Lieblingscompanion

  • 5. Martha Jones: ich kann nur sagen ich fand das sooooo deppert. Ich mein er sagt es ihr noch "es hat nichts zu bedeuten!" und küsst sie und schon ist sie hin und weg. Und Martha ist Klug. wieso sind es immer die klugen frauen die da so reinfallen?


    Vorweg - ich mag Matha, daher eine kleine Verteidigungsrede: ;)


    Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher wie du in diesem Fall 'reinfallen' meinst, bin aber der Ansicht, dass es bei Martha nur in einer möglichen Bedeutung zutrifft - nämlich dass sie sich Hals über Kopf verliebt. Da hat man ja als gewöhnlicher Mensch eigentlich keinen Einfluß drauf, sondern es passiert einfach - wer sich schonmal 'auf den ersten Blick' verliebt hat, wird wissen wovon ich rede.


    Ich gehöre auch zu denjenigen, die eine Romanze zwischen dem Doctor und einem Companion fürchterlich finden und sowas nicht sehen wollen. Insofern fand ich den gesamten Handlungsstrang der verliebten Martha auch Mist, dennoch muss man ihr Zugute halten, dass sie eine Frau mit Selbstbewußtsein ist, die sich letztlich für das richtige entscheidet. Als sie erkennt, dass für sie am Ende dieses Weges das Ziel was sie sich erhofft nicht zu finden ist, zieht daraus die Konsequenzen und verlässt die TARDIS.


    Sie hat sich (soweit ich mich erinnere im Gegensatz zu Rose und Donna) einen Beruf ausgesucht, der ihr wichtig ist und ihr Spaß macht und in dem sie es weiterbringt, so dass man bei ihrem erneuten Auftauchen gezeigt bekommt, dass sie es sowohl beruflich als auch privat off screen weit gebracht hat. :)


    Also ja, sie ist eine kluge Frau, die sich zwischendurch mal in den falschen Kerl verguckt (das kann jeder mal passieren), die aber die Hoffnungslosigkeit der Sache erkennt, die logischen Konsequenzen zieht und darüber nicht als Häufchen Elend zusammenbricht, sondern im Gegenteil gestärkt aus dem Ganzen hervorgeht und sogar die Verbindungen, die sie durch den Doctor geknüpft hat nutzt, um später mit UNIT zusammenzuarbeiten.

  • . Captain Jack Harckness: ja was soll ich dazu sagen, ich bin ne Frau, ich kann nix dafür ^^ Und ich fand sein Charakter sowieso der Hammer...Er ist genauso wie ich mir ein Mann aus dem 25. Jahrhundert vorstell, locker bis zum geht nich mehr und fürchtet nichts. bin froh das er eine Spin-off serie bekommen hat. Ich finde man könnte ihn aber ruhig mal wieder in einem Special zeigen.


    Ähm...ich bin auch eine Frau und doch: Du kannst was dafür :ninja:
    Na, dann bin ich froh, im 25. Jahrhundert nicht mehr zu leben.
    Ich fand ihn durchaus in Ordnung, aber dauerhaft muss ich so einen egomanischen Potzenzbolzen nicht haben *grusel*.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Ich will davon ein T-Shirt:

    Captain Jack Harkness
    -
    egomanischer Potenzbolzen

    :thumbsup:
    Aber mal im Ernst: Captain Jack Harkness war eine Figur mit Potential, die in meinen Augen jedoch völlig ruiniert wurde. So wie er am Anfang war (cooler Time-Agent mit mysteriöser Vergangenheit, der mit allem und jedem flirtet) mochte ich ihn. Nur wurde daraus leider ein pseudocooler, pseudodüsterer, fucking fluchender Highlander für Arme, dessen potentiell interessante Vergangenheit mit einem uninteressantem Bruderkonflikt ersetzt wird und der mit allem und jedem flirtet, solange bei "allem und jedem" etwas tiefer hängt als der Bauchnabel. Plus: Er hat den unsympathischsten Darsteller, mit dem ich jemals im Zusammenhang mit Doctor Who zu tun hatte (okay, bis auf das Ekelmultitalent Matthew Waterhouse vielleicht). Allein die ganze Anbiederung in den letzten Monaten: "Ich war doch so ein großer Teil von Doctor Who. Bringt mich ins Jubiläumsspecial. Bitte, bitte, ich werde alt!" Es hätte sehr nett werden können. Aber so...

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Wie ein Schauspieler privat so ist, interessiert mich meist nicht. Ich will ja die Rollen sehen.
    Und ja - die Rolle war ganz interessant ausgelegt, auch bei Torchwood. Aber was man daraus gemacht hat, grauslig, leider.

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  • Captain Jack Harkness mochte ich noch nie, selbst am Anfang nicht, als er noch relativ normal daher kam. Schon da fand ich ihn schleimig und er erinnerte mich immer an einen Zuhälter, fehlte nur das Goldkettchen ;) .

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Captain Jack?


    Er ist ganz interessant - aber mehr nicht...


    Rose war eben "mein" erster Companion, deshalb hat sie einen besonderen Status, aber seit ich Staffel drei gesehen habe, mag ich Martha echt gern. Wie schon erwähnt wurde, hat sie es zu etwas gebracht.


    Hab mehrmals beim schauen so gedacht - "Von einer Verkäuferin zur Medizinstudentin - Doctor, dein Companion-Niveau steigt." :D


    Bin auf Donna gespannt, "Die aufgelöste Braut" gab ja schon einen guten Einblick. Hab mich echt teilweise gekugelt vor Lachen, wenn die den Doctor so angeflaumt hat. :lach:

  • Top 10:


    1. K-9


    2. Romana II


    3. Jamie


    4. Der Brigadier


    5. Rory (ich finde ich noch besser als Amy)


    6. Evelyn Smythe


    7. Amy


    8. Ace


    9. Ian


    10. Martha

  • Eigentlich finde ich Clara am besten; sie ist jung, hübsch und fährt dem Doktor oft do richtig frech "über's Maul". Aber da sie hier noch nicht aufgelistet ist, habe ich mich für Sarah Jane entschieden. Aber die alte Sarah Jane und nicht die, die man aus ihrer eigenen TV-Serie und diversen Tennant-Folgen kennt! ;) Achja, und Wilfred war auch immer spitze! :D

    "Who are you?" - "I'm the Doctor!" - "Doctor who?" - "Yes, quite right!" :dogy9:

  • Wie ist die alte Sarah-Jane denn so? Da ich nur die Tennant-Sarah-Jane kenne, würde mich das echt interessieren, wie sich die beiden unterscheiden.

  • Man könnte es so ausdrücken: So wie Sarah Jane in der neuen Serie (ihre eigene Serie muss ich immer noch schauen, ja Schande über mich) dargestellt wird, ist sie sehr übertrieben und mehr ein Abbild der positiven Erinnerung vieler Fans (auch RTD selbst), die damals bei der Erstausstrahlung dabei waren und für die sie damit der erste Companion war, als die wahre Sarah Jane. Das negative wurde da schon sehr ausgeblendet, aber unter klassischen DW-Fans aus England gilt SJ ja sowieso als der über-super-Companion vor dem Herrn. Ich frage mich warum, Romana II war doch so viel besser (und süßer ;) )!

  • Ich bin der totale Donna Fan ... sie ist mein Lieblingscompanion von New Who :P Endlich mal vorlaut - kein Doctorverehrer (wie Rose bzw. Martha), der sich in den Doctor verguckt. :) Auch ganz vorne: Sarah Jane! Neu & Alt - beide gefallen mir wirklich und ich freu mich, dass es so viele Spin-Offs mit ihr gibt (naja außer Downtime^^) Sonst Susan!!! :) Absolut großartiger Charakter^^

  • Der größte Witz daran ist, dass mir die Klassik-Sarah so viel lieber ist, als die "Lack und Leder-Oma". (Auch wenn mir deren Solo-Serie, soweit ich sie bisher gesehen habe, gut gefallen hat).

    Zitat

    Ich frage mich warum, Romana II war doch so viel besser (und süßer ;) )!

    Ja! Einfach Ja!


    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich noch keine Companion-Liste abgegeben habe. Also hier: Aus dem Bauch raus:


    10. Charley: Ein Companion der mir mit seiner gesamten Art sehr gut gefällt, den ich jedoch nicht auf einen höheren Platz heben möchte, da ich bis jetzt nur "Storm Warning" gehört habe.


    09. Martha: Der beste Companion der RTD-Ära: Hübsch, klug, sympathisch...Nur warum musste sie in den Doctor verliebt sein? Und warum musste man sie wiederholen? Und mit Micky verheiraten? Diese drei Dinge ziehen sie von den Top 5 weg.


    08. Frobisher: Ich habe ihn lange als einen meiner Lieblingscharaktere bezeichnet. Und das ist er. Ich liebe das Konzept, ich liebe die Persönlichkeit, ich liebe Pinguine...Aber wie bei Charley gilt hier: 1 Geschichte. Wenn ich "Maltese Penguin" gehört und ein paar der Comics gelesen habe wird er nach oben schnellen. Aber bis dahin kann ich eine höhere Position nicht guten Gewissens befürworten.


    07. Ian&Barbara: Die Urgesteine. Mehr muss man da eigentlich nicht sagen. Besonders Chesterfieldstons Beziehung mit dem Doctor ist ein Highlight der Hartnell-Folgen.


    06. Der heilige Gral: Was soll ich sagen. Ich halte nichts von Reliquien. Der Becher kriegt den Platz den er verdient, nicht den, der ihm zugesprochen wird. Sarah ist gut, aber nicht der glorifizierte Trinkpott zu dem sie in England gemacht wird.


    05. Jo Grant: Och ist die putzig! Das blonde Dummchen. Ich mag sie einfach. Und sie hat sich mit einem Dalek nackig gemacht. Dafür gibt es Bonuspunkte.


    04. Amy&Rory: Wohl die charakterlich am besten ausgearbeiteten Companions der gesamten Serie. Die gesamte Beziehung mit dem Doctor hat hier etwas sehr heimeliges, was es bei anderen Companions selten gab. Und Amy rennt 2,5 Staffeln im Minirock rum. Auch hier gibts Bonuspunkte.


    03. Jamie: Auch er rennt im Rock rum. Bonuspunkte! :D Der mutige, starke Schotte (der dann doch lieber nicht in Gefahr geraten möchte). Ein wundervoller "aktiver Part" zum Troughton-Doctor.


    02. K-9: Er ist ein sprechender, schießender, intelligenter Metallhund. Der auf Zuruf Roboterpapageien apportiert. Mit der besten Stimme, die man je einem Roboter gegeben hat. Und tollem Humor ("Forget it" "Forget. Erase memory banks concerning tennis")


    01. Romana II: Wer es nach meiner Signatur und auch nur einem fünfminütigen Ausschnitt aus einer beliebigen Folge mit ihr noch nicht verstanden hat: Romana II ist Perfektion! Sie hübsch, klug, knuffig, lustig, wunderbar gespielt und dem Doctor ebenbürtig. Und ebenbürtig im sich aus der Figur ergebenden, positiven Sinn, nicht im Sinne von "pflaumt den Doctor an" und "hat 'leere-Ordner-find'-Spezialfähigkeiten". Das ist die sanfte Methode eine Gleichberechtigung von Doctor und Companion darzustellen.

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    -Terrance Dicks

  • Nene, sie hat sich nicht zusammen mit einem Dalek nackig gemacht, das war nur sie, der Dalek blieb angezogen. Außer für die Skaro-Ausgabe. Da war der Dalek nackig und Jo angezogen. ;)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Meine Lieblingscompanions sind Rose, Amy/Rory und Clara.
    Donna fand ich cool, mal erfrischend anders. Zu Martha hatte
    ich irgendwie am wenigsten Bindung, keine Ahung warum.


    Ich mag auch River sehr und Jack, allerdings empfinde ich sie
    nicht wirklich als Companions...

    He's like fire and ice and rage.
    He's like the night, and the storm in the heart of the sun.
    He's ancient and forever.
    He burns at the center of time and he can see the turn of the universe.
    And... he's wonderful.

  • Zitat

    Als sie erkennt, dass für sie am Ende dieses Weges das Ziel was sie sich
    erhofft nicht zu finden ist, zieht daraus die Konsequenzen und verlässt
    die TARDIS.

    Nur zu Martha mal kurz: Ja, stimmt. Nur war der Zeitpunkt schreiberisch ein Fiasko. SIe hat ihn verlassen um "ihren eigenen Weg zu finden", nachdem der letzte seiner Art gestorben ist. Das war der wohl egoistischste Moment, den RTD hätte raussuchen können. Dem Mann ist gerade der letzte Verbleibende Verwandte in den Armen weggestorben und dann verlässt ihn auch noch der letzte Freund den er hatte. Das war mMn der völlig falsche Zeitpunkt und wirft ein ganz schlechtes Licht auf Martha, die einen leidenden Freund ohne Gewissensbisse zurücklässt.
    An sich mochte ich Martha, aber das war vom Schreiben her einfach nicht nachgedacht.

  • ZitatAls sie erkennt, dass für sie am Ende dieses Weges das Ziel was sie sich
    erhofft nicht zu finden ist, zieht daraus die Konsequenzen und verlässt
    die TARDIS.Nur zu Martha mal kurz: Ja, stimmt. Nur war der Zeitpunkt schreiberisch ein Fiasko. SIe hat ihn verlassen um "ihren eigenen Weg zu finden", nachdem der letzte seiner Art gestorben ist. Das war der wohl egoistischste Moment, den RTD hätte raussuchen können. Dem Mann ist gerade der letzte Verbleibende Verwandte in den Armen weggestorben und dann verlässt ihn auch noch der letzte Freund den er hatte. Das war mMn der völlig falsche Zeitpunkt und wirft ein ganz schlechtes Licht auf Martha, die einen leidenden Freund ohne Gewissensbisse zurücklässt.
    An sich mochte ich Martha, aber das war vom Schreiben her einfach nicht nachgedacht.



    Dem kann ich mich nur anschließen.


    Gerade ist seine letzte Verbindung zu Galifrey gestorben (übrigens eine super Szene, ich hatte echt Tränen in den Augen ;( ), Captain Jack geht seine eigenen Wege... und dann haut sie auch einfach ab, ohne sich darum zu kümmern, dass er dann ja wieder ganz alleine ist?


    Wenn ich da an Rose denke, die sich immer Sorgen um ihn gemacht hat, wie es ihn ohne ihn gehen würde, ich denke da speziell an die Folge "Fürchtet sie" -> "Wer hält jetzt seine Hand?"


    Ne, das war echt nicht so dolle von Martha.

  • Es ist aber eben auch keine Soap-Opera..........

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Mir ist gestern mal wieder was aufgefallen, was ich schon öfter bemerkt hatte, nämlich wie unterschiedlich die Companions in Kombination mit ihren jeweils unterschiedlichen Doctoren wirken können. So habe ich Mel bislang nur mit Doctor 7 erlebt, und da als eher nervig gemieden. Gestern allerdings habe ich die "Trial of a Timelord"-Reihe zu Ende gesehen, und ich fand sofort, dass Mel und Doctor 6 sehr viel besser zusammen gepasst haben! (Auch optisch!)
    Auch sehr viel besser als Doctor 6 und Peri (die Worrier Queen! :D ), die mit ihrem ewigen Gejammer und "Ich will hier wieder weg"-Getue überhaupt nicht zu dem neugierigen, aktiven Doctor 6 gepasst hat - und als Gegenpol so übertrieben stark gewirkt hat, dass sie am Ende nur noch genervt und wie ein Bremser gewirkt hat. Mel dagegen ist lebhaft, neugierig, unternehmungslustig und quirlig, und bildet so mit Doctor 6 ein sehr viel harmonischeres Duo, wogegen Peri und Doctor 5 sehr viel angenehmer zusammen gepasst haben.


    Ähnlich ging es mir mit dem allgemein ja so verhassten Adric. Der ging mir erst in der Kombination mit Doctor 5 so richtig auf die Nerven. Doctor 4 dagegen, der mit seiner Überpräsenz gerne mal alle Randfiguren überspielt hatte, kam mit seiner dominanten Art sehr viel besser mit dem renitenten Teenager zurecht, der selbst gerne die dominante Rolle spielen wollte.


    Schade also um Mel, und schade um Doctor 6, die beide zusammen ein Team bildeten, von dem ich tatsächlich gerne mehr sehen würde!