5x05 - The Web of Fear

  • UNIT, Brigadier... äh Colonel Lethbridge-Stewart und die "Great Intelligence" - Klingt doch nach der perfekten "sehe ich mir am 23. November an"-Episode. :)

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • So, gestern haben wir uns auch diese Folge angesehen und wir sind ähnlich begeistert von dieser Episode wie von der vorherigen. Als sie in den 60ern über die Fernseher flimmerte war es sicherlich eine der Folgen die einen 'Hiding behind the Sofa' Effekt hatten.
    Ich fand sie alles in allem unglaublich atmosphärisch und habe mich auch ein kleines bißchen gegruselt. Sicher, die Yetis sehen aus heutiger Sicht eher wie Samsons aus der Sesamstrasse aus aber das Gefühl vergeht sehr schnell wenn man sah, wie sie locker flockig die Leute killten.
    Ein weiterer Bonus (zumindest für mich), dass das ganze in der Londoner U-Bahn stattfand. Ich liebe die Londoner U-Bahn und es machte mir doppelt Spaß zu verfolgen wie eine Linie nach der anderen diesem Zeug zum Opfer fiel. Ich konnte das alles fast plastisch mitvollziehen, da ich den U-Bah Fahrplan fast komplett im Kopf habe ;) . Ich fand hier das Gerenne durch die Gänge mal so richtig cool.
    Was noch, yoo der Doctor war mal wieder cool und Jamie schließe ich auch immer mehr in mein Herz. Viktoria, nun ja sie ist machmal reichlich naiv aber irgendwie ja auch ganz niedlich. Es gibt schlimmere Companions.
    Die dritte Folge ist ja nun immer noch als Rekonstruktion zu sehen, ich konnte da der Handlung aber ganz gut folgen, da die Tonspur recht gut zu verstehen war. Ich bin allerdings auch gespannt ob bezüglich dieses Teil noch etwas nachkommt, ist ja zumindest zu vermuten.
    Schauen wir halt mal.
    Alles in allem halte ich 'Web of Fear' für eine ganz tolle und atmosphärische Folge, die sich einfach ein super verdient hat.

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Yupp das stimmt die Nachbauten waren wirklich große klasse, ich habe auch immer wieder geschwankt zwischen, die waren in der U-Bahn, bzw. sie waren es nicht. Bis dann mein Mann meinte, dass sich die Tritte nicht wirklich so anhörten, als würden sie über Stein oder Schienen laufen. Das war so ziemlich das einzige Merkmal an dem man das dann ableiten konnte.

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Naja, ich finde schon dass es eher so klingt als ob sie auf einem Theaterboden herumlaufen. ;) All diese Holzlaute die da zu hören sind... Klonk, klonk, klonk... :lach:


    Ich bin noch nicht ganz durch mit "Web" und komme auch nicht so recht dazu weil ich grad meine Großeltern für ein paar Tage besuche, habe die Folgen aber auf dem iPod. (Auf dessen Bildschirm funktioniert der VidFire-Effekt aber, zumindest soweit ich es sehen kann.) Ein wirklich sehr, sehr gutes Serial... auch wenn es im direkten Vergleich mit "Enemy" nicht ganz mithalten kann. Das mag aber auch nur daran liegen weil dieses eher eine klaustrophobische Gruselgeschichte ist, während "Enemy" ein jamesbondiges Abenteuer war das einmal um den ganzen Globus hetzte und dem Zuschauer keine Atempause lässt.


    Aber eines muß ich mal sagen... Evans! :cursing: Meine Güte, was nervt der Kerl! Und warum agiert der Schauspieler wie in einem Bauerntheaterstück? Aaaaaah! :cursing:

  • Naja, ich finde schon dass es eher so klingt als ob sie auf einem Theaterboden herumlaufen. ;) All diese Holzlaute die da zu hören sind... Klonk, klonk, klonk... :lach:


    Na ja, das meinte ich ja mit, das hört sich nicht so an ;) , habe mich da vielleicht umständlich ausgedrückt.
    Nachdem mein Mann das sagte, habe ich es dann ja auch ständig wahrgenommen, was dann wieder irgendwie schade war, da es doch ein wenig von der Atmosphäre der Folge nahm.

    Wer im Ruhrgebiet lebt und eine Fahrzeit von einer Stunde für achtzehn Kilometer nicht ertragen kann, der soll ins Allgäu ziehen!
    (aus: Weil Samstag ist von Frank Goosen)

  • Yupp das stimmt die Nachbauten waren wirklich große klasse, ich habe auch immer wieder geschwankt zwischen, die waren in der U-Bahn, bzw. sie waren es nicht. Bis dann mein Mann meinte, dass sich die Tritte nicht wirklich so anhörten, als würden sie über Stein oder Schienen laufen. Das war so ziemlich das einzige Merkmal an dem man das dann ableiten konnte.


    Web habe ich jetzt noch nicht geschaut - aber die unpassenden Trittgeräusche fallen mir vor allem in allen Szene der Classic-Folgen auf, die in Höhlen spielen. Das hört sich auch immer so hohl-hölzern an, aber nicht nach Stein.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • So, ich bin jetzt auch hier durch. Der großartige Eindruck der Rekonstruktion wird durch die bewegten Bilder unterstrichen. Allerdings war viel der Spannung weg, wenn man schon weiß, wer hinter allem steckt. Von daher hat mir der Enemy of the World an dieser Stelle mehr Spaß gemacht, weil die Aufwertung durch das Filmmaterial deutlich größer war. Aber selbstverständlich bleibt auch dieses Serial super.

    Zitat

    Ich fand den psychopathischen Antihelden Evans gerade gut! Sehr unterhaltsam und schräg. :D

    Sein ewiges "Ich bin doch nur der Fahrer" erinnerte mich an Steven Seagals "Ich bn doch nur der Koch". ;)

  • Ebenfalls nun endlich wiederentdeckt (trotz monatelangen irreführenden Aussagen von Paul Vanezis): Der längt verschollen geglaubte Fanfilm zu "Web of Fear"! Rekonstruktionen wie man sie sich wünscht!


    http://youtu.be/LB99toXsFvQ


    Wer die kompletten zwei Stunden durchhält bekommt von mir ein Zuckerl. ;)

  • Ebenfalls nun endlich wiederentdeckt (trotz monatelangen irreführenden Aussagen von Paul Vanezis): Der längt verschollen geglaubte Fanfilm zu "Web of Fear"! Rekonstruktionen wie man sie sich wünscht!


    http://youtu.be/LB99toXsFvQ


    Wer die kompletten zwei Stunden durchhält bekommt von mir ein Zuckerl. ;)

    Au Backe! Das Ding würde ich aber auch verleugnen. Ich habe mal testweise 10 Sekunden reingeschaut und erschauderte. Dasgegen ist Web Planet gut.

  • Weiß eigentlich einer, warum für Enemy of the World und für Web of Fear andere Cover-Gestaltungen gewählt werden? Ich finde die Gestaltung der klassischen Folgen bei den DVD eigentlich recht ansprechend und irgendwie widerstrebt es meinem Ordnungssinn, dass jetzt das Picture-Element so groß ist im Vergleich zu den anderen DVDs. Ist natürlich für den freien Verkauf etwas ansprechender, aber ob man sich als Nichtfan im Laden einfach mal so nur die DVD mit s/w und doctor who kaufen wird?



    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Bei "Enemy Of The World" handelte es sich um ein Wendecover, dass auf der anderen Seite so gestaltet war, dass es perfekt in die bisherige Reihe der klassischen Serie passt. Ich nehme an, hier wird es wieder genauso sein.


    Gruß
    Roland

  • Bei "Enemy Of The World" handelte es sich um ein Wendecover, dass auf der anderen Seite so gestaltet war, dass es perfekt in die bisherige Reihe der klassischen Serie passt. Ich nehme an, hier wird es wieder genauso sein.


    Gruß
    Roland


    Genau.


    Ich habe kein Problem mit den neuen Covers. Finde die viel ansprechender und da es sich um besondere Folgen handelt, dürfen die gerne rausstechen!

  • So habe diese Folge auch gesehen, die Story ist das die Great Intelligence wieder zurückkommt, diesmal will sie den verstand des Doctors haben.
    Zum ersten mal in der Folge taucht der berühmte Lethbridge-Stewart auf von dem ich schon viel gehört habe.
    Aber auch eine bekannte Person nämlich Prof. Travers kommt wieder.
    Die Yetis sehen diesmal ein bisschen anderes aus, als bei ihrem ersten auftritt.
    Handlung war schon recht spannend, man fragre sich schon die ganze Zeit wer wohl für die GI arbeitet.
    Wo dann dieser Staff wieder auftauchte, dachte ich mir schon das er für die GI arbeitet dementsprechend war es auch keine große überaschung für mich wo es raus kam.
    Aber ich fand schon das die Story etwas langgezogen wurde, und ich muss zugegeben das ich mich ein bisschen gelangtweilt habe beim sehen.
    Was ich von LS halten soll weiß ich noch nicht so richtig, er kam mir jetzt nicht so besonderes vor.
    Das sie damals die U-Bahntunnel nachgebaut haben ist schon recht cool, ich habe es beim sehen gar nicht bemerkt.


    Von mir bekommt die Folge ein gut.

  • Immer etwas gruselig, wenn am Ende eines Threads nur Jennys Beitrag steht. Das hat so was von "beendet und beerdigt"! ;)
    Ich schreib trotzdem mal ein bisschen was zu der Folge, das mir beim zweiten mal anschauen neulich so durch den Kopf ging (ich weiß auch gar nicht mehr, wieso ich nach dem ersten Schauen nichts geschrieben habe...)


    Großartige Sets! Unglaublich gut gemachte, tolle Kulissen! Ich hatte wirklich den Eindruck, dass da in den Umderground-Tunneln gedreht wurde! Das sah alles so verdammt echt aus! (Zum Glück ist mir der Klang der Schritte nicht aufgefallen. Puh. :D )


    Tardis Data Core hat dazu übrigens folgende Anektode:

    Zitat von http://tardis.wikia.com/wiki/The_Web_of_Fear_(TV_story)

    The studio sets of the London Underground were so realistic, the BBC apparently received a letter of complaint from London Transport, claiming filming had been done on their property without permission.

    Kann ich mir wirklich gut vorstellen! :D



    Ich fand es diesmal wirklich hervorragend, wie Patrick Troughtons Urlaub in das Script eingebaut wurde (seine Abwesenheit in Episode... äh... war das Zwei?)
    Es kam ja zu der Zeit häufiger vor, dass einer der Haupt-Charaktere mal eine Folge nicht zu sehen war. Durch den vollen Drehplan wurde, wenn einer der Schauspieler mal eine Woche frei hatte, einfach ohne ihn weiter gedreht. Die Abwesenheit wurde ja dann immer mal mehr oder mal weniger geschickt "vertuscht". Hier gefiel es mir besonders gut.
    Die Auflösung, dass der Doctor einfach nur eine Weile durch die Tunnel wandert, nachdem er die Explosion am Ende der ersten Episode überlebt hat (in der Wiederholung der ersten Folge war er noch mal zu sehen), und dort (leider off-screen) auf Lethbridge-Stewart trifft, ist zwar etwas banal, dafür ist aber die Sorge Jamies und Victorias um den Doctor und Jamies Aufbruch zu einer Rettungsmission wirklich spannungstragend! Gerade dadurch, dass man eine ganze Folge lang nichts vom Doctor sieht, fühlt man als Zuschauer die Spannung mit. Natürlich "weiß" man ja, dass ihm ja nix passieren kann - aber man wird auch komplett darüber im Dunkeln gelassen, was denn nun genau mit ihm passiert ist. Das ist schon ziemlich spannend gemacht, ohne großen Aufwand. ;)




    Ein interessantes Detail an Lethbridge-Stewart war sein Barret aus dem Scots Guards 2nd Battalion. Das fiel mir gleich auf, ich konnte jedoch erst mal nichts damit anfangen. Mit Militaria bin ich ja nicht so vertraut. Dann fiel mir wieder ein, dass Lethbridge-Stewart ja Schotte ist. Ich hatte immer gedacht, das wäre etwas gewesen, das ihm erst später in Terror of the Zygons"angedichtet" worden ist, und habe mich gefreut, dass man da später so viel Continuity in kleinen Details behalten hatte.
    Aber natürlich: der Name verrät ja schon deutlich seine schottische Herkunft.
    Übrigens im Gegensatz zu seinem Akzent - zum Glück, möchte ich sagen. Ich mag den typischen Akzent des Brig sehr, der würde mir fehlen.


    Außerdem hat das Serial schon genug schottische Akzente. Gerade in den Rekonstruktionen, wenn Jamie mit Evans unterwegs ist, kann das schon etwas verwirrend sein.


    Jamie macht wirklich wie immer eine gute Figur als jugendlicher Action-Held, der sich todesmutig für seine Freunde in jede Gefahr stürzt. Victoria dagegen wirkt so dermaßen hilflos, dass es wirklich nur peinlich ist, zuzuschauen. Während Jamie mutig in die Tunnel aufbricht, um den Doctor zu finden, läuft Victoria davon und irrt dann wie ein verängstigtes, kleines Kind durch die Tunnel, um von Jamie und vom Doctor gefunden zu werden (mit keinem anderen Text als "Jamie?? Doctor??") Das genaue Gegenteil von Jamie also. Es tut direkt weh, ihr zuzuschauen, so sehr möchte man sich für die miese Rolle fremdschämen, die die Autoren für Deborah Watling da geschrieben haben - und die sie dann leider auch noch so gekonnt schauspielert, dass man der Schauspielerin regelrecht abnimmt, dass sie sich in dem (vermeintlichen!!) Tunneln tatsächlich gefürchtet hat! ;)


    Das ist aber dann auch schon das einzige Haar in der Suppe, das ich bei dem Serial finden kann. Sogar die Rekonstruktion war so gut gemacht, dass sie mich nicht im Sehfluss gestört hat. (Ich drücke mich sonst immer sehr vor Recons!)
    Alles großartig, die Story, die Schauspieler, die Yetis, die Sets, die Props (ich mochte das bedrohliche Zischen, das die Web-Pistolen der Yetis gemacht haben. Tolles Sound-Design!)


    Eine der besten Folgen zumindest der Schwarz-Weiß-Ära von Doctor Who, wenn nicht gar eine der besten aus Classic-DW.

  • Wenn Evans der feige Fahrer war, dann war der Waliser, kein Schotte. (Er wird zumindest öfter im WifeInSpace.com-Blog so bezeichnet.)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.