Lieblingsdoctor

  • Ganz eindeutig Christopher Eccleston. Nicht nur, weil er mein erster Doctor war. David Tennant war mir streckenweise zu albern und später auch zu selbstherrlich, und Matt Smith ist mir zu konfus.

  • oha, der wird ja wirklich selten genannt.




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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

  • Erst einmal willkommen im Forum, Captain. Deine Doctoren-Liste sagt mir jetzt schon, dass Du dich gut mit stevmoff verstehen wirst.

  • An dieser Stelle möchte ich noch mal allen, die hier noch nicht abgestimmt haben diesen Thread ans Herz legen: Best Doctor - Annually


    Da wird der Versuch gestartet, mit (geplant) jährlich neu aufgesetzter Umfrage, die Schwankungen in den Beliebtheitswerten der einzelnen Doctoren / Darsteller zu erfassen. :)

  • As part of the build up to series 7 of Doctor Who, US pop culture mag Entertainment Weekly asked their online readers to vote for their favourite incarnation of the Doctor.


    The results are in and they are very clear: David Tennant has blown away the competition, winning the vote easily with a lead of 59%. His nearest rival, Matt Smith, came in at only 16%. Tom Baker and Chris Eccleston picked up third and fourth place respectively, while the remaining seven Doctors could only muster 5% of the vote between them.


  • Ich denke es liegt einfach daran, dass Tom Baker in den USA zwar immer als der Doctor schlecht hin galt und immer noch gilt, EW (Entertainment Weekly) hat die Umfrage aber sicherlich per Netz gemacht, also konnte auch Leute außerhalb der USA abstimmen konnten. Dazu kommt, dass man bei EW bei Online-Umfragen 10 Votes pro Stunde abgeben kann (wenn sie es im letzten halben Jahr nicht umgestelt haben). Ich will nicht wissen, wie viele verzweifelte Tennant-Fangörls da 10 mal pro Stunde hingegangen sind und das jede Stunden, um ihn zu pushen.

  • Zitat

    WAS mich hingegen wundert (obwohl es mich natürlich auch extremst freut)
    ist der heftige Abstand mit dem David Tennant vorne liegt.

    Tatsächlich? Mich gar nicht... es sind die USA und es ist die Umfrage eines Popkulturmagazins... Mich wundert tatsächlich eher (und das mit einem erfreulichen Unterton), dass Matt Smith SO eine großen Abstand hat... hätte Gedacht, dass er noch mainstreamig genug sei... :)


    R:


  • Das wundert mich nicht gar so sehr. WAS mich hingegen wundert (obwohl es mich natürlich auch extremst freut) ist der heftige Abstand mit dem David Tennant vorne liegt.

    Das wundert mich überhaupt nicht. Wenn Du in England rumfragst, wird auf die Frage nach dem Lieblingsdoktor fast jeder mit Tennant antworten. Mich hat eher gewundert, dass er bei den hiesigen Umfragen nach dem Lieblingsdoktor so weit hinten liegt.


    Zitat


    Verwunderlich, dass es die "alten" überhaupt auf ein paar Prozent gebracht haben...


    Aber generell erfreulich, dass sich Doctor Who offensichtlich wieder etwas vom Mainstream entfernt..

    Doctor Who entfernt sich vom Mainstream? Doctor Who ist britische Popkultur pur und gehörte immer zum Mainstream. Ansonsten würde die Serie nicht auf BBC One laufen. ;-)

  • Das wundert mich überhaupt nicht. Wenn Du in England rumfragst, wird auf die Frage nach dem Lieblingsdoktor fast jeder mit Tennant antworten. Mich hat eher gewundert, dass er bei den hiesigen Umfragen nach dem Lieblingsdoktor so weit hinten liegt.


    Das ist natürlich sehr leicht dadurch zu erklären, dass das Gros der Tennant-Fans hier längst in die Flucht geschlagen wurde. Auch wenn ich mal irgendwann vorhergesagt habe, dass Tennant auch nach seinem Weggang weiterhin vorne liegen wird, bin ich jedenfalls gespannt ,wie die weitere Entwicklung ist, d.h. wie lange es dauern wird, bis seine Popularität zurückgeht.

    Doctor Who entfernt sich vom Mainstream? Doctor Who ist britische Popkultur pur und gehörte immer zum Mainstream. Ansonsten würde die Serie nicht auf BBC One laufen. ;-)


    Und man muss ja auch bedenken, wenn es sich zu sehr vom Mainstream entfernt, wird es nicht mehr lange laufen. :13: ( Is nun mal die Realität)

    In mir ist’s nicht geheuer,
    da schläft ein Pfefferstreuer.
    Und wenn der mal erwacht,
    dann Gute Nacht!


    frei nach F.W. Bernstein

  • Eine wirkliche Entfernung vom Mainstream sehe ich auch nicht. Man könnte zwar anbringen, dass Moffat mit seinen Zeitsprüngen, Informationen weglassen und Plots über zwei Staffeln spannen die Serie komplizierter gemacht hat, was dem Mainstream nicht dienlich ist. Aber dem entgegen stehen reißerische Titel wie "Lets kill Hitler" oder "The Doctors Wife", letzteres kombiniert ja auch noch mit einem populären Autor, der ein Script abgeliefert hat, was eher in die RTD-Ära passt. Dagegen steht auch, dass sich die letzten Weihnachtsspecials alle an populären Werken orientiert haben und dass darin bekannte Schauspieler vorkamen. Und dagegen spricht auch die inhaltlich stärkere Ausrichtung auf ein jüngeres Publikum. Und der MattSmith-Doctor selbst ist auch mainstream. Er ist kein Arschloch- oder Psycho-Doctor gespielt von einem Schauspieler im fortgeschrittenen Alter, sondern ein netter, schrulliger Wirrkopf - gespielt von einem jungen Mann, den auch schon 12jährige süß finden können.

  • Naja, damit war auch nicht gemeint, dass es das nicht weiterhin versucht - aber wenn die MEHRHEIT DER mainstreampopkulturigen Amerikaner noch immer David Tennant nachhängt, oder er da sogar bekannter ist, scheint der gute "ELEVEN" (hust) ja nicht mehr gar so sehr auf dieser Welle zu reiten...

  • Ich denke es liegt einfach daran, dass Tom Baker in den USA zwar immer als der Doctor schlecht hin galt und immer noch gilt, EW (Entertainment Weekly) hat die Umfrage aber sicherlich per Netz gemacht, also konnte auch Leute außerhalb der USA abstimmen konnten. Dazu kommt, dass man bei EW bei Online-Umfragen 10 Votes pro Stunde abgeben kann (wenn sie es im letzten halben Jahr nicht umgestelt haben). Ich will nicht wissen, wie viele verzweifelte Tennant-Fangörls da 10 mal pro Stunde hingegangen sind und das jede Stunden, um ihn zu pushen.



    einfach einen bot einstellen, der macht das dann automatisch. da reichen dann auch 10 leute die das machen um 100 stimmen pro stunde(2400 pro tag) hinzubekommen. ist aber halt nicht nachweisbar(ausser natürlich vom administrator) und wird wohl auch niemanden bei EW wirklich interessiert haben. so seh ich diese abstimmung dann halt auch.




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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!


    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!


  • Das ist natürlich sehr leicht dadurch zu erklären, dass das Gros der Tennant-Fans hier längst in die Flucht geschlagen wurde. Auch wenn ich mal irgendwann vorhergesagt habe, dass Tennant auch nach seinem Weggang weiterhin vorne liegen wird, bin ich jedenfalls gespannt ,wie die weitere Entwicklung ist, d.h. wie lange es dauern wird, bis seine Popularität zurückgeht.

    Ich bin mal gespannt, wie die Sache aussieht, wenn Hugh Laurie die Rolle übernimmt. ;-)
    Eigentlich wird es mal wieder Zeit für einen älteren Doktor. Warum keinen mit Bart? Und Laurie ist genauso eine coole Sau wie Ecclestone.


    Zitat

    Und der MattSmith-Doctor selbst ist auch mainstream. Er ist kein
    Arschloch- oder Psycho-Doctor gespielt von einem Schauspieler im
    fortgeschrittenen Alter,

    Um beim Thema zu bleiben: meinst Du, der Arschloch-/Psycho-Doktor (House) gespielt von einem Schauspieler im fortgeschrittenen Alter (Laurie), war nicht mainstreamig? ;-)

  • Das Umfeld eines Charakters muss einen Grund liefern, wieso er ein Arschloch ist. Die Frage, wieso die Figur "House" funktioniert, bringt mich z.B. wieder genau zu dem Thema, über das ich schon im Superman-Thread referierte. Heutzutage wird von denen, die uns beschützen, Effizienz erwartet; alles andere wie die Form und Moral ist nebensächlich. Und das ist Grund, wieso House beim Publikum immer wegekommen ist; er ist kein netter Mensch, aber er arbeitet effizient und erfolgreich. House ist eine menschliche Kampfdrohne - und liegt damit voll im Mainstream. Oder nehmen wir die Figur "Stromberg" - mit dem dadurch ergründeten Feld "Arschloch im Beruf" kann auch jeder etwas anfangen, weil man entweder einen Stromberg kennt, oder selbst einer ist, bzw. gern wäre. Beim Who-Doctor hingegen gibt das Umfeld einfach keinen richtigen Grund her, wieso er arschig sein sollte. Vielleicht erfordert die Weltenrettung im Einzelfall mal etwas Arschigkeit - das kann in Einzelepisoden durchaus vorkommen, aber ein Doctor, der generell so ausgelegt ist, das würde bei viele Menschen wahrscheinlich eher auf Unverständnis treffen. Leider - ich mag ja den 6.Doctor sehr und finde seine Unnettigkeiten gegenüber Pery sehr unterhaltsam, aber bei der Mehrheit würde so ein Doctor wohl auch weiterhin nicht funktionieren.