5x06 - Die Vampire von Venedig (Vampires of Venice)

  • Die beknackten Specials hatten wir doch bloss, weil der Depp lieber Theater als Doctor spielen wollte. (Hätte ja auch direkt seinen Hut nehmen können, aber nein, er musste uns ja noch weiter auf die Eier gehen!)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Das stimmt nicht. Das Übergangsjahr geht auf RTDs Planung zurück; Tennant hat das Theaterengagement erst angenommen, als es schon fest stand.

    Es gilt zu bedenken, dass Zeitblase und Tütensuppe nicht das Gleiche sind.

  • Ich fand's gut. Nicht überragend, aber locker und unterhaltsam, mit einer hübschen Auflösung und einer tollen Optik. Die Chemie stimmt aller Orten, herausragend fand ich die "Mohr von Venedig"-Zitate, und insgesamt hat's Spaß gemacht.

  • Für mich war die Episode ein Tiefpunkt der Staffel, sozusagen der Black Curse der 5. Staffel. Wenn da noch statt den Vampiren The Doctor's Wife in der Staffel gewesen wäre, wäre es wohl die perfekte Staffel gewesen für mich. :D


    "But that's OK: we're all stories, in the end. Just make it a good one, eh?
    Because it was, you know, it was the best: a daft old man, who stole a magic box and ran away.
    Did I ever tell you I stole it? Well, I borrowed it; I was always going to take it back.


    Oh, that box, Amy, you'll dream about that box.
    It'll never leave you. Big and little at the same time, brand-new and ancient, and the bluest blue, ever."

  • Nun ja – ich fand’s gut aber nicht super. Mal ein Hochzeitsgeschenk der ganz besonderen Klasse, oder? Wer bekommt das schon geboten, antikes Venedig mit Riesen-Vampierameisen, gewürzt mit Action und jeder Menge Gefahren.

    Schöne Kulisse, auch wenn es nicht das Original-Venedig war. Ich hätte mir nur gewünscht, dass unsere 3 Zeitreisenden die ganze Folge etwas der Zeit angemessenere Kleidung getragen hätte, zeitweise ging’s ja. Hätte einfach besser zum Gesamtbild gepasst – wenn schon so eine tolle Kulisse wie das alte Venedig, dann richtig. Passte nicht so ganz, dass die alten Venezianer u.a. Amy im Minirock offenbar als ganz normal akzeptierten.

    Was die Handlung betrifft, nicht wirklich was Besonderes, auch nicht super spannend und mit einigen Schwachstellen, aber mir hat’s gefallen – vielleicht weil ich Vampirfilme mag, ala Dracula und so. Rory's Kampfkünste fand ich echt lustig, was zum Schmunzeln für Zwischendurch – Mut hat er auf alle Fälle, auch wenn er sich ziemlich ungeschickt beim Kämpfen anstellt. Dennoch – Rory find ich klasse. Und überhaupt – es macht Spaß Amy und Rory zu beobachten. Die Beiden spielen ihre Rollen super.

    Kurz noch zu den "Bösen"! Fand es schade, dass diese Rasse aussterben musste. Irgendwie hatten sie was, diese blutsaugenden Riesenameisen, oder was auch immer. Und ich hätte ja zu gern noch einen Blick auf die 10.000 Ehemänner geworfen – nur aus reiner Neugier.

  • Venedig 1580. In den Augen des Doctors der perfekte Ort, um Amys und Rorys Beziehung wieder in die richtige Bahn zu lenken. Eine als Hochzeitsausflug getarnte Paartherapie sozusagen ^^ Immerhin standen die beiden kurz vor ihrer Trauung und es krieselte aus bekannten Gründen zwischen den Verlobten.
    Der Doctor sah ein, dass er, seine TARDIS und das Reisen durch Raum und Zeist meistens Schuld an gescheiterten Beziehungen, sowie der Alltagsuntauglichkeit seiner vergangenen Companions war. Alltagsuntauglich nun im Sinne von: Es viel den Mitgereisten meistens schwer in ihr altes "normales" menschlichesLeben zurückzukehren bzw. verloren sie ihren Blick für die kleinen, bedeutsamen und menschlichen Dinge. Interessant, dass der Doctor nicht noch einmal diesen Fehler begehen wollte. Allerdings glaubte ich nicht, dass dies der einzige Grund war, weshalb er Rory auf recht amüsante Weise, wie ich finde, von seiner Junggesellenabschiedsparty einsammelte. Er hatte bestimmt wieder einen Verdacht, was diese Amy-Riss-Geschichte anging und wollte diesem auf den Grund gehen. Vielleicht spielte Rory in dem Zusammenhang ebenfalls eine Rolle. Schien ja nicht so abwegig, denn immerhin war er Amys wichtigste Bezugsperson.


    Rory gefiel mir in dieser Episode ohnehin richtig gut. Er war mir in der ersten Folge schon sympathisch und ich freute mich sehr darüber, dass er nun wieder aktiv am Geschehen teilnahm. Anfangs wirkte Rory von dem plötzlichen Auftauchen des Doctors und den darauffolgenden Ereignissen ziemlich überrumpelt. Doch mit der Zeit taute er auf und ließ sich auf dieses für ihn irre Abenteuer ein. Schön, dasss er bei seinem ersten Besuch in der TARDIS nicht genauso wie alle vorherigen Besucher reagierte, sondern diese Begebenheit als feststehende Tatsache hinnahm, was den Doctor zugleich wunderte und beeindruckte. Generell mochte ich die Szenen in denen Rory und der Doctor gemeinsam agierten. Obwohl zwischen den beiden schon eine gewisse Konkurrenz herrschte, kamen sie ganz gut miteinaner aus. Selbst die berechtigten Vorwürfe, die Rory dem Time Lord an den Kopf warf, schadeten iher Beziehung nicht, denn aus ihnen ging ganz klar hervor, was Rory für Amy empfand und wie sehr er sich um sie sorgte. Da konnte man ihm gar nicht böse sein. Sehr schön in diesem Zusammenhang auch die Szene, in der die Verlobten von Francesco bedroht wurden und Rory sich mit dem Außerirdischen anlegte, obwohl er keinen genauen Plan, geschweige denn eine Chance gehabt hätte. Dennoch bewies er großen Mut und verschaffte Amy die Möglichkeit ihn zu retten. Theoretisch haben sie also gemeinsam Francesco besiegt. Danach noch der versöhnende Kuss und des Doctors Paartherapie war erfolgreich. Am Ende durfte Rory dann sogar mit den beiden weiterreisen. Zu Beginn der Folge schien Amy von dieser Idee nicht sehr begeistert. Immerhin rannte sie bewusst vor ihrer Beziehung und der anstehenden Hochzeit weg. In diesem Abenteuer musste sie sich zumindest schonmal mit Rory auseinandersetzen und schlussendlich war sie diejenige, die ihren Verlobten unbedingt dabei haben wollte und der Doctor stimmte bloß noch zu. Fand ich gut, denn dieses Dreiergespann hatte Potenzial.


    Irgendwie verlor die eigentliche Geschichte rund um diese Vampire, die sich als fischähnliche Außerirdische herauskristallisierten, recht schnell an Spannung. Mir war recht zügig klar, dass sie keine wirklichen Vampire waren und etwas anderes im Schilde führten. Am Ende erfuhr man von deren Anführerin, die sich mithilfe eines Wahrnehmungsfilters als Seniora Rosanna Calvierri (was für ein schicker Name) tarnte, dass sie und einige männliche Nachkommen ihrer Spezies durch einen Zeitriss vor der Stille geflohen waren und sie sich nun auf der Erde bzw. in Venedig eine neue Heimat schaffen wollten. Um diesem Ziel näher zu kommen, verwandelten sie einige Frauen auf recht simple Weise in ihre eigene Spezies. Immerhin brauchten die männlichen Überlebenden Weibchen, um den Fortbestand der Rasse sichern zu können. Die Art und Weise dieses Plans sagte dem Doctor natürlich gar nicht zu und nachdem Schiffsbauer Guido durch eine Selbstmordaktion sämtliche Fischweibchen in die Luft gesprengt hatte, rettete er mit der einfachen Betätigung eines kleinen Schalters Venedig und seine Bewohner. Die Menscheit war mal wieder gerettet doch dies bedeutete den Untergang dieser fischähnlichen Spezies. Und der Doctor trug mal wieder die Verantwortung dafür.
    Irgendwie tat mir Seniora Rosanna zum Schluss sogar ein wenig Leid, denn ihre Intentionen waren zumindest theoretisch nachvollziehbar. Sie wollte den Fortbestand ihrer Art sichern. Klar, über ihren Plan ansich lässt sich diskutieren.
    Jedenfalls gefiel mir ihr Outfit, dass ihr menschliches Abbild trug. Das außerirdische Wesen darunter fand ich recht unansehnlich und ekelig. Auch diese Fischköpfe waren unheimlich und ich bin ganz froh, dass sie die im Wasser nicht gezeigt haben. Keine Ahnung wieso sie ausgerechnet als Vampire dargestellt wurden. Etwa nur wegen dieser komischen Zähne? Einige bekannte Vampir-Klischees wurden ja durchaus abgedeckt aber sie faszinierten mich trotzdem nicht.


    Viel interessanter kam mir das eigentliche Ende vor, als Rory und der Doctor entdeckten, dass es vollkommen still war. Kein Mucks war zu hören. Ich dachte erst, dass ich auf die Stummtaste der Fernbedienung gekommen bin, denn die lag in der Couchritze aber nee, das sollte so sein. Absolute Stille. Mhm. Prisoner Zero erwähnte diese Stille und auch Rosanna sprach davon. Und nun sollte sie auf einmal da sein? So ganz plötzlich? Im 1580er Venedig? Aber dann müsste sie doch in der Zukunft auch auftauchen, wenn es sie bereits in der Vergangenheit gab. Komisch. Bisher dachte ich, dass die Stille irgendwie etwas mysteriöses weltuntergangsmäßiges sei, das alles verschluckt, was ihr in den Weg kommt. Na ja, bin gespannt, was es damit auf sich hat.


    Alles in allem bewerte ich diese Episode mit einem "Durchschnitt", denn obwohl sie in der Vergangenheit spielte, was mich normalerweise ja begeistert, fand ich sie von der Geschichte her schwächer als die vergangenen Folgen der 5. Staffel. Ich wurde zwar ganz gut unterhalten und habe auch viel gelacht aber wirklich vom Hocker gerissen hat mich das Ganze nun nicht.

  • Jetzt beginnt also diese Rory Geschichte. Beim ersten sehen der Staffel völlig unverständlich, warum diese Person mitgeschleppt wird.
    Von jetzt an bleibt uns das Quartett noch lange erhalten.


    Grüße

  • Die Menscheit war mal wieder gerettet doch dies bedeutete den Untergang dieser fischähnlichen Spezies. Und der Doctor trug mal wieder die Verantwortung dafür.


    Wobei die Verantwortung dafür nur bedingt dem Doctor zuzuschreiben ist. Letztendlich wurden die Weibchen nicht von Ihm getötet und der Untergang Venedigs hätte in dem Moment die Rasse auch nicht mehr gerettet.

  • Ja stimmt, da gab es ja am Ende noch einen Hinweis auf die Stille.



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    "Der moderne Hexenmeister transferiert Raum und Zeit in seiner verrückten Telefonzelle"

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