Der letzte Film, den ich gesehen habe

  • Okay, mein zweiter Satz bleibt trotzdem bestehen. Die Filme haben uns nichts über den Imperator verraten. Und selbst bei 3,5 Mio. verkaufter Exemplare - die Bücher sind mit Sicherheit nicht von jedem gelesen worden, der damals die Filme gesehen hat und daher eben nicht den Namen des Imperators wusste, nachdem sie aus Rückkehr der Jedi-Ritter gegangen waren. ;)

  • Episodes 8 folgt bei mir erst in den nächsten Tagen... ;):snack:


    Zootopia (zu deutsch aufgrund von Urheberrecht: Zoomania):
    Eine schöne Fabel, wie sie sich gehört: keine dummen Reittiere (wie z.B. in der Gurke "Rango"), sondern eine Fabel durch und durch. Und niedlich :lach:
    Dieser Film hat mir den Glauben an Animationsfilme zurückgegeben, der Glaube, der mit überbewerteten Krimbimsel wie "Wall-E" zerstört wurde (diese Dialoge! Hergott hilf! :thumbdown: ).


    Achja, läuft gerade auf Netflix.

    I have a mind to join a club and beat you over the head with it. - Groucho Marx

  • Nur mal als Anmerkung: Habe ich in den letzten Tagen immer mal wieder durch die Zuschauersektion zu The Last Jedi auf Rotten Tomatoes geklickt, wo der Film inzwischen nur noch 54% hat. Und es wird schnell klar warum: Viele "Reviews", auch einige der positiven, sind eindeutig von Bots geschrieben, da kein Profil hinter ihnen steckt. Und dazu kommen diejenigen, die den Film richtig hassen und diejenigen, die ihn lieben, die anscheinend ständig ihre Reviews erneut posten. Ich weiß nicht, ob der Algorythmus den die Webseite verwendet, das erkennt, aber da er auch die Bots, welche verdammt offensichtlich sind, nicht zu erkennen scheint, bin ich mir da nicht so sicher.


    Das der Film so negativ wegkommt, überrascht mich nur teilweise, wobei dieser Hass auf gerade Disney (ich habe irgendwo einen Rededit Link gesehen, wo jemand damit prahlt Bots programmiert zu haben, den Film überall negativ zu bewerten, weil Lucasfilm eben Disney gehört) dabei auch eine große Rolle spielt. Mir ist auch klar, dass manchen Leuten der Humor definitiv nicht gefallen wird und manche Szenen, mit denen ich weniger Probleme hatte, mehr Probleme bereiten werden. Aber was es da teilweise zu lesen gibt. Erinnert alles sehr stark an die Überreaktionen bezüglich des Ghostbuster Remakes/Reboots von letzten Jahr. Ich habe einen Kommentar gelesen, in dem sich der Autor darüber aufgeregt hat, dass eine Frau den Widerstand retten durfte und nicht Poe. Es wird sich darüber aufgeregt, dass die Nazis, ähm, ich meine, die weißen Männer die bösen sind. Wobei auch da bei vielen durchscheint, dass sie die Casino-Szenen mal gar nicht verstanden haben. Dazu kommt das Rumgeheule bezüglich Luke - Kindheit ruiniert yada yada yada. Und schon hat man einen Internet-Shitstorm von hardcore Star Wars Fans, die sich als einzig wahre Schützer des Heiligen Grals darstellen, der Alt-Right (oder wie man sie wirklich nennen sollte: Neo-Nazis) und einfach enttäuschten Kinogängern, die einfach was anderes erwartet haben und nicht genügend Dreck kennen und daher mit in die Kerbe schlagen, der Film wäre einer der schlechtesten Filme aller Zeiten.

  • Also, da ich es einem Film positiv anrechne, wenn er Arschkekse auf die Palme bringt, nähert sich „Last Jedi“ „Empire“ immer mehr an und ist kurz davor, den Blinker zu setzen.


    BTW: https://www.avclub.com/an-anti…-becoming-a-sa-1821469978

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ich finde „Last Jedi“ ist eindeutig einer der besten Star Wars Filme. Er hat für mich die Magie, das märchenhafte in die Filme zurückgeholt, was für mich Star Wars noch mehr ausmacht als das Sci Fi Spektakel. Ich fand aber auch schon Episode 7 gut, wobei ich dort die Kritik eher nachvollziehen kann als bei Episode 8.

  • da ich eine ordentliche schmittmenge mit pascal habe , bin ich jetzt recht optimistisch , was last jedi angeht . über dir pinguine hab ich schon so viel gelesen , dass ich mich wohl nicht mehr allzu sehr darüber aufregen werde :D

  • Außer das mit den Tieren.........sowas gab es auch vorher schon, ja, aber nicht in diesem Ausmaße.

    Echt? Ich fand die Ewoks deutlich penetranter.

    We're thirty thousand light years from galactic central point
    We go round every two hundred million years
    And our galaxy is only one of millions of billions
    In this amazing and expanding universe!

  • Oder die überdimensionalen Teddybären ...

    We're thirty thousand light years from galactic central point
    We go round every two hundred million years
    And our galaxy is only one of millions of billions
    In this amazing and expanding universe!

  • So, ich habe den Film jetzt auch gesehen. Ich fand ihn gut. Ich hatte einen Neuaufguss von The Empire Strikes Back erwartet und habe ebensolchen bekommen. Nur dass die Flucht vom Eis-/Salzplaneten jetzt nicht am Anfang, sondern am Ende des Filmes stattfand. Schön war auch der Casino-Planet. Ansonsten fehlte eigentlich nur, dass Rei Kylos Schwester ist. Ach, und dass der große Jedimeister sich opfert, um Zeit zu gewinnen, ist natürlich nicht Episode 5, sondern Episode 4, aber insgesamt hätte ich mich über etwas mehr neuen Inhalt gefreut. Und damit meine ich ich nicht die Anleihen aus Battlestar Galactica.

  • The Last Jedi eine Kopie von The Empire Strikes Back? Hä? Haben wir den gleichen Film gesehen? Außer der Handlung um Luke und Rey, die klar an die von Luke und Yoda in Episode V angelegt ist, gibt es handlungstechnisch mal wirklich gar nichts, was aus Episode V angelehnt ist. Das einzig andere ist die optische Anlehnung an den Kampf um Hoth am Ende beim Kampf um Crait. Nirgendswo in Episode V gab es einen Plot um ein Casino oder eine Meuterei innerhalb der Rebellion. Wenn irgendetwas wirklich kopiert wurde, dann die Szenen zwischen Rey und Kylo auf der Spremacy, die haben sie zum Großteil direkt aus Return of the Jedi übernommen und einen Satz aus Episode V. Da hört es aber auch schon auf.

  • Operation Petticoat (USA 1959)


    Konteradmiral Matt Sherman (Cary Grant), früherer Kommandant des amerikanischen U-Boots Sea Tiger, kehrte nach Ende des Zweiten Weltkrieges zu seinem Boot zurück, um es vor der Verschrottung noch einmal sehen zu können. In seiner damaligen Kammer fand er das Logbuch und schwelgte in Erinnerungen an die ungewöhnlichen Tage, die sich auf dem Boot abspielten.


    Zu den turbulenten Ereignissen zählten japanische Luftangriffe, ein fast komplett kaputtes, später sogar rosafarbenes U-Boot, sowie eine Ersatzcrew, der auch Lieutenant Holden (Tony Curtis) angehörte. Dieser hielt den Kommandanten durch seine gaunerischen und unorthodoxen Methoden, sowie Versprechungen auf Trab. Holden erlaubte nicht nur fünf Armeekrankenschwestern, sondern auch Schwangeren und Kindern die Mitfahrt auf dem durch Tricks und Improvisationen zusammengehaltenem U-Boot. Durch diese ungewöhnlichen Umstände entstanden nicht nur neue Freund- und Partnerschaften, sondern passierten auch viele komische Unfälle. An diese Tage werden sich alle Beteiligten noch lange erinnern.
    Am Ende geht alles soweit ganz gut aus und Sherman sieht zu, wie die Sea Tiger, unter ihrem jetzigen Kommandaten Holden, ein letztes Mal ausläuft.



    Dieser Film gehört für mich genauso zu Silvester/Neujahr wie Dinner for One und ein Herz und eine Seele. Seit ich mich erinnern kann, lief dieser Streifen bei uns Zuhause und wir sahen ihn uns mit alle Mann an. Praktischerweise wurde er auch in der letzten Nacht wieder gezeigt und natürlich sah ich ihn mir auch dieses Jahr wieder an ^^

  • Der Film ist ja so alt wie ich, aber in Vielem besser gealtert. War mir an dem Abend allerdings zu spät, habe nach dem ELO-Konzert auf 3sat Schluss gemacht.


    "Der Kerl sah aus wie ein Schwein."
    "Die nehmen heute wirklich jeden." (Kommentare zu Funker Hornsby, aus dem Gedächtnis zitiert.) :D


    Frohes neues Jahr, Mooncat und allen anderen!

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • "H.P Lovecraft's From Beyond" von Stuart Gordon mit Jeffrey Combs und Barbara Crampton aus dem Jahr 1986,
    basierend auf der gleichnamigen Kurzgeschicht von H.P. Lovecraft.


    Die ersten paar Minuten sind noch halbwegs spannend und haben auch am meisten mit der Geschichte Gemeinsam, da die Vorlage wie bereits erwähnt eine Kurzgeschichte ist wird die Story kräftig erweitert. Außer ein paar Anspielung auf die Miskatonic University und einigen wenigen Momenten hat der Streifen nicht viel für Lovcraft Aficionados zu bieten. Der Film hat wenig bis nichts mit Kosmischen Horror zutun und schweift eher in ein mehr oder minder gut gemachtes "das Ding aus einer anderen Welt" Effekt Spektakel mit einer semi erotischen Note ab.
    Wer nach Wierd Fiction in Film Form sucht wird hier nur Pulp finden. Für Leute die mit HPL nichts am Hut haben vielleicht interessant, auch wenn ich dann doch eher die sieben Seitige Kurzgeschichte empfehlen würde.

  • Casablanca Ein wirklich großartiger Film. Man merkt dem Film zwar teilweise an, dass er in den 1940ern gemacht wurde (mal abgesehen davon, dass er in Schwarz-Weiß ist). Die Szene, in der die Nazis anfangen zu singen und von den Franzosen überstimmt werden ist eindeutige Kriegspropaganda gegen die Nazis gewesen. So würde man das heute nicht inszenieren, wahrscheinlich würde es zu so einer Szene in einem Big Budget Hollywood-Film der heutigen Zeit nicht mehr kommen. Dazu kommt das stark konstruierte Ende. Der Polizeichef hat einen Sinneswandel und Bogart wird doch noch zum Helden, weil er bereit ist die Frau aufzugeben. Es wäre realistischer gewesen, wenn er den Ehemann ausgeliefert und mit ihr davon gelaufen wäre. Aber das war damals ja verboten in Filmen darzustellen, also dass Frauen oder Männer ihren Partner für jemand anderen verlassen, und deswegen gab es diese seltsame Sinneswandlung am Schluss. Aber ansonsten? Wirklich großartig. Tolle Handlung, tolle Charaktere, sehr gute Dialoge und selbst das Schauspiel ist ziemlich modern und nicht so steif und theaterhaft wie man es sich häufig in Bezug auf die Goldene Ära Hollywoods vorstellt. Trotz dem Ende würde ich dem Film immer noch 10/10 Punkte geben.


    The Shining Verdammt, war das gruselig. Ich stand mehrmals kurz davor mir ernsthaft in die Hose zu machen. Kubrick ist ein Meister darin ein Bild so zu inszenieren und dann mit der passenden Musik zu unterlegen, dass selbst das normalste auf der Welt, ein Flur, furchteinflössend wirkt. Ganz zu schweigen von so etwas wie den Zwilligen ("Come play with us"), Jack Nicholsons Performance und seinem "Here's Johnny". Einer der besten Horrorfilme, die ich je gesehen habe und ich weiß jetzt schon, was ich am 31. gucken werde. Auch wieder 10/10.

  • eindeutige Kriegspropaganda

    Natürlich ist Casablanca als Propagandafilm geplant gewesen. Die Nazis z.B. sind völlig schablonenhafte Charaktere und ja, die Gesangsszene ist zumindest für heutige Maßstäbe eindeutig over the top, aber das ist Nebensache. Es ist einfach großes Drama! Stilbildend bis heute, unzählige Male kopiert (und nie erreicht), zitiert, z.B. in Indiana Jones, wo er in dem Tanzclub im weißen Jacket die Treppe runterkommt und kurz auf das Geländer tippt. Nicht zu vergessen Woody Allens "Play it again, Sam".


    We'll always have Paris! Here's looking at you, kid! Sätze für die Ewigkeit.


    Außerdem ein Lehrbeispiel, wie man Schwarz-Weiß-Filme macht. Schau dir mal all die Schatten, Muster und Lichtspielereien an, das würde in Farbe überhaupt nicht funktionieren. Es gibt leider eine nachträglich kolorierte Version, die vor längerer Zeit im Disney Channel lief. Wi-der-lich! Man möchte kotzen!


    Das einzige was mich bei dem Film stört, ist der blaue Papagei. Es gibt - soweit ich weiß - nur eine blaue Papageienart, nämlich den Hyazinth-Ara. In Ugartes "Blauem Papagei" sitzt aber ein Hellroter Ara auf der Stange. Okay, fällt in S-W nur wenigen auf, trotzdem!


    Wem Casablanca gefällt, dem dürfte auch "Haben und Nichthaben" (To have and have not) zusagen. Lauren Bacall in ihrer ersten Rolle, da war sie gerade mal 18 Jahre alt.



    Allein wegen ihrer absolut coolen Darbietung sehenswert. Wie es zwischen den beiden knistert! Sie wurde übrigens Bogarts Ehefrau und hat mit ihm noch weitere Filme gedreht z.B. The big sleep (Tote schlafen fest).

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • The Last Jedi eine Kopie von The Empire Strikes Back? Hä? Haben wir den gleichen Film gesehen? Außer der Handlung um Luke und Rey, die klar an die von Luke und Yoda in Episode V angelegt ist, gibt es handlungstechnisch mal wirklich gar nichts, was aus Episode V angelehnt ist. Das einzig andere ist die optische Anlehnung an den Kampf um Hoth am Ende beim Kampf um Crait. Nirgendswo in Episode V gab es einen Plot um ein Casino oder eine Meuterei innerhalb der Rebellion. Wenn irgendetwas wirklich kopiert wurde, dann die Szenen zwischen Rey und Kylo auf der Spremacy, die haben sie zum Großteil direkt aus Return of the Jedi übernommen und einen Satz aus Episode V. Da hört es aber auch schon auf.

    Anscheinend hast du tatsächlich entweder The Empire Strikes Back oder The Last Jedi oder beides nicht gesehen. Die beiden Filme sind zum großen Teil identisch:


    Rey wird von Kylo Snoke vorgeführt, so wie einst Luke von Vader dem Imperator vorgeführt wurde. Snoke überlebt diese Begegnung wie der Imperator nicht, weil sein Diener Kylo (bzw. Vader) sich gegen ihn wendet. Ok, das ist erst in Return of the Jedi. ;)
    Rey und Kylo haben eine besondere Verbundenheit, nicht Vater-Sohn wie bei Luke und Vader, aber ähnlich - Geschwister vielleicht?
    Rey wird von einem Jedimeister im Exil auf einem abgelegenen Planeten ausgebildet - genau wie Luke durch Yoda. Während das passiert, geht es den Rebellen ziemlich an den Kragen.
    Finn und Rose gelangen durch einen Verrat in die Hände der Ersten Ordnung - genau wie Lando damals Han Solo verraten hat.
    Es gibt einen Bodenangriff auf einen Rebellenstützpunkt auf einem unwirtlichen Planeten. Diesmal ist die Oberfälche Salz und nicht Eis und das Ganze findet am Ende des Films statt, aber dennoch sind die Parallelen offensichtlich.
    Ein alter Jedimeister opfert sich seinem Nemesis, um Zeit zu gewinnen - ok, das war aus Star Wars und nicht aus The Empire Strikes Back. ;-)
    Soll ich weiter machen?
    Auf jeden Fall kam mir der Großteil des Films sehr bekannt vor, da reißt auch ein Casinoplanet nicht mehr viel. Und die Flucht vor den Zylonen, äh, der ersten Ordnung, wo der Feind nach jedem Hyperraumsprung sofort wieder da war und ein Schiff nach dem anderen abgeknipst hat, kam mir auch bekannt vor, inclusive der Haltung der Präsidentin, äh, Admiralin.

  • Die meisten Parallelen zu den alten Filmen sind aber gerade Umkehrungen:
    Sind Rey und Kylo verwandt? Nope, Rey hat nichts mit dem inzestuösen Skywalker-Clan zu tun.
    Kann Rey Kylo zur guten Seite bekehren? Nope, das Niederstrecken des „Imperators“ entpuppt sich als „Imperator statt des Imperators“-werden (was Darth Vader auch Luke angeboten hat, aber sonst nichts wurde).


    Ansonsten: „Fans“ sind Kackvieh.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.