Der letzte Film, den ich gesehen habe

  • Du verpasst jedoch was. Die rausgeschnittene Episode mit Leslie Nielsen ist die Stärkste.

    Vielleicht hast du recht. Mal sehen ob ich dem Film in einigen Monaten dann eine zweite Chance gebe.

    Die drei Gesichter der Furcht wären ohne die Episode Der Wassertropfen ja auch nur halb so schön.

  • Ich kannte Deadly Prey zwar schon, aber durch Schlefaz wurde der Film tatsächlich noch lustiger.

    Es handelt sich um einen der unterhaltsamsten Trashfilme der 80er die ich bisher gesehen habe. Außerdem bin ich mittlerweile ein großer Cameron Mitchell Fan. Der Mann hat wirklich ne einmalige Karriere hingelegt (Supersonic Man, Raw Force, Space Mutiny etc.). Da kann höchstens noch John Carradine mithalten.

    Ach ja, ich krieg die Musik des Films nicht mehr aus meinem Kopf.:D

    Und beim nächsten mal kommt Der sechste Kontinent (kenne ich auch bereits). Ich freu mich drauf.

  • TKKG. Also der Film vom letzten Jahr. War jetzt nicht schlecht, aber auch kein weiter Wurf. Die Handlung war in Ordnung, aber natürlich typisch für das Genre dann doch ein wenig an den Haaren herbeigezogen und nicht wirklich realitischt. Der Film selbst war sich dem aber bewusst, insgesamt wurde durch Toneffekte eine gewisse Comic-hafte Atmosphäre erschaffen, damit man das Ganze nicht allzu ernst nimmt und einige Freiheiten mit der Realität dem Film verzeihen werden. Die Schauspieler waren eigentlich recht gut, besonders für einen deutschen Film, auch die Kinderschauspieler der vier Hauptcharaktere haben ihre Sache gut gemacht, wobei es einige Kinderschauspieler gab, besonders zwei auf dem Internat, die wirklich schlecht waren und nur stumpf ihre Zeilen aufgesagt haben. Die traten aber auch nur dreimal auf. Am Humor habe ich ebenfalls nichts auszusetzen, den fand ich ganz okay.


    An sich würde ich dem Film eine glatte 3 geben, befriedigend, vielleicht eine 3+ weil eine Tendenz nach oben zu erkennen ist. Ein zweiter Teil ist ja schon in Planung, mal sehen was daraus wird.


    Ich habe mich nachdem ich den Film gesehen habe, nach anderen Reaktionen online umgeschaut und sah fast die ganze Zeit so aus wie mein Avatar. Gefühl die Hälfte, wenn nicht gar noch mehr, der Kommentare, die ich gelesen habe alle von der Natur "das ist nicht TKKG". Warum? Weil manche Dinge eben anders sind als in den Hörspielen: Die Millionenstadt ist eine echte Stadt und zwar Köln; Tims Mutter arbeitet im Supermarkt und ist keine Buchhalterin; Tim heißt mit Vornamen Tim und nicht mehr Peter Timotheus, weil so eben heutzutage keiner mehr heißt; Tim und seine Mutter leben beide bereits in Köln und Tim kommt ins Internat, genauso wie Klößchen, damit die beiden ihre schulischen Leistungen verbessern, da Tim oftmals die Schule schwänzt und Klößchen bereits aus Faulheit aus mehreren Privatschulen geflogen ist; Tim sprayt Grafiti und Leute tun so als wäre das ein Schwerverbrechen und nichts was Tim tun würde, als ob TKKG in den Hörspielen und Büchern nicht ständig selbst Gesetze bricht um ihre Fälle zu lösen; Klößchen ist anfangs ein reicher Schnösel, der aber von seinem hohen Ross herunterkommt und sich mit den anderen anfreundet; Kommissar Glockner ist entweder geschieden oder verwitwert, genau wird dies nicht geklärt, aber es ist halt anders als im Original und daher schlecht; Gabi spielt Saxophone und ist das eigentliche Detektivtalent, und mag anfgangs keine Hunde bis sie Oscar kennenlernt.


    Keine von diesen Änderungen sind so schwerwiegend, dass sie die Charaktere komplett verändern oder die Gruppendynamik aufbrechen. Der Kern der Charaktere ist immer noch derselbe, genauso wie das Umfeld und das Setting. In einer Adaption muss man nun einmal zwangsläufig etwas ändern. Haben diese erwachsenen (!) Fans ernsthaft erwartet, einen 80er Jahre Film nur für sie vorgesetzt zu bekommen und keinen Jugendfilm für ein Publikum aus der Jetztzeit?

  • Die Änderung, über die wohl am meisten gejammert wurde, war, dass die Charaktere anfangs noch nicht so waren, wie man sie aus den Hörspielen kennt. Der Film erzählt aber die Geschichte, wie sie zu diesen Personen wurde. Dazu gehört auch, dass Karl jünger ist, da er als Genie anscheinend ein paar Klassen übersprungen hat, daher aber auch ein Mobbingopfer ist. Gabi und Tim sich erst kennenlernen und kein Paar sind, und Gabi wird über den Verlauf des Films zur Tierfreundin, wobei bereits vorher gezeigt wird, dass sie ein Talent im Umgang mit Hunden hat. Tim erst auf das Internat kommt und eben ein Draufgänger ist, der auch erst im Verlauf des Films Kampfkunst lernt. Und Klößchen als Kind aus reichem Hause erst einmal Vorurteile gegenüber Tim, der eben aus armen Verhältnissen kommt, hat. Etwas, was mit alldem zu tun hat, ist die Abwesenheit von Frau Glockner, da ihr Mann daher sehr viel mehr Zeit mit seiner Tochter verbringt und sie auch mit zur Arbeit nimmt, weshalb sie so einen Einblick in die Arbeit der Polizei hat.


    Auch das es eine eindeutige Location gibt, hat etwas damit zu tun, dass dies eine Adaption ist. Der Film ist in Köln gedreht worden. Und die Autokennzeichen haben daher alle ein "K" vorne. Selbst wenn in einem Shot nicht der Dom zu sehen gewesen wäre, wäre es eindeutig gewesen, wo der Film stattfindet.


    Was nicht nötig gewesen wäre, aber absolut unwichtig ist, sind der Beruf von Tims Mutter und dass diese in der gleichen Stadt wohnt. Dies sind Kleinigkeiten, ähnlich wie die Abwesenheit von Alan Grants Bart in Jurassic Park, die absolut oberflächlich sind und einem keine Adaption kaputt machen sollten.

  • Der Mann, der König sein wollte.

    Ein ganz guter Film. Es gab zwar die ein oder andere Länge, aber dafür ist die Geschichte gut und das Ende hat mir doch sehr gefallen.

    Der größte Pluspunkt ist natürlich die Besetzung. Sean Connery, Michael Caine und Christopher Plummer spielen wie immer richtig toll und es ist schön sie alle in einem Film versammelt zu sehen.

    Insgesamt bewerte ich den Film also mit gut.

  • Edgar Wallace: Die Kammer des Schreckens (Originaler Titel: The Door with Seven Locks)


    Eine englische Edgar Wallace Verfilmung aus dem Jahr 1940. Mir hat der Film ganz gut gefallen. Es gibt sicher bessere Krimis (Die Sherlock Holmes Filme mit Rathbone zum Beispiel), aber sehenswert war er trotzdem.

    Der Film wurde eigentlich nie wirklich langweilig und die Schauspieler waren gut. Hervorheben muss ich da natürlich Leslie Banks (bekannt als Graf Zaroff) und Lilli Palmer.

    Ein wenig ärgerlich war die teilweise wirklich nicht gute deutsche Synchronisation, die offensichtlich etliche Jahrzehnte später entstanden ist und ich habe den Verdacht, dass die Musik an einigen Stellen modernisiert wurde (klang jedenfalls absolut untypisch für die Zeit).

    Insgesamt war ich aber zufrieden und ich würde sagen, dass es der Film durchaus mit dem deutschen Edgar Wallace Film Die Tür mit den sieben Schlössern aufnehmen kann, obwohl dieser zugegebenermaßen nicht gerade der beste Film der Reihe war (aber auch nicht der schlechteste;)).

  • Downsizing - eigenartiger, unguter Film. Versprochen wurde eine Sozialsatire mit Schrumpf-Schabernack, und das passt auch halbwegs auf die erste halbe Stunde. Dann tauchen Christoph Waltz und Udo Kier auf, und immer, wenn in einem Film plötzlich Udo Kier auftaucht, wird der Film mit einem Mal seltsam. Ist hier auch so, aber leider auf keine gute Weise. Denn ab diesem Punkt spielt die Schrumpf-Thematik nahezu keine Rolle mehr; man sieht es den Sets nicht mal mehr an, dass da irgendwas klein ist. Stattdessen geht es 2 Stunden lang um einen amputierten Fuß, Arme in Armenviertel, und Umweltveschmutzung, die den Weltuntergang auslösen wird. Das hätte man auch alles so erzählen können. Und man hätte es vor allem auch spannender erzählen können. Selbst Waltz und Kier scheinen in vielen Szenen eher gelangweilt von der Handlung zu sein. Die hatten wahrscheinlich auch einen anderen Film gepitcht bekommen, als "Downsizing" letztendlich geworden ist. Ganz kleines Kino.

  • Ich habe in letzter Zeit zwei Sherlock Holmes Verfilmungen gesehen.


    Der Vampir von Whitechappel.

    Matt Frewer spielt Holmes und ich muss sagen, dass er seine Sache recht gut macht. Der Film beruht auf keiner Geschichte von Doyle, sondern ist eine freie Verfilmung. Das macht aber nichts, denn der Film ist unterhaltsam und macht durchaus Spaß. Es gibt ja noch drei weitere Filme mit Frewer, die ich mir bestimmt auch noch irgendwann mal ansehen werde.

    Insgesamt also ein guter Film.


    Der Hund der Baskervilles (von 2002).

    Der Klassiker schlecht hin, aber dies ist nicht unbedingt die beste Verfilmung. Ich will nicht sagen, dass der Film schlecht wäre, denn es gibt durchaus einige positive Aspekte. Die Atmosphäre stimmt, das Tempo auch und der Hund an sich ist zwar animiert aber durchaus bedrohlich. Schön ist auch, dass sich in den Nebenrollen bekannte Gesichter wie Richard E. Grant und John Nettles die Ehre geben.

    Mit Richard Roxburgh als Holmes bin ich allerdings nicht ganz so zufrieden wie mit Matt Frewer. Er macht es nicht schlecht, aber zu den besten Darstellern von Holmes gehört er sicher nicht (kein Wunder, dass er die Rolle nur in diesem Film spielte). Außerdem ist das Finale etwas zu lang gezogen.

    Ich würde sagen, dass der Film leicht überdurchschnittlich bzw. noch knapp gut ist, aber leider kein Meisterstück.

  • Ich schreibe mal meine Meinung zu den bisherigen drei SchleFaZ.


    Rock Aliens.

    Ein völlig verrückter, bunter und extrem trashiger Film, mit dem ich aber richtig viele Freude hatte. Der Streifen war nie langweilig, häufig auch sehr lustig (teils beabsichtigt und teils wohl eher nicht) und die Musik blieb im Kopf. Ich würde ihn mir wohl tatsächlich freiwillig ein zweites mal ansehen.


    Die Mumie des Pharao.

    Weit weniger lustig als Rock Aliens und filmisch stellenweise schon sehr bedenklich. Sämtliche Schauspieler waren katastrophal, allerdings waren die Charaktere die sie zu spielen hatten nicht besser. Ich war jedenfalls sofort auf der Seite der Mumie. Ein paar amüsante Momente gab es aber trotzdem, also war es wohl ein insgesamt durchschnittlicher SchleFaZ.


    Laß jucken, Kumpel.

    Ich war ja schon von Ich-Ein Groupie entsetzt, aber der Film war ja fast noch schlimmer. Ein durchweg furchtbarer Film, von dem ich niemals wieder irgendetwas sehen oder hören will. Sollte es nochmal einen ähnlichen SchleFaZ geben, bin ich mir auch nicht sicher ob ich mir den dann ansehen werde.

  • Lass jucken haben wir uns nicht angetan, aber gestern war die Riesenspinne. So viel mieses Schauspiel, grottenschlechte Tricks, völlig absurde Erklärungen und unfreiwillige Komik gab es lange nicht mehr. Ich war ständig hin- und hergerissen zwischen Lachen und wtf-Momenten. Allein die liebevolle Ausstattung der völlig ranzigen Hütte der Farmerfamilie einschließlich dreckiger Grabbelspuren am Küchenschrank und Schweißflecken (hoffentlich nur das) am Supergoofy-Outfit des Farmers war so gar nicht passend zum billig hingerotzten Rest. Vielleicht haben sie das einfach so vorgefunden.


    ich fand's klasse (als SchleFaZ).

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Gestern Attack the Block


    hatte ich schon vor längerer Zeit mal gesehen, aber damals war Jodie Whittaker noch nicht Doctor und John Boyega noch nicht Finn. Immer noch ein guter Film.

    "Grundgütiger! Ein weiblicher Doctor! Was für Zeiten das doch sind!" (Barnabas Collins)

  • Dollman.

    Der Film war absolut zurecht bei SchleFaZ. Die Handlung war noch nicht mal das größte Problem für mich, sondern die Optik. Die Regie und die Kamera waren einfach furchtbar und darüber hinaus sah der ganze Film nicht wirklich ansprechend aus (da lobe ich mir manche 80er Trashfilme). Außerdem war der ganze Film eher langweilig und für mich wohl nur als SchleFaZ einigermaßen interessant. Da war mir die Spinne in der Woche davor deutlich lieber.

    Fazit: Ein würdiger SchleFaZ, aber kein Film den ich mir noch mal ansehen werde.