Die 100 beliebtesten/besten Fernsehserien

  • Zitat

    Sex and the City kam gerade zu der Zeit als Ally auf dem Höhepunkt des
    Erfolges war und für mich war von Anfang an klar, dass dies von der
    Machart eine schlechte Kopie war. Sex and the City fehlte jedoch das
    Herz, welches eine Serie wie Ally McBeal hatte. Man hat SatC damals auch
    als "Ally McBeal, mit mehr Sex" beworben.

    Man kann eben irgendwie aus jeder Scheiße Gold machen -_-


  • Bei NCIS geht es um die Charaktere nicht um die Fälle.


    Joa, aber ohne Charakerentwicklung ist das auch für 10 Staffeln wenig.


    Und so lustig The Mentalist auch ist und meistens spannend, weil Jane so anders ist, Red John geht nicht nur mir, sondern den meisten anderen bereits auf den Keks und macht daher die Serie langsam kaputt. Wie wäre es einmal mit einer Auflösung?


    Wer sind jetzt wieder die meisten?
    Also ich finde, die Serie bleibt auch nach 4 Staffeln und jetzt in der 5. spannend, doch gehe ich stark von aus, dass spätestens nach der 6. Staffel Schluss ist.
    Und so wie die Serie gestrickt ist, so wird eben auch mit der Auflösung Schluss sein. Deswegen zieht es sich. Dass man jetzt weiß, dass Jane und Red John sich schon einmal begegnet sind und er wohl in der 5. Staffel schon zu sehen war engt den Kreis ja langsam ein.
    Und im Moment dürfen sie eh nicht Schluss machen. Solange Amanda Righetti schwanger ist wird an der Rigsby/Van Pelt-Front nichts passieren und ohne eine Lösung, die mir passt, dürfen die eh nicht aufhören. ^^




    Ich würd das ganze sogar noch ein bisschen weiter treiben und das auf sogut wie alle Crime-Serien der letzten paar Jahre beziehen. Das ganze Genre ist so austauschbar in jeglicher Ausrichtung, sei es CSI/NCIS [in jedweder Form] oder diese One Man Aufklärungsarmeen wie Monk, Mentalist, Psych und wie die alle heißen. Die können ja meinetwegen Spaß machen, verlaufen trotz allem nach dem "SOLUS"-Schema ab ^^ und machen das Abendprogramm um vieles langweilger als es eh schon ist.


    Klar, was die Fälle angeht mag das stimmen, bei House (was ja auch nur ein Krimi mit Krankheiten war) konnte man sogar auf die Minute genaus vorraus sagen, wan House ne Eingebung hat, aber dennoch sehe ich auch immer feine Unterschiede.
    NCIS hat, so wie ich es mitbekommen habe, keinen großen, übergeordneten Hauptplot und so müssen die Fälle entweder interessan sein, oder die Charaktere etwas haben und sich entwickeln. Ist aber beides nicht der Fall.
    Ich kann jetzt nur von The Mentalist sprechen, aber hier bewegt sich der Fall und es passiert was. Klar, man weiß immer noch net, wer Red John ist, aber sie kommen dem in jeder Staffel immer näher. Und auch die Charaktere entwickeln sich. Grace (2. weibliche Hauptfigur) zum Beispiel von der etwas leichtgläubigen Anfängerin zur taffen Polizistin, die durch ihre Erlebnisse besonders in der dritten Staffel noch ein Stück erwachsener geworden ist.
    Die Fälle sind natürlich selten der große Wurf. In den ersten 3 Staffel wusste ich in 80% der Fälle nach 5-10 Minuten wer der Täter ist, aber der Weg zur Auflösung ist oft dann doch ganz witzig und reicht mir vollkommen aus, um mich zu unterhalten.
    Das Problem bei nem Krimi ist eben, dass die Auflösung eines Falles am Ende kommen sollte und so muss man einen Folgenaufbau haben, der Spannung bietet. Und das gelingt eben leider nicht jeder Krimiserie.

  • Zitat

    Ich sehe da beim besten Willen keinerlei Ähnlichkeit zwischen den Serien feststellen. Und Werbefuzzis sind ja bekannt dafür, viel Schwachsinn zu labern. Da kann man auch Doctor Who als "Gute Zeiten, schlechte Zeiten mit mehr Zeitreisen" bewerben. (Ok, die RTD-Jahre... ;) )


    Mich hat damals in der Schulzeit geärgert, dass plötzlich nicht mehr die Neueste Ally-Folge das Gesprächsthema Nummer 1 war, sondern das wahrlich schlechtere Sex and the City. Das sitzt noch zu tief. :D Ich glaube, so muss es Doctor Who Fans Ende der 80er in England ergangen sein. ;)

  • Ich fand schon, dass gerade die ersten zwei, drei Folgen von Sex and the City viele Stilelemente aus Ally McBeal abkupferte. Kann jetzt gar nicht genau sagen was, aber ich dachte immer nur "kenn ich schon". Dann hat sie sich aber zu etwas ganz eigenes entwickelt.


    Na ja, obwohl ich ja zur Zielgruppe gehöre (Frauen und Schwule), hat mir die Serie nie zugesagt. Fand das alles sehr platt und die Charaktere zu oberflächlich und unsympathisch. Bei Ally McBeal mochte man sogar eigentlich unsympathische Charaktere wie Nelle Porter und Ling Woo. Bei SatC hat man versucht die Charaktere äußerst sympathisch und menschlich darzustellen und doch kamen sie oft als A-Löcher daher.


  • Das ist eine sehr gute Zusammenfassung von Sex and the City ;)
    Und wenn die Plagen wirklich so sind wie jede "normale" Frau, bin ich wirklich am Überlegen schwul zu werden -_- Mit so Assis wie in der Sendung will ich echt nichts zutun haben. Wäre Coupling nicht danach gelaufen, hätte ich nicht einmal reingeschaltet. Aber für die Sendung hätte ich jede Folter aufgenommen^^


    Und da muss ich dir mit Ally McBeal auch Recht geben. Ich habe die Serie nie wirklich gesehen, nur ein oder zwei Folgen, aber schon da konnte ich wenigstens verstehen, warum Leute die Serie mögen.

  • Finde trotzdem, dass der Vergleich Ally McBeal und Sex and the City hinkt. Mag ja sein, dass die Serien aus einer Zeit stammen und die Hauptfigur eine Frau ist, aber da hört es auch schon wieder auf.
    Ally McBeal ist ein ganz anderes Genre, dass in einem völlig anderen Umfeld spielt. Es gibt ein festes Gefüge von Figuren, verbunden durch die Arbeit. Neben dem ganzen persönlichen Kram sieht man, wie die Leute einem Job nachgehen, was nicht immer unwichtig für eine Folge oder eine Figur ist. Männer und Frauen sind in ihrer Präsenz gleichwertig, das heißt, es gibt überhaupt Männer, die eine Rolle spielen, die über die des Bettgenossen hinaus geht.
    SatC handelt von 4 Freundinnen, die zwar einen Job haben, der aber so gut wie keine Rolle spielt. Männer sind nur dazu gedacht den Frauen Probleme oder Freude zu bereiten und werden fast auf bloße Betthäschen reduziert.
    Und das ist jetzt nur das offensichtliche. Wäre von alleine nie auf die Idee gekommen die beiden Serien in so ein Verhältnis zu setzen, das ist, als würde man Schokolade mit Pferdeäppeln vergleichen. Da ist höchstens die Farbe gleich.

  • Finde trotzdem, dass der Vergleich Ally McBeal und Sex and the City hinkt. Mag ja sein, dass die Serien aus einer Zeit stammen und die Hauptfigur eine Frau ist, aber da hört es auch schon wieder auf.
    Ally McBeal ist ein ganz anderes Genre, dass in einem völlig anderen Umfeld spielt. Es gibt ein festes Gefüge von Figuren, verbunden durch die Arbeit. Neben dem ganzen persönlichen Kram sieht man, wie die Leute einem Job nachgehen, was nicht immer unwichtig für eine Folge oder eine Figur ist. Männer und Frauen sind in ihrer Präsenz gleichwertig, das heißt, es gibt überhaupt Männer, die eine Rolle spielen, die über die des Bettgenossen hinaus geht.
    SatC handelt von 4 Freundinnen, die zwar einen Job haben, der aber so gut wie keine Rolle spielt. Männer sind nur dazu gedacht den Frauen Probleme oder Freude zu bereiten und werden fast auf bloße Betthäschen reduziert.
    Und das ist jetzt nur das offensichtliche. Wäre von alleine nie auf die Idee gekommen die beiden Serien in so ein Verhältnis zu setzen, das ist, als würde man Schokolade mit Pferdeäppeln vergleichen. Da ist höchstens die Farbe gleich.


    Ich habe nicht den Inhalt gemeint, sondern den Stil und die Themen. Die Voice-Overs, die ewige Suche nach Mr Right, diese Szenen, wie die Hauptfigur einsam durch die Straßen läuft und über ihr Leben philosophiert, einige der Gesprächsthemen der Freundinnen untereinander (großer Penis, was Frauen wollen,...) mit ähnlichen "Erkenntnissen", und solche Sachen halt. Das gab es alles in beiden Serien, bei Sex and the City ist mir das zu Beginn sehr stark aufgefallen. Später haben die Parallelen aber abgenommen, da hast du Recht.


    EDIT: Zum Genre, beide Serien werden immer als Dramady bezeichnet, ein Genre, welches erst durch Ally zum ersten Mal von der Presse benannt wurde, heute jedoch eine gängige Bezeichnung ist.


    EDIT2: Das Unisexbathroom war cool!


  • Um noch einmal auf NCIS einzugehen: Ich weiß ja nicht, wann ihr die Serie aufgegeben hat, aber vor Staffel 4 war die Serie wirklich beinahe komplett ein reines Procedural. Kaum Charakterentwickelt bei irgendjemanden, nur Gibbs bekam eine richtige Hintergrundgeschichte, Ari war der einzige Handlungsbogen und ansonsten gab es nicht viel. Mit Staffel vier ging es dann los. Die ganze Staffel ging es darum den Waffenhändler La Grenouille zu fangen, was sowohl Jenny einiges an Tiefe bracht, weil es für sie halt ihre persönliche Vendetta gegen den Mann war, von dem sie glaubte, er habe ihren Vater getötet, und auch DiNozzo konnte sich endlich entwickeln, von dem Kindskopf, der immer noch vorgibt zu sein, zu einem echten Teamleader und seine Undercover-Mission sorgte auch dafür, dass wir ihn endlich dabei zu sehen konnten, wie er sich in einer richtigen Beziehung verhalten würde, da er sich wirklich Jeanne verliebt hatte. Was hätten wir noch an Charakterentwicklung? DiNozzo wurde im Laufe der Jahre immer verständnis voller, Palmer etwas selbstsicherer und hat sogar eine eigene Liebesgeschichte bekommen, McGee wurde eigenständiger, wurde ein richtiger Teil des Teams und hat ebenfalls seine Familienprobleme, Gibbs hat die ihn ewig verfolgende Geschichte um den Tod seiner Familie und er wurde im Laufe der Zeit auch weicher, Ziva wurde von der taffen Killerin zu einer Person, die auch ihre Gefühle zu lässt und die sich zwischen ihrer Loyalität zu ihren beiden Staaten, USA und Isreal, hin und her gerissen sieht, wobei ihre Loyalität zu Gibbs immer an erster Stelle steht und auch Abby ist nicht mehr nur die einfach total verrückte Tante aus dem Labor. Gut Ducky ist und bleibt der alte Opa, der die ganze Zeit Geschichten erzählt, wie er aber zu dieser Person wurde, wurde auch schon gezeigt, und Vance hat sich auch entwickelt: Genauso wie Gibbs immer noch ein harter Brocken, der aber inzwischen sehr viel Vertrauen zu seinen Leuten entwickelt hat, außerdem wird der neue Handlungsstrang um den Mord an Eli und Jackie ihm und Ziva sicherlich noch mehr Möglichkeiten geben, sich etwas weiter zu entwickeln und neue bzw. noch unbekannte Fassaden der Charaktere offenbaren. Wie Vance in der letzten Folge auch selbst sagte, er würde Gibbs Entscheidung von damals nun endlich verstehen. Und ja es gibt Handlungsstränge: Staffel 1-3 Ari, Staffel 4 La Grenouille, Staffel 6 (anfang) Domino, Staffel 6 (Ende) Rivkin, Staffel 7 (Colonel Bell/Riveria-Kartell), Staffel 8 (Ende) Port-to-Port-Killer, Staffel 9 Watcher-Flotte und jetzt in Staffel 10 der Mord an Eli und Jackie.


    Jetzt aber mal weg von NCIS und weiter geht es mit den weiteren Serien:


    50. The Walking Dead (Diese US-amerikanische Dramaserie, die man auch als Horrorserie bezeichnen könnte, basiert auf den gleichnamigen Comicbüchern von Robert Kirkman und Tony Moore. Seit 2010 wurden 3 Staffeln für AMC produziert und davon 27 Episoden ausgestrahlt.)


    49. Star Trek: Voyager (Was sucht diese Serie hier? Wir haben ein paar Serien unter den Plätzen 51-100 gehabt, die es eher verdient hätten unter den Top 50 zu sein als diese Serie. Janeway, die Dame die sich um 70.000 Lichjahre verflog, flog sieben Jahre lang mit ihrer Besatzung zurück, was wir in 172 Episoden von 1995-2001 bestaunen durften. In den USA lief die Serie auf UPN, einem der Vorläufer von The CW.)


    48. Jekyll (Und wieder eine Serie, die eigentlich zu weit unten steht. In dieser sechsteiligen Miniserie griff Steven Moffat 2007 die altbekannte Geschichte des seltsamen Falles des Dr. Jekyll & Mr. Hyde auf und brachte sie in die Jetztzeit, anders als bei Sherlock nicht als modernisierte Neufassung sondern als Fortsetzung. Die Serie lief auf BBC One und ist vielleicht noch besser als Sherlock.)


    47. Touch (Eine US-amerikanische Mysteryserie des Senders Fox, auf dem schon Perlen wie The X-Files und Fringe liefen. Die Serie hat bisher nur eine Staffel mit 13 Episoden und wird im Februar mit der zweiten Staffel auf Sendung gehen. Die Hauptrolle hat Kiefer Sutherland, besser bekannt als Jack Bauer auf 24, inne.)


    46. The Wire (Wenn es nach den meisten Kritikern gehen würde, würde die Serie auf Platz eins oder zwei landen, mindestens Platz vier. Aber irgendwie schafft sie es selten bei Fan-Umfragen in diesen Bereich wirklich vor zu stoßen, wobei sie jeder, der sie kennt, immer wieder als die beste Serie aller Zeiten betitelt. Nun ja, da ich sie nicht kenne, werde ich hier kein Urteil fällen. Die Serie lief auf jeden Fall fünf Staffeln lang von 2002-2008 auf HBO und brachte auf 60 Episoden à 60 Minuten.)


    45. ER (Die erfolgreichste Krankenhausserie aller Zeiten und die Serie ohne die wohl auch nicht House möglich gewesen wäre. Ich bin ja einer der Leute, die sagen, dass die Serie ab Staffel 6 an Qualität verlor, ich weiß, dass chandy meint, sie hatte ab Staffel 6 an Qualität gewonnen (und das nur, weil ein neuer Charakter hinzukam). Das die Serie nach dem Weggang von Mark Greene auf jeden Fall nicht mehr das war, was sie mal war, ist für mich auch keine richtige Streitfrage und dass die Serie nach dem Weggang von Carter auf dem Sterbebett lag, tja das ist ein Fakt. Die Ärzte der Notaufnahme des Cook County General Hospitals retten von 1994-2009 in 15 Staffeln und 331 Episoden, das Finale und der Pilot jeweils in Überlänge, die Leben von unzähligen Menschen und durchlitten teilweise grauenhafte Schicksale. Bekannt wurde die Serie vor allem dadurch, dass sie versuchte Medizin so realistisch wie möglich darzustellen. Kleiner Diskussionpunkt an dieser Stelle: Welche Serie ist in dieser Hinsicht realistischer, Scrubs oder ER? Ich habe, auch von Ärzten, schon beide Meinungen gehört. Der Krankenhausalltag einer US-Notaufnahme wird auf jeden Fall in ER realistischer dargestellt.)


    44. Hawaii Five-0 (Bei dieser Serie handelt es sich um ein Remake des Klassikers Hawaii Five-O (1968-1980). Seit 2010 klärt nun das neue Team, was eigentlich von den Namen her das alte ist, um Super Steve, denn die Charaktere sind nicht dieselben, mehr oder weniger spannend, aber auf jeden Fall Actionreihe Kriminalfälle auf den Inseln von Hawaii auf. Derzeit befindet sie sich in der dritten Staffel und es wurden 59 Episoden bereits ausgestrahlt.)


    43. Hustle (Und zurück nach Großbritannien. In dieser Serie nehmen die Gauner rund um Mickey Bricks, in Staffel vier Danny Blue, immer wieder fiese reiche Schweine aus, die es verdient haben, um ein paar tausend Pfund erleichtert zu werden. So entstanden von 2004-2012 acht Staffeln und insgesamt 48 Episoden, die allesamt auf BBC One liefen. Die Serie wurde eingestellt, nachdem die Produzenten den Sender davon überzeugt hatten, dass die Serie ansonsten bald den berühmten Sprung über den Hai vollführen würde. Irgendwie schade, aber man sollte aufhören wenn es am schönsten ist. Tipp an alle, die sich die Serie mal ansehen wollen: Nicht auf deutsch schauen, die Synchro ist nicht furchtbar aber auch nicht herausragend, außerdem ist die Internationale Fassung mit 52 Minuten rund 8 Minuten kürzer als die Fassung, die auf der BBC ausgestrahlt wurde.)


    42. Friends (Die nächste Kult-Sictom, an der ich erneut nicht verstehen kann, was so witzig sein soll. Sie wird gerne mit How I Met Your Mother verglichen, oder auch mit Coupling, was ihr aber im Vergleich zu beiden fehlt und daher für mich nicht wirklich herausstehen lässt, ist das Fehlen der Verrücktheit. In How I Met Your Mother sind alle etwas verrückt, aber Barney übertrifft dort noch einmal jeden und in Coupling haben wir Jeff. Nun ja, trotzdem gilt Friends als die erfolgreichste Sitcom schlechthin, die sogar die Zeit um die Jahrtausendwende, in der Sitcoms im US-Fernsehen einen sehr schweren Stand hatten, ohne größeren Schaden überstanden hatte. Sie lief von 1994-2004 in zehn Staffeln mit 234 Episoden auf NBC, womit sie weniger Staffeln und Episoden hat als so manch andere, als weniger erfolgreich gehandelte Sitcom, z.B. Married ... with Children oder Frasier. Dafür verhalf die Serie Jennifer Aniston zum großen Durchbruch.)


    41. Downton Abbey (Dieses Kostümdrama läuft seit 2010 auf ITV 1 und bringt es bisher auf 25 Episoden in 3 Staffeln.)


    40. Glee (Machen wir es kurz: US-amerikanische Musicalserie von Fox, die seit 2009 läuft und es bisher auf 71 Episoden in 4 Staffeln bringt.)


    39. White Collar (Zurück zu USA Networks, und zwar zu der vielleicht besten Serie auf diesem Sender. White Collar handelt von Neal Caffrey, einem Kunstdieb, Fälscher und Betrüger, der nun als Bewährungsauflage als Berater für das FBI arbeitet und eine Fußfessel tragen muss. Er versucht herauszufinden, wer hinter dem Verschwinden (später Tod) seiner Freundin Kate steckt, wobei ihm sein Freund Mozzie hilft und auch Peter Burke, sein Partner beim FBI und derjenige, der damals clever genug war, Neal zu fassen, hilft ihm, wenn auch teilweise unfreiwillig. Normalerweise untersuchen die beiden immer irgendwelche Kunsträube oder ähnliches. Was sie von andere Krimiserien unterscheidet und eine sehr viel größere Variation in den Fällen erlaubt, ist die Tatsache, dass es selten bis nie um Morde geht, die eh meistens dasselbe Motiv haben. Zu den Daten: Die Serie läuft seit 2009 und ist inzwischen in der vierten Staffel, bisher wurden 56 Episoden ausgestrahlt, die vierte Staffel wird im Februar fortgesetzt. In Deutschland lief die Serie auf RTL und ist mitten in der zweiten Staffel wegen zu schlechter Quoten eingestellt worden. Die Serie wird aber auf RTL Crime fortgesetzt.)


    38. Luther (Eine britische Krimiserie, mit bisher nur 2 Staffeln und 10 Episoden, eine dritte Staffel ist allerdings in Planung. Die Serie läuft seit 2010 auf BBC One.)


    37. Batman: The Animated Series (Mal eine Zeichentrickserie, die nicht aus Japan, sondern den USA stammt und das DCAU begründete. Was bezeichnend für die Serie ist, ist dass sie drei verschiedene Titel verpasst bekommen hat, aber immer die selbe Serie blieb. In der ersten Staffel, die von 1992-1993 auf Fox Kids lief, wurden 65 Episoden unter dem Titel "Batman: The Animated Series" ausgestrahlt, 1994 wurden dann 20 weitere Folgen unter dem Label "The Adventures of Batman & Robin" ausgestrahlt, wobei alle 85 Episoden zusammen in einer Staffel produziert wurden. Danach nahm Fox die Serie aus dem Programm. 1997 kehrte sie, mit einem veränderten Zeichenstil, auf The WB zurück, was an dem Erfolg der Serie "Superman: The Animated Series" lag. Es wurde eine weitere Staffel mit 24 Episoden produziert, die allerdings in zwei Staffeln (eine 1997/1998, die andere 1998/1999) ausgestrahlt wurde. Noch heute gilt sie als eine der besten Zeichentrickserien überhaupt.)


    36. Boston Legal (Und da haben wir wieder David E. Kelly mit einer meiner absoluten Lieblingsserien. Captain Kirk und Daniel Jackson kämpfen hier für, ja wo für eigentlich? Eigentlich dafür, dass Kriminelle auf freien Fuß kommen oder reiche Firmen irgendwelche hohen Strafen oder Erstatzzahlungen leisten müssen. Dabei sind Denny und Alan einfach göttlich, bei beiden Darstellen hat man das Gefühl, sie wären für diese Rollen geboren. Auch der restliche Cast ist genial und nach der noch recht schwachen ersten Staffel nimmt die Serie in der zweiten Staffel richtig an Fahrt auf. Immer mit der aktuellen Zeit, was politische Probleme angeht, nimmt die Serie kein Blatt vor den Mund und kritisiert das, was kritisiert werden muss, meistens durch den Liberalen Alan, der konservative Denny steht ihm als Gegenpol immer zur Seite. Das ist es, was mir diese Serie so sympathisch gemacht hat, neben dem genialen, teilweise wirklich bitterbösen schwarzen Humor. Schade dass es nur für Platz 36 gereicht hat.)


    35. Farscape (Deine einzige australische Serie in dieser Liste. Eine Kultserie der Science-Fiction, die von 1999-2004 auf dem Nine Network und wenig später dann immer auf dem amerikanischen SciFi-Channel lief, sie brachte es auf 4 Staffeln und 88 Episoden sowie einen Fernsehfilm.)


    34. Once Upon a Time (Eine relativ junge Serie, die sich gerade einmal in ihrer zweite Staffel befindet und von der es bisher auch nur 33 Episoden gibt. Laufen tut sie auf ABC und wie der Titel sagt, geht es um Märchen, die Hauptrolle spielt Jennifer Morrison, die man wohl am ehesten als Cameron aus House kennt.)


    33. Battlestar Galactica (Ein Remake des Kampfstern Galactica aus den 1970er Jahre, das eine seltsame Ausstrahlungsgeschichte hat. Zunächst produzierte der SciFi-Channel zwei TV-Filme, die als Pilotfilme gelten, und strahlte sie im Dezember 2003 aus. Die Serie selbst, die aus 75 Episoden und vier Staffeln besteht, entstand dann von 2004-2009 und die erste Staffel war zuerst nicht auf SciFi sondern auf Sky One zu sehen, einem britischen Sender der Sky Gruppe. Mehr kann ich zu der Serie nicht sagen, da ich sie nie gesehen habe.)


    32. Eureka (Warehouse 13 hatten wir schon, hier kommt Eureka. Beides stammt vom selben Sender und spielt im selben Serienuniversum. Eureka läuft allerdings (leider) nicht mehr, brachte es allerdings von 2006-2012 auf 77 Episoden in 5 Staffeln.)


    31. House (Sherlock Holmes als Amerikaner ist keine neue Idee, okay in Elementary ist er kein Amerikaner, aber er ermittelt in den USA. Greg House ist wie Holmes ein Genie, das auf seinem Gebiet einzigartig ist, Drogen nimmt, nur einen richtigen Freund hat (Watson/Wilson), im Apartment 221B wohnt und ein Instrument ziemlich gut beherrscht (Geige/Klavier), außerdem sind beide nicht gerade das, was man als Gentleman bezeichnen würde und sind eher an der Lösung ihres aktuellen Falles interessiert als an Nettigkeiten. Dies machte die Serie ab der Mitte der ersten Staffel bis zur vierten Staffel zu einem der Quoten-Hits in Amerika. House war anders, House war neu, House war frisch. Leider ließ dies irgendwann nach und auch die Serie verlor gegen Ende der fünften Staffel an Qualität, was sie mit Einbußen in den Zuschauerzahlen zu bezahlen hatte. Staffel sieben stellt den Tiefpunkt der Serie da, die finale achte Staffel ist wieder besser, aber ganz sicher nicht auf dem Niveau der ersten vier Staffeln. Das Finale ist ein Streitpunkt für sich, ich finde es genial, andere fühlen sich dazu verarscht. Erinnert ein wenig an Lost, die einen lieben den Emotionalenabschluss für alle Charaktere, die anderen fühlen sich verarscht, weil so viele Fragen offen blieben. So oder so, zu empfehlen ist der ruppige Arzt mit dem Gehstock auf jeden Fall. Dieser war von 2004-2012 auf Fox in acht Staffeln und 177 Episoden zu sehen.)


    30. Futurama (Die Kultserie von Matt Goering, dem Erfinder der Simpsons, lief von 1999-2003 auf Fox und brachte es auf 4 Staffeln mit 72 Episoden. Die Serie wurde wegen zu schlechter Quoten eingestellt, es folgten vier Direct-to-DVD Filme, die in Deutschland als normale Folgen ausgestrahlt wurden. Seit 2010 strahlt Comedy Central die Serie wieder aus und seitdem sind zwei weitere Staffeln mit jeweils 26 Episoden erschienen.)


    29. The X-Files (Das Kind von Twin Peaks und die Mutter aller weiteren Mystery-Serien. Ich liebe die ersten drei Staffeln der Serie auch Staffel 4 und 5 sind noch wirklich gut, nach dem Film ging es allerdings bergab. Staffel 6 leider vor allem darunter, dass Duchovny anscheinend keine Lust mehr hatte, in Staffel 7 kamen auch noch schlechte Geschichten dazu. Staffel 8 war dann wieder besser, wird aber von vielen Fans wegen des fehlenden Mulders verteufelt. Staffel 9 war dann ein richtiger Griff ins Klo und das Finale war das genaue Gegenteil von dem, was man als befriedgendes Ende sehen könnte. Die Serie war zwischenzeitlich einer der größten Quotengaranten von Fox und lief von 1993-2002 bei diesem Sender. In neun Staffeln brachte sie es auf 202 Episoden und war bis 2006 damit die langläufigste US-amerikanische Science Fiction Serie, dann kam Stargate SG-1. Trotz der schlechten letzten Staffeln finde ich es schade, dass sie nicht unter den Top 25 ist.)


    28. Black Books (Eine britische Sictom, die von 2000-2004 auf Channel 4 lief. Es gibt 18 Episoden in 3 Staffeln.)


    27. Misfits (Seit 2009 läuft diese Serie auf E4, einem britischen Sender, und das mit relativ großen Erfolg, aber bis letztes Jahr nicht in Deutschland und wie jede britische Serie wurde sie in einen Nischensender, ProSieben Fun, gesteckt. Bei dieser Dramady geht es um Jugendliche, die auf einmal Superkräfte besitzen. Es gibt bereits 4 Staffeln und 22 Episoden.)


    26. Dexter (Den letzten Platz für heute nimmt ein Serienmörder ein. Seit 2006 hat Dexter inzwischen in sieben Staffeln und 84 Episoden Leute ermordet, die der Justiz durch die Lappen gegangen sind. Dies tut dieser aber nicht für die Gerechtigkeit, sondern weil er seinen eigenen Mordzwang versucht auf Leute zu lengen, die es verdient haben. Produziert wird die Serie für den Pay-Tv-Kanal Showtime.)


    Morgen folgen die Plätze 25-11.

  • Mal zu NCIS, ohne die Serie wirklich gesehen zu haben, aber generell: Wenn eine Serie wirklich vier Jahre braucht, um interessant zu werden, kann man doch gleich eine interessante Serie schauen.


    Zu Batman: Nicht nur das, auch war es das erste Mal, dass ein Charakter aus einer Umsetzung in die Hauptserien aufgenommen wurde. Harly Quinn wurde so beliebt, dass sie mittlerweile zum DCU offiziell dazu gehörte.


    Ich habe mal eine Folge Farscape gesehen, auf einer DVD der SFT und fand sie nicht allzu gut.
    Eigentlich ist es tragisch, was mit House passiert ist. Die sechste Staffel fand ich großartig und dann wurde es so lame.

  • TNG, DS9, beides Serien, denen man nachsagt, erst ab Staffel 3 gut geworden zu sein. (NCIS kenne ich nicht.)

    P.S.: Sollten Sie Dr. Allen sehen, erschießen Sie ihn und lösen

    Sie den Körper in Säure auf. Verbrennen Sie ihn auf keinen Fall.

  • Walking dead ist aber recht weit hinten - ich mag es.
    Boston Legal - habe ich immer verpönt, ohne es zu kennen. Dann mal ein paar Folgen gesehen und doch für recht gut befunden. Jedenfalls, was ich gesehen habe.
    ER - hach ja 8)


    Ach ja - Ally McBeal, fand ich damals klasse, fast alle Folgen gesehen, Musik gekauft.


    Hach, man hat eindeutig zu wenig Freizeit für all so was. ICh frage mich echt, wie man so viele Serien kennen kann. Gut kennen kann. Meine Tage sind zu kurz *seufz*

    "So... all of time and space, everything that ever happened or ever will - where do you want to start?"


    "There's no point in being grown up if you can't be childish sometimes."

  • EDIT2: Das Unisexbathroom war cool!


    Das auf jeden Fall ^^


    Um noch einmal auf NCIS einzugehen: Ich weiß ja nicht, wann ihr die Serie aufgegeben habt,


    Da ich die Serie, wie erwähnt, nie wirklich angefangen habe, habe ich sie auch nie aufgegeben. Ich habe in meinem ersten Post zur Serie schon geschrieben, dass ich bei verschiedenen Gelegenheiten schon Folgen gesehen habe und das aus verschiedenen Staffeln, in verschiedener Reihenfolge und habe an keiner Stelle das Gefühl, dass ich was nicht verstehe.
    Was mich an der Serie so stört lässt sie vielleicht auch wunderbar am Cliffhanger der 9. Staffel fest machen. Denen fliegt der Laden um die Ohren und Duckie stirbt fast am Strand. Staffel 10 geht weiter und es ist NICHTS passiert. Gut, die Bude is kaputt, aber der alte Mann ist wohl auf und der Rest der Bande wird künstlich dramatisiert. Ziva hockt mit Toni im Fahrstuhl und damit McGee wat zu tun bekommt hat er ne Scherbe abbekommen, aber es ist nicht spannend, weil keiner der Charaktere eine Sekunde wirklich in Gefahr zu sein scheint. Das ist es, was ich bla nenne.




    Zitat von Balko

    45. ER (Die erfolgreichste Krankenhausserie aller Zeiten und die Serie ohne die wohl auch nicht House möglich gewesen wäre. Ich bin ja einer der Leute, die sagen, dass die Serie ab Staffel 6 an Qualität verlor, ich weiß, dass chandy meint, sie hatte ab Staffel 6 an Qualität gewonnen (und das nur, weil ein neuer Charakter hinzukam).


    Erstmal finde ich es frech, dass du meine Meinung hier abtust, weil die Serie für mich mit Abby besser geworden ist, weil du das nicht so siehst. Das steht dir überhaupt nicht zu. Für dich hat die Serie abgenommen, weil ein Charakter weg ist. Sag mir, wo da jetzt der Unterschied liegt.
    Und außerdem fängst du hier schon wieder an deine Meinung ins Ranking zu bringen und die hat einfach nach wie vor hier nichts zu suchen. Wenn du so eine Umfrage machts, dann ist deine Aufgabe erstmal wertneutral Fakten und Zahlen zu sammeln. Bewerten kannst du dann immer noch, aber nicht mitten in der Liste. Das stört. Und zeigt auf der anderen Seite, dass du von bestimmten Dingen einfach keine Ahnung hast oder auch einfach mal zu jung bist, um bestimmte Dinge in ihrer Wirkung auf Grund der Zeit, in der die Sachen liefen, zu verstehen. Ich weiß ja, dass es dir unheimlich schwer fällt deine persönliche Meinung runter zu schlucken, aber an der Stelle isse einfach mal fehl am Platz.

  • Also erst einmal ein großes "Danke" an Balko, dass er sich die Mühe gemacht hat. Und ich persönlich kann gut mit seiner Meinung hinter einigen Stellen des Rankings (dass er erstellt hat) leben und finde sie z.T. auch sehr interessant.
    Wenn jemand da mit arge Probleme hat, kann er ja einfach nach dem Seriennamen aufhören zu lesen und notfalls googlen (wenn er das hin bekommt), wenn er mehr über die Serie wissen will.


    R:

  • Von Star Trek habe ich nur Deep Space Nine gesehen und auch nur sporadisch.
    Es ging mir auch nicht darum, eine Serie schlecht zu machen. Es ist mehr, dass es soviele gute Serien gibt, da fehlt mir die Zeit bei schlechten - bzw. welche mir nicht gefallen - zu warten, bis sie gut werden.

    Das ist auch alles relativ und mit deiner Einstellung stehst du auch heute sicher nicht alleine da. Leider kostet das auch auch vielen Serien schnell den Kopf, da vielversprechende Serienkonzepte eigentlich keine Chance mehr gegeben werden. Sowohl von Zuschauerseite und auch Produzentenseite.


    In der Retrospektive erkennt man aber auch erst so richtig die Entwicklungen innerhalb einer Serie und man erkennt auch häufig, dass Serien eine bis zwei Staffeln benötigen, bis alle Räder wirklich ineinander greifen.


    Gerade bei Star Trek TNG ist es auch sehr interessant zu sehen, in welche Fettnäpfchen getreten wurde bis man gemerkt hat, was letztendlich richtig gut funktioniert.


    @ Balko:


    The A-Team: Ich war selbst überrascht, dass als ich mir die Serie damals auf DVD zugelegt habe, aber die Serie hat im Originalton einen sehr hohen Unterhaltungswert. Es ist unterhaltsamer Nonsense und die Schauspieler haben eine gute Chemie zusammen, die Dialoge sind teilweise wirklich sehr unterhaltsam und alleine Dwight Schultz sorgt in fast jeder Folge für sehr viel Abwechselung und Spaß. Spätestens mit Staffel 4 merkt man aber, dass sich das Konzept tot gelaufen hatte und die Neuausrichtung der Serie in der 5. Staffel hat die Serie auch nicht mehr retten können. Staffel 1, 2 und 3 waren aber grö0tenteils sehr gut. Die Serie ist mit 5 Staffeln nicht auf 100 Episoden gekommen, weil die erste Staffel nur 12 oder 14 Episoden hatte und die Serie in der letzten Staffel nach 12 oder 14 Episoden eingestellt wurde.


    Bei Friends ist es ähnlich. Entweder man findet das lustig oder eben nicht. Entweder man mag die Charaktere oder eben nicht. Die Charaktere waren allesamt sehr liebenswert, die Schauspieler hatten eine gute Chemie und die Gags zünden bei mir noch auch noch obwohl die Serie in den letzten 3 Jahren gefühlte 100 Mal in der Endlosschleife auf E4 in der Endlosschleife wiederholt wurde. Die deutsche Fassung fand ich aber nie wirklich komisch. Letztendlich natürlich auch ein Kind seiner Zeit.

  • Zitat

    Ach ja - Ally McBeal, fand ich damals klasse, fast alle Folgen gesehen, Musik gekauft.


    Die Musik war auch toll. Nur Vonda Shepards eigene Alben sind noch besser! Vor allem das vor kurzem erschienene Album "From the Sun" und ihr Piano-only Album "Solo"!


    http://www.vondashepard.com