Ein weiblicher Doctor: ja oder nein?

  • Und da stolpert man wieder in diesen Thread rein, liest als letztes Posting "Pferdedöner" und kratzt sich erstmal gewaltig am Kopf.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ich mach jetzt auch mal ne letzte Aussage für diese Diskussion:

    Zitat

    Und ganz ehrlich, du lehnst doch einen männlichen Doctor auch nicht ab, nur weil du David Tennants Doctor scheisse findest.

    Wäre sie als Frau geplant gewesen, bzw. hätte sie als eine angefangen dann ja.
    Die Grundproblematik bleibt: Zu starke Veränderung würde alles kaputt machen (Realität hat es schon viele viele Male bewiesen [never change a running system]), geringe Veränderung macht die Veränderung sinnlos.
    Auf einen weiblichen Doktor bezogen: Bleibt die Sendung so wie sie ist, war die Veränderung rein oberflächlig und damit vollkommen unnötig. Würde die Serie weiblicher werden, würde ich sie nicht mehr sehen wollen, da es nicht in meinem Interessengebiet liegt.


    Zitat

    Also ich kenne Frauen, die haben den selben Humor wie ich und ich kenne Männer die haben einen völlig anderen Humor als ich....

    Mal als Gleichnis: Viele haben zu mir 2006 gesagt: "Ich kenne keinen, der ne wii kaufen wird, das Ding wird untergehen." Die Wii ist die meistverkaufte Konsole der drei (oder zumindest bis vor einem Jahr).
    In meinem Freundeskreis rede ich viel über Comics und Serien - auch mit Frauen.
    Nur sind Freundeskreise nicht repräsentativ für eine Weltbevölkerung. Außer vielleicht der von Zuckerberg.
    Ich mach Martial Arts und bin schon mehrfach von Frauen ordentlich verprügelt worden - die waren richtig gut. Nur sagt das rein gar ncihts über die Fähigkeit der meisten anderen Frauen aus.
    Und so ist das bei Interessen auch. Es gibt ein paar Geeks - und viele die es behaupten, weil es gerade in ist -, aber die meisten schauen dann doch GZSZ, weils so emotional ist. Einfach nur Unterschiede festzustellen ist kein -ismus. Und die, auf die das gesagte nicht zutrifft, braucht es ja nicht auf sich zu beziehen, weil sie nicht zu denen gehört, über die man redet.
    Und wer doch anderen daraus einen Strick drehen will: such dir n hobby.

  • Es ist tatsächlich nicht besonders Sinnvoll, bei den verhärteten Fronten. Belassen wir es also dabei.


    Meine Abschließenden Worte:


    Frauen sind perse keine Gruppe, genauso wenig wie Männer.
    Sie können Teil von Gruppen sein, genau wie Männer und ich finde es bescheuert, eine angebliche Mehrheit zu nehmen und an ihnen
    eine Norm festzumachen.

  • An der Sinnhaftigkeit und dem Mehrwert schon. Und da hat eben bei vielen Serien gezeigt, dass es nichts bringt.

    Es hat für mich auch keinen Mehrwert, wenn der Doctor immer von einem Mann gespielt wird, denn das macht in meinen Augen auch wenig Sinn wenn er über diese regenerativen Fähigkeiten verfügt. The Doctor ist eine Figur, welche ideal dafür geeignet ist ein medial geschaffenes Gender Stereotyp zu durchbrechen, deshalb kommen diese Diskussionen auch immer wieder auf. Der Doctor ist als Figur nicht an das biologische Geschlecht gebunden, weswegen das biologische Geschlecht des Doctors völlig irrelevant und egal bei der Auswahl neuer Darsteller ist. Das wird immer mehr erkannt, weswegen es eher komisch wirkt, dass dieser Schritt noch nicht vollzogen wurde. Es ist nicht zwingend, dass der Doctor immer ein Mann sein muss und es ist auch nicht zwingend, dass er irgendwann mal eine Frau sein wird. Es ist letztendlich egal welches Geschlecht die Person hat, welche den Doctor verkörpert, solange die Charakterzeichnung der Figur nicht plötzlich ganz krass von der vorherigen Darstellungen abweichen würde und das Geschlecht plötzlich ständig eine Rolle spielen würde.


    Zitat

    Und Battlestar ist eben keine Titelgebundene Serie. Da kann man den Cast sehr stark austauschen, ohne dass es große Scherereien macht.

    Der Aufschrei war doch damals bei nBSG genauso groß wie er in diesen Diskussionen bei Doctor Who ist und letztendlich haben sich die meisten bei nBSG doch recht schnell darauf eingelassen, weil die Charaktere gut geschrieben waren und das biologische Geschlecht der Figuren in der Regel schlicht egal war. nBSG ist jedenfalls ein Paradebeispiel wie man sehr bewusst mit Gender Stereotypen brechen kann. Generell würde ich mir bei den vielen Remakes und Reboots bekannter Stoffe häufiger diesen Ansatz wünschen. Wir nur selten gemacht, weil wohl die Angst bei den Produzenten besteht, dass das Zielpublikum zu unflexibel ist.


    Zitat

    Aber würde Sherlock Holmes ohne Sherlock Holmes funktionieren? Zumal ich weibliche Varianten von Charakteren immer reichlich unkreativ fand. Dann lieber was ganz neues machen.


    Es ist noch viel unkreativer, wenn man statt dessen immer wieder die gleichen Genderklischees rauskramt und ein Stoff immer wieder auf die selbe Art und Weise umsetzt Ein weiblicher Sherlock Holmes kann auch genauso gut funktionieren wie beispielsweise die Verlegung wenn man es gut umsetzt und den Kern des Charakters beibehält. Genauso wie ein weiblicher Watson prinzipiell kein Problem darstellt.


    Ansonsten kann ich mich Tichy nur anschließen:
    Ich kann jedenfalls auch wenig mit dem anfangen was gesellschaftlich als typisch männlich oder typisch weiblich definiert wird. Eine Unterteilung von Sehgewohnheiten aufgrund des biologischen Geschlechts ist schlicht sinnfrei. Aber natürlich sind seit unserer Kindheit mit Geschlechterklischees schon so zubombadiert worden, dass wir uns schon anstrengen müssen um die zu erkennen.


    Wie gesagt: Zwingend ist sicher nichts. Das Geschlecht des Doctors ist schlicht egal.

  • Zitat

    Das wird immer mehr erkannt, weswegen es eher komisch wirkt, dass dieser Schritt noch nicht vollzogen wurde.

    Wenn das stimmen würde, gäbe es solche Charaktere wie Supergirl oder Batgirl nicht. Es wird gefordert, weil es immer gefordert wird/wurde. Weil die, die es fordern sich auch keine Gedanken über das weitere Vorgehen machen müssen.

    Und dennoch bleibt es eine Serie ohne Titelhelden, was ein qualitativer Unterschied ist und damit nicht zu vergleichen mit Dr. Who.


    Zitat

    Es ist noch viel unkreativer, wenn man statt dessen immer wieder die gleichen Genderklischees rauskramt

    Die wären? Und ich meien auf den Doktor bezogen.

    Zitat

    und ein Stoff immer wieder auf die selbe Art und Weise umsetzt

    Weshalb jeder Doktor auch eine andere Persönlichkeit hatte.

    Zitat

    Eine Unterteilung von Sehgewohnheiten aufgrund des biologischen Geschlechts ist schlicht sinnfrei.

    Und warum haben wird dann Gilmore Girls oder Sex and the City, Germanys next tm hauptsächlich von Frauen gesehen, wenn das nicht sinnvoll ist?

  • Hmmmm............
    Timelords haben doch aber auch Eltern - oder? Ich weiß immer noch nicht, wie diese Rasse sich überhaupt fortpflanzt und was es mit dem loomen auf sich hat.
    Wenn sie Eltern haben - wie würde das dann mit einem Geschlechterwechsel erklärt werden?
    Und auch wenn sie regenerieren können - das heißt ja nicht, dass man den kompletten Chromosomensatz auswechselt.


    Mit typisch Mann und typische Frau kann ich nicht immer was anfangen - aber oft stimmt es halt doch.
    Nicht unbedingt, was den Humor angeht - aber Mann ist Mann und Frau ist Frau.
    Das merke ich übrigens auch sehr hier im Forum 8).
    Bisher war ich nur in einem Forum, wo zu 99,9% Frauen sind - das ist schon ein himmelweiter Unterschied.........................Und auch das kann man zum Teil wohl auch am Geschlecht festmachen.


    Ich weiß gar nicht, ob mir ein weiblicher Doctor nicht einfach zu kompliziert wäre. 8)

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Nein. Timelords haben dank des Loomens keine Eltern und Geschlechtsverkehr der Fortpflanzung wegen ist grundsätzlich unnötig (und auch unmöglich. Das Loomen entstand ja als Notlösung wegen vermehrter Unfruchtbarkeit bei den Timelords, wenn ich mich an dieses furchtbar geschriebene Büchlein namens Lungbarrow korrekt erinnere).


    Und selbst wenn sich Timelords geschlechtlich fortpflanzen würden, wären Geschlechtswandel doch kein Problem? Gibt es doch in der Natur zuhauf, dass mal ein männliches Tier ein Weibchen wird, weil's grad erforderlich ist. Man muss bei erfundener Alienbiologie nicht immer nur an Menschen denken.


    Und ich denke, worauf auch Skeletor mit seinem Beitrag hinaus will, ist, dass ein "typisch Mann/typisch Frau" bei einer Rasse, die ihr Geschlecht im Laufe des Lebenszyklus ändert, kaum gegeben sein kann. Wenn jeder Timelord mal Mann und mal Frau ist, sollten sich diese ganzen kulturell anerzogenen Geschlechterunterschiede ziemlich in Grenzen halten. Das ist dann schon ein Gedankenspiel, bei dem sich ein Geschlechterwandel innerhalb des Kanons mal lohnen würde, um so eine Gesellschaft in der Phantastik mal darzustellen und zu erforschen. Allerdings finde ich das als Thema viel zu ernst für die kunterbunte Abenteuerserie Doctor Who (erst Recht kann ich mir eine gebührende Bearbeitung des Themas nicht unter Moffat vorstellen. Ich glaube nicht, dass er sich damals überlegt hat, welche Implikation seine Wegwerfzeile über den Corsair aus The Doctor's Wife mit sich bringt). Das wäre eher was für eine Spin-Off Hörspiel- oder Bücherreihe, aber nichts für die Mutterserie.

  • Ich halte die Zeile mit dem Corsair für einen Witz, den wir nicht ganz kapieren, weil es irgendeine seltsame Art von Timelord-Humor ist.
    Jedenfalls bevorzuge ich diese Interpretation. ;)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Wenn das stimmen würde, gäbe es solche Charaktere wie Supergirl oder Batgirl nicht. Es wird gefordert, weil es immer gefordert wird/wurde. Weil die, die es fordern sich auch keine Gedanken über das weitere Vorgehen machen müssen.

    Nein, es wird ja nicht gefordert, es wird nur gesagt, dass es hier geht und prinzipiell unproblematisch ist.


    Was hat das mit Supergirl oder Batgirl zu tun? Gerade Superheldencomics und auch ihre Verfilmungen haben immer noch ein extremes Problem mit dem Aspekt der Gender Stereotypisierung. Aber das ist ein anderes Thema.


    Zitat

    Und dennoch bleibt es eine Serie ohne Titelhelden, was ein qualitativer Unterschied ist und damit nicht zu vergleichen mit Dr. Who.

    Was hat das mit dem Thema zu tun? Ja, BSG ist eine Ensamble Show und jetzt ist damit was genau wiederlegt? Doctor Who hat im Titel auch keinen Namen stehen, welcher das Geschlecht der Titelfigur definiert.


    Zitat

    Es ist noch viel unkreativer, wenn man statt dessen immer wieder die gleichen Genderklischees rauskramt

    Diese Aussage bezog sich ganz allgemein auf die Art und Weise wie Männer und Frauen noch immer in der Mehrheit medial dargestellt werden. Du hattest ja auch von Charakteren gesprochen und nicht vom Doctor. Mit Geschlechterklischees sind z.B. solche Dinge gemeint: Männlicher Titelheld, Frau als Beiwerk. Frauen als Objekt. Frauen die meist nur dazu dienen um den männlichen Titelhelden zu charakterisieren oder ihm eine Motivation zu geben. In der Regel treten weiblichen Figuren in der Handlungen eher isoliert auf und haben kaum Kontakt zu anderen weiblichen Figuren im Film und wenn, dann drehen sich Konversationen meistens doch nur um den männlichen Titelhelden. Frauen sterben meistens auch anders in Filmen/Serien/Comics als Männer. Doctor Who bedient diese Dinge auch häufig, was historisch so gewachsen ist, aber auf das häufiger auch mal verzichtet werden kann. Ansätze waren ja auch durchaus schon da.


    Zitat

    und ein Stoff immer wieder auf die selbe Art und Weise umsetzt

    Weshalb jeder Doktor auch eine andere Persönlichkeit hatte.[/QUOTE] Ja und das ist auch gut so, mein Punkt ist aber, dass es auch keinen Unterschied machen würde, wenn der Doctor in einer oder mehreren Inkarnationen von einer Darstellerin statt von einem Darsteller gespielt werden würde. Der Doctor als Figur hat für mich kein Gender, ich sehe ihn natürlich trotzdem tendenziell als Mann, weil er bisher nur von einem Mann gespielt wurde. Aber das ist eher ein Wahrnehmungsproblem meinerseits und hat mit der Serie oder der Figur nichts zu tun und ich würde wohl wie bei jedem Darstellerwechsel nach einer Umgewöhnungszeit auch mit einer Darstellerin zu recht kommen, wenn ich die Charaktereigenschaften wiedererkennen würde, welche ich als doctorisch bezeichnen würde. Ich glaube, dass dies auch bei vielen von denjenigen der Fall sein würde, die sich das aktuell absolut nicht vorstellen können.


    Zitat

    Und warum haben wird dann Gilmore Girls oder Sex and the City, Germanys next tm hauptsächlich von Frauen gesehen, wenn das nicht sinnvoll ist?

    Der Gendergedankte hat nichts mit dem biologischen Geschlecht zu tun, sondern geht auf die gesellschaftliche Prägung zurück, welche erst diese Selektierung bzw. diese Wahrnehmungsscheere einführt. Eine Prägung, welcher sich Medienmacher natürlich sehr bewusst sind und entsprechend ausnutzen und natürlich auch fördern wollen. Es gibt z.B. nicht DIE Frauensendung oder DIE Männersendung, sie werden lediglich so vermarktet und somit wird natürlich auch dieses Schubladendenken weiter befeuert und zwar bei allen Menschen. Das ist ein Teufelskreis, daher sollte man sich das immer wieder bewusst machen.


    Die Unterscheidung macht deshalb keinen Sinn, weil es absolut irrelevant ist mit welchem biologischen Geschlecht der Zuschauer ausgestattet ist um Sendung XY zu mögen.
    Ich bekomme da immer die Krise, wenn ich so einen Quatsch lese oder höre, dass eine Sendung Frauenkram sei wenn es darin beispielsweise primär um zwischenmenschliche Beziehungen geht. ("Will man ja als Mann nicht sehen.") Das impliziert, dass mein Geschlecht diktiert, ob ich etwas angucken sollte oder nicht bzw. ob ich überhaupt gefallen daran finden darf. Diese Abgrenzungen setzen sich natürlich fest, weshalb sich auch Verhaltensmuster ausbilden, welche dem entsprechen. Diese sind aber gesellschaftlich geprägt und nicht biologischer Natur. Es gibt daher auch keinen biologischen Grund, warum sich biologische Frauen tendenziell Sendung XY eher ansehen als biologische Männer.


    Zu den o.g. Sendungen kann ich auch nicht viel sagen, da ich mit den Zuschauerzahlen nicht vertraut bin. Die Gründe warum diese unterschiedlichen Formate geschaut werden dürfte aber sehr unterschiedlich sein. Ich kann da nur spekulieren: Sex And The City hat damals sicherlich mit vielen Tabus bei der medialen Darstellung von Frauen und ihrer Sexualität gebrochen, obwohl man das auch kritisch sehen muss. Gilmore Girls ist eine Serie, welche zwei starke Frauenfiguren im Zentrum hat und Frauen somit positiv dargestellt werden was natürlich auch Identifikationspotential bieten, was andere Darstellungen von Frauen in Medien einfach nur selten bieten. Was mit ein Grund ist, warum auch ein weiblicher Doctor mal angebracht wäre oder die Rollenverhältnisse bei neuen Produktionen mal kräftig überdacht werden sollten.


    Vieles von dem hier hat jetzt zwar nur bedingt etwas mit der Frage nach einem weiblichen Doctor zu tun, aber les dich einfach mal in das Gender Thema rein, dürfte wahrscheinlich sehr aufschlussreich sein. Die Literatur zum Thema ist jedenfalls sehr umfangreich.

  • Oh Gott, jetzt hält dieser linksideologischer Gleichmachereiunsinn namens "Gender" hier auch noch Einzug. Und bitte keine Verweise auf Literatur hierzu, denn nicht wenige psychologische "Wahrheiten" haben sich im Laufe der Zeit als lächerlicher Unsinn herausgestellt und hier erwarte ich nichts anderes. Nur leider werden kommunismusaffine Gleichmacher bis dahin ausreichend viele Kinder geistig gebrochen bzw. gehirngewaschen haben, um ihre irrsinnigen bis krankhaften Alle-sind-gleich Glaubenslehren durchzusetzen.
    Ich bekomme gerade live mit wie Kleinkinder, obwohl sie mit beiden "Richtungen" beglückt werden i.a. die jeweils geschlechtstypischen Dinge bzw. Verhaltensweisen wählen.
    Neben all den krankhaften Ideologien zurzeit (böse Atomkraft, Multikulti ist gut.,,,), ist dieser Genderwahnsinn einer der schädlichsten für die Zukunft. Einfach nur furchtbar.

    Dies ist kein Kuschelforum. Dies ist DrWho.de


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    "Dann nehmt ihn mit, sperrt ihn ins Hinterzimmer und lasst ihn da bloß nie wieder raus!"

  • Das lustigste ... nein ... da es ernst gemeint war, war es eigentlich nicht lustig ... habe ich dazu mal in einem Eltern-Forum gelesen.
    Da wollte eine Mutter ihren Sohn unbedingt geschlechtsunspezifisch erziehen und verzweifelte daran, dass der Junge sich vehement weigerte, mit den Puppen zu spielen, die sie ihm extra geholt hatte. Diese Mutter bat um Rat, wie man den Knirps dazu bringen könne, doch bitte endlich zu diesen Puppen zu greifen. Die Reaktionswelle war glücklicherweise beruhigend und beschäftigte sich in erster Linie damit, die Frau darauf aufmerksam zu machen, dass ein Aufdrängen des Spielzeugs, dass in der Regel für das andere Geschlecht gedacht sei genauso geschlechtsspezfische Erziehung ist - nur halt obendrein auch noch in die verkehrte Richtung :)


    Zitat

    Nein. Timelords haben dank des Loomens keine Eltern und Geschlechtsverkehr der Fortpflanzung wegen ist grundsätzlich unnötig (und auch unmöglich. Das Loomen entstand ja als Notlösung wegen vermehrter Unfruchtbarkeit bei den Timelords, wenn ich mich an dieses furchtbar geschriebene Büchlein namens Lungbarrow korrekt erinnere).


    em .... ach so ... die Timelords sind also streng katholisch und hätten Sex nur dann, wenn da auch Kinderlein bei gezeugt würden? Das wusste ich nicht... ich bin da nicht so religiös - ich kann seit einer OP vor wenigen Jahren auch keine weiteren Kinder mehr bekommen, aber ich finde, dass Sex immer noch mächtig viel Spaß macht ... und ob du es glaubst oder nicht, er ist trotz Unfruchtbarkeit immer noch möglich! :D

  • Zitat

    Was hat das mit dem Thema zu tun? Ja, BSG ist eine Ensamble Show und
    jetzt ist damit was genau wiederlegt? Doctor Who hat im Titel auch
    keinen Namen stehen, welcher das Geschlecht der Titelfigur definiert.

    Als letztes Wort: Lies frühere Beiträge, wenn du schon mitdiskutieren willst - und erstrecht, wenn du jemanden was vorwerfen willst. Aber ja, du hast Recht. Es spielt keine ROlle, deshalb ist Two and a half Men auch immer noch so erfolgreich wie früher. Indiana Jones würde natürlich auch noch funktionieren ohne Indy und Hellsing ohne Alucard, das würde auch niemanden stören. Während es bei Walking Dead oder Game of thrones bisher das Ende der Serie ist.

  • Man muss aber auch irgendwo zwischen dem biologischen Geschlecht und dem Geschlechterrollenbild in der Gesellschaft machen, warum man da das Wort Gender wählt, ist mir schleierhaft. Und klar es ist nicht jeder gleich, aber jeder sollte die gleichen Chancen haben. Auch Frauen können sich bei der GSG 9 oder ähnlichem bewerben, aber es gibt Gründen, warum dort keine Frauen dabei sind, sie kommen durch die Einstellungstests nicht durch, nicht weil sie psychisch dazu nicht in der Lage wären (wobei die meisten Frauen, die meisten nicht alle, wohl doch nicht dazu in der Lage wären, genauso wenig wie echte Kampfeinsätze, weil sie halt sehr viel emotionaler sind als Männer, was ein Fakt ist, daran lässt sich nichts rütteln, ob die Frauen, die es nicht aushalten, sich dort überhaupt bewerben würden, ist eine andere Frage.), sondern physisch. und ja zu viel political correctness ist schlecht und nervig, ich würde sogar sagen, dass sie meistens verlogen ist, aber sie komplett zu verdammen ist auch nicht gut. Immer wieder einfach nur das andere Ende eines Spektrums einzunehmen und dann auf andere zu schimpfen hilft auch nicht weiter. Political Correctness hat nichts mit Kommunismus zu tun, sondern mit Globalisierung und dem damit verbundenen Clash of Culters, dem dieser Polictical Correctness Gone Wild entsprungen ist. Aber wir wissen ja inzwischen, dass für dich Kolja, alles was "böse" ist, links ist. Und bevor diese Diskussion jetzt hier ausartet: Bitte ins Forum für Religion und Politik verschieben.

  • kann man nicht das Wort böse durch Kommunistisch ersetzten .... Kolja, das ist ja nun wirklich etwas 60er... hast du heute einen McCarthy gefrühstückt?



    Also ich habe mit Puppen gespielt und mit Autos und mit so ziemlich allen Dingen die mir zwischen die Finger kamen, meine Nachbarinnen hatten Telespiele und Gameboy :).


    Ich denke dafür, dass der junge die Puppen ablehnt gibt es andere Gründe, als das Geschlecht. Zustimmen muss ich dir allerdings in einem Punkt: Die Mutter verhält sich tatsächlich Krankhaft!


    Sie sollte ihrem Kind diese Puppen nicht aufzwingen, dann nimmt sie er sie vielleicht auch irgendwann.

  • Nur ein exemplarischer Artikel zum Thema (weiter Versuche bestätigten mittlerweile das verhalten wenn man einer Gruppe TATSÄCHLICH Puppen und "Jungskram" zum spielen reichte.)...


    Aber vermutlich haben die Primatenjungen zu viel TV gesehen, wurden von den Forschern aus der Ferne indoktriniert oder haben zu wenig linken Nonsens über sich ergehen lassen...


    Aber so oder so, bin ich gespannt, was jetzt für Ausreden kommen ;)



    R:

  • Nur ein exemplarischer Artikel zum Thema (weiter Versuche bestätigten Mittlerweil das verhalten wenn man einer Gruppe TATSÄCHLICH Puppen und "Jungskram" zum spielen reichte.)...


    Aber vermutlich haben die Primatenjungen zu viel TV gesehen, wurden von den Forschern aus der Ferne indoktriniert oder haben zu wenig linken Nonsens über sich ergehen lassen...


    Aber so oder so, bin ich gespannt, was jetzt für Ausreden kommen ;)


    Sorry, ich kann mich mit meinen Ausreden nicht lächerlich machen, wenn du den Link nicht angibst. ;)

  • Und jetzt von mir auch noch kurz weiter off topic (oder halt auch nicht):


    Das mit den Affen verwundert mich jetzt nicht - und ebensowenig ähnliche Erlebnisse mit menschlichen Kindern.
    Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Frau und Mann und natürlich dementsprechend auch zwischen Kindern. Das lässt sich nicht leugnen.


    Aber vieles ist auch "anerzogen" in unserer Gesellschaft. Als Mutter von Kindern beiden Geschlechts habe ich sowohl das "nun stell Dich nicht so an" bei Jungs als auch "so was tun liebe Mädchen doch nicht" bei Mädchen erlebt. Und das prägt und zieht sich ja durch unser ganzes Leben. Rosa und Prinzessin = Mädchen - Pirat und coole Klamotten = Junge. Mein Sohn wird ständig für ein Mädchen gehalten, weil er eine rote Jacke trägt und längere Haare hat. Tochter wurde lange für einen Jungen gehalten, weil sie mit blauen Hoodies und Basecap herumlief. Wir sind bei solchen DIngen doch voll in den klischeehaften Rollenbildern gefangen.
    So fängt es mit der Geburt an und geht munter weiter. Frauen verdienen für den gleichen Job weniger als Männer. Und welcher Mann wird beim Vorstellungsgespräch schon gefragt, ob er Kinder möchte? Wenige - denn da hat er ja schließlich dann die Frau zu Hause. Oder welcher Vater, ob die Betreuung der Kinder sichergestellt ist? Auch kaum einer.
    Und da finde ich die "Gender"-Debatte durchaus angebracht. Das heisst ja nicht, dass man Männlein und Weiblein unter allen Umständen in allen Belangen gleichmachen muss. Was das nun mit irgendwelchen politischen RIchtungen zu tun hat, erschließt sich meinem armen Geist nicht so ganz......


    Ich habe übrigens auch schon von Eltern gelesen, die ihre Kinder total neutral aufwachsen lassen wollten und daher niemandem verraten haben, welches Geschlecht das Kind hat. Das halte ich, um es mal kurz zu sagen, für absoluten Blödsinn. Ein Kind sucht nach Identität - und die wird auch durch Menschen gleichen Geschlechts geprägt.


    Ach, Frauen mögen emotionaler sein - was sicher auch biologische Gründe hat. Aber Jungs wird das ja auch oft geradezu aberzogen.


    Meine Jungs hatten Puppen - und hatten keinerlein Interesse. Ich kenne aber einige Jungs, die gerne mit Puppen spielten. Tochter mag Puppen wiederum gar nicht.

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."