Gatiss' & Moffats "Sherlock" (Stand: Austrahlung auf BBC ONE)

  • Hinsichtlich der Tatsache dass wir das "Sherlock Double" in Steven Moffat's "His Last Vow" (brilliante Titel-Anlehnung) erneut sehen werden, war die Variante, die Sherlock am Ende der ersten Episode verriet, wohl auch eine Lüge. Ich bin ja generell nach wie vor für die RTD-Variante, die das Gothic-Mädchen sich ausgedacht hat. ;)

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • Also dass ist definitiv nicht Stand der Ausstrahlung und gehört insofern in Spoilertags. ;)


    An der Variante die Sherlock Anderson erzählt ist einiges nicht so ganz schlüssig.


    Und die Sache mit dem Double ist nicht wirklich logisch. Selbst wenn Moriarty dieses bereits getötet hatte, hätte die Leiche ja nicht gefunden sein müssen... (er hätte sich beispielsweise auch irgendwo einmauern können etc.). Wenn diese Leiche gefunden worden wäre, hätte das Moriartys Lügengeschichte ja eher gefährdet. Außerdem wars ja für den Zweck, den er vor Anderson angibt völlig humpe, wie ähnlich die Leiche Sherlock sah. Hätte sogar ne Frau mit entsprechenden Klamotten und Perrücke sein können - das hätte John auf die Entfernung in der Sekunde bevor er über den Haufen gefahren wurde unmöglich erkennen können.

  • Sherlock könnte mit seiner leichten Fremdheit auch gut den Doctor mimen ;)


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Puh.. also.. ich weiß gerade nicht ob ich mehr enttäuscht oder begeistert bin. Es war auf jeden fall toll. Ich hatte kein 'sherlock'-Gefühl, weil sich das ganze zunehmend wie eine art spinoff anfühlt, aber es war dennoch toll... und mehr dazu äußere ich denke ich morgen.. wow... 8o

    Meine Wahrnehmung für die Umgebung schwand, als ich einen leisen Singsang unsinniger Silben anstimmte und die Energie bündelte, die ich in dem Kreis brauchte, den ich um mich gezogen hatte. Erst später erinnerte ich mich, dass ich "Ubriacha, ubrius, ubrium" zur Titelmusik der "Peanuts" gesungen hatte.


    ~ Harry Dresden

  • Die Techno-Brosnan-Bond-Musik war etwas befremdlich aber irgendwie auch cool, ansonsten ist es klassisches, gewohnt brilliantes, visuell noch abgefahreneres "Sherlock" - Visuell bisher meine Lieblingsepisode. Story-mäßig auf Platz 4 (Sind eh alle super). Die Musik hatte wie gesagt was, in dieser Episode möchte ich sie so auch nicht missen, aber für die nächste Episode bitte weniger Techno. Wenn Moffat sein "A Scandal in Belgravia" mit dem letzten Schwur noch übertreffen kann, könnte das Finale meine Lieblingsepisode werden, weil: Nick Hurran - der 50th-Regisseur! Obwohl... Der Lovering hat großartige Arbeit geleistet - allein der Kameraschwenk von Mycroft und Sherlock zur Bakerstreet. Göttlich! Hätte ja nicht gedacht dass jemand McGuigan übertreffen kann, aber naja...

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • Also was die in Episode 2 mit Witzen und Humor rausgehauen haben ist ja der Wahnsinn xD
    Wie man das noch lustiger machen kann weiß ich nicht.


    Klar war Episode 2 jetzt nichts allzu ernstes, aber ich fands toll :)

  • Ich habe den Eindruck, dass die 3. Staffel ziemlich für die Fans gemacht ist. Die letzte Episode wird vermutlich ähnlich ausfallen. Das ist zwar toll einerseits, aber ich hätte mir dann doch mehr "echte" Fälle gewünscht und weniger Watson-Mary-Krams. Es ist zwar gut, dass man selbst den Beziehungskrams in einen Fall geschickt eingebaut hat, aber bei 3 Folgen pro Staffel sollte man nicht den Schwerpunkt außer Augen verlieren.


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
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  • Gut erkannt. Und das war es wohl auch, was mich an der Folge ein bisschen gestört hat. Nachdem beim letzten Mal der Kriminalfall eher nur Hintergrundrauschen war, standen nun erneut die Charaktere im Vordergrund und die Detektivarbeit wurde so nebenbei erledigt. Das war zwar alles wieder toll und schön und clever, aber ein Festmahl darf eben nicht nur Desserts bestehen, sondern muss auch einen Hauptgang haben, um satt zu machen. Und der fehlt dieser Staffel bis jetzt.
    Dennoch meinen Respekt - an Stephen Thompson, der schreibtechnisch inzwischen besser in die Show hineingefunden hat als Showrunner Gatiss, aber auch an die Regie und alle weiteren Beteiligten, die hier wirklich mit einer sehr modernen und edlen Bildsprache dafür sorgen, dass sich Sherlock deutlich von anderen Fernsehproduktionen abhebt.

  • Also auf der einen Seite fand ich die Episode brilliant, der Humor, die Charaktere, einfach super. Auf der anderen Seite, nun ja, der Fall ist schon wieder viel zu kurz geraten. Ich hoffe da reißt Moffat das Ruder in der letzten Folge noch einmal herum, aber ich bezweifle es.


    Solus: Die Folge ist von allen dreien geschrieben worden, also bitte nicht Thompson sämtliche Lobeeren zu schustern.

  • Der Trailer für das Finale:



    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
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  • Sooo... jetzt nach nochmaligem Ansehen eine etwas klarer definiert Meinung. Ich hab mir jetzt einfach Schritt für Schritt mitgeschrieben was mir ansich besonders gut oder auch schlecht gefallen hat...


    + Lestrade trinkt, trinkt, trinkt... Die fotoreihe war nett
    + Verhör des Exfreundes von Mary - "you're a bloody psychopath" - "High-functioing sociopath.. with your number!" - das grinsen war einfach herrlich :D
    + Sherlocks 'eifersucht' auf johns alten militärfreund
    + Marys weinreaktion ist einfach lustig... klang herrlich echt
    + Das gespärch zwischen mycroft und sherlock
    + Die Rede... Besonders Sherlocks so deutliches darstellen seiner eigenen persönlichkeit, und im vergleich dazu johns... Wie er sagt wie wichtig ihm john ist und so konnte ich es den leuten außen rum echt nachempfinden, ich fand das schon ziemlich rührend... "If I try to hug him, stop me" "certainly not" :D Und sherlocks anschließendes unverständnis ob er es falsch gemacht hätte...
    + Der Moment in dem John fragt ob sherlock sein trauzeuge wird... göttlich. Herrlich gespielt, wunderbare szene.. ich hab so gelegen :D
    + Die "Innenansicht" von sherlocks kopf lässt tief blicken. Das Mycroft ausgerechnet an Richterstelle saß natürlich ebenfalls.. sehr nett
    + "We would never do that to John Watson"


    - Den Jungesellenabschiedsabend hätte man cutten sollen als sie auf der Treppe gepennt haben. Wie Sherlock sich dann so zum affen macht und sich am tatort noch übergeben muss fand ich dann echt nicht mehr lustig. Ich verstehe dass irgendwo wichtig war dass man sherlock handicapped weil er sonst wohl zu schnell hinter den mayflowerman gekommen wäre, aber trotzdem... man kanns auch übertreiben...
    -/+ Fokus auf der Privaten Ebene. Ich fand durchaus schön johns hochzeit so ausführlich zu sehen aber... es ist nun einmal nicht mehr so hunderpro kriminalserie. Bin mir da unschlüssig.


    Insgesamt möchte ich nochmal hervorheben dass mir die darstellerische leistung aller darsteller sehr gut gefallen hat. Natürlich muss ich besonders cumberbatch und freeman hervorheben, denn das was die beide da liefern ist einfach bemerkenswert. Der Sherlock und der John charakter haben seit der ersten staffel massive veränderungen mitgemacht, aber ich finde dass beide darsteller es schaffen alles sehr glaubhaft darzustellen wodurch die charakere echte tiefe bekommen. Und das findet man heute doch zunehmend seltener.


    Insgesamt... 9/10 Punkten.


    PS: Ich weiß dass er mayflyman hieß. Ich hatte mich nur erst so vertippt und fand es dann lustig.

    Meine Wahrnehmung für die Umgebung schwand, als ich einen leisen Singsang unsinniger Silben anstimmte und die Energie bündelte, die ich in dem Kreis brauchte, den ich um mich gezogen hatte. Erst später erinnerte ich mich, dass ich "Ubriacha, ubrius, ubrium" zur Titelmusik der "Peanuts" gesungen hatte.


    ~ Harry Dresden

    2 Mal editiert, zuletzt von Roe ()

  • Disappointed?
    Im Reichenbach Fall war deutlich erkennbar, dass alles spezifisch darauf abgestimmt war, Watson vom Tode Sherlocks zu überzeugen. Und das war von vornherein eine Banalität. Die Nummer mit dem Bungeeseil hätte dafür ausgereicht, ebenso ein Sprungtuch oder Trampolin. Gatiss zeigt, wie unwesentlich das alles ist, indem er es ins Groteske steigert und eine Riesenluftmatratze anschleppen lässt. Und die Inszenierung mit dem Obdachlosennetzwerk wird lang und breit erklärt und mit Filmaufnahmen belegt, das eigentlich entscheidende Problem dann aber in einem Nebensatz abgehandelt.


    Im Reichenbach Fall wurde ja ebenso vermittelt, dass Moriarty irgendwo einen (oder mehrere) Beobachter postiert haben muss. Jemand, der sich - eventuell über heimlich installierte Kameras - vom Ausgang der Sache überzeugt und dann an die Sniper entweder den Rückzugsbefehl oder den Schießbefehl erteilt. Im einfachsten Fall hatte der Sniper, der auf Watson angesetzt war, diese Funktion. Er hatte, wie über sein Zielfernrohr gezeigt wurde, Einblick in den Bereich des Aufschlags. Er hätte den Airbag also sehen und dann auftragsgemäß Watson sofort erschießen müssen.


    Den Sniper zu täuschen, war also die eigentliche Herausforderung, die Sherlock zu bewältigen gehabt hätte. Aber das hätte einen echten Zaubertrick, eine echte Idee von Moffat und Gatiss verlangt. Statt dessen: Wer war für das bedeutendste Ereignis des Story Arc verantwortlich und hat die Tardis zur Explosion gebracht? Ach, das war die Kovarian-Sekte. Wie hat Sherlock erreicht, dass ringsum verteilte Helfer von Moriarty den Schwindel nicht durchschauen? Ach, um die Sniper hat sich Mycroft gekümmert.


    Und, nachdem die Gefahr durch die Sniper so ganz nebenbei erledigt war und sich jetzt rückwirkend als völlig bedeutungslos herausstellt, braucht man auf keine "echte" Auflösung mehr zu warten. Wäre nett, wenn noch was besseres käme, würde das Ansehen von Moffat und Gatiss steigern, wäre für die Handlung der Serie aber nicht mehr erforderlich. Da die Sniper sowieso von vornherein unter Kontrolle von Mycroft standen, beantwortet sich die Frage von Anderson von selbst. Wenn Watson nicht auf seiner Position geblieben wäre, wenn der Radfahrer ihn nicht heftig genug getroffen hätte, wenn der Airbag nicht schnell genug fortgeschafft worden wäre und Watson ihn deshalb noch gesehen hätte, - dann hätte Sherlock die Aktion einfach abgebrochen und eben als Lebender unter etwas schwierigeren Bedingungen das Moriarty Netzwerk aufgerollt.


    Sherlock sagt zu Anderson "you overdid it" und alle Zuschauer denken spontan an Fans, die wie Anderson ständig neue Theorien zum Reichenbach Fall aufgestellt und dabei "übertrieben" haben, während sie selbst sich bestätigt fühlen, weil ihre eigene Theorie - egal wie unzureichend sie war - zumindest teilweise in der Auflösung vorkommt. Aber bei den Sherlock Fans der Realität gab es keinen Anderson, außer den üblichen Witzbolden, die immer irgendwo sagen, es war die Rani.


    Die Sherlock Fans haben vielmehr gleich in den ersten Tagen nach Ausstrahlung des Reichenbach Falls durch die BBC alle Hinweise folgerichtig ausgewertet und zu dem Gesamtbild zusammengesetzt, das jetzt als Auflösung präsentiert wurde. Seitdem sind nicht ständig neue, immer absurdere Theorien aufgestellt worden, sondern lediglich durch neue Fans die alten Theorien regelmäßig wieder neu entdeckt worden. Und die Leute auf tumblr haben ihre üblichen nicht weiter ernstgemeinten Kollagen erstellt.


    Es gibt noch einen gewissen Spielraum für weitere Varianten. Rhododendron Ponticum und Hyperventilieren statt des Gummiballs, die Telefonzelle für den Bodyswitch, das handlichere Sprungtuch statt des Airbags. Darauf kommt es nicht an, weil es alles gleichermaßen funktioniert hätte.


    Im Prinzip ist alles jetzt genau so dargestellt worden, wie es Fans bereits im Januar vor zwei Jahren herausgearbeitet hatten. Die Choreografie mit dem Obdachlosennetzwerk, der Fahrradfahrer, der Gummiball, Molly hinter dem Fenster, der Körpertausch und der Doppelgänger, der bei der Entführung der Kinder eingesetzt wurde. Im Reichenbach A-Z von FinalProblem, gewissermaßen dem Radioactive Man unter den Sherlock Fans, wurde sogar der ungünstige Winkel für den Sprung in den LKW mit den Wäschebeuteln aufgelistet. Und in der Pink Suitcase Theorie, die besagt, dass unter gegebenen Bedingungen etwas vorhanden sein muss, auch wenn es nirgends zu sehen ist, wurde ein geeignetes Gerät postuliert. Ein Bungeeseil, Sprungtuch, Trampolin oder Airbag.


    Nur dass Mycroft die Sniper neutralisiert hat, hat niemand herausgefunden. Und, welcher Hinweis das im Zusammenhang mit einem Out of Charakter Moment von Sherlock gewesen sein soll, den laut Moffat niemand entdeckt hatte, das ist immer noch unklar. Und die gezeigten Bilder für die Auflösung sind genauso widersprüchlich wie ich es in Gerüchte, News, Erwartungen Staffel 7, Post 574, beschrieben hatte. Beispielsweise müsste der LKW mit den Wäschebeuteln, um den Ersatzkörper in dieser besonders suggestiven Szene halb zu verdecken, genau dort stehen, wo sich wenige Sekunden vorher der Airbag befunden hat. Das heißt, der LKW müsste von seiner ursprünglichen Position an der Haltestelle blitzschnell zurückgesetzt haben und dann sofort wieder vorwärts fahren und aus dem Bild verschwinden. Und dabei an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig materialisieren, während Watson vom Fahrradfahrer angerempelt wird, um mit allen Darstellungen kompatibel zu sein.


    Radioactive Man



    ps.: "The Sign of Three" habe ich noch nicht gesehen. Falls sich dadurch noch weitere Aspekte zum Reichenbach Fall ergeben haben, bitte ich um Nachsicht.

  • Die Folge war auf jeden Fall witzig, ich hab mich zum Teil gebogen vor Lachen, aber so das richtige Sherlock-Gefühl kam nicht auf.
    Der Fall der Woche erfährt schon wieder eine stiefmütterliche Behandlung und Sherlock selbst ist in seinen Lobeshymnen auf John zwar irgendwie rührend, aber ein kleines bißchen too much fand ich das schon. (Und da hab ich noch nach der letzten Folge geschrieben, keiner wolle ein rührseliges in den Armen liegen sehen, und schwupps ist es da. :D ) Als er in der Rede sagt, dass er niemals damit gerechnet hätte Jemands bester Freund zu sein und er dann anschließend John als einen wirklich ganz besonderen Menschen beschreibt, da fand ich es klasse... aber dann noch mal... und noch mal... ?
    Mir ist schon klar, dass er eine ziemliche Veränderung durchgemacht hat, und ihm bestimmt in den 2 Jahren aufgegangen ist, wie sehr er John vermisst - aber von 'I don't have friends' zu 'John is the best living man ever' (und das gleich mehrfach) ists doch ein weiter Weg, dessen Anfänge in TRF sehr schön in ersten Ansätzen gezeigt wurde, nun aber ohne weitere on screen Entwicklung irgendwie doch etwas verwirrend, weil out of character, wirkt.


    Mycroft fand ich in dieser Folge leider völlig überflüssig - im Mindpalace war seine Anwesenheit ja noch einsehbar, aber die Telefonszene hätten sie sich sparen können. So ein bißchen drängt sich der Verdacht auf, dass sich Gatiss mal in seinem neuen engen Jogginganzug präsentieren wollte... und dass er eine Wette verloren hat und deshalb seinen nackichen Bauch in die Kamera halten musste... zumindest ich hätte da gut drauf verzichten können. ;) (So sehr ich Mycroft auch sonst mag.)


    Wieso war Lestrad beim Junggesellenabschied nicht dabei? Wurde das gesagt und ich habs einfach nicht mitbekommen? Die ganze Nummer fand ich etwas grenzwertig... besonders als Sherlock dann am Tatort auf den Boden kotzte kam eher das Gefühl des Fremdschämens auf, als das ich das amüsant fand.

  • Mal sehen, wie ich es nachher finden werden - wenn ich denn dazu komme.....Klingt ungewohnt. Sherlock als netter, menschlicher Mensch? Weiß nicht, nee, das will ich gar nicht......
    ich mag ihn so komisch, grumpelig, unbeholfen im Sozialen viel lieber

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Ich fands spitze. Normalerweise ist die 2. Folge der jeweiligen Staffel für mich immer ein kleiner Durchhänger gewesen (auf ganz hohem Niveau natürlich). Aber hier kam richtig Stimmung auf.


    In den ersten 30-40min dachte ich die ganze Zeit: ok, sehr schöne Einzelszenen aber wieder kein richtiger Fall wie in der ersten Folge. Schade! Die Sprüche waren um so besser: "you're a bloody psychopath" - "High-functioning sociopath.. with your number!


    Sherlock´s massiver Einsatz als Wedding Planer war zwar erst etwas ungewohnt, aber lässt sich für mich damit erklären, das er zum einen bei John noch einiges gutzumachen hat und ihm zum anderen die Angst im Nacken sitzt, das John sich nach der Hochzeit etwas von ihm entfernen könnte. Schön aber auch zu sehen wie Mary ihre beiden Jungs im Griff hat :thumbsup:


    Als dann die Rede kam (ich fand, hier wurde Sherlocks "unsoziales" Verhalten schön demonstriert -er versucht ja mittlerweile sich anzupassen, aber es klappt halt nicht :D ) fingen ja die Rückblendungen mit "kleinen Fällen" an. Ich fand das eigentlich ganz nett, denn die Originalgeschichten sind ja größtenteils auch Kurzgeschichten.


    Die Stagnight hatte ihre lustigen Seiten, auch wenn ich den betrunkenen Sherlock am Ende etwas übertrieben fand (lustig war es trotzdem) und es wurde zu Anfang ja schön gezeigt, wie Sherlock ganz wissenschaftlich den Blutalkoholwert beeinflussen wollte und John ihm dann einfach ein paar Kurze mit reinhaut :24: . Da hilft auch kein Geniewissen. Die Szene mit Greg war auch super: could you whisper - NOT REALLY!!


    Ab dem Mindpalace fand ich es dann nur noch super. Das lief auf so vielen Ebenen ab und war mal wieder in richtig schöner Fall. Die Darstellung erinnerte mich etwas an die Doctor House Folge : Three Stories/Drei Beine". Super!!! (und Irene war auch da :love: )


    Die kleinen Plänkeleien von Sherlock mit seiner Brautjungfer waren zwar etwas charakterfremd, aber sie zeigen, das John in den letzten Jahren seine Spuren bei Sherlock hinterlassen hat.


    Wofür The Sign of Three stand war echt niedlich. Wird interessant wenn es wirklich zu Staffel 4 kommen sollte.


    Eine Sache stößt mir aber langsam auf: der Running Gag mit Gregs Namen. Selbst den Vornamen von Anderson und Toms Namen kann sich Sherlock doch mittlerweile merken :evil: :whistling:


    Und noch eine Frage zum Schluss: der kleine Bengel (ich glaube er hieß Archie) - woher kenne ich den nur? (irgendwie will ich ihn bei DW hinstecken, aber ich weiß nicht wo)



    Ach ja, Mary: auch hier wieder eine komische Reaktion, als ihre Familie bei der Hochzeit erwähnt wurde. Ich bleibe dabei: da kommt noch was. Ich schmeiße jetzt mal ne ganz absurde Theorie in den Raum: sie ist mit "den Bösen" (die wir wohl in Folge 3 kennenlernen oder vielleicht Moriarty) verwandt, hat sich aber "zum Guten " gewandt (oh man, ich höre selber wie bescheuert das klingt, aber ich lass es jetzt mal drauf ankommen)

  • Ich fasse mich kurz: ich schließe mich hier meinen Vorrednern an, fand auch, dass der eigentliche Fall zu kurz kam. Alles in allem aber dennoch qualitativ hochwertigstes Unterhaltungsprogramm. Allein das Spiel von Cumberbatch, als er mit seiner Trauzeugenrede anfangen muss. Ich hab da echt mitgelitten, hab so ne Rede selber auch schon mal halten müssen ;-) Wäre aber auf jeden Fall wünschenswert, den Fokus in Zukunft wieder mehr auf die Fälle zu richten.


    "There is no point in being grown up, if you can't be childish sometimes." - Doctor Who (Tom Baker)
    :dogy9:

  • Eine Sache stößt mir aber langsam auf: der Running Gag mit Gregs Namen. Selbst den Vornamen von Anderson und Toms Namen kann sich Sherlock doch mittlerweile merken :evil: :whistling:


    Ja, das ist mir auch aufgefallen... das hat sich abgenutzt und ist echt nicht mehr witzig.


    Die kleinen Plänkeleien von Sherlock mit seiner Brautjungfer waren zwar etwas charakterfremd, aber sie zeigen, das John in den letzten Jahren seine Spuren bei Sherlock hinterlassen hat.


    Einerseits stimm ich dir zu, andererseits haben sich die beiden ja jetzt 2 Jahre nicht gesehen, da würde ich zunächst eher wieder den alten Sherlock erwarten, nicht den von John etwas 'angebügelten'. ;)

  • Was hatten die Mayfly-Women denn eigentlich gemeinsam?



    Hmm, ich weiss nicht.
    Ich finde Cumberbatch ja großartig, Freeman ist auch toll. Von daher war es natuerlich gut.
    Aber ich will keinen kotzenden Sherlock, keinen der "so" nett ist.
    Aber die Tanzeinlage, die fand ich toll 8)


    Ach, das mit dem Stich und dem Guertel, das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

    Einmal editiert, zuletzt von Donna ()