jedoch, dass er sie jetzt verlassen muss.
    Jane denkt in der Folgezeit nicht mehr an Michael und viele Jahre später steht sie kurz vor ihrer Hochzeit mit dem Schauspieler Hugh McGrath und ist eigentlich ganz glücklich. Doch plötzlich taucht Micheal wieder auf - und kann von jedem gesehen werden. Jane hält ihn zunächst für einen Stalker, doch durch seine unschuldige Art und sein Wissen über ihre Kindheitserlebnisse mit ihrem imaginären Freund berginnt er sie für sich einzunehmen und sie hält es irgendwie auch für möglich, dass er ttsächlich der ist, der er behauptet zu sein.
    Jane und Micheal haben eine schöne Zeit zusammen und nach und nach erkennt sie, dass sie mit Hugh, der eigentlich nr sich selbst liebt, nicht glücklichen ist - doch dann erklärt Michael, dass er gehen muss. Jane ist enttäuscht. Doch auch Michael errkennt, dass er Jane wirklich liebt und beginnt sich ein reales Leben aufzubauen.
    Der Hochzeitstermin rückt näher und trotz aller Zweifel will Jane die Hochzeit durchziehen, doch vorm Altar erkennt sie, dass sie in Begriff ist eine Fehler zu machen und beginnt nach Micheal zu suchen ...

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    "Sundays at Tiffany's" ist eine fürs Fernsehen produzierte Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von James Patterson. Der Film hält sih nicht 1:1 an die literarische Vorlage, kann aber auf ganzer Linie überzeugen. Es ist schön zu beobachten, wie Jane sich wieder an ihre Kindheit erinnert und mher Spass und Lebensfreude hat. Natürlich wird auch so manches Klischee bedient, so ist zB Hugh ein egozentrischer Unsympath und man fragt sich, was jane je an ihm finden konnte (die Antwort liegt wohl bei Jane's Mutter, die ihr erklärte, dass ees wahre Liebe nicht gibt und man sich daher mit dem begnügen sollte was man bekommen kann). Aber das stört keineswegs, es passt in das Bild der Welt, die gezeichnet wird.
    Die Darsteller können durch die bank überzeugen und es gibt eine Vielzahl schöner Einzelszenen.
    "Sundays at Tiffany's" hat es auf Anhieb geschafft, sich in die Reihe meiner Lieblingsfilme einzureihen

  • Zu Alyssa Milano...ihr einzig wichtiger Beitrag zur Filmkunst besteht meiner Meinung nach sowieso nur in ihrem Auftritt in "PHANTOM KOMMANDO" aber naja^^

    Ich hatte zuletzt mit "Love Exposure" und "Memories of Matsuko" die komplette Japano-Dröhnung...da dauert es eine Weile, bis man seine Kinnlade wieder eingefahren hat^^


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  • Ich hatte zuletzt mit "Love Exposure" und "Memories of Matsuko" die komplette Japano-Dröhnung...


    Ah, Love Exposure - ulkiger Film, aber mit gerade mal 4 Stunden Laufzeit deutlich zu kurz ! 8)
    Was ist denn mit dem anderen Film - taugt der irgendwas ? Weil optische Spielereien allein hauen mich ja noch nicht vom Hocker...

  • Den kann ich echt empfehlen, traurige Geschichte in verstörenden Bildern^^

    Es geht im groben darum, dass ein Typ die Habseligkeiten seiner verstorbenen Tante (von eigener Familie verstoßen) sowie ihre Wohnung auflösen muss. Dabei findet er eben heraus was sie für ein Mensch war und was für Schicksalsschläge sie so hinnehmen musste...das Ganze wird dann so abgefahren erzählt, jemand hatte es verglichen mit "Die fabelhafte Welt der Amelie" auf CRACK mit dem Trieb Frauen zu schlagen :ninja:

  • Melancholia
    Lars von Triers neustes Machwerk. Thematisch dreht sich der Film um das, was man eigentlich von "Antichrist" erwartet hatte, Depressionen. Die depressive PR-Frau ruiniert sich an ihrem Hochzeitsabend Ehe und Job, und dann droht auch noch der Planet "Melancholia" auf die Erde zu stürzen und alles Leben auszulöschen. Ein ganz schöner Schlamassel also, und eigentlich eine Prima Kulisse für menschliche Abgründe. Die tun sich nur leider in den analytisch-theaterhaften Trier-Filmen eher selten auf; am ehesten noch in den 90ern dank des Looks, als effektlos mit muffiger Wackelkamera gefilmt wurde. Doch generell gilt wohl: Umso besser ein Trier-Film aussieht, umso oberflächlicher wirkt er. Und "Melancholia" sieht verdammt gut aus. Hat sogar CGI-Effekte. Und so kommt während des Abspanns doch das Gefühl auf, dass hier einiges an Potential verschwendet wurde. Nicht nur generell, auch im Speziellen, denn...

    Spoiler anzeigen

    ...anstatt des Weltuntergangs, der dann wohl scheinbar tatsächlich passiert, hätte ich es schöner gefunden, wenn die Pointe gewesen wäre, dass Justine den Draht manipuliert hat, damit Claire nur denkt der Planet käme näher, damit sie ihre Familie vergiftet.
    Immerhin, kleine Auffälligkeiten gibt es ja trotzdem - z.B. die Brücke, an der Pferd wie Wagen stehenbleiben. Geschieht der Weltuntergang am Ende nur auf dem Anwesen, und wer es verlässt - als Analogie verstehend aus der Depression findet, überlebt ? Und dann die explizite Erwähnung, dass der Golfplatz 18 Löcher hat, während Claire samt Kind bei ihrer Fluchtszene gegen Ende aber plötzlich vor einer Fahne mit der Nummer 19 steht. Fand der Weltuntergang am Ende doch nur im Kopf einer der Charaktere statt ? - aber dann nicht im Kopf von Justine, die ja die genaue Anzahl der Löcher kannte.


    So bleiben am Ende zumindest kleine Fragezeichen übrig, wieviel in dem Film denn nun wirklich steckt. Letztendlich aber wohl dann doch weniger, als im vergleichbaren "Tree of Life", der sicherlich lahmarischiger als "Melancholia" daherkommt, aber doch mehr zu bieten hat, als Zerstörung und die nackten Brüste von Kirsten Dunst.
    Dennoch, wer besagte Brüste mal sehen will, Lars von Trier mag, oder wie ich übertüdelte Hochzeitszeremonien scheiße findet, kann das ruhig mal gucken. Ist ja sonst nix los im Kino...

  • Na, das nenn' ich mal Zufall. Ich war gestern in der letzten Vorstellung von Melancholia gewesen. :) Ich überlegte schon mehrmals, ob ich überhaupt rein gehen sollte. Er wurde in einem Programmkino in Mainz gezeigt.

    als effektlos mit muffiger Wackelkamera gefilmt wurde

    Die Wackelkamera hat mich doch sehr gestört. Der wirklich einzige Negativpunkt.

    Und "Melancholia" sieht verdammt gut aus.

    Sehr wohl. Ich kann es kaum erwarten, dass die DVD rauskommt. Den Film ist absolut sehenswert. Vielleicht ein Meilenstein des SF-Kinos?

    1.4thdoc3rddoc 2.12thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc11thdoc 5.9thdoc 6.6thdoc1stdoc 7.8thdocWardoc 8.5thdoc 9.10thdoc ... (Unwichtig, aber Tennant ist nicht mehr Letzter :P)

    Einmal editiert, zuletzt von Torian (28. November 2011 um 23:28)

  • Ob nun die Erdvernichtung eine Analogie zu Deiner besagten Depressionstheorie ist, tut nichts zu Sache, dass "Melancholia" ein Science-Fiction-Drama ist. ;)

    1.4thdoc3rddoc 2.12thdoc 3.7thdoc 4.2nddoc11thdoc 5.9thdoc 6.6thdoc1stdoc 7.8thdocWardoc 8.5thdoc 9.10thdoc ... (Unwichtig, aber Tennant ist nicht mehr Letzter :P)

  • Also ich habe mir letztens The Guard - ein Ire sieht Schwarz angesehen und kann nur Schreiben : Wer auf Schwarzen Humor Ironie und Schräge aber Realistische Charaktere steht sollte ihn sich unbedingt Ansehen.

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    Geständnisse (Confessions)...zynischer und bösartiger Rachefilm wie ich ihn persönlich noch nie gesehen habe, absolut großartig.


    Ich denk mal, hierzu muss man nicht mehr viel sagen... Battle Royal ist super^^

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  • Ich denk mal, hierzu muss man nicht mehr viel sagen... Battle Royal ist super^^

    Der Film ist klasse aber auch das Buch ist sehr gut , ich finde sogar besser als der Film :)

    Zuletzt habe ich

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    gesehen, und ich muss sagen der film hat mich schon beindruckt ich würde Ihn fast auf eine Stufe wie Children of Men stellen. Der andere Film den ich vor kurzen angeschaut habe war
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    da kann man sehen wie schmutzig der Wahlkampf doch ist ....
  • Nachdem ich kürzlich "Gladiator" nochmal gesehen hatte, dachte ich, ich gebe "Robin Hood" auch mal eine Chance, weil vom gleichen Team. Eigentlich hat mich der Film nicht sonderlich interessiert, denn ich mag Russell Crowe nicht so gerne. Er stört mich zwar nicht, ist aber auch kein Schauspieler, wegen dem ich mir einen Film anschauen würde. Außerdem war er mir als Robin zu alt und hatte die falsche Frisur. Wenn man mit "Robin of Sherwood" aufgewachsen ist... ;)
    Manchmal wird man positiv überrascht, wie bei "King Arthur". Leider war das bei "Robin Hood" nicht der Fall. Über eine Stunde zieht ins Land, bis endlich mal alle Charaktere eingeführt wurden und dort sind, damit endlich die Geschichte anfangen kann. Und so ein Zufall, Robin "erbt" in Frankreich das Schwert von genau dem Mann, dessen Schwiegervater mit seinem eigenen Vater im Bunde war. Irgendwie passiert dann im restlichen Film auch nicht viel mehr. War mir zu wenig Abenteuer und Spaß.

    Seit Patrick Bergin durch den Sherwood Forest gelaufen ist, hat mich kein Robin Hood mehr angesprochen. Diesen Film hätten sich Ridley Scott und Russell Crowe auch schenken können. Der einzig postive Aspekt: er hat unheimlich Lust gemacht, mir nochmal "Die Ritter der Kokosnuss" anzuschauen. :D

  • GenomInc:

    In time klingt wirklich interessant. Sehr interessant. Aber schon der Trailer verleidet mir alles. Da sind schon wieder die ultrasexy people und die Vamps, die mittlerweile ja nicht mehr als 15 Jahre ausschauen dürfen und um gottes willen magersüchtig ausschauen müssen. -_- Das verleidet mir in leitzter Zeit jeden einzelnen Film. Schon Rachel in Batman war absolut blass, aber hauptsache sexy. Ich kann sowas nicht mehr gebrauchen. Warum schon wieder eine extra heiße sexszene und ich würde jede wette eingehen, dass sie schon wieder einfach draufgepappt ist, damit die Wichser auch was zum Schauen haben. Neeeeeee, da kann mir die größte Kunst zum Hals raus hängen.
    In Inception wurde doch auch nicht die ganze Zeit gevögelt und es war ein klasse Film!

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