Die Qualität von "Doctor Who"

  • Ich weiß, wir sind alle hier im Forum, weil wir den Doctor und seine Abenteuer lieben (mit einigen Ausnahmen bei selbigen). Aber nachdem ich unter einem YouTube-Video (http://www.youtube.com/watch?v=CHsoPPynIIc&feature=endscreen) gelesen habe, dass "Doctor Who" im Vergleich zu "Star Trek: The Next Generation" so schlecht sei, einfach zu viel auf einmal passieren würde, alles over-acted wäre, zu emotional, zu kindisch und zu chaotisch wäre, einfach zu viel von allem hereinpacken würde. Stimmen diese Anschuldigungen? Treffen sie nur eine bestimmte Ära zu? Und wenn ja, auf welche? Und sind solche Aspekte Argumente für eine schlechte Show? Ist "Doctor Who", zumindest streckenweise, eine hochwertige TV-Sendung, nicht Quality-TV, aber doch nicht unbedingt dumme Scheiße für die dummen Massen?

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  • Jetzt mal ehrlich: Was für Antworten erwartest du auf so eine Frage in einem Doctor-Who-Forum?

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Ich muss dem eindeutig wiedersprechen. Ich denke genau genommen das gerade weil so viel drin steckt die Serie so toll ist. Ja sicherlich es gibt immer mal Folgen die man am liebsten vergessen wurde und die Serie hat selten durchweg nur gute Folgen. Aber für mich wird die Serie erst dadurch wirklich interessant, das sie ein Sammelsorium ist. Irgendwo gibt es paar Folgen die jeden genau ansprechen. Egal ob er nun mehr auf Romantik, Komik oder auch dramatischen Geschichten steht. Doctor Who hat in meinen Augen eine einzigartige Möglichkeit alles abzudenken und je nach Stimmung das zu bieten was man gerade sehen oder hören will. Einfach je nach Stimmung eine Folge raussuchen und genießen. Welche Serie kann einem, dies schon bieten? Ich kenne keine andere.

    Ich für mein Teil mag es, dass die Serie ein Sammelbecken ist in dem man alles finden kann. Zwar kann ich bisher nur bewerten was ich von bestimmten Folgen gelesen habe und sämtliche Ären kann ich beiweiten auch nicht bewerten aber egal.
    Für mich bietet Doctor Who ein ganz eigenen speziellen Charme und ist ganz klar hochwertiges Fernsehen, wenn auch mit höhen und tiefen, aber bisher weit mehr höhen.


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    Einmal editiert, zuletzt von Matthew93 (29. August 2012 um 19:31)

  • Alle Anschuldigungen stimmen und alle Anschuldigungen stimmen nicht. Jeder von uns hat eine andere Vorstellung davon, ob in einer TV-Show "einfach zu viel auf einmal passieren würde, alles over-acted wäre, zu emotional, zu kindisch und zu chaotisch wäre, einfach zu viel von allem hereinpacken würde."

    Es kommt einfach auf den Standard an, den man sich selbst setzt. Wenn jemand "Star Trek - The Next Generation" als Standard nimmt, dann kann ich durchaus verstehen, dass jemand solche Schlüsse ziehen kann. Allerdings sagt das nichts über die Qualität beider Serien aus, sondern nur, dass diese Person wohl einfach die Machart von "Star Trek - The Next Generation" einfach besser findet. Dadurch wird Doctor Who aber nicht schlecht.

    Aus diesem Grund machen diese Vergleiche zwischen Serien auch auf dieser Ebene überhaupt keinen Sinn.

  • ich war mal (bin zu Zeiten noch ein wenig) ein ziemlicher Fan von StarTrek (mehr TOS und TNG als den Rest)
    Aber Dr. Who damit verglichbar machen ist unmöglich.
    Ich mag Dr. Who weil eben alles , aber auchwirklich a l l e s irgendwie da reinpassen kann und dort möglich sein kann und daher die Autoren einfach mal in die Vollen greifen und "spinnen" können soviel sie wollen (Qualitätsschwankungen wird es dabei immer geben)
    ...und dumm ist die Serie sicher nur für die die es nicht besser verstehen(wollen)

    When we remember we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained.M.Twain

  • Aber gerade bei einem Star Trek vergleich ist doch klar, dass das kommt. Das war nämlich der Grund, warum ich bis auf zwei Filme und ein paar Folgen einen großen Bogen um Star Trek mache. Das ist mir zu langweilig. Es passiert über große Strecken gar nichts und die labern und labern, aber tun nichts. Eine Filmweisheit lautet show, dont tell, aber Star Trek ist ein Buch, dass einfach auf die Leinwand gebracht wurde. Natürlich mit Ausnahmen! Das dann ein lustiges, quirliges, verrücktes Doctor Who komplett anders ist, liegt da schon in der Natur der Sache. Allein, dass man Zeitreisen reinbringen kann, ohne irgendwelche Plotholes einzufügen ist da wesentlich sinnvoller aus meiner Sicht ;) Wenn die Serie ein solches Konzept nicht vorsieht, bringt es nicht rein!

  • Wenn man an die billige Machart der Classic Series und die Qualität der meisten Skripte denkt, lässt das nur einen Schluss zu: "Doctor Who" ist Trash - allerdings im positiven Sinne. Zwar regen wir uns leidenschaftlich über schlechte und noch schlechtere Episoden auf, aber ohne diese wäre es nicht "Doctor Who". Natürlich lässt es sich nicht mit "Star Trek" vergleichen - dazu ist "Doctor Who" zu abgedreht. Daher kann ich Skeletor nur zustimmen: Alles stimmt und gleichzeitig ist es falsch. Und wir lieben es.

  • Es kommt halt - leider - immer auf den Standpunkt des Rezipienten an. Standardbeispiel ist für mich da immer wieder Citizen Kane: Für die einen ist es der beste Film überhaupt (auch wenn das BFI seit kurzem da ja anderer Meinung ist) und für die anderen ist es einfach ein langweiliger Film.

    Objektiv betrachtet besitzt Doctor Who als Serie gewisse Eigenschaften - Stichwort Regeneration und damit ständige Neuerfindung - die so einzigartig sind, dass die Serie nicht so einfach als schlecht bezeichnet werden kann. Weil der Begriff des "Quality-TV" noch immer nicht vollkommen ausdefiniert ist - obwohl jeder ihn benutzt - werde ich jetzt nicht versuchen ihn auf Doctor Who zu münzen, aber die Serie besitzt nun einmal gewisse Qualitäten, die nicht zu verneinen sind.

    The Doctor is our guide.
    If he is flippant about something,
    then we know not to worry about it.
    If he's serious about something,
    then we know to care about it.

  • Man kann Doctor Who und Star Trek TNG auch noch aus einem anderen Grund nicht vergleichen. In ST:TNG gibt es 7 Hauptdarsteller, die in jeder Folge eine Sprechrolle haben müssen und da man nicht alle in die Hauptstory rein bekommt, gibt es meistens noch eine Nebenstory, wenn nicht sogar mehrere. Dadurch verliert die eigentliche Story zwangsweise Geschwindigkeit und wird kürzer.
    Doctor Who mit 2 oder 3 Hauptdarstellern, die alle in der Hauptstory integriert sind, hat es da leichter weil man sich da voll und ganz auf das konzentrieren kann, was man in der Folge eigentliche erzählen will.

  • Fällt das nicht alles in die Kategorie eigener Geschmack und Anspruch? Zumal es wohl schwer zu vergleichen ist, weil Doctor Who seit bald 50 Jahren läuft und somit immer wieder anders war und es gute und schlechte Phasen gibt. Eine ganze Serie mit einer anderen zu vergleichen finde ich eh immer schwer. Es gibt Aspekte die man vergleichen kann, aber nicht alles. Wie soll man auch, wenn es sich um 2 verschiedene Serien handelt? Beides Sci-Fi, das reicht aber nicht aus. Man kann ja auch nicht die Waltons und Gilmore Girls vergleichen. Beides Familienserien mit dem Fokus auf eine Familie. Aber dann fängt auch hier wieder der eigene Geschmack an. Qualität ändert sich ja schon innerhalb einer Serie von Folge zu Folge. Und genau diese oben genannten Kritikpunkte treffen schon auf manche Folgen zu im Vergleich zu anderen Folgen. Das ist doch bloß wieder eine Diskusion von Hardcorefans, die der Meinung sind, dass ihre MEINUNG was zu sagen hätte.


    "Did the cow creamer tell you to do this?"

  • Andersrum verglichen hat mir TNG sogar zu wenig von allem, zumindest bei den ca 30 bis 40 Folgen die ich von der Serie kenne. (Ist ja auch immer so eine Standpunktfrage wie weit man immer etwas beurteilen darf ohne es vom Anfang bis Ende auswendig zu kennen. Ein durchschnittlicher Trekkie würde mir an dieser Stelle jede Meinungsberechtigung wohl aberkennen wollen. ;) ) Die Figuren waren mir da zu wenig ausdefiniert und sind im Grunde nur leere Hüllen gewesen die in ihren Dialogen philosophische Standpunkte abarbeiten die über eine ziemlich dünne in Hartnell-Geschwindkeit erzählte Handlung verteilt werden. So wir das immer anmutete waren das keine Charaktere mit Innenleben, sondern nur Metaphern die immer irgendetwas darstellen sollen. Da konnte ich mit "Deep Space Nine" sehr viel mehr anfangen, das habe ich mit Begeisterung von Anfang bis Ende verfolgt.

    Allerdings kann ich den "zuviel von allem"-Vorwurf bei DW verstehen, zumindest bei den Folgen seit 2005. Der Großteil der Episoden ist, Hand aufs Herz, schon wirklich wahnsinnig gehetzt erzählt und es gibt oftmals wahnsinnige Sprünge im Ton. Da geht's manchmal innerhalb einer Minute von traurig zu lustig zu extrem traurig zu episch zu total lustig. In den RTD-Jahren war das ganz besonders der Fall und seit Moffatt ist das recht weit zurückgeschraubt worden... aber es kommt hin und wieder schon mal vor. Aber die meiste Schuld daran trägt glaube ich Murray Gold. Es gibt kaum einen Moment in dem das BBC Wales Orchestra seine Klappe hält und einem ganz aufdringlich sagt was man jetzt gerade fühlen soll, und allein schon deswegen kann eine Folge mal als "zuviel des Guten" und extrem hektisch wirken. Wenn man das auch noch in Kombination mit einem überfüllten Script wie zu "Day of the Moon" hat das durch 1000 Szenen und doppelt so viele Schauplätze huscht, dann kann das durchaus wie ein Overkill wirken.

    Jedoch... ist mir auch nicht klar warum man eine 25 Jahre alte TNG-Folgen mit einer DW-Folge von heute vergleichen will. Aber x-beliebige Science Fiction-Serien mit Star Trek zu vergleichen (auch wenn sie sich gar nicht vergleichen lassen) ist eh so ne typische Trekker-Krankheit. Ich glaube manchmal die können auch gar nicht anders.

  • TNG ist aber eben auch der heilige Gral. Wobei es stimmt - selbst als Trekkie hab ich nie verstanden, wie da andere Mit-Trekkies soviel Charakterexistenz oder gar Entwicklung sehen konnten; bis auf Data, der mit der Zeit seine Androiden-Doofheit verlor, weil der Gag auf Dauer einfach nervig wurde, waren die Charaktere am Ende die gleichen wie in Staffel 1. Und während der 7 Jahre hatte man auch nicht sonderlich viel erfahren; irgendwelche Charakterausarbeitungen fanden immer nur innerhalb einer Folge statt und verschwand dann mit dem Abspann wieder. Aber die Stärke der Serie war eben, dass sich die Charaktere immer die Zeit genommen haben, über das vorhandene Problem zu reden und von mehreren Seiten zu beleuchten. Kann mir gut vorstellen, dass das TNG-Fans bei den neueren Doctor Who Folgen vermissen. Da gehts ja meistens eher Schlag auf Schlag - auch (vor allem) in Moffat-Scripten. Und "Über-Emotional" wirkt es dann eben einfach, weil emotionale Szenen wenig Zeit hatten, sich aufzubauen. Nur wenige Folgen sind inhaltlich so gestrickt, dass sie auf eine emotionale Pointe hinarbeiten. Und ja, leider versuchen auch viel zu wenig Episoden sich Themen zu widmen, die gesellschaftliche/philosophische Relevanz haben. Letzte Staffel war es z.B. ja gerade mal der Rebel Flesh Zweiteiler, und die Staffel zuvor die Wa(h)l-Folge "The Beast Below"; da kann TNG einen ganzen Berg an Folgen dagegenstellen, die relevante Themen behandeln. Rechte von Maschinen, Anerkennung von fremden Rechtssystemen, oder von einem Wirtschaftssystem, das völlig auf die Ausbeutung einer ganzen Spezies ausgerichtet ist, Umweltverschmutzung im Weltraum, Das Recht sich nicht Klonen zu lassen, Terrorismus, Rassismus, Völkervertreibung... Doctor Who ist hingegen, wenns gut läuft, ein spannendes Abenteuer, wenns schlecht läuft, ein ödes Abenteuer, oder wenns ganz schlecht läuft ein feuchter Traum von Michael Bay. Kann ich schon nachvollziehen, wenn da TNG-Fans ein paar (vielleicht auch nocht die falschen) Folgen Doctor Who sehen und die Serie dann als NoBrainer bezeichnen.

  • Allerdings frage ich mich auch warum man einer Abenteuerserie vorwerfen will daß sie "nur" eine Abenteuerserie ist. Wenn sie nicht den Anspruch hat (oder sogar haben WILL) mordsmässig allegorische Geschichten zu erzählen... dann ist's halt nun mal eben so? Ich verstehe so eine Herangehensweise einfach nicht, kann ich auch nicht nachvollziehen. Die eigentliche Frage sollte doch eigentlich sein was eine Serie (oder ein Film oder ein Buch oder Wasauchimmer) sein will und wie gut sie es umsetzen kann.

  • Kommt drauf an. Wenn eine Serie das Potential für so etwas besitzt, sollte es auch genutzt werden. Aber die Begründung ist im Falle von Doctor Who ja nicht mal notwendig, denn es ist ja nicht so, dass die Serie überhaupt nicht versuchen würde, mehr als nur Doctor-vs-Monster-Geschichten zu liefern; gerade die klassische Serie hat, wenn auch zumeist eher naiv, sich in der Richtung ja auch durchaus versucht. Nicht nur in Hapiness Patrol ging der Doctor gegen totalitäre Systeme vor, selbst bei den ollen Krotons ging es schon explizit um ein Regime, dass seine Existenz sichert, weil es die Bevölkerung dumm hält. Und man denke auch an The Sun Makers, deren Fungus-Aliens eine Metapher für Kapitalisten und speziell dem irren Wirtschaftswachsumsverpflichtungs-Prozentsatz darstellt. Und daran könnte die neue Serie prima anknüpfen, dabei die Naivität abwerfen und trotzdem unterhaltsam bleiben. "Totalitäre System" - auch im 21.Jahrhundert ein großes Thema, und wann war der Doctor das letzte Mal auf einem Planeten, auf dem ein Diktator regiert ? Oder "Überwachungsstaat" - auch ein schönes Thema, und irgendwo im Universum wartet doch bestimmt ein Planet voller Kameras darauf, vom Doctor bereist zu werden. Oder ganz einfach: "Scientology" - eine real-existierende, bedrohliche Organisation, deren Weltanschauung sich um Aliens dreht. Das ist ja nun eine Steilvorlage für eine Who-Geschichte. Der Doctor landet ausversehen mitten auf einer Sekten-Alienwillkommensparty und wird fortan angebetet, was dem Anführer der Sekte gar nicht nicht gefällt - wäre ein großer Lacher, und so nebenbei lernt der Zuschauer vielleicht auch noch etwas über die Funktionsweise von solchen Organisationen, wenn es der Autor richtig anstellt. Und wie ja Lawrence Miles irgendwann mal durchaus richtigerweise feststellte, schauen bei Doctor Who so viele Kinderchen zu, dass die Serie im Grunde die Pflicht hat, denen irgendetwas zu vermitteln. Und die erwachsenen Zuschauer sollten zumindest mal etwas mitnehmen, was sie zum Nachdenken anregt. Aber da kommt fast nichts. Und wenn ich da schon wieder auf die kommenden Folgen blicke; Daleks, Saurier, Cowboys und Steinengel werden, falls Chibnall angefangen hat Drogen zu nehmen, wunderbar unterhaltsam und spaßig sein, aber auch da wird der Zuschauer schon mal wieder nichts mitnehmen. Und das ist einfach schade, denn Doctor Who kann ohne Frage dem Zuschauer sehr viel geben.

  • Ach naja, aber es ist eben halt auch Lawrence Miles. Der ist halt immer auf der Suche nach irgendwelchen Schlupflöchern die es ihm erlauben die Serie an den Pranger zu stellen.

    Und sicher könnte Modern Who mal rangehen und solche Themen etwas härter ranpacken... aber... pfff... Dann tut es Modern Who halt nun mal nicht. Moffat ist halt nun mal eher daran interessiert auszuforsten was Zeitreisen alles so an Möglichkeiten für Erzähltechniken hergibt und mit ihnen herumzuexperimentieren. Und wenn man sich die Arbeiten seiner Vergangenheit ansieht dann sieht man das die alle nicht sonderlich viel mit Politik am Hut haben. Die Sparte ist halt nun mal nicht sein Ding. Aber deswegen jetzt den pädogogischen Zeigefinger nach oben zu strecken und empört "Aber muß doch!! Und man kann doch!!" zu rufen finde ich so'n bissl.... Mhf...

    Ich habe halt generell so ein Problem damit wenn Filme, Bücher, Serien, etc dafür kritisiert werden was sie nicht sind und was man lieber gesehen oder gelesen hätte (und dabei völlig ignoriert daß dies auch gar nicht die Intention des Autors gewesen ist), statt den Film oder das Buch zu besprechen das man gesehen oder gelesen hat.

    Wenn eine Geschichte halt nur eine Geschichte sein will und keine Allegorie auf die hungernden Kinder in Indien... dann ist das eben nun mal so. Wo ist denn da das Problem?

  • Unterchreibe ich mal genau so. Und auch bei sowas wie Happiness Patrol war ja der Spaß und das Abenteuer im Vordergrund. Wenn man dass dann mal wirklich mit TNG vergelicht, hätte sich der Doktor erstmal mit Ace zusammensetzen müssen und über das Rechtssystem an sich philosophieren müssen.
    Und gerade das Moffat mal die Erzählstrukturen von zeitreisen ausreizt, anstatt zu zeigen hier ist Planet X, der stellt das Problem Y unserer heutigen Gesellschaft dar, ist mir da viel lieber. Denn ehrlich, dafür gibt es andere Serien. Wer sowas sehen will, der kann sich doch was anderes gucken. Warum denn alles unter Biegen und Brechen angleichen wollen?

    Zitat

    gerade die klassische Serie hat, wenn auch zumeist eher naiv, sich in der Richtung ja auch durchaus versucht.

    Es wird dabei immer eine Sache vergessen: Es handelt sich hier nicht um eine SciFi Serie, die unbedingt die Grenzen der Gedanken erweitern will, sondern um eine Familiensendung. Ich will gar nicht, dass es Thematiken nicht naiv behandelt. Zb. wenn ich eine Serie über organisiertes Verbrechen sehen will, schau ich Sopranos oder Breaking Bad, nicht aber Doctor Who, da will ich dann eher schwarzweißmalerei.
    Das soll nicht heißen, dass ich es nicht geil finde, wenn es so ist, aber mit den Erwartungen (und das meine ich nicht als Qualität) eines Star Trek an Doctor Who ranzugehen is Blödsinn. DW kann die vom Konzept nicht erfüllen. Genau wie Star Trek die Erwartungen von Doctor Who nicht erfüllen kann.

  • Hm..... also ich würde DW nicht mit Star Trek Vergleichen nur weil beides in die Grosse Kategorie SF gehört bedeutet das doch noch lange nicht das die beiden Serien
    irgendetwas Gemein haben.
    Die Herangehensweise zu Plots / Themen die Charaktere ( Speziell der Doctor ) ist ganz Unterschiedlich.

    Seitdem ich hier alles durchgelesen habe Versuche ich Irgendeine Serie in meinem Gedächtniss zu finden die es mit der Albernheit dem Wahnsinn
    und der ab und zu kindlichen Positiven Naivität (<<alles Komplimente) aufnehmen kann, und mir fällt keine ein die sich nicht als Satire begreift wie zum Beispiel Ijon Tichy Raumpilot.
    Deshalb kann man Doctor Who mit keiner anderen Serie Vergleichen.

  • hatten wir das nicht schon einmal diskutiert?

    also für mich ist Doctor Who eine abenteuer-serie mit sience-fiction-elementen. Star Trek ist dagegen eine reinrassige sience-fiction-serie, die auch viel wert auf die technik und das generelle universum legt(wie z.b. perry rhodan ja auch). doctor who geht mit diesen sachen eigentlich sehr locker um.

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    Ich schreibe lediglich meine meinung. diese ist nicht allgemeingültig!

    wenn man sich beim Versilbern des eigenen Arsches aus Doofheit selbst die Rosette zulötet,
    ist es ja doch ganz lustig!

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