Ein weiblicher Doctor: ja oder nein?

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    Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen können und dringend ihr weibliches Companion-Eye-Candy brauchen und idealerweise noch nen feschen jungen Mann für das gewisse erotische Knistern zwischen den Figuren?


    und nicht vlt weil die figur männlich ist, männlich geboren wurde, immer männlich war und auch von anfang an als mann konzipiert wurde? da wird einem chauvinismus unterstellt und gleichzeitig das man frauen nur als jungfrau in nöten akzeptiert, nur weil man selbst anderer meinung ist? soviel zur engstirnigkeit... nehm eine berühmte frauenrolle und besetze sie als mann neu, was meinst du wie da aber dann die post abgeht... denn dies ist mal wieder das beste beispiel für doppelte moral... "der war lange genug ein mann, der einzige grund warum ihr nicht wollt das es eine frau wird, ist weil ihr sexistisch seid" und umgekehrt wäre es "boah das war aber eine frau, ihr seid so sexistisch weil ihr sie zum mann gemacht habt"...


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    Was besseres/Einleuchtenderes habe ich hier jedenfalls argumentativ nicht finden können. Nur eine Menge überflüssige und herablassende Posts a la "warum ist der Thread denn wieder da", als ob man das Thema nicht besprechen müsste, weil es ja in Fankreisen schon längst ein Ergebnis gab in einstimmiger Abstimmung all jener die auf Altseherweise geadelt und damit einzig würdig sind ihre Meinung kund zu tun.


    das du bessere/einleuchtendere argumente noch nicht gefunden hast bezweifel ich, ich denke mal eher das du die argumentation nicht verstehen willst. und das man darüber nur die augen verdrehen kann wenn dieses thema wieder ausgegraben wird, habe ich oben schon erklärt. weil es dumm wäre dem charakter eine geschlechtsumwandlung zu verpassen nur um die frauenquote und femiterroristen zu befriedigen...
    in "fankreisen" gibts auch abstimmungen darüber das RTD wieder kommen soll und smith zurück in tennant regenerieren soll - mit sowas braucht man gar nicht erst argumentieren.


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    Schämt Ihr Euch eigentlich nicht, die Schliessung eines Threads zu verlangen, nur weil euch die Frage nicht gefällt und es ja sein könnte, dass ein neues Forumsmitglied eine Meinung dazu haben könnte... *Schockschwerenot!*


    nein ich schäme mich nicht wenn ich will das ein thema das an dämlichkeit kaum zu übertreffen ist, ein für alle mal eingestampft wird. selbst moffat sagt ja "ja der doctor sollte weiblich sein, und die queen sollte auch mal von einen mann gespielt werden" um damit klar zu machen wie dumm diese diskussionen sind.


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    Niemand ist gezwungen, hier oder in irgendeinem anderen Forum, Blog oder sonstigen Medium über seinen Schatten zu springen und sich Argumenten in einer offenen und fairen Diskussion zu stellen, die er nicht mehr hören kann oder will.


    aber jedem steht frei das zu sagen was er will und seine meinung zu vertreten.


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    Muss man dazu (immer) gleich Maulkörbe fordern?


    muss man nicht, aber man kann und man darf! vorallem wenns um so ein (und ich sags nochmal) dämliches thema geht.


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    Das stellt jedenfalls das ganze Forum in ein ausgesprochen schlechtes Licht und spricht nicht für die Benutzer die immer schnell mit solchen Posts zur Hand sind


    das kann man so oder so sehen... reine ansichtssache. seine meinung zu vertreten ob sie auf gegenliebe stößt oder nicht, sollte rein gar nichts in schlechts licht rücken...


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    a höre ich mir lieber 10.000 hahnebüchene Theorien neuer Fans an als 10 Threads mit derlei Unfug zugepflastert zu sehen der sich über neue Wortmeldungen und Ansichten nur negativ ausspricht.


    ja dann viel spaß dabei



    so und bevor mir hier jetzt sexismus, chauvinismus oder ähnliches vorgeworfen wird, ich will auch nicht das buffy ein remake bekommt in dem ein mann die rolle spielt. oder das aus miss marple plötzlich mr. marple wird.... es ist mir egal ob die hauptrollen männlich oder weiblich sind, aber wenn man sie nur austauscht um eine quote zu erfüllen oder die mäuler zu stopfen die am lautesten krakehlen ist das nunmal falsch.
    der doctor ist ein mann und er wird immer ein mann bleiben. sollte jemand meine meinung nicht passen ist mir das egal. ein weiblicher doctor wäre für mich der punkt die serie nicht mehr zu gucken, nicht weil ich sexistisch bin, sondern weils dann nicht mehr die serie wäre die ich liebe. wenn ihr weibliche hauptcharaktere wollt müsst ihr eine serie gucken die so konzipiert ist und nicht versuchen ein 50 jahre altes serienkonzept umzuschreiben, nur um eure bedürfnisse zu befriedigen.


    und ja diese diskussion ist behämmert, bekloppt und sollte einmistet und nie wieder ausgekramt werden. so chauvi-mcfly ende.

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    Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen können und dringend ihr weibliches Companion-Eye-Candy brauchen und idealerweise noch nen feschen jungen Mann für das gewisse erotische Knistern zwischen den Figuren?


    Du hast noch patriarchisch vergessen. Ansonsten sehe ich viele Unterstellungen und keinerlei Inhalt. Aber Leuten die Dinge gegen die man argumentieren kann in den Mund zu legen, ist natürlich einfacher, als eine gegenteilige Meinung zu akzeptieren. Wie offen du anderen Meinungen begegnest, ist wirklich vorbildlich.


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    Enttäuschend, wo sich doch Scifi Fans so gerne als die aufgeschlosseneren, toleranteren Menschen sehen und präsentieren wollen.


    Und diese Offenheit machst du daran fest, wie toll es jemand findet, dass ein liebgewonnener Charakter eine Geschlechtsumwandlung macht? Also an vollkommen oberflächlichen Dingen.


    Und der Rest ist der übliche Unsinn, über den noch nicht mal ansatzweise nachgedacht werden sollte, mit ganz tollen Worten und wenig bis gar keinem Sinn, gekrönt mit einer Doppelmoral, die man anderen nur zu gerne vorwirft.

  • und nicht vlt weil die figur männlich ist, männlich geboren wurde, immer männlich war und auch von anfang an als mann konzipiert wurde? da wird einem chauvinismus unterstellt und gleichzeitig das man frauen nur als jungfrau in nöten akzeptiert, nur weil man selbst anderer meinung ist? soviel zur engstirnigkeit... nehm eine berühmte frauenrolle und besetze sie als mann neu, was meinst du wie da aber dann die post abgeht... denn dies ist mal wieder das beste beispiel für doppelte moral... "der war lange genug ein mann, der einzige grund warum ihr nicht wollt das es eine frau wird, ist weil ihr sexistisch seid" und umgekehrt wäre es "boah das war aber eine frau, ihr seid so sexistisch weil ihr sie zum mann gemacht habt"...


    Der Doctor ist in fünfzig Jahren unzählige Male neu erfunden worden. Oder hatte er von Anfang an 13 Leben, zwei Herzen, gallifreyanische Super Midi Chlorianer, hat Gallifrey und die Daleks in letzten zeitkrieg für immer eingesperrt, was dann jeweils nur ein paar hundert Jahre oder ein paar Dutzend Folgen dauerte etc etc. Bei einer solchen Figur auf EINEM Detail der Entstehungsgeschichte bzw Serienhistorie eisern zu beharren weil es halt so war deucht mir ein klein wenig kindisch. Bei dem Versuch es mit "es wurde so konzipiert" als Grund anzugeben gleiten wir schon ins absurde ab. Der Doctor wurde auch nie als 50 Jahre laufende Endlosserie mit 12 verschiedenen Hauptdarstellern "konzipiert" und dennoch ist die Serie dazu geworden.
    zB hatten wir alle Haarfarben außer Ginger mal vertreten, groß und schlank, klein und stämmig, vermutlich auch so ziemlich alle augenfarben die es mal haben kann. Diverseste Akzente spielen auch noch mit in die Theorie vom nie wandelbaren, immer gleichen Individuum das unmöglich mal eine radikale Veränderung durch/mitmachen kann mit hinein.
    Wäre das Geschlecht wirklich SO skandalös zu ändern, wen n die Story einen vernünftigen Grund dafür nennen könnte UND das Potential der veränderten Situation auch voll auszuschöpfen versuchte? Ich gebe Dir gerne recht, dass eine Geschlechtsänderung ohne dass sie sich in der Story widerspiegelt belanglos, billig und effekthascherisch wäre, eine kategorische Weigerung die Idee überhaupt in Betracht zu ziehen ist aber auch keineswegs eine Glanzleistung.


    btw in dem Moment in dem die erste Frau zur Doktor darstellerin ernannt worden wäre, wäre es mit deiner Logik eh vorbei... und IIRC wurde im Thread über den Whomagazin Artikel zu den vielen Gesichtern des Doctors ja angedeutet dass zumindest zwei Rollen schonmal behauptet haben weibliche Doktoren zu sein, beide IIRC ein Hörspiel. Es muss so sein, weil es immer so wahr ist kein Grund, es ist eine Selbstverstärkende Bezugsschleife. Die kleine, hässliche Schwester der Selbsterfüllenden Prophezeiung. Oder um es mit den Worten des Perry Rhodan Teams auszudrücken: Es geschieht, weil es geschah.
    Weil wir ja auch nie einen weiblichen Kanzler oder farbigen US Präsidenten bekommen konnten weil das immer nur weisse Männer waren.


    Für das Beispiel mit den berühmten Frauenrollen hätte ich gerne mal den Versuch es realistisch dazustellen, so dass die Kritik daran Sinn ergeben würde. Ich bin mir zB ziemlich sicher, dass es schon Bücher, Filme und Comics mit weiblichen Personen in der Rolle des Jesus gab und "männlicher" kann man eigentlich gar nicht mehr werden, oder? Natürlich gab es Kritik daran, aber soll das ein ernsthafter Grund sein eine gute Story nicht zu verwenden, nur weil sie nicht bei 100% des Publikums beliebt sein könnte? Das galt ja auch bisher nur für jede jemals ersonnene Geschichte, nicht auszudenken, was passieren würde, wenn wir daran messen würden was man tun und was man lassen darf. "Irgendwas ist halt immer."
    Mir wäre es zB wesentlich wichtiger, dass der Wechsel eine gute Geschichte mit sich bringt und die Figur nicht einfach nur demonstrativ schwarz, schwul oder weiblich werden würde. Dan nwäre ich jederzeit bereit, den Wechsel auch gegen hartnäckige "Das kann aber nicht sein, weil es noch nie so war" Vorwürfe zu verteidigen, bzw "das ist schlecht weil es mein weltbild erschüttert" Kritiken... analog zu den "Matt smith ist ein schlechter Doctor weil er nicht David Tennant ist" Stimmen.


    Ich brauch nciht unbedingt so eine Figur, aber diese Diskussion und die zwei Antworten die ich auf mein letztes Posting erhalten haben zeigen mir aber deutlich, dass es keine relevanten, nachvollziehbaren und logisch haltbaren Gründe gibt sondern nur verletzten Stolz und liebevollgehegte konservative Bilder davon was ein richtiger Doktor zu sein hat...






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    das du bessere/einleuchtendere argumente noch nicht gefunden hast bezweifel ich, ich denke mal eher das du die argumentation nicht verstehen willst. und das man darüber nur die augen verdrehen kann wenn dieses thema wieder ausgegraben wird, habe ich oben schon erklärt. weil es dumm wäre dem charakter eine geschlechtsumwandlung zu verpassen nur um die frauenquote und femiterroristen zu befriedigen...
    in "fankreisen" gibts auch abstimmungen darüber das RTD wieder kommen soll und smith zurück in tennant regenerieren soll - mit sowas braucht man gar nicht erst argumentieren.



    Das mit den Argumenten bezog sich auf die jammervollen drei Seiten ultrarelevanter Nachrichten, die ich hier um das Schreiben des Postings herum gelesen habe.
    Ich stimme Dir gerne zu dass es "dumm" wäre, den Character aus Quotendenken oder für die Eingebildete Befriedigung sozialkritischen Drucks so zu verändern. Dass ein Klebebildchen "damit es mal gemacht wurde" überhaupt nichts bringt und eine so schwach motivierte Staffel/Figur der Serie nur schaden kann, weil sie automatisch schlechte Geschichten/Folgen mit sich bringen würde.
    Andersherum aber, wenn es eine gute Begründung gäbe weshalb das Geschlecht gewechselt wurde und man bewusst die Serie/Staffel so plant, dass man Kapital aus der Änderung und den Konsequenzen die sie mit sich führen MUSS zieht, würde ich es eben nicht kategorisch und ohne Diskussionen verweigern zu wollen ablehnen, das erscheint mir dann wieder als die der Serie schädlichere Haltung.


    Nochmal: "Macht man nicht, weil war noch nie so" ist kein Argument, das ist ein sechsjähriger der sich vor dem Süßigkeitenregal auf den Boden wirft weil er seinen Willen nicht bekommt und unflexibel gegenüber den Ansichten anderer ist.
    In den meisten Foren die ich kenne und/oder besuche wäre die ganze Wehklagerei über die furchtbare Realität dass ein Thread den man nicht versteht, nicht mag und tot sehen möchte noch offen und benutzbar ist, sowieso schon längst von den Moderatoren entweder ausgetrennt und in den Plauderbereich verschoben oder ganz gelöscht worden. Sinnfreie Einzeiler die einen Thread hochpuschen den sie zu schliessen fordern sind in keinem Fandom das mir bewusst wäre wirklich akzeptable und gern gesehen Forenbeiträge und dann noch gleich so viele für jeden anderen Beitrag der ein WENIG Bezug zum eigentlichen Thema hatte.


    Um aber nicht NUR negativ zu klingen, möchte ich auch noch die Beiträge auf den Vorseiten herausstreichen in denen zumindest hilfreich erklärt wurde was hinter der Morbius Sache steckt, damit das THema nicht weiter im Thread diskutiert werden brauchte. So stelle ich mir die Herangehensweise an neue Forumsbenutzer und ihre Anliegen und Fragen vor, nicht "schlagt es tot, bannt es, löscht es für immer aus dem Internet".
    Selbst wenn es einstimmiger Forumskonsenz wäre über so ein Thema nicht mehr zu diskutieren, kann man das anders sagen als es hier geschehen ist.





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    nein ich schäme mich nicht wenn ich will das ein thema das an dämlichkeit kaum zu übertreffen ist, ein für alle mal eingestampft wird. selbst moffat sagt ja "ja der doctor sollte weiblich sein, und die queen sollte auch mal von einen mann gespielt werden" um damit klar zu machen wie dumm diese diskussionen sind..


    Wenn man von vorneherein keine Diskussion zulässt, beweist man nur, dass man nicht in der Lage ist zu diskutieren.
    Allein schon die Behauptung, dass die Idee an Dämlichkeit nicht zu übertreeffen sei ist schon SEHR gewagt und theoretisch von Dir selbst ein paar Zeilen obendrüber schon eindeutig widerlegt worden, bevor sie überhaupt geschrieben wurde. (mit der Anspielung auf die Absurdität das Paar RTD und David Tennant wieder in der Serie haben zu wollen), dieses Argument um die Auseinandersetzung mit Gewalt abwürgen zu wollen, wackelt also auch schon deutlich.


    btw. kategorisch ausschliessen zu wollen, dass eine Geschichte Sinn ergeben könnte in der König Ellison I. mit seiner Prinzgemahlin Philippa und den Söhnen Charlotte, Edwina und Marlon die Geschicke des sterbenden Empire anders geführt und die Welt damit verändert hätte, halte ich auch für eine unhaltbare und unlogische Behauptung. Den Film zum weiblichen Papst gab es ja bereits, wenn das auch wohl eine klerikale Legende ist, die da durch die Welt getragen und popularisiert wurde.
    Auf die reale Person bezogen: Elisabeth ist so gut wie sicher kein "unsterblicher" außerirdischer Gestaltwandler in einer Serie die in fünfzig Jahren schon so gut wie jeden Scifi Plot und jede normale Theaterstück Idee ausprobiert und in mehreren Variationen nachgespielt hat. Die Harry Potter Serie mit einem Mädchen nochmal von vorne anzufangen halte ich zB nicht für grundsätzlich idiotisch und eine Serie mit einem männlichen Vampirjäger (bzw entgegen dem Trend männlichen "Slayer") im Buffy-Universum zu machen finde ich nicht ausgeschlossen. Was die eisernen Fans dazu sagen werden kann ich mir schon denken, aber ich musste mir auch die Kriegsjahre von DS9, Voyager, Enterprise und JJtrek ansehen obwohl das weitgehend mit "meinem" idealbild von ST wenig zu tun hat. Und all die Dinge, die ich an Janeway zum Kotzen fand hätte ich auch an einem männlichen Captain bemängelt, bevor hier noch Anspielungen kommen dass ich das nur weil sie eine Frau war nicht gemocht hätte. Die Figur war einfach schlecht und unmotiviert geschrieben. Was BtVS angeht, hat die Serie nicht über ihre gesamte Laufzeit jede einzelne Aussage des Kinofilmes auf dem sie basiert ad absurdum geführt, widerlegt oder ins Gegenteil umgekehrt und jede einzelne jemals in Buffy selbst aufgestellte Regel vor dem Ende gebrochen? Dass der Slayer immer weiblich ist wäre so ziemlich die letzte noch intakte Regel und damit keineswegs unumstößlich. Vorher gab es ja zB auch "es kann nur einen geben" und plötzlich waren es zwei, dann ganz ganz viele.... kein gutes Beispiel für Serien deren Hintergrund nie verändert werden kann und darf. Männliche Protagonisten gabs in Angel dann auch. Okay, ich mag Angel schon in Buffy nicht und als eigene Hauptfigur wurde er nur noch unerträglicher, aber das ist kein Grund einen anderen Mann in der Hauptrolle für immer auszuschliessen.



    Mein Mantra ist: Es muss gutes Fernsehen dabei herauskommen, alles andere sind Details, die mir erstmal egal sind, solange sie nicht die serie schlechter machen als sie es sein könnte.





    Utopia

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    Du hast noch patriarchisch vergessen. Ansonsten sehe ich viele Unterstellungen und keinerlei Inhalt. Aber Leuten die Dinge gegen die man argumentieren kann in den Mund zu legen, ist natürlich einfacher, als eine gegenteilige Meinung zu akzeptieren. Wie offen du anderen Meinungen begegnest, ist wirklich vorbildlich.


    Das sehe ich zwar anders, aber darüber brauchen wir nicht zu streiten. Um Inhalt auf die tollen "Mach zu" Postings erwidern zu können, hätte vorher ja Inhalt da sein müssen.
    Selbst in seinem ausführlichen Posting hat André aber jetzt nur zwei Mühsame Scheinargumente aufbringen können: 1) der Doctor war schon immer ein Mann. 2) Das gäbe anderswo auch Beschwerden.
    Nix inhaltliches, kein tieferer Sinn in dem ganzen ausser dass es noch nie eine Frau gab und darum besser nie eine geben sollte. Zu dem "die Leute werden schimpfeN" Unsinn nehme ich gar keine Stellung mehr, die Leute haben zu jedem neuen Doctor genug Gründe gefunden, um über IHN zu schimpfen, dass eine Frau ohne Gegenmeinungen kommen und den Doctor spielen könnte ist also illusorisch.


    Wenn es ja wenigstens eine liste von Beispielen gewesen wäre, die gezeigt hätte, wie toll oder untoll die Serie Frauenfiguren präsentiert, wie viele "Frauenprobleme", die der neue Doktor mit hoher Wahrscheinlichkeit auch haben würde, in den früheren Versucnhen tiefgründigere Damen zu kreiieren versemmelt worden sind und dass darum das Team das heutzutage Doctor Who schreibt und produziert überfordert wäre eine intelligente, fordernde, die serie voranbringende, inhaltlich schlüssige, dh weitesgehend von Logikfehlern und Widersprüchen in Persönlichkeit, Handeln und Hintergrunderzählung freie weibliche Person als Hauptfigur zu schaffen, hätte ich den Widerstand ja noch verstanden. Und ihn je nachdem welche Beispiele gekommen wären, sogar unterstützt.


    Aber an dem Seitenstich dass Screamqueens mit inhaltlich ziemlicher Nullcharakterisierung ala Susan oder Tegan beliebter wären als echte Frauendarstellungen kam ja auch gleich Kritik auf dass es eine Unterstellung wäre. Daran kann es also nicht liegen, wenn man kategorisch jedes Experiment von vorneherein ausschliesst. Also stehe ich hier wieder ohne irgendeinen rationell nachvollziehbaren Grund dar der außerhalb der Trägheit des Fandoms und seiner Identifikation mit dem Protagonisten läge.



    Zu den Vorwürfen im zweiten Satz fehlen mir die Worte. Entweder haben wir zwei ein total unterschiedliches Leseverständnis der Worte, die wir verwenden oder die Diskussion weshalb es so bedeutsam ist keine Diskussion zu führen ist auf dem Vorschulniveau von "du bist doof" "bin ich gar nicht, bist du selber" angekommen. O.o



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    Und diese Offenheit machst du daran fest, wie toll es jemand findet, dass ein liebgewonnener Charakter eine Geschlechtsumwandlung macht? Also an vollkommen oberflächlichen Dingen.


    Und noch eine Unterstellung bzw Umkehrung meiner Worte.
    Ich habe klar gesagt dass es chauvinistisch ist sich jeder theoretischen Möglichkeit zu verweigern eine Frau in der Rolle zu akzeptieren. Ich habe weder die Geschlechtsumwandlung auf Teufel komm raus befürwortet, noch verlangt und schon gar nicht Toleranz daran gemessen wie toll man etwas findet. Nur dass die Ablehnung ohne Angabe von Gründen, bzw die Forderung den Thread zu schliessen, weil sonst noch jemand einen eigenen Grund nennen, bzw hinzufügen könnte für intolerant erklärt. Das ist absolut nicht dasselbe. Ich habe noch nichtmal ausgeschlossen dass es vielleeicht doch ncoh gute Gründe geben könnte, den Doctor auf gar keinen Fall zu einer Frau zu machen oder auch nur über die theoretische Möglichkeit diskutieren zu owllen, die Gründe möchte ichd ann aber bitte noch hören. Bislang ist hier im Thread Ebbe, auch wenn ich zugebe die ersten dre, vier Seiten nicht gelesen zu haben. Mir war schon zu schlecht von der großen Zahl an kontraproduktiven, diskussionsfeindlichen Postings der "darüber sprechen wir nicht und darum darf das niemand" Fraktion.


    Aber für den Rest ein herzliches Danke. Meine weiblichen Bekannten und Mitarbeiterinnen werden den Vorwurf des automatischen Feminismus höchst amüsant finden. (und im übrigen ist Antichauvinismus oder Antirassismus genauso wenig Feminismus oder unpatriotisch wie Atheismus "eine Religion ist". Dass man die Gegenposition zu einer Darstellung einnimmt macht noch nicht eine völlig andere extreme Position daraus)

  • ich könnte jetzt einfach wiederholen was ich zuvor geschrieben habe, ich lass es jetzt aber ... nur eine sache:


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    Wenn man von vorneherein keine Diskussion zulässt, beweist man nur, dass man nicht in der Lage ist zu diskutieren.


    es geht nicht darum von vornherein keine diskussion zuzulassen sondern eine diskussion die schon zich mal aufgewärmt wurde über mehrere jahre und über mehrere seiten (aufs forum bezogen) ging und im schnitt immer wieder aber auch wirklich immer wieder das selbe gesagt wurde und das wo von offizieller stelle (moffat als derzeitiger showrummer) schon gesagt wurde wie lächerlich diese forderung ist, endlich mal einzumotten und gut sein zu lassen... man kann alles auf den vorherigen seiten nachlesen und muss nicht ständig eine neue diskussion mit demselben inhalt anfangen. ganz egal ob ich den inhalt jetzt beknackt finde oder nicht. man muss auch nicht jeden monat darüber diskutieren warum der himmel blau ist.

  • man muss auch nicht jeden monat darüber diskutieren warum der himmel blau ist.


    Das ist eben der Unterschied.
    Man muss ÜBERHAUPT nichts darüber "diskutieren", weshalb der Himmel blau ist. das ist nämlich bekannt und ein Fakt. Es hängt mit Lichtbrechung und Wellenlängen zusammen und blaues Licht wird eben am gleichmässigsten gestreut so dass es omnipräsent zu sein scheint. diskussion überflüssig.


    Der Rest ist deine Meinung oder die von einem Teil der Forumsbevölkerung hat aber mit Fakten soviel zu tun wie die jetzt wieder wie Champignons aus dem Boden schiessenden Wahlversprechen aller Hoffnungsvollen Kandidaten quer durch die Republik. Nur weil IHR genug davon habt über das Thema zu reden und glaubt Euer standpunkt steht auf S1 seit 2008 gut und sicher fest ist eben kein Grund und keine Rechtfertigung es neuen/anderen Forumsmitgliedern die damals nicht dabei waren und eure Gründe und Ansichten nicht teilen eine Teilnahme an DEREN Runde vom Diskurs per Blankoverbot untersagen zu wollen. Niemand zwingt Euch nochmal was dazu zu sagen, niemand muss auch nur den Thread lesen, wenn er oben aufpoppt, wenn es schon nervt guckt halt weg oder lacht die dummen neuen Kinder aus, die das noch interessant finden. Aber es hat auch NIEMAND das recht hinzugehen und anderen Forumsmitgliedern die Diskussion zu untersagen, oder gleich ganz vor der Nase zuzumachen, nur weil er glaubt er persönlich oder die Generation die schon vor 2005 Fan war sei mit dem Thema durch. Auch die Verwendung von Generalisierungen wie "albern, dumm, dämlich, überflüssig" zur Charakterisierung dieser Diskussion trägt nicht dazu bei deinen Standpunkt legitimer erscheinen zu lassen. Wenn ihr euch mit der Sache auseinandersetzen wollt bzw auf Argumente etwas entgegnen, das noch nicht gesagt wurde ist das sicher toll, das andere bringt nur neue Leute die gerne ins Forum kommen würden nach wenigen Tagen/Wochen wieder dazu es entmotiviert aufzugeben. Ist eh schon hart genug hier Fuß zu fassen mit der Grundstimmung gegen die deutsch synchronisierte Epoche Tennant und Torchwood für die jungen Hüpfer die oft das als einziges Kennen. Dann hier noch für eine ehrliche Meinungsäußerung so verspottet zu werden schlägt dem Fass dann die Krone ins Gesicht.



    Andererseits wird es so langsam Zeit den Thread wieder dem eigentlichen Thema zukommen zu lassen und dazu hab ich auch nicht mehr sonderlich viel zu sagen. Dreht sich eh nur noch im Kreis. SO gerne hör/seh ich mich dann doch nicht reden.
    Bevor also MEIN Beitrag zum Anlass genommen wird hier wegen "Abgleiten der Diskussion" zuzumachen lass ich's dann mal bleiben.

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    Das ist eben der Unterschied.
    Man muss ÜBERHAUPT nichts darüber "diskutieren", weshalb der Himmel blau ist. das ist nämlich bekannt und ein Fakt.


    und es ist auch FAKT das der doctor ein MANN ist. er ist als mann geboren, hat als mann gelebt, als mann geliebt, als mann gekämpft und ist mehrfach als mann gestorben... der doctor ist ein mann - darüber muss man auch nicht diskutieren und trotzdem wird es getan.

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    Das sehe ich zwar anders, aber darüber brauchen wir nicht zu streiten. Um Inhalt auf die tollen "Mach zu" Postings erwidern zu können, hätte vorher ja Inhalt da sein müssen.
    Selbst in seinem ausführlichen Posting hat André aber jetzt nur zwei Mühsame Scheinargumente aufbringen können: 1) der Doctor war schon immer ein Mann. 2) Das gäbe anderswo auch Beschwerden.


    Das ist totaler Quatsch. Der Thread soll geschlossen werden, weil sich ziemlich der Kopf eingeschlagen wurde. Und falls du es nicht mitbekommen hast: Das hier ist ein Internetforum. Keine Bundestagsdebatte. Wenn Leute tatsächlich, unbedingt darüber diskutieren wollen, steht es ihnen zu, einen neuen Thread zu eröffnen. DIESE Diskussion, in DIESEM Thread ist aber erledigt. So einfach ist das. Da kannst du jetzt soviel Motzen wie du willst.


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    Selbst in seinem ausführlichen Posting hat André aber jetzt nur zwei Mühsame Scheinargumente aufbringen können: 1) der Doctor war schon immer ein Mann. 2) Das gäbe anderswo auch Beschwerden.


    Nur weil du das sagst, ist es nicht so. By the way, ist "das stimmt nicht, weil ich mags nicht" ist ein noch scheinigeres Scheinargument. Und zu dem hier, nur kurz:

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    Wenn es ja wenigstens eine liste von Beispielen gewesen wäre, die gezeigt hätte, wie toll oder untoll die Serie Frauenfiguren präsentiert, wie viele "Frauenprobleme", die der neue Doktor mit hoher Wahrscheinlichkeit auch haben würde, in den früheren Versucnhen tiefgründigere Damen zu kreiieren versemmelt worden sind und dass darum das Team das heutzutage Doctor Who schreibt und produziert überfordert wäre eine intelligente, fordernde, die serie voranbringende, inhaltlich schlüssige, dh weitesgehend von Logikfehlern und Widersprüchen in Persönlichkeit, Handeln und Hintergrunderzählung freie weibliche Person als Hauptfigur zu schaffen, hätte ich den Widerstand ja noch verstanden. Und ihn je nachdem welche Beispiele gekommen wären, sogar unterstützt.


    Die gibt es. Big FInish hatte ein paar Geschichten mit einem weiblichen Doktor und die zählen zu den schlechtesten aller Zeiten.


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    Ich habe klar gesagt dass es chauvinistisch ist sich jeder theoretischen Möglichkeit zu verweigern eine Frau in der Rolle zu akzeptieren. Ich habe weder die Geschlechtsumwandlung auf Teufel komm raus befürwortet, noch verlangt und schon gar nicht Toleranz daran gemessen wie toll man etwas findet.


    Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe gesagt, dass du Leuten, die nicht wollen, dass ein liebgewonnener Charakter sich so drastisch verändert chauvinismus unterstellt, aus eben diesen oberflächlichen Gründen. Und im Prinzip hast du das gerade sogar genau so gesagt. Was du beschreibst ist nämlich kein Chauvinismus. Aber nach ein paar Diskussionen in dem Thread habe ich schon lange aufgehört zu erwarten, dass die Leute wissen, was die Worte bedeuten, die sie benutzen.
    Aber zur kurzen Erklärung:
    Ich will nicht, dass er weiblich wird = kein Chauvinismus
    Ich will nicht, dass er weiblich wird, weil Frauen Untermenschen sind = Chauvinismus.
    Eigentlich ein sehr einfacher Unterschied. Und ich wüsste jetzt mal gerne, woran du deine chauvinistischen Vorwürfe festmachst. Bisher kam da nämlich rein gar nichts. Außer Gejammer deiner Seits.
    Und was an der Aussage "Ihr wollt das nur nicht, weil ihr chauvinisten seid" weniger Scheinargument sein soll, musst du mir auch mal erklären.


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    Zu den Vorwürfen im zweiten Satz fehlen mir die Worte. Entweder haben wir zwei ein total unterschiedliches Leseverständnis der Worte, die wir verwenden oder die Diskussion weshalb es so bedeutsam ist keine Diskussion zu führen ist auf dem Vorschulniveau von "du bist doof" "bin ich gar nicht, bist du selber" angekommen. O.o


    Ich kann eben nur mit dem Arbeiten, was du mir gibst.


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    Aber an dem Seitenstich dass Screamqueens mit inhaltlich ziemlicher Nullcharakterisierung ala Susan oder Tegan beliebter wären als echte Frauendarstellungen kam ja auch gleich Kritik auf dass es eine Unterstellung wäre. Daran kann es also nicht liegen, wenn man kategorisch jedes Experiment von vorneherein ausschliesst. Also stehe ich hier wieder ohne irgendeinen rationell nachvollziehbaren Grund dar der außerhalb der Trägheit des Fandoms und seiner Identifikation mit dem Protagonisten läge.


    Genau..... Teagan und Susan sind in diesem Forum deshalb ja auch die beliebtesten Companions....... Aber solange die (durch den bester Companion Thread widerlegbare) Unterstellung in dein Scheinargument passt, scheint es dir ja eh egal zu sein, was du anderen Leuten in den Mund legst.
    Nur fürs Protokoll: Susan ist ein unnötiger, nerviger, schrillkreischender Witz und gewinnt nur, weil sie zur Familie gehört. Und Teagan nervt fast soviel wie Adric. Wie chauvinistisch war das jetz?

  • Ich habe das jetzt nicht alles gelesen.
    Aber hey, ich bin ein weiblicher Chauvi 8)

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Infinity Bitte sag mir, dass das Realsatire ist! Bitte! Ansonsten noch ein paar Punkte:

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    Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen können

    Ich werde jetzt ein paar Namen nennen: Romana, River Song, Zoe Heriot, Elizabeth Shaw, Sarah Jane Smith, Amelia Pond... Zwei der Frauen würde ich als dem Doctor ebenbürtig bezeichnen, eine als im Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenbürtig geworden, eine ist klug genug in jungen Jahren zum Personal einer Raumstation zu gehören, eine ist in ebenso jungen Jahren Cambridge-Absolventin und Wissenschaftlerin und die letzte ist, wie so oft hervorgehoben (Rory Pond, Brian Pond) der "Boss" ihres gesamten Umfeldes. Wenn wir wirklich alle Chauvinisten wären, würden wir diese Charaktere dann akzeptieren? Einer sogar jahrelang eine Spin-Off-Serie gönnen?


    Männer dieses Forums! Jetzt rufen mal alle "HIER!" die sich einen

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    feschen jungen Mann für das gewisse erotische Knistern zwischen den Figuren

    in der TARDIS wünschen! (Wohlgemerkt nur wenn es wegen des erotischen Knisterns ist, nicht wenn ihr einen neuen Harry Sullivan wollt)

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    Enttäuschend, wo sich doch Scifi Fans so gerne als die aufgeschlosseneren, toleranteren Menschen sehen und präsentieren wollen.

    Nochmal! Mitglieder dieses Forums! Wer sieht sich als aufgeschlossener und toleranter als andere Menschen und setzt das mit dem Sci-Fi-Fansein gleich? Wer sagt regelmäßig "Ich bin Sci-Fi-Fan, ich bin also voll tolerant!"? Ruft "HIER"!

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    Die gibt es. Big FInish hatte ein paar Geschichten mit einem weiblichen Doktor und die zählen zu den schlechtesten aller Zeiten.

    Mach es nicht schlimmer als es ist. es war eine (Exile).

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    Auch die Verwendung von Generalisierungen wie "albern, dumm, dämlich, überflüssig" zur Charakterisierung dieser Diskussion trägt nicht dazu bei deinen Standpunkt legitimer erscheinen zu lassen.

    Dann habe ich eine Frage: Hilft es der Diskussion so viel weiter, wenn du den Thread stürmst, alle Mitglieder der Abteilung "Anti-Doctorine"als Chauvinisten beschimpfst, dabei keine richtigen weiteren Argumente "Pro-Doctorine" nennst und jetzt nach einer Nacht schon den Schwanz einziehst?

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    Wäre das Geschlecht wirklich SO skandalös zu ändern, wen n die Story einen vernünftigen Grund dafür nennen könnte

    Die letzte "vernünftige Begründung" war: wenn ein Time Lord Suizid begeht wird er zur Frau... Abgesehen davon: Welcher Grund denn? "ICH WILL MEINE EIGENEN TITTEN HABEN!"? Welchen Grund könnte es deiner Meinung nach geben, dass er zur Frau werden will/muss? Nenn mir einen!

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    Ich bin mir zB ziemlich sicher, dass es schon Bücher, Filme und Comics mit weiblichen Personen in der Rolle des Jesus gab und "männlicher" kann man eigentlich gar nicht mehr werden, oder?

    Du hast ein komisches Bild von Männlickeit finde ich. Davon abgesehen, dass sowas hauptsächlich dazu da ist religiöse Menschen zu schocken! Und das wäre auch ein weiblicher Doctor. Ein Schockeffekt. Nicht mehr!

    Zitat

    Mir wäre es zB wesentlich wichtiger, dass der Wechsel eine gute Geschichte mit sich bringt

    Hier machst du mich dann doch neugierig! männer und Frauen sind ja absolut gleichberechtigt. Warum soll es dann spannendere Geschichten mit sich bringen, wenn er Doctor eine Frau ist? Man kann erzählen wie es ist, wenn der Doctor seine Periode hat! Nenn mir eine Geschichte, die man nur erzählen kann, wenn der Doctor eine Frau wird!

    Zitat

    Nochmal: "Macht man nicht, weil war noch nie so" ist kein Argument, das ist ein sechsjähriger der sich vor dem Süßigkeitenregal auf den Boden wirft weil er seinen Willen nicht bekommt und unflexibel gegenüber den Ansichten anderer ist.

    Dann will ich ab jetzt, dass der Doctor in Zukunft in Lack und Leder und hodenfrei rumläuft und den daleks mit einer Uzi gegenübertritt! So ! Und wenn ihr euch jetzt gegen das Neue stellt, nur weils früher anders war, seid ihr trotzige, sechsjährige Kackbratzen!


    Im übrigen bist du, der du hier so leidenschaftlich diskutierst ein Mann! Auch im DWM waren die zwei, die sich für eine Doctorine ausgesprochen haben Männer. Wie wärs wenn du mal die FRAUEN fragen würdest wie sie die Einstellung hier und die Idee eines weiblichen Doctors finden?

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Zitat

    Wie wärs wenn du mal die FRAUEN fragen würdest wie sie die Einstellung hier und die Idee eines weiblichen Doctors finden?


    Da muss man nicht fragen. Die letzten 2-4 Seiten dieses Threads lesen reicht ;)


    Zitat

    Mach es nicht schlimmer als es ist. es war eine (Exile).


    Kam mir irgendwie mehr vor........ Aber wie es auch ist. Das hat bisher nur einmal funktioniert. In einer Parodie. Die sogar von Moffat geschrieben wurde.

  • Oh man, da ist man einem Tag lang nicht im Forum und dann das. Muss dieser hirnerweichende, sinnlose, bescheuerte Bullshit eigentlich wirklich noch weiter diskutiert werden? Die ganze Idee ist und bleibt einfach dämlich und der einzige Grund, warum wir überhaupt darüber diskutieren ist (neben dem mit dem Thema zusammenhängenden Feminismus), dass JNT damals, als er gefragt wurde, ob ein weiblicher Doctor nicht möglich wäre, nicht so antwortete wie er es wohl gewollt hätte (wenn man sich sein Gesicht in diesem einem Interview ansieht, weiß man wie er antworten wollte), sondern so wie er es als politisch korrekt empfand, um ja keinen weiblichen Fan vor den Kopf zu stoßen. Wenn er damals "No, never" geantwortet hätte, würde diese Diskussion hier nicht geführt werden, sie würde irgendwo in kleinen, seltsamen Communitys auf Tumblr verrotten, und uns nicht kratzen. Da er aber ein "possible, but not now" geantwortet hat, müssen wir uns mit dieser dummen Idee herumplagen. Und tut mir leid, für alle die, die die Idee gut finden, sie ist dumm und Infinity, der Versuch, die Idee mit so vielen Wörten wie möglich zu verteidigen, funktioniert nicht, es kommt eher verzweifelt herüber. Und wenn dir das ganze eigentlich sowieso egal ist, warum dann diskutieren, warum es dann verteidigen? Geht es nur darum uns Gegnern der Idee eine reinzuwürgen von wegen 'Ihr seid solche Chauvies!'? Tut mir leid, aber das ist kindisch, nicht die Meinung, dass man keinen weiblichen Doctor sehen will. Wie Cutec bereits sagte, gäbe es in-story technisch keinen einzigen Grund, warum der Doctor zu einer Frau regenerieren sollte, es gibt auch out-story technisch keinen Grund außer 'es wäre mal was anderes' oder 'es ist politisch korrekt' und die beiden Gründe hast du bereits selbst abgelehnt!


    Ich bleibe dabei, der Doctor ist ein Mann, war immer ein Mann und wird wohl auch (hoffentlich) immer ein Mann bleiben. Aber schön zu sehen, dass mal wieder ein Mann diese Diskussion vom neuen losgetreten hat. Bin es nur ich oder findet das noch jemand anderes seltsam?

  • Eigentlich hat Thorsten das ganze Posting ja schön zusammengefasst....

    Zitat

    Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als
    Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche
    Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur
    als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen
    können

    Allerdings frage ich mich hier, ob Du die letzten Jahre mit Scheuklappen durch's Fandom gelaufen bist und einfach mal blindlinks aus dem Handbuch Deiner favourisierten Ideologie zitierst...
    Zum einen Ist Doctor schon seit geraumer Zeit nicht mehr so schwarz weiss, wie du es hier der Fanliebe unterstellst und zum anderen hab ich mindestens ebensoviele Frauen sagen / lesen sehen, die ebenfalls keinen weiblichen Doctor wollen und Moffat hat das kürzlich ebenfalls bestätigt. Was ist denn - laut Deiner Weltanschauung - bei denen falsch gelaufen?


    Außerdem ist es mittlerweile ja offensichtlich fast zu einer Krankheit geworden, den angeblichen "heimliche
    Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds" als Argument ins Felde zu führen, um zu begründen, dass man den Doctor ja unbedingt weiblich machen muss. Einen anderen Grund, als der Kampf für die eigene Ideologie kam von "Eurer" Seite nämlich auch nicht. Natürlich wird ins Feld geführt "er kann ja". Aber für das "Er sollte und er muss" ist bis auf dieses nichts gekommen.
    Erinnert ein wenig an den traurigen Vorwurf, es wäre ja auch so frauenfeindlich (und gegen die Gleichberechtigung...), dass man in Skyfall die Rolle "M"s nach 17 Jahren mal wieder mit einem Mann besetzt...


    Ansonsten bin ich jetzt erst mal wieder raus aus der Diskussion, weil ich mittlerweile ehrlich nicht mehr weiß, was ich lächerlicher und einfältiger finde, der Wunsch nach einem weiblichen Doctor oder den "argumentativen" (ja, absichtlich in Anführungszeichen) Mist mit dem die Befürworter so um sich werfen...



    R.

  • Also ist der einzige reale Grund dafür niemals eine Frau als Darstellerin des Doctors akzeptieren zu wollen der heimliche Chauvinismus der größtenteils männlichen Fan-Nerds, die eine Frau nur als hilfloses Mamsellchen in Not und als Scream-Queen ernst nehmen können und dringend ihr weibliches Companion-Eye-Candy brauchen und idealerweise noch nen feschen jungen Mann für das gewisse erotische Knistern zwischen den Figuren? Enttäuschend, wo sich doch Scifi Fans so gerne als die aufgeschlosseneren, toleranteren Menschen sehen und präsentieren wollen.


    Ha, ich bin eine Chauvinistin - und fühl mich gut damit! :D Wobei mir das weibliche Companion Eye-Candy allerdings ziemlich schnurz ist. ;)

  • Die letzte "vernünftige Begründung" war: wenn ein Time Lord Suizid begeht wird er zur Frau... Abgesehen davon: Welcher Grund denn? "ICH WILL MEINE EIGENEN TITTEN HABEN!"? Welchen Grund könnte es deiner Meinung nach geben, dass er zur Frau werden will/muss? Nenn mir einen!


    Na, na, na. Von wollen hat hier nie jemand was gesagt. Der Doctor WILL auch seit zwei Regenerationen rote Haare haben. Einfluss hat er da keinen drüber. Daher, wenn es etabliert ist, dass die Regeneration in eine Frau genauso wahrscheinlich ist, wie Regeneration mit einer neuen Haarfarbe, dann braucht eine solche Regeneration homodiegetisch keine weitere Erklärung. Folglich müsste eine Regeneration in eine Frau aber genauso umgesetzt werden, wie jede Regeneration in einen anderen Typ Doctor davor.


    Da ich dass in dieser Welt aber nicht für möglich halte (noch nicht oder niemals nicht, wer weiß?), möchte ich im Moment persönlich keinen weiblichen Doctor sehen. Nicht nur, aber auch um mir das widerliche Fallout im Fandom zu ersparen.


    Zitat von Cutec

    Hier machst du mich dann doch neugierig! männer und Frauen sind ja absolut gleichberechtigt.


    Infinity wohnt genauso wenig im Traumland der absoluten Gleichberechtigung wie du.



    Zitat von Cutec

    und jetzt nach einer Nacht schon den Schwanz einziehst?


    Dir ist schon klar, dass manche Leute nicht 24/7 im Forum sind? Nicht mal 1/7?


    Und ganz ehrlich, dass Leute mal nur in 1-2 Beiträgen ihre Meinungen sagen wollen, dann aber keinen Bock drauf haben, dass seitenlang die gleichen Argumente wiederholt werden, das ist schon irgendwie verständlich.




    Ich sehe nicht, wieso dieser Thread es mehr verdient hat, geschlossen zu werden, als jeder andere Spekulationsthread im Forum. Ein Neuling, der zu dem Thema ne Meinung hat, soll sie äußern dürfen. Das dann doch lieber hier, als in einem Off-Topic-Beitrag.


    Es stimmt schon, dass die "Och nö, nicht schon wieder" Reaktion auf diesen Thread etwas Einzigartiges ist im Forum. Allenfalls nur noch getoppt durch die Reaktionen auf Tennant-Fans, und die leidige "was habt ihr gegen den zehnten Doctor" Diskussion. Diese Threads sind auch noch nicht geschlossen worden.





    edit: Es gibt durchaus Frauen, die chauvinistische Strukturen gegenüber ihrem eigenen Geschlecht unterstützen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist leider weniger absurd als es klingt. Damit will ich nicht sagen, dass es hier im Forum vorkommt, aber so pauschal zu sagen "höhö, ein weiblicher Chauvi, das gibt's doch gar nicht" ist Quatsch. Aber da ein Großteil der Leute hier im Forum die Hausfrauenmentalität für angeboren hält, lasse ich euch brav damit in Ruhe und gehe für meine Familie Tee kochen.


    @Engelskrieger: Sorry, ich bin auch nur ein Mensch und kann nur beschreiben, was ich sehe. Solltest du seit "Worst of Fandom" besser wissen. ;) Btw. meintest du "erhaben"?

  • wtf?


    Edit: okay das war die erste Reaktion kurz nachdem ich aufgestanden bin...um es nochmals treffender zu schreiben: Worum ging es hier nochmals? *kopf kratz*


    Wem es nicht passt, dass der Doctor nicht weiblich ist, braucht doch die Serie einfach nicht zu schauen und schon hätten wir ein Problem weniger. So viel zum Thema "Wenn man im einem Blog oder Internet Forum ist..."

  • Moogie hat in einem Punkt recht. Dieser Thread und der zu Tennant sollte man beide schließen.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Wasm ich an dem Thread mittlerweile - und auch eigentlich vorher - so stört und auch der größte Punkt ist, warum er schließungswürdig ist, ist das ständige Offtopic. Dank Tichy ging es von Anfang an, nicht darum, dass über das Für und wieder von einem weiblichen Doktor diskutiert wird. Sondern dass einige wenige, sich anmaßen andere vorzuverurteilen, indem einfach mal behauptet wird, dass eine Ablehnung einzig und allein darin besteht, dass die Gegenseitige Chauvinisten oder aber "patriarchisch erzogen" sind. Und diese unberechtigten Vorwürfe werden dann auch noch gerechtfertigt, indem zu jedem anderem Argument einfach pauschal gesagt wird "das erkenne ich nicht als ausreichendes Argument an". Das ist einfach eine egozentrische, absurde, egoistische Ansicht, als würde die Meinung anderer von der Akzeptanz dieser einen Person ankommen. Und das sind dann auch noch die, die sich zusätzlich anmaßen sich selbst als Beispiel für Toleranz zu zählen.
    Wenn es um die Umbesetzung (in diesem Fall geschlechtsumwandlung) eines alten Charakters geht, ist "das hat vorher schon nicht geklappt" ein durchaus legitimes Argument.
    Ein "Wenn du es anders siehst, bist du Chauvi" ist das nicht.


    Und solange diese Diskussion nach diesem affigen Muster verläuft und das immer und immer wieder, braucht den Thread kein Mensch und er wäre besser geschlossen. Und das ist 1000 Mal mehr Begründung die ich für die Aussage geliefert habe, als Infinity es in der achtfachen Menge an Text mit seinen persönlichen Angriffen getan hat.


    Wenn jemand über Sexismus diskutieren will -> anderer Thread/anderes Forum.

  • Zitat

    Sondern dass einige wenige, sich anmaßen andere vorzuverurteilen, indem
    einfach mal behauptet wird, dass eine Ablehnung einzig und allein darin
    besteht, dass die Gegenseitige Chauvinisten oder aber "patriarchisch
    erzogen" sind.

    Aber deswegen den Thread schließen würde ich jetzt nicht. Und wenn man o.g. jedes mal löscht, wäre der Thread tot - denn, wie ich bereits obenschrieb - kommt da ja nichts anderes. Also lasst sie sich doch austoben, lächelt drüber und gut ist... Wenn sich z.b. Infinity besser fühlt, wenn er seine Duftmarke gesetzt hat und eh nicht viel weiter diskutieren will / kann, weil er eh kaum da ist. Dann lasst ihm doch den Moment der Entspannung, kommentierts wenn ihr müsst und wartet ob der nächste vielleicht mal was handfestes beizutragen hat...


    R.