5x06 - Fury From the Deep

  • Bewertung der Folge 10

    1. Super (4) 40%
    2. Gut (6) 60%
    3. Durchschnitt (0) 0%
    4. Mäßig (0) 0%
    5. Schlecht (0) 0%


    Die Tardis landet nicht auf, sondern knapp neben der englischen Küste, weswegen der Doktor, Jamie und Victoria mit dem Ruderboot an Land kommen. Sie finden eine Gasraffinerie, werden auf dem Gelände erwischt und der Sabotage verdächtigt. Irgendetwas macht in den Rohren Geräusche, doch damit haben die Zeitreisenden nichts zu tun. Aufmüpfiger intelligenter Seetang (!) kommt aus der Tiefe an Land, attackiert Mitglieder der Raffinerie und kontrolliert sie geistig. Da dies erstens nicht bei jedem auf Anhieb zu erkennen ist und zweitens eine schnelle Ausbreitung stattfindet, kommen die Menschen in eine zunehmend bedrohliche Lage. Ein besonders beeindruckender, düsterer Moment ist am Ende der 3.Folge, wenn Harris' Frau einfach in die See hinausmarschiert („you will obey“). Was auf den Plattformen draußen auf See los ist, weiß niemand, die Kontrolleure Quill und Oak verfolgen anscheinend einen Plan im Interesse der fremden Intelligenz, Boss Robson streitet sich über die geeigneten Gegenmaßnahmen mit den Experten Harris und Van Lutyens, und der Doktor sucht lange vergebens ein Mittel, das den Seetang stoppt, bevor die ganze Raffinerie zerstört wird. Victoria hat nach diesen nervenzerfetzenden Erlebnissen genug vom Zeitreisen („Ich möchte mal an einem friedlichen, ruhigen Ort sein“) und beschließt, bei Familie Harris zu bleiben. Traurig nehmen der Doktor und Jamie Abschied von ihr, doch schon bald sollte im folgenden „The Wheel In Space“ eine gewisse Zoe als Ersatz anheuern. Im Gegensatz zu einigen anderen Companion-Wechseln ist Victorias Ausstieg nachvollziehbar und schön inszeniert: "I was fond of her too, you know, Jamie", sagt der Doktor.


    Mein Urteil: Gut und durchweg überzeugend. „Fury From the Deep“ nutzt die Zeit, die 6 Folgen bieten, zu präzisen Charakterisierungen, die die Männer der Raffinierie realistisch wirken lassen. Da sich der Zuschauer entsprechend für sie und ihr Schicksal interessiert, ein spannender Beitrag der Troughton-Ära, der leider wie so viele nicht mehr in Filmform erhalten geblieben ist.

  • Zitat

    „Fury From the Deep“ nutzt die Zeit, die 6 Folgen bieten, zu präzisen Charakterisierungen, die die Männer der Raffinierie realistisch wirken lassen. Da sich der Zuschauer entsprechend für sie und ihr Schicksal interessiert, ein spannender Beitrag der Troughton-Ära, der leider wie so viele nicht mehr in Filmform erhalten geblieben ist.


    dito


    Besonders schön fand ich den Abschied von Victoria. Also, nicht dass sie ging, sondern wie es in Szene gesetzt wurde. Sehr emotional, aber man freute sich andererseits auch, dass sie einen Ort zum glüklich sein gefunden hat

  • Man war das spannend!
    Der Anfang der Folge war schon ziemlich toll, die Tardis landet in der Luft, saust ins Wasser hinunter und der Doctor, Jamie und Victoria müssen mit einem Schlauchboot ans Ufer paddeln.
    Die erste Folge war gut, dann ab der ersten Szene mit Oaks und dem anderen wars einfach nur noch geil.
    Victorias Angst ist ziemlich begründet und nicht völlig überflüssig wie bei Susan. Das verleiht der Folge einen besonders düsteren Charakter und man hat richtig Mitleid mit dem armen Mädchen.
    Das Monster ist auch ziemlich cool, vor allem das Herzklopfen schafft Horror-Atmosphäre. Allerdings sind seine Beweggründe nicht wirkloch erklärt.
    Und Oaks und dieser andere Arbeiter, die beiden Besessenen aus der 2. Folge sehen einfach so perfekt böse aus^^
    Alles in allem echt toll, eine der besten Troughton-Folgen, von der außer ein paar Clips, dem Soundtrack und den Telesnaps leider gar nichts mehr existiert.
    Von mir kriegt "Fury from the Deep" 9/10 Punkte, weil mir ein vernünftiges Motiv fehlt.
    Also natürlich ein Super.



    Und ja, Victorias Abschied ist echt toll in Szene gesetzt, ich finde auch sie war ein toller Companion...

    Currently Watching:
    Peter Davison
    Peter Capaldi

    ...und:
    Agents of S.H.I.E.L.D., Rick & Morty,
    Twin Peaks, Narcos



  • Dine wunderbare, spannende Story, mit tollen Charakteren, Emotionen, Action und alles was das Herz begehrt. Nicht zu vergessen: der Soundtrack! Wohl der beste bisher in der Serie.


    Victorias Abgang wird durch alle sechs Folgen hindurch thematisiert, was dann das Finale, wenn eine traurige Victoria der TARDIS zuwinkt nur noch um so emotionaler macht. Eine schöne Szene!


    Insgesamt ist zu Bedauern, dass keine der Episoden überlebt hat, da die Recon ihr nur teilweise gerecht werden kann. Sie lebt von Atmosphäre und Action, das ist auf Bildern immer schwierig hinüberzubringen. Dennoch: :thumbup:

  • Also ich konnte gestern nicht anders und hab' alle Recons durchgeschaut! Ich schwankte zwar zwischen Super und Gut - aber gab' der Episode ein Super! Es ist wirklich schade, dass so wenig erhalten blieben ist (nochmal ein Dank an BBC America, dass sie die "gewalttätigen Szenen" rausgeschnitten - aber behalten haben)! Obwohl mich die Situation an die Ice Warriors zurückversetzte mit einem Leiter, der der Bilanz halber alle draufgehen lassen würde (wobei, dass eigentlich öfters vorkommt), hatte es seinen eigenen Stil und baute über 6 Folgen stets Spannung auf. Die relativ simple Lösung entdeckte ich zwar schon etwa in der zweiten Folge - aber nichtsdestotrotz bot Victoria Einblick in ihre Gefühlswelt, was alle Folgen auch thematisiert wird. Dies lässt den Abschied umso schlimmer erscheinen, denn Jamie und die gute Victoria sind meiner Meinung DIE Companions des zweiten Doctors - etwas, was Jamie mit Zoe nie erreichen konnte bei mir. Ich wünschte mir wirklich den Abschied in bewegten Bildern zu sehen, wobei die Episode viele Ansätze bietet, wo ich dachte: "Ich hätt' es doch lieber mit Film". Ich werd Victoria zwar vermissen, doch bin ich mir bewusst, dass es noch einige Recons mit ihr gibt, die ich noch nicht gesehen habe. Was gibt es aber - um nicht vom Thema weiter abzuweichen - nocht zur Folge zu sagen ... alle Charaktere gewähren dem Zuschauer einen Einblick in ihre Beziehungen, Vorgeschichte, ... - was man stets merkt. Sei es die Frau eines Wissenschaftlers - oder die kürzlich eingeführte Inspekteurin. Bei jedem hatte ich das Gefühl ihre Taten zu verstehen. Eigentlich erlebst du das nicht oft heute, da 45 Minuten nicht viel Zeit für Einblicke bieten. Doch der Autor hat es in 6 Folgen wirklich geschafft mich vollstens zu überzeugen. Die Atmosphäre wird die ganze Zeit eigentlich durch den Herzschlag aufgebaut (der für mich nie wie ein Herzschlag klang^^), wobei ich die durch Seifenschaum (oder ähnliches) angedeuten Sporen schon in "Seeds of Death" gehasst habe :P

  • Die ausführliche Novelisation (oben abgebildet) von Victor Pemberton soll eine der besten sein, leider aber auch eine der letzten, weswegen sie nur schwer bzw. teuer zu haben ist. Eine der sehr wenigen, die ich weder besitze noch gelesen habe.

  • Die gibts von AudioGo (also schnell zugreifen), gelesen von David Troughton.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Für mich auch eine der besseren Troughton-Folgen und ja klar, der Abschied von Victoria...sehr traurig, aber absehbar gewesen. Das Thema finde ich leicht zu durchschauen, aber wunderbar gruselig umgesetzt und die beiden "Killer" wunderbar gespielt....schade, daß so wenig davon vorhanden ist...ich denke, langsam muss ich doch von den "gekillten" Folgen doch mal eine Audio-CD holen...

    "Do u know what boys say in the face of danger?" - "no what?" - "Mummy!" -> "A Christmas Carol"


    "You can't shoot the head in the face!" -> "The Husbands of River Song"

  • Die Folge war super sie war Spannend und düster wirklich schade das sie verloren gegangen war.
    Ich habe hier bis auf eine kleinigkeit nichts aus zu setzten.
    Das was mich gestört hat war Victorias abschied, die gesamte Staffel über hatte sie mit dem Doctor und Jamie abenteuer erlebt, und war öfters in lebendsgefahr. Nie hat sie was gesagt und hier ganz plötzlich entscheidet Victoria das sie keine lust mehr auf das Zeitreisen hat.
    Wenn sie es eine Folge oder zwei Folgen vorher erwähnt hätte ganz kurz dann würde mich das ja nicht stören.

  • Das was mich gestört hat war Victorias abschied, die gesamte Staffel über hatte sie mit dem Doctor und Jamie abenteuer erlebt, und war öfters in lebendsgefahr. Nie hat sie was gesagt und hier ganz plötzlich entscheidet Victoria das sie keine lust mehr auf das Zeitreisen hat.

    Sagte ich ja. Victorias Abschied passt nicht zu ihrer Entwicklung. Und Zoe ist auch keine Ersatz-Victoria.

  • Sagte ich ja. Victorias Abschied passt nicht zu ihrer Entwicklung. Und Zoe ist auch keine Ersatz-Victoria.

    Jepp und du hattest recht gehabt, wie schon gesagt hätte sie in Ice Warriors oder in The Web of Fear sowas ähnliches gesagt, dann würde ich das auch gar nicht kritisieren. Dann könnte man sagen " das man es geahnt hat das Victoria den Doctor und Jamie bald verlassen wird". So aber kam es für mich rüber als hatte die Schauspielerin von heut auf Morgen kein bock mehr gehabt, und die Autoren mussten sich schnell eine Lösung einfallen lassen.
    Es wäre besser gewesen Victoria drauf gehen zu lassen das wäre glaubwürdiger gewesen.