Ein weiblicher Doctor: ja oder nein?

  • Moogie hat in einem Punkt recht. Dieser Thread und der zu Tennant sollte man beide schließen.


    Durch das Schließen der Threads wirst du aber die Fragen bzw. Themen an sich nicht los.


    Es wird immer ein Neuling der Tennant mag hier rein kommen, und sich wundern, warum ihn jemand warnt, sein Fantum nicht an die große Glocke zu hängen. Es wird immer einen Fan geben, der sich fragt, ob der Doctor auch mal ne Frau sein könnte. Nicht, weil JNT sich mal dazu genötigt gefühlt hat, die Möglichkeit einzuräumen, sondern weil die Serie selbst diesen Scherz schon zitiert hat (einmal direkt bei Smiths Regeneration "I'm a girl", etc., sondern auch in der berüchtigten Gaimanfolge mit dem/der Corsair). Da brauchen die Leute nicht mal was von JNT wissen. Und selbst wenn man sagt, der hat das nicht ernst gemeint damals, beseitigt das das Gedankenspiel nicht.

  • Also dass der Doctor "könnte" und das Gedankenspiel, dass dahinter steht, stellt hier doch auch niemand in Frage. Nur das mittlerweile von einer kleine Gruppe laut beplärrte "ER MüSSE JETZT MAL ENDLICH" und das Unverständnis dieses Umstandes führt immer wieder zur "Diskussion". Und natürlich hast Du Recht, dass es nichts bringt einen entsprechenden Thread zu schließen. Das hat das Thema "10. Doctor" in den letzten Jahren recht eindrucksvoll beweisen. Dann doch lieber alles in einem thread bündeln, statt das alle Nase lang irgendwo wieder aufflammen zu lassen, wo es nicht hingehört.


    R:

  • Zitat

    Na, na, na. Von wollen hat hier nie jemand was gesagt. Der Doctor WILL auch seit zwei Regenerationen rote Haare haben. Einfluss hat er da keinen drüber.

    Ist mir alles klar. Aber er kam ja damit, dass die Story einen vernünftigen Grund nennen soll warum er zur Frau wird. Und da gäbe es dann eben zwei Möglichkeiten; äußere und innere Einflüsse, die ihn zur Frau werden lassen. Ich wollte damit darstellen, dass es, zumindest "in-story", keinen vernünftigen Grund gibt. Die äußeren habe ich mit der letzten "tollen Begründung" des Geschlechtwechsels abgetan. Und Es gibt keinen Grund warum "das Universum" den Doctor zur Frau machen sollte. Und der, nennen wir ihn "Shaddayim!"-Teil meiner Aussage sollte darstellen, dass es auch vom Doctor ausgehend keine Begründung für den Geschlechterwechsel gibt.

    Zitat


    Dir ist schon klar, dass manche Leute nicht 24/7 im Forum sind? Nicht mal 1/7?

    Ich finde wenn jemand dermaßen aggressiv seine Meinung kundtut und so hitzig argumentiert, dann sollte er sie weiter verteidigen und nicht nach kurzem "Gefecht" aufgeben! Es ging mir dabei nicht darum wieviel Zeit er im Forum verbringt. Aber er hat ja eindeutig gesagt, dass er es ab jetzt lieber bleiben lässt weiter darüber zu diskutieren. Und das finde ich, auch wenn ich froh bin das die Diskussion sich wieder zur Ruhe begibt, bei seiner Art sich in den Thread einzubringen etwas feige.

    If someone asked me to write on the sex life of the Eskimo, I’d say ‘That’s always been a particular interest of mine

    -Terrance Dicks

  • Was ist denn bitte eine Hausfrauenmentalität?

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • Ok, Vorschlag: Wenn jemand unbedingt darüber diskutieren will, soll er das tun. Aber da es sowieso immer und wirklich immer die gleichen Argumente in einer Endlosschleife sind, sollten wir dies automatisieren. Sprich: Sobald jemand wieder in diesen Thread postet spult ein Bot nach und nach sämtliche Posts dieses Threads noch einmal ab.

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ein weiblicher Doktor! Ich wäre sofort dafür, allein um sein/ihr Gesicht nach der Generation zu sehen.


    Ehrlich, ich finde, man könnte gerne mal eine Frau als Doktor einstellen, wenn man die richtige Schauspielerin findet, wird das bestimmt ein Hit!


  • Die ganzen Frauenrechtskämpfer kritisieren sogar schon Pierre Coffin. Ist ja auch eine Unverschämtheit, dass es keinen weiblichen Minion gibt. Sehe zwischen 300 glatzköpfigen Latzhosenträgern ja sicher auch sehr authentisch aus...

    "The world would be a poorer place without Doctor Who." - Steven Spielberg

  • Die ganzen Frauenrechtskämpfer kritisieren sogar schon Pierre Coffin. Ist ja auch eine Unverschämtheit, dass es keinen weiblichen Minion gibt. Sehe zwischen 300 glatzköpfigen Latzhosenträgern ja sicher auch sehr authentisch aus...

    da habe ich an anderer stelle schon mal gesagt... die minions sind geschlechtslos... alles was wir von ihnen wissen, sind ihre namen... und von den millionen von minions kennen wir nur ne hand voll mit namen... wer sagt dass da nicht auch uschis und barbaras dazwischen sind, die wir nur nicht namentlich kennen? ach diese verkackten feministen...

  • Und der weibliche Doctor wird dann am besten noch von der Piper Tante gespielt, die sich durch irgendein mind-melting Gedöns die super geheimen Kräfte des Doctor's-aber-eigentlich-ja-doch-nur-die-Hand unter den Nagel gerissen und das Paralleluniversum verlassen hat.


    Nee, aber im Ernst: Ein weiblicher Doctor? Nein danke. Bloß nicht. Niemals. Nee. Nope. Bitte nicht.


    Mir gefällt diese Welle an stürmischer Aufklärung zwar auch (Teile der falsch aufgeklärten Aktivisten Artikel sind ja auch wirklich unglaublich unterhaltsam), aber das ist dann doch einfach nur lächerlich. Die meisten die nach Gleichheit schreien vergessen dabei ja auch immer gern, dass Gleichheit nicht gleich Gerechtigkeit ist. Zudem bezweifle ich mal ganz stark, dass die Leute die einen weiblichen Doctor wollen, sich auch ernsthaft Gedanken um die Geschichte der Serie machen. Vergangenheit und Zukunft sind eben doch ein kleines bisschen wichtig und ja, der Doctor ist nun mal männlich. Er wurde als Mann geschrieben. Er hat einen Adamsapfel (oder nach welcher Frucht die das auf Gallifrey benannt haben). Und ja, beim pinkeln steht er sicher auch.
    Ich bin auch dafür, dass man jungen Mädchen ein paar Heroinen aufzeigt – das gerne und immer. Aber warum ist es nötig das was schon existiert (und Doctor Who gibt's ja auch nicht erst seit gestern) umzuschreiben? Dem einen Geschlecht was wegnehmen, um es dem anderen in die Hände zu drücken? Das ist für mich leider weder Fortschritt noch Gleichberechtigung. Vom weiblichen Master bin ich ja immer noch nicht soo unglaublich angetan. Der einzige Grund warum ich die liebe „Missy“ akzeptiere ist, dass Gomez eine wirklich tolle Schauspielerin ist. Wenn es die Leute so sehr nach einer Time Lady lechzt, dann wäre die Rückkehr der Rani doch genau das richtige.

  • Das Problem ist das die meisten Fans ganz besonderes die Fans die
    mit den Classic Folgen aufgewachsen sind haben ein Bild im Kopf wie der
    Doctor sein soll und wie er auszusehen hat.
    Und zwar:
    1. Das er von einem weißen Schauspieler gespielt wird.
    2. Das der Schauspieler ein Engländer ist.
    3. Und das der Doctor nach einer regeneration Männlich ist.
    Die Fans würden vielleicht einen Schwarzen Doctor akzepiteren und vielleicht sogar wenn ein Amerikaner den Doctor spielen würde, aber schon das wäre ein spiel mit dem Feuer.
    Ich bin mir ziemlich sicher wenn der Doctor von einer Frau gespielt werden würden, dann würden sehr viele Fans die Serie gar nicht mehr verfolgen weil es eben für sie kein Doctor Who mehr wäre. Da kann sogar die beste Schauspielerin den Doctor spielen und es würde mit großer warscheinlichkeit nicht funktionieren.

  • Bloß kein Ami!

  • Der einzige Grund warum ich die liebe „Missy“ akzeptiere ist, dass Gomez eine wirklich tolle Schauspielerin ist.

    Kann ich so ähnlich unterschreiben, aber bis zu einer Widerlegung in der Serie bleibt meine Erklärung weiterhin (wenn es denn tatsächlich der Master sein soll), dass er ähnlich wie bei Nyssas Daddy einfach einen Körper übernommen hat und gerade kein männlicher Körper in der Nähe war.


    Ansonsten habe ich mich glaube ich in dem Beitrag auch schonmal geäußert: Ein klares Nein zum weiblichen Doctor...


    Und diese verkrampfte Gleichberechtigung wird generell immer nur bescheuerter - man kann genauso argumentieren, dass erzwungene Frauenquoten eine Diskrimienierung gleichqualifizierter Männer ist...
    Oder als es den Wehrdienst noch gab und Frauen zugelassen wurden - gab es da dann eine Wehrpflicht für Mädchen? Nee... Es gab das Recht für Frauen, aber nicht die Pflicht, während die Pflicht wieder nur bei den Männern lag... Im Zuge der Gleichberechtigung müssen dann bitte nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten übernommen werden, das vermisse ich zu oft bei diesen übers Knie gebrochenen Aufschreien.


    Kein Thema, dass ich es auch schade finde, wenn bei gleicher Qualifikation Männer bevorzugt werden, aber solches Quotengeschrei finde ich falsch. Zumal es hunderte Berufsgruppen gibt, wo es keine Bevorzugung gibt oder man genausogut in "klassischen Frauenberufen" das Bild umdrehen könnte (Geburtshelfer: Werden da eher Männer oder Frauen bevorzugt eingestellt? Hm?).

  • Ich sehe das so: Viele beschweren sich, dass es viel zu wenige 'starke Frauen-Figuren' in Serien etc. gibt - aber anstatt neue zu entwickeln oder die zu akzeptieren, die es gibt (z.B. die vielen starken weiblichen Companions), sollen aus männlichen Figuren Frauen werden. Das ist 1) natürlich der einfachste Weg aber 2) ändert es nichts daran, dass dieser Charakter ursprünglich mal männlich war und dadurch nichts 'eigenes' hat. Außerdem würden wiederum die Feministinnen schreien, wenn man aus einer starken Frauen-Figur einen Mann machen würde, was ich persönlich als Scheinmoral ansehe.

  • Ein Amerikaner soll den Doctor spielen? Um Himmels willen, mir ist der amerikanische "Mästr" im Fernsehfilm schon tierisch auf den Zeiger gegangen (ok, eigentlich der ganze Film an sich, der viel zu amerikanisch ist). Außerdem stimmt es nicht, dass nur Engländer den Doctor gespielt haben. Mit McCoy, Tennant und Capaldi haben bereits drei Schotten die Rolle verkörpert.
    Zusammenfassend lässt sich sagen:


    5 Doctoren aus dem Großraum London: 1stdoc 2nddoc 3rddoc 5thdoc 6thdoc
    3 Doctoren aus Lancashire (davon die ersten 2 aus Liverpool): 4thdoc 8thdoc 9thdoc
    3 Doctoren aus Schottland: 7thdoc 10thdoc 2_1Doc
    1 Doctor aus Northampton (Northamptonshire): 11thdoc
    1 Doctor aus Chesterfield (Derbyshire): John Hurt

  • Ich würde einem weiblichen Doktor zustimmen, einfach, weil ich mir sicher bin, dass sich daraus eine gute Story drehen lässt. Natürlich wäre es nicht schlimm, wenn der Doktor weiterhin männlich wäre, soetwas ist natürlich ein wirklich großer Schritt und ob er auch geschafft wird, steht mehr als in den Sternen.
    Dennoch wäre eine Veränderung ganz toll, etwas, das von der Linie der anderen Doktoren abweicht, ein schwarzer oder ein homosexueller Doktor zum Beispiel wären doch auch mal gute Charaktere...


    Diese Veränderung den Produzenten "vorzuschreiben" wäre aber völlig absurd, die wissen wohl am besten, was sie aus der Serie machen und wie schon mehrmals in dieser Runde erwähnt sind diese ganzen feministischen Gedanken echt sinnlos! Sexistische Minion, als ich das gelesen habe, musste ich unheimlich lachen, die würden sogar noch Elche und Hirsche verklagen, weil nur die männlichen Tiere ein Geweih tragen! :D
    Nein, Spaß beiseite, Gleichberechtigung ist wichtig, aber sie zu erzwingen sinnlos, ebenso, wie die Frauenquoten (ehrlich, das verlagert den Sexismus doch nur auf die Diskriminierung der Männer! "Tut mir leid, wir können Sie nicht einstellen, wir müssen noch die Frauenquote erfüllen, aber ich glaube in dieser Firma sind noch Arbeitsplätze für männliche Bewerber frei!") Bewerberinnen sollten bevorzugt werden, wenn sie bessere Referenzen aufweisen und nicht, wenn die Quoten erfüllt werden müssen!


    Also gut, zurück zu unserem eigentlichen Thema. Ein weiblicher Doktor? Nichts dagegen, wenn sie gut geschauspielert ist.
    Einen weiblichen Doktor erzwingen, der "Gleichberechtigung" willen? Nope! Völlig absurd!