5x05 - The Web of Fear

  • Zitat von Kaptain Knatter

    Außerdem hat das Serial schon genug schottische Akzente. Gerade in den
    Rekonstruktionen, wenn Jamie mit Evans unterwegs ist, kann das schon
    etwas verwirrend sein.

    Evans ist aber Waliser. ;)


    EDIT: STEFAN!!! Klau mir nicht meinen Moment!

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Wenn Evans der feige Fahrer war, dann war der Waliser, kein Schotte. (Er wird zumindest öfter im WifeInSpace.com-Blog so bezeichnet.)



    Evans ist aber Waliser. ;)
    EDIT: STEFAN!!! Klau mir nicht meinen Moment!

    (Damit beide ihren Moment haben. ;) )


    Echt? Boah, der klang für meine ungeübten Ohren so was von fernsehklischeeschottisch!
    Vielleicht hab ich einfach nicht genug Torchwood gesehen, um mein Gehör auf walisisch feinzujustieren! ;)

  • Zitat von Kaptain Knotter

    Echt? Boah, der klang für meine ungeübten Ohren so was von fernsehklischeeschottisch!

    In den Lethbridge-Stewart-Büchern (bzw der Promo-Kurzgeschichte im DWM) kriegt er sogar den walisischsten Vornamen den ich je gehört habe. Gwynfor Ivor Evans.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Jamie macht wirklich wie immer eine gute Figur als jugendlicher Action-Held, der sich todesmutig für seine Freunde in jede Gefahr stürzt. Victoria dagegen wirkt so dermaßen hilflos, dass es wirklich nur peinlich ist, zuzuschauen. Während Jamie mutig in die Tunnel aufbricht, um den Doctor zu finden, läuft Victoria davon und irrt dann wie ein verängstigtes, kleines Kind durch die Tunnel, um von Jamie und vom Doctor gefunden zu werden (mit keinem anderen Text als "Jamie?? Doctor??") Das genaue Gegenteil von Jamie also. Es tut direkt weh, ihr zuzuschauen, so sehr möchte man sich für die miese Rolle fremdschämen, die die Autoren für Deborah Watling da geschrieben haben - und die sie dann leider auch noch so gekonnt schauspielert, dass man der Schauspielerin regelrecht abnimmt, dass sie sich in dem (vermeintlichen!!) Tunneln tatsächlich gefürchtet hat! ;)

    Vergiss nicht, dass Victoria ein Mädchen aus gutem Hause aus dem Viktorianischen Zeitalter ist. Und sie macht von The Evil of the Daleks an eine erstauliche Entwicklung zu einer ziemlich hartgesottenen Companion in The Enemy of the World. Dass sie im Dunkeln Schiss hat, ist gut verständlich, schließlich ist in den Schächten ja alles gespenstisch. Barbara hätte sich sicher auch nicht wohlgefühlt. Außerdem sind der Doctor und Jamie die einzigen Bezugspersonen, die sie seit dem Tod ihres Vaters und dem recht unfreiwilligen Aufbruch mit der Tardis hat.


    Übrigens, wenn man die beiden "Labyrinth-Folgen" The Web of Fear und The Caves of Androzani miteinander vergleicht, dann erkennt man wunderbar, was bei letzterem so alles fehlt: jede Menge Dramatik, und das Setting war wesentlich deutlicher als Kulisse zu erkennen.

  • Ein wirklich herausragendes Serial und zwar aus mehreren Gründen. Der Doctor hier ist eine Klasse für sich und auch Jamie und zumeist auch Victoria machen einfach Spaß, auch wenn Victoria an manchen Stellen etwas nervt und man merkt, dass sie als Charakter nicht wirklich Companion-Material ist. Die Rückkehr von Prof. Trevors ist auch gut inszeniert und es passt, dass diese Folge mit seiner ersten verbunden ist. Man nimmt Deborahs Vater auch ab, dass er inzwischen wesentlich älter geworden ist. Auch Tina Pecker als Anne Travers hat eine gute Performance abgeliefert. Insgesamt waren alle Gastcharaktere gut, selbst der nervige Harold Chorley. Am wichtigsten zu erwähnen in diesem Zusammenhang ist natürlich ein gewisser Colonel Lethbridge-Stewart. Nicholas Courtneys Einstand als "der Brigadier" hätte besser nicht sein können. Es wird gezeigt, dass er durch und durch ein Mann des Militärs ist, aber auch, dass er dem Doctor vertraut und egal wie narrow-minded er sein kann, er durchaus offen neuen Ideen gegenüber ist.


    Aber nicht nur von der Charakterseite her hat dieses Serial etwas zu bieten. Auch die Handlung macht durchaus Spaß und schafft es einen gewissen Grusel- und Bedrohungsfaktor aufzubauen. Die Yeti und das titelgebende Web sind super als unaufhaltbare Kräfte inszeniert worden und was das Storytelling angeht war es 1a wie die Idee des Spions für die Great Intelligence vorbereitet und dann aufgelöst wurde. Es war auch irgendwo eine logische Konsequenz, dass Arnold sich als von der Intelligence beeinflusst herausstellte.


    Auch herausstellen möchte ich noch das Set-Design und die Regie. Beides war herausragend. Man merkt nicht einmal, dass die Crew nicht in der Underground drehen durften und man sieht, warum die Betreiber dieser, die BBC verklagen wollten, weil sie dachten, dass das Team ohne Genehmigung nach da unten gegangen sei, um zu filmen. :D Und Douglas Camfield hat wirklich bewiesen, dass er sein Handwerk mehr als verstand. Von der Inszenierung her gibt es nichts auszusetzen. Eine der besten Doctor Who Folgen von der Regie und vom Production-Design her, definitiv.


    Wenn ich negative Aspkete finden müsste, und ich fühle mich irgendwo doch dazu genötigt, dann wären es die folgenden: Victoria ist manchmal zu sehr wie Susan und heult und schreit rum. Das ist zwar durchaus verständlich und eine durch und durch menschliche Reaktion, menschlicher als die von so manch anderem Companion, der den Streß mit dem Doctor zu reisen, besser verkraftet, aber ein 08/15-Mensch ist eben nicht gleich Companion-Material. Private Evans war zwar sympathisch, aber sein nerviger wallisischer (?) Akzent ging mir nach eine Weile einfach nur noch auf die Nüße. Und mehr fällt mir Wochen nachdem ich das Serial gesehen habe ehrlich gesagt nicht mehr ein. Müsste es vielleicht ein weiteren Mal gucken, um weitere Schwächen zu finden.


    FAZIT: Mindestens 9,5 wenn nicht gar 10 Punkte und definitiv unter den Top 5 meiner Lieblingsfolgen.

  • Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, dass es ein Follow Up Serial gibt.. Ich finde die 5.Staffel der Classics allgemein ziemlich stark. Sowohl von den Gegnern, als auch von den Rollen/Gaststars/Gastschauspielern und der Dynamic unseres Trios! Ich mag die Beiden Youngsters fast genauso wie Doc1/Ben/Polly und fast schon mehr!


    Ich finde die Kontinuität die man zwischen den Serials hergestellt hat für eine Serie aus den 60ern mehr als hervorragend gelungen. Mir hat das Snowmen Serial leider nicht ganz so gut gefalle obwohl ich die Idee der Great Intelligence mochte. Ich empfand die GI als verschwendet in dem letzten Serial und war nicht erfreut die Yetis wiederzusehen.. Aber umso mehr das Serial anlief und der Storyarc voran geführt wurde, umso mehr und mehr habe ich mich in das Serial verliebt und es genossen.


    Ich liebe DW Classics für seine Simpelheit.. 6 Folgen die einfach nur in einem Underground Tunnel spielen.. Trotzdem es spannend halten.. Grandios! Ein Super von mir! Auch das es die Introduction vom hier noch Colonel war.. Richtig schön


    Der Showdown und das Jamie es vergeigt hat war richtig gut gemacht und die Frustration des Doctors einfach nur mitreißend.. Jamie wollte ihm einfach nur das Leben retten und hat somit aber der GI zur Flucht verholfen eigentlich..


    Habe gehört das die Daleks ja mit 1967 erstmals beendet waren und daher frage ich mich ob die Great Intelligence als neue Reccuring Villains angelehnt wurden.. Bin ja gespannt ob die GI nochmal zurückkommen!


    Super gibt es von mir!